Der Suzuki Swiss Racing Cup wird auch in diesem Jahr im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft an den Start gehen. Acht Autos sind bereits fix. Dank Doppelstartern ist ein Feld von mindestens zwölf Fahrern garantiert.
Im vergangenen Jahr ist der Suzuki Swiss Racing Cup zum ersten Mal ohne Werksunterstützung angetreten. Unter privater Leitung von Christian Zimmermann hat man die Premierensaison sehr solide über die Runden gebracht. Und auch in diesem Jahr wird der Suzuki Swiss Racing Cup an den Start gehen. «Wir haben Stand heute die Zusage von acht Autos», sagt Zimmermann. «Dank den Doppelstartern kommen wir auf zwölf Fahrer. Vielleicht kommt noch der eine oder andere dazu. Aber ich habe immer gesagt. Wenn wir zu zehnt sind, dann führen die Meisterschaft durch.»
Anmelden kann man sich über die Suzuki-Webseite. Freie Autos gäbe es (aus dem bisherigen Cup-Fundus) keine mehr. Wer also neu einsteigen will, muss sich auf dem Occasions-Markt nach einem Suzuki Swift Sport umschauen. Oder nach einem älteren Swift Sport. Denn seit letzter Saison dürfen auch Modelle mit Turbolader und ohne Mildhybrid-Antrieb an den Start gehen.
Die 160 PS starken Fahrzeuge im SSRC sind nahezu im Serienzustand. Erlaubt sind der Einbau eines Sportfahrwerks (Kostenpunkt ca. 1200 Franken) sowie Anpassungen an Sturz und Spur der Vorderachse. Der Clou dieses Markenpokals: Am Wochenende kann sich mit dem «Swifter» auf der Rennstrecke austoben, am Montagmorgen fährt man mit demselben Auto zur Arbeit…
Auf dem Programm des SSRC stehen auch dieses Jahr neun Rennen. Gefahren wird im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft; das heisst in Frauenfeld, Bière, Ambri, Bure und Chamblon. Wobei zu den Doppelläufen in Bière und Ambri der SSRC auch in Frauenfeld und Chamblon je zwei Läufe austragen.
Auch der Titelverteidiger Rico Thomann wird 2026 wieder am Start stehen. Für Spannung ist also garantiert. Wer also auch gerne am Suzuki-Cup 2026 teilnehmen möchte, kann sich bei Serienbetreiber Christian Zimmermann erkundigen: chrigi@waerchstatt77.ch
Am Wochenende findet das 12-Stunden-Rennen in Bathurst (AUS) statt. Das Rennen am «Mount Panorama» bildet auch 2026 den Auftakt der IGTC – mit dabei auch potenzielle Schweizer Siegkandidaten.
Es ist eine der spektakulärsten Rennstrecken der Welt – wer schon einmal dort gewesen ist, kann das bestätigen. Wer schon einmal selber die 6,2 Kilometer lange Strecke abfahren durfte, der wird das erst recht nicht anzweifeln. Am kommenden Wochenende findet eine nächste Ausgabe der 12h am Mount Panorama statt. Und auch dieses Jahr sind einige Schweizer am Start. Weil es noch nie einem Schweizer gelang, Down Under zu gewinnen, sind die Erwartungen umso grösser. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr.
Zu den drei Schweizer Pro-Fahrern, die um den Sieg fahren, gehören:
#6, Philip Ellis/Jayden Ojeda/Fabian Schiller, Mercedes-AMG GT3
#46, Raffaele Marciello/Valentino Rossi/Augusto Farfus, BMW M4 GT3 Evo
#61, Ricardo Feller/Klaus Bachler/Laurin Heinrich, Porsche 911 GT3 R (992)
In der Kat. Pro fährt ausserdem mit Schweizer Lizenz:
#95, Marvin Kirchhöfer/Ben Barnicoat/Garnet Patterson, McLaren 720S GT3 Evo
Und auch in der Kategorie Bronze ist die Schweiz vertreten – mit:
#79, Alex Fontana/Fabio Babini/Daniel Gaunt/Johannes Zelger - Porsche 911 GT3 R
Los geht das Rennen am Samstag, 14.2., Ortszeit um 19:45 Uhr (MEZ 9:45 Uhr). Wir drücken unseren Fahrern die Daumen!
Sie testete für Sauber, absolvierte mehrmals das Indy 500 und schrieb in der Formel E Geschichte. Nun startet Simona De Silvestro für Italien bei den Olympischen Winterspielen in Cortina. Ihr erster Einsatz: am Sonntag, 15. Februar.
Olympische Spiele und Motorsport haben für gewöhnlich nicht viel gemeinsam. Bei den Winterspielen in Cortina/Mailand ist das für einmal ein klein wenig anders. Mit Simona De Silvestro steht eine ehemalige Schweizer Autorennfahrerin am Start. Ab Sonntag, 15. Februar, im Monobob und ab Freitag, 20. Februar, im Zweierbob.
Wie wir bereits im ASS-Magazin 01/2024 angekündigt haben, hat De Silvestro vor rund drei Jahren die Seiten gewechselt und von vier Rädern auf vier Kufen umgestellt. «Ich habe immer von Olympia geträumt – schon als Kind», sagt die heute 37-Jährige. 2023 wurden ihre Pläne dann konkret(er). Die ersten Bob-Versuche machte de Silvestro noch im Umfeld des Schweizer Nachwuchs’, ehe sie als Doppelbürgerin zum italienischen Verband wechselte. Für De Silvestro war es einerseits eine emotionale Wahl. Die Familie ihres Vaters Pierre Luigi stammt aus der Nähe von Cortina. Anderseits hatte Italien im Frauen-Bob noch einen Startplatz offen.
Der Wechsel vom Rennwagen in den Bob war für De Silvestro eine neue Herausforderung. Obwohl es zahlreiche Parallelen zwischen Motorsport und Bob gibt. Hohe g-Kräfte, Präzision, Mut und Technikgefühl sind in beiden Disziplinen elementar. Die grösste Umstellung stellen für Simona nach wie vor die Starts dar. «Ich bin in meinem Leben zuvor noch nie gesprintet», sagt die ehemalige IndyCar-Pilotin. «Schnellkrafttraining stand nie auf meiner Agenda.»
Im Rennsport blickt De Silvestro auf eine aus Schweizer Sicht einzigartige Karriere zurück. Die inzwischen in Seelisberg wohnhafte und in Thun geborene Rennfahrerin nahm mehrfach am legendären Indy 500 teil, schrieb Geschichte als erste Frau mit WM-Punkten in der Formel E und absolvierte für das Team Sauber Testfahrten in der Formel 1.
Medaillenchancen rechnet sich De Silvestro in ihrer zweiten Heimat nicht aus. Im diesjährigen Weltcup war ihre beste Platzierung ein 15. Rang im Monobob und ein 17. im Zweierbob. Doch De Silvestro hat sich einen Traum erfüllt. Und auch wenn die Floskel «Dabeisein ist alles» abgedroschen ist und es schon im alten Athen nur ums Siegen ging, geht es für De Silvestro in Cortina in erster Linie ums «Dabeisein».
Schweizer Fahrer und Schweizer Teams haben beim Finale der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi ihre Top-Ausgangspositionen genutzt und gleich mehrere Titel geholt!
Bei den Teams waren Kessel Racing und CLX Motorsport erfolgreich. Bei den Fahrern durften Louis Delétraz und Kevin Rabin jubeln. So erfolgreich wie dieses Jahr waren die Schweizer in der Asian Le Mans Series noch nie. «Mister LMP2» Louis Delétraz hat beim Finale in Abu Dhabi schon im ersten Rennen (fast) alles klar gemacht. Mit dem dritten Saisonsieg hintereinander lag der Genfer mit seinen beiden Teamkollegen Malthe Jakobsen aus Dänemark und George Kurtz aus den USA vor dem letzten Rennen mit 25 Punkten in Führung. Nur ein Sieg des direkten Verfolgers Cetilar Racing (mit u.a. Ferrari-Werksfahrer Antonio Fuoco) und ein gleichzeitiger Nuller von Delétraz hätte die Meisterschaft noch einmal auf den Kopf gestellt. Doch dazu kam es nicht. Mit einem achten Rang sicherte sich der Schweizer Cadillac-Werksfahrer einen weiteren LMP2-Titel. Der Sieg im zweiten Rennen ging an den mit französischer Lizenz fahrenden Mathias Beche.
In der LMP3 gab es aus Schweizer Sicht gleich doppelten Grund zur Freude. Das Team CLX von Patrick Barbier and Alexandre Coigny sicherten sich in Abu Dhabi nicht nur einen weiteren Laufsieg, sondern auch gleich die Teamwertung. Und das trotz eines Ausfalls im zweiten Lauf. Mehr noch: Mit Kevin Rabin (18) stand auch ein Schweizer Fahrer ganz oben auf dem Podium. Rabin war 2022 bei den OK Junioren Dritter in der Schweizer Kart-Meisterschaft geworden. 2024 wechselte er in den Automobilrennsport und hat sich in der Ultimate Cup Series und dem Michelin Le Mans Cup einen Namen machen können.
Den totalen Schweizer Erfolg rundete Kessel Racing in der GT3 ab. Mit einem weiteren Podestplatz im Samstagsrennen und Platz 9 am Sonntag gewannen die Tessiner die Teamwertung – vor so grossen GT3-Teams wie WRT und Manthey Racing. Ein weiterer «Schweizer» hat beim Saisonfinale in der LMP2 für zwei Top-Resultate gesorgt. Der Liechtensteiner Mathias Kaiser belegte die Plätze 2 und 4. Ein grosses Lob an alle Schweizer Teilnehmer!
Nicht aufs Podium schafften es diesmal die Schweizer Vertreter respektive Vertreterinnen in der Formel 4 Winterserie. Beim zweiten Rennwochenende in Portimão – teilweise wieder bei sehr schwierigen Bedingungen – war Samuel Ifrid mit den Plätzen 13, 12 und 10 der konstanteste Fahrer. Sein Teamkollege bei Cram Motorsport, Max Kammerlander, landete auf den Rängen 15, 18 und 23. Für den Jenzer-Pilot Levi Arn, der beim Auftakt noch sensationell Dritter wurde, endete das zweite Rennwochenende auf den Plätzen 23, 17 und 15. Den Podestplatz für das Team Jenzer Motorsport holte diesmal der Tscheche Teo Borenstein. Keine Lorbeeren gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin im Team von Campos musste sich mit den Plätzen 21, 26 und 21 begnügen. Schon am kommenden Wochenende geht es in der F4-Winterserie weiter – diesmal auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia.
Am Freitagabend wurde in Horgen (ZH) der neuste Band von RENNSPORT SCHWEIZ vorgestellt. Zu beziehen ist das Jahrbuch beim AKTIV VERLAG. Viel Spass bei der Lektüre.
Am vergangenen Freitagabend fand in Horgen in der RacingFuel Academy die Buchvernissage von RENNSPORT SCHWEIZ 2025 statt. Das Jahrbuch rund um den Schweizer Automobil- und Kartrennsport ist ein «Must» für jeden Schweizer Rennsport-Fan. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.
Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von RENNSPORT SCHWEIZ. Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift- und des historischen Motorsports. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.
Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit zahlreichen Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der von Gastautoren unterstützte Autor dieser Zeilen. Herausgeber ist der AKTIV VERLAG, das Tochterunternehmen der Engelberger Druck AG Stans.
RENNSPORT SCHWEIZ 2025 von Christian Eichenberger, 288 Seiten im Format 21×26 cm mit mehr als 600 Farbbildern, Hardcover. Preis Fr. 65.– plus Porto und Verpackung. Erhältlich beim Herausgeber AKTIV VERLAG, 6370 Stans (041 619 15 72), online unter www.aktivverlag.ch oder im Buchhandel (ISBN 978-3-909191-85-1).
Weitere Fotos von der Vernissage auf https://www.facebook.com/AutoS...
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