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06.04.2020 Beat Wyssen: «Müssen warten, was die NSK entscheidet»
Beat5 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Beat Wyssen: Organisator der Abarth Trofeo

Von den Absagen in der Schweizer Slalom-Meisterschaft ist neben dem Suzuki Swiss Racing Cup auch die Abarth Trofeo betroffen. Organisator Beat Wyssen nimmt gegenüber Auto Sport Schweiz Stellung zur aktuellen Situation.

Wie der Suzuki Cup ist auch die Abarth Trofeo im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft von den Absagen betroffen. Was bedeutet das für Sie?
Beat Wyssen:
Die Absagen der Slaloms sind natürlich bedauerlich, aber in der jetzigen Situation durchaus verständlich. Es ist wichtig, dass wir uns jetzt alle an die Massnahmen des BAG halten.

Wie viele Rennen sind in der Abarth Trofeo nötig, damit die Meisterschaft gewertet werden kann?
Bei uns im Reglement ist nicht definiert, wie viele Slalom es für eine Meisterschaft benötigt. Daher müssen wir darauf warten, wie die NSK entscheidet und das Reglement gegebenenfalls anpassen.

Vorausgesetzt die Saison geht am 20./21. Juni in Romont los: Wie viele Teilnehmer haben sich in den drei Abarth-Kategorien bereits eingeschrieben?
Aktuell sind in der Kategorie Abarth zwei eingeschrieben, in der Kategorie Biposto vier und in der Kategorie Corsa fünf Teilnehmer. Wir hatten mit einigen Fahrern Kontakt. Und auch mit Personen, die sich für einen neuen Abarth interessiert haben und am Abarth Trofeo Slalom teilnehmen wollten. In der aktuellen Situation hat sich aber gezeigt, dass die Menschen andere Prioritäten als Hobby und Autokauf haben.

Aber man kann sich immer noch anmelden?
Ja, man kann sich immer noch anmelden. Und wir freuen uns über jeden weiteren Abarth-Fahrer. Anmelden kann man sich unter: https://www.abarthtrofeoslalom.ch/anmelden-2/anmelden/Es ist nicht aussergewöhnlich, dass zu Beginn der Saison wenig Fahrer eingeschrieben sind. Das war schon in den vergangenen Jahren so. Aber es sind immer noch welche dazugekommen – vor allem in der französischsprachigen Schweiz.

Und was braucht es für eine Teilnahme am Abart Trofeo Slalom?
Für die Teilnahme braucht es einen Abarth, einen gültigen Führerschein Kategorie B, einen Rennoverall, geschlossene Schuhe und natürlich einen anerkannten Rennhelm (FIA-Norm). Dazu braucht man noch eine Rennlizenz der Kategorie REG (Gastfahrerlizenz), diese kostet ca. CHF 30.-. Die Einschreibegebühr für den Abarth Trofeo Slalom ist kostenlos. Wir vom Abarth Trofeo Slalom können einige Rennoveralls und Helme zur Verfügung stellen.

Foto Slalom Chamblon 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Abarth Trofeo 2019 beim Slalom von Chamblon

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03.04.2020 Rallye du Chablais abgesagt
2019 05 RDCH 068a Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die nächste Absage: Die Rallye du Chablais findet erst wieder 2021 statt

Die Organisatoren der Rallye du Chablais haben entschieden: Die für Ende Mai geplante Rallye findet erst wieder 2021 statt. Damit besteht der Rallye-Kalender 2020 (Stand heute) aus nur noch drei Veranstaltungen.

Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt für eine nächste Absage. Die Rallye du Chablais, die vom 28.-30. Mai hätte stattfinden sollen, wird erst wieder 2021 durchgeführt. Das hat der Veranstalter unter Leitung von Eric Jordan heute morgen bekanntgegeben.

«In einer Gesundheitskrise, wie wir sie im Moment haben, liegen die Prioritäten anderswo», schreibt der Veranstalter in seiner Pressemitteilung. «Trotz der vielen Investitionen, die das Team aus Freiwilligen in den letzten Monaten getätigt hat, sind wir der Meinung, dass diese Entscheidung verantwortungsvoll und konsequent ist.»

«Eine solche Veranstaltung erfordert die operative Umsetzung ab Anfang April. Angesichts der gegenwärtigen Situation und ihrer Entwicklung sind die Voraussetzungen für die Durchführung der Ausgabe 2020 nicht gegeben.»

Der Kalender der Schweizer Rallye-Meisterschaft besteht somit (Stand heute) nur noch aus drei Rallyes: 26./27. Juni Rally del Ticino, 3.-5. September Rallye Mont-Blanc und 15.-17. Oktober Rallye du Valais.

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02.04.2020 Suzuki Swiss Racing Cup: Drei Rennen für eine Meisterschaft
Juerg Naef2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Suzuki-PR-Chef Jürg Naef © Jürg Streun

Vier Slaloms sind wegen COVID-19 bereits abgesagt. Davon betroffen sind auch die CH-Markenpokale. ASS hat bei Suzuki-PR-Chef Jürg Naef nachgefragt, welche Auswirkungen die Absagen auf den Suzuki Swiss Racing Cup haben.

Die vier Absagen in der Schweizer Slalom-Meisterschaft tangieren auch den Suzuki Swiss Racing Cup. Was heisst das für euch konkret?
Jürg Naef:
Das schmerzt natürlich, hatten uns sehr auf den Saisonstart gefreut und die FahrerInnen natürlich noch mehr. Jetzt verschiebt sich der Saisonstart leider, wir hoffen einfach, dass noch einige Rennen in dieser Saison ausgetragen werden können.

Wieviele Teilnehmer haben sich für die Saison 2020 eingeschrieben?
45 Anmeldungen, also noch ein paar mehr als 2019.

Wie setzt sich das Feld 2020 zusammen?
Der grösste Teil der FahrerInnen aus 2019 ist wieder mit dabei, natürlich auch alle, die ganz vorne mitgefahren sind. Einzige Ausnahme ist Christian Zimmermann – er übernimmt ab dieser Saison die Koordination auf Platz inklusive der technischen Kontrollen. Deshalb kann er selbst natürlich nicht mehr mitfahren. Es sind aber auch ein paar neue Fahrer dazugestossen. Das freut uns sehr.

Habt ihr durch die Absagen wegen dem Corona-Virus die Einschreibefrist verlängert?
Nein, weil alle ja auf den Saisonstart hin hätten bereit sein müssen – aber wir könnten noch Anmeldungen annehmen.

Mit einem Rennen in Anneau du Rhin am 29. August kämme der Suzuki Swiss Racing Cup (Stand heute) auf fünf Rennen. Reicht das für eine Meisterschaft?
Gemäss Reglement braucht es mindestens drei Resultate für die Meisterschaft; das Minimum sind also 3 Rennen.

Könnte man sich bei den Rennen, die tatsächlich stattfinden, einen anderen Rennmodus sowie eine andere Punktevergabe vorstellen, um die Rennen, die abgesagt wurden, aufzufangen?
Aktuell ist das noch kein Thema und eigentlich steht das Reglement. Wenn wir mindestens drei Rennen fahren können, dann wird sich daran nichts ändern.

Kannst du schon abschätzen, welchen Einfluss diese Ausnahmesituation für den Suzuki Swiss Racing Cup 2021 hat?
Vorausgesetzt Corona ist 2021 kein Thema mehr, und die Saison kann normal ablaufen, sollte das keinen grossen Einfluss haben. Wir werden 2021 aber mit dem neuen Swift Hybrid kommen. Das heisst: die FahrerInnen müssten umsteigen. Da werden wir aber sicher ein attraktives Angebot ausarbeiten, um den Wechsel etwas zu erleichtern. Für Details ist es aber noch zu früh. Das kommunizieren wir am Saisonende im Rahmen der Vorschau auf 2021.

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Suzuki-Meister 2019: Marcel Muzzarelli © Suzuki

Lesen Sie nächste Woche: Das sagt Beat Wyssen, Organisator der Abarth Trofeo, zur derzeitigen Situation.

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31.03.2020 Bernina Gran Turismo hält an Datum fest
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Der Ensign N177 von Clay Regazzoni bei der Bernina Gran Turismo 2019

In einer Zeit, in der immer mehr Motorsportveranstaltungen abgesagt werden müssen, gibt es hin und wieder auch Positives zu vermelden. So beispielsweise von der Bernina Gran Turismo.

Der Stand im Schweizer Rennsport vom 31. März sieht Folgendermassen aus: Die ersten vier Slaloms sind abgesagt. Auch der Rallyeauftakt Mitte April mit dem Critérium Jurassien sowie der Start in die Kart-Saison findet wegen COVID-19 nicht statt. Und auch das traditionelle Bergrennen in Reitnau von Ende Juni wird erst wieder 2021 durchgeführt.

Eine Standortbestimmung macht diese Woche auch das OK vom Bergrennen Hemberg. Allerdings, so OK-Chef Christian Schmid, werde man sich in einer Sitzung einfach über die aktuelle Situation austauschen. «Eine Entscheidung, ob das Rennen durchgeführt werden kann oder nicht, wird nicht fallen. Wir werden bis am 19. April warten, wie der Bund die Lage einstuft.» Auch die Macher der Rally del Ticino verfahren nach demselben Credo. Ticino-Chef Max Beltrami hat unlängst gegenüber Auto Sport Schweiz gesagt, er werde sich Mitte April entscheiden, wie es weitergeht.

Dass es (mit der Planung) weitergeht, haben in einem kurzen Statement die Macher der Bernina Gran Turismo (17.-20. September) bekanntgegeben. «Stand heute gehen wir davon aus, dass die Bernina Gran Turismo 2020 ohne Einschränkungen stattfinden wird. Deshalb fahren wir dementsprechend mit allen nötigen Vorbereitungen wie gewohnt fort.»

Wie bei der Arosa ClassicCar ist die Einschreibung auch bei der Bernina Gran Turismo offen. Infos erhalten Sie auf www.bernina-granturismo.com

Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch auf den kürzlich erschienenen Foto-Band verweisen. Auf 112 Seiten wurden unter dem Titel «Bernina Gran Tursimo – Foto-Edition 2014-2019» von sieben Fotografen die besten Bilder der vergangenen Jahre zusammengetragen. Bezugsadresse sowie weitere Infos zum Magazin finden Sie ebenfalls auf der Webpage.

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30.03.2020 Lukas Eugster: «Ich habe mich so auf die neue Saison gefreut!»
Eugster Lukas Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Lukas Eugster: Am Wochenende wäre die Saison in Interlaken losgegangen

Lukas Eugster hat sich 2019 in der Schweizer Slalom-Meisterschaft etabliert. Die Vorfreude auf die neue Saison war gross. Doch wann diese beginnt, wissen im Moment nur die Corona-Geister.

«Es ist einfach nur schade», sagt Lukas Eugster. «Ich habe mich so auf die neue Saison gefreut.» Doch wie alle anderen muss sich der 30-Jährige aus Herisau in Geduld üben. «Nach der Absage von Bure haben wir nur noch vier Rennen. Ich hoffe, dass es wenigstens bei diesen vier bleibt. Ob es dann noch als Meisterschaft gewertet wird oder nicht, ist nicht matchentscheidend. Da gibt es sicher Lösungen. Die Hauptsache ist doch, dass wir überhaupt noch zum Fahren kommen.»

Eugster hat wie viele seiner Motorsport-Kollegen viel Zeit und Arbeit in sein Auto investiert. «Ich möchte nicht ins Detail gehen», sagt er. «Aber wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Ligier einen Schritt nach vorne gemacht haben. Ausserdem ist es die erste Saison mit demselben Auto aus dem Vorjahr. Bisher musste ich jedes Jahr wieder neue Erfahrungen sammeln. Dieses Jähr könnte ich auf 2019 aufbauen.» Eugster bedauert die Verschiebung des Saisonstarts wegen COVID-19 aber auch noch aus einem anderen Grund: «Wir hätten in Interlaken oder spätestens in Frauenfeld ein paar interessante Neuheiten gesehen. Ich denke da nur an die beiden GP3-Autos von Hängärtner und Bosshard. Das wäre wirklich interessant geworden.»

Was nicht ist, wird hoffentlich noch werden. Nach neustem Stand beginnt für die Slalom-Cracks die Saison am 20./21. Juni in Romont. Bleibt zu hoffen, dass dieser Termin stehen bleibt. Bis dann vertreibt sich Eugster seine Freizeit mit virtuellem Racing in den eigenen vier Wänden. Das sei zwar nicht dasselbe, «aber es hilft, die Reaktionen zu schärfen und im Flow zu bleiben».

Ob Eugster, der 2017 Gesamtzweiter in der Junior-Berg-Meisterschaft wurde, bei einer verkürzten Slalom-Saison das eine oder andere Bergrennen bestreitet, ist noch offen. «Wir warten jetzt zuerst einmal ab», sagt der Ostschweizer, der bei Mercedes arbeitet. «Der Slalom hat Priorität. Und ich glaube fest daran, dass wir noch zum Fahren kommen.» Eine andere Alternative sieht Eugster in so genannten Track-Days. Solche hat Lukas «zum Plausch» schon 2019 veranstaltet. «In meinem Ligier hat es Platz für einen Passagier. Damit haben wir im Vorjahr schon gute Erfahrungen gemacht.»

Und trotzdem: Am Ende zählen nur wirkliche Rennen. Und auf diese warten Eugster & Co. sehnsüchtig.

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