Nicolas Lathion und seine Beifahrerin Morgane Apothéloz peilen bei der Rallye du Valais den Schweizer Meister-Titel an. Für den Walliser wäre es nach dem Junior-Titel von 2017 der zweite Titel. 2024 und 2025 war er jeweils Gesamtfünfter.
Nicolas Lathion hat vor der Rallye du Valais (29.-31. Oktober) alle Trümpfe in der Hand. Der 36-jährige Walliser nimmt mit 22 Punkten Vorsprung als Gesamtführender seine Heimrallye unter die Räder. Ein neunter Platz bei der RIV würde ihm und seiner Co-Pilotin Morgane Apothéloz zum Titelgewinn reichen. Wenn man Lathions Ergebnisse aus den vergangenen Jahren herbeizieht, sollte diese Aufgabe lösbar sein. 2023 wurde der Skoda-Pilot aus Charrat Vierter, 2024 Zweiter und im Vorjahr Fünfter. Doch genau darin liegt die Krux. Lathion sagt selber: «Volles Risiko müssen wir nicht nehmen, aber zu vorsichtig dürfen wir bei der RIV auch nicht sein!»
Du hast 22 Punkte Vorsprung vor dem Finale im Wallis. 32 Zähler kann man noch maximal machen. Reicht das, um den Titel nach Hause zu fahren?
Nicolas Lathion: Auf der einen Seite müssen wir nicht volles Risiko gehen. Das ist gut. Anderseits dürfen wir auch nicht zu vorsichtig fahren. Und letzten Endes müssen wir ins Ziel kommen. Wichtig wird sein, dass wir in einen guten Rhythmus kommen.
Ein neunter Platz (dafür gäbe es insgesamt zehn Punkte) würde zum Titelgewinn reichen. Das ist eine lösbare Aufgabe, oder?
Ja, aber eben immer vorausgesetzt, man kommt ins Ziel. Und Stand heute weiss ich auch noch nicht, wer meine Gegner sind.
Hast du die neue Saison mit dem bewussten Ziel angefangen, Schweizer Rallye-Meister zu werden?
Ja, das kann man so sagen. Unser Ziel war von Anfang an, möglichst alle Läufe zu bestreiten. Das ist uns gelungen. Und das ist, weil längst nicht alle Fahrer alle Rallyes bestreiten, das Rezept, um den Titel zu holen.
Du bist schon einmal Schweizer Rallye-Meister geworden. Bei den Junioren 2017. Was würde dir dieser Titel bedeuten?
2026 ist mein drittes Jahr mit einem Rally2-Fahrzeug. So gesehen wäre der Titel eine Belohnung für all die harte Arbeit im Hintergrund.
Würde es dir etwas ausmachen, wenn du den Titel gewinnst, ohne eine Rallye gewonnen zu haben?
Nein. Die bevorstehende Rallye du Valais ist erst meine zehnte Rallye auf Top-Niveau – ich habe also erst neun Rallyes mit einem Rally2-Auto absolviert. Im Vergleich mit Top-Piloten wie Coppens oder Hirschi habe ich sehr viel weniger Erfahrung. So gesehen ist es nicht besonders erstaunlich, dass ich in der Gesamtwertung noch nie ganz vorne lag.
Wie bereitest du dich auf deine Heimrallye Ende Oktober vor?
Die nächsten zwei Wochen geht es darum, noch Partner und Sponsoren zu finden. Schliesslich hat man im Falle eines Unfalls auch immer noch einen Selbstbehalt von rund 25'000 Franken im Hinterkopf. Den gilt es abzusichern. Eine Vorbereitung in Form einer kleinen Vorbereitungsrallye wird es nicht geben. Dafür fehlen die Mittel.
Bist du nervös?
(Lacht.) Noch nicht. Zwei Wochen vor der Rallye fängt es dann aber an zu kribbeln.
Seit 2023 ist man im Wägital (Kanton Schwyz) daran, ein neues Bergrennen auf die Beine zu stellen. Noch sind (bis zur Erstaustragung 2028) einige Hürden zu nehmen. Auto Sport Schweiz hat vor Ort einen Augenschein genommen.
Das Bergrennen Sattelegg im Kanton Schwyz nimmt konkrete Formen an. Wenn alles reibungslos klappt, könnte im Sommer 2028 die Erstaustragung stattfinden. Diese hätte noch keinen offiziellen SM-Status. Den bekäme das Bergrennen Sattelegg erst nach dem Probelauf. Damit hätte die Schweiz 2029 ein neues Bergrennen. Lange ist’s her, dass ein neuer Veranstalter die Schweizer Bergszene bereichert hat. Hemberg hat 2012 ein Comeback genommen. Mit einer verkürzten Strecke und einem neuen Ausgangsort. Als «neu» kann man die Veranstaltung aber nicht bezeichnen. Hemberg war (mit Start in St. Peterzell) schon von 1968 bis 1990 fixer Bestandteil der Schweizer Berg-Meisterschaft. Der wirklich letzte Neuling (ohne Vorgeschichte) war das Bergrennen Massongex – Vérossaz, das 1984 Premiere feierte und 2023 leider zum letzten Mal ausgetragen wurde. Mehr als 40 Jahre hat es also keinen neuen Veranstalter mehr gegeben! Dass die Schweizer Berg-Meisterschaft in dieser Zeit nicht zugrunde gegangen ist, spricht für die heutigen Veranstalter und ihr Durchhaltevermögen.
Bis man in Sattelegg soweit ist, sind noch einige Hürden zu nehmen. Dessen ist sich auch Marcel Schubiger (53) bewusst. Der seit 2025 als OK-Präsident amtierende Schwyzer mit einer Vergangenheit als Composite-Abteilungsleiter beim Sauber-Formel-1-Team sagt: «Wir wollen einen jährlich wiederkehrenden Event veranstalten. Das geht nur, wenn wir Kanton, Gemeinde und Anwohner für das Projekt begeistern können. Bis jetzt ist uns das recht gut gelungen. Wir haben nur eine Anwohnerin, deren Begeisterung sich in Grenzen hält. Sie hat aber schon angedeutet, dass sie in dieser Zeit dann halt in die Ferien geht.»
Die Strecke würde von der Satteleggstrasse im Wägital bis zum Restaurant Sattelegg führen und wäre mit 5,5 Kilometern sogar 320 Meter länger als Saint-Ursanne – Les Rangiers. Der untere Teil des Parcours würde sich über sieben Haarnadelkurven erstrecken. Der zweite Abschnitt wäre eine Aneinanderreihung von Rechts-Links-Kombinationen. Die beiden aktiven Piloten Philip Egli und Christian Müller nahmen Anfang August einen Augenschein vor Ort. «Die Strecke ist sehr lang», sagt Egli, der zusammen mit Müller im Komitee «Strecke & Sicherheit» einsitzt. «Der untere Teil ist technisch anspruchsvoll, der obere Teil sehr schnell. Da bräuchte es die eine oder andere Schikane, um das Tempo zu drosseln.»
Die Haarnadelkurven seien laut Egli und Müller übrigens kein Risikofaktor. «Man bewältigt diese auch mit einem Sport- oder Formelwagen mühelos», sagt Müller. «Die Steigung in diesen Kurven ist nicht mit denen in Massongex zu vergleichen. Dort waren die Kurven teilweise deutlich steiler und hatten in der Vergangenheit immer wieder mal die eine andere Antriebswelle gekostet.»
Egli und Müller haben bei ihrem Besuch engagierte und motivierte Leute aus dem OK angetroffen. «Das ist eine Grundvoraussetzung für ein solches Projekt», sagt Müller, der aus eigener Erfahrung in Hemberg (Streckenlänge knapp 1,8 km) bestens über die Herausforderung einer solchen Veranstaltung Bescheid weiss. «5,5 Kilometer mit Leitschienen, Miniguards, Baumstämmen und Heuballen abzusichern, ist eine sportliche Herausforderung. Aber vielleicht schaffen es die Veranstalter ja, mit dem hiesigen Tiefbauamt Lösungen zu finden, die dann nicht auf ihre Kostenstelle laufen. Die Erweiterung der Leitschienen würde ja auch die Sicherheit der Allgemeinheit verbessern. Ich denke da vor allem an die vielen Motorradfahrer, die diese Strecke unterm Jahr befahren und von solchen Massnahmen auch profitieren würden.»
Ein Problem sind laut Egli und Müller auch die vielen Weidezäune entlang der geplanten Piste. «Die müsste man für die Veranstaltung entfernen», sagt Egli. «Und von denen gibt es einige.» Für die Rückführungen und den Parc fermé bietet sich der Parkplatz beim Restaurant Sattelegg an. Das Fahrerlager wäre im Dorf Vorderthal untergebracht. Das habe den Vorteil, dass die örtlichen Vereine ebenfalls vom Anlass profitieren könnten. Für die Zuschauer soll es einen Shuttleservice geben – zum einen von der Wägitaler-Seite her, zum anderen von Willerzell (am Sihlsee).
Offene Fragen gibt es noch in Bezug auf die Anzahl der Fahrer, die am Bergrennen Sattelegg teilnehmen könnten, sowie über das benötigte Budget. Diese Punkte will der von Berufswegen erfahrene Projektleiter als nächstes klären. «Wenn wir wissen, in welchem Umfang sich der Kanton beteiligt, können wir abschätzen, wie sehr wir als Veranstalter in Vorleistung gehen müssen.»
Bleibt zu hoffen, dass die Schwyzer einen langen Atem haben. Ein neues Rennen wäre definitiv eine Bereicherung für unseren faszinierenden Bergrennsport.
Der grosse Gewinner des fünften Rennwochenendes des Porsche Sports Cup Suisse heisst Felix Neuhofer. Der Österreicher sicherte sich in Mugello in beiden Rennen der Gruppe GT3 Cup die Maximalpunktzahl.
An Felix Neuhofer führte in der Gruppe GT3 Cup auch in Mugello kein Weg vorbei: Der Österreicher mit in Deutschland angesiedeltem Team startete in beide Rennen von der Pole-Position, drehte dort mit dem 510 PS starken 911 GT3 Cup jeweils die schnellste Runde und brachte zwei Mal einen ungefährdeten Sieg ins Ziel. Dies sicherte ihm, wie bereits zuvor auf dem Red Bull Ring, die maximale Ausbeute von 62 Punkten. Damit übernahm Neuhofer in der Klasse-1-Fahrerwertung die Führung, wo er Jack Sherwood von der Spitze verdrängte. Der Brite war in Italien nicht angetreten.
Platz 2 ging auf der 5,245 Kilometer langen Formel-1-Strecke jeweils an Gregor Burkard. In Lauf 1 konnte sich der Schweizer gegen Christian Caramuscia verteidigen, der mit 0,183 Sekunden Rückstand als Dritter gewertet wurde. Auf den weiteren Positionen: Sebastien Pidoux, «Gioga», Jan Klingelnberg und Simon Mathys.
Im zweiten Rennen hiess Burkards Herausforderer Ilario Introna. Der Italiener startete als Siebter, weil er nach seinem Ausfall im ersten Lauf mit einem Satz frischer Michelin-Rennreifen in die Aufstellung rollte. Burkard wurde auf die fünfte Position zurückgestuft, da er ebenfalls zu so genannten Joker-Pneus greifen musste. Auch dank des hieraus resultierenden Traktionsvorteils konnte er sich noch in der ersten Runde auf den zweiten Rang hinter Neuhofer katapultieren. Introna tauchte im fünften Umlauf auf Platz 3 auf. Am Ende trennten ihn 0,690 Sekunden von Burkard. «Gioga» wurde Vierter vor Andreas Marti und Caramuscia.
In der Gruppe GT4 Clubsport fuhr Kevin Lattion zwei weitere Siege ein. Mit ihren bis zu 565 PS starken 911 GT3 R teilten sich Patrick Dinkeldein und Stephan Heim die ersten Plätze in der Gesamtwertung der Gruppe Open GT. In der umkämpften Klasse 21 für den 911 GT3 Cup mit ABS und Traktionskontrolle liess sich zunächst Marcus Graichen feiern, im zweiten Lauf stand Levin Gelf auf dem obersten Treppchen. Nico Gründel verteidigte mit zwei dritten Plätzen seine Tabellenführung. Bei den historischen Cup-Rennwagen wechselten sich die Gewinner ab: Sebastian Glaser und Simon Willner teilten sich die Siege bei den Porsche der 911-Generation 993, während bei der Modellgeneration 964 zunächst Enzo Calderari vorne lag. Im zweiten Lauf trat das eidgenössische Rennsport-Urgestein nicht an und überliess so Florian Schmidhuber das Feld.
Das sechste und letzte Rennwochenende der laufenden Saison trägt der Porsche Sports Cup Suisse vom 22. bis 24. Oktober auf dem World Circuit Marco Simoncelli im italienischen Misano aus. Dort steht neben einem Doppelsprint auch wieder ein zweistündiges Nachtrennen auf dem Programm.
Die Bergsaison 2026 neigt sich dem Ende entgegen. International stehen immer noch ein paar Rennen auf dem Programm. Zuletzt in Spanien mit Reto Meisel, der als Gastfahrer gleich einmal einen neuen Tourenwagenrekord fuhr.
In der Schweiz mag die Bergmeisterschaft am vorletzten Wochenende in Les Paccots zu Ende gegangen sein, in anderen europäischen Ländern finden im Herbst aber noch einige Bergrennen statt – auch mit Schweizer Beteiligung. So nahm Reto Meisel eine Woche nach dem EM-Finale in Kroatien auf Einladung des Veranstalters bereits wieder am Endlauf zum Campeonato de España de Montaña teil, der Subida Internacional de Onil nahe seinem Feriendomizil im Hinterland von Alicante.
Am Steuer seines bewährten Mercedes SLK340 Judd begeisterte der Gruppe-1-Europameister aus Leuggern die enthusiastischen Fans (mehrere Zehntausend!) und belegte hinter drei Rennsportwagen – angeführt vom spanischen Proto-1-Gesamtsieger Joseba Iraola – den vierten Gesamtrang. Zudem erzielte der Aargauer einen neuen Streckenrekord für Tourenwagen. Gegen den Gast aus der Schweiz hatte der spanische Meister José Antonio López Fombona mit seinem Ex-DTM-Audi RS5 nicht den Hauch einer Chance.
«Die 4,7 Kilometer lange Strecke war breit und nicht sehr schnell, aber sehr anspruchsvoll. Die Begeisterung der Leute entlang der Strecke und in der Stadt war unglaublich. Ich habe noch nie so viele Autogramme verteilt. Diese Veranstaltung war ein Kontrastprogramm und verdient Bestnoten in allen Bereichen», schwärmte Meisel.
Noch ist die Saison für ihn und andere Schweizer nicht zu Ende. Am kommenden Wochenende findet in Mickhausen in Südbayern der letzte Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft unweit der Nordostschweizer Grenze statt. So werden «Speedmaster» im Ford Escort Cosworth, Stephan Burri im VW Scirocco sowie die Kadett-Urgesteine Armin Banz und «Seppi» Koch nebst sechs weiteren Schweizern am Start erwartet.
Den Schlusspunkt hinter die Bergrennsaison 2026 bildet dann am 17./18. Oktober das 5. Bongo Hill Climb Monsters Skradinin Kroatien, wo Meisel als Titelverteidiger bei den Tourenwagen antreten wird. «Speedmaster» nimmt dafür den legendären VW Polo MB hervor, um in einer eigenen Gruppe für Fronttriebler um den Sieg zu fahren. Der mittlerweile dreifache Rennsportwagen-Bergmeister Robin Faustini nimmt mit seinem schnellen Nova Proto NP01 Emap Turbo den Gesamtsieg ins Visier.
Text: Peter Wyss
Gibt es dieses Jahr doch noch einen Schweizer WM-Titel? Dank dem Sieg von Toyota-Werksfahrer Sébastien Buemi in der Langstrecken-WM in Fuji sind die Chancen massiv gestiegen.
Vier Mal hat Sébastien Buemi schon den Titel in der prestigeträchtigen Langstrecken-WM (WEC) gewonnen. In diesem Jahr ist er drauf und dran, seine fünfte WEC-Krone zu holen. Beim Heimrennen seines Arbeitgebers Toyota in Fuji hat der Waadtländer seinen zweiten Saisonsieg feiern dürfen. Ein Sieg, der umso symbolträchtiger ist, als er auf heimischem Boden errungen wurde, wo Toyota seit 2023 nicht mehr gewonnen hatte. Buemis Equipe mit den beiden Teamkollegen Brendon Hartley und Rio Hirakawa starteten mit ihrem Toyota GR010 Hybrid zwar nur von Startplatz 8. Einmal in Führung bauten Buemi & Co. ihren Vorsprung aber aus und gewannen vor der Alpine mit der #36 und dem BMW mit u.a. Raffaele Marciello. Buemi und seine beiden Teamkollegen liegen nun bei noch zwei ausstehenden Rennen (Barcelona am 18. Oktober und Monza am 8. November) mit 89 Punkten in Führung. Auf Platz 2 mit zehn Punkten Rückstand liegt das Schwesterauto mit der #7. Marciello ist mit seinen BMW-Teamkollegen mit 20 Punkten Rückstand auf Buemi Vierter. Für Buemi war es der 28. Sieg in der WEC. Sein bestes Saisonergebnis erzielte Thomas Flohr in der LMGT3. Der Ferrari-Pilot belegte in Fuji Rang 4.
Auch in der GT Open waren die Schweizer wieder erfolgreich. Beim vorletzten Rennen in Monza (ITA) fuhr Porsche-Pilot Alex Fontana als Dritter der Kategorie Pro aufs Gesamtpodium. Das Mercedes-Duo Yannick Mettler und Dexter Müller schaffte es in der ProAM gar auf Platz 2. Alexander Fach jr. wurde in derselbigen Klasse Fünfter.
Ein erfolgreiches Wochenende erlebte auch Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin stand im Rahmen der Britischen Formel 4 in Silverstone (GBR) als Dritte zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podium. Die Zürcherin liegt vor dem Finale in Brands Hatch auf dem 13. Gesamtrang.
Zum Kartsport: In Wohlen wurde das Finale der Rotax Max Switzerland ausgetragen. Die folgenden Fahrer stehen als Sieger ihrer Kategorien fest und dürfen an die Rotax Grand Finals in Portimão (POR): Nilas Winter (Micro), Leonardo Gubello (Mini), Leo Gonzalez (Junior), Liam Flükiger (Senior), Leo Gubser (DD2) und Mirco Gervasoni (DD2 Masters).
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