Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr eine Junior-Meisterschaft Berg/Slalom durch. Wer dieses Jahr 25 wird oder jünger ist, kann sich ab sofort kostenlos anmelden.
Der Modus hat sich bewährt. Seit zwei Jahren trägt Auto Sport Schweiz im Rahmen der Schweizer Slalom- respektive Berg-Meisterschaft ein Junioren-Championat aus. Das Besondere daran: Die Fahrer und Fahrerinnen können mit ihren eigenen Autos teilnehmen. Gewertet werden vier Slaloms und vier Bergrennen. 2026 zählen folgende Rennen zur Junior-Meisterschaft:
19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau
Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind und die sich mittels offiziellem Einschreibeformular (siehe Anhang) angemeldet haben. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister oder Meisterin wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.
Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junior-Meisterschaft Berg/Slalom mittels Extra-Aufklebern auf ihren Autos erkenntlich gemacht. Der Schweizer Meister Junior 2026 (oder die Meisterin) erhält für die Saison 2027 seine Rennlizenz gratis. Die Top 3 wird zum «Dîner des Champions» nach Bern eingeladen.
Die bisherigen Sieger der kombinierten Junioren-Meisterschaft heissen Jannis Jeremias (2024, VW Polo) und Lionel Ryter (2025, Formel Renault 2.0). Beide sind aufgrund ihres Alters 2026 nicht mehr startberechtigt. Das heisst: Es wird auch im dritten Jahr einen neuen Champion geben. Gute Chancen also für Alessandro Grispino? Der Vorjahreszweite wird im März 25 und könnte, sofern er wieder am Start steht, den Junioren-Titel ins Visier nehmen…
Anmeldeschluss ist der 31. März 2026.
Piloten und Pilotinnen, die 2026 mit Synfuel, also fossilfreiem Kraftstoff, fahren, werden erneut wieder von Auto Sport Schweiz unterstützt – mit einem Cashback von 500 Franken.
Auto Sport Schweiz wird auch 2026 gemeinsam mit seinem Gesellschafter «Swiss Motorsport Promotion» alle Piloten und Pilotinnen mit einem Fossil Free Fuels Cashback über 500.- Franken belohnen, welche mindestens vier Veranstaltungen der Schweizermeisterschaften Automobil (Slalom, Bergrennen, Rallye) mit fossilfreiem Treibstoff bestreiten.
Um an der Aktion von Auto Sport Schweiz teilnehmen zu können, müssen Fahrer und Fahrerinnen folgende Voraussetzungen erfüllen:
Der letztmögliche Termin für eine Einschreibung ist jeweils vier Rennen vor Schluss der entsprechenden Schweizermeisterschaft. Man kann auch vier Veranstaltungen meisterschafts-übergreifend bestreiten (z. Bsp. zwei Rallyes und zwei Slaloms oder zwei Slaloms und zwei Bergrennen). Es zählen nur Veranstaltungen, an welchen ein offizielles Resultat erzielt wird (DNP, DNF, etc. werden nicht berücksichtigt). Die Pilotin/der Pilot muss nachweislich mit fossilfreiem Kraftstoff fahren (die Technischen Kommissare können Stichproben machen). Die Eigenschaften des Treibstoffs müssen den gültigen Reglementen (u.a. RON 95 bis 102) und Vorschriften für fossilfreiem Kraftstoff entsprechen. Die Anschaffung des Kraftstoffs ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Original-Kaufquittung muss zwecks Überprüfung eingereicht werden (bei Sammelbestellungen sind die Namen der Piloten zu vermerken). Die Pilotin/der Pilot muss an den entsprechenden Veranstaltungen mit den grünen Startnummern gemäss den Bestimmungen der NSK fahren. Die Anschaffung dieser Startnummern ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Pilotin/der Pilot muss während den Veranstaltungen einen von Auto Sport Schweiz zur Verfügung gestellten Sticker (Ø20 cm) im Bereich des Tanks befestigen.
Der Fossil Free Fuels Cashback wird Ende November 2026 per Bank-/Postanweisung überwiesen. Die Kontoangaben inkl. Kopie der Original-Kaufquittung müssen unaufgefordert von der Pilotin/dem Piloten bis am 13. November 2026 eingereicht werden. Später eingehende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Es findet keine Barauszahlung statt.
Das Einschreibeformular für den Fossil Free Fuels Cashback 2026 ist angehängt.
Willkommen zum ersten Weekend-Report des Jahres mit einem kurzen Rückblick auf die 24 Stunden von Dubai sowie auf die am Samstag zu Ende gegangene Rallye Dakar.
Die Saison 2026 steckt noch in den Kinderschuhen. Mit den 24 Stunden von Dubai ist der erste grössere Klassiker aber bereits Geschichte. Die 21. Auflage der 24 Stunden von Dubai war ein klarer Fall für BMW: Das belgische Team WRT dominierte das Rennen nach Belieben und fuhr einen souveränen Doppelsieg ein. Den Gesamtsieg sicherte sich der BMW M4 GT3 Evo mit den Fahrern Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda.
Aus Schweizer Sicht war das Team Hofor Racing auf dem 12. Gesamtrang am erfolgreichsten. Der Mercedes mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger stand in der AM-Wertung als Zweiter gar auf dem Podium. Auf dem 14. Gesamtrang landete Alex Fontana mit seinem Team Tsunami (das Team heisst tatsächlich so…). Als Vierter in der ProAm verpasste der Tessiner das Klassenpodium knapp. Nicht ins Ziel kamen Jean-Luc d’Auria und Mauro Calamia. Einen Schweizer Klassensieg feierte Fach Auto Tech gemeinsam mit dem Team Tierra Outdoor Racing in der Kategorie 992. In der selbigen Klasse (nur bei den Amateuren) sicherte sich der Waadtländer Silvain Pastoris Platz 3. Auch Marco Grilli aus Meisterschwanden (AG) durfte einen Pokal als Dritter in der TCX mit nach Hause nehmen.
Weniger erfolgreich verlief der Start für die beiden Formel-Piloten Enea Frey (in der F3 REG) und Florentin Hattemer (in der Formel 4). Die beiden absolvieren die Middle East Series, hatten beim ersten Rennen in Abu Dhabi aber noch Anlaufschwierigkeiten. Frey belegte die Ränge 27 und 20 – im dritten Rennen schied er nach einer Kollision aus, Hattemer kam als 26., 20. und 13. ins Ziel.
Zu Ende ging am Samstag auch die 48. Ausgabe der Rallye Dakar. Der Gesamtsieg ging zum sechsten Mal an Nasser Al-Attiyah. Für Hersteller Dacia war es der erste Triumph bei der durch Saudi-Arabien führenden legendären Wüstenrallye. Das beste (und einzige) Schweizer Team, Alexandre Pesci/Rolf Kühnis, beendete die Dakar in der Kat. Challenger T3 als 19. Für den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und damit auch für seinen Landsmann Sébastien Boulanger, der mit Schweizer Lizenz fährt, endete die Dakar auf dem undankbaren vierten Rang. Dass die Dakar bis heute die härteste Rallye und womöglich auch die strapaziöseste Motorveranstaltung schlechthin ist, zeigt das Beispiel von Loeb/Boulanger, bei denen im Laufe der Rallye 13 Reifenschäden gezählt wurden!
Kleiner Nachtrag: Die GT3-Meisterschaft der Winter Series by Gedlich hat am Wochenende ebenfalls schon angefangen. Bester Schweizer war Alain Valente mit einem vierten Platz. Dexter Müller wurde im Solo-Rennen Siebter.
Am Samstagabend hat die IG Interswiss beim traditionellen Saisonkehraus in Oberhallau die besten Trophy-Fahrer und -Fahrerinnen 2025 ausgezeichnet.
Am Samstagabend hat die IG Interswiss zum traditionellen Saisonabschluss nach Oberhallau geladen. Und wie jedes Jahr waren fast alle Interswiss-Fahrer respektive -Fahrerinnen anwesend. Egal ob einheimisch, aus dem Jura oder dem Wallis angereist – wenn es um die Interswiss Trophy geht, lassen sich die Teilnehmenden nicht lumpen. «Egal, ob man jetzt auf dem Podium steht oder 39. geworden ist», meint einer der Fahrer. «Für uns Interswiss-Piloten ist dieser Anlass Ehrensache. Da wird jeder gefeiert – und das ist schön so.»
Rund 150 Teilnehmende mit Anhang sowie weitere Gäste füllten die Turnhalle in Oberhallau bis auf den letzten Platz. Sehr zur Freude von Bruno Sawatzki, dem IS-Vorsitzenden, der im Rahmen der Feierlichkeiten auch ausrichten liess, dass er 2026 wieder mit seinem Cup-Porsche am Start stehen wird. Anders als den Vorjahren verbrachte Sawatzki einen eher ruhigen Abend… Das Mikrophon überliess er diesmal den beiden «Moderatoren» Porsche-Pilot Christoph Zwahlen und Formel-Renault-Kutscher Henri Schmidt. Zwahlen war für den deutschsprachigen Part verantwortlich, Schmidt übersetzte für die französisch-sprechende Fraktion. Für Lacher sorgten beide. Der gelungene Abschlussabend der Interswiss punktete aber nicht nur durch das Moderatoren-Duo, das Küchenteam rund um Heidi und Jürg «Sugi» Ochsner verköstigte die geladenen Gäste aufs Feinste.
Für Abwechslung sorgte auch das abschliessende Podium. Nachdem Stephan Burri vier Mal in Folge die IS Trophy gewann, gab es 2025 mit Arnaud Donzé einen neuen Gewinner. Der VW-Golf-Pilot aus dem Jura erhielt für seinen ersten Triumph in der IS dementsprechend auch grossen Applaus – und das nicht nur von seinen Kollegen aus der Romandie. Auf Platz 2 liess sich Dominic von Rotz (Audi A4 B5 Quattro) feiern. Besagter Burri (VW Scirocco) schaffte es trotz dem verfrühten Saisonende in Les Rangiers als Dritter aufs Podest. Die weiteren Platzierungen entnehmen Sie der angehängten Rangliste. Insgesamt wurden 49 Fahrer und Fahrerinnen gewertet und ausgezeichnet. Beste IS-Dame 2025 war Vanessa Zenklusen. Erfolgreichster «8-Ventiler» war Roman Marty (Opel Kadett) auf Rang 4.
Weitere Informationen zur IS Trophy (auch zum Reglement 2026) finden Sie unter diesem Link.
Michel Zemp (38) hat 2025 etwas vollbracht, woran zuvor niemand geglaubt hat: Der gebürtige Luzerner hat mit seinem 2-Liter-Norma die 3-Liter-Konkurrenz am Berg gehörig aufgemischt.
Sechs Mal ist Michel Zemp im vergangenen Jahr mit seinem 2-Liter-Norma auf dem Podium gestanden. Davon vier Mal auf dem zweiten Rang. Nur beim Rennen in Anzère musste sich der 38-jährige Automechaniker aus Escholzmatt (LU) als Sechster geschlagen geben.
Dein Auto hat eine Saison lang tadellos funktioniert. Was macht man da über den Winter?
Michel Zemp: Eigentlich nicht viel. Die gewöhnlichen Routinearbeiten. Und halt eine Motorrevision, obwohl sich das Triebwerk, als wir es auseinandergenommen haben, in einem Top-Zustand befand.
Gibts Änderungen für 2026?
Ja, wir haben im Bereich Getriebe ein paar Änderungen vorgenommen.
Und aerodynamisch?
Nein, da haben wir auf die vergangene Saison ein paar Updates gemacht.
Wie stufst du deine Chancen für 2026 ein?
Wenn Robin (Faustini) Schweizer Meisterschaft fährt und Marcel (Steiner) seine technischen Probleme in den Griff bekommt, dann ist der dritte Platz wohl das höchste der Gefühle. Besser als 2025 geht es nicht.
Eine solche Saison wie 2025 hast du nicht erwartet?
Nein, hätte mir jemand vor der Saison den zweiten Platz angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Natürlich haben wir bei dem einen oder anderen Rennen von den technischen Problemen der 3-Liter-Konkurrenz profitiert, aber unterm Strich waren wir (bis auf Anzère) immer vorne dabei.
Hattest du irgendwo eine realistische Chance, Faustini zu schlagen?
(Überlegt lange.) In Reitnau hat nicht viel gefehlt. Aber das war auch die Strecke, auf der wir im Vorfeld wussten, dass der Unterschied zwischen einem 3- und einem 2-Liter-Auto deutlich kleiner sein wird. Gleiches hatten wir eigentlich von Hemberg erwartet. Aber dort kamen wir nicht an die Zeiten von 2024 heran, was vermutlich zu einem Grossteil am Strassenbelag lag.
Wie sieht deine Saisonvorbereitung aus?
Wir planen vor Hemberg noch die Rennen in Eschdorf (LUX) und Rechberg (AUT). Aber das hängt in beiden Fällen davon ab, ob wir das Auto dem dort geltenden Reglement anpassen müssen oder nicht.
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