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03.08.2020 Weekend-Report 06/2020
Mueller Nico Spa Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller gelingt in Spa ein Traumstart in die neue Saison

Nico Müller hat mit seinem DTM-Sieg in Spa der Schweiz ein besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht. Doch der Audi-Werksfahrer war nicht der einzige Eidgenosse, der am 1.-August-Wochenende auf dem Podest gestanden hat.

Nico Müller ist in Spa ein grandioser Auftakt gelungen. Am 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, hat der Berner im ersten DTM-Rennen der Saison zugeschlagen. Sein insgesamt fünfter Sieg in Europas populärster Tourenwagenserie war der wohl überlegenste, den Müller in der DTM bisher eingefahren hatte. «Schade ist nur», so Müller im Anschluss an das Rennen, «dass ich diesen Sieg ohne Fans auf den Tribünen feiern muss.» Am Sonntag, im zweiten Rennen, reichte Müller mit Platz 2 einen weiteren Podestplatz nach. Damit führt der Berner nach dem ersten von neun Rennwochenenden die Meisterschaft an. «Es ist noch ein weiter Weg. Aber wir haben eine gute Basis gelegt. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Rennen.»

Fabio Scherer, der zweite Schweizer DTM-Pilot, belegte in beiden Rennen Platz 12. «Schade, dass ich am Sonntag die Punkte nicht nach Hause fahren konnte. Aber ich bin mit meinem Einstand dennoch zufrieden. Und als bester Rookie muss ich mich nicht verstecken.»

Einen weiteren Podestplatz sicherte sich auch Louis Delétraz. Der Genfer fuhr im Rahmen der Formel 2 in Silverstone zum zweiten Mal in dieser Saison als Dritter aufs Podest. Mit Rang 6 vom Vortag holte der Charouz-Pilot 18 Punkte. Damit liegt Delétraz auf dem siebten Gesamtrang; allerdings hat er bereits 35 Punkte Rückstand auf F2-Leader Robert Shwartzman.

Keinen Podestplatz gab es für die zahlreichen Schweizer beim Auftakt zum ADAC GT Masters. Bester Schweizer war in beiden Läufen Patric Niederhauser. Der Titelverteidiger belegte die Ränge 6 (im ersten Rennen) und 5 (in Lauf 2) und liegt mit Teamkollege Kelvin van der Linde damit auf Rang 4 im Gesamtklassement. Ebenfalls in den Top 10: Philipp Frommenwiler (P9 am Samstag) und Rolf Ineichen (P7 am Sonntag). Pech hatte Simona De Silvestro. Die GT-Masters-Debütantin und ihr Teamkollege Klaus Bachler verloren die Chance auf einen Podestplatz, als ihr Porsche mit dem Audi von Schramm/Mies kollidierte.

Knapp am Podest vorbei fuhr Alexandre Imperatori. Der in China lebende Zürcher landete beim vierten Lauf zur VLN mit den Teamkollegen Romain Dumas und Dennis Olsen auf dem vierten Gesamtrang. Einen Klassensieg durfte Jasmin Preisig feiern. Als 27. Im Gesamtklassement gewann die Ostschweizerin die Klasse SP3T.

Und auch in Italien durfte gejubelt werden. Jenzer Motorsport erzielte dank dem Rumänen Filip Ugran die Plätze 3, 2 und 4 beim Saisonauftakt der italienischen Formel 4 und liegt damit in der Fahrerwertung auf Platz 3. Der Schweizer Rookie Jasin Ferati belegte in Misano an seinem ersten Rennwochenende die Ränge 14, 11 und 16.

Deletraz Louis Silverstone Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zweiter Podestplatz in der Formel 2 2020: Louis Delétraz

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31.07.2020 autobau SKM 2020: Melde dich jetzt an!
Flyer SKM 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Die erste Veranstaltung der autobau SKM findet am 22./23. August 2020 in 7 Laghi (ITA) statt und die Einschreibung ist offen über www.go4race.ch.

Nennschluss für den ersten Lauf ist in zwei Wochen am 12.08.2020 um 24.00 Uhr.

Du hast zudem die Möglichkeit dich jetzt, ebenfalls über das Portal www.go4race.ch, für die ganze Saison (nur noch 4 anstelle von 6 Rennen) einzuschreiben. Bei einer Einschreibung für die ganze Saison ist 1 von 4 Rennen gratis.

Sei mit dabei und fahre mit vielen anderen Piloten um Siege und Punkte!

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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30.07.2020 Drei Schweizer gehen in der DTM Trophy auf Titeljagd
Rudolf Rhyn Porsche Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Porsche von Rudolf Rhyn für die DTM Trophy

Am Wochenende startet die DTM in Spa in die neue Saison. Im Rahmenprogramm finden auch die ersten Läufe zur DTM Trophy statt. Drei 22-jährige Schweizer stehen dort in den Startlöchern.

Am kommenden Wochenende ist es soweit. Die DTM Trophy trägt im Rahmenprogramm der DTM die ersten beiden Rennen zur neuen GT-Rennserie in Spa-Francorchamps statt. 18 Fahrer haben sich fest eingeschrieben – in 13 Teams, die Fahrzeuge von sechs Herstellern (Audi, BMW, KTM, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota) einsetzen. Die sechs Rennen finden jeweils im Anschluss an die DTM-Rennen um 15.15 Uhr statt.

Am Start sind auch drei Schweizer. Lucas Mauron fährt für Racing One einen Audi R8 LMS. Rudolf Rhyn startet für Phoenix auf einem Porsche 982 MR. Genauso wie Felix Hirsiger, der für Allied Racing auf Punktejagd geht.

Mauron (22) hat erst kürzlich am Wochenende beim 3-Stunden-Rennen der GT World Challenge für Lamborghini im Einsatz gestanden. Allerdings musste der St.Galler im Rennen zuschauen. Eine Kollision des Startfahrers machte das Rennen von Maurons Imperial-Racing-Truppe zunichte, bevor Mauron ins Geschehen eingreifen konnte.

Der aus der Umgebung von Zürich stammende Hirsiger wollte 2020 ursprünglich im Porsche Carrera Cup starten. «Doch das hat budgettechnisch leider nicht funktioniert», so Hirsiger. Die Alternative DTM Trophy ist für den 22-Jährigen eine ideale Lösung. «Mein Ziel ist es, die Juniorenwertung zu gewinnen und in der Gesamtwertung in die Top 3 zu kommen», sagt der Cayman-Pilot.

Der dritte im Bunde, Rudolf Rhyn aus Unterlangenegg, ist 2019 noch im Audi Sport Seyffarth R8 Cup gefahren und hat dort mit Rang 2 hinter Meister Robin Rogalski sein Talent unter Beweis gestellt. Wie Hirsiger und Mauron ist auch Rhyn 22 Jahre alt.

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28.07.2020 DTM-Auftakt: Die Chancen der Schweizer
Scherer Fabio Test Nuerburgring 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Scherer und Müller: Am Wochenende wird es wohl keine Tipps mehr geben

Am Wochenende steigt in Spa-Francorchamps der langersehnte Auftakt zur DTM-Saison. Mit dabei sind auch zwei Schweizer: der Vorjahreszweite Nico Müller und Neuling Fabio Scherer.

Das kommende Wochenende wird Motorsport-Fans so vorkommen, als würden Weihnachten und Geburtstag zusammenfallen. Nach wochenlanger Pause wegen COVID-19 ist am Schweizer Nationalfeiertag der Bär los! Neben der Formel 1, die in Silverstone zur vierten WM-Runde einlädt, geht in Spa die DTM- und auf dem Lausitzring die GT-Masters-Saison los. Parallel findet auch der vierte Lauf zur VLN auf dem Nürburgring statt. Und in Misano das «Racing Weekend», bei dem u.a. die italienische Formel 4 ihre ersten Rennen bestreitet.

Zurück zur DTM und den beiden Schweizer Hoffnungsträgern Nico Müller und Fabio Scherer. Die Ausgangslage der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein. Müller geht in seine siebte Saison und kann nach dem zweiten Gesamtrang 2019 eigentlich nur nach dem Titel greifen. Alles andere wäre eine Bestätigung seiner Leistung von 2019, nicht aber eine Steigerung. Für Scherer sieht die Ausgangslage anders aus. Als DTM-Neuling muss er noch viel lernen. Ausserdem fährt der gebürtige Luzerner, der inzwischen in Engelberg wohnt, nicht für die Werksmannschaft, sondern für WRT, ein privates Audi-Team aus Belgien. «Wenn ich in den ersten Rennen in die Punkte fahren kann, würde mich das freuen», sagt Scherer.

Wichtig ist beiden, dass es endlich losgeht. Seit dem letzten offiziellen Test am Nürburgring sind schon wieder sieben Wochen vergangen. «Ich bin in der Zwischenzeit noch ein Rennen am Nürburgring gefahren», sagt Müller. «Aber jetzt brenne ich auf den Auftakt der DTM.» Für Müller wird der August zu einem wahren Renn-Eldorado. Nach dem Auftakt in Spa geht es für ihn in Berlin mit der Formel E weiter. Danach folgen am 15./16. Und 22./23. August gleich die nächsten DTM-Rennen. «Auf meinem Programm stehen 10 Rennen in 16 Tagen», sagt Müller. «Aber ich bin bereit. Meine Batterien sind geladen.»

Wegen COVID-19 finden die Rennen der DTM und die Läufe zum ADAC GT Masters ohne Zuschauer statt. Und auch der Zeitplan hat sich geändert. Die DTM wird das komplette Programm an zwei Tagen durchboxen. Die Rennen werden live bei SAT1 ausgestrahlt (Samstag und Sonntag, Start jeweils 13.33 Uhr). Die Rennen zum GT Masters mit zehn Schweizern am Start können auf SPORT1 live verfolgt werden (Samstag und Sonntag, Start jeweils 13 Uhr).

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27.07.2020 Weekend-Report 05/2020
Marciello Raffaele Imola Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wieder ein Podestplatz für Marciello

Raffaele Marciello hat beim Auftakt zur GT World Challenge in Imola als einziger Schweizer jubeln dürfen. Der Tessiner belegte Rang 3. Louis Delétraz schaffte es immerhin in die Top 10.

In Imola fand am Wochenende der Auftakt zur GT World Challenge Europe statt (ehemals Blancpain Series). Bester Schweizer war einmal mehr Raffaele Marciello auf einem Mercedes. Der in Zürich geborene Tessiner, der mit Schweizer Lizenz, aber unter italienischer Flagge fährt, wurde Dritter und bestätigte einmal mehr, dass er unter allen Eidgenossen einer der besten GT-Piloten der Gegenwart ist.

Einen Platz unter den Top 10 gab es auch für Louis Delétraz. Der Genfer, der sonst in der Formel 2 antritt und für HaasF1 den Job des Testfahrers ausübt, belegte mit Romain Dumas und Thomas Preinig auf einem Porsche GT3 R Rang 9.

Der beste Lamborghini aus dem Hause Emil Frey Racing landete auf Rang 11. Schlussfahrer der Safenwiler war Ricardo Feller, der damit bei seinem Debüt knapp die Punkteränge verpasste. Der zweite Huracan von Emil Frey landete auf Platz 18.

Ebenfalls auf einem Lamborghini Huracan unterwegs war Lucas Mauron. Der St.Galler kam im Rennen über drei Stunden aber nicht zum Einsatz, weil der Wagen nach einer Kollision mit dem Mercedes von Alex Fontana die Segel streichen musste. Fontana selber konnte das Rennen nach einem langen Reparaturstopp auf Platz 38 beenden.

Sechs Punkte gab es für die Schweiz in der Pro-Am. Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Roberto Pampanini belegten mit ihrem Porsche von Dinamic Motorsport Rang 7 in ihrer Klasse.

Der Sieg in Imola ging an das Team WRT mit den Fahrern Kelvin van der Linde, Mirko Bortolotti und Matthieu Vaxivière, der den abwesenden Rolf Ineichen ersetzte.

Ohne Punkte reiste Grégoire Saucy aus Imola ab. Der Jurassier belegte beim zweiten Rennwochenende des Formel Renault Eurocups die Plätze 14 und 13.

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