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13.11.2020 12h Sebring mit Fässler, Jani und Trummer
Jani Neel 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Neel Jani im Porsche mit Stars&Stripes-Lackierung

Am Wochenende steigt einer der letzten grossen Klassiker in dieser durch Corona verkürzten Saison. Beim 12-Stunden-Rennen in Sebring sind auch drei Schweizer mit guten Siegchancen am Start.

Eigentlich hätten die 12h von Sebring Mitte März stattfinden sollen. Doch der als zweiter Lauf zur IMSA-Meisterschaft geplante Klassiker musste wie so viele Rennen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden, obwohl die Tests im Frühjahr bereits liefen. Nun bildet Sebring das Saisonfinale. Und ist gleichzeitig auch der Abschied von Porsche als Werksteam aus den USA. Künftig sind die Zuffenhausener nur noch mit Kundenteams in der GTD vertreten.

Obwohl es der letzte Auftritt (in einer Speziallackierung) ist, hat Porsche den Fahrerkader nochmals neu besetzt. Neel Jani unterstützt die beiden Titelverteidiger Earl Bamber und Laurens Vanthoor im Werks-911 RSR mit der Startnummer 912. Für Jani ist der Einsatz in Sebring nach dem Aus bei Porsche in der Formel E eine Premiere. Der Seeländer hat für Porsche noch kein GT-Rennen absolviert. Der Sprung ins kalte Wasser sollte für den Routinier allerdings kein Problem darstellen. Jani hat zahlreiche Testkilometer absolviert und trifft in den USA auf eine eingespielte Mannschaft.

In direkter Konkurrenz zu Jani tritt Marcel Fässler an. Nach den 24 Stunden von Daytona und dem Petit Le Mans in Road Atlanta ist Sebring Fässlers dritter und letzter Renneinsatz in der Corona-Saison 2020. Fässler, der vor sieben Jahren mit Audi den Gesamtsieg in Sebring feierte, startet für Corvette Racing auf dem Auto mit der #4.

Ebenfalls am Start: Simon Trummer. Der Kandertaler hat in der schwach besetzten LMP2 den zweiten Gesamtrang praktisch auf sicher. Teamkollege Patrick Kelly und das Team P1 Mathiasen Motorsports haben ihre LMP2-Titel bereits in der Tasche.

Der Start in Sebring erfolgt morgen Samstag, 14. November, um 10.10 Uhr Ortszeit (16.10 Uhr MEZ). Wer «live» dabei sein will, kann das Rennen auf imsa.tv verfolgen

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