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23.01.2026 Was macht eigentlich Stefano Comini?
Stefano Comini Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stefano Comini als stolzer TCR-Meister 2015 © TCR International Series

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Wir fangen an mit: Was macht eigentlich Stefano Comini?

Wie viele Nachwuchstalente begann Stefano Comini im Kartsport und wechselte 2006 mit 16 in den Automobilsport. Aufgrund der Nähe zu Italien entschied sich der Südtessiner zunächst für die Formel Junior Monza, in der Comini 2007 den dritten Gesamtrang eroberte. Daneben erfolgten erste Einsätze in der Formel Renault, in der er 2008 beim SM-Finale in Monza seinen ersten Sieg feierte.

Richtig Schwung nahm die Karriere im Mégane V6 Eurocup, den er 2010 als Gesamtdritter und 2011 als überlegener Meister abschloss. Ein gut verlaufener GT1-Test mit Nissan in Japan gab ihm Hoffnung für die weitere Zukunft, doch zerschlug sie sich aus politischen Gründen. Nach dieser Enttäuschung verdingte sich Stefano im Renault Clio Cup Italia, den er gewann, und mit wenigen, ebenfalls erfolgreichen Einsätzen im Mégane V6, Lamborghini Super Trofeo und Porsche Cup Italia.

Der Wechsel ins neue Team Target brachte im Clio Cup Bohemia 2013 zwar nicht den erhofften Erfolg, die Südtiroler machten ihm aber das Angebot, im Jahr darauf mit ihnen den Seat Leon Eurocup zu bestreiten. Mit drei Siegen und dem vierten Gesamtrang empfahl sich Comini, mit Target in die neu lancierte TCR International Series einzusteigen – ein Schritt mit ungeahnten Folgen. Am 28. März 2015 gewann der Schweizer im Rahmen des GP Malaysia in Sepang die Weltpremiere der neuen Tourenwagenformel und holte daraufhin auch den Meistertitel. «Ich war der Erste, der mit dem Seat Leon Cup Racer im Eurocup und dann mit demselben Auto ein TCR-Rennen und einen Titel gewann», blickt er mit Stolz auf jene Zeit zurück. Mit Leopard Racing gelang dem Tessiner 2016 auf einem VW Golf die erfolgreiche Titelverteidigung, und im dritten Jahr verpasste er den Vizemeistertitel im Audi RS3 von Comtoyou aus Belgien nur knapp.

Leider klappte es danach weder mit dem Wechsel in die neue FIA WTCR noch in den GT3-Sport. So gründete er sein eigenes Team Race Republic, das aus materiellen und finanziellen Gründen jedoch nur noch wenige Einsätze ohne Erfolge zuliess. Mit der neuen eigenen Struktur verfolgte Comini alsbald ein anderes Ziel. «Als Profi so aufhören zu müssen, war hart. Daher baute ich eine Akademie für junge Rennfahrer auf, denen ich meine Erfahrungen vermitteln konnte. Auch das, was man besser machen sollte, als ich es tat. Denn ich passte mit meiner kritischen und teils impulsiven Art offenbar nicht ins Raster eines Herstellers», gibt er heute zu. Die Pandemie durchkreuzte dann alle Pläne, bevor sie Stefano verwirklichen konnte. Seither arbeitet er primär im Familienbetrieb und bietet sich mit seinen modernen Rennsimulatoren sowie Karts für Events an. Den Helm hat er allerdings noch nicht an den Nagel gehängt. «Ich fahre noch, wenn ich dazu Lust habe oder engagiert werde. Ich bin offen für alles und habe ja bewiesen, dass ich mit jedem Auto sofort schnell sein kann.»

Text: Peter Wyss

Stefano Comini TCR Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Comini gewann u.a. auch das Rennen in Macau © TCR International Series

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22.01.2026 Formel-4-Start: Beste Werbung für Schweizer Kart-Meisterschaft
Fuenf Formel 4 Neulinge Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) © Eichenberger/Red Bull

Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. Wir drücken die Daumen!

Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das Niveau sehr hoch ist.»

Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov (beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. Für beide ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser.

Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen.

Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen Team Campos Racing.

Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen einen guten Start in ein neues Abenteuer!

Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
24./25. Januar, Estoril (POR)
7./8. Februar, Portimão (POR)
14./15. Februar, Valencia (ESP)
7./8. März, Aragón (ESP)
14./15. März, Barcelona (ESP)

Formula 4 Winterserie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden ausgetragen © FWS

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21.01.2026 Schweizer Junior-Meisterschaft Berg/Slalom: Jetzt anmelden!!!
Lionel Ryter 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Blickt gerne auf 2025 zurück: Junior-Meister Lionel Ryter © Eichenberger

Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr eine Junior-Meisterschaft Berg/Slalom durch. Wer dieses Jahr 25 wird oder jünger ist, kann sich ab sofort kostenlos anmelden.

Der Modus hat sich bewährt. Seit zwei Jahren trägt Auto Sport Schweiz im Rahmen der Schweizer Slalom- respektive Berg-Meisterschaft ein Junioren-Championat aus. Das Besondere daran: Die Fahrer und Fahrerinnen können mit ihren eigenen Autos teilnehmen. Gewertet werden vier Slaloms und vier Bergrennen. 2026 zählen folgende Rennen zur Junior-Meisterschaft:

19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau

Alessandro Grispino Frauenfeld 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Er dürfte noch ein Jahr bei den Junioren fahren: Alessandro Grispino © Eichenberger

Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind und die sich mittels offiziellem Einschreibeformular (siehe Anhang) angemeldet haben. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister oder Meisterin wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.

Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junior-Meisterschaft Berg/Slalom mittels Extra-Aufklebern auf ihren Autos erkenntlich gemacht. Der Schweizer Meister Junior 2026 (oder die Meisterin) erhält für die Saison 2027 seine Rennlizenz gratis. Die Top 3 wird zum «Dîner des Champions» nach Bern eingeladen.

Die bisherigen Sieger der kombinierten Junioren-Meisterschaft heissen Jannis Jeremias (2024, VW Polo) und Lionel Ryter (2025, Formel Renault 2.0). Beide sind aufgrund ihres Alters 2026 nicht mehr startberechtigt. Das heisst: Es wird auch im dritten Jahr einen neuen Champion geben. Gute Chancen also für Alessandro Grispino? Der Vorjahreszweite wird im März 25 und könnte, sofern er wieder am Start steht, den Junioren-Titel ins Visier nehmen…

Anmeldeschluss ist der 31. März 2026.

Steven Chiquita Reitnau 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch er ist ein Kandidat auf den Titel: Steven Chiquita © Eichenberger

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21.01.2026 FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012-2014 gesucht
Dan Allemann Academy 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA Junior-Academy...

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden.

Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014.

Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende David Scarnà eingereicht werden: scarna@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur einen Piloten mit Schweizer Lizenz (INTernational) melden
  • Das Nenngeld beträgt EUR 5’000.- und ist vom Piloten bzw. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung zu bezahlen
  • Die gesetzlichen Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können

Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026:

21.–24. Mai, Genk (BEL)
2.–5. Juli, Sarno (ITA)
8.–11. Oktober, Viterbo (ITA)

Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link.

Frigg Fia Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA

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20.01.2026 ASS unterstützt auch dieses Jahr Synfuel-Piloten
Startnummer 02 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wer mit synthetischem Kraftstoff fährt (im Bild der Opel Astra TCR von Peter Steck) wird von Auto Sport Schweiz mit 500 CHF unterstützt © Eichenberger

Piloten und Pilotinnen, die 2026 mit Synfuel, also fossilfreiem Kraftstoff, fahren, werden erneut wieder von Auto Sport Schweiz unterstützt – mit einem Cashback von 500 Franken.

Auto Sport Schweiz wird auch 2026 gemeinsam mit seinem Gesellschafter «Swiss Motorsport Promotion» alle Piloten und Pilotinnen mit einem Fossil Free Fuels Cashback über 500.- Franken belohnen, welche mindestens vier Veranstaltungen der Schweizermeisterschaften Automobil (Slalom, Bergrennen, Rallye) mit fossilfreiem Treibstoff bestreiten.

Um an der Aktion von Auto Sport Schweiz teilnehmen zu können, müssen Fahrer und Fahrerinnen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Der letztmögliche Termin für eine Einschreibung ist jeweils vier Rennen vor Schluss der entsprechenden Schweizermeisterschaft. Man kann auch vier Veranstaltungen meisterschafts-übergreifend bestreiten (z. Bsp. zwei Rallyes und zwei Slaloms oder zwei Slaloms und zwei Bergrennen). Es zählen nur Veranstaltungen, an welchen ein offizielles Resultat erzielt wird (DNP, DNF, etc. werden nicht berücksichtigt). Die Pilotin/der Pilot muss nachweislich mit fossilfreiem Kraftstoff fahren (die Technischen Kommissare können Stichproben machen). Die Eigenschaften des Treibstoffs müssen den gültigen Reglementen (u.a. RON 95 bis 102) und Vorschriften für fossilfreiem Kraftstoff entsprechen. Die Anschaffung des Kraftstoffs ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Original-Kaufquittung muss zwecks Überprüfung eingereicht werden (bei Sammelbestellungen sind die Namen der Piloten zu vermerken). Die Pilotin/der Pilot muss an den entsprechenden Veranstaltungen mit den grünen Startnummern gemäss den Bestimmungen der NSK fahren. Die Anschaffung dieser Startnummern ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Pilotin/der Pilot muss während den Veranstaltungen einen von Auto Sport Schweiz zur Verfügung gestellten Sticker (Ø20 cm) im Bereich des Tanks befestigen.

Der Fossil Free Fuels Cashback wird Ende November 2026 per Bank-/Postanweisung überwiesen. Die Kontoangaben inkl. Kopie der Original-Kaufquittung müssen unaufgefordert von der Pilotin/dem Piloten bis am 13. November 2026 eingereicht werden. Später eingehende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Es findet keine Barauszahlung statt.

Das Einschreibeformular für den Fossil Free Fuels Cashback 2026 ist angehängt.

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19.01.2026 Weekend-Report 01/2026
Hofor Racing Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hofor Racing stand in der AM-Wertung als Zweiter auf dem Podium © 24h Series

Willkommen zum ersten Weekend-Report des Jahres mit einem kurzen Rückblick auf die 24 Stunden von Dubai sowie auf die am Samstag zu Ende gegangene Rallye Dakar.

Die Saison 2026 steckt noch in den Kinderschuhen. Mit den 24 Stunden von Dubai ist der erste grössere Klassiker aber bereits Geschichte. Die 21. Auflage der 24 Stunden von Dubai war ein klarer Fall für BMW: Das belgische Team WRT dominierte das Rennen nach Belieben und fuhr einen souveränen Doppelsieg ein. Den Gesamtsieg sicherte sich der BMW M4 GT3 Evo mit den Fahrern Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda.

Aus Schweizer Sicht war das Team Hofor Racing auf dem 12. Gesamtrang am erfolgreichsten. Der Mercedes mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger stand in der AM-Wertung als Zweiter gar auf dem Podium. Auf dem 14. Gesamtrang landete Alex Fontana mit seinem Team Tsunami (das Team heisst tatsächlich so…). Als Vierter in der ProAm verpasste der Tessiner das Klassenpodium knapp. Nicht ins Ziel kamen Jean-Luc d’Auria und Mauro Calamia. Einen Schweizer Klassensieg feierte Fach Auto Tech gemeinsam mit dem Team Tierra Outdoor Racing in der Kategorie 992. In der selbigen Klasse (nur bei den Amateuren) sicherte sich der Waadtländer Silvain Pastoris Platz 3. Auch Marco Grilli aus Meisterschwanden (AG) durfte einen Pokal als Dritter in der TCX mit nach Hause nehmen.

Fach Mannschaft Dubai 2026 Podium NEU Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Fach-Mannschaft aus den Niederlanden gewann die Klasse 992 © 24h Series

Weniger erfolgreich verlief der Start für die beiden Formel-Piloten Enea Frey (in der F3 REG) und Florentin Hattemer (in der Formel 4). Die beiden absolvieren die Middle East Series, hatten beim ersten Rennen in Abu Dhabi aber noch Anlaufschwierigkeiten. Frey belegte die Ränge 27 und 20 – im dritten Rennen schied er nach einer Kollision aus, Hattemer kam als 26., 20. und 13. ins Ziel.

Zu Ende ging am Samstag auch die 48. Ausgabe der Rallye Dakar. Der Gesamtsieg ging zum sechsten Mal an Nasser Al-Attiyah. Für Hersteller Dacia war es der erste Triumph bei der durch Saudi-Arabien führenden legendären Wüstenrallye. Das beste (und einzige) Schweizer Team, Alexandre Pesci/Rolf Kühnis, beendete die Dakar in der Kat. Challenger T3 als 19. Für den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und damit auch für seinen Landsmann Sébastien Boulanger, der mit Schweizer Lizenz fährt, endete die Dakar auf dem undankbaren vierten Rang. Dass die Dakar bis heute die härteste Rallye und womöglich auch die strapaziöseste Motorveranstaltung schlechthin ist, zeigt das Beispiel von Loeb/Boulanger, bei denen im Laufe der Rallye 13 Reifenschäden gezählt wurden!

Kleiner Nachtrag: Die GT3-Meisterschaft der Winter Series by Gedlich hat am Wochenende ebenfalls schon angefangen. Bester Schweizer war Alain Valente mit einem vierten Platz. Dexter Müller wurde im Solo-Rennen Siebter.

Loeb Boulanger Dakar 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wurden Vierte: Loeb und sein «Schweizer» Co-Pilot Sébastien Boulanger © Dakar

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19.01.2026 Gelungener Abschlussabend der Interswiss Trophy
Von Rotz Donze Burri 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 der Interswiss Trophy 2025: Der Zweitplatzierte Dominic von Rotz, Sieger Arnaud Donzé und Stephan Burri (v.l.) © Eichenberger

Am Samstagabend hat die IG Interswiss beim traditionellen Saisonkehraus in Oberhallau die besten Trophy-Fahrer und -Fahrerinnen 2025 ausgezeichnet.

Am Samstagabend hat die IG Interswiss zum traditionellen Saisonabschluss nach Oberhallau geladen. Und wie jedes Jahr waren fast alle Interswiss-Fahrer respektive -Fahrerinnen anwesend. Egal ob einheimisch, aus dem Jura oder dem Wallis angereist – wenn es um die Interswiss Trophy geht, lassen sich die Teilnehmenden nicht lumpen. «Egal, ob man jetzt auf dem Podium steht oder 39. geworden ist», meint einer der Fahrer. «Für uns Interswiss-Piloten ist dieser Anlass Ehrensache. Da wird jeder gefeiert – und das ist schön so.»

Rund 150 Teilnehmende mit Anhang sowie weitere Gäste füllten die Turnhalle in Oberhallau bis auf den letzten Platz. Sehr zur Freude von Bruno Sawatzki, dem IS-Vorsitzenden, der im Rahmen der Feierlichkeiten auch ausrichten liess, dass er 2026 wieder mit seinem Cup-Porsche am Start stehen wird. Anders als den Vorjahren verbrachte Sawatzki einen eher ruhigen Abend… Das Mikrophon überliess er diesmal den beiden «Moderatoren» Porsche-Pilot Christoph Zwahlen und Formel-Renault-Kutscher Henri Schmidt. Zwahlen war für den deutschsprachigen Part verantwortlich, Schmidt übersetzte für die französisch-sprechende Fraktion. Für Lacher sorgten beide. Der gelungene Abschlussabend der Interswiss punktete aber nicht nur durch das Moderatoren-Duo, das Küchenteam rund um Heidi und Jürg «Sugi» Ochsner verköstigte die geladenen Gäste aufs Feinste.

Für Abwechslung sorgte auch das abschliessende Podium. Nachdem Stephan Burri vier Mal in Folge die IS Trophy gewann, gab es 2025 mit Arnaud Donzé einen neuen Gewinner. Der VW-Golf-Pilot aus dem Jura erhielt für seinen ersten Triumph in der IS dementsprechend auch grossen Applaus – und das nicht nur von seinen Kollegen aus der Romandie. Auf Platz 2 liess sich Dominic von Rotz (Audi A4 B5 Quattro) feiern. Besagter Burri (VW Scirocco) schaffte es trotz dem verfrühten Saisonende in Les Rangiers als Dritter aufs Podest. Die weiteren Platzierungen entnehmen Sie der angehängten Rangliste. Insgesamt wurden 49 Fahrer und Fahrerinnen gewertet und ausgezeichnet. Beste IS-Dame 2025 war Vanessa Zenklusen. Erfolgreichster «8-Ventiler» war Roman Marty (Opel Kadett) auf Rang 4.

Weitere Informationen zur IS Trophy (auch zum Reglement 2026) finden Sie unter diesem Link.

IS Trophy 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die IS-Fahrer und -Fahrerinnen kamen zahlreich nach Oberhallau © Eichenberger

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16.01.2026 Michel Zemp: «Besser als 2025 kann’s nicht werden!»
Michel Zemp Hemberg 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Michel Zemp war 2025 Zweiter in der Berg-Meisterschaft © Eichenberger

Michel Zemp (38) hat 2025 etwas vollbracht, woran zuvor niemand geglaubt hat: Der gebürtige Luzerner hat mit seinem 2-Liter-Norma die 3-Liter-Konkurrenz am Berg gehörig aufgemischt.

Sechs Mal ist Michel Zemp im vergangenen Jahr mit seinem 2-Liter-Norma auf dem Podium gestanden. Davon vier Mal auf dem zweiten Rang. Nur beim Rennen in Anzère musste sich der 38-jährige Automechaniker aus Escholzmatt (LU) als Sechster geschlagen geben.

Dein Auto hat eine Saison lang tadellos funktioniert. Was macht man da über den Winter?
Michel Zemp:
Eigentlich nicht viel. Die gewöhnlichen Routinearbeiten. Und halt eine Motorrevision, obwohl sich das Triebwerk, als wir es auseinandergenommen haben, in einem Top-Zustand befand.

Gibts Änderungen für 2026?
Ja, wir haben im Bereich Getriebe ein paar Änderungen vorgenommen.

Und aerodynamisch?
Nein, da haben wir auf die vergangene Saison ein paar Updates gemacht.

Wie stufst du deine Chancen für 2026 ein?
Wenn Robin (Faustini) Schweizer Meisterschaft fährt und Marcel (Steiner) seine technischen Probleme in den Griff bekommt, dann ist der dritte Platz wohl das höchste der Gefühle. Besser als 2025 geht es nicht.

Eine solche Saison wie 2025 hast du nicht erwartet?
Nein, hätte mir jemand vor der Saison den zweiten Platz angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Natürlich haben wir bei dem einen oder anderen Rennen von den technischen Problemen der 3-Liter-Konkurrenz profitiert, aber unterm Strich waren wir (bis auf Anzère) immer vorne dabei.

Hattest du irgendwo eine realistische Chance, Faustini zu schlagen?
(Überlegt lange.) In Reitnau hat nicht viel gefehlt. Aber das war auch die Strecke, auf der wir im Vorfeld wussten, dass der Unterschied zwischen einem 3- und einem 2-Liter-Auto deutlich kleiner sein wird. Gleiches hatten wir eigentlich von Hemberg erwartet. Aber dort kamen wir nicht an die Zeiten von 2024 heran, was vermutlich zu einem Grossteil am Strassenbelag lag.

Wie sieht deine Saisonvorbereitung aus?

Wir planen vor Hemberg noch die Rennen in Eschdorf (LUX) und Rechberg (AUT). Aber das hängt in beiden Fällen davon ab, ob wir das Auto dem dort geltenden Reglement anpassen müssen oder nicht.

Michel Zemp Les Paccots 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei sieben Rennen stand Zemp mit seinem Norma-Helftec sechs mal auf dem Podium – darunter auch beim Saisonfinale in Les Paccots © Eichenberger

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15.01.2026 Zehn Schweizer in Dubai am Start
Alex Fontana Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alex Fontana startet in Dubai auf einem Porsche 911 GT3 R

Am Wochenende findet in Dubai die 21. Auflage des 24-Stunden-Rennens statt. Mit dabei sind auch wieder zahlreiche Schweizer – allerdings keiner in der GT3 Pro.

Am Wochenende findet in Dubai zum 21. Mal das 24-Stunden-Rennen statt. Der inzwischen traditionelle Auftat zur GT3-Saison zieht jedes Jahr auch zahlreiche Schweizer an. Die Hoffnungen, auf einen Gesamtsieg mit Schweizer Beteiligung dürften dieses Jahr aber ziemlich klein sein. In der Pro-Wertung der GT3 stehen zwar 13 Autos am Start. Auf keinem davon ist aber ein Schweizer am Start. Erst in der gemischten Wertung (ProAM) trifft man auf Schweizer Piloten. So zum Beispiel auf das Duo Jean-Luc d’Auria/Mauro Calamia, das auf einem von einem österreichischen Team eingesetzten Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer 67 ins Rennen geht. Auch Alex Fontana vertritt die Schweizer Farben in der ProAM – auf einem Porsche 911 GT3 R (#79). Ebenfalls am Start (bei den Amateuren) ist das Team Hofor Racing mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger mit einem Mercedes AMG GT3 (#11).

Zu den weiteren Schweizern zählen: Fabian Danz (992), Silvain Pastoris (992 AM), Marco Grilli sowie Thomas Alpiger und Michael Neuhauser (alle TCE/TCX).

Los geht das Rennen am Samstag, 17. Januar, 13 Uhr Lokalzeit (10 Uhr bei uns).

Etwas mehr als eine Autostunde entfernt findet am Wochenende in Abu Dhabi auch der Auftakt zur Formel 3 REG resp. Formel 4 Middle East statt. In beiden Serien gibt es je einen Schweizer am Start: Enea Frey (F3) und Florentin Hattemer (F4).

Jean Luc d Auria Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jean-Luc d'Auria geht mit Mauro Calamia auf einem Mercedes ins Rennen

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14.01.2026 «RENNSPORT SCHWEIZ» ab 6. Februar erhältlich
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«RENNSPORT SCHWEIZ» ist ab 6. Februar erhältlich

Für all die, die es kaum erwarten können: Nach etwas längerem Anlauf ist «RENNSPORT SCHWEIZ» ab dem 6. Februar wie üblich nach der Buchvernissage (nur für geladene Gäste) erhältlich. Wer möchte, kann sein Exemplar unter diesem Link bereits vorbestellen.

«RENNSPORT SCHWEIZ» erscheint zum 30. Mal im AKTIV VERLAG. Insgesamt ist es die 42. Ausgabe seit 1984. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln wer­den die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.

Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meis­terschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von «RENNSPORT SCHWEIZ». Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift-und des historischen Motorsports. Und sogar von der Schweizer Simracing-Meisterschaft. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.

Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit mehr als 500 Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor dieser Zeilen. Unterstützt wurde er bei der diesjährigen Ausgabe von den Gastautoren Werner J. Haller, Peter Wyss und Elio Crestani.

Rennsport Schweiz innen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein kleiner Vorgeschmack aus dem «Innern» des Buches
Screenshot 140 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 141 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 142 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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13.01.2026 Mortara setzt Jubiläums-Serie fort
Mortara Edo Mexiko 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Edo Mortara bei der Champagnerdusche mit Sieger Nick Cassidy © Formula E

Alle drei Schweizer standen beim Start zum zweiten Formel-E-Lauf in Mexiko-City in den ersten drei Reihen. Doch nur einer (Edoardo Mortara) konnte die Früchte seiner Arbeit auch ernten.

Edoardo Mortara ist beim zweiten Lauf zur Formel-E-Saison 2025/2026 in Mexiko-City sensationell Zweiter geworden. Der Genfer hat damit einen unglaubliche Erfolgsserie fortgesetzt. Nach seinen Siegen beim 50. E-Prix in Hongkong 2019 und dem 100. E-Prix in Seoul 2022 belegte der Mahindra-Pilot nun beim dritten Formel-E-Jubiläumsrennen (dem 150.) mit 0,651 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. Auch wenn es in Mexiko-Stadt erstmals nicht zum Sieg reichte, ist dies eine beeindruckende Serie. Nach seinem Ausfall in São Paulo liegt Mortara nun auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Schon vor der Saison war «Edo» zuversichtlich. «In der Saison 10 haben wir sozusagen beobachtet. In der abgelaufenen Saison 11 haben wir den Gen3-Evo so weiterentwickelt, dass wir gegen Ende der Saison konkurrenzfähig waren. Wenn wir diesen Lauf auch in die nächste Saison, die Saison 12, mitnehmen können, dann könnte das 2026 ein richtig gutes Jahr werden.»

Auch für Sébastien Buemi hätte das Rennen in Mexiko-City ein Höhepunkt werden können. Doch der von der Pole-Position gestartete Waadtländer verbremste sich auf dem Weg zu Kurve 1 im direkten Duell mit dem Briten Taylor Barnard und warf so sein Rennen weg (Schlussrang 17). Für Nico Müller (von Startplatz 5 gestartet) endete das Rennen auf Rang 9. Auch er konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. «Nach dem Safety Car ging gar nichts mehr. Plötzlich habe ich allen Grip verloren und bin nur noch herumgerutscht. Wenn du rutschst, bist du auch nicht mehr effizient und kannst deinen Attack-Mode nicht so nutzen, wie du es musst. Aber auch von der Strategie her hatten wir alle Spielbälle in der Hand. Ich war in Führung und hatte noch keinen Attack-Mode benutzt. Eigentlich lief alles perfekt, bis eben plötzlich alles auseinandergefallen ist. Wir müssen verstehen, was da passiert ist, denn so extrem hatten wir das noch nie.»

Kleiner Trost für die beiden Letztgenannten: Müller liegt nach zwei Rennen auf Rang 7, Buemi auf 9 – beide also in den Top 10. Es führt der Mexiko-Sieger Nick Cassidy. Das nächste Rennen findet Ende Januar in Miami statt.

Sebastien Buemi Mexiko 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi mit dem Pokal für die Pole-Position © Formula E

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12.01.2026 autobau SKM 2026: Prov. Reifenvergabe

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag (siehe Download) zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.

Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.

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09.01.2026 Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy
FIA Karting Academy Trophy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Welcher Senior-Fahrer hat Interesse mitzumachen? © FIA

Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009, 2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben.

Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben.

Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur 1 Pilot mit Schweizer Lizenz (INTernational) anmelden (pro Nation 1 Pilot).
  • Die Nenngebühren belaufen sich auf € 5'000.00 und müssen vom Piloten resp. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung bezahlt werden.
  • Die Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein.
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können.

Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy Senior 2026 sieht wie folgt aus:
7. bis 10. Mai, Chiva-Valencia (ESP)
11. bis 14. Juni, Mülsen (GER)
30. Juli bis 2. August, Kristianstad (SWE)

Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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09.01.2026 Buch-Tipp: Fredy Lienhard – Rennbericht eines Unternehmers
Buch Lienhard Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Empfehlenswert: das neue Buch über Fredy Lienhard

«Fredy Lienhard – Rennbericht eines Unternehmers» ist ein neues Buch, das die Geschichte eines erfolgreichen Geschäftsmannes und passionierten Rennfahrers auf inspirierende Art und Weise erzählt.

Ob als Unternehmer, Rennfahrer oder Mensch – Fredy Lienhard hat nicht nur Geschichte(n) geschrieben, er hat auch Bleibendes geschaffen. Das Anfang Januar im Verlag Ars Biographica erschienene Buch «Fredy Lienhard: Rennbericht eines Unternehmers» zeichnet den Werdegang des heute 78-Jährigen nach, beleuchtet Wendepunkte seines Lebens und will damit inspirieren – ganz nach dem Motto «lessons learned».

«Rennbericht eines Unternehmers» hat nicht den Anspruch, eine klassische Erfolgsgeschichte nachzuerzählen. Vielmehr soll das Buch auf erfrischend ehrliche Weise aufzeigen, wie Lienhard als Unternehmer tickt, welche Werte ihm wichtig sind und wie sie auch seine Karriere als Rennfahrer beeinflusst haben. Neben den wichtigsten Stationen seines Lebens (mit herrlichen Bildern aus dem Familienalbum) kommen auch die motorsportlichen Highlights aus Lienhards Karriere nicht zu kurz. Wer mehr über die Karriere des ehemaligen Daytona-Siegers erfahren will, wird mit diesem Werk definitiv nicht enttäuscht.

Fredy Lienhard – Rennbericht eines Unternehmers
Verlag: Ars Biographica (www.arsbiographica.ch/home/)
Autor: Bernhard Ruetz
144 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-9526166-1-1
Preis: 35 Franken

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09.01.2026 Zwei Schweizer bei der Rallye Monte Carlo
Burri Monte 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Während Olivier Burri zum 28. Mal am Start steht... © Cornevaux/Appix Media

Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage nicht sein: Während Olivier Burri zum 28. Mal bei der Rallye Monte Carlo antritt, gibt Stefano Mella vom 22.-25. Januar sein WRC-Debüt.

Der Automobilclub von Monaco hat diese Woche die offizielle Liste der 66 Teams veröffentlicht, die an der Rallye Monte Carlo 2026 teilnehmen werden. Darunter befinden sich auch zwei Schweizer Fahrer: Olivier Burri (62 Jahre) und Stefano Mella (51).

Für Burri ist es die 28. Teilnahme beim Klassiker an der Côte d’Azur. Damit bringt er – zumindest, was die «Monte» betrifft – die meiste Erfahrung mit. Kein anderer Teilnehmer, der 2026 eingeschrieben ist, stand so oft wie er beim Auftakt zur WRC am Start. Zum Vergleich: der amtierende Weltmeister Sébastien Ogier kommt auf 16 Teilnahmen. Okay – dafür hat er die Rallye auch schon zehn Mal gewonnen!

Burri wird zusammen mit seinem Beifahrer Stéphane Fellay aus dem Wallis am Steuer eines Toyota GR Yaris Rally2 sitzen. Mit ihm hat er 2025 zwei Rallyes bestritten: die Rallye de Bourgogne (im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft/Unfall) und die Rally Colli del Monferrato in Italien (4. in der Gesamtwertung). Zusammen sind die beiden noch nie auf dem Toyota gefahren. Bei der Monte-Vorbereitung im Dezember 2025 in Frankreich, der Rallye Hivernal du Dévoluy, navigierte Gaëtan Aubry den Routinier aus dem Jura.

Ganz anders sieht die Ausgangslage für Stefano Mella aus. Für den Neunten der Schweizer Rallye-Meisterschaft 2025 ist die Rallye vom 22.-25. Januar eine Premiere. Der Chef des Swiss Racing Lab wird bei der «Monte» vom Italiener Francesco Pezzoli an Bord eines Skoda Fabia RS Rally2 unterstützt. Auch er ist kein ausgewiesener Monte-Carlo-Spezialist. Erst einmal stand er am Start – das ist aber schon ein paar Jahre her (2013). Mella verfügt sonst aber über reichlich Erfahrung. Der in Genf wohnhafte Tessiner hat 1997 seine erste Rallye absolviert und war neben Mike Coppens und Yoan Loeffler im Vorjahr der einzige Rally2-Pilot, der alle Läufe zur Schweizer Rallye-Meisterschaft bestritten hatte.

An Konkurrenz mangelt es den beiden Schweizern bei der «Monte» nicht. 25 andere Rally2-Bewerber werden Burri und Mella das Leben in ihrer Klasse sicher nicht einfach machen.

Mella Monte 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...ist die «Monte» 2026 für Stefano Mella eine Premiere © Cornevaux/Eichenberger

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07.01.2026 Nein zu «200 Franken sind genug!»?
SRG Initiative Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Swiss Olympic hat eine klare Meinung zur SRG-Volksinitiative

Politik und Sport sollte man nicht vermischen. Im Falle der SRG-Volksinitiative «200 Franken sind genug!» fällt das angesichts der drohenden Konsequenzen für den (Schweizer) Sport schwer.

Politik und Sport sollte man nicht mischen. Diesen Grundsatz halten auch wir beim Verband Auto Sport Schweiz als wegweisend. Aber wie so oft im Leben gibt es so genannte Grauzonen – oder Momente, wo Politik und Sport schwer zu trennen sind. Ein solcher steht der Schweiz am 8. März 2026 bevor. Dann nämlich wird über die SRG-Volksinitiative «200 Franken sind genug!» abgestimmt.

Worum geht’s? Die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» wurde von SVP-nahen Kreisen lanciert, um die Radio- und Fernsehgebühren von heute 335 auf 200 Franken pro Jahr zu senken. Initianten und Befürworter der Initiative argumentieren wie folgt:

  • Die Schweiz hat die weltweit höchsten geräteunabhängigen Gebühren
  • Die SRG expandiere über ihren Auftrag hinaus (Online-Portale, social media) und konkurrenziere so die private Medienlandschaft
  • Die Abgabe sei eine unfaire Doppelbelastung für Firmen und junge Leute, die kaum SRG-Angebote nutzen

Gegner der Initiative, zu denen auch Bundesrat und Parlament gehören, stellen sich auf den Standpunkt:

  • Eine tiefere Abgabe würde den Service public schwächen, zu Entlassungen (ca. 2400 Stellen) führen und das vielfältige Angebot (z.B. Sport, Kultur, Regionales) gefährden
  • Die Initiative sei ein «Kahlschlag», der die Medienlandschaft beschädige
  • Parlament und Bundesrat hatten bereits eine Senkung auf 300 Franken auf Verordnungsebene beschlossen, um der Initiative entgegenzukommen

Als einer von 86 Sportverbänden von Swiss Olympic hat Auto Sport Schweiz selbstverständlich auch ein Interesse daran, dass der TV-Sport in Zukunft nicht zu kurz kommt. Auch wenn Übertragungen/Reportagen von unserem geliebten NATIONALEN Motorsport, der bei SRG ausgestrahlt wird, an einer Hand abgezählt werden kann. Fakt ist: Die SRG überträgt ca. 9’000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten (darunter auch Formel 1, MotoGP) finden regelmässig live im Fernsehen, in Livestreams und im Radio statt.

Gegner der Initiative führen an, dass der Sport unser Land verbinde – über Sprachgrenzen und Regionen hinweg. Wenn die Schweiz jubeln würde, dann gemeinsam. Weiter heisst es: Diese Momente der Einheit gebe es nur, weil die SRG sie allen zugänglich mache. Mit halb so viel Budget könne sie diesen Auftrag nicht mehr erfüllen. Die Folge wäre eine Spaltung: Wer zahlen kann, schaut mit – der Rest bleibt draussen.

Swiss Olympic hat deshalb zu diesem Thema eine offizielle Webseite gegen die SRG-Halbierungsinitiative (sportkomitee.ch) gelauncht. Dort steht schwarz auf weiss: Wer den Sport liebt, sagt Nein zur Halbierungsinitiative.

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07.01.2026 Sechs Schweizer bei den 24h von Daytona
Louis Deletraz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Louis Delétraz ist einer von zwei Schweizern in der GTP-Klasse © IMSA

Am 24./25. Januar findet die 64. Auflage der 24 Stunden von Daytona/Florida statt. Am Start stehen auch sechs Schweizer – in jeder Kategorie mindestens einer.

Erst zwei Schweizer haben bei den 24 Stunden von Daytona triumphiert: Jo Siffert 1968 (bei der dritten Ausgabe) und Fredy Lienhard (2002). Ob am 24./25. Januar ein dritter Schweizer ganz oben steht, wird sich zeigen. Die besten Chancen dafür haben Raffaele Marciello und Louis Delétraz. Beide starten in der Prototypen-Klasse – der eine mit der #25 für BMW (Marciello), der andere mit der #40 für Cadillac (Delétraz).

Insgesamt stehen elf Autos aus der GTP-Klasse am Start. Als Favorit geht Porsche ins Rennen. Mit Partner Penske peilt man nach Siegen 2024 und 2025 den Hattrick an. 20 Mal hat der Hersteller aus Weissach (D) schon gewonnen. Das ist einsamer Rekord in Daytona!

Raffaele Marciello BMW Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der andere ist Raffaele Marciello auf BMW © WEC

In der LMP2 kämpfen 14 Teams um Ruhm und Ehre. Die Schweizer Flagge hält dort Grégoire Saucy hoch. Der Jurassier trägt bei United Autosports die #22. Auch in der GTDPro ist mit Ricardo Feller ein prominenter Schweizer vertreten. Der DTM-Pilot aus dem Aargau pilotiert den Manthey-Porsche mit der Porsche-typischen #911. Ebenfalls bei den Profis geht Marvin Kirchhöfer auf einer Corvette (#3) ins Rennen. Der Deutsche lebt seit Jahren in Luzern und fährt mit Schweizer Lizenz. Bestens bekannt ist auch einer der Favoriten auf den Klassensieg in der GTD: Philip Ellis. Der amtierende IMSA-Champion teilt sich mit Russell Ward, Indy Dontje und Lucas Auer einen Mercedes AMG GT3 von Winward Racing (#57) im am stärksten besetzten Feld mit 21 Fahrzeugen.

Los geht es in Daytona mit dem Qualifying am Donnerstag, 22. Januar. Das Rennen startet am Samstag, 24. Januar, traditionell um 13.40 Uhr.

Philip Ellis Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Weiss, wie man in den USA gewinnt: Philip Ellis (rechts) © IMSA

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06.01.2026 Dopingliste für 2026 ist online
Doping 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Achtung oder besser «Finger weg!» von solchen Produkten aus dem Internet

Wie jedes Jahr um diese Zeit machen wir Sie auch dieses Jahr auf die neue Dopingliste bei Swiss Sport Integrity aufmerksam. Ein Blick darauf kann sehr wertvoll sein und erspart Ihnen unter Umständen sehr viel Ärger.

Doping ist im Motorsport eine Ausnahmeerscheinung. Trotzdem hat auch der Rennsport schon Doping-Schlagzeilen geliefert. Damit keine weiteren Fälle dazukommen, veröffentlichen wir an dieser Stelle den Hinweis auf die weltweit geltende Dopingliste 2026. Wer jetzt direkt wegklicken möchte, sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen. Es kann vorkommen, dass verbotene Substanzen in «gewöhnlichen» Medikamenten enthalten sind. Deshalb ist es wichtig, a) auf dem Laufenden zu sein und b) bei Unklarheiten nachfragen.

Die Änderungen auf 2026 betreffen insbesondere eine Anpassung der Dosierungsintervalle von Salmeterol, eine Präzisierung zur Blutentnahme und das Verbot von Kohlenmonoxid. Zudem wurden formale Anpassungen vorgenommen und Beispiele bereits verbotener Substanzen ergänzt. Bei Unklarheiten und Fragen stehen Ihnen unter med@sportintegrity.ch Fachkräfte von Swiss Sport Integrity zur Verfügung.

Aufmerksam machen wollen wir auch in Bezug auf so genannte «Wundermittel». Die Bandbreite solcher Substanzen reicht von Produkten für ein durchtrainiertes Aussehen bis zu Anti-Aging-Produkten für jugendliche Vitalität. Viele solcher SARMs und Ibutamoren werden heutzutage im Internet und auf social media angepriesen und ähneln entweder anabolen und androgenen Steroiden respektive Wachstumshormonen. Deren Bestellung oder Anwendung haben laut Swiss Sport Integrity bereits 2025 zu mehreren Sperren, auch von minderjährigen Athletinnen und Athleten, geführt. Eine ausführliche Newsmeldung zu diesem Thema gibt es unter diesem Link.

Also, Finger weg von Doping – siehe auch ASS-Magazin 02/2025!

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05.01.2026 Auch Schweizer Kartfahrer unter den Opfern von Crans Montana
Joaquim van Thuyne Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joaquim van Thuyne, 2007–2026

Bei der unfassbaren Tragödie in Crans Montana ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer gestorben. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht Joaquims Familie sein aufrichtiges Beileid aus.

Leider müssen wir das Jahr 2026 mit einer sehr, sehr traurigen Mitteilung beginnen. Bei der Tragödie in Crans Montana (VS), die Stand heute 40 Todesopfer gefordert hat, ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer ums Leben gekommen.

Van Thuyne bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen und wurde dort im Finale der stark besetzten X30 Challenge Switzerland Zehnter. Seine Karriere startete der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless 2021 in Lyss, wo er in den vergangenen Jahren mehrere Rennen zur Kappelen Trophy absolvierte. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Dort fiel der junge Mann aus Lutry (VD) durch sein stets freundliches und vorbildliches Auftreten auf.

Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren. Gegenüber ASS meinte er im Rahmen des YDP: «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich nur noch Kart fahren oder Fussball spielen soll. Im Moment macht mir beides Spass. Und in beiden Fällen brauchst du ein gutes Team um dich herum. Weil der Kartsport aber nicht gerade günstig ist, muss ich dort halt von Rennen zu Rennen schauen, wie es weiter geht.»

Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte Joaquim die Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans Montana. Die Nachwuchs-Equipe des FC Lutry hatte über die Festtage einen Team-Ausflug in den Walliser Nobelort unternommen. Mehrere Mitglieder der Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren befanden sich während des Brandes im Innern der Bar.

Der Verband Auto Sport Schweiz spricht nicht nur Joaquims Familie, sondern allen Betroffenen dieser unfassbaren Tragödie in der Silvesternacht sein Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Joaquims Eltern, seinen beiden älteren Schwestern, seinen Freunden und Verwandten.

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24.12.2025 Neue Media-Ausweise können ab Januar bestellt werden
Media Westen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Noch dauert es ein Momentchen, bis die neue Saison losgeht. Die neuen Media-Antragsformulare für 2026 sind aber unter diesem Link schon jetzt abrufbar.

Die Presseausweise sind für haupt- oder nebenberufliche Journalisten oder Bildreporter bestimmt. Die ASS behält sich das Recht vor, von den Kandidaten Nachweise ihrer journalistischen Tätigkeit zu verlangen. Wer den Ausweis beantragt, muss zudem bei seiner Anmeldung nachweisen, dass er im Besitz einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. Franken ist. Für die zum Ausweis mitgelieferte Media-Weste wird ein Depot von CHF 200.– erhoben (Letzteres betrifft nur neue Antragssteller).

Weil es in den vergangenen Jahren vereinzelt zu Beanstandungen kam, möchten wir von Seiten von Auto Sport Schweiz nochmals Folgendes betonen und Medienvertreter mit Presseausweisen und Westen dringend darauf aufmerksam machen:

Den Weisungen des Veranstalters und dessen Helfern ist unbedingt und unverzüglich Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere auch für Anordnungen von Streckenkommissaren. Bei Zuwiderhandlungen ist die Rennleitung berechtigt, den Medienvertreter aus der betreffenden Zone wegzuweisen und den Vorfall zu melden.

Die neuen Presseausweise werden frühestens ab 6. Januar 2026 ausgestellt.

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22.12.2025 Sportabzeichen 2025

Die aktuelle Ranglisten der Sportabzeichenpunkte wurden von Auto Sport Schweiz veröffentlicht.

Die Ranglisten konnten erstellt und veröffentlicht werden. Die neuen Ranglisten können hier eingesehen werden.

Die Sportabzeichen wurden ebenfalls an alle Gewinner versendet und werden in Kürze bei euch eintreffen.

Das Sportabzeichen dient dazu, die Leistungen der Schweizer Automobilsportler im Rahmen der verschiedenen Wettbewerbe im In- und Ausland auszuzeichnen. Für die Reglementierung und insbesondere die Abgabeskala ist die Nationale Sportkommission (NSK) von Auto Sport Schweiz zuständig.

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22.12.2025 Geschäftsstelle Auto Sport Schweiz – Öffnungszeiten Feiertage 2025
Screenshot 2025 12 22 091849 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Die Geschäftsstelle von Auto Sport Schweiz wird in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen sein. Sie können uns wie folgt vor und nach den Festtagen erreichen:

Dienstag, 23.12.2025, bis 15.00 Uhr offen

Mittwoch, 24.12.2025 bis und mit Freitag, 02.01.2026 geschlossen

Montag, 05.01.2026 ab 09.00 Uhr offen

Danach stehen wir Ihnen zu den üblichen Büroöffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026!

Auto Sport Schweiz

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18.12.2025 Slalom Romont muss leider abgesagt werden
Fabrice Winiger Kaufmann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Es braucht noch etwas Geduld, ehe der Slalom von Romont tatsächlich wieder zurückkehrt © Kaufmann

Der Slalom von Romont hätte 2026 den Auftakt zur Schweizer Slalom-Meisterschaft bilden sollen. Das Organisations-Komitee musste nun aber das Comeback absagen.

2019 fand der letzte Slalom in Romont statt. Danach war die Strecke wegen Umbauarbeiten auf dem Kasernenareal nicht mehr verfügbar. 2026 hätte der Slalom als Auftakt zur Schweizer Meisterschaft am 4./5. April zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder durchgeführt werden sollen. Der Termin wurde auch im offiziellen Kalender eingeschrieben. Nun hat das Organisations-Komitee aber schweren Herzens das Comeback absagen müssen.

In einer Stellungnahme des Romont Motor Racing Committee steht geschrieben: «Trotz der zahlreichen Bemühungen und Gespräche konnten wir die Zustimmung des Militärs nicht erhalten. Die umfangreichen, laufenden Arbeiten auf dem Truppenübungsplatz Drognens werden die Austragung des Rennens im Jahr 2026 letztendlich verhindern.»

Und weiter steht geschrieben: «Wir hoffen weiterhin, dass wir unsere 50. Auflage in naher Zukunft organisieren können, ein Ereignis, das uns sehr am Herzen liegt, und dass wir viele von Ihnen wieder in Drognens wiedersehen werden

Die Schweizer Slalom-Meisterschaft 2026 beginnt damit zwei Wochen später am 18./19. April mit den Auto-Renntagen in Frauenfeld. Zuvor finden in Ambri (27./28. März) noch die Testtage statt.

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18.12.2025 Krieg rüstet auf – das ist der neue Audi des Tourenwagen-Champions
Danny Krieg 2026 Audi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Danny Krieg und sein neuer Audi RS3 LMS TCR © Eichenberger

Der amtierende Tourenwagen-Meister Danny Krieg hat sich für 2026 ein neues Auto angelacht. Der Altendorfer wird in der kommenden Saison mit einem rund 550 PS starken Audi RS3 LMS TCR antreten.

Im Moment steht er noch im Showroom der Garage Bucher in Benken (SG). Aber noch in diesen Tagen soll der neue Super-Tourenwagen des amtierenden Meisters Danny Krieg zu Wolf Power Racing nach Wangen (SZ) gebracht werden. Dort wird er in den nächsten fünf Monaten so «veredelt», dass er zum Auftakt der Schweizer Berg-Meisterschaft am 6./7. Juni in Hemberg parat sein soll.

Vergangene Woche hat Ludovic Monnier deinen VW Golf Rallye bei dir abgeholt (motorsport.ch hat darüber berichtet). Wie sehr hat es weh getan, als du das Auto, mit dem du dieses Jahr Tourenwagen-Meister wurdest, auf seinem Transporter gesehen hast?
Danny Krieg:
Es geht so. Erstens bin ich kein Sammler. Ich habe schon so manches Auto, das ich jahrelang fuhr, verkauft. Und zweitens steht ja bereits der Nachfolger da. (Lacht.) Also ist es zu verschmerzen.

Erzähl: Wo hast du deine neue Perle, den Audi RS3 LMS TCR, aufgetrieben?
Den hat Scherer Sport am Nürburgring ausgeschrieben. Ich hatte den schon länger im Auge. Und als Adrian (Wolf von Wolf Power Racing, d. Red.) am Nürburgring war, hat er ihn für mich gründlich inspiziert.

Das Auto sieht ziemlich neu aus.
Ja, es ist ein 2022er – ein Gen2-Auto. Laut den Papieren hat er zwei Renneinsätze auf dem Buckel. Einer der Fahrer war u.a. Mathias Schläppi. Er hat das NLS-Finale 2022 auf diesem Auto bestritten.

Wirst du ihn, so wie er dasteht, in der Schweizer Berg-Meisterschaft einsetzen?
Rein äusserlich wird er sich nicht grossartig unterschieden. Da kommt vielleicht noch die eine oder andere Folie dran, aber sonst bleibt er so, wie er ist. Unter der Haube werden wir allerdings schon Einiges verändern. So kriegt er u.a. einen neue Hinterachse, einen neuen Motor und ein neues Getriebe. Wir wollen diese Komponenten aber alle aus der Serientechnik übernehmen. Ausserdem werden wir ihn von 2WD auf 4WD umbauen.

Audi RSR von Hinten Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch ein schöner Rücken kann entzücken: der Audi von hinten © Eichenberger

Im Moment leistet er, so wie er dasteht, 340 PS bei 1145 Kilogramm. Was ist euer Ziel?
Vom Gewicht wollen wir etwa dort bleiben. In Sachen Leistung werden wir uns irgendwo bei 550 PS finden.

Es ginge aber noch mehr?
Ja, sicher, aber das will ich gar nicht. Mit allem, was darüber hinausgeht, läufst du Gefahr, dass du immer wieder technische Probleme hast. Und das kann dann richtig teuer werden.

Kannst du jetzt schon etwa abschätzen, um wieviel schneller du im neuen Audi bist? Der Klasse, E1 bleibst du ja treu – du bist aber neu in der Gruppe 3 bis 3,5 Liter eingeteilt.
Ja, das ist richtig. Um wie viel schneller? Sicher keine fünf Sekunden. Wir reden da, je nach Strecke, von einer bis zwei Sekunden.

Damit peilst du ganz klar die Titelverteidigung an?
Nein, eigentlich nicht. Ich habe auch 2025 nicht auf den Titel in der Tourenwagen-Meisterschaft geschielt. Erst nach dem Rennen in Les Rangiers und den Unfällen von Simi Wüthrich und Stephan Burri war mir klar, dass ich es schaffen könnte.

Aber den Schweizer Berg-Pokal hattest du im Visier?
Den schon eher – ja. Aber das Ziel ist es, Spass zu haben. Mit einem neuen Auto die Grenzen auszuloten. Wobei ich natürlich auch zugeben muss, dass ich mir ein solches Auto nicht gekauft habe, um hinterherzufahren.

Was erwartest du vom neuen Besitzer deines alten Golfs?
Da bin ich sehr gespannt. Natürlich braucht Ludovic seine Zeit. An ein solches Auto muss man sich zuerst gewöhnen. Das wird auch mir mit dem Audi so gehen. Aber ein Zeitenvergleich wird sicher interessant sein. Ich habe 2025 solide Zeiten mit dem Golf hingelegt. Auch wenn ich nicht überall von meiner Leistung überzeugt war. Am Gurnigel beispielsweise war ich mit dem Golf langsamer als einst mit meinem STW-Audi.

Wie sieht euer Fahrplan mit dem neuen TCR-Audi aus?
Wir werden noch dieses Jahr das neue Getriebe bestellen. Danach wird der Wagen sukzessive weiterentwickelt. Ziel ist es ganz klar, dass wir in Hemberg beim Auftakt zur Schweizer Berg-Meisterschaft am Start stehen. Der eine oder andere Slalom davor wäre natürlich eine gute Trainingsmöglichkeit. Aber das hängt alles davon ab, bis wann wir fertig werden.

A Udi Krieg NLS 2022 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Audi 2022 in den Händen von Mathias Schläppi bei der NLS © NLS/Scherer

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18.12.2025 Weihnachts-Shop 2025
Christmas Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Sind Sie noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk? Wir hätten vielleicht was für Sie. Hier kommt unser Weihnachts-Shop 2025.

Inside Formel 1 Band 2. 2022 ist der erste Band erschienen. Nun wurde mit «Inside Formel 1 – Lap 2» die beeindruckende fotografische Zeitreise von Daniel und Josef Reinhard († 2023) fortgesetzt. Vater Josef Reinhard, einst auch bekannt als «Katastrophen-Sepp», hat die Formel 1 schon 1950 begleitet. Sohn Dani übernahm Ende der 70er-Jahre das Zepter. Zusammen sind sie eines der ganz wenigen Vater-Sohn-Gespanne, die den GP-Sport von den Anfängen bis heute dokumentiert haben. Spannende Anekdoten und beeindruckende Aufnahmen lassen die Geschichte des Rennsports in diesem Buch lebendig werden.

«Inside Formel 1 – Lap 2»
Autor: Daniel Reinhard
Verlag: GeraMond
Seiten: 288, ca. 400 Fotos
Text: Deutsch
ISBN: 978-3-98702-030-8
Preis: 75.- Franken (exkl. Versand)
Bezugsquelle: im Buchhandel oder unter diesem Link.

Reinhard Buch zweite Ausgabe Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz



Sauber zum selber zusammensetzen. Nach 617 Grands Prix war Schluss für Sauber. Der viertälteste Formel-1-Rennstall absolvierte in Abu Dhabi seinen letzten GP. Ab 2026 wird der Rennstall, der einst 1993 in der Formel 1 mit gleich zwei gewonnenen WM-Punkten debütierte, als «Audi Revolt F1 Team» an den Start gehen. Fans der Hinwiler werden «ihren» Rennstall vermissen. Damit es nicht ganz so schmerzhaft ist, bietet CaDA, ein chinesischer Hersteller von Klemmbausteinen (ähnlich wie Lego), einen 2553-teiligen Kick-Sauber-F1-Bausatz an. Das Modell ist im Massstab 1:8 gehalten, wurde unter der offiziellen Lizenz des Teams produziert und verkürzt die langen Abende rund um die Weihnachtszeit garantiert!

Sauber C44
Hersteller: CaDa
Teile: 2553
Grösse: 1:8 (ca. 70 cm lang)
Preis: beim Hersteller 179,90 Euro
Bezugsquelle:
https://cada.toys/ oder andere Online-Anbieter

Sauber Lego Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Alles über die Rallye-SM 2025. Zum vierten Mal haben die Kollegen von sport-auto.ch die Schweizer Rallye-Meisterschaft in Buchform zusammengefasst. Das Rallye-Buch 2025 lebt wie die bisherigen Werke nicht nur von den ausdrucksstarken Bildern von Nuno Ferreira, sondern auch von zahlreichen Texten und Interviews. Besonders spannend sind auch die Rückblicke: Was vor 10, 20, 30 und 40 Jahren im Schweizer Rallyesport Schlagzeilen machte. Selbstverständlich sind im Bücher-Shop auf sport-auto.ch auch ältere Ausgaben erhältlich.

Rallye 2025
Autoren: Nuno Ferreira, Sébastien Moulin & Baptiste Aebi
Verlag: sport-auto.ch
Seiten: 192, ca. 280 Fotos
Text: Französisch
Preis: 68.- Franken (exkl. Versand)
Bezugsquelle: sport-auto.ch

Rallye Buch 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz



Marciello, Buemi und Siffert en miniature. Auch Modellauto-Sammler kommen an diesen Weihnachten nicht zu kurz. Aus Schweizer Sicht gibt es immer wieder Interessantes – sei es in 1:18 oder in 1:43. So zum Beispiel das Siegerfahrzeug der 24 Stunden Nürburgring 2025 von Raffaele Marciello. Den BMW gibt es in 1:43 von Modellspezialist Spark. Auch Sébastien Buemis Gen3-Elektro-Jaguar aus der Formel E findet man bei Spark im gängigen Sammlermassstab. Eines der wohl schönsten Modelle, wenn nicht der Inbegriff eines Rennwagens, war der Porsche 917K in Gulf-Farben. Das Modell des unvergessenen «Seppi» Siffert von 1970 gibt es in 1:18 (ebenfalls von Spark).

BMW M4 GT3 Evo, 1:43, 79,95 Euro
Gen3-Jaguar, 1:43, 79,95 Euro
Porsche 917 K, 1:18, 199,95 Euro
Bezugsquelle: im Fachhandel (wie etwa raceland.de oder ck-modelcars.de)

Swiss modelcars Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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16.12.2025 Asian Le Mans Series: Perfekter Einstand für Ex-Spirit-Fahrer
Kevin Rabin Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kevin Rabin (l.) freute sich im Regen von Sepang über Platz 1 © ALMS

2022 holte er als Spirit-Fahrer den VEGA-Titel und Platz 3 in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Am Wochenende stand Kevin Rabin bei dem Auftakt zur Asian Le Mans Series zwei Mal sensationell auf dem Podest!

2022 wurde er Dritter in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hinter Chiara Bättig und Elia Epifanio bei den OK Junioren. Parallel sicherte er sich den Titel in der VEGA Trofeo in der X30 Junior. Vor zwei Jahren nahm er dann zum ersten Mal in einem Sportwagen Platz. Inzwischen ist Kevin Rabin in der LMP3 angekommen. Und das mit Erfolg! Beim Saisonauftakt der Asian Le Mans Series in Kuala Lumpur (MAL) am vergangenen Wochenende feierte der 18-jährige Waadtländer einen Einstieg nach Mass. Im ersten Rennen wurde der Fahrer aus dem Schweizer Rennstall CLX Dritter. Im zweiten Lauf – unter monsunartigen Verhältnissen – triumphierte er gar an der Seite seiner beiden Teamkollegen Alexander Jacoby (ein Schützling von Fernando Alonso) und dem amtierenden LMP3-Champion Paul Lanchere aus Frankreich.

Auch sonst war der Auftakt zur sechs Rennen umfassenden Asian Le Mans Series für die Schweizer ein voller Erfolg. ELMS-Champion und Le-Mans-Klassensieger Louis Delétraz belegte in beiden Rennen Platz 3. Der für United Autosports fahrende Grégoire Saucy wurde einmal Fünfter und einmal Sechster. Und auch in der GT3 musste sich die Schweiz nicht verstecken. Dort übernahm Kessel Racing mit den Plätzen 5 und 1 die vorläufige Meisterschaftsführung. Die Läufe 3 und 4 zur ALMS finden am 31. Januar/1. Februar 2026 in Dubai statt. Das Finale geht dann eine Woche später in Abu Dhabi über die Bühne.

17 CLX MOTORSPORT Ligier JS 1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Rabin fährt in der ALMS für das Schweizer Team CLX © ALMS

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15.12.2025 2200.- CHF dank Tombola gespendet
Tombola Gewinner 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die glücklichen Gewinner: Stéphane Rothen und Ethan Ischer © myrally.ch

Auto Sport Schweiz hat bei beiden Siegerehrungen (Automobil und Karting) zwei Tombolas veranstaltet. Der Erlös daraus wurde nun dem Kinderspital Zürich respektive der Sepsisforschung gespendet.

Im Rahmen der Siegerehrungen Automobil (im Hotel Bellevue in Bern) und Karting (Trafo Baden) hat Auto Sport Schweiz je eine Tombola veranstaltet. Zu gewinnen gab es eine Reise an ein DTM-Rennen respektive ein Schnee- und Eistraining im hohen Norden. Die Preise wurden von GAST Reisen aus Utzenstorf respektive Pure Driving aus Graz (A) zur Verfügung gestellt. Die glücklichen Gewinner hiessen Stéphane Rothen (DTM-Reise) und Ethan Ischer (Schneetraining in Schweden).

Doch es gab nicht nur zwei glückliche Gewinner. Alle Teilnehmenden haben mit ihrem Beitrag einen guten Zweck unterstützt. Der komplette Erlös aus den Gewinnspielen (2200.- Franken) wurde an das Kinderspital Zürich respektive an die Sepsisforschung gespendet. Wir möchten uns deshalb nochmals bei allen «Lösli-Käufer- und Käuferinnen» bedanken. Auch wenn der Betrag letztendlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, darf man doch sagen: Jeder Franken zählt!

Zur Info: Dass der Erlös an die Sepsisforschung ging, hat seinen speziellen Grund. 2023 ist das Schweizer Kart-Talent Elia Epifanio (14) innerhalb von wenigen Tagen an den Folgen dieser heimtückischen Krankheit gestorben. Seine Eltern veranstalten seither zu Ehren von Elia das Trofeo Epifanio (nächstes Rennen am 19. September 2026). Der Erlös aus diesem Rennen kommt ebenfalls der Sepsisforschung zu gute.

Elia Epifanio Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der 2023 an einer Sepsis verstorbene Elia Epifanio © Eichenberger

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15.12.2025 Raedersdorf und Hängärtner vertreten die Schweiz bei der FIA
Raedersdorf Haenggaertner Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schweizer Vertreter: Patrick Raedersdorf (l.) und Yves Hängärtner © Eichenberger

Bei der Jahreshauptversammlung der FIA in Taschkent/Usbekistan wurden mit Patrick Raedersdorf und Yves Hängärtner auch zwei Schweizer Vertreter gewählt.

Vergangene Woche fand in Taschkent/Usbekistan nicht nur die grosse Siegerehrung der FIA-Meisterschaften 2025 statt, an der Jahreshauptversammlung wurden auch zahlreiche Vertreter neu gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt. Allen voran Mohammed Ben Sulayem, der als FIA-Präsident eine weitere vierjährige Amtszeit antritt.

Auch zwei Schweizer wurden in Taschkent gewählt. Unter anderem Patrick Raedersdorf (59). Das Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz, das 2007 zum stellvertretenden Mitglied des internationalen Berufungsgerichts ernannt wurde und von diesem Posten erst kürzlich ehrenvoll verabschiedet wurde, ist von der Generalversammlung neu zum Mitglied des Anti-Doping-Disziplinarausschusses gewählt worden.

Neu dabei ist auch Yves Hängärtner (50). Der Zweite der Schweizer Slalom-Meisterschaft 2025 wurde von der Generalversammlung für eine Amtszeit von vier Jahren zum Mitglied des Internationalen Tribunals (IT) und des Internationalen Berufungsgerichts (ICA) gewählt.

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12.12.2025 Monniers Name steht schon auf dem Auto
Ludovic Monnier neues Auto Krieg Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ludovic Monnier vor dem Ex-Golf von Danny Krieg © Eichenberger

In der Schweizer Berg-Meisterschaft hat sich ein spektakulärer Fahrzeugwechsel ergeben. 2026 tritt Ludovic Monnier (33) mit dem Meister-Golf von Danny Krieg an.

Bis zum ersten Slalom in Romont dauert es noch 113 Tage. Die Weichen für die nächste Saison werden aber jetzt schon gestellt. Besonders gespannt darf man 2026 auf einen Fahrer sein: Ludovic Monnier. Der 33-Jährige, der einen Steinwurf von der Startlinie des ehemaligen Bergrennens von Massongex entfernt wohnt, hat sich ein neues Auto geleistet. Und zwar nicht irgendeines – nein, den VW Golf Rally, mit dem Danny Krieg dieses Jahr die Schweizer Berg-Meisterschaft bei den Tourenwagen und den Schweizer Bergpokal gewann.

Monnier war schon seit längerer Zeit «scharf» auf den schneeweissen Golf. «Ich habe das Auto schon begutachtet, als es noch dem österreichischen Bergrennfahrer Franz Probst gehörte», sagt Monnier. Ende 2023 ging es dann in den Besitz von Danny Krieg über. Der ging erstmals beim Slalom in Frauenfeld 2024 damit an den Start. Der Rest ist Geschichte. In der abgelaufenen Saison waren Krieg und sein vierradgetriebener Golf-Turbo das Mass der Dinge. Seit Mittwoch steht der Wagen nun nicht mehr in der Garage von Krieg, sondern im Rhonetal bei Ludovic Monnier. «Ich hatte Danny gesagt, wenn er den Wagen mal verkaufen will, dann soll er sich bei mir melden.»

Nun also ist Monnier der stolze Besitzer des erfolgreichen VW-Turbo. Und wie es sich für einen neuen Besitzer gehört, hat er schon – kaum war der Wagen vom Transporter runter – seinen Namen auf die Windschutzscheibe geklebt. Was ihn genau erwartet, kann der in Montreux geborene und heute im Wallis wohnhafte Monnier noch nicht abschätzen. Ein erster Test auf dem Circuit de Vaison (F) ist für Anfang 2026 geplant. Danach will Ludovic mit seiner neuen Errungenschaft bei einigen Slaloms teilnehmen – u.a. beim Saisonauftakt in Romont am 4./5. April. «Ehe ich dann hoffentlich mit ein wenig Erfahrung die komplette Berg-Meisterschaft bestreiten kann.»

Ludovic Monnier Aufkleber Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Name des neuen Besitzers klebt schon auf dem Auto © Eichenberger

Wunderdinge soll man von ihm nicht gleich von Anfang an erwarten, meint Monnier. Das erste Jahr sei ein Testjahr. «Das Gute an diesem Auto ist: Man kann einsteigen und losfahren. Der Motor ist frisch revidiert. Und ich werde bis zum Saisonstart auch nichts am Auto ändern – ausser natürlich das Set-Up auf meine Bedürfnisse anpassen.» Spannend wird der Fahrzeugwechsel für neutrale Beobachter aber dennoch sein. Monnier zählt seit Jahren zu den schnellsten Schweizer Tourenwagenfahrern. Seinen VW Golf, den er bis vor Kurzem fuhr, hatte er 2015 von Benoît Farine übernommen und in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt. «Natürlich sind die Zeiten von Danny für mich die Referenz. Aber ich will einen Schritt nach dem anderen machen. Deshalb werde ich am Anfang bewusst nicht darauf schauen, sondern einfach versuchen, Spass zu haben und eins mit dem Auto zu werden.»

Zwischen seinem bisherigen und seinem neuen VW Golf lägen rund 100 PS, sagt der Sohn des ehemaligen Bergrennfahrers Gilles Monnier. «Die grössten Unterschiede zum bisherigen Auto sind aber definitiv der Turbo-Motor und der Vierradantrieb.» Auf die Frage, ob Monnier noch Tipps vom Vorgänger bekam, grinst der Mann mit dem auffallend gelben Sturzhelm. «Danny hat mir nur gesagt: Maximum Attack!»

Um vor der Weihnachtspause die Vorfreude auf die neue Saison noch mehr anzuheizen, berichten wir nächste Woche über Kriegs neue Errungenschaft. Der Altendorfer will 2026 seinen Tourenwagen-Titel mit einem bei Wolf Power Racing aufgebauten Audi RS3 LMS TCR. Bleiben Sie also dran – es wird spannend!

Ludovic Monnier 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Monnier fuhr auch bisher einen VW Golf © Eichenberger

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12.12.2025 Lesestoff zum Ende des Jahres
Magazin Dezember 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Slalom-Meister Grispino ist auf dem Cover des ASS-Magazins

In diesen Tagen erscheint das neue Magazin von Auto Sport Schweiz. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre und gleichzeitig schon jetzt frohe Festtage und einen guten Rutsch!

Im Rennsport gibt es immer wieder Überraschungen. Und manchmal braucht man gar nicht das schnellste Auto und den stärksten Motor, um zu gewinnen. Zwei solche Beispiele gab es auch 2025. Mit Alessandro Grispino gewann einer die Schweizer Slalom-Meisterschaft, den wohl nur ein paar ganz Tollkühne auf der Liste hatten. Und auch in der Schweizer Rallye-Meisterschaft schaffte es mit Mathieu Zurkinden/Stéphane Pury ein Duo aufs Podium, das niemand erwartet hatte. Im neuen Magazin erzählen beide, wie es zu ihren Exploits kommen konnte.

Für Eltern von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen dürfte aber vor allem ein anderer Artikel im Magazin 04/2025 von besonderem Interesse sein. Wir haben mit Jos Verstappen, dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, über dessen Anfänge und Erfahrungen im Motorsport geredet. Vielleicht kann der eine oder andere daraus etwas lernen.

Wie immer bietet das Magazin auch sonst viel Unterhaltung und Lesespass – vor allem mit einer zum Jahresende nicht ganz ernst gemeinten Geschichte!

Wir wünschen an dieser Stelle viel Spass bei der Lektüre und jetzt schon frohe Festtage und einen flotten Rutsch ins 2026!

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10.12.2025 Was macht eigentlich Natacha Gachnang?
Gachnang Formula 2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Natacha Gachnang: 2009 in der damaligen Formel 2... © Formula 2

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Wir fangen an mit: Was macht eigentlich Natacha Gachnang?

Eigentlich war alles für die grosse Karriere angerichtet. Im Windschatten des um ein Jahr jüngeren Cousins Sébastien Buemi betrat Natacha Gachnang 2003 nach einigen Jahren im Kart die internationale Bühne. Wie «Séb» setzte auch die damals 15-jährige Waadtländerin auf die ADAC Formel BMW, eine einst hochkarätige Nachwuchsserie, in der der Gesamtzweite 2003 ganz nebenbei Sebastian Vettel hiess. Und es kam noch besser: Förderer der jungen Dame aus Aigle (VD) war Willi Weber, seines Zeichens Manager und «Mister 20 Prozent» von Michael Schumacher – wenn auch nur für ein Jahr.

Gachnang machte ihre Aufgabe im ersten Jahr ordentlich. Mit Rang 4 am Norisring liess die Schweizerin aufhorchen. 2004 hielt sie sich bereits in den Top 12 auf. Und im dritten Jahr wurde sie Gesamtsechste mit drei Podestplätzen. Doch während ihr Cousin über die Formel-3-Euroserie seinen Aufstieg mit Hilfe von Red Bull erfolgreich vorantrieb, geriet Gachnangs Karriere ins Stocken. Weder im ATS Formel-3-Cup, der US-amerikanischen Formel Mazda, noch in der spanischen Formel 3 vermochte sie sich durchzusetzen. 2009 stieg sie in die von der FIA neu ausgeschriebenen Formel-2-Meisterschaft ein, die der heutigen Formel 2 in keinster Weise ebenbürtig war. Doch auch dort kam Gachnang auf keinen grünen Zweig. Nach Platz 23 in der Gesamtwertung verschob sich ihr Fokus in Richtung Sportwagen/Prototypen. Dort sorgte sie 2010 in einem Ford GT1 an der Seite von Rahel Frey und Cyndie Allemann mit einem schweren Unfall in Abu Dhabi (doppelter Beinbruch) für Schlagzeilen. 2012 sowie 2013 nahm Gachnang an den 24h von Le Mans teil, wobei im zweiten Anlauf ein fünfter Klassenrang in der LMP2 herausschaute.

Ende 2015 beendete Gachnang ihre Karriere. Den Rennsport hat sie weit hinter sich gelassen. Ab und zu kitzelt es noch im Gasfuss. Beim historischen Bergrennen in Ollon-Villars Ende August nahm Gachnang in einem von Grossvater Georges Gachnang (94) konstruierten Cegga-Ferrari Platz. Der Rest ihres Lebens dreht sich aber längst um ihre Familie (drei Kinder) und ihr Bauernhof. «Wer hätte das Gedacht», grinst Gachnang. «Statt von Rennautos bin ich heute von Kühen umgeben und produziere den eigenen Ziegenkäse.»

Trotz einer 180-Grad-Wende ist Gachnang mit ihrer Motorsportkarriere im Reinen. «Wenn ich daran zurückdenke, denke ich vor allem an die Zeit zurück, in der ich mit meinem Vater Olivier unterwegs war. Ihm habe ich sehr viel zu verdanken. Und mit ihm habe ich vieles erlebt. Der Rennsport war eine gute Schule, wenngleich nicht jede Entscheidung, die wir getroffen haben, sich hinterher als richtig herausstellte.» Besonders gern denkt sie an den Nürburgring zurück. «Mit dieser Rennstrecke sind viele Erinnerungen verbunden», sagt Natacha. Unter anderem ein zweiter Platz in der Formel BMW 2005; hinter – Sie haben’s erraten – Sébastien Buemi.

Gachnang Natacha Ollon Villars 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...und heute beim historischen Bergrennen Ollon-Villars © Eichenberger

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09.12.2025 Rückblick auf die autobau SKM-Saison 2025

Die Highlights des Jahres! Ein Rückblick auf die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 made by https://www.racingvisuals.ch/

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09.12.2025 Swiss Simracing Series: Das sind die neuen Meister
Thomas Schmid Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid setzte sich bei den «Profis» durch © Eichenberger

Am Sonntag wurden in der Motorworld Kemptthal (ZH) die Finalläufe der Swiss Simracing Series ausgetragen. Bei den «Profis» sicherte sich Thomas Schmid mit einem Punkt Vorsprung seinen sechsten Titel.

Drei Jahre lang hat die Swiss Simracing Series ihre Finalläufe an der «Auto Zürich» ausgetragen. Nach dem Abgang von Hauptsponsor Porsche haben die Verantwortlichen mit der Motorworld Kemptthal einen neuen Austragungsort gefunden. Dort wurden am vergangenen Sonntag die Finalläufe zur Swiss Simracing Series ausgetragen, wobei es insgesamt fünf neue Meister gab.

Einer davon ist in der Szene bestens bekannt: Thomas Schmid sicherte sich bei den «Profis» zum sechsten Mal einen Titel. Der neue Schweizer Meister setzte sich in einem spannenden Finale auf der virtuellen Piste von Spa-Francorchamps gegen den Vorjahres-Champion Pascal Gehrig durch. Allerdings nur mit einem einzigen Pünktchen Vorsprung. «Es war eine äusserst knappe Angelegenheit», sagte Routinier Schmid. «Im ersten der beiden Läufe war ich hinter Gehrig Zweiter. Im zweiten Lauf wusste ich, dass ich vor ihm ins Ziel kommen müsste, um zu gewinnen. Durch den ‹reversed grid› stand ich vor ihm am Start. Und diese Position konnte ich dann auch bis zum Schluss erfolgreich verteidigen.»

Zum neuen Format und dem eigens für diesen Wettbewerb konzipierten Fahrzeug meinte Schmid: «Das Format mit den vier Rennen, zwei in einem Center, zwei beim Finale, hat sich bewährt. Es ist allerdings für uns Fahrer recht unberechenbar. Das Auto macht richtig Spass zum Fahren. Da es praktisch keine Aero hat und man dadurch nah auffahren kann, gibt es spannende Zweikämpfe.»

Aber nicht nur bei den Pro’s wurde hart gefightet. In fünf anderen Kategorien ging es ebenfalls um Ruhm und Ehre. Hier die weiteren Meister respektive Top 3 jeder Kategorie:

Pro (18+)
1. Thomas Schmid (141 Pt.)
2. Pascal Gehrig (140 Pt.)
3. Fabrizio Donoso (121 Pt.)

Juniors (12–17)
1. Andreas Lo Bue (143 Pt.)
2. Orlando Eisenreich (143 Pt.)
3. Timéo Ruppen (124 Pt.)

Ladies (18+)
1. Vanessa Ruefenacht (143 Pt.)
2. Yves Senn (140 Pt.)
3. Bettina Buess (128 Pt.)

Ü50
1. Gilbert Denzer (135 Pt.)
2. Atilla Altunok (125 Pt.)
3. Bruno Maurer (116 Pt.)

Open (Fun Category)
1. Lars Baumeler (150 Pt.)
2. Kevin Gelly (127 Pt.)
3. Thomas Vogt (119 Pt.)

Eisenreich Lo Bue Ruppen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Top 3 bei den Junioren: Orlando Eisenreich, Andreas Lo Bue und Timéo Ruppen, der Gewinner des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz © Eichenberger

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08.12.2025 Weekend-Report 34/2025
Sauber 2025 Abu Dhabi letztes Rennen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Abschied von Sauber: Die Hinwiler fuhren in Abu Dhabi ihren letzten GP © Sauber

Der letzte Weekend-Report des Jahres befasst sich mit dem Formel-1-Abschied von Sauber, dem Auftakt zur zwölften Formel-E-Saison in Brasilien und dem starken Auftritt einiger Schweizer bei der Rallye Dévoluy.

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen des Formel-1-Showdowns in Abu Dhabi. Wobei das fade Rennen einzig und allein von der Spannung lebte, ob Lando Norris Dritter werden und somit seinen ersten WM-Titel holen würde. Das ist dem McLaren-Piloten schliesslich auch gelungen. Eine herzliche Gratulation an dieser Stelle! Aus Schweizer Sicht war der Abschied von Sauber die bedeutend emotionalere Geschichte. Das Team aus Hinwil hat in Abu Dhabi unter den Augen von Teamgründer Peter Sauber und dem langjährigen Sportchef und ASS-Award-Gewinner Beat Zehnder sein letztes Rennen absolviert. 2026 verschwindet der Name Sauber und der Rennstall wird als «Revolut Audi F1Team» an den Start gehen. Nach 617 Grands Prix (inkl. den vier Jahren als BMW-Sauber) ist damit ein Kapitel Schweizer Motorsportgeschichte geschlossen. Mit Rang 9 von Nico Hülkenberg im letzten Rennen durfte sich das Team nochmals über zwei WM-Punkte freuen. In der Endabrechnung belegte Sauber den neunten Schlussrang mit 70 Punkten. Hülkenberg wurde WM-Elfter, Teamkollege Gabriel Bortoleto 19.

Nico Mueller Brasilien 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller war der beste Schweizer beim Formel-E-Auftakt © Formula E

Parallel zur Formel 1 fand am Samstag in São Paulo der Auftakt zur zwölften Formel-E-Saison statt. Am Start standen mit Nico Müller, Sébastien Buemi und Edoardo Mortara auch drei Schweizer. Wobei Müller in seinem ersten Rennen als Porsche-Werksfahrer mit Platz 5 das beste Ergebnis aus Schweizer Sicht erzielte. «Wir hatten ein gutes Rennen, auch wenn es anspruchsvoll war und wir am Anfang vielleicht nicht in der besten Position waren», meinte Müller. «Aber wir haben uns gut nach vorne gearbeitet und konnten den Attack Mode richtig gut nutzen. Wir lagen sogar in Führung, und es sah nach einem Podium aus. Am Ende haben uns die Safety-Car-Phasen aber fast den gesamten zweiten Attack Mode genommen, was uns viel gekostet hat. Trotzdem haben wir ein gutes Ergebnis eingefahren. Ein solider Start.»

Für Mortara war schon der Beginn des Rennens problematisch. Vor der ersten Kurve kam es zur Berührung mit seinem Mahindra-Teamkollegen, wobei Mortara keine Schuld traf. Der Genfer konnte weiterfahren und hätte sicher auch Punkte geholt. Doch in Runde 23 drückte ihn Lucas di Grassi in die Mauer. Für Buemi endete der Saisonauftakt auf Platz 8. Das Rennen wurde nach einem Unfall von Pepe Marti kurz vor Schluss nochmals neu gestartet. Der Spanier blieb bei seinem Überschlag unverletzt. Der Sieg ging an den Briten Jake Dennis.

Chiara Baettig Saudi F4 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Chiara Bättig beendete die Saudi-F4 auf dem zwölften Rang © F4 Saudi Arabia

Auf der F1-Strecke in Jeddah ging am Wochenende die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft zu Ende. Für die Schweizerin Chiara Bättig endete diese (nach fünf Rennwochenenden) auf dem zwölften Schlussrang. Das beste Ergebnis für die Red-Bull-Juniorin war ein siebter Platz.

Zahlreiche Schweizer haben am Wochenende bei der Rallye Hivernal du Dévoluy in Frankreich teilgenommen. Der eine oder andere dürfte sich dabei auf die Rallye Monte Carlo (22.-25. Januar 2026) vorbereitet haben. Bester Schweizer war auf Rang 6 Jonathan Hirschi mit Beifahrerin Charlène Greppin (Citroën C3 Rally2). Auch Olivier Burri (mit Co-Pilot Gaëtan Aubry) fuhr mit seinem Toyota GR Yaris Rally2 als Achter in die Top 10. Stark auch die Leistung von Skoda-Pilot Stefano Mella, der als 15. gewertet wurde.

Kleiner Nachtrag in Sachen Rallye: Die Walliserin Marine Maye gewann vor Wochenfrist als Co-Pilotin die Rallye Régional Coeur des Vignobles. Und auch die schnellste Schweizer Pilotin, Mireille Vidueira, durfte sich bei der Rallye du Var, an der u.a. Sébastien Loeb teilgenommen hat, über Platz 2 in der RGT freuen.

Hirschi Jonathan Devoluy 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jonathan Hirschi belegte bei der Rallye Hivernal du Dévoluy Platz 5 © Cornevaux

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04.12.2025 Champions of the Future Academy: Drei Schweizer auf dem Podium!
Baettig Allemann Tamm Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Schweizer Nachwuchs macht Freude! Bättig (1.), Allemann (3.) und Tamm (3.) auf dem Podium in Al Forsan © Champions of the Future Academy

Kleines Land – grosse Erfolge! Die Schweiz muss sich im internationalen Kartsport nicht (mehr) verstecken. Beim Finale der Champions of the Future Academy in Al Forsan (UAE) standen Gleich drei Schweizer auf dem Podium!!!

Spirit-Teamchef Ken Allemann brachte es auf den Punkt: «Die Schweiz ist ein kleines Land, hat aber viele junge, talentierte Rennfahrer.» Wenn es noch einen Beweis dafür brauchte, dann war das Finalrennen der Champions of the Future Academy in Al Forsan (UAE) geradezu ideal. Beim sechsten und letzten Lauf zur diesjährigen Future-Academy-Meisterschaft standen gleich drei Schweizer respektive Schweizerinnen auf dem Podium.

Bei den OK-N-Junioren hat Albert Tamm (13) einmal mehr sein grosses Talent unter Beweis gestellt. Den dritten Rang im Finale holte der junge Tessiner in der letzten Runde. In der Gesamtwertung landete Tamm auf Rang 10 – allerdings absolvierte der ehemalige Schweizer Super-Mini-Meister nur fünf von sechs Rennen.

Noch besser machte es Chiara Bättig (15). Die Red-Bull-Juniorin sicherte sich in Al Forsan den Finalsieg bei den OK-N-Senioren. Mit einer starken Leistung am letzten Wochenenden sicherte sie sich Platz 2 in der Meisterschaft – und war damit auch die beste Dame im Feld. Mit Dan Allemann (14) komplettierte ein weiterer Schweizer das Podium als Dritter. Allemann fuhr nur dieses eine Rennen in der Champions of the Future Academy, katapultierte sich aber mit 125 Punkten an einem Wochenende auf einen Schlag (zwei Zähler mehr als Bättig) auf Rang 16 der Meisterschaft.

Mit Marlon Bayer (16) landete beim letzten Rennen in der Wüste ein weiterer Schweizer auf Rang 6 im Finale und Rang 7 im Schlussklassement der Senioren. Bester Mini-Pilot war Lorenzo Zucchetto, der in der Endabrechnung Fünfter wurde.

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04.12.2025 Am Sonntag steigt das Finale der Swiss Simracing Series
Sim Racing Thomas Schmid 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Pro-Leader Thomas Schmid: Holt er seinen sechsten Titel?

Am kommenden Sonntag findet in der Motorworld in Kempthal (bei Winterthur) das Finale der Swiss Simracing Series statt. 80 Finalisten werden in fünf Kategorien die Titel unter sich ausmachen.

Seit 2022 fand das Finale der Swiss Simracing Series anlässlich der «Auto Zürich» statt. Dieses Jahr fahren die besten Schweizer Simracer ihr Finale in der Motorworld Kempthal bei Winterthur aus. Und zwar diesen Sonntag ab 10.30 Uhr.

Die siebte Auflage der Swiss Simracing Series verspricht Hochspannung. Schon am ersten Renntag bewiesen die SimRacer, dass sie ihr Handwerk verstehen. Reichlich Action und Windschattenduelle waren angesagt. Der Wechsel vom Porsche 911 GT3 Cup auf den eigens für die Swiss Simracing Series entwickelten Tourenwagen SSRS TC350 trägt also erste Früchte.

Und was sich auf dem virtuellen Red Bull Ring abspielte, wird am Sonntag wohl auch in Spa-Francorchamps seine Fortsetzung finden. 80 Finalisten treten in fünf Kategorien gegeneinander an. In jeder Kategorie dürfen sich mindestens noch zwei Pilotinnen und Piloten berechtigte Titelhoffnungen machen. In der neuen und lizenzfreien Kategorie Open fährt Lars Baumeler knapp vor Thomas Vogt und Maio Brun als Gesamtführender zum Finale. Bei den Ladies, die zusammen mit den Juniors in einem Feld starten, steht die amtierende Meisterin Yves Senn gehörig unter Druck von der punktgleich an der Spitze liegenden Vanessa Ruefenacht. Gleiches gilt für die Junior-Piloten. Hier teilen sich – ebenfalls punktgleich – der Genfer Andreas Lo Bue und der amtierende Juniorenmeister Orlando Eisenreich die Plätze 1 und 2 im Gesamtklassement.

Auch in der Kategorie Ü50 wird es nochmals richtig spannend. Hier haben Routinier Gilbert Denzer und Michael Dedial die Hauptrollen inne, die gleichauf die Ränge 1 und 2 im Klassement belegen. Und wer Denzer kennt, der weiss, dass er sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen wird. Genau das will auch Thomas Schmid im hochkarätigen Feld der Pro-Kategorie verhindern. Doch dafür wird der fünffache Schweizer Meister sein gesamtes Können auf dem rund sieben Kilometer langen Circuit aufbieten müssen. Mit dem amtierenden Schweizer Meister Pascal Gehrig und Fabrizio Donoso hat er schlagkräftige Konkurrenz bekommen.

Neben den vielen Simracerns wird am Sonntag auch Schweizer Rennprominenz in Kempthal erwartet. DTM-Pilot Fabio Scherer, der amtierende Schweizer Berg-Meister Robin Faustini sowie Rennfahrer und -instruktor Fredy Barth haben sich schon mal angemeldet. Damit alles «sauber» abläuft, stehen lizenzierte Sportkommissare von Auto Sport Schweiz im Einsatz. Auf dem Youtube-Kanal von RacingFuel Simulators begleiten die Moderatoren Christian Mettler, Enzo Lo Bue und Jörg Petersen die Zuschauer von 10:25 Uhr bis 18:15 Uhr durch den Renntag.

Weitere Infos gibt es unter www.simracingseries.ch und www.race-centers.com

Sim Racing 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Gefahren wird mit dem selber entwickelten Tourenwagen SSRS TC350

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03.12.2025 Formel E: Wird 2026 das Jahr der Schweizer?
Mueller Nico Test 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Neu in Lila: Nico Müller im Werks-Porsche © Formula E

Am kommenden Wochenende startet in São Paulo (BR) die 12. Saison der FIA Formel-E-WM. Mit dabei sind wie im Vorjahr auch wieder die drei Schweizer Nico Müller, Sébastien Buemi und Edoardo Mortara.

Das bevorstehende Wochenende steht ganz im Zeichen des Formel-1-Showdowns in Abu Dhabi. Drei Fahrer können noch Weltmeister werden: Lando Norris, Max Verstappen und Oscar Piastri. Doch nicht nur in Abu Dhabi ist Action angesagt. In São Paulo startet die Formel-E-WM in ihre zwölfte Saison. Mit dabei sind auch die Schweizer Nico Müller (Porsche), Sébastien Buemi (Envision Racing) und Edoardo Mortara (Mahindra Racing).

In der brasilianischen Metropole feiert Müller seine Rennpremiere im werksseitigen Porsche 99X Electric. Der Schweizer folgt auf Félix da Costa als neuer Teamkollege von Ex-Weltmeister Pascal Wehrlein. In der vergangenen Saison startete Müller für das Porsche-Kundenteam Andretti. «Der Start in eine neue Saison ist immer ein Highlight – und mein erstes Rennen für das Formel-E-Team von Porsche wird ein ganz besonderer Moment für mich. Tests sind das eine, aber im ersten Rennen spürt man zum ersten Mal die echte Zusammenarbeit mit dem Team unter Rennbedingungen. Ich möchte die Saison ruhig und fokussiert angehen und dabei das Maximum aus unserem Paket herausholen.»

Mortara Edo Test 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mortara und Mahindra haben 2025 grosse Fortschritte gemacht © Formula E

Während für Müller am Wochenende seine sechste Saison in Angriff nimmt, geht Mortara in sein neuntes und Buemi schon in sein zwölftes Jahr. Beide hatten im Vorjahr ihre Höhen und Tiefen. Beide sind vor der neuen Saison aber zuversichtlich. «Wir haben in der vergangenen Saison grosse Fortschritte bei der Software gemacht», sagt Mortara. «Das hat sich auch bei den Ergebnissen in der zweiten Saisonhälfte gezeigt.» Auch Buemi hatte ein starkes Finish. «Das Saisonfinale in London war eines unserer besten Rennwochenenden. Wenn es uns gelingt, daran anzuknüpfen, dann könnte das eine gute Saison geben.»

Das neue Modell, der Gen4, wurde übrigens wenige Wochen vor dem Start der letzten Saison bereits offiziell vorgestellt: Das Gen4-Fahrzeug der Elektrorennserie verspricht grosse Sprünge nach vorne in Sachen Performance, Nachhaltigkeit und Innovation. So soll das Gen4-Auto über 600 kW Leistung und permanenten Allradantrieb verfügen. Dazu besteht das Fahrzeug zu 100 Prozent aus recyclebaren Materialien.

Das erste Saisonrennen startet am 6. Dezember um 14:05 Uhr Ortszeit (18:05 Uhr MEZ), das Qualifying beginnt um 9:40 Uhr Ortszeit (13:40 MEZ). Der Livestream zu allen Qualifyings und Rennen unter servustv.com steht auch in der Schweiz zur Verfügung. Haushalte des Telekommunikationsanbieters Swisscom können alle Rennen live auf dem Kanal blue Sport verfolgen. Ebenfalls live zeigen die Rennen auch der Bezahlsender Eurosport 2 und die kostenpflichtigen Streaming-Dienste discovery+ und DAZN.

Buemi Sebastien Test 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Bumei bestreitet schon seine zwölfte Saison © Formula E

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02.12.2025 Maxime Guenat: ein Garant für Siege im historischen Motorsport
Maxime Dominique Guenat Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Maxime mit seinem Vater Dominique Guenat © Equipe Europe

Zahlreiche Schweizer haben auch dieses Jahr an historischen Motorsportanlässen teilgenommen. Einer unter ihnen ist besonders herausgestochen: Maxime Guenat.

Mit seinen 33 Jahren zählt Maxime Guenat im historischen Motorsport definitiv zu den jüngeren Teilnehmern. Allerdings, so der Hobby-Rennfahrer aus Montfaucon, sei er bei Weitem nicht mehr der Jüngste im Feld. «Es gibt immer mehr junge Piloten im historischen Rennsport.» Maxime hat 2016 seine ersten Rennen bestritten. Eine Vergangenheit im Automobilrennsport oder Karting hatte er nicht. «Mein Vater hat 2006 mit dem historischen Motorsport begonnen. Ich bin meistens mitgegangen. Irgendwann wollte ich auch selber fahren.»

2025 hat Guenat an zahlreichen Rennen und verschiedenen Meisterschaften teilgenommen. Und das sehr erfolgreich. Bei Peter Auto, der wohl bekanntesten Rennserie im historischen Motorsport, hat Guenat gleich zwei Titel abgeräumt. So gewann er nicht nur den «Heritage Touring Cup» auf einem Ford Capri RS 3100 von 1975, er sicherte sich auch den Titel in der «Sixties Endurance». Dort war der Jurassier auf einer Shelby Cobra erfolgreich. «Dieser Titel bedeutet mir besonders viel», sagt Guenat. «Ich war schon das eine oder andere Mal nah dran, ihn zu gewinnen. Aber immer ist etwas dazwischen gekommen. Jetzt hat es endlich geklappt.»

Maxime Guenat Shelby Cobra Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ob auf einer Shelby Cobra in der «Sixties Endurance»... © Equipe Europe

Was Guenat besonders auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit. Die hat er auch bei der «Le Mans Classic» unter Beweis gestellt. Dort gewann er im Feld 6 (für Fahrzeuge von 1972-1981) auf einem Lola T286 aus dem Jahr 1979. Parallel war er auch der Schnellste in der «Gruppe C». Dort siegte er auf einem Peugeot 905 Evo. Ein baugleiches Auto hatte 1992/1993 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. «Ich mache mir nicht viel Gedanken darüber, wenn ich von einem Auto ins nächste steige. Vieles hat mit Erfahrung und den nötigen Reflexen zu tun. Bei einem Auto ohne viel Aerodynamik ist es eh einfacher. Da spürt man das Limit sehr schnell.» Für den Einsatz im Peugeot 905 hat Guenat etwas Übung gebraucht. «Mit diesem Auto sind wir im März in Dijon testen gegangen», erzählt Guenat. «Und dann bin ich das Auto auch in Spa gefahren. Allerdings nur im Training; da war es trocken.»

Neben seinen Siegen und Titel bei Peter Auto und in Le Mans war Guenat auch noch bei der «Tours d’Horloge» in Le Castellet erfolgreich. Zusammen mit Yves Scemama, Erwin France und Armand Mille siegte der Histo-Allrounder dort auf einem Chevron B21 – also wieder auf einem anderen Auto. «Die Tours d’Horloge zu gewinnen, ist auch sehr speziell», sagt Guenat. «Ganz einfach deshalb, weil es das einzige 24-Stunden-Rennen für klassische Rennfahrzeuge ist.»

Die diversen Autos, die von der Equipe Europe gewartet und eingesetzt werden, gehören übrigens nicht Maxime. «Sie sind im Besitz von meinem Vater. Wäre er nicht so grosszügig und hätte er nicht so viel Vertrauen in mich, könnte ich dieses Hobby nie ausüben.»

Maxime Guenat Peugeot Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...oder einem Peugeot 905 – Guenat ist mit allem schnell © Equipe Europe

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27.11.2025 Gleich mehrere Schweizer fahren 2026 Formel 4
Chiara Baettig Red Bull Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Chiara Bättig wird für Hitech in der Britischen F4 fahren © Red Bull

In den vergangenen Jahren gab es nur vereinzelt Schweizer Nachwuchspiloten, die es schafften, in den Formelsport zu wechseln. Für 2026 stehen gleich mehrere Fahrer respektive Fahrerinnen in den Startlöchern.

In den vergangenen Jahren hatte die Schweiz selten mehr als ein bis zwei Fahrer in den internationalen Formelsport-Einsteigerklassen. 2026 wird sich das ändern. Gleich mehrere Schweizer Rennfahrer und Rennfahrerinnen werden in der Formel 4 debütieren. Allen voran Chiara Bättig (15). Die Red-Bull-Juniorin sammelt zurzeit in der F4-Meisterschaft in Saudi Arabien erste Erfahrungen. Vier Rennwochenende hat sie bereits hinter sich. Ihr bisher bestes Ergebnis ist ein siebter Platz. 2026 wird sie für das britische Team Hitech in der Formula 4 UK an den Start gehen. Dort trifft sie u.a. wieder auf einen ihrer Red-Bull-Juniorkollegen: den Schweden Scott Lindblom. Dieser liegt in der Saudi-Meisterschaft ein Rennen vor Schluss auf Podestkurs.

«Ich freue mich sehr, 2026 zu Hitech zu kommen», sagt Bättig. «Der Kartsport hat mir eine hervorragende Grundlage gegeben, und dank meiner Erfahrungen in der saudischen F4-Meisterschaft fühle ich mich bereit für den nächsten Schritt. Die britische Formel 4 ist dafür genau der richtige Ort, und ich freue mich auf den Wettbewerb und die legendären britischen Rennstrecken.»

Bättig ist nicht das einzige Schweizer Talent, das 2026 in der Formel 4 durchstarten will. Auch der ein paar Monate jüngere Levi Arn steht in den Startblöcken. Der Solothurner hat in diesem Jahr in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft die Kategorie KZ2 gewonnen. Und das auf sehr beeindruckende Art und Weise. Von den 375 Punkten, die ein Fahrer an fünf Rennwochenenden einfahren kann, hat Arn 361 erzielt. Ganze 14 Punkte sind ihm also während der Saison durch die Lappen gegangen. Auch an der WM in Franciacorta (ITA) war Arn der beste Schweizer. Levi wird für Jenzer Motorsport als Vorbereitung die Formel-4-Winterserie auf der iberischen Halbinsel bestreiten. Sechs Rennen stehen dort auf dem Programm. Los geht es vom 15.-18. Januar in Portimão (POR). Arn hat schon fleissig in Italien getestet. Das von Neel Jani unterstützte Nachwuchstalent hat die Kartstufen im Eiltempo durchlaufen. 2023 fuhr Levi noch bei den Junioren…

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In der SKM hat Levi Arn im grossen Stil abgeräumt © Red Bull

Auch Samuel Ifrid (18) und Max Kammerlander (19) werden in der Formel-4-Winterserie starten. Die beiden ehemaligen UBIQ-Piloten fahren gemeinsam für das Team Cram Motorsport aus Italien. Erste Erfahrungen im Automobilrennsport haben die beiden bei GT4-Tests in Le Castellet gesammelt. Inzwischen laufen auch für sie die Vorbereitungen auf die Formel-4-Meisterschaft auf der iberischen Halbinsel auf Hochtouren. Beide haben schon rund fünf Tage im Formel-4-Tatuus verbracht – zuletzt bei Testfahrten in Valencia.

Mit Florentin Hattemer (15) ist ein weiterer Schweizer in der Formel 4 angekommen. Der gebürtige Basler hat schon in diesem Jahr zwei Rennen für Jenzer Motorsport absolviert – eines in der FIA F4 CEZ, das andere in der italienischen Meisterschaft. Der junge Nachwuchsfahrer, der 2025 auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz war, wird sein Programm in Kürze bekanntgeben.

Auch OK-Senior-Meister Georgyi Zasov (14) würde 2026 gerne in die Formel 4 aufsteigen. Auch er hat schon Formel-4-Luft (bei Testfahrten) geschnuppert. Damit käme die Schweiz 2026 auf sechs neue Formel-4-Fahrer respektive -Fahrerinnen. So viele hat es, wenn überhaupt, schon sehr lange nicht mehr gegeben. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass noch der eine oder andere Fahrer dazukommt.

Ubiq Boys Cram Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die beiden ehemaligen UBIQ-Kartfahrer Ifrid (l.) und Kammerlander werden für Cram Motorsport in der F4-Winterserie fahren © FWS/Eichenberger

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26.11.2025 Karel Staut bis zum 20.10.2026 für Automobilrennen gesperrt
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Die Disziplinarkommission (DK) von Auto Sport Schweiz wurde vom Sekretariat der Nationalen Sportkommission (NSK) darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Pilot Karel Staut (14, Arbaz/VS, Lizenz Nr. 5639, NATional Junior) am 13./14. September 2025 in Valencia ein GT4 Rennen bestritten hat.

Mit besagter Lizenz ist das Führen solcher Fahrzeuge nicht gestattet. Die Lizenz lässt einen Einsatz für Fahrzeuge auf der Rundstrecke bis maximal 2000 cm3 zu. Dies wurde dem Bewerber des Piloten im Vorfeld einer anderen Veranstaltung der gleichen Kategorie schriftlich durch Auto Sport Schweiz mitgeteilt. Gleichwohl wurde der 14-jährige Pilot für den Event in Spanien genannt und nahm am Anlass teil.

Dieser Verstoss gegen den Artikel 4 des Lizenzreglements «Auto» der Nationalen Sportkommission (NSK) wurde von der DK an der Verhandlung vom 08. Oktober 2025 verhandelt. Diese hat wie folgt entschieden:

  1. Die nationale Junior-Automobil-Lizenz Nr. 5639 wird mit sofortiger Wirkung in Bezug auf das Recht zur Teilnahme an Automobilrennen entzogen. Staut behält seine Kart-Lizenz (Lizenz IT F Nr. 5639 und IT eSport Nr. 5639).
  2. Staut kann eine nationale Junior- oder IT-D C-Lizenz (oder eine andere Lizenz für den Automobilrennsport) beantragen, sobald er das erforderliche Alter von 16 Jahren erreicht hat (20.10.2026), sofern zum Zeitpunkt seines Antrags die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.
  3. Staut wird zu einer Geldstrafe von CHF 10'000.00 verurteilt, davon CHF 5'000.00 auf Bewährung für einen Zeitraum von drei Jahren ab dem heutigen Tag (8.10.2025).
  4. Die Verfahrenskosten der Disziplinarkommission werden auf CHF 1'500.00 festgesetzt und gehen zu Lasten von Karel Staut.
  5. Die Entscheidung wird von der ASS auf nationaler (ASN) und internationaler Ebene (FIA) veröffentlicht.

Diese Entscheidung wurde Staut schriftlich kommuniziert, da er der Vorladung durch die DK nicht nachgekommen war. Gegen den Entscheid hat Staut nach Ablauf der entsprechenden Fristen, zudem bei der falschen Stelle und ohne Leistung der fälligen Gebühren (CHF 4'500.00) eine Berufungsabsicht abgegeben. Diese Absicht wurde vom Gerichtspräsidenten des Nationalen Berufungsgerichtes mit Entscheid vom 19. November 2025 als formell nicht korrekt zurückgewiesen und es wurden weitere Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 1'000.00 festgelegt.

Aktuell ist es Staut nicht möglich, bis zum 20.10.2026 eine Lizenz Automobil zu lösen. Im Weiteren sind seine Lizenzen Karting und eSport bis zur Begleichung der offenen Beträge in der Gesamthöhe von CHF 12'121.50 suspendiert. Wie in solchen Fällen üblich fliessen die Bussgelder und Gebühren in den Fonds Nachwuchs von Auto Sport Schweiz.

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26.11.2025 Komitee Offizielle legt Rennleiter Ausbildungsdaten fest

Das Komitee Offizielle hat an seiner letzten Sitzung die Ausbildungsdaten 2026 der Rennleiterausbildung festgelegt. Nachdem das Komitee bereits im Mai 2025 beschlossen hatte, die Ausbildung der Sportkommissare und Rennleiter ab 2026 bis auf weiteres alternierend alle 2 Jahre durchzuführen und 2026 mit den Rennleitern zu starten, wurden nun die Daten fixiert:

Kick-Off Rennleiter (für Neueinsteiger) Deutschschweiz:

Dienstag, 13. Januar 2026

Kick-Off Rennleiter (für Neueinsteiger) Romandie:

Mittwoch, 14. Januar 2026

Der Ausbildungstag der bestehenden Rennleiter (Romandie und Deutschschweiz gemeinsam) wurde auf den

Samstag, 31. Januar 2026

festgelegt.

Die Veranstalter und bisher lizenzierten Rennleiter/Rennleiter-Kandidaten werden die Unterlagen/Anmeldeformulare in den kommenden Tagen erhalten.

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25.11.2025 Regen stoppte Gamas Aufholjagd
Diego Gama Malaysia 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diego Gama vertrat in Malaysia die Schweiz beim... © Eichenberger/FIA

X30-Pilot Diego Gama hat die Schweiz beim FIA Karting Arrive&Drive World Cup in Malaysia vertreten. Mit Platz 16 war der Genfer nicht zufrieden, aber trotzdem dankbar für die Erfahrung, die er machen durfte.

Diego Gama (17) hat die Schweiz beim FIA Karting Arrive&Drive World Cup in Malaysia vertreten. Der UBIQ-Pilot aus Meyrin bei Genf hat seine Sache in den drei Quali-Vorläufen sehr gut gemacht. Dank soliden Leistungen belegte er die Plätze 6, 6 und 9 in seiner Gruppe. Damit startete er im Finale von Platz 10. Nach einem guten Start konnte er vorerst seine Position halten, doch schon nach den ersten Runden wurde es für den Sechsten der diesjährigen autobau Schweizer Kart-Meisterschaft (X30) schwierig. «Mein Tempo nach den ersten Runden war nicht so stark, wie ich es mir gewünscht hatte, sodass ich härter kämpfen musste, um meine Position zu verteidigen. In einem dieser Kämpfe wurde ich nach aussen gedrängt und fiel auf Platz 16 zurück. Dort machte ich weiter Druck, aber dann fing es an zu regnen und das Rennen wurde vorzeitig abgebrochen.»

Der 16. Schlussrang unter 26 gestarteten Finalisten bei den Senioren war nicht das, was sich Gama bei seinem Rennen in Malaysia erhofft hatte. «Aber ich bin dennoch stolz auf meine Leistung und alles, was ich an diesem Wochenende gelernt habe. Ich möchte mich bei meinem Team und insbesondere bei Teamchef Nini Räber für seinen grossartigen Einsatz bedanken. Ausserdem auch ein Dankeschön an Auto Sport Schweiz für das Vertrauen und dafür, dass der Verband mir diese Gelegenheit gegeben hat.»

FIA Arrive Drive Malaysia Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...FIA Karting Arrive&Drive World Cup © FIA

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24.11.2025 Schweizer Meister und Pokalsieger 2025 in Bern geehrt
Diner des Champions alle Meister myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Schweizer Meister 2025: Josué Galeuchet, Lea Crelier (Junior Rallye), Alessandro Grispino (Slalom), Danny Krieg (Tourenwagen), Lionel Ryter (Junior Slalom/Berg), Robin Faustini (Rennwagen) und Christophe Roux (Rallye), es fehlte an diesem Abend: Mike Coppens (Rallye) © myrally.ch

Am Freitagabend wurden im Rahmen des «Dîner des Champions» vom Verband Auto Sport Schweiz die Schweizer Meister und Pokalsieger ausgezeichnet. Ausserdem wurde auch der Auto Sport Schweiz Award verliehen (an Beat Zehnder und Heinz Waeny) und der Gewinner des Young Drivers Projekt 2025 (Timéo Ruppen) bekanntgegeben.

Am Freitagabend fand im ehrwürdigen Hotel Bellevue in Bern das «Dîner des Champions» vom Verband Auto Sport Schweiz statt. In sechs verschiedenen Kategorien wurden die Meister 2025 ausgezeichnet. In weiteren fünf Kategorien wurden die Pokalsieger respektive -siegerinnen geehrt. Mehr als 130 geladene Gäste nahmen an der diesjährigen Meisterfeier teil. Für die Moderation war wie in den vergangenen Jahren Werner Augsburger, ehemaliger «Chef de Mission» bei Swiss Olympic, zuständig. Für ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgten die «Styleacrobats». Die eingespielten Videos der vergangenen Rennsport-Saison stammten von «Freunde des Schweizer Motorsports».

Vier Teilnehmende erhielten an diesem Abend gleich zwei Auszeichnungen. Allen voran Danny Krieg. Der Schwyzer wurde nicht nur als Schweizer Tourenwagen-Meister 2025 geehrt, Krieg gewann in der vergangenen Saison auch den Schweizer Berg-Pokal für hubraumschwächere Autos bis 2 Liter. Neben Krieg durfte auch Alessandro Grispino zwei Mal auf die Bühne. Der Renault-Clio-Pilot gewann die Schweizer Slalom-Meisterschaft und wurde bei den Junioren Zweiter. Auch der Fribourger Mathieu Zurkinden und sein Beifahrer Stéphane Pury erhielten zwei Pokale: für Platz 3 in der Schweizer Rallye-Meisterschaft und für den Sieg im Schweizer Rallye-Pokal.

Zu den weiteren Schweizer Meister zählten 2025 der haushoch überlegene Robin Faustini (Berg-Meister Rennwagen), das Walliser Duo Mike Coppens/Christophe Roux (Rallye-Meister) sowie die beiden Junioren-Champions Lionel Ryter (Junioren-Meister Slalom/Berg) und Josué Galeuchet/Lea Crelier (Junioren-Meister Rallye). Im Coupe Suisse des Rallyes Historiques (VHC) durften sich Eddy und Marion Tapparel über den Sieg freuen. Der Coupe Rallye Historique de Régularité sportif (VHRS) ging an Dominique und Marylaure Udriot.

Diner des Champions Berg Rennwagen Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 bei den Rennwagen: Michel Zemp (2.), Meister Robin Faustini und Victor Darbellay (3.) © Eichenberger

Neben den Auszeichnungen für die Meister und Pokalsieger wurde im Rahmen des «Dîner des Champions» auch der ASS-Award vergeben. Und das gleich zwei Mal. Beat Zehnder (ehemaliger Sauber-Sportchef) und Heinz Waeny (mehr als 50 Jahre Technischer Kommissar) wurden für ihre Leistungen und Verdienste für den Schweizer Automobilrennsport mit dem Auto Sport Schweiz Award 2025 ausgezeichnet. Mehr dazu unter diesem Link.

Ausgezeichnet wurde im Rahmen der offiziellen Meisterfeier auch der «Young Driver» des Jahres. Dieser Titel ging 2025 an den Fribourger Kart-Piloten Timéo Ruppen. Dieser freute sich über den Gewinn des Young Drivers Projekt 2025 und das damit verbundene Preisgeld von 30'000 Franken. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten Alexis Genolet und Dylan Stebler. Ein ausführliches Porträt über Timéo Ruppen finden Sie unter diesem Link.

Sämtliche Top 3 in den Schweizer Meisterschaften wurden zusätzlich beschenkt. Jedem Schweizer Meister wurde ein Jahresabo von update Fitness offeriert. Die Top 3 im Berg-Pokal sowie die drei schnellsten Ladies des Damenpokals (Franziska Maissen, Jessica Roth und Tamara Schöpfer) bekamen ausserdem Sachpreise von Reifenhersteller Yokohama offeriert.

Der glückliche Gewinner der Tombola hiess Ethan Ischer. Der Porsche-Sports-Cup-Sieger 2025 hat ein exklusives Fahrtraining auf Schnee und Eis in Schweden gewonnen. Dieser Preis wurde von www.puredriving.at zur Verfügung gestellt. Der Erlös aus der Tombola geht wie schon bei der Kart-Meisterfeier an die Sepsis-Forschung des Kinderspitals Zürich.

Verabschiedet wurden auch diverse Offizielle. NSK-Präsident Andreas Michel überreichte den zurückgetretenen Kommissaren Paulo Domingues, Thomas Eicholzer, Jean-Maurice Gabus, Thierry Mathez, Kaspar Stähli, Heinz Waeny und Yannick Braun einen Zinnteller als Erinnerung an ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Diner des Champions Young Drivers myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die besten Young Drivers 2025: Alexis Genolet (2.), Sieger Timéo Ruppen und Dylan Stebler (3.) © myrally.ch

Top 3 Schweizer Meister 2025

Schweizer Slalom-Meisterschaft
1. Alessandro Grispino, A/ISA/R2/R3/Renault Clio
2. Yves Hängärtner, E2-SS/Dallara GP3
3. Samuel Weibel, SS/Subaru BRZ

Schweizer Rallye-Meisterschaft
1. Mike Coppens/Christophe Roux, Rally2/Skoda Fabia
2. Yoan Loeffler/Aurélien Chiapello (F), Rally2/Skoda Fabia
3. Mathieu Zurkinden/Stéphane Pury, Rally4/Peugeot 208

Schweizer Meisterschaft Rallye Junior
1. Josué Galeuchet/Lea Crelier, ISN/ Peugeot 206

Schweizer Bergmeisterschaft der Rennsportwagen
1. Robin Faustini, E2-SC/Nova NP01
2. Michel Zemp, E2-SC/Norma M20 FC
3. Victor Darbellay, E2-SC/Nova NP01

Schweizer Bergmeisterschaft der Tourenwagen
1. Danny Krieg, E1/VW Golf Rally
2. João Paulo Chiquita, IS/Porsche GT3
3. Arnaud Donzé, IS/VW Golf

Schweizer Meisterschaft Junior
1. Lionel Ryter, E2-SS, Formel Renault
2. Alessandro Grispino, A/ISA/R2/R3/Renault Clio
3. Steven Chiquita, E1/BMW E30

Top 3 Schweizer Pokalsieger 2025

Schweizer Berg-Pokal
1. Danny Krieg, E1/VW Golf Rally
2. Thomas Zürcher, RCC/Renault Clio
3. Jean-François Chariatte, E1/Fiat X1/9

Schweizer Rallye-Pokal
1. Mathieu Zurkinden/Stéphane Pury, Rally4/Peugeot 208
2. Alphonse Kilchenmann/Aline Crausaz, ISA/Suzuki Swift
3. Claude Aebi/Justin Vuffray, ISN/Renault Clio

Coupe Suisse des Rallyes Historiques (VHC)
1. Eddy Tapparel/Marion Tapparel, I/Porsche 911 SC
2. Aurélien Bouchet, Maxime Guillaume (F), I/Ford Escort
3. Clovy Brosy/Frédéric Erismann, J2/BMW M3

Coupe Rallye Historique de Régularité sportif (VHRS)
1. Dominique Udriot/Marylaure Udriot, Toyota Celica
2. Yann Dupertuis/Yanis Durussel, VW Golf
3. René Winz/Didier Barthe, MG B GT

Damenpokal
1. Franziska Maissen, E1/Citroën Saxo
2. Jessica Roth, A/ISA/R2/R3/Toyota GT86
3. Tamara Schöpfer, IS/VW Golf

Diner des Champions Styleacrobats myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Coole Show: Die «Styleacrobats» sorgten für Unterhaltung © myrally.ch

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21.11.2025 ASS-Award für Heinz Waeny und Beat Zehnder
Heinz Waeny 2025 Award Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Heinz Waeny mit dem ASS-Award 2025 © Eichenberger

Auto Sport Schweiz vergibt seit 2007 einen jährlichen Award für aussergewöhnliche motorsportliche Leistungen. In diesem Jahr ehrte ASS gleich zwei Motorsportgrössen: Technikkommissar Heinz Waeny und Ex-Sauber-Sportchef Beat Zehnder.

Die Liste der Award-Gewinner reicht von Peter Sauber über Marcel Fässler bis zu Mario Illien. 15 Persönlichkeiten aus dem Schweizer Motorsport wurden bisher vom Verband Auto Sport Schweiz für besondere Verdienste rund um die Schweizer Rennsportszene mit dem ASS-Award ausgezeichnet. In diesem Jahr kamen mit Heinz Waeny (88) und Beat Zehnder (59) zwei weitere Motorsportgrössen dazu.

Beat Zehnder gilt als das Sauber-Urgestein schlechthin. Der Zürcher steht zwar weiter auch für das Nachfolgeteam Audi auf der Lohnliste (als «Director of Signature Programs and Operations»), mit den vielen Reisen zu den Formel-1-Rennen ist aber Schluss. In Monaco hatte Zehnder seinen 601. Grands Prix für Sauber absolviert. Es war das letzte reguläre Rennen für den langjährigen Sportdirektor. Davor hatte Zehnder bereits 36 Sportwagen-Rennen für das Team aus Hinwil bestritten – darunter war auch der legendäre Sieg bei den 24h von Le Mans 1989.

Zum Motorsport ist Zehnder durch Zufall gestossen. Als gelernter Mechaniker arbeitete Zehnder an riesigen Schiffsmotoren. Diese wurden kurioserweise in der Schweiz hergestellt. Jedes Mal, wenn ein solcher Motor an ein Schiff geliefert wurde, reiste ein Mechaniker für zwei Jahre mit. «Das wollte ich machen. Ich wollte die Welt sehen», sagt Zehnder. Die Welt, oder zumindest Rennstrecken, Hotels und Flughäfen hat Zehnder zahlreiche gesehen. Aber nicht als Schiffsmechaniker, denn der Betrieb stellte seine Tätigkeit in der Schweiz ein. So bewarb sich Zehnder 1988 bei Sauber, nachdem er zufällig eine Stellenanzeige der PP Sauber AG entdeckte. Beim ersten Mal wurde er vom Patron noch abgelehnt, doch als Zehnder drei Wochen später nochmals anrief, hatte er den Job.

37 Jahre begleitete er den Rennstall aus dem Zürcher Oberland. Und als die Zeiten bei Sauber auf «Sturm» standen, war es oft Zehnder, der mit seiner Erfahrung die Ruhe behielt. Keiner in der Formel 1 hatte die Regeln so gut im Griff wie Zehnder. Und seine Loyalität war grenzenlos. Als BMW bei Sauber seinen Ausstieg verkündete, rief Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz den treusten Sauber-Angestellten fünf Minuten später an. Aber Zehnder lehnte ab und blieb Sauber (bis zum heutigen Tag) treu.

Im Unterschied zu Zehnder war Heinz Waeny motorsportlich vorbelastet. Zum einen durch die elterliche Garage in Wabern (BE), zum andern durch den Formel-1-Grand-Prix in Bern. Diesen hat Waeny als Teenager nicht nur hautnah miterlebt, einer der Fahrer, der Brite Raymond Mays, hatte sich zum GP Bremgarten mit seinem ERA jeweils bei Waenys in der Garage eingemietet. «Wenn in Bern der GP stattfand, konnte ich eine Woche nicht zur Schule gehen», grinst Waeny.

Vom Rennbazillus infiziert nahm Waeny in den 1960er- und 1970er-Jahren selber an Rennen teil. «Wir haben einen Club gegründet, den ‹Wild Horse Club›, und haben als solcher an Rallyes, Bergrennen und Slaloms teilgenommen», erinnert sich Waeny. 1974 hängte der heute 88-Jährige den Helm an den Nagel. Seither stand Waeny 51 Jahre als TK, als Technischer Kommissar, im Einsatz. «Die Technik hat mich immer mehr interessiert», sagt der gebürtige Berner. Beruflich hat die Aufgabe als TK perfekt zu Waeny gepasst. «Ich habe zuerst eine Lehre als Maschinen-Mechaniker gemacht. Danach bin ich zum Automechaniker geworden. Später habe ich das Technikum in Biel als Ingenieur HTL absolviert.» Waeny hat eine Zeit lang auch bei MG in Grossbritannien gearbeitet. «Dort habe ich unter anderem Türfallen montiert.»

Nach 50 Jahren TK hat Waeny 2024 seinen letzten Einsatz vor Ort erledigt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dieses Jahr etwas kürzer treten und wurde deshalb auch als TK offiziell verabschiedet. Dem Komitee Historique bleibt Waeny aber weiter erhalten.

Auto Sport Schweiz gratuliert beiden Award-Gewinnern herzlich, bedankt sich bei Ihnen für Ihre besonderen Verdienste und wünscht Ihnen für Ihre private und berufliche Zukunft alles Gute!

Die Award-Gewinner im Überblick
2007 Sébastien Buemi und Ulrich Giezendanner
2008 A1 Team Switzerland
2009 Fabio Leimer
2010 Peter Sauber
2011 Marcel Fässler
2012 (keine Vergabe)
2013 Fabio Leimer
2014 Sébastien Buemi
2015 Stefano Comini
2016 Neel Jani
2017 Paul Gutjahr und Daniel Fausel
2018 Mario Illien
2019 Sébastien Buemi
2020 Fredy Lienhard
2021 (keine Vergabe)
2022 (keine Vergabe)
2023 Louis Delétraz
2024 Andreas Jenzer
2025 Heinz Waeny und Beat Zehnder

Beat Zehnder 2024 Sauber Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch Beat Zehnder wurde ausgezeichnet, war aber leider verhindert © Sauber

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21.11.2025 Maissen, Roth, Schöpfer – die Top 3 im Damenpokal
Roth Maissen Schoepfer Damenpokal 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 im Damenpokal: Roth, Maissen und Schöpfer © Eichenberger

Franziska Maissen hat die zweite Ausgabe des Damenpokals von Auto Sport Schweiz gewonnen – vor Jessica Roth und Tamara Schöpfer.

Auto Sport Schweiz hat auch in diesem Jahr einen wettbewerbsübergreifenden Damenpokal im Automobilrennsport durchgeführt. Dieser richtete sich an alle Ladies (mit Schweizer Rennlizenz), die national oder international am Automobilrennsport teilnehmen. Um der grossen Anzahl von Co-Pilotinnen im Rallyesport Rechnung zu tragen, wurden auch die Beifahrerinnen bei der Punktevergabe berücksichtigt. Wie im Vorjahr haben sich auch diesmal 20 Damen für den Pokal eingeschrieben. Bis Ende Oktober hatten die Teilnehmerinnen Zeit, ihre Ergebnisse einzureichen. Die Ergebnisse der Fahrerinnen (oder Beifahrerinnen), die an einer Schweizer Meisterschaft (Slalom, Berg, Rallye) teilgenommen haben, wurden automatisch erfasst und gutgeschrieben.

Das bei Halbzeit erstellte Zwischenklassement hatte auf den ersten drei Plätzen auch nach Ablauf der Saison (31. Oktober) Gültigkeit. Das heisst: Der Damenpokal 2025 ging an Franziska Maissen (273 Punkte) vor Jessica Roth (208) und Tamara Schöpfer (198). Maissen war mit 14 Rennteilnahmen die fleissigste Fahrerin. Mit Ausnahme von Les Paccots stand die 53-Jährige bei jedem SM-Slalom respektive -Bergrennen in der Kategorie IS bis 1600 cm3 am Start. Selbstverständlich war das nicht. Maissen hatte beim Bergrennen in Les Rangiers einen Getriebeschaden. «Meine letzten drei Rennen konnte ich nur fahren, weil mir Rami Hänggi sein Auto zur Verfügung gestellt hatte», sagt Maissen.

Die Zweitplatzierte Jessica Roth nahm 2025 zum ersten Mal am Damenpokal teil und wurde auf Anhieb Zweite. Die 27-jährige Bernerin war mit ihrem Toyota GT86 in der Kat. A/ISA/R2/R3 bis 2 Liter bei insgesamt neun Veranstaltungen eingeschrieben. Im direkten Vergleich war sie (unter den eingeschriebenen Ladies) jeweils die Beste im SCRATCH. Nur beim Slalom Frauenfeld war Maissen schneller. Weil die SCRATCH-Ergebnisse in der Berechnung des Damenpokals aber nicht allein ausschlaggebend sind, reichte es für Roth nicht ganz nach vorne. Tamara Schöpfer wurde wie im Vorjahr mit ihrem VW Golf Dritte. Die Interswiss-Fahrerin (bis 1,4 Liter) nahm an insgesamt neun Rennen teil. «Das war mehr, als ich ursprünglich geplant hatte.»

Die weiteren Top-10-Platzierungen: 4. Sabrina Fankhauser (Slalom/Berg), 159 Punkte; 5. Linda Frey (Sim/Twingo Cup), 157; 6. Marion Tapparel (Rallye), 135; 7. Marylaure Udriot (Rallye), 123; 8. Celimène Lachenal (Rallye), 92; 9. Morgane Apothéloz (Rallye), 91; 10. Léa Magnin (Rallye), 78. Nicht zum diesjährigen Damenpokal eingeschrieben war Vanessa Zenklusen. Die gebürtige Walliserin gewann 2024 noch vor Marine Maye (Rallye) und Tamara Schöpfer.

Zur Info: In der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft wird seit sechs Jahren eine separate Damenwertung geführt. 2025 gewann diese die Spirit-Fahrerin Emilia Pauli.

Maissen Franziska Ambri 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Franziska Maissen auf ihrem Citroën Saxo VTS © Eichenberger

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21.11.2025 Timéo Ruppen ist unser «Young Driver of the Year»
Timeo Ruppen 2025 YDP Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Gewinner des YDP 2025: Timéo Ruppen © Eichenberger

Timéo Ruppen heisst der Sieger des Young Drivers Projekts 2025. Der Fribourger wurde im Rahmen des «Dîner des Champions» im Hotel Bellevue in Bern ausgezeichnet. Er erhält ein an ein Programm im Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken.

Timéo Ruppen hat das Young Drivers Projekt 2025 von Auto Sport Schweiz gewonnen. Der 17-Jährige aus Fétigny im Kanton Fribourg wurde am Freitagabend im Rahmen des «Dîner des Champions» im Hotel Bellevue in Bern zum Sieger gekürt. Ruppen erhält ein an ein Programm im Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken. Zweiter wurde Alexis Genolet (15 aus Châtelaine im Kanton Genf), Platz 3 belegte Dylan Stebler (17 aus Langenthal im Kanton Bern).

Timéo Ruppen gehört definitiv zur stillen Sorte. Ruppen ist kein Rennfahrer der grossen Worte. Grelles Rampenlicht meidet er. Vielmehr ist er ein Schwamm, der alles aufsaugt, ohne Aufhebens zu machen. Zum Rennsport kam Timéo im Alter von acht Jahren. «Da war ich das erste Mal auf der Kartbahn in Payerne», erzählt Ruppen. Und von diesem Augenblick war es um ihn geschehen.

Mehr als einmal stellte er mit dem Mietkart einen neuen Rundenrekord auf. Bis ihm 2018 seine Eltern das erste Rennkart kauften. Mit zehn Jahren fing Ruppen bei den Minis in der VEGA Trofeo an. An seiner Seite: sein Vater Johann und der ehemalige Kartfahrer und Mechaniker Denis Molleyres. Bis 2020 verdiente er seine Sporen bei den Jüngsten. 2021 wechselte er zum Team KartBox.ch und fuhr in der X30 Junior. Zwar liess die erste Podestplatzierung noch auf sich warten, doch für Timéo war klar: 2022 musste der Aufstieg in die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft folgen.

Timeo Ruppen 2025 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ruppen fuhr in dieser Saison in der X30 Challenge Switzerland © Eichenberger

In seiner Debütsaison wurde der junge Fribourger, der auch im Simulator eine starke Figur hinterlässt, bei den Junioren Fünfter. In Wohlen gewann er sein erstes Rennen. Die Freude war gross. Aber wie es sich für Ruppen gehört, feierte er leise. Für ihn war der Finalsieg im letzten Rennen nur ein Etappenziel auf dem Weg zum Profirennfahrer. 2023 wechselte er in die X30 Challenge Switzerland. Bis 2024 fuhr er für das Team von Kurt Wenger. Der beschreibt Timéo als fleissig, ehrgeizig und schnell.

Parallel dazu meldete sich Ruppen für das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz an. Dort fiel er durch seinen Eifer und seine besonnene Art auf. 2025 – mit dem Wechsel ins französisch sprechende Team von LKM Racing – taute Timéo immer mehr auf. Der schüchterne Junge war zwar immer noch auf Platz, aber Ruppen teilt inzwischen auch aus – auf und neben der Strecke. Auch feilte er intensiv an seiner Fitness und beackert fleissig die Social-Media-Felder. Aber alles mit Mass und Anstand. Das YDP absolvierte er 2025 zum dritten Mal. Dabei war er sich nicht zu schade, einen Marketingkurs zum dritten Mal zu besuchen.

Mit Erfolg! Seine Hartnäckigkeit und die Fortschritte, die er in den vergangenen Jahren erzielt hatte, zahlten sich aus. Heute Freitag wurde Ruppen im Rahmen der offiziellen Meisterfeier zum «Young Driver» 2025 ernannt. Typisch für ihn nahm er die Auszeichnung in seiner zurückhaltenden, aber gleichzeitig auch sympathischen Art entgegen. Ruppen hat ein weiteres Etappenziel erreicht – ganz nach seinem Motto: «Jamais trop vite, toujours à fond!» («Niemals zu schnell, immer mit Vollgas!»)

Timeo Ruppen Gruppenfoto Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Timéo Ruppen (2.v.l.) beim Formel-4-Test in Bresse © Eichenberger

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21.11.2025 Öffnungszeiten Geschäftsstelle: Zibelemärit 24.11.2025
Bild1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am Montag, 24. November 2025 findet in Bern der traditionelle « Zibelemärit » statt.

Die Geschäftsstelle von Auto Sport Schweiz ist am Montag, 24.11.2025 daher von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet und bleibt am Nachmittag geschlossen.

Ab Dienstag, 25.11.2025 stehen wir Ihnen zu den gewohnten Büroöffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.

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21.11.2025 Lizenzgesuch 2026
Lizenzgesuche 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Ab sofort erhalten alle Piloten (REG/NAT/INT), die im Jahr 2025 eine aktive Lizenz hatten, das vorausgefüllte Lizenzgesuch für 2026 per Post. Die Antragsformulare können ab sofort auch per E-Mail oder telefonisch auf der Geschäftsstelle bestellt werden: info@motorsport.ch oder 031 979 11 11.

Die Lizenzformulare für die Kollektivbewerber, LOC-Jahreslizenz, Trainingslizenz, SIM-Racing oder IT-D1 Lizenz sowie für Kommissarlizenzen stehen ab dem 01. Dezember 2025 hier zum Download zur Verfügung: https://motorsport.ch/de/autosport/lizenzen-reglemente-formulare .

Wer noch für die Saison 2025 eine Lizenz beantragen muss oder die aktuelle Lizenzstufe für die laufende Saison anpassen will, hat die Möglichkeit, dies bis am 30.11.2025 zu tun.

Die Lizenzen für 2026 werden frühestens ab Anfangs/Mitte Dezember ausgestellt.

Für sämtliche Fragen zu den Lizenzen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Auto Sport Schweiz

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21.11.2025 So sehen die Kalender 2026 aus
Kalender 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Kalender der vier Schweizer Meisterschaften stehen © Eichenberger

Rechtzeitig zum heute in Bern stattfindenden «Dîner des Champions» gibt es die Rennkalender 2026. Fangen wir an bei den Bergrennen. Dort sind acht Rennen geplant. Der Auftakt findet (diesmal wieder solo!) in Hemberg statt.

6./7. Juni, Hemberg
13./14. Juni, La Roche – La Berra
28. Juni, Reitnau
25./26. Juli, Ayent – Anzère
14.-16. August, St.Ursanne – Les Rangiers
29./30. August, Oberhallau
12./13. September, Gurnigel
19./20. September, Châtel-St-Denis – Les Paccots

In der Schweizer Slalom-Meisterschaft stehen dank der Rückkehr von Romont erstmals seit längerer Zeit wieder acht Rennen auf dem Programm. Bière und Ambri werden wieder als Doppelveranstaltungen ausgetragen. Die Testtage in Ambri finden am 27./28. März statt.

4./5. April, Romont
18./19. April, Frauenfeld
25. April, Bière 1
26. April, Bière 2
2. Mai, Ambri 1
3. Mai, Ambri 2
16./17. Mai, Bure
20./21. Juni, Chamblon

Der Rallye-Kalender 2026 ist gegenüber diesem Jahr unverändert. Wieder stehen fünf Rallyes auf der Agenda (ohne Streichresultat!) – mit einem Gastauftritt im Burgund.

27./28. März, Critérium Jurassien
28.-30. Mai, Rallye du Chablais
10.-11. Juli, Rallye de Bourgogne-Côte Chalonnaise (FRA)
18./19. September, Rally del Ticino
29.-31. Oktober, Rallye International du Valais

Auch die Termine für die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft stehen fest. Statt wie bisher fünf Rennen, werden 2026 sechs Rennen ausgetragen. Zurück im Kalender ist Levier (FRA). Und Wohlen bildet 2026 wieder das Saisonfinale.

29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

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19.11.2025 Geschenktipp für Weihnachten
LISTA Auto ZH Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei der «Auto Zürich» wurde der Prototyp am LISTA-Stand vorgestellt © LISTA

Heute in fünf Wochen ist Heiligabend! Manch einer oder eine von Ihnen ist bestimmt noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk. Wir hätten da was sehr Spezielles…

Die Zeit rennt. In fünf Wochen ist Heiligabend. Und bestimmt sind Sie noch auf der (verzweifelten) Suche nach einem passenden Geschenk. Unter Umständen hätten wir da einen passenden Tipp. Die Firma LISTA hat zum Firmenjubiläum (80 Jahre LISTA) vier Werkstattwagen in vier verschiedenen Racing-Designs auf den Markt gebracht. Diese so genannten Trolleys sind nicht nur äusserst robust und zweckerfüllend, sie sehen in ihrem motorsportlichen Design auch wirklich sehr schick aus. Einen ersten Eindruck davon bekam man bei der «Auto Zürich». Dort war das Modell HAS3 Formel V als Prototyp ausgestellt. Inzwischen bietet LISTA aber auch noch weitere Modelle an. Dazu gehören der HAS4 Formel Super V, der 911 Carrera RSR sowie der 911 SR 2.5.

Die Werkstattwagen gibt es in den Grössen 564x725x990 mm (BxTxH); sie verfügen je nach Modell über vier bis sieben Schubladen und wiegen 75 Kilogramm. Weitere Informationen und Details zu den Trolleys gibt es unter diesem Link. Der Preis pro Werkstattwagen beträgt 1599,90 Franken (inkl. MwSt.). Selbstverständlich sind die Trolleys in Sachen Stückzahl limitiert.

Zum Unternehmen LISTA: Alfred Lienhard gründete 1945 in Herisau eine Werkstatt zur Fertigung von einfachen Stahlrohrgeräten, Gartenmöbeln und Garderobenschränke. 1951 siedelte der Betrieb nach Erlen im Kanton Thurgau um und spezialisierte sich auf die Herstellung von Schubladenschränken. Im Verlaufe der Jahrzehnte wuchs das Unternehmen, ab 1970 unter der Leitung von «Fredy» Lienhard, von einem Spezialisten von Schubladenschränken zu einem international tätigen Hersteller von Betriebs- und Lagereinrichtungen. In den 1970er-Jahren kam als zweites Standbein der Bereich Büromöbel hinzu. Im Rahmen der Nachfolgeregelung wurde 2004 der LISTA-Konzern in die Bereiche Büromöbelsysteme (LISTA Office Group) sowie Betriebs- und Lagereinrichtungen (LISTA Holding) aufgeteilt. Letztere wurde 2006 veräussert. Seit 2019 gehört die LISTA Office Group zur Firma Zhejiang Henglin Chair Industry. Als Rennfahrer hat «Fredy» Lienhard diverse internationale Erfolge gefeiert. So u.a. der Sieg bei den 24h von Daytona 2002. Mit der autobau Erlebniswelt in Romanshorn unterstützen Lienhard sr. und jr. als Hauptsponsor seit mehr als 14 Jahren die Schweizer Kart-Meisterschaft.

LISTA Trolleys 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die LISTA-Trolleys gibt es im Formel-V-Design...
LISTA Trolleys 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...und in Gelb und Rot in Anlehnung an den Porsche 911 © LISTA

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