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Cremona (ITA) 32.8.26

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28.07.2026 Weekend-Report 22/2026
Edo Mortara Tokio 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mortara und sein bereits vierter Pokal für den besten Startplatz © Formula E

Auf internationaler Bühne fielen die Erfolge der Schweizer Rennfahrer und Rennfahrerinnen am vergangenen Wochenende etwas spärlicher aus als sonst. 

Die Formel-E-WM 2025/2026 steuert auf ihr grosses Finale in London (GBR) am 15./16. August hin. Einer, der immer noch intakte Titelchancen hat, ist der Genfer Edoardo Mortara. Wenngleich sich seine Ausgangslage am vergangenen Wochenende beim Doubleheader in Tokio (JAP) verschlechtert hat. Nach Platz 5 im ersten Rennen, startete Mortara am Sonntag auf nasser Fahrbahn zum vierten Mal in dieser Saison von der Pole-Position (Rekord!). Trotz Führungsrunden schaffte es der Mahindra-Pilot nicht, die gute Ausgangslage in wertvolle Punkte umzusetzen. Zuerst wurde er wegen eines nicht optimalen Reifendrucks durchgereicht, am Ende blieb er gar in einer Massenkollision stecken und holte gar keine Zähler. «Ich bin mit dem Regen-Set-Up gestartet, und das war nicht die richtige Entscheidung», meinte Mortara. «Dass man an einem solchen Tag, der mit der Pole-Position beginnt, leer ausgeht, ist enttäuschend.» In der Meisterschaft liegt «Edo» 30 Punkte hinter Leader Jake Dennis auf Rang 5. Für Nico Müller endeten die Rennen in Japan auf den Rängen 18 und 7. Sébastien Buemi wurde 14. respektive 15. Die Siege in Tokio gingen an Dan Ticktum (GBR) und Mortaras Teamkollege Nyck de Vries (NED).  

Auch in der DTM in Oschersleben (GER) backten die Schweizer Vertreter am Wochenende eher kleine Brötchen. Ricardo Feller (Porsche) belegte die Plätze 10 und 8 und büsste in der Meisterschaft die eine oder andere Position ein (neu 14.). Und auch die beiden Emil-Frey-Piloten Thierry Vermeulen (9./15.) sowie Mateo Cairoli (11./10.) kamen nie so richtig auf Touren. Die Gewinner von Oschersleben hiessen Thomas Preining (AUT) und Mirko Bortolotti (ITA). 

Punkte gab es für die Schweizer Formel-4-Piloten in Italien. Beim vierten Lauf zur italienischen Meisterschaft in Mugello fuhr Florentin Hattemer (Trident) im ersten Rennlauf auf Platz 6. Im zweiten Vorlauf wurde er Zehnter, im Finale 19. Levi Arn (Jenzer Motorsport) belegte die Plätze 22, 9 und 14. Andreas Lo Bue (Maffi Racing) verpasste nach den Rängen 23 und 25 das Finale. Bester Jenzer-Pilot war Bader Al-Sulaiti. Der junge Katari wurde im dritten Vorlauf Zweiter, im Finale Siebter. Der Deutsche Elia Weiss (ebenfalls bei Jenzer unter Vertrag) stand zwei Mal auf Pole-Position, konnte diese gute Ausgangslage aber nicht nützen und schied in beiden Rennen aus.

Auch Red-Bull-Juniorin Chiara Bättig stand am Wochenende in der britischen Formel 4 im Einsatz. Beim sechsten Aufeinandertreffen in Thruxton (GBR) erzielte sie die Ränge 13, 8 und 9.

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28.07.2026 Nachruf Roland Salomon
Roland Salomon Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Roland Salomon, 1935–2026

Insgesamt feierte Roland Salomon 15 Meistertitel mit schnellen Fahrzeugen. Elf davon allerdings in jungen Jahren als begeisterter Lenker von Speed Model Cars. Drei Mal schaffte es Salomon in seiner Klasse zum Europameister, zwei Mal zum Weltmeister. Erst 1963 sattelte der Berner Unternehmer dann auf vier grosse Räder um, angefangen mit einem bei den Rennwagen eingeteilten, weil abartig gestrippten Citroën 2CV. Danach folgten ein «frisierter» (wie man damals sagte) Ford Anglia und bald schon der erste Rennwagen. Schon in der Formel 3 (mit 1000 cm3) war Salomon für manchen Profi ein harter Brocken. Mit Clay Regazzoni und Jürg Dubler gewann er 1968 den in Hockenheim ausgetragenen Nationen-Europacup für die Schweiz.

Seine grössten Erfolge erzielte Salomon zum Ende der 1960er- und Beginn der 1970er-Jahre in der Schweizer Meisterschaft. 1969 sicherte er sich mit dem Tecno F3 den ersten SM-Titel bei den Rennwagen. 1970 gewann Salomon mit dem Tecno F2 1600 die Coupe der Schweizer Berge, den Vorläufer der heutigen Bergmeisterschaft. Der Wechsel in die Formel-2-Klasse zahlte sich allerdings erst 1973 mit dem zweiten SM-Titel aus, nun am Steuer eines neuen March-BMW 732 und mit bereits graumelierten Haaren. Im Jahr darauf feierte er in der damals aus Rundstrecken- und Bergrennen bestehenden Meisterschaft mit demselben Auto die erfolgreiche Titelverteidigung, auch gelangen ihm einige Achtungsergebnisse in der umkämpften Formel-2-EM, worauf sich Salomon eine einjährige Auszeit vom Rennsport nahm.

1976 kehrte der langjährige Präsident des legendären SAR (Schweizer Autorennsportclub) unter dem Pseudonym «Ruby» mit einem Modus Formula Atlantic auf die Rennstrecken zurück. Mit der Konstruktion des Schweizers Jo Marquard fuhr Salomon wundersame Zeiten, sodass die Identität von «Ruby» rasch bekannt war. Das legendäre Motorsportmagazin «powerslide» fand damals, dass er wohl noch nie so gut gefahren sei wie in jenem Jahr als bereits 41-Jähriger. Obwohl Salomon nach dem vierten SM-Titel eigentlich wieder zurücktrat, liess er sich 1978 zur Teilnahme am neuen Schweizer Renault-5-Pokal überreden – ein Intermezzo, das ein unrühmliches Ende seiner ansonsten erfolgreichen Karriere nahm und ihm die Erkenntnis brachte, dass ihm solche Strassenautos wirklich nicht als Rennfahrzeug taugten.

Sportlich verschob Salomon seine Interessen auf den Cresta Run von St. Moritz, wo er sich bis zum Erreichen des 80. Lebensjahres waghalsig im Skeleton den Eiskanal hinabstürzte. Viel Spass machte ihm hier vor allem die Geselligkeit am Rande der Piste, sprich im Dracula Club. Gesellig, nur nicht mehr so oft und ruhiger, mochte es der flotte Senior auch danach. Und so feierte der Genussmensch im Februar 2025 an seinem 90. Geburtstag im Kreise seiner Familie und vieler Freunde in einem Berner Gastrokeller die erfolgreiche Zielankunft im letzten Jahrzehnt seines abwechslungsreichen und oftmals abenteuerlichen Lebens. Am vergangenen Samstag stürzte er zu Hause im Heim in Frauenkappelen im Badezimmer und zog sich dabei schwere Verletzungen zu, denen er wenig später erlag. Roland Salomon hinterlässt Gattin Denise, die er schon sehr lange kannte und 2017 ehelichte, Stieftochter Alannah und seine Tochter Eliane aus der ersten Ehe.

Text: Peter Wyss

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27.07.2026 Bergrennen Ayent-Anzère: Faustini und Bollhalder die grossen Sieger
Faustini Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Im Trockenen unschlagbar: Tagessieger Robin Faustini © Eichenberger

Nach dem ersten Lauf im Nassen roch es beim Bergrennen Ayent-Anzère nach einer Sensation. Doch mit zwei blitzsauberen Läufen im Trockenen stellte Robin Faustini die Heckordnung wieder her. Den Sieg bei den Tourenwagen holte souverän Hermann Bollhalder. 

Der eine oder andere Fahrer hätte gestern nichts dagegen gehabt, wenn es auch am Nachmittag geregnet hätte. Allen voran Lokalmatador Victor Darbellay in seinem 2-Liter-Nova-Proto. Der kommende Woche 31 Jahre alt werdende Walliser hatte im ersten Rennlauf beim Bergrennen Ayent-Anzère die Konkurrenz mit einer Zeit von 1:38,691 min sprichwörtlich nass gemacht. Selbst der zweimalige Schweizer Berg-Meister Robin Faustini musste sich mit 2,6 Sekunden Rückstand auf Darbellay klar geschlagen geben. Aber nicht nur Darbellay hatte nach dem ersten Durchgang ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Auch Kantonskollege Lionel Ryter wuchs im Regen (und Nebel) über sich hinaus, fuhr in seinem «kleinen» Formel Renault die fünfschnellste Zeit und liess sogar einen wie Marcel Steiner im Nova NP01 hinter sich.

Den Walliser Heimsieg gab es bei der 48. Ausgabe des Bergrennens von Ayent nach Anzère am Ende aber doch nicht. Petrus setzte sich zur Freude der Zuschauer gegen 14 Uhr durch und sorgte für den Rest des Rennens für trockene Bedingungen. Dadurch war der Weg an der Spitze frei für Seriensieger Faustini. Doch der hatte gleich an mehreren Fronten zu kämpfen. Erstens durfte er sich nach dem Ergebnis vom ersten Durchgang keinen Fehler leisten. Zweitens sass ihm mit Rückkehrer Joël Volluz im Norma M20FC ein ganz schneller Fahrer im Nacken. Und drittens haderte der junge Aargauer in den Läufen 2 und 3 mit seinem Emap-Triebwerk. «Ich habe mir Sorgen um den Motor gemacht», sagt Faustini. «Ich hatte ab einer bestimmten Temperatur nicht mehr die volle Leistung und musste, um zu gewinnen, absolut am Limit fahren.» Mit einer 1:23,9 und einer 1:23,4 min sicherte sich Faustini seinen 19. Gesamtsieg in Serie. Volluz konnte ihm im letzten Lauf mit einer Zeit von 1:24,9 min nicht mehr ganz Paroli bieten, war mit Platz 2 aber dennoch zufrieden. «Die letzten paar Tage waren sehr streng. Ich habe den Motor auf den letzten Drücker bekommen. Im dritten Lauf habe ich leider zwei kleine Fehler eingebaut. Aber ich bin sehr glücklich mit diesem zweiten Platz.» Und Darbellay? Der Mann des ersten Laufes konnte trotz einem neuen 2-Liter-Klassenrekord nichts gegen die stärkeren 3-Liter-Autos ausrichten, stellte mit Rang 3 aber einmal mehr seine Klasse unter Beweis. In der Addition der beiden schnellsten Zeiten fehlten Darbellay nur sechs Zehntelsekunden auf Volluz.

Ryter Darbellay Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Im Nassen eine Klasse für sich: Lionel Ryter und Victor Darbellay © Eichenberger

Wenngleich noch nicht zufrieden gelang auch dem Viertplatzierten Steiner in den Läufen 2 und 3 eine Steigerung. Zwar fehlten 2,6 Sekunden aufs Podest. Aber nach Kopfschütteln im Regen hellte sich die Miene Steiners am Nachmittag etwas auf. «Im Nassen war ich zu wenig aggressiv. Ich wollte aber auch auf keinen Fall etwas kaputt machen. Dass wir trotz Regen und Verzögerungen drei Rennläufe fahren konnten, hat mich gerettet. Die Läufe 2 und 3 waren einigermassen okay, aber noch fehlt mir das Vertrauen.» Platz 5 im SCRATCH ging an Michel Zemp. Der Luzerner war mit seinen Zeiten zufrieden, «ich war schneller als im Vorjahr. Aber der Abstand auf Victor war etwas zu gross.»

Für Ryter endete sein Heimrennen auf Rang 6. Damit war der junge Walliser einmal mehr der schnellste Formelpilot. Im zweiten Lauf verbesserte er in 1:31,2 min den Klassenrekord von Joël Burgermeister aus dem Jahr 2022 um fast eine Sekunde. Auch die restlichen Top-10-Plätze gingen an Sportwagen- respektive Formelfahrer. Platz 7: Ursanne Salomon (Formel 3), Platz 8: Jean-Jacques Maitre (Nova NP01), Platz 9 : Roland Bossy (Formel 3), Platz 10: Fabrice Jolidon (Osella PA20S). Bemerkenswert ist auch einmal mehr das Ergebnis von Samuel Métroz. Im 998 cm3 kleinen Formel Arcobaleno fuhr auch dieser Walliser einen neuen Klassenrekord. Der alte stammte von keinem Geringeren als Victor Darbellay…

Volluz Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Rückkehrer Joël Volluz wurde in Anzère Zweiter © Eichenberger

Bei den Tourenwagen stellt sich nach turbulenten Rennen in Anzère die Frage: Wo anfangen? Favorit auf den Tagessieg im Wallis war eigentlich Roger Schnellmann. Doch dessen Mitsubishi Evo 8 bereitete ihm zum dritten Mal (nach La Roche und Reitnau) Kopfzerbrechen. Schon am Samstagabend musste der Schwyzer eine improvisierte Antriebswelle einbauen. Diese hielt den Strapazen jedoch nicht stand – nach dem ersten Rennlauf war für Schnellmann abermals Feierabend. Auch der Leader im Gesamtklassement, Bruno Sawatzki, verliess Anzère mit null Punkten. Der Rheintaler kam im schnellen Bergaufstück beim «Bus-Stop» vom rechten Weg ab und musste seinen Porsche schwer angeschlagen einpacken. Der Tourenwagenmeister von 2023 und 2024 ist damit die Führung in der Meisterschaft los. «Es war mein Fehler», meinte Sawatzki ohne Umschweife. «Ich war an der Stelle im Nassen einen Tick zu schnell.»

In die Bresche sprang, wie schon in der Vorschau angekündigt, Hermann Bollhalder. Der Wattwiler wuchs in Anzère (wie schon 2025) über sich hinaus und fuhr als einziger Fahrer mit Dach überm Kopf zwei Mal unter 1:40 min. Damit sicherte sich der Opel-Speedster-Pilot seinen ersten nationalen Tourenwagen-Tagessieg. Obendrauf liess er sich in 1:38,944 min noch einen neuen Klassenrekord notieren – Respekt! Zweitschnellster in der E1 war Remo Fischer. Der Feuer spuckende Gabat-Escort belegte im SCRATCH (zwei Positionen hinter Bollhalder) Rang 13. Fischer verpasste die 1:40er-Marke um knapp eine Zehntelsekunde. Auch Ludovic Monnier glänzte mit seinem VW Golf. Wie Bollhalder fuhr auch er einen neuen Klassenrekord und sicherte sich in der E1 bis 2 Liter den Sieg vor Sébastien Coquoz (Opel Kadett) und Fabien Houlmann (Peugeot 205). 

Neuer Leader in der TW-Meisterschaft ist Stephan Burri, der im VW Scirocco die Gruppe Interswiss mit einem souveränen Vorsprung auf Arnaud Donzé (VW Golf) gewann. Auch hier sah die Reihenfolge nach dem ersten Lauf im Regen noch anders aus. Schnellster auf nassem Geläuf war Dominic von Rotz in seinem vierradangetriebenen Audi A4. Bei trockenen Bedingungen drehte Burri den Spiess dann aber zu seinen Gunsten um. Den eigenen Klassenrekord verpasste er in 1:42,895 min um acht Zehntelsekunden. Mit einem weiteren Gruppensieg in der TCR hat auch der schnelle Sergio Kuhn mit seinem Peugeot 308 seine Meisterschaftsambitionen weiter aufrecht erhalten. Nur drei Punkte trennen den 32-Jährigen aus Pfäffikon (ZH) von Burri.

Bollhalder Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hermann Bollhalder – schnellster Tourenwagenfahrer © Eichenberger

Auch im Schweizer Berg-Pokal (für Tourenwagen bis 2 Liter) hat Anzère aus vier Anwärtern zwei gemacht. Weiter ohne Verlustpunkte in Führung liegen Monnier und Burri. Dritter ist neu Hans-Peter Eller (Opel Kadett). Auf Platz 4 abgerutscht ist Andreas Helm im VW Polo. Zwar siegte er in der IS bis 1,4 Liter abermals, hatte aber nur drei Gegner, wodurch er nur halbe Punkte bekam. Einen bitteren Nuller gab es für Thomas Zürcher. Nach dem ersten Lauf lag der neunmalige Renault-Classic-Cup-Gewinner noch vorne. Im zweiten Rennlauf verunfallte auch er, wodurch er im Berg-Pokal auf Rang 6 abrutschte. Den Sieg im RCC sicherte sich Beat Rohr.

Bei den Junioren liegt Alessandro Grispino nach einem weiteren Klassensieg in Führung. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen ihm die BMW-Piloten Steven Chiquita und Hugo Mascaro.

Alle Klassensieger in Anzère entnehmen Sie der Übersicht: Patric Kuster (Toyota GR Yaris, SuperSérie Comp. bis 3000 cm3), Pierre Mürner (Porsche GT3, Super Série Comp. bis 3500 cm3), Frédéric Fleury (Martini MK52, Gr. H Monoplace), Valentin Nicolet (Citroën Saxo VTS, Gr. H bis 1600 cm3), Luca Moinat (Opel Kadett, Gr. H bis 2000 cm3), Alain Pfefferlé (Porsche 911 RSR, Gr. H bis 3000 cm3), Joël Pitteloud (Opel Astra, Gr. H Classic bis 2000 cm3), Vincent Gabbud (Honda Integra, N/ISN/R1), Jonathan Droz (Peugeot 208, A/ISA/R2/R3 bis 1600 cm3), Alessandro Grispino (Renault Clio, A/ISA/R2/R3 bis 2000 cm3), Xavier Craviolini (Renault Clio, RC3), Sergio Kuhn (Peugeot 308, TCR), Hanspeter Thöni (Peugeot 106, PSA Gr. N), Ramon Hänggi (Citroën Saxo VTS, PSA Gr. A), Jürg Brunner (Renault Clio 2, RCC), Beat Rohr (Renault Clio 3, RCC), Vincent Regard (Suzuki Swift GTI, E1 bis 1400 cm3), Hans-Peter Eller (Opel Kadett C, E1 bis 1600 cm3), Ludovic Monnier (VW Golf Rally, E1 bis 2000 cm3), Jonas Magnin (Honda Civic, E1 bis 2500 cm3), Hermann Bollhalder (Opel Speedster, E1 bis 3000 cm3), Julien Lonfat (Mitsubishi Colt Evo, E1 bis 3500 cm3), Remo Fischer (Ford Escort Cosworth, E1 über 3500 cm3), Andreas Helm (VW Polo, IS bis 1400 cm3), Werner Rohr (Toyota Corolla AE86, IS bis 1600 cm3), Stephan Burri (VW Scirocco, IS bis 2000 cm3), Ferdi Waldvogel (BMW M3 E30, IS bis 2500 cm3), Dominic von Rotz (Audi A4 Quattro, IS bis 3500 cm3), Xavier Vermeille (Norma M20F, CN bis 2000 cm3), Vincent Caro (TracKing RC01B, E2 Silhouette), Samuel Métroz (Formel Arcobaleno, E2-SS bis 1600 cm3), Lionel Ryter (Formel Renault, E2-SS bis 2000 cm3), Roland Bossy (Tatuus F3-T318, E2-SS bis 3000 cm3),Michaël Rollat (Spire GT3, E2-SC bis 1000 cm3), Victor Darbellay (Nova NP01, E2-SC bis 2000 cm3), Robin Faustini (Nova NP01, E2-SC bis 3000 cm3).

In der REGionalen Klasse entschied in Anzère ein Wimpernschlag über die absolute Tagesbestzeit. Diese ging an Mattia Stacci auf BMW M3 E30. In der Addition der beiden Rennläufe war er vier Tausendstelsekunden schneller als Patrick Jakober im VW Golf. Die drittschnellste Zeit fuhr Michael Meneghel, ebenfalls auf VW Golf.

Und so geht es weiter:
14.-16. August, St.Ursanne – Les Rangiers
29./30. August, Oberhallau*
12./13. September, Gurnigel
19./20. September, Châtel-St-Denis – Les Paccots

* zählen zur Schweizer Junior-Meisterschaft

Burri Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stephan Burri führt bei den Tourenwagen und im Berg-Pokal © Cornevaux

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24.07.2026 «Petit Susten» beim Bergrennen Les Rangiers geöffnet
Petit Susten Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wieder zugänglich: Der «Petit Susten» beim Bergrennen Les Rangiers © Wyss

Der «Petit Susten» wird für die Öffentlichkeit anlässlich des 81. Internationalen Bergrennens St-Ursanne – Les Rangiers geöffnet.

Gute Nachrichten aus St. Ursanne: Der beliebte Zuschauerbereich «Petit Susten» ist dieses Jahr bei 81. Ausgabe des Bergrennens von Saint Ursanne nach Les Rangiers (15./16. August) wieder für Zuschauer geöffnet.

Um diesen aussergewöhnlichen Zuschauerbereich auch in Zukunft nutzen zu können, bitten wir alle Besucher, die folgenden Regeln einzuhalten:

Der Zugang erfolgt ausschliesslich über die ausgeschilderte Wegführung. Bitte bleiben Sie innerhalb des gekennzeichneten Zuschauerbereichs und respektieren Sie die Natur sowie das Grundstück. Offenes Feuer und Rauchen sind untersagt. Erdarbeiten, Grabungen sowie das Beschneiden von Bäumen oder Sträuchern sind nicht erlaubt. Bitte hinterlassen Sie das Gelände sauber und entsorgen Sie Ihren Abfall an den dafür vorgesehenen Stellen.

Auf dem Gelände des Petit Susten befindet sich kein Verpflegungsstand. Verpflegungsmöglichkeiten stehen jederzeit in der Fahrerlager-Kantine bei Les Malettes sowie in der Ziel-Kantine zur Verfügung.

Die ASA St-Ursanne – Les Rangiers bedankt sich herzlich beim Grundstückseigentümer für sein Entgegenkommen und freut sich darauf, zahlreiche Besucher an diesem aussergewöhnlichen Aussichtspunkt begrüssen zu dürfen.

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23.07.2026 PSCS: Lokalmatador gewinnt beide Rennen des GT3 Cup
PSCS Spielberg Start Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start am Red Bull Ring mit Felix Neuhofer (#28) als Leader © Porsche

Der Porsche Sports Cup Suisse ist auf dem Red Bull Ring mit spannenden Rennen in die zweite Saisonhälfte gestartet. Im GT3 Cup freute sich Lokalmatador Felix Neuhofer über zwei Siege mit dem 911 GT3 Cup. 

Tabellenführer Jack Sherwood erwischte auf dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring ein gebrauchtes Wochenende: Der Brite hatte in der Steiermark gegen Felix Neuhofer klar das Nachsehen. Der Österreicher strich am Steuer des 510 PS starken Porsche 911 GT3 Cup mit zwei Pole-Positions, jeweils der schnellste Rennrunde und zwei Siegen die Maximalpunktzahl ein. Im ersten Lauf kam Sherwood zwar als Zweiter ins Ziel, kassierte aber zehn Strafsekunden, weil er zu oft die Streckenbegrenzung überschritten hatte. Dies warf ihn auf Rang 3 zurück. Das zweite Rennen musste er von der fünften statt von der zweiten Position aufnehmen, da er neue Reifen benötigte. Der 20-Jährige kämpfte sich zwar auf Platz 3 vor, haderte aber erneut mit den Track Limits. Er wurde als Vierter gewertet. Die Führung in der GT3 Cup-Meisterschaft konnte Sherwood dennoch verteidigen, während Neuhofer an Gregor Burkard vorbei auf Rang 2 vorrückte.

Burkard musste im ersten Lauf eine Nullnummer hinnehmen: Das Rennen des Schweizers war in Runde 7 nach einer Kollision beendet. Bei seinem zweiten Start des Tages katapultierte er sich von der vierten auf die zweite Position und brachte diesen Platz auch sicher über die Ziellinie. Rang 3 fiel am Ende an Peter Hegglin, obwohl der Seegräbener wegen des Kontakts mit Burkard für Lauf 2 auf den zehnten Startplatz versetzt worden war. Rang 5 ging an Simon Mathys vor Jan Klingelnberg und Andreas Marti. Christian Caramuscia hatte den zweiten Lauf von der dritten Startposition aufgenommen, fiel aber in Runde 4 ans Ende des Feldes zurück. Im ersten Rennen hatte sich der Italiener noch als Zweiter feiern lassen. 

Zwei Starts von der Pole-Position, zwei Mal die schnellste Rennrunde und zwei ungefährdete Siege: Kevin Lattion kehrt – wie schon beim Saisonauftakt in Portimão – im GT4 Clubsport mit maximaler Punktzahl aus der Steiermark in die Schweiz zurück. Direkt hinter ihm reihte sich jeweils David Dias ein. Anders als Lattion hat er alle bisherigen Wochenenden der Porsche Sprint Challenge Suisse mit dem 500 PS starken Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport bestritten und führt damit weiterhin in der Tabelle. In der Gruppe Open GT fuhr Dragos Buriu von der Pole-Position zum Gesamtsieg im ersten Durchgang. Den zweiten Lauf gewann Patrick Dinkeldein.

Gregor Burkard Red Bull Ring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Burkard (l.) und Hegglin (r.) bei der Champagnerdusche © Porsche

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