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29.11.2021 Martin Bürki: Einer für alle, alle für einen!
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Martin Bürki: Daumen hoch für «Mr. Slalom» © Eichenberger

Der Uetendorfer Martin Bürki hat auch 2021 wieder den Slalom-Titel gewonnen. Obschon die Saison nur eine Mini-Meisterschaft zuliess. Auto Sport Schweiz hat mit dem Seriensieger gesprochen.

Die Schweizer Slalom-Meisterschaft 2021 wird wegen der Corona-Pandemie als die kürzeste in die Geschichtsbücher eingehen. Nur drei Läufe wurden ausgetragen. Zwei davon am selben Wochenende in Ambri. Dass am Ende mit Martin Bürki jener Fahrer ganz oben steht, der schon die letzten sechs Titel in Serie holte, ist keine grosse Überraschung. Dennoch musste der Routinier auch dieses Mal alles geben, um zu gewinnen. Auto Sport Schweiz hat mit dem inzwischen achtmaligen Slalom-Meister gesprochen.

Du hast deinen achten Titel unter speziellen Umständen gewonnen. Kommt die gleiche Freude auf wie sonst?
Martin Bürki:
Natürlich war es eine aussergewöhnliche Saison – aussergewöhnlich kurz vor allem. Aber ich glaube, die Hauptsache ist, dass wir gefahren sind. Insofern ist es ein Titel wie jeder andere. Und in ein paar Jahren fragt niemand mehr danach, wie viele Rennen wir gefahren sind.

War es mit nur drei Rennen schwieriger, Meister zu werden?
Ja, das kann man so sagen. Es gab kein Streichresultat. Du durftest dir keinen Fehler erlauben. Und in Ambri, wo die beiden Läufe direkt hintereinander stattfinden, darf schon gar nichts passieren. Auf meinem ersten Heat hatte ich Bremsprobleme. Da dachte ich schon, das war’s.

Du bist Meister geworden, weil du a) alle Rennen gewonnen hast und b) in deiner Klasse die meisten Gegner hattest.
Das stimmt. Aber ich sage dir: Als wir uns als Team MB Motorsport für Ambri eingeschrieben haben, gab es in meiner Klasse schon sieben Anmeldungen. Dass dann viele aus meinem Team spontan gesagt haben, wir unterstützen dich und deine Meister-Mission und schreiben uns ebenfalls ein, hat mich natürlich sehr gefreut.

Du musstest deine Teamkollegen also nicht extra mobilisieren?
Nein, und das ist es genau, was mich ja freut. Wir haben einen so guten Zusammenhalt innerhalb des Teams, dass es in einer solchen Situation gar keine Worte brauchte. Die Jungs haben sich einfach angemeldet. Klar haben wir noch ein Auto extra nach Ambri gebracht. Und ein Fahrer hat sogar extra nur für Ambri eine Lizenz gelöst. Aber das zeigt halt auch, dass wir ein Team sind – ganz nach dem Motto «Einer für alle, alle für einen!»

Wie hast du die Doppelveranstaltung in Ambri erlebt?
Ich finde das eine gute Idee. Und dass der Organisator, die Equipe Bernoise, das auch 2022 macht, kann ich nur begrüssen. Ich als Chef von MB Motorsport habe immer wieder jungen Fahrern in meinem Team gesagt: Nutzt den Samstag, wenn die LOC fahren. Und setzt dann das Gelernte am Sonntag bei den NAT um. In Ambri konnten sie an einem Wochenende zwei Mal in der NAT starten. Das ist doch toll!

Wenn du nach vorne schaust: Welche Prognose machst du für 2022?
Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr wieder unter normalen Verhältnissen fahren können. Wir müssen aus dieser Krise raus. Das gelingt uns aber nur gemeinsam. Ich für meinen Teil bin 2022 sicher wieder dabei.

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Martin Bürki auf seinem Polo beim Slalom Frauenfeld 2021 © Eichenberger

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24.11.2021 Erfolgreiches Jahr für Sportec
Faessler Marcel Burkard Gregor Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marcel Fässler und Sportec-CEO Gregor Burkard

Seit diesem Jahr hat Sportec Racing mit Marcel Fässler einen prominenten Sportchef. Dieser blickt in der GT2 European Serie und im Porsche Sports Cup Suisse auf eine erfolgreiche Saison zurück.

«Wir konnten viele Siege und Podestplätze in mehreren Rennserien erringen», sagt der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der seit diesem Jahr die Fäden als Head of Motorsport bei Sportec Racing in der Hand hält. «Allen voran war natürlich der Meistertitel in der neuen SRO GT2 European Series das absolute Highlight in dieser Saison. Dies hat nur dank einer ausserordentlichen Team- und Fahrerleistung funktioniert und spiegelt sich schlussendlich in den Resultaten wieder.»

Von zehn gefahrenen Rennen fuhr Sportec Racing mit Stammpilot Christoph Ulrich in sechs Rennen auf den ersten Platz und stand insgesamt neun Mal auf dem Podest. Klar, dass man in der nächsten Saison den Titel verteidigen wird und den Erfolg somit bestätigt. Fässler: «Die Cockpits sind bis dato noch unbesetzt. Die Verhandlungen mit möglichen Piloten sind am Laufen.» So ist auch für die Mission Titelverteidigung für 2022 wieder mit einer schlagkräftigen Truppe in der Fanatec GT2 Klasse zu rechnen.

Im Porsche Sports Cup Suisse belegte das Team aus Bülach mit den zwei Brüdern Ricardo und Gregor Burkard in zwölf Rennen auf sechs verschiedenen Rennstrecken neun Mal einen Podestplatz. Damit liegt das Team im Soll und hat die zu Saisonbeginn definierten Ziel erfüllt. «Auch dieser Erfolg ist nur auf eine konstante Teamleistung zurückzuführen», sagt Fässler. «Eine Leistung, auf der es sich aufbauen lässt. Unser Ziel muss es sein, auch im Porsche Sports Cup Suisse bei der Vergabe des Titels ein Wort mitreden zu können.»

Ulrich Christoph GT2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Christoph Ulrich gewann die GT2 European Series

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22.11.2021 Weekend-Report 32/2021
A Utorama Sebring 2021 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Autorama Motorsport sicherte sich in Sebring den dritten Titel in Folge

Für Autorama Motorsport geht die Siegesserie weiter. Das Team aus Wetzikon hat seinen dritten Titel in Folge eingefahren. Hier geht’s zum Weekend-Report.

Autorama Motorsport by Wolf Power Racing hat in der 24H Series den dritten Titel nach 2019 und 2020 in der TCE-Klasse gewonnen. Ein zweiter Platz beim Finale in Sebring (USA) hinter AC Motorsport aus Belgien reichte dem Team aus Wetzikon zur erfolgreichen Titelverteidigung. Obwohl gleich drei Schweizer zum Erfolg der #1 in Sebring beitrugen (Jasmin Preisig und die beiden Doppelstarter Fabian Danz und Miklas Born), ging der Fahrertitel diesmal nach Norwegen (Emil Heyerdahl) respektive Österreich (Constantin Kletzer). Die #112 mit Miklas Born, Fabian Danz, Kari-Pekka Laaksonen, Roberto Ferri und Antti Burri belegte nach einigen Problemen in der Nacht Platz 3.

In der GT-Klasse ging der Sieg an das Audi-Team von Rutronik. Platz 2 sicherte sich Herberth Motorsport mit dem Schweizer Daniel Allemann am Steuer. Den GT-Titel holte sich die BMW-Mannschaft von ST Racing. Allemann wurde mit Herberth Motorsport Gesamtzweiter.

Das 68. Grand-Prix-Wochenende in Macau fand auch dieses Jahr wegen strengen Covid-19-Auflagen ohne Teams und Fahrer aus Europa statt. Ein «Schweizer» stand dennoch am Start. Alexandre Imperatori. Der mit einer Chinesin verheiratete und in Shanghai heimische Fribourger hatte aber kein Glück. Im ersten GT-Rennen musste er auf Platz 3 liegend an die Box und fiel so ans Ende des Feldes zurück. Im zweiten Rennen wurde er Zwölfter.

Und noch eine Meldung, die Neel Jani betrifft. Porsche hat seine Berufung gegen den abgewiesenen Protest bei den 8 Stunden von Bahrain zurückgezogen. Alessandro Pier Guidi und James Calado sind damit Fahrer-, Ferrari Markenweltmeister in der GTE Pro. Jani bleibt damit Vizemeister.

Jani Neel Bahrain 2021 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Es bleibt dabei: Neel Jani ist «nur» Vizemeister

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18.11.2021 Hurni holt Vize-Titel
Team Sports Promotion 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
David Kullmann (links) und Christophe Hurni (rechts)

Christophe Hurni wird nächstes Jahr 60 Jahre jung. Genug vom Rennsport hat er deswegen noch nicht. In der abgelaufenen Saison der Ultimate Cup Series hat er sich sogar mit einem Sohn eines ehemaligen Formel-1-Weltmeisters duelliert.

Das Formel-3-Team Sports-Promotion aus Neuenburg blickt auf eine erfolgreiche Saison in der Ultimate Cup Series zurück. Beim letzten Rennen in Estoril (P) festigte das Team um Christophe Hurni die Plätze 5 (David Kullmann) und 6 (Hurni) im Gesamtklassement. In einem Feld von insgesamt 19 Fahrern ging der Titel an Nicolas Prost, Sohn des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost.

Bei den Gentlemen-Driver sicherte sich Hurni, der seit Anfang an bei der Ultimate Cup Series mit einem eigenen Team dabei ist, sogar Platz 2.

«Es war nicht alles einfach an diesem Wochenende, mit einer Strafe und nicht immer sehr fairen Konkurrenten», sagt Hurni. «Mit diesem zweiten Platz in der Gesamtwertung meiner Klasse und einer Bilanz von 13 Podestplätzen bei 15 Rennen in dieser Saison bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden. In der Gesamtwertung der Meisterschaft, die vom Profi-Rennfahrer Nicolas Prost gewonnen wurde, belegte ich den sechsten Platz. Mit 60 Jahren (nächstes Jahr ist es soweit) und 40 Jahren Autorennen bin ich stolz darauf, immer noch wettbewerbsfähig zu sein.»

Mehr Infos zur Ultimate Cup Series finden Sie im Internet unter www.series.ultimatecup.racing oder unter diesem Link.

David Kullmann Christophe Hurni Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
David Kullmann (#25) vor Christophe Hurni (#62)

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16.11.2021 Start in die neue Saison – Lizenzformulare 2022
Lizenzformulare 2022 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

In den letzten Tagen wurden die Erneuerungsformulare 2022 an die Piloten versendet, welche im Jahr 2019, 2020 und/oder 2021 im Besitz einer Jahreslizenz waren. Die Antragsformulare für Neu-Anträge können ab sofort per E-Mail oder Telefon auf der Geschäftsstelle bestellt werden: info@motorsport.ch oder 031 979 11 11.

Wie bereits als News auf der Homepage und im Magazin Auto Sport Schweiz angekündigt, wurde die Lizenzstruktur (Anhang L des Int. Sportgesetzes) für das Jahr 2022 durch die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA), angepasst. Nachfolgend stehen euch als Information das neue Lizenzschema sowie eine Auflistung der Lizenzbezeichnungen zur Übertragung der alten auf die neue Lizenz als Download zur Verfügung.

Alle Piloten (Automobil + Karting) welche zum ersten Mal eine internationale Jahreslizenz beantragen, müssen neu ein FIA E-Learning Sicherheitstraining vor der Lizenzbeantragung absolvieren. Für alle bereits lizenzierten Piloten (gilt auch für in der Vergangenheit ausgestellte Lizenzen) ist das Sicherheitstraining nicht notwendig. Das eLearning Tool ist aktuell in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar, weitere Sprachen folgen im nächsten Monat. Informationen und den Link zum Sicherheitstraining finden Sie hier: https://motorsport.ch/de/autosport/lizenzen-reglemente-formulare

Piloten (REG/NAT Lizenz Automobil) welche im Jahr 2020 einen Voucher für die Lizenzgebühr 2021 erhalten haben und diesen nicht verwendet haben, respektive keine Jahreslizenz 2021 beantragt haben, können den Voucher für die Jahreslizenz 2022 verwenden und zusammen mit dem neuen Lizenzantrag einreichen. Nicht verwendete Voucher verfallen nach der Saison 2022.

Die Lizenzformulare für die LOC-Jahreslizenz, Trainingslizenz oder IT-D1 Lizenz stehen hier zum Download zur Verfügung: https://motorsport.ch/de/autosport/lizenzen-reglemente-formulare

Für sämtliche Fragen zu den Lizenzen 2022 stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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