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20.08.2026 Ruedi Fuhrer: Mit 70 bei den absolut Schnellsten
Ruedi Fuhrer 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fuhrer zählt mit seinen 70 Jahren immer noch zu den Schnellsten © Eichenberger

Wer kennt ihn nicht? Der gelb-schwarze Honda CRX ist in der Schweizer Berg-Meisterschaft ein absoluter Hingucker. Und der Mann hinterm Lenkrad ist richtig schnell. In Les Rangiers war Ruedi Fuhrer (70) zuletzt vielleicht einen Tick zu schnell… 

«Chapeau», wer mit 70 noch so ein Tempo drauf hat. Ruedi Fuhrer zählt in der E1 bis 2 Liter mit seinem gelb-schwarzen Honda CRX regelmässig zu den schnellsten Fahrern. Zwei Mal fuhr er in seiner Klasse in diesem Jahr schon aufs Podest: In Hemberg war er Dritter hinter Ludovic Monnier und Kurt Tschirky, in La Roche Zweiter hinter Monnier. In Les Rangiers peilte der Brienzer einen weiteren Podestplatz an. Nach dem ersten Lauf war er in 2:10,6 min Zweitschnellster. Nur Monnier mit seiner Turbo-Power war klar schneller. Auf Fabien Houlmann hatte Fuhrer 1,2 sec Vorsprung. Und wir alle wissen: Houlmann fährt nicht nur eine extrem saubere Linie, Houlmann zählt schlichtweg zu den schnellsten Bergrennfahrern der Schweiz.

Im zweiten Durchgang war für Fuhrer nach der Tankstelle, also beim Dorfausgang, leider Schluss. In der Kompression «versetzte» der über 300 PS starke Honda, traf rechts die Leitschienen und kreiselte dann an dieser weiter. «Der Unfall war eigenartig», sagt Fuhrer. «Die Hinterachse ist in der Kompression in die Luft gesprungen.» Die Schadensbilanz hält sich einigermassen in Grenzen: «Das Chassis ist ganz geblieben, der Radschenkel vorne ist kaputt und Unterboden und Radläufe müssen natürlich auch ersetzt werden.» Für Oberhallau muss Fuhrer leider «Forfait» geben. «Dafür reicht die Zeit nicht. Gurnigel hätte gepasst – aber dieses Rennen findet ja nicht statt. Vielleicht komme ich noch nach Les Paccots. Obwohl dieses Rennen genau in meinen Ferien liegt…»

Ruedi Fuhrer Hemberg 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ruedi Fuhrer in Hemberg: Platz 3 zum Auftakt © Eichenberger

Fuhrer selbst hat nach einer kurzen medizinischen Abklärung vor Ort sofort wieder grünes Licht bekommen, auch wenn er sagt: «Die Rippen spüre ich schon ein wenig…» Der verpasste Rennlauf schmerzte den unverwüstlichen Berner aber vielmehr. «Die Zeit wäre richtig gut geworden», meint er. «Der erste Lauf war schon super, aber nicht ganz sauber.» Nur zu gerne hätte Fuhrer die Schallmauer von 2:10 min geknackt. «Weiter nach vorne muss ich nicht schauen. Monnier fährt in einer eigenen Klasse. Ihn habe ich mit seinen Zeiten schon gar nicht mehr auf dem Radar…»

Fuhrer ist schon früher Rennen gefahren. Als er sich selbstständig machte, rückte der Rennsport aus Zeitgründen in den Hintergrund. 2006 kehrte er bei REGionalen Rennen zurück und baute danach über Jahre hinweg seinen Honda CRX auf. 2014 verunfallte er in Oberhallau vor der Tarzankurve. «Das Auto war ein Totalschaden», erinnert sich Fuhrer. Aber er kam zurück. Seit 2016 gibt Fuhrer wieder regelmässig Gas. Und als gelernter Automechaniker mit einer eigenen Garage in Brienz hat er den «kleinen Japaner» seither immer weiter verbessert. Lachend meint Fuhrer: «Jetzt, wo das Auto top ist, ist der Fahrer in die Jahre gekommen…»

Ans Aufhören denkt der «Automechaniker im Ruhestand», so seine offizielle Bezeichnung auf der Homepage, aber noch nicht. Wenn es nach Ehefrau Vreni gegangen wäre, hätte er schon vor zwei Jahren aufhören sollen. «Aber solange ich Spass habe und noch immer aufs Podest fahren kann, mache ich weiter.»

Ruedi Fuhrer Anzere 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fuhrer: «Solange ich aufs Podest fahren kann, mache ich weiter!» © Eichenberger

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19.08.2026 Teilaufhebung der Lizenzsuspendierungen gegen Karel Staut

Die Lizenzen für die Bereiche Karting und E-Sport des Piloten Karel Staut wurden mit sofortiger Wirkung wieder freigegeben. Die weltweite Suspendierung der Automobilsport-Lizenz bleibt hingegen unverändert bis zum 31. Dezember 2026 bestehen.

Im Nachgang zu den Verhandlungen der Disziplinarkommission (DK) von Auto Sport Schweiz vom 8. Oktober 2025 sowie des Nationalen Berufungsgerichts (NBG) vom 19. November 2025 wurden seinerzeit verschiedene Sanktionen gegen den Piloten Karel Staut verhängt. Der damals 14-jährige Fahrer hatte ohne die erforderliche, gültige Lizenz an Rundstreckenrennen im Automobilsport teilgenommen.

Die Disziplinarkommission sprach daraufhin eine Sperre für die Automobilsport-Lizenz bis zum 31. Dezember 2026 aus. Aufgrund von damals noch ausstehenden Bussen und Verfahrensgebühren im Gesamtkontext von CHF 12'121.50 suspendierte die Nationale Sportkommission (NSK) in der Folge auch seine Lizenzen für die Bereiche Karting und E-Sport.

Nachdem die offenen Forderungen per 5. August 2026 vollständig beglichen wurden, hebt Auto Sport Schweiz die verhängten Sperren im Bereich Karting und E-Sport per sofort auf.

Die weltweite Suspendierung der Automobilsport-Lizenz ist von dieser Teilaufhebung nicht betroffen und bleibt bis zum reglementarischen Ablauf am 31. Dezember 2026 vollumfänglich in Kraft.

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18.08.2026 Weekend-Report 24/2026
Sebastien Buemi Adiue Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi hat sich aus der Formel E verabschiedet © Formula E

Ein Schweizer Sieg bei der DTM am Nürburgring und ein Abschied in der Formel E. Das vergangene Wochenende war aus Schweizer Sicht wieder sehr emotional.

Am vergangenen Wochenende ging in London die Formel-E-Saison 2025/2026 mit einem Doubleheader zu Ende. Aus Schweizer Sicht hatte vor dem Finale nur noch Edoardo Mortara Chancen auf den Titel. Die waren aber im Falle des Genfers von theoretischer Natur und lösten sich nach Platz 7 im ersten Lauf auch in Luft auf. Besser lief es Mortara im zweiten Durchgang. Dort diktierte der Mahindra-Pilot nicht nur lange das Tempo, er sorgte mit Platz 3, dem ersten Podestplatz seit Februar, auch für einen versöhnlichen Saisonabschluss. Punktgleich mit dem Briten Oliver Rowland beendete Mortara sein drittes Jahr mit dem Team aus Indien auf Platz 5. Auch die beiden anderen Schweizer schlossen die Saison 25/26 in den Top 10 ab. Nico Müller holte in London mit den Rängen 11 und 12 zwar keine Punkte, war seinem Teamkollegen Pascal Wehrlein auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung aber eine grosse Hilfe und beendete die Saison als Gesamtneunter. Sébastien Buemi stellte bei seinen beiden letzten Rennen nochmals seine ganze Klasse unter Beweis und sicherte sich dank den Rängen 4 und 5 den zehnten Schlussrang. Buemi hatte vor dem Rennen in London seinen Rücktritt als Fahrer aus der Formel E bekanntgegeben. Der Waadtländer wird seinem Team Envision Racing als Berater erhalten bleiben. Die Siege in London gingen an Ex-Sauber-Pilot Pascal Wehrlein und den Briten Taylor Barnard, der sich als 22-Jähriger zum jüngsten Sieger eines Formel-E-Rennens machte.

Cairoli Emil Frey Racing Nring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Matteo Cairoli feierte mit EFR seinen dritten Saisonsieg © DTM

Für einen Schweizer Sieg sorgte am Wochenende das Team Emil Frey Racing in der DTM dank Matteo Cairoli. Dieser setzte sich im ersten Durchgang von der Pole-Position gestartet ab und sicherte sich mit knapp zehn Sekunden Vorsprung souverän seinen dritten Saisonsieg. Im zweiten Rennen am Sonntag musste sich der schnelle Italiener mit Platz 13 – direkt hinter Teamkollege Thierry Vermeulen, der im ersten Lauf in der letzten Runde «abgeschossen» wurde, zufrieden geben. Für Manthey-Porsche-Pilot Ricardo Feller endete das Wochenende am Nürburgring mit den Plätzen 9 und 11. In der Meisterschaft liegt Feller auf Rang 12. Emil Frey Racing ist in der Teamwertung Vierter. Den Sieg im zweiten Rennen sicherte sich der Deutsche Marco Wittmann. In Führung liegt Landsmann Maro Engel.

Noch ein Nachtrag aus der Ferienzeit: Bei den Rennen in Most (CZE) Anfang dieses Monats sicherte sich Thomas Schmid seine ersten beiden Siege im Renault Twingo Cup. Dank diesen Erfolgen liegt der Allrounder aus der Ostschweiz vor dem Finale auf dem Slovakia Ring am kommenden Wochenende mit neun Punkten Vorsprung in Führung. «Ich werde alles daran setzen, den Titel in die Schweiz zu holen», meint Schmid. Kart-Umsteiger Dylan Stebler belegte die Plätze 8 und 14.

Thomas Schmid Most 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid (Mitte) gewann beide Rennen in Most © Archiv Schmid

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17.08.2026 Bergrennen Les Rangiers: Erster Tagessieg für Victor Darbellay!
Volluz Darbellay Zemp Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mal ein anderes Podium: Volluz, Darbellay und Zemp © zVg

Beim Bergrennen in Les Rangiers gab es eine Premiere. Victor Darbellay sicherte sich in seinem zehnten Rennen zur Schweizer Berg-Meisterschaft als Prototypen-Pilot seinen ersten Tagessieg. Der Triumph in der parallel ausgetragenen Europa-Meisterschaft ging an den Franzosen Kevin Petit.   

Irgendwie hat es sich angekündigt. Dass es ausgerechnet beim Bergrennen Saint-Ursanne – Les Rangiers passieren könnte, das war dann doch eine Überraschung. Der erste Tagessieg von Victor Darbellay im Rahmen der Schweizer Berg-Meisterschaft ist Tatsache. Der 31-jährige Walliser wurde bei der 81. Ausgabe des Klassikers im Jura nur von einem Fahrer geschlagen: Kevin Petit. Dieser fuhr aber um EM- und nicht um SM-Punkte. Und dieser war gegenüber Darbellay gar nicht einmal so viel schneller. In der Addition der beiden Rennläufe hatte der Franzose mit seinem 3-Liter Nova NP01 1,166 Sekunden Vorsprung auf Darbellay, der nach La Roche und Anzère nun auch im Jura einen neuen 2-Liter-Rekord aufstellte.

Darbellay liess es im Jura richtig fliegen – und freute sich im Ziel zusammen mit seinem Team natürlich über seinen ersten Sieg im SCRATCH: «Ich bin sehr zufrieden», meinte der Garagist aus Martigny. «Das schönste Rennen von Europa im Rahmen der Schweizer Meisterschaft zu gewinnen, ist einfach fantastisch. Noch dazu in einem 2-Liter-Prototypen. Ich habe in 1:42,820 min die siebtschnellste Zeit, die je gefahren wurde, realisiert. Das ist einfach nur herausragend. Ein grosses Dankeschön an mein Team und alle, die dabei mitgeholfen haben.»

Anders die Gemütslage bei Robin Faustini. Der Aargauer kam durch die Absage des Bergrennens am Gurnigel beim Rennen in Les Rangiers ohne damit gerechnet zu haben zu seinem ersten Matchball. Doch nach 19 Tagessiegen hintereinander (eine unglaubliche Serie!) wollte es ausgerechnet dort, wo Faustini so gerne einen neuen Streckenrekord aufgestellt hätte, mit Sieg Nr. 20 nicht klappen. Im ersten Lauf unterbrach der Emap-Turbomotor im Heck von Faustinis Nova NP01 auf halber Strecke plötzlich seinen Dienst. Was auf den ersten Blick wie ein Motorschaden aussah, entpuppte sich als ein Defekt am Kühler. «Deshalb ist auch überall Wasser herausgespritzt», sagt Faustini. «Und deshalb wurde auch die Elektronik in Mitleidenschaft gezogen.» Zwar konnte das Team den Wagen nochmals parat machen und Faustini konnte im zweiten Lauf eine 1:45,0 min fahren, was noch zu Gesamtplatz 10 und Rang 4 in der SM-Wertung reichte. Die Meisterparty musste aber auf das nächste Rennen in Oberhallau am 30. August verschoben werden.

Darbellay Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Victor Darbellay auf dem Weg zu seinem ersten Tagessieg © Cornevaux

Platz 2 im SCRATCH ging an Joël Volluz auf seinem Norma-Judd M20 FC. Der Routinier sorgte damit für einen Walliser Doppelsieg und entschädigte sich in Les Rangiers für viel Ärger im Vorjahr. Damals beendete nämlich ein Motorschaden seine Saison vorzeitig. «Ja, ich bin wirklich zufrieden mit meinem zweiten Platz und vor allem mit der erzielten Zeit. Les Rangiers ist nie einfach, und ich weiss genau, wo meine Schwächen bei diesem Rennen liegen, und jedes Jahr verbessere ich mich mehr und mehr. Ich freue mich riesig, dass Victor dieses Rennen gewonnen hat – er hat es verdient, er ist eine unglaubliche Zeit gefahren.»

Zwei Sekunden hinter Darbellay und knapp eine Sekunde hinter Volluz belegte mit Michel Zemp ein weiterer Fahrer mit einem kleinen 1170er-Turbosportwagen den dritten Rang in der SM-Wertung. Zemp war mit seiner Leistung ebenfalls zufrieden, wenngleich er natürlich versuchte herauszufinden, wo er gegenüber Darbellay Zeit liegen gelassen hatte. «Bis zu ‹Les Grippons› waren wir auf Augenhöhe», meinte Zemp. «Danach war er etwas schneller. Aber auf einer Strecke von mehr als fünf Kilometern reden wir da von zwei Zehntelsekunden pro Kilometer.» Zemp hat mit seinem dritten Podestplatz im fünften Rennen den zweiten Rang in der Gesamtwertung übernommen. Nur er könnte Faustini (theoretisch) noch am dritten Titel in Serie hindern. Die Rückstande von Darbellay und dem in Les Rangiers nicht am Start gestandenen Marcel Steiner sind zu gross. Ausserdem wird Darbellay bei den beiden verbleidenden Rennen nicht am Start stehen. 

Schnellster Formel-Pilot war im Jura Routinier Roland Bossy auf seinem Tatuus Formel 3. Der Lokalmatador hielt die beiden Franzosen Nicolas Dumond und Ludovic Cholley in baugleichen Tatuus T-318 erfolgreich in Schach. Sein «Schützling» Ursanne Salomon verpasste die Gelegenheit, Bossy zu bezwingen. Dem Jurassier unterlief im ersten Rennlauf bei der Anfahrt zum «Petit Susten» ein Fahrfehler, der ihn reichlich Zeit gekostet hatte. Im zweiten Lauf war er fast gleich schnell wie Bossy. 

Meisel Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Reto Meisel gewann die Tourenwagen-EM-Wertung © Eichenberger

Bei den Tourenwagen ging der Gesamtsieg erwartungsgemäss an den in der Europa-Meisterschaft führenden Reto Meisel in seinem Mercedes SLK340. Nachdem er im Training noch technische Probleme hatte, fuhr der Aargauer zuerst eine 1:56,5, danach eine 1:54,7 min. Die 25 EM-Punkte holte er sich also verdient ab, wenngleich sie nur unter Mithilfe vom ungeteilten Nicolas Werver im Porsche GT3 R zustande kamen. Für Landsmann Roger Schnellmann, der sich in Les Rangiers nur für die EM eingeschrieben hatte, endete das Rennen auf dem zehnten Schlussrang. Für den Schwyzer war es nach drei Pannen-Rennen hintereinander eine Genugtuung, endlich wieder einmal gewertet zu werden.

25 Punkte gab es auch für Ludovic Monnier. Der 34-Jährige aus Monthey war hinter dem Franzosen Werver, der keine SM-Punkte bekommt, bestplatzierter Tourenwagenfahrer in der Schweizer Wertung. Mit seinem VW Golf Turbo fuhr Monnier zwei Mal 2:05er-Zeiten. Damit war er in der Addition der beiden Rennläufe 2,6 sec schneller als Christoph Zwahlen im Porsche 911, der ebenfalls sensationell eine 2:05er-Zeit erzielte, und 5,8 sec schneller als «Speedmaster», der auf dem spektakulären Porsche 997 GT3 R des 2023 verstorbenen Tourenwagenchampions Andy Feigenwinter schnellster Interswiss-Pilot war. Apropos Interswiss: Besonders spannend war der Ausgang in der Klasse bis 2 Liter. Dort lag (Noch)-Tourenwagen-Gesamtleader Stephan Burri (VW Scirocco) nach dem ersten Lauf nur fünf Hundertstelsekunden vor Manuel Santonastaso (BMW 320). Im zweiten Lauf entschied Burri das Duell für sich, «Santi» belegte Platz 2. Keine Punkte gab es für Arnaud Donzé. Der IS-Trophy-Sieger von 2025 hatte nur einen gezeiteten Lauf. Im ersten Durchgang musste er ohne Bremse am Start Forfait geben. Zu den Tourenwagenfahrern, die in Les Rangiers die 2:10er-Schallmauer durchbrachen, gehörten auch Jean-Paul Chiquita (Porsche 911 GT3) und Hermann Bollhalder (Opel Speedster). Einer, der diese Marke bestimmt auch unterboten hätte, wäre Sébastien Coquoz gewesen. Der schnelle Opel-Kadett-Pilot aus der E1 bis 2 Liter musste am Sonntag nach einem technischen Defekt im Training allerdings zuschauen. 

Keine Positionsveränderungen gab es im Berg-Pokal auf den Plätzen 1 bis 4. Ludovic Monnier, Stephan Burri, Hans-Peter Eller und Werner Rohr sicherten sich allesamt souverän einen «Zwanziger».

Monnier Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ludovic Monnier fuhr zwei Mal eine 2:05er-Zeit © Eichenberger

Alle Klassensieger in Les Rangiers entnehmen Sie der Übersicht: 

Sylvain Chariatte (Honda Integra Type R, SuperSérie bis 3000 cm3), Patric Kuster (Toyota GR Yaris, SuperSérie Comp. bis 3000 cm3), Amir Selimovic (Porsche 911 GT3 RS, Super Série Comp. über 3000 cm3), Markus Brander (March 742, Gr. H bis 1600 cm3), Arnaud Biaggi (Opel Kadett C GT/E, Gr. Hbis 2000 cm3), Angelo Grasso (ITA, Osella PA10, Gr. H bis 3000 cm3), Robin Terrier (Opel Astra, Gr. H Classic bis 2000 cm3), Jean-Louis Fleury (Opel Ascona B, Gr. H Classic bis 3000 cm3), Ruedi Stoop (Chevrolet Corvette, Gr. H Classic über 3000 cm3), Frédéric Fleury (Martini Mk52, Gr. H Classic Monoplace), Alphonse Kilchenmann (Suzuki Swift, ISA bis 1600 cm3), Alain Terrier (Skoda Fabia, R2), Michaël Burri (Toyota Yaris GR, R5), Evann Mallet (FRA, Hyundai Elantra, TCR), Mario Schöpfer (VW Polo, E1 bis 1400 cm3), Hans-Peter Eller (Opel Kadett C, E1 bis 1600 cm3), Ludovic Monnier (VW Golf Rally, E1 bis 2000 cm3), Hugo Mascaro (BMW E30, E1 bis 2500 cm3), Hermann Bollhalder (Opel Speedster, E1 bis 3000 cm3), Bruno Ianniello (Lancia Delta S4, E1 bis 3500 cm3), Nicolas Werver (FRA, Porsche 997 GT3 R, E1 bis 4000 cm3), Manuel Gadeschi (ITA; Subaru Impreza sti, E1 über 4000 cm3), Sabrina Fankhauser (Toyota Yaris, IS bis 1400 cm3), Werner Rohr (Toyota Corolla AE86, IS bis 1600 cm3), Stephan Burri (VW Scirocco, IS bis 2000 cm3), Roman Marty (Opel Kadett C GT/E, IS bis 2500 cm3), Dominic von Rotz (Audi A4 Quattro, IS bis 3500 cm3), «Speedmaster» (Porsche 997 GT3 R, IS über 3500 cm3), Yohan Bardin (FRA, Norma M20 FC, CN bis 3000 cm3), Laurent Brossard (TracKing RC01B, E2 Silhouette), Samuel Métroz (Formel Arcobaleno, E2-SS bis 1150 cm3), Patrick Cholley (FRA, Dallara F311, E2-SS bis 2000 cm3), Roland Bossy (Tatuus F3-T318, E2-SS bis 3000 cm3),Michaël Rollat (Spire GT3, E2-SC bis 1600 cm3), Victor Darbellay (Nova NP01, E2-SC bis 2000 cm3), Joël Volluz (Norma M20 FC, E2-SC bis 3000 cm3).

Und so geht es weiter:
29./30. August, Oberhallau*
19./20. September, Châtel-St-Denis – Les Paccots

* zählt zur Schweizer Junior-Meisterschaft

Speedmaster Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«Speedmaster» auf dem Ex-Feigenwinter-Porsche 997 GT3 R © Cornevaux

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13.08.2026 Bergrennen Gurnigel abgesagt!
Gurnigel 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Bergrennen Gurnigel findet 2026 nicht statt © Eichenberger

Die Schweizer Berg-Meisterschaft 2026 besteht nur aus sieben Rennen. Das Bergrennen am Gurnigel (12./13. September) hat der Veranstalter heute morgen mit einer Medienmitteilung abgesagt!

Während wir uns alle auf das Bergrennen in Les Rangiers am kommenden Wochenende freuen, hat uns heute morgen eine wenig erfreulichere Nachricht erreicht: Das Bergrennen Gurnigel am 12./13. September findet nicht statt! In einer Medienmitteilung wurde die Absage vom Veranstalter wie folgt begründet:

«Aufgrund der extrem aussergewöhnlichen momentanen Trockenheit, dem fehlenden Wasser und der damit verbundenen aktuell sehr hohen Brandgefahr haben wir uns in Absprache mit der Gemeinde und der Polizei schweren Herzens dazu entschieden das Bergrennen am Gurnigel 2026 abzusagen. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher, der beteiligten Personen sowie der Schutz von Land, Wald und Natur haben für uns jedoch oberste Priorität. Unter den derzeitigen Bedingungen können wir die notwendige Sicherheit leider nicht gewährleisten. Wir bedauern die Absage sehr und bitten um Ihr Verständnis für diesen verantwortungsvollen Entscheid.»

Stand heute wird die Schweizer Berg-Meisterschaft also nur aus sieben Rennen bestehen. Vier davon wurden bereits ausgetragen. Nach Les Rangiers finden noch Oberhallau (29./30. August) und Les Paccots (19./20. September) statt.

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