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28.01.2020 Die nächsten FIA Motorsport Games finden in Le Castellet statt
Motorsport Games Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Motorsport Games finden in diesem Jahr in Le Castellet statt

Auf Vallelunga folgt Le Castellet. Die zweiten FIA Motorsport Games sollen vom 23. bis 25. Oktober auf der Formel-1-Rennstrecke in Südfrankreich stattfinden.

2019 hat die FIA in Zusammenarbeit mit der SRO Motorsport Group von Stéphane Ratel die ersten Motorsport Games ausgetragen. Wenngleich grosse Namen bei der ersten Veranstaltung gefehlt haben, sind die Organisatoren vom Format überzeugt und haben deshalb entschlossen, den Event auch 2020 durchzuführen.

Viel ist über die zweite Auflage der FIA Motorsport Games noch nicht in Erfahrung zu bringen. Immerhin steht mit Le Castellet (und Marseille als Partnerstadt) schon einmal die Lokalität fest. Auch beim Datum ist sich die FIA treu geblieben. Ende Oktober, wenn die meisten Meisterschaften beendet sind, sollen die zweiten «Olympischen Spielen» des Automobilrennsports stattfinden.

Der Länderkampf wurde 2019 nördlich von Rom auf der Rennstrecke von Vallelunga zum ersten Mal ausgetragen. Sechs Disziplinen standen auf dem Programm: GT Cup, Touring Car Cup, F4 Cup, Drift Cup, Karting Slalom Cup und Digital Cup. Insgesamt nahmen 192 Fahrer aus 49 Nationen teil. Auch die Schweiz stellte in vier Disziplinen eine Delegation. Der Gesamtsieg in Vallelunga ging mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen an Russland.

Weitere Informationen gibt es auf der Webpage der FIA. Näheres zum Programm und den geplanten Disziplinen wird in den nächsten Monaten veröffentlicht.

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27.01.2020 24h Daytona: Zwei Schweizer auf dem Podium
Ineichen Rolf Daytona 2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Rolf Ineichen: Zum dritten Mal in Folge auf dem Podium

Den ganz grossen Erfolg aus Schweizer Sicht hat es beim 24-Stunden-Rennen in Daytona nicht gegeben. Mit Simon Trummer und Rolf Ineichen standen aber dennoch zwei Eidgenossen auf dem Podium.

Für Simon Trummer sah es in der LMP2 lange Zeit sehr gut aus. Der Berner Oberländer und sein Team PR1/Mathiasen auf Siegkurs, als das Team kurz vor Sonntagvormittag einen Reparaturstopp einlegen musste, weil beide Spurstangen getauscht werden mussten. Dadurch verloren Trummer & Co. zwei Runden, weshalb es am Ende «nur» zu Platz 2 in der LMP2 (hinter dem siegreichen Team Dragon Speed) respektive Platz 10 im Gesamtklassement reichte. Für den ehemaligen Gp2-Piloten Trummer war dies der erste Podestplatz in einem Rennen zur IMSA.

Trummer Simon daytona Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zweiter in der LMP2: Simon Trummer (Zweiter von rechts)

Ebenfalls auf dem Podium landete Rolf Ineichen bei seinem zweiten Einsatz für WRT. In einem engen Finish schaffte es der Luzerner mit seinen Teamkollegen Mirko Bortolotti (I), Daniel Morad (CDN) und Dries Vanthoor (B) den Porsche von Wright Motorsports, der in derselben Runde lag, trotz eines Problems am Heckflügel hinter sich zu lassen. Ineichens Series ist beeindruckend. Nach den Klassensiegen 2018 und 2019 (mit dem Grasser-Lamborghini), ist der Gentleman-Driver zum dritten Mal in Serie in Daytona auf dem Podest gestanden.

Ein gutes Debüt lieferte die neue Corvette CR.8 ab. Leider sass Marcel Fässler aus Schweizer Sicht in der falschen «Vette». In der Nacht stand der graue CR.8 mit der Startnummer 4 wegen eines Öllecks nämlich lange an der Box. Fässler beendete das Rennen dennoch – mit 325 Runden Rückstand. Trotzdem darf sich der Le-Mans-Sieger auf weitere Einsätze freuen. Das Schwesterauto belegte Platz 4 in der GTLM und war bis zum Schluss auf Schlagdistanz mit den Top 3.

Der einzige Ausfall betraf Rahel Frey. Die Solothurnerin, die in einem reinen Frauenteam startete, musste am Sonntag mitansehen, wie ihre Teamkollegin Christina Nielsen den Lamborghini Huracan mit einem brennenden Heck abstellen musste.

Der Sieg ging zum dritten Mal in vier Jahren an Cadillac. Dabei stellte die siegreiche Crew mit 833 Runden (4772,48 km) einen neuen Distanzrekord auf (bisher 808 Rdn).

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27.01.2020 Burri bester Amateur, Vuistiner auf dem Podium
Burri Olivier c Jean Baptiste Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Olivier Burri: Schnellster Amateur bei der Rallye Monte Carlo

Zwei von drei Schweizern haben bei der 88. Rallye Monte Carlo nicht nur das Ziel im Fürstentum erreicht, sie waren bei der legendären Rallye in ihren Klassen auch absolut top.

Olivier Burri nahm zum 22. Mal bei der Rallye Monte Carlo dabei. Das heisst: Der Bernjurassier hat exakt ein Viertel all dieser legendären Rallyes an der Côte d’Azur bestritten – rekordverdächtig. Und er hat sein hochgestecktes Ziel, endlich bester Amateur zu sein, bei der diesjährigen Ausgabe auch erreicht. Der neunfache Sieger der Rallye du Valais und sein französischer Beifahrer Anders Levratti waren in ihrer Klasse das schnellste R5-Duo und erreichten das Ziel als 18. im Gesamtklassement. Der Rückstand auf Sieger Thierry Neuville aus Belgien betrug etwas mehr als 27 Minuten, was beim horrenden Tempo der Spitze eine mehr als beachtliche Leistung ist. Burri hatte für die «Monte» auf einen VW Polo R5, der von Roger Tuning vorbereitet wurde, gewechselt. Ein Wechsel, der sich bezahlt machte. «Der Polo ist für die Rallye Monte Carlo wie geschaffen», sagt Burri. «Und ich freue mich über dieses Ergebnis. Die Rallye Monte Carlo ist und bleibt die schwierigste Rallye im gesamten WM-Kalender.»

Doch nicht nur Burri hatte Grund zur Freude. Auch Renault-Clio-Pilot Ismaël Vuistiner und seine Co-Pilotin Florine Kummer durften am Hafen von Monaco jubeln. Das Duo aus dem Wallis belegte in der Endabrechnung Platz 31 – und noch viel wichtiger: Rang 2 in der Klasse RC3. Viel hätte nicht gefehlt und die Sieger der Renault Clio Alps Trophy 2019 hätten ganz oben auf dem Podest gestanden. Die siegreiche RC3-Paarung Jérémy Caradec und Cedric Amoros lagen im Ziel nur eine halbe Minute vor Vuistiner. «Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben», sagt Vuistiner. «Neben all den Superstars auf dem Podium zu stehen, ist ein tolles Gefühl.» Für Vuistiner war es die zweite Teilnahme bei der «Monte». 2018 musste der Mann aus Vercorin allerdings nach einem Ausritt die Rallye vorzeitig beenden.

Kein Glück hatte Sacha Althaus bei seiner Premiere. Der Vize-Junior-Champion aus Moutier schied in WP15 mit einem mechanischen Defekt an seinem Peugeot 208 R2 aus. Er und seine Beifahrerin Lisiane Zbinden lagen zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Rang der Klasse RC4.

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24.01.2020 Vorschau auf die 24h von Daytona
Faessler Marcel Daytona 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marcel Fässler in seiner neuen Corvette C8.R

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona stehen vier Schweizer am Start. Gute Chancen auf einen Klassensieg haben allen voran Marcel Fässler (Corvette) und Rolf Ineichen (Audi).

Am Wochenende stehen gleich zwei Klassiker auf dem Programm: die Rallye Monte Carlo. Und die 24 Stunden von Daytona. Über die 88. Ausgabe der wohl berühmtesten Rallye haben wir im Vorfeld bereits berichtet. Deshalb gilt der Fokus hier dem traditionellen Langstreckenrennen in Florida.

Im Kampf um den Gesamtsieg wird es keinen Schweizer geben, der dort ein Wörtchen mitreden könnte. In den acht Prototypen, die in der Top-Klasse an den Start gehen, sitzt kein Eidgenosse hinterm Lenkrad. Der im Vorjahr noch für Cadillac gestartete Simon Trummer hat in die LMP2 gewechselt. Dort fährt der Berner Oberländer für das Team PR1/Mathiasen Motorsport. Vier weitere LMP2-Autos gilt es dort zu schlagen.

Le-Mans-Sieger Marcel Fässler geht in der GT-LM-Klasse an den Start. Der Schwyzer setzt weiter auf Corvette Racing, vertraut in diesem Jahr aber auf das neue Modell, den C8.R. Fässlers Chancen auf einen Klassensieg stehen nicht schlecht. Bei den Vortests liess sich Fässlers Teamkollege Tommy Milner die drittschnellste Zeit notieren.

Das grösste Feld bieten die GT-D-Fahrzeuge. Dort sind zwei Schweizer am Start: Rolf Ineichen, der neu für das belgische Team WRT fährt. Sowie Rahel Frey, die sich mit drei weiteren Damen einen Lamborghini Huracan vom Team Grasser teilt.

Los geht es am Samstag um 13.35 Uhr Ortszeit.

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22.01.2020 Nachruf Georges Darbellay
Georges Darbellay Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Georges Darbellay, 1954-2020

Georges Darbellay, Schweizer Rallye-Meister von 1996, ist am Montag, 20. Januar, nach längerer Krankheit Im Spital von Martigny (VS) im Alter von 65 Jahren verstorben.

Darbellay hat Ende der Achtzigerjahre seine Sporen im Daihatsu-Cup abverdient und ist danach jahrelang Opel gefahren. Zuerst auf einem Kadett GSI 16V, auf dem er 1991 (ohne Podestplatz) den dritten Rang in der Schweizer Meisterschaft eroberte. Später auf einem Astra GSi 16V. Mit diesem feierte Darbellay die grössten Erfolge. 1995 wurde er bei der Rallye 111 Minuti in Italien mit Beifahrerin Vanessa Roduit Zweiter. 1996 gewann er mit Roduit das Critérium Jurassien, nachdem er schon bei der Ronde d’Ajoie Platz 2 belegte. Im weiteren Verlauf der Saison sicherte er sich dank den Navigationskünsten von Sandra Arlettaz gar den Schweizer Rallye-Meistertitel.

Zuletzt fuhr Darbellay (mit Beifahrerin Sarah Buchard) 2015 einen Peugeot 207. Insgesamt stand der Walliser bei ca. 80 Rallyes am Start.

Darbellay, der mit Spitznamen Zozo hiess, hinterlässt seine Ehefrau Véronique sowie vier Kinder und ein Enkelkind. Auto Sport Schweiz spricht seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden sein aufrichtiges Beileid aus.

Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Januar, um 14.30 Uhr in der Kirche von Liddes (VS) statt.

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