• Achtung, fertig, los!

Latest News

26.10.2026 Fahrer- und Team-Titel für Jenzer Motorsport
Jenzer Hungaroring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Team Jenzer durfte sich auch dieses Jahr über den Gewinn von Team- und Fahrertitel in der FIA F4 CEZ freuen © Jenzer Motorsport

Das letzte Rennwochenende der FIA F4 CEZ entwickelte sich zum Schaulaufen von Jenzer Motorsport. Das Team aus Lyss gewann am Hungaroring nicht nur den Fahrer-, sondern auch den Team-Titel.  

Am Wochenende gab es für die Schweizer Motorsport-Gemeinde gleich zwei Titel zu feiern. Über den einen, den Triumph von Kevin Gilardoni im Lamborghini Super Trofeo, haben wir schon am Samstag berichtet. Am Sonntag durfte auch Jenzer Motorsport jubeln. Das Formel-4-Team aus Lyss/BE hat zum vierten Mal in Serie die FIA F4 CEZ gewonnen. Der diesjährige Meister heisst Elia Weiss und kommt aus Deutschland. Er ist der Sohn der ehemaligen deutschen Rennfahrerin Claudia Hürtgen (55). Und er war 2026 mit zehn Laufsiegen der mit Abstand erfolgreichste Fahrer in der diesjährigen CEZ-Meisterschaft. Weiss hatte den Titel am Hungaroring schon im ersten Rennen sichergestellt. Der 17-jährige Münchner hatte danach aber noch nicht genug: Er siegte auch im dritten Vorlauf und belegte im Finale Rang 2 hinter dem Tschechen Teo Borenstein, der ebenfalls für Jenzer fährt.

Sein bisher bestes Wochenende erwischte Georgiy Zasov. Der einzige Schweizer in Diensten von Jenzer Motorsport (in der F4 CEZ) gewann am Hungaroring sein zweites Formel-4-Rennen. Damit gewann Jenzer nicht nur alle vier Rennen, man sicherte sich auch in allen Läufen die Plätze 2 und 3. Für Zasov endete seine erste komplette F4-Saison auf dem siebten Schlussrang. Die Teamwertung hatte Jenzer schon vor dem Finale in Budapest in der Tasche. Auch dieser Titel ging zum vierten Mal hintereinander nach Lyss – herzliche Gratulation!

«Dieses Wochenende haben wir wirklich dominiert», meint Teamchef Andreas Jenzer. «Der Dank gebührt dem ganzen Team. Die vielen Rennen und dazwischen die Tests fordern von unserer Mannschaft sehr viel. Deshalb ist es dann auch schön, wenn man für die viele Arbeit belohnt wird. Aus Schweizer Sicht hat es mich besonders gefreut, dass Georgiy in den letzten beiden Rennen so erfolgreich war. Er hat an den letzten beiden Rennwochenenden einen wirklichen guten Job gemacht.»

Sein erstes Formel-4-Rennen absolvierte auch Paul Andriotis. Der 15-Jährige aus Morges fuhr bei seiner Premiere für das Team Real Racing aus Rumänien und belegte die Plätze 17 und 15. Im Finale schied der Andriotis, der dieses Jahr auch am Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz teilnimmt, aus.

Podium Hungaroring Jenzer 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Podium am Hungaroring mit dem Schweizer Georgiy Zasov (2. v.l.) und dem neuen Meister Elia Weiss (2. v.r.) © F4 CEZ

Permalink

24.10.2026 Und noch ein Schweizer, der einen GT3-Titel holt
Kevin Gilardoni Meister 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kevin Gilardoni (links) wurde in Monza neuer Meister in der Lamborghini Super Trofeo Europa

Mit Kevin Gilardoni hat ein weiterer Schweizer einen GT3-Titel geholt. Der siebenmalige Rallye-Ticino-Sieger krönte sich heute Samstag zum neuen Meister der Lamborghini Super Trofeo Europa.

Mit einem Punkt Vorsprung ist Kevin Gilardoni in Monza zum alles entscheidenden Rennwochenende in der Lamborghini Super Trofeo Europa angetreten. Und schon nach dem ersten Lauf gestern Freitag sah es für den 34-Jährigen aus dem Misox vielversprechend aus. Mit einem zweiten Platz bauten Gilardoni und sein italienischer Teamkollege Simone Iaquinta die Tabellenführung aus.

Im zweiten Rennen war dann schon vor dem Start alles klar. Gerade als alles für das letzte Rennen des Jahres bereit war, fielen erste Regentropfen auf den Asphalt von Monza, was die Rennleitung dazu veranlasste, das Rennen als Regenrennen zu deklarieren. Während der Einführungsrunde verlor Patrik Fraboni beim Herausfahren aus der Ascari-Kurve die Kontrolle über seinen Lamborghini, prallte gegen die Leitplanken und beschädigte die rechte Vorderpartie schwer. Ein bitteres Ende für den Fahrer des Oregon Teams, der zusammen mit Silas Rytter noch um den Pro-Titel kämpfte. Der vorzeitige Ausfall des Duos ebnete somit den Weg für Iaquinta und Gilardoni, die den Titel rechnerisch bereits vor dem Erlöschen der Ampeln feiern konnten.

Im Rennen wurde das Duo dann auf Platz 16 abgewinkt. Eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines Verstosses beim Boxenstopp beeinträchtigte zwar die Chance, die Saison mit einem erneuten Top-Ergebnis abzuschliessen, hatte jedoch keinen Einfluss auf den Gewinn der Meisterschaft. Insgesamt gewann Gilardoni drei Rennen zum diesjährigen Lamborghini Super Trofeo Europa. 

Permalink

23.10.2026 Rallye du Valais: Programm ab sofort online
Surroca RIV 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nächste Woche steht das Wallis im Zeichen der Rallye du Valais © myrally.ch

Nächste Woche (vom 29.-31. Oktober) findet im Wallis die 66. Ausgabe der Rallye International du Valais statt. Das Programm dazu kann ab sofort unter diesem Link angerufen werden.

Weitere Informationen zur RIV (inkl. Startliste) werden nächste Woche auf dieser Seite veröffentlicht. So viel sei jetzt schon verraten: Der Titel in der Schweizer Rallye-Meisterschaft 2026 ist noch nicht vergeben. Die besten Chancen, ihn zu holen, haben Nicolas Lathion/Morgane Apothéloz. Aber auf 186,76 Kilometer kann vieles passieren…

Permalink

23.10.2026 Jenzer kehrt nach Deutschland zurück
Award Jenzer Lauber Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
ASS-Award-Gewinner Andreas Jenzer (im Bild mit Partnerin Esther Lauber) wird 2027 mit seinem Team am Start der deutschen Formel-4-Meisterschaft stehen © Eichenberger

Kartfahrer und -fahrerinnen aufgepasst! Wer 2027 mit einem Wechsel in den Formelsport spekuliert, sollte diese Meisterschaft auf dem Zettel haben: die deutsche Formel 4 kehrt nach fünf Jahren Pause zurück. Mit am Start ist auch das Team Jenzer Motorsport.

Erinnern Sie sich noch an den letzten deutschen Formel-4-Meister? Richtig – es war Kimi Antonelli 2022. Danach hat die vom ADAC organisierte Serie ihren Betrieb einstellen müssen. Jetzt kehrt die Formel-4-Meisterschaft in unserem Nachbarland zurück. Mit dabei ist auch das Team Jenzer Motorsport aus Lyss/BE.

Die Meisterschaft wird unter dem Banner der FIA von Gedlich Racing veranstaltet, das unter anderem auch die Formula Winter Series organisiert. Insgesamt treten in dieser Saison 14 verschiedene Teams an. Zu den Teams, die aus früheren Saisons der deutschen Formel-4-Meisterschaft zurückkehren, gehören neben Jenzer auch Van Amersfoort Racing und Cram. Weitere bekannte Teams sind LN4 Fusion, gegründet vom Formel-1-Weltmeister Lando Norris, sowie FS Motorsports, mitbegründet vom brasilianischen Rennfahrer Augusto Farfus. Laut der Pressemitteilung «gingen Bewerbungen für mehr als 70 potenzielle Fahrzeuge ein» – und selbst renommierte Namen erhielten eine Absage, denn das Feld ist auf maximal 36 Fahrzeuge beschränkt. Die letzten erfolgreichen Schweizer in der deutschen Formel 4 waren Grégoire Saucy (2019, zwei Podestplätze) und Fabio Scherer (2017, sechs Podestplätze, darunter ein Sieg am Sachsenring). 

Der Kalender 2027 sieht wie folgt aus:
8./9. Mai, Oschersleben – DTM
19./20. Juni, Lausitzring – DTM
3./4. Juli, Norisring – DTM (TBC)
31. Juli/1. August, Red Bull Ring – ADAC Racing Weekend
21./22. August, Nürburgring – DTM
25./26. September, Sachsenring – DTM
2./3. Oktober, Hockenheim – ADAC Racing Weekend

Fabio Sachsenring Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fabio Scherer: der letzte Schweizer F4-Sieger in Deutschland © Herlein

Permalink

19.10.2026 Weekend-Report 32/2026
Buemi Barcelona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Buemi und Toyota durften schon in Barcelona feiern © Gazoo Racing

Und wieder war es ein gutes Wochenende für die Schweizer auf internationaler Bühne. Nicht nur für Sébastien Buemi, der vor seinem fünften WEC-Titel steht. Mit Thomas Toffel hat zum ersten Mal ein Schweizer die Euro-NASCAR gewonnen!

Sébastien Buemi hat seinen fünften Titel in der Langstrecken-WM auf dem Silbertablett. Der 37-jährige Waadtländer hat nach dem Sieg in Fuji (JAP) von vor zwei Wochen auch am vergangenen Wochenende beim WEC-Rennen in Barcelona triumphiert. Dank einem Doppelsieg hat Toyota schon vor dem Finale in Monza (ITA) am 8. November den Hersteller-Titel im Sack. Buemi und seine Teamkollegen, der Neuseeländer Brendon Hartley und der Japaner Ryo Hirakawa, haben einen Vorsprung von 17 Punkten auf das Schwesterauto mit der #7. «Was für ein fantastischer Tag für das gesamte Team», meinte Buemi. «Es gab eine Menge Stress und ich bin immer noch ein bisschen sauer auf mich selbst wegen der Strafe am Start, aber meine Teamkollegen haben das wieder wettgemacht. Ich freue mich riesig, den Titel mit dem ganzen Team durch einen Doppelsieg zu feiern. Nun hoffe ich natürlich, dass Brendon, Ryo und ich auch noch den Fahrertitel in Monza holen.» Für den zweiten Schweizer bei den Hypercars, Raffaele Marciello (BMW), endete das Rennen nach einem enttäuschenden Quali (Startplatz 16) und einer Zehn-Sekunden-Strafe auf Platz 7.

Thomas Toffel 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Toffel (Mitte) ist der erste Schweizer NASCAR-Meister © Weinbrenner

Den Titel bereits in der Tasche hat Thomas Toffel. Der 35-Jährige aus Givisiez im Kanton Fribourg hat als erster Schweizer die Open-Meisterschaft in der Euro-NASCAR gewonnen. Toffel überquerte im zweiten Finale in Zolder (BEL) als Fünfter die Ziellinie. Das reichte, um seine Titelkonkurrenten Raphael Lessard und Thomas Dombrowski um zwölf respektive 22 Punkte hinter sich zu lassen. Toffel, der für das Schweizer Team THT Race Art Technology fährt (das THT steht für Thomas Toffel), hatte die Saison mit einem Doppelsieg im spanischen Valencia begonnen. Auch beim zweiten Rennen in Le Castellet gewann Toffel. Sechs Mal stand er insgesamt auf dem Podium.

Einen weiteren Podestplatz gab es beim Endurance-Finale der GTWC in Portimão (POR) für Ricardo Feller. Der Aargauer in Diensten von Lionspeed GP belegte beim letzten Rennen der Saison Platz 2 und schaffte es damit noch als Dritter aufs Podium im Gesamtklassement. Durch den Titelgewinn im Sprint-Wettbewerb sicherte sich Feller in beiden Wertungen disziplinenübergreifend den zweiten Rang.

San Remo D Max 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das DMax-Team mit Co-Pilot Marco Menchini gewann die Rallye Sanremo

Einen grossartigen Schweizer Erfolg gab es auch bei der Rallye Sanremo. Das Finale der italienischen Rallye-Meisterschaft wurde vom Italiener Fabio Andolfi und dessen Schweizer Co-Pilot Marco Menchini gewonnen. Das Duo setzte sich an die Spitze, nachdem der amtierende Champion Andrea Crugnola nach zwei Reifenschäden vorzeitig aufgeben musste und gewann mit 4,7 Sekunden Vorsprung auf den neuen italienischen Meister Roberto Daprà. Der brandneue Lancia Ypsilon HF Rally2 wurde von DMax Swiss eingesetzt.

Zum Kartsport: Auch dort gab es einen Schweizer Sieg. Iven Ammann hat das ROK Cup Superfinale 2026 in der Kategorie Junior ROK gewonnen. Bereits im Qualifying zeigte Ammann eine überragende Leistung und sicherte sich mit einer Bestzeit von 49,131 Sekunden die Pole-Position im über 300 Fahrer starken internationalen Feld. Auch im Finale liess Ammann (für das Team Innovate Competition am Start) nicht anbrennen und gewann souverän. Für den 15-Jährigen markiert dieser Triumph einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen Karriere, nachdem er sich bereits im Februar durch den Sieg beim ROK Wintercup direkt für das Superfinale qualifizieren konnte.

Iven Ammann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Iven Ammann: Sieger des ROK Cup Superfinale 2026 in Lonato

Permalink

Sponsoren

Gesellschafter

Mitglied von

Ausrüster