Super Titel

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Rennkalender Slalom

«   Juli 2020   »

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31  

Suche

Datum, Veranstaltung, Ort, Land

11.–12.07.2020 ABGESAGT Course de Côte Massongex, Massongex (VS), Schweiz
Massongex Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Trusk Images

coursedecotedemassongex.ch

25.–26.07.2020 ABGESAGT Course de Côte Ayent-Anzère, Anzère (VS), Schweiz
Anzere Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Trusk Images

ayent-anzere.ch

15.–16.08.2020 ABGESAGT Course de Côte St.Ursanne - Les Rangiers, St-Ursanne (JU), Schweiz
Rangiers Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Motorsport.com

rangiers.ch

29.–30.08.2020 ABGESAGT Bergrennen Oberhallau, Oberhallau (SH), Schweiz
Oberhallau 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© berg-meisterschaft.de

bergrennen-oberhallau.ch

29.08.2020 Slalom Anneau du Rhin, Anneau du Rhin,
Slalom Anneau du Rhin 2019 Marcel Muzzarelli Suzuki Swift Sport autosprintchc Wisu Bucher 990x590 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Auto Sprint.ch / Peter Wyss

acszh.ch

03.–05.09.2020 Rallye Mont-Blanc - Morzine, Morzine (FRA), Frankreich
Mont Blanc 2018 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© rallye-sport.fr

rallye-mont-blanc-morzine.com

03.–06.09.2020 Arosa Classic Car, Arosa (GR), Schweiz
Arosa 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Arosa Classic Car

arosaclassiccar.ch

12.–13.09.2020 ABGESAGT Bergrennen Gurnigel, Gurnigel (BE), Schweiz
Gurnigel 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Auto Sprint.ch / Peter Wyss

gurnigelrennen.ch

18.–20.09.2020 Bernina Grand Turismo, St.Moritz (GR), Schweiz
Bernina 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Dream-cars.ch

bernina-granturismo.com

19.–20.09.2020 ABGESAGT Course de Côte Châtel-St-Denis - Les Paccots, Châtel-St-Denis (FR), Schweiz
Paccots 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Sport-auto.ch

ecuriedeslions.ch

26.–27.09.2020 Slalom de Drognens, Romont (FR), Schweiz
Drognens 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Motorsport.com

acaf.ch

02.–04.10.2020 Alpine Challenge, Villars-sur-Ollon (VD), Schweiz
Alpine Challenge 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Alpine Challenge

alpinechallenge.ch

10.–11.10.2020 Slalom Ambri, Ambri (TI), Schweiz
11.10.2020 Slalom du Bas-Monsieur, Le Chaux-de-Fonds, Schweiz
15.–17.10.2020 Rallye International du Valais, Martigny (VS), Schweiz
RIV 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© FIA

riv.ch

25.10.2020 Autoslalom Wangen SZ, Wangen (SZ), Schweiz (L)
IKSM 2018 Slalom Wangen Dino Wintsch Lotus Exige Tagessieger autosprintch Ramon Hanggi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Auto Sprint.ch / Peter Wyss

squadra-mosquito.ch

Letzte News

09.07.2020 Marcel Maurer: «Rennfahren ist wie Velofahren»
Maurer Trusk Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marcel Maurer: Jubelt er auch am Samstag? © Trusk Images

Für Marcel Maurer beginnt morgen Freitag die verkürzte Rennsport-Saison 2020. Beim Arlberg-Slalom in Österreich tritt der Längenbühler unter anderem gegen Philip Egli an.

Marcel Maurer erlebte 2019 eine Saison mit gemischten Gefühlen. Nach einem Motorschaden in Hemberg war die Saison für den Berner nahezu gelaufen. Trotzdem durfte er bei seiner Rückkehr zum Saisonende noch einen Erfolg feiern. Beim Slalom in Ambri fügte er Konkurrent und Freund Philip Egli die einzige Saisonniederlage zu. Am Wochenende werden er und Egli (neben weiteren Schweizern) beim Arlberg-Slalom (www.rrcv.at) erstmals seit dem Duell im Tessin wieder ins Cockpit klettern.

Endlich wieder Rennen fahren! Wie gross ist die Erleichterung?
Marcel Maurer:
Ziemlich gross. Ich freue mich wirklich auf dieses Wochenende. Es ist lange her, seit wir zum letzten Mal ausgerückt sind. Genau genommen Ambri 2019.

Bist du zum ersten Mal bei diesem Slalom im Vorarlberg dabei?
Ja. Das ist meine Premiere.

Wie schwierig ist es, wieder in den Rennmodus zu kommen?
Im ersten Moment wird es sich schon so wie Neuland anfühlen. Aber Rennfahren ist wie Velofahren. Da ist man schnell wieder im Rhythmus.

Hast du in der Zeit, als es keine Rennen gab, dich mit Simracing fit gehalten?
Ich habe mir aus einem alten Renault-Monocoque einen Simulator gebaut. Aber es geht halt nichts über «real racing». Deshalb bin ich gerne mit ein paar Kollegen, als es wieder möglich war, auf die Kartpiste gegangen. Wir haben da noch einen 6-Gänger. Mit dem geht es richtig ab.

Was ist dein Ziel für dieses Wochenende?
Grundsätzlich ist es ein Funktionstest. Mal schauen, ob alles funktioniert. Das Auto steht seit Januar rennbereit in der Garage. Und ich habe keinen Meter damit fahren können. Aber natürlich will ich auch Spass haben. Das ist nach einer so langen Pause sehr wichtig.

Und wie sieht es im Duell mit Philip Egli aus?
(Lacht.) Ja, wenn man dann mal dort ist, will man auch gewinnen. Das ist logisch. Aber mit Philip ist das ja eh immer sehr kameradschaftlich. Wir haben uns auch in der Zeit, in der keine Rennen stattgefunden haben, immer wieder ausgetauscht. Und die Duelle mit ihm machen Spass. Zuletzt, in Ambri hatte ich die Nase vorn. Mal schauen, ob mir das am Wochenende auch gelingt.

Hast du noch weitere Rennen 2020 geplant?
Ja, ich plane noch, in Turckheim zu starten (4.-6. September). Und dann noch in Drognens, sofern dieser Slalom stattfindet. Ansonsten liegt der Fokus auf 2021. Da möchte ich dann am Berg wieder angreifen.

Interlaken ambiance mit maurer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marcel Maurer fügte Philip Egli 2019 die einzige Niederlage zu © Kaufmann

Permalink

08.07.2020 Aller guten Dinge sind drei
Rallyes Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die drei Rallyes, die 2020 zur Rallye-SM zählen

Das Coronavirus hat den Auftakt zur Schweizer Rallyemeisterschaft um viereinhalb Monate verzögert. Anfang September geht es nun aber los: mit der Rallye Mt Blanc Morzine in Frankreich.

In genau 100 Tagen beginnt der Showdown um die Schweizer Rallyemeister 2020. Dann nämlich fällt im Wallis der Startschuss zur diesjährigen Rallye International du Valais. Die RIV wird die dritte und letzten Veranstaltung im diesjährigen SM-Rallye-Kalender sein. Nach der Absage des Critérium Jurassien und der Chablais sind nur noch die Rallye Mt Blanc Morzine, Die verschobene Rally Ticino und eben die RIV im Kalender übriggeblieben. Die Idee, einen vierten zur SM zählenden Lauf in Frankreich (Rallye Monts et Coteaux) in den Kalender aufzunehmen, wurde an der ersten NSK-Sitzung nach Ausbruch der Corona-Krise verworfen. Der Kalender sieht also wie folgt aus:

03.-05.09. Rallye du Mont-Blanc
25./26.09. Rallye Ticino
15.-17.10. Rallye International du Valais

In allen drei Fällen wird sich zeigen, mit welchen Schutzmassnahmen gearbeitet werden muss. Philippe Vaness, Organisator der Rallye Mt Blanc Morzine sagt: «Welchen Abstand wir einhalten und ob wir Masken tragen müssen, wird sich zeigen. Wir haben unser Konzept der zuständigen Präfektur eingereicht und sind auf jeden Fall gewappnet. Wir haben uns schon einmal mit Masken eingedeckt.»

Auch der Organisator der «Ticino» arbeitet mit Hochdruck an der 23. Ausgabe seiner Rallye. «Wir werden zwei Prüfungen haben», so Max Beltrami. «Eine über 25 und die andere über 15 Kilometer. Beide werden zwei Mal gefahren.»

Weitere Informationen entnehmen Sie den jeweiligen Internetseiten der Veranstalter. In Klammern das Datum, ab welchem Formulare wie Reglemente, Einschreibung etc. aufgeschaltet sein sollten.

www.rallye-mont-blanc-morzine.com(ab 10. Juli)
www.rallyticino.com/it/ (19. Juli)
https://riv.ch (bereits online)

Permalink

06.07.2020 Weekend-Report 02/2020
Louis Deletraz 2020 Spielberg Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Louis Delétraz: Erstes Rennwochenende, erster Podestplatz

Die Formel 1 hat in Spielberg die Saison eröffnet. Mittendrin Louis Delétraz, der als Zweiter in der Formel 2 auf Anhieb ein Top-Ergebnis erzielte. Doch der Genfer war nicht der einzige Schweizer, der am Wochenende mit seiner Leistung zufrieden war.

Die Formel 1 ist zurück. 112 Tage nach dem wegen COVID-19 abgesagten Saisonauftakt in Australien hat die Königsklasse am Red Bull Ring das erste Rennen 2020 absolviert. Der Sieg ging dabei an Valtteri Bottas auf Mercedes. Sauber, pardon Alfa Romeo Racing, sicherte sich mit Antonio Giovinazzi als Neunter zwei WM-Punkte.

Mit dem Auftakt der Formel 1 haben auch die Rahmenserien begonnen. Aus Schweizer Sicht lag der Fokus dort auf der Formel 2. Louis Delétraz zählt als Routinier zu den Meisterschaftsanwärtern. Und mit Platz 2 im Sprintrennen vom Sonntag wurde der Genfer seiner Rolle auch gerecht. Nach P10 im Quali und Rang 7 im ersten Rennen am Samstag liess sich Delétraz seinen ersten F2-Podestplatz 2020 (den sechsten insgesamt) nicht nehmen. «Im ersten Rennen haben wir nicht alles richtig gemacht», sagt Delétraz. «Im zweiten Durchgang waren wir besser. Und wir wissen jetzt auch, was wir bis zum nächsten Wochenende verbessern müssen.»

Keine Punkte für die Schweiz gab es in der Formel 3. Das Team Jenzer Motorsport aus Lyss lag in beiden Rennen ausserhalb der Punkteränge. Auch im Porsche Supercup ging die Schweiz leer aus. Fach Auto Tech aus Sattel im Kanton Schwyz musste sich mit den Rängen 12 und 18 zufriedengeben.

Eine Podestplatzierung durfte auch die Liechtensteinerin Fabienne Wohlwend feiern. Nach der Absage der W-Series 2020 konzentriert sich die 22-Jährige auf die Ferrari Challenge Europe. Dort belegte sie am Wochenende im ersten Rennen in Imola den zweiten Schlussrang.

Seine erste Rallye des Jahres bestritt Mike Coppens. Der Walliser, der bei der RIV 2019 Platz 2 belegte, nahm mit einem Skoda Fabia R5 an der 40. Ausgabe der Rally Internazionale del Casentino in der Nähe von Florenz teil und beendete diese mit Co-Pilot Renaud Jamoul als 13. Coppens war bester Michelin-Pilot und zweitschnellster Ausländer. Doch das bedeutet dem 41-Jährigen aus Verbier nichts. «Mein Ziel ist es, mich stetig zu verbessern», sagt Coppens. Das fängt beim Aufschrieb an. «Dieser war lückenhaft. Und das hat sich auf einem Terrain, das ich nicht kannte, natürlich ausgewirkt. Ich habe in jeder Kurve Zeit verloren. Auf den langen Prüfungen habe ich pro Kilometer zwei Sekunden auf die Schnellsten eingebüsst.» Coppens war mit seinem Abschneiden dennoch zufrieden. «Die Rallye hat mir sehr gut gefallen. Sie war sehr rhythmisch und der Grip war absolut top!»

Coppens Mike Castellino Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mike Coppens fuhr seine erste Rallye in Italien © foto-sport.info

Permalink

03.07.2020 Der Hardcore-Elfer
Feigenwinter Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Andy Feigenwinter und sein neuer Porsche 997 GT3 R

Die AUTOMOBIL REVUE hat in den vergangenen Wochen mit ihrer Serie «Rennwagen-Porträt» für Aufsehen gesorgt. Wir von Auto Sport Schweiz sind stolz, dass wir die Werke der beiden Autoren Werner Haller und Olivier Derard auch bei uns veröffentlichen dürfen. Teil 8: Der Porsche 997 GT3 R von Andy Feigenwinter.

Leuchtende Kinderaugen sind nichts dagegen. Auch ein «Judihui!» oder ein begeisterter Juchzer können da nicht mithalten. Als der Porsche 997 GT3 R an einem sonnigen Montagnachmittag aus der Garage der ANT Performance in Tafers FR geschoben wird, gibt es für Andy Feigenwinter kein Halten mehr. «Das ist Porno!», schiesst es laut aus dem Schweizer Bergmeister der Tourenwagen heraus. Und der Baselbieter schreit seine Begeisterung gleich noch einmal hinaus, und dann noch einmal. Wir stimmen mit Feigenwinter ein, denn was da vor uns steht, ist tatsächlich sehr viel schärfer als eine gewöhnliche Filmromanze.

In nackten Zahlen sieht das so aus: 4.6 Meter lang, etwas über 2.0 Meter breit auf der Hinterachse und dem Heckflügel, keine 1.3 Meter hoch, Sechszylinder-Boxermotor, Bohrung × Hub 102.7 × 81.5 Millimeter, 3996 Kubikzentimeter Hubraum, Verdichtung zirka 14.5:1, maximale Drehzahl 9400. Gerade einmal elf Stück hat Porsche von dieser Rennmaschine bauen lassen – eines davon ist seit vergangenem Herbst in Feigenwinters Besitz. «Ich bin ein Ästhet. Ich liebe schöne Autos. Aber eigentlich bin ich ja ein Ferraristi.» Hoppla, das ist allerdings eine Wendung, die niemand hat kommen sehen. Abgezeichnet hat sich hingegen, dass er den Lotus Exige weitergibt. Mit diesem Auto hat er vergangenes Jahr die Schweizer Bergmeisterschaft der Tourenwagen gewonnen, und mit ihm hat er bei sechs von acht Läufen einen neuen Streckenrekord in seiner Klasse aufstellt – ausser bei den Rennen in Anzère VS und am Gurnigel BE, wo die Strecken wegen Regens jeweils nass waren. «Ich habe mit diesem Auto alles erreicht, was möglich ist. Ich habe den Lotus in- und auswendig gekannt. Mehr ging nicht mehr.»

DSC 0247 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der neue «Arbeitsplatz» von Feigenwinter

Auf den Porsche-Geschmack sei er trotzdem schon länger gekommen. 2012, erinnert er sich, als Nick Tandy, Sean Edwards (beide GB) und Christian Engelhart (D) im Porsche 997 GT3 R von Schütz Motorsport nur wegen einer schwarzen Flagge beziehungsweise Disqualifikation um den Gesamtsieg beim ADAC GT Masters gebracht worden seien. Sechs Jahre später stand Feigenwinter als Gast bei einem Lauf derselben Serie hinter dem 997 GT3 R von Enzo Calderari: «Da habe ich zu meinem Sohn gesagt: ‹Raphael, so ein Auto ist am Berg mein Endziel!›»

Der Anschaffungskosten wegen wollte Feigenwinter aber nur einen 997 Cup. «Als ich ein solches Auto gefunden hatte, hiess es bei meinem Anruf, der sei schon weg. Ich war untröstlich! Sieben Tage später kam vom Schweizer Slalommeister Martin Bürki der Tip für den 997 GT3 R. Das muss Schicksal sein – ich bin Martin sehr dankbar!», sagt Andy Feigenwinter und lacht. «Ich bin wirklich sehr stolz, dass ich nun Besitzer eines reinen Werkswagen aus dem Hause Porsche bin.» Und – tata! – es ist jener Porsche, in welchem vor acht Jahren das Trio Tandy-Edwards-Engelhart um den Titel im GT Masters gefahren ist.

Dass sich Andy Feigenwinter mit dem Porsche 997 GT3 R auch eine Menge Arbeit beziehungsweise entsprechende Spezialisten aufgehalst hat, ist ihm klar. «Bei den Bergrennen 2021 wird mir MB Motorsport, das Team von Martin Bürki, zur Seite stehen. Bei Rundstreckenrennen kommt ANT Performance zum Zug. Nach jedem zweiten Bergrennen kommt der Porsche auch nach Tafers, wo er von ANT Performance auf Herz und Nieren geprüft und überholt wird», erklärt Feigenwinter.

Geführt wird ANT Performance von Alain Thossy und Alain Neuhaus. Sie sind Porsche-Liebhaber. «Wir haben zusammen die Mechanikerlehre abgeschlossen. Schon damals haben wir gewusst, dass wir gemeinsam ein Unternehmen aufbauen wollen, eines, bei dem sich alles um Porsche dreht», sagt Thossy mit einem breiten Grinsen. Und was wissen die beiden über den Porsche von Feigenwinter? «Ein ausgezeichnetes Stück!», schiesst es aus Thossy heraus. «Der 997 GT3 R wurde für Sprint- und Langstreckenrennen gebaut. Derjenige von Andy hat vor allem Langstrecken-Kilometer hinter sich, was zeigt, dass dieses Auto über eine sehr lange Zeit eine gute und stabile Performance hat.» Allerdings könne auch rasch etwas kaputt gehen, mahnt Thossy. «Das Problem dieses Autos ist, dass es sehr teuer im Unterhalt ist. Macht man ein-, zweimal etwas falsch, hat man vermutlich den Schaden. Viele dieser wenigen Porsche 997 GT3 R müssen nach dem Erwerb generalüberholt werden, schlicht, weil der Besitzer zuvor aus Kostengründen auf die eine oder andere Revision verzichtet hat», erklärt Thossy. Wer Feigenwinter kennt und dessen Begeisterungsschreie gehört hat, der weiss, dass er den Porsche auf Händen tragen wird.

Als der Porsche 997 GT3 R in die Garage zurückgeschoben wird, sitzt Feigenwinter hinter dem nigelnagelneuen Lenkrad – und ahmt den Motorensound des Sechszylinder-Boxers nach. Wir können das nachvollziehen und stimmen mit ein.

PORSCHE 997 GT3 R
Baujahr: 2012
Karosserie: Sportwagen/Coupé, 2-türig
L x B x H mm: 4604 x 2002 x 1246
Radstand mm: 2463
Gewicht kg: 1220
Motor: 6-Zylinder-Boxer, 3996 cm3
Leistung PS: 500
0–100 km/h sec: k. A.
Höchstgeschwindigkeit km/h: 335 (je nach Übersetzung)
Fahrwerk: wie 2012 von Porsche homologiert

AR #20, 14. Mai 2020, Autor: Werner Haller, www.automobilrevue.ch

Permalink

03.07.2020 Jean-Marc Salomon – einer der letzten Allrounder
Salomon Kaufmann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jean-Marc Salomon 2019 beim Crit (links) und der Chablais © Kaufmann

In den Sechziger- und Siebzigerjahren waren Allrounder im Motorsport an der Tagesordnung. Heute muss man Rennfahrer, die sich auf verschiedene Terrains wagen, regelrecht suchen. Einer von ihnen ist Jean-Marc Salomon (58).

Der bekannteste Allrounder im modernen Motorsport ist wohl Fernando Alonso. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister hat in den vergangenen Jahren nichts unversucht gelassen. Der Spanier fuhr in Indy, gewann Le Mans und war zuletzt bei der Rallye Dakar am Steuer eines Toyota unterwegs. In den Sechziger- und Siebzigerjahren hätte Alonso mit solchen Einsätzen kaum für Aufsehen gesorgt. Vielmehr wäre er einer unter vielen Allroundern gewesen. Man denke da nur an Fahrer wie John Surtees, Mike Hailwood, Vic Elford, Denny Hulme, Chris Amon oder Jacky Ickx.

Auch in der Schweiz gab es Allrounder. Jo Siffert, Clay Regazzoni oder Marc Surer – um nur ein paar Namen zu nennen – waren in diversen Kategorien erfolgreich. Heute gibt es nicht mehr viele Fahrer, die in verschiedenen Disziplinen antreten wollen (und dürfen). Nico Müller ist eine der Ausnahmen. Der Berner fuhr vor Kurzem noch viergleisig: DTM, Langstrecke, Rallycross und Formel E. International weniger bekannt, aber nicht minder aktiv ist Jean-Marc Salomon. Der 58-jährige Jurassier fährt seit 1986 Autorennen. Als Nicht-Lizenzierter startete er erstmals beim Slalom von Bure auf einem Opel Kadett GT/E.

Bis 1989 blieb Salomon dem Slalom treu. 1990 absolvierte er in Le Castellet einen Lizenzkurs. Von da an probierte er verschiedene Kategorien aus. Zu Beginn widmete er sich neben dem Slalom auch Bergrennen. 1993 bestritt er beim Critérium Jurassien seine erste Rallye. «Seither starte ich regelmässig in allen drei Disziplinen», sagt Salomon und fügt an: «Ich habe sogar ein paar Rennen auf der Rundstrecke absolviert.»

Salomon interlaken 2018 c Kaufmann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jean-Marc Salomon mit dem Formel Masters beim Slalom © Kaufmann

Der Umstieg von einem Auto zum anderen ist dabei eine der Herausforderungen, der sich Salomon gerne stellt. «Die Disziplinen an sich sind nicht das Problem. Aber wenn du von einem Formel Masters auf einen Ford Fiesta R5 umsteigst, dann braucht es etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen. Doch gerade das motiviert mich immer wieder.» Erschwerend kommt hinzu, dass Salomon der Umstieg von einem auf das andere Modelle bei den Rennen bewerkstelligen muss. «Ich bin ein Hobby-Rennfahrer. Ich kann es mir nicht leisten, vor einem Rennen testen zu gehen. Nur um mich wieder an das neue Gefährt und eine andere Unterlage zu gewöhnen.»

Salomons grösster Erfolg war Platz 2 in der Gesamtwertung der Schweizer Rallyemeisterschaft 2019. Ein Triumph, den er einer bewundernswerten Konstanz verdankt. «Es war das erste Mal, dass ich eine komplette Saison bestritten habe. Mein Beifahrer David (Comment, d. Red.) und ich hatten uns vorgenommen, unter die Top 5 zu kommen», meint der Mann aus Courtedoux bei Porrentruy, der in der Geschäftsleitung, des Werkzeugunternehmens «Sphinx Tools» sitzt.

Seine Vielfältigkeit im Rennsport sieht Salomon in der Tatsache begründet, dass es zwischen 1990 und 2000 zahlreiche verschiedene Rennen und Disziplinen im Jura gab. «Ich bin im Jahr sieben Rennen gefahren – alle im Jura und immer mit demselben Opel Astra. Es gab zwei Rallyes, das Critérium und die Ronde d’Ajoie, zwei Bergrennen, Les Rangiers und Roche d’Or, die Berg-Slaloms von La Croix und Develier sowie der Slalom von Bure. Wir waren zu der Zeit richtig verwöhnt.»

2020 muss Salomon wie alle anderen aus hinlänglich bekannten Gründen kürzertreten. «Der Vizemeister von 2019 hatte aber auch nicht vor, nochmals die komplette Rallye-Saison zu fahren. Eventuell ist das Duo Salomon/Comment bei der Rally del Ticino am Start. «Auf jeden Fall aber bei der Rallye du Valais», so der Tausendsassa.

Permalink

Bergrenen

Schweizer Berg Pokal 2019

Rg. Name Vorname, Wohnort / Nom Prénom, Lieu Gr / Fahrzeug - Gr / Voiture Punkte / Points
1 Krebs Philip, Uetendorf RCC/ Renault Clio 120.0
2 Bürki Martin, Uetendorf E1/ VW Polo 110.0
3 Schöpfer Stefan, Escholzmatt IS/ Audi 50 102.0
4 Burri Stephan, Milken IS/ VW Polo 100.0
5 Ochsner Jürg, Oberhallau IS/ Opel Kadett C 98.0
6 Moser Stephan. Düdingen IS/ Toyota Yaris 90.0
7 Pfefferlé Alain, Arbaz I/ Porsche 935 80.0
8 Fuhrer Ruedi, Brienz E1/ Honda CRX 77.0
9 Schläpfer Michel, Teufen AR RCC / Renault Clio 76.0
10 Niederberger Philip, Küssnacht IS/ Opel Kadett C City 73.0

Download gesamtes Klassement

Schweizer Berg Meisterschaft der Rennsportwagen 2019

Rg. Name Vorname, Wohnort / Nom Prénom, Lieu Gr / Fahrzeug - Gr / Voiture Punkte / Points
1 Berguerand Eric, Charrat E2-SS/ Lola FA99 180
2 Steiner Marcel, Oberdiessbach E2-SC/ LobArt-Mugen LA01 142.0
3 Faustini Robin, Suhr E2-SS/ Reynard K01 116.0
4 Zemp Michel, Langnau in Emmental E2-SC/ Norma M20 FC 73.0
5 Balmer Christian, Wilderswil E2-SS/ Tatuus FM 73.0
6 Amweg Thomas, Ammerswil E2-SS/ Lola B99 73.0
7 Hugentobler Simon, Suhr E2-SS/ Reynard 93d 67.0
8 Grand Joël, Chalais E2-SS/ Formula Master 41.0
9 Maurer Marcel, Längenbühl E2-SS/ Formule Renault 34.0
10 Bovier Jean-Pierre, Vex CN/ Osella BMW 30.0

Download gesamtes Klassement

Schweizer Berg Meisterschaft der Tourenwagen 2019

Rg. Name Vorname, Wohnort / Nom Prénom, Lieu Gr / Fahrzeug - Gr / Voiture Punkte / Points
1 Feigenwinter Andy, Reinach SSC/ Lotus Exige 183.0
2 Schnellmann Roger, Wangen E1/ Mitsubishi Lancer 140.0
3 Feigewinter Raphael, Therwil SS/ Honda Integra 104.0
4 Bratschi Ronnie, Altdorf UR E1/ Mitsubishi Lancer Evo 101.0
5 Halter Joe, Ennetmoos ISA/ Mitsubishi Lancer 91.50
6 Nicolas Gérard, Forel IS/ Ford Escort 90.0
7 Steiner Christian, Altendorf SS/ Porsche Turbo 83.0
8 Koch Josef, Malters IS/ Opel Kadett C 82.0
9 Ochsner Jürg, Oberhallau IS/ Opel Kadett C 82.0
10 Fankhauser Nicola, Latterbach SS/ Honda Civic Type R 79.5

Download gesamtes Klassement

Schweizermeisterschaft Berg Junior 2019

Rg. Name Vorname, Wohnort / Nom Prénom, Lieu Gr / Fahrzeug - Gr / Voiture Punkte / Points
1 Thomann Rico, Winterthur SS/ Toyota GT86 Race 72.0
2 Siegrist Pascal, Strengelbach SS/ Toyota GT86 Race 62.0
3 Forcella Gianluca, St. Moritz SS/ Toyota GT86 Race 47.0
3 Müller Michael, Näfels SS/ Toyota GT86 Race 47.0
5 Grilli Marco, Bettwil SS/ Toyota GT86 Race 30.0
6 Müller Sandro, Arth SS/ Toyota GT86 Race 19.0
7 Suter Noah, Suhr SS/ Toyota GT86 Race 17.0

Download gesamtes Klassement

Downloads Divers

Gesellschafter

Ausrüster