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22.07.2020 Nachruf Armin Jungi
Armin Jungi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Armin Jungi (1946-2020)

Am vergangenen 9. Juli ist der frühere Präsident der Equipe Bernoise, Armin Jungi, im Alter von 74 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Armin Jungi war ab 1968 als Funktionär aktiv. Und wurde 1985 in das Amt als Präsident der Equipe Bernoise gewählt. Dieses begleitete er bis 1991. «Eigentlich wollte ich gar nicht Präsident werden», sagte Jungi später einmal. «Aber sie haben mich überredet, und ich habe es nie bereut.» Im Gegensatz zu den meisten seiner Vorgänger hat Jungi selber nie an Rennen teilgenommen. Vielmehr hatte sich Armin Jungi als Bauchef und Streckenfunktionär einen Namen gemacht. «Ich erinnere mich noch daran, dass er 1982 zum Grossen Preis der Schweiz in Dijon Kuhglocken als Siegertrophäen organisierte», sagt Paul Gutjahr, langjähriger Wegbegleiter von Jungi und heute Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz.

Unter Jungi erlebte die Equipe Bernoise einen massiven Zuwachs. Ohne die aktiven Fahrer zu vernachlässigen, fühlte sich der neue Präsident auch den übrigen Mitgliedern verpflichtet, und so baute er beispielsweise das Angebot an Plauschveranstaltungen aus. Als er für seinen Arbeitgeber Rolba vermehrt ins Ausland reisen musste, fehlte ihm immer mehr die Zeit für das Amt des Präsidenten, sodass er das Zepter 1991 an Joe Wyss übergab. Als «Chrampfer» blieb er der EB noch über Jahre erhalten. Auch Gutjahr erinnert sich an einen «sehr guten und besonders treuen Funktionär».

Zuhause in Wynigen entstand mit der Zeit ein grosses Depot mit Utensilien für den Strecken- und Absperrdienst. Als er den ganzen Aufwand nicht mehr auf ehrenamtlicher Basis erledigen konnte und sich seine eigene Handelsfirma, die er nach dem Verschwinden seines Arbeitgebers Rolba aufgebaut hatte, nicht wunschgemäss entwickelte, machte er seine Arbeit zugunsten des Schweizer Rennsports immer mehr zum Beruf.

Gesundheitlich stark angeschlagen musste Jungi in den letzten Jahren kürzertreten. Aber dank Freunde und Familie, wo schon die nächste Generation von Helfern heranwächst, ist der «Jungi-Clan» weiterhin bei vielen Anlässen für den Materialdienst verantwortlich.

Armin Jungi hinterlässt seine Frau Brigitta sowie die drei Kinder Diana, Rolf und Manuela. Auto Sport Schweiz spricht der Familie, den Verwandten und Freunden des Verstorbenen sein aufrichtiges Beileid aus.

Jungi Schumacher Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Armin Jungi mit Michael Schumacher beim GP Deutschland

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14.07.2020 Änderung bei der Überrollstruktur
Burri 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Überrollstruktur ist ein wichtiger Bestandteil im Rennsport

Ab dem 1. Januar 2021 gelten neue Vorschriften bei den Überrollstrukturen. Obwohl diese bereits als NSK-Mitteilungen kommuniziert worden sind, möchten wir sie an dieser Stelle nochmals abdrucken.

Bis zum 1. Januar 2021 ist zwar noch etwas Zeit. Und in unserem jüngsten Magazin haben wir in der Heftmitte wie üblich die NSK-Mitteilungen veröffentlicht. Dennoch möchten wir an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auf eine wichtige Änderung eingehen.

Diese betrifft die Verwendung von Überrollstrukturen. Dort steht geschrieben, dass aufgrund der von der FIA veröffentlichten Änderungen des Art. 253.8 – Überrollstruktren, Anhang J FIA – für sämtliche Fahrzeuge mit Homologationsbeginn ab dem 01.01.2021 sowie für nicht homologierte Fahrzeuge mit Neuausstellung eines Wagenpasses ab dem 01.01.2021 eine von der FIA homologierte oder von einer ASN zertifizierte Überrollstruktur vorgeschrieben sind.

Der genaue Wortlaut ist unten als PDF nochmals angehängt.

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25.06.2020 FIA-Studie soll helfen, Motorsport besser zu positionieren
FIA Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die FIA hat eine weltweite Umfrage lanciert

Welche Bedeutung hat die Motorsportindustrie aus wirtschaftlicher Sicht? Dieser Frage will die FIA mittels einer weltweiten Umfrage auf den Grund gehen. Auch wir Schweizer sind aufgefordert, an der Studie teilzunehmen.

Die Automobilbehörde FIA hat eine weltweite Studie in Auftrag gegeben, um die Bedeutung der Motorsportindustrie aus wirtschaftlicher Sicht zu eruieren. Ziel der Studie ist es, die Positionierung des Motorsports und all seiner Akteure global zu verbessern. Was gerade in diesen herausfordernden Zeiten (Stichwort COVID-19) noch relevanter sein wird als bisher.

Wir vom Verband Auto Sport Schweiz laden Sie ein, möglichst zahlreich an dieser Umfrage teilzunehmen. Je mehr Schweizer Rennfahrer, Veranstalter und Offizielle die rund 15 Minuten in Anspruch nehmenden Fragen beantworten, desto grösser die Chance, auch auf nationaler Ebene etwas bewegen zu können.

Die Umfrage kann zurzeit auf Französisch, Englisch oder Spanisch abgerufen werden. Eine deutsche und italienische Version ist in Bearbeitung. Der Link zur Studie finden Sie hier.

Die wichtigsten Ergebnisse dieser weltweiten Studie werden im Anschluss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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19.06.2020 Das neue Magazin ist unterwegs
ASS Magazin 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bald in Ihrem Briefkasten: Das neue Magazin von Auto Sport Schweiz

In diesen Tagen erscheint das neue Magazin von Auto Sport Schweiz. Wir wollen Sie mit dem neuen Cover schon etwas «gluschtig» machen. Und wünschen Ihnen schon jetzt viel Vergnügen bei der Lektüre.

Gerne hätten wir Ihnen in der zweiten Ausgabe des ASS-Magazins 2020 mehr Rennaction geliefert. Doch COVID-19 hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt über aktuelle Rennen zu berichten, dreht sich die Titelstory um die Frage: Welche Konsequenzen hat das Coronavirus auf den Rennsport?

Doch es dreht sich in der neuen Ausgabe nicht alles um das Virus, das uns an der Ausübung unserer liebsten Freizeitbeschäftigung hindert. Wir haben uns auch mit einem ehemaligen Kart-Weltmesiter unterhalten und führen unsere Rubriken «Was macht eigentlich?» und «One to watch» weiter.

Und dann gibt es da noch diese eine Story über zwei Gegensätze: Rennsport und McDonald’s…

In der Hoffnung, in der nächsten Ausgabe gänzlich auf Corona verzichten zu können, wünschen wir Ihnen viel Spass bei der Lektüre!

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12.06.2020 So löst Auto Sport Schweiz das Problem mit den Gebühren
Lizenzen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Von Auto Sport Schweiz ausgestellte Lizenzen

COVID-19 hat die gesamte Sportwelt und auch den Automobil- und Kartsport in den vergangenen Wochen lahmgelegt. Immer wieder tauchte in dieser Zeit die Frage auf: Was passiert mit den Gebühren? Folgende Lösungen bietet die Geschäftsführung von Auto Sport Schweiz nun an.

Getreu dem Motto «allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann» hat die Geschäftsführung von Auto Sport Schweiz versucht, für diese schwierige (Krisen-)Situation sinn- und massvolle Entscheidungen zu treffen und möglichst viele Parameter zu berücksichtigen um den Piloten eine positive Lösung anzubieten.

Fakt ist, dass die Pandemie einen Grossteil des Rennbetriebes 2020 (bisher) lahmgelegt hat. Sämtliche Bergrennen zur Schweizermeisterschaft wurden durch die Veranstalter abgesagt. Nur der Veranstalter des Slaloms Drognens (26./27. September) hält zurzeit noch am Datum des letzten verbliebenen Rennens zur Schweizer Slalommeisterschaft fest, alle anderen Veranstalter haben die Segel gestrichen. Mit den geplanten LOCalen Slaloms sowie weiteren Veranstaltungen (Arosa Classic Car, Bernina Gran Tourismo, etc.) im Herbst haben zahlreiche Piloten die Möglichkeit 2020 noch Motorsport in der Schweiz zu betreiben. Piloten, welche im Ausland fahren (insbesondere Rundstrecke) haben bereits jetzt wieder die Möglichkeit ihre Fahrzeuge aktiv zu bewegen. Auch finden aller Voraussicht nach 3 Läufe im Rallyebereich statt und auch die autobau Schweizer Kart Meisterschaft sowie verschiedene Kartserien sollten ihre geplanten Rennen durchführen können.

Piloten, welche bis jetzt ihre Lizenz gelöst haben oder dies noch tun werden, haben damit das Weiterbestehen von Auto Sport Schweiz als Verband gesichert. Unser Sport funktioniert nur, wenn Auto Sport Schweiz als Drehscheibe zwischen Behörden, Organisationen und Interessenvertretern agieren kann. Diese Aufgabe erfüllt ASS gemäss Zivilgesetzbuch (ZGB) Art. 66.ff als nicht gewinnorientierter Verein.

Die Geschäftsführung hat sich anlässlich ihrer ersten Sitzung nach Ausbruch der COVID-19 Krise über zahlreiche Punkte im Zusammenhang mit der Corona-Krise unterhalten. Neben der Sicherstellung der Liquidität von Auto Sport Schweiz welche aktuell die höchste Priorität geniesst, hat man sich auch über mögliche (finanzielle) Lösungen für die Piloten/Bewerber/Offizielle unterhalten. Obwohl weder rechtlich noch reglementarisch Rückvergütungen oder Ermässigungen von Gebühren in einem solchen Fall vorgesehen sind, bietet die Geschäftsführung von Auto Sport Schweiz folgende Lösungen an:

Gebühren Piloten Automobil
Alle Piloten mit Lizenzstatus LOC(-Jahreslizenz), REGionaler Lizenz, NATionaler Lizenz, NAT NAVigator-Lizenz, welche ihre Lizenz für das Jahr 2020 vor dem 31. März 2020 gelöst haben und diese Lizenz nicht einsetzen konnten (weder für Trainings, Track-Days noch Rennen oder rennähnliche Veranstaltungen), können einmalig aufgrund der COVID-19 Pandemie von folgenden Leistungen profitieren:

100% Rückvergütung der einbezahlten Versicherungsgebühr
50% Voucher auf die Lizenzgebühr 2021 (gemäss Lizenztyp 2020)
50% Voucher auf die private Bewerberlizenz 2021 (gem. Bewerber 2020)

Weitere und effektive Lizenzgebühren 2020, der Beitrag Sicherheitsfonds sowie die Kosten für das Jahrbuch können nicht rückvergütet werden.

Die betreffenden Piloten erhalten in den nächsten Tag per Post ein Schreiben und ein Rückvergütungsformular.

Gebühren Piloten Karting
Da aktuell auf sämtlichen Kartstufen (Club, REGional, NATional und INTernational) noch Rennen ausgeschrieben sind und voraussichtlich auch durchgeführt werden, sind hier (noch) keine Rückvergütungen vorgesehen.

Gebühren Offizielle
Für Offizielle welche ihre Lizenz 2020 bereits gelöst haben (Sportkommissare, Rennleiter, Instruktoren), sind keine Rückvergütungen vorgesehen. In Härtefällen kann die Geschäfts­führung von Auto Sport Schweiz auf Gesuch hin anders entscheiden.

Diverse Gebühren
Sämtliche übrigen Gebühren (Kalendergebühren, Lizenzduplikate, Technische Wagenpässe, Änderungen, etc.) bleiben unverändert bestehen. Beibehalten wird die Regelung, dass nach dem 1. September die Jahreslizenzgebühren (REG-NAT-INT-NAV-Bewerber privat) und die Versicherungsprämie um die Hälfte reduziert werden.

Inhaber einer INTernationalen-Lizenz können keine Gebühren zurückfordern da INTernationale Veranstaltungen sicher noch stattfinden werden und eine Kontrolle der Einsätze (oder nicht-Einsätze) seitens Auto Sport Schweiz nicht möglich ist. Ebenso ist eine Rückvergütung der Kollektivbewerber-Lizenz nicht möglich da die Einsätze der einzelnen Piloten nicht überprüft werden können sollten diese Rennen/rennähnliche Veranstaltungen/Trackdays/Trainings bestreiten da die entsprechenden Informationen (Ranglisten, Trainingslisten, etc.) nicht bei Auto Sport Schweiz eingereicht werden.

Für Ihren Einsatz zum Wohle des Schweizer Automobil- und Kartrennsports danken wir Ihnen an dieser Stelle bestens, wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute. Beachten Sie auch weiterhin die Vorgaben des Bundes und der Behörden und wir hoffen, dass wir 2021 wieder ein «normales» Rennsportjahr in Angriff nehmen können und Sie auf einem der Rennplätze begrüssen dürfen.

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Gesellschafter

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