• Achtung, fertig, los!

Latest News

21.01.2020 Noch ein Kartfahrer, der ins Auto wechselt
Mike Mueller 01 Kopie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mike Müller: Der KZ2-Meister fährt 2020 den neuen VW-Cup

Nicht nur Jasin Ferati und Miklas Born wechseln in diesem Jahr in den Automobilrennsport. Auch KZ2-Champion Mike Müller wagt den Schritt und fährt 2020 im neuen VW Tourenwagen Junior-Cup.

2019 war ein aussergewöhnlich guter Wein-Jahrgang. Und offenbar auch ein guter Jahrgang unter den Schweizer Kartfahrern. Denn nach Miklas Born und Jasin Ferati (und eventuell auch Léna Bühler) hat nun auch Mike Müller den Sprung in den Automobilsport geschafft. Der KZ2-Meister der vergangenen Saison fährt 2020 im neuen VW Tourenwagen Junior-Cup in Deutschland.

Für die Premierensaison sind acht Rennveranstaltungen geplant. Sechs davon finden in Deutschland statt (2x Oschersleben, 2x Lausitzring, Nürburgring und Hockenheim), zwei im benachbarten Tschechien (Most) und der Niederlande (Zandvoort). Gefahren wird mit einem auf Basis des VW up! GTI aufgebauten Cup-Fahrzeug, dessen Leistung bei rund 140 PS und der Preis bei unter 25'000 Euro liegt.

Müller wird für das Team von Fabian Danz fahren, dessen Vater Robert den Rennstall führt. «Ich freue mich auf diese neue Herausforderung», sagt Müller. «Mein Ziel ist es, möglichst viel Erfahrung zu sammeln. Aber ich will natürlich auch Topplatzierungen erzielen.» Der grosse Vorteil für Müller: Weil die Serie von Grund auf neu ist, hat kein Team und kein Fahrer einen Wissensvorsprung.

Los geht die Saison vom 19. bis 21. Juni in Most. Mindestens zwei offizielle Testtage sind vorher noch geplant. «Wir sollten das Auto im März bekommen», freut sich der 17-jährige Müller. «Dann geht’s hoffentlich ziemlich zügig auf die Teststrecke.»

Neben dem VW-Markenpokal wird Müller 2020 auch noch am einen oder anderen Kartrennen teilnehmen. Ganz oben auf der Liste steht der ADAC-Lauf in Wackersdorf am 25./26. April. «Dort», so Müller, «habe ich noch eine Rechnung offen. Dieses Rennen will ich unbedingt noch gewinnen.»

Permalink

21.01.2020 2020 keine Young Driver Challenge mehr
Apotheloz Gaillard Holdener Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die YDC-Gewinner: Julien Apothéloz, Karen Gaillard und Oliver Holdener

Nach drei erfolgreichen Jahren zieht sich die «AutoScout24 und CUPRA Young Driver Challenge» für das Jahr 2020 von der Rennstrecke zurück.

«Wir sind stolz in der Challenge erfolgreiche und motivierte Jungtalente gefunden zu haben», so Pierre-Alain Regali, Director AutoScout24. «Deshalb freuen wir uns sehr, die Gewinner Karen Gaillard und Julien Apothéloz auch im kommenden Jahr weiterhin zu unterstützen.»

Nicolas Hobi, Head of Marketing von Seat und Cupra meint: «Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt drei hochmotivierten Rennfahrtalenten einen ersten Schritt in Richtung Rennfahrkarriere ermöglichen konnten. Mit Topcar Sport, wo mit Julien Apothéloz und Karen Gaillard zwei der Gewinner der Young Driver Challenge unter Vertrag stehen, werden wir auch in diesem Jahr mit Cupra der Rennstrecke treu bleiben.»

Das Projekt «AutoScout24 und Cupra Young Driver Challenge» wurde 2017 von AutoScout24, SEAT und Fredy Barth erstmals ins Leben gerufen. Das Nachwuchsförderungsprogramm wurde seit diesem Jahr durch das Tochterunternehmen von SEAT – der neuen Marke Cupra – unterstützt. In einer vierteiligen Wettkampfserie konnten sich Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren als Rennfahrerinnen und Rennfahrer beweisen. Wer die Jury über alle Phasen hinweg überzeugte und nebst dem fahrerischen Können auch die unbedingte Passion und Bereitschaft für den Rennsport mitbrachte, dem winkte als Hauptgewinn finanzielle und beratende Unterstützung von AutoScout24 und Cupra für ein weiteres Rennfahr-Engagement. Zu den Gewinnern der YDC gehörten: Oliver Holdener (2017), Julien Apothéloz (2018) und Karen Gaillard (2019).

Permalink

20.01.2020 Kurz notiert 02/2020
Pesci Alexandre Dakar 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alexandre Pesci: P3 bei den Dakar-Rookies

Rebellion-Chef drittbester Rookie bei der Dakar
Die Rallye Dakar gilt als die härteste Rallye der Welt. Und auch an ihrem neuen Austragungsort in Saudi-Arabien wurde sie diesem Ruf gerecht. Zwei Schweizer haben in diesem Jahr das Abenteuer unter die Räder genommen: Rebellion-Chef Alexandre Pesci (mit Beifahrer Stephan Kühni) sowie der Genfer Rémy Vauthier, der im Vorjahr 19. wurde. In diesem Jahr hatte Vauthier weniger Glück. Sein Wüstenritt endete schon nach der ersten Etappe mit einem Benzinleck. Pesci kam durch. Und beendete seine erste Dakar als drittbester Rookie auf dem 41. Schlussrang. Der Sieg ging nach 2010 und 2018 zum dritten Mal an Carlos Sainz (Mini x-Raid).

Jani Neel Chile 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Neel Jani: Frühes Aus in Chile

Schweizer punktelos in Chile
Die Schweizer Fraktion ging beim dritten Lauf der Formel E in Chile leer aus. Sébastien Buemi schaffte es zwar als Siebter in die Punkte, bekam aber hinterher eine 30-Sekunden-Strafe aufgebrummt, weil sein Auto zuviel Energie regeneriert hatte. Auch Edoardo Mortara war lange Zeit gut unterwegs, fiel dann aber zurück und musste das Rennen an der Box aufgeben, weil er Reifenproblem hatte. Noch schlimmer erwischte es Neel Jani. Der Porsche-Werksfahrer war schon in der ersten Runde unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Bester Schweizer blieb am Ende Nico Müller auf dem undankbaren elften Rang. Der Sieg in Chile ging an Maxi Günther (BMW). Das nächste Rennen findet am 15. Februar in Mexiko-City statt.

Saucy Gregoire 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Grégoire Saucy: Bester Rookie in Neuseeland

Saucy bester Neuling in Neuseeland
Für Grégoire Saucy endete das erste Wochenende der Toyota Racing Series in Neuseeland mit drei Top-5-Platzierungen. Der Jurassier liegt damit nach dem ersten von fünf Wochenenden auf dem vierten Zwischenrang und ist damit bester Rookie. Für Axel Gnos, den zweiten Schweizer im Feld lief es noch nicht ganz so flott. Der mit 16 Jahren jüngste Fahrer im Feld belegte die Ränge 16, 15 und 11.

Permalink

17.01.2020 Auch NAT-Lizenzierte dürfen sich anmelden
Rico Thomann c Eichenberger ASS Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorjahresmeister Rico Thoman in Reitnau

Bisher durfte an der Schweizer Berg-Junioren-Meisterschaft nur teilnehmen, wer noch nie im Besitz einer nationalen Lizenz von Auto Sport Schweiz war. Für die vierte Ausgabe haben die Organisatoren um Yves Meyer vom Drivingcenter Event Seelisberg nun eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Noch bis zum 25. Januar dürfen sich auch bisherige Finalisten oder NAT-Lizenzierte, die bisher in anderen Kategorien fuhren, anmelden – vorausgesetzt sie sind maximal 28 Jahre alt.

Wer sich also noch anmelden möchte, kann das unter dem folgenden Link machen: https://www.drivingevent.ch/race-academy-schweizer-bergmeisterschaft-junior/

Gefahren wird in der Schweizer Berg-Junioren-Meisterschaft mit einheitlichen Toyota GT86 (ca. 200 PS) nach Superserie-Reglement. Auf dem Programm stehen vier Rennen: Reitnau, Anzère, Oberhallau und Les Paccots. Die Teilnahme an der Sichtung kostet 185 Franken (inkl. Mittagessen). Für die komplette Saison (samt Fahrzeugmiete) werden 8865 Franken in Rechnung gestellt. Die bisherigen Meister heissen Rolf Reding (2017), Thomas Schmid (2018) und Rico Thomann (2019).

Permalink

17.01.2020 Olivier Burri: «Bei der Monte wird es dir nie langweilig»
Olvier Burri Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Olivier Burri absolvierte mit seinem VW Polo R5 die Rallye Hivernal du Dévoluy

Vom 23. bis 26. Januar wird Olivier Burri zum 22. Mal (!) an der Rallye Monte Carlo teilnehmen. Weitere Einsätze, vor allem in der Schweiz, hat der Bernjurassier derzeit nicht geplant.

Olivier Burri, Sacha Althaus und Ismaël Vuistiner werden bei der Rallye Monte Carlo die Farben der Schweiz vertreten. Während es für Burri die 22. Teilnahme ist, werden Vize-Junior-Champion Althaus zum ersten Mal und Clio-Alps-Sieger Vuistiner zum zweiten Mal (nach 2018) beim Klassiker antreten. Auto Sport Schweiz hat mit Burri über die Vorbereitung und seine Ziele bei der «Monte» gesprochen.

Du stehst vor deinem 22. Start bei der Rallye Monte Carlo. Was macht diese Rallye so speziell, dass du immer wieder daran teilnimmst?
Olivier Burri: Bei der Rallye Monte Carlo ist alles speziell. Diese Rallye ist sehr komplex. Der ganze Ablauf hält dich auf Trab. Und du triffst immer wieder auf Situationen, die dich von Neuem herausfordern. Kurzum: Bei der «Monte» wird es dir nie langweilig.

Bereitest du dich deshalb auch anders auf diese Rallye vor?
Ich bin im Dezember schon eine Rallye in Frankreich auf Schnee gefahren. Ich bin physisch gesehen also schon recht gut vorbereitet. Ich habe aber zehn Tage sehr intensiv trainiert. Vor allem mit dem Fahrrad. 1000 bis 1300 Höhenmeter habe ich da locker zurückgelegt. Ich habe auch Lauftraining gemacht. Und so vier Kilogramm seit Weihnachten abgenommen. Vor ein paar Tagen bin ich dann wieder runtergefahren, sodass ich mich jetzt eigentlich bereit fühle.

Bei der von dir angesprochenen Rallye Hivernal du Dévoluy bist du zum ersten Mal mit dem VW Polo R5 gefahren und auf Anhieb Zweiter geworden. Wie war’s?
Es ist sehr gut gelaufen. Wir haben eine gute Basis gefunden und ein Set-Up ausgetüftelt, mit dem ich zufrieden bin.

Wie unterscheidet sich der Polo zum Skoda Fabia R5, den du zuletzt bei der Rallye du Valais zum Sieg gefahren hast?
Der grösste Unterschied ist das Chassis. Da hat der Polo gegenüber dem Skoda ganz klar Vorteile. Motor und Getriebe sind ähnlich.

Was ist dein Ziel bei der 88. Ausgabe der «Monte»?
Ich würde gerne die Amateurklasse gewinnen. Wobei der Begriff Amateur mit Vorsicht verwendet werden sollte. 2019 hat mich Stéphane Sarrazin geschlagen, ein ehemaliger F1- und WRC-Pilot. 2018 war Kalle Rovenperä schneller. Auch er ein ausgezeichneter Rallye-Pilot. Und 2017 war es Jan Kopecky, der mir vor der Sonne stand. Und dieses Jahr wird Oliver Solberg wohl meine Messlatte sein.

Du hast nach deinem neunten Sieg bei der Rallye du Valais einen Schlussstrich gezogen. Zumindest für die «Valais». Sieht man dich dieses Jahr dafür beim Critérium Jurassien oder bei der Rallye du Chablais?
Im Moment habe ich noch keine Pläne. Aber – stand heute – glaube ich nicht, dass ich dort fahren werde.

Permalink

Gesellschafter

Ausrüster