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07.10.2026 Interesse an einem BMW-Test auf dem Hockenheimring?
BMW Cup Gama Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Schweizer Diego Gama (#96) fährt im BMW 318ti Cup © Cerny Motorsport

Der Deutsche Motorsport Verband (DMV) bietet am 26. Oktober (nach dem Saisonfinale des BMW 318ti Cup) ein Schnuppertag auf dem Hockenheimring an. Kostenpunkt: 600.- Euro.   

Immer wieder werden wir vom Verband Auto Sport Schweiz gefragt: Wo kann man als Kartfahrer die ersten Schritte im Automobilrennsport machen? Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich an. Im Magazin 02/2026 haben wir Ihnen die Interessantesten davon vorgestellt. Darunter auch der BMW 318ti Cup vom DMV, dem Deutschen Motorsport Verband. Dieser bietet Interessierten am Montag, den 26. Oktober 2026, auf dem Hockenheimring einen offiziellen Juniorentest für Nachwuchsfahrer und Aufsteiger aus dem Kartsport an. 

Der Schnuppertag besteht aus zwei geführten Testeinheiten sowie weiteren Fahrsessions. Der Kostenpunkt dieses einmaligen Angebots liegt bei 600.- Euro. Ziel der Veranstaltung ist ausdrücklich die Nachwuchsförderung. Die Plätze sind begrenzt. Interessenten können sich direkt an die Serienorganisation wenden.

Cerny Motorsport GmbH
Hr. Florian Sternkopf
Tel.: +49 (0)172 3150936
Mail: info@dmv-bmw318ticup.de

Einer, der 2026 in den BMW-Cup umgestiegen ist, ist Diego Gama. Der junge Mann aus Meyrin ist im vergangenen Jahr noch für UBIQ Racing in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft an den Start gegangen. Gama hat von den fünf bisherigen Rennen vier für das Team Cerny Motorsport bestritten und wird auch am Saisonfinale in Hockenheim am 23./24. Oktober am Start stehen.

Weitere Infos gibt es unter diesem Link.

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06.10.2026 Renault Classic Cup: Zehnter Titel für Thomas Zürcher
Thomas Zuercher Nring 2026 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Zürcher sicherte sich am Nürburgring den RCC-Titel © Archiv Zürcher

Er ist und bleibt die Nummer 1 im Renault Classic Cup: Thomas Zürcher hat am Wochenende beim Saisonfinale auf dem Nürburgring seinen zehnten Titel im RCC gewonnen. 

Die Serie wird langsam unheimlich. Thomas Zürcher hat am Wochenende auf dem Nürburgring seinen zehnten Titel im Renault Classic Cup gewonnen. Mit einem Sieg im Samstagrennen war für den 55-Jährigen die Sache geritzt. Im zweiten Rennen am Sonntag wurde Zürcher Zweiter hinter Silas Reuter. Zürcher musste im zweiten Durchgang von ganz hinten starten, nachdem er im zweiten Qualifying von der Strecke abkam. «Ich bin auf Öl oder Kühlwasser ausgerutscht», sagt Zürcher. «Ein aufgewirbelter Stein hat mir im Kiesbett dann die Heckscheibe zerschlagen. Wir mussten improvisieren, konnten den Schaden aber rechtzeitig flicken.»

In der Meisterschaft lag Zürcher vor dem Finale auf dem Nürburgring, dem einzigen Rundstreckenrennen im Kalender des RCC 2026, noch auf Rang 2 – zwei Punkte hinter Beat Rohr. Dieser verzichtete aber auf die Reise in die Eifel, wodurch Zürcher die Gesamtführung übernehmen konnte. Rang 3 im Endklassement ging an Marc Beyeler. Nur drei Punkte dahinter reihte sich Beat Weber ein.

Auf die Frage, welche Bedeutung dieser zehnte Titel für Zürcher hat, meint der Serienmeister: «Jeder Titel hat seine Geschichte. Und in diesem Jahr lief nicht alles rund. Im Slalom habe ich Punkte verschenkt, weil ich ein paar Pylonen erwischt habe. Am Berg lief es dann besser – bis auf Anzère. Der Abflug dort hat mich viele Arbeitsstunden gekostet. Und nach Oberhallau musste ich noch das komplette Getriebe revidieren, um überhaupt am Nürburgring starten zu können.»

Neben Zürcher, Reuter, Gerber und Weber waren auch Tiziano Filippone und Jürg Brunner am Nürburgring am Start. Letzterer hat seinen Clio II gegen einen Clio III «eingetauscht» und hatte in der Eifel sichtlich Spass an seinem neuen Arbeitsgerät.   

Thomas Zuercher Nring 2026 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Zürcher (Mitte unten) mit seinen RCC-Konkurrenten Jürg Brunner, Silas Reuter, Beat Weber, Patrick Gerber und Tiziano Filippone © Archiv Zürcher

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05.10.2026 Mickhausen: Tourenwagen-Gesamtsieg für «Speedmaster»
Speedmaster Mickhausen 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«Speedmaster» in Mickhausen: Auto verkauft, Bestzeit aufgestellt © Wyss

Mehrere Schweizer starteten am vergangenen Wochenende beim Internationalen Bergrennen Mickhausen in Südbayern. Unter allen ragte «Speedmaster» als Gesamtsieger der Tourenwagenwertung heraus. 

Das traditionelle Rennen südlich von Augsburg bildete den Finallauf zur Deutschen Bergmeisterschaft 2026. Von 1966 bis 1985 war es als Augusta-Bergrennen bekannt geworden, seit der Neuauflage anno 2001 heisst es Bergrennen Mickausen.

Wegen der Nähe zur Ostschweizer Landesgrenze ist dies für etliche Schweizer Spezialisten stets ein beliebter Saisonschluss. So gewann dort Roland Bossy im Reynard F3000 das Rennen von 2003, als Tagessieger aus dem Nachbarland folgten ihm Marcel Steiner 2010, 2012 (im Osella FA30) und 2017 (im LobArt-Mugen), Romeo Nüssli (Ford Escort Cosworth) im Regenrennen von 2016 sowie Eric Berguerand 2019 im Lola FA99 als bisher letzter Schweizer. 

Im rund 140-köpfigen Teilnehmerfeld mit Fahrern aus sechs Nationen waren diesmal nur Tourenwagen aus der Schweiz am Start. Bei schönstem Herbstwetter setzten sie sich vor einer gewaltigen Zuschauerkulisse entlang der 2,2 Kilometer langen Strecke im Naturschutzgebiet Stauden prächtig in Szene – allen voran «Speedmaster». Mit dem bereits 2016 und 2019 (1. Tourenwagen) siegreichen Allrad-Turbo entschied der diesjährige Schweizer-Vize-Bergmeister die gesamte Kategorie 1 für sich und belegte den siebten Gesamtrang hinter sechs Rennsportwagen. 

Sein Duell mit dem mehrfachen deutschen Meister Holger Hovemann im Lamborghini Huracán ST Evo bildete einen der Höhepunkte des Wochenendes. Mit der TW-Tagesbestzeit im vierten Rennlauf setzte sich der Berner in der Addition der drei schnellsten Zeiten schliesslich um acht Zehntelsekunden durch. «Ich musste sämtliche Register ziehen und die Zeit in den Kurven gutmachen, weil der Escort im Topspeed deutlich langsamer war als die schnellsten Tourenwagen und GT», freute sich «Speedmaster» über den Erfolg im letzten Rennen mit dem Ford Escort Cosworth, den er bereits an einen anderen Schweizer verkauft hat.

Ochsenr Mickhausen 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jürg Ochsner war der zweitschnellste Schweizer in Mickhausen © Wyss

Herausragend war auch die Leistung von Jürg Ochsner, der als Gesamt-15. der zweitschnellste Schweizer war. Mit seinem bewährten Opel Kadett eroberte der Oberhallauer den zweiten Rang in der E1 bis zwei Liter hinter einem entfesselten deutschen Markenkollegen. Nicht seinen besten Tag erlebte dafür Stephan Burri: Nach einem Ausrutscher im ersten Rennlauf kam der Wahl-Thurgauer nicht mehr an seine drittbeste Trainingszeit im Bereich von Ochsner heran. Mit getaptem Frontspoiler am VW Scirocco musste sich der Interswiss-Sieger mit Klassenrang 5 begnügen. Platz 10 in derselben Klasse ging an Markus Hollenstein auf VW Golf. Auch er leistete sich an derselben Stelle wie Burri einen Dreher.

Wie im Schweizer Bergcup (3.) trat der Süddeutsche Hansi Eller mit seinem giftgrünen Opel Kadett als Schweizer Landesvertreter an und überzeugte als Gesamt-16. bei seinem Heimrennen mit Bombenzeiten in der E1-1600er-Klasse.

In der E1 über zwei Liter kam Rolf Burri im Opel Kadett 8V nach dem Ausfall eines schnelleren BMW M3 zum zweiten Platz. Gerne wären die Kadett-Urgesteine Armin Banz und Seppi Koch ebenfalls in dieser Klasse gestartet, mussten jedoch aus reglementarischen Gründen solo in der E2 antreten. Das Duell entschied Banz für sich. 

In den nach Performancefaktor eingeteilten Gruppen durfte sich Martin Bächler im VW Lupo als Zweiter in der Klasse PF5b feiern lassen, ebenso Corsin Rietiker im bulligen BMW M3 GTR V10 in der von Hovemann dominierten Klasse Pf2a. Solo siegte Michael Widmer im Hyundai i30 N in der Gruppe TCR, in der er wie in der Schweiz ein paar Gegner gewünscht hätte. Den Tagessieg mit neuem Streckenrekord eroberte der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik auf einem Nova ProtoNP01 Emap Turbo. Als Deutscher Bergmeister der Rennsportwagen ging der in Oberhallau als Gesamtzweiter neben Robin Faustini auf dem Podium gestandene Benjamin Noll auf Osella hervor. 

Text: Peter Wyss    

Rietiker Mickhausen 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Immer ein Augen- und Ohrenschmaus: Corsin Rietikers BMW © Wyss

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05.10.2026 Weekend-Report 30/2026
Philip Ellis IMSA Meister 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Philip Ellis (links) mit Russell ward und Indy Dontje © Winward Racing

Zwei internationale Titel für Schweizer Rennfahrer an einem Wochenende! Philip Ellis hat in den USA Historisches erreicht: Noch nie hat ein Fahrer drei Mal hintereinander den GTD-Titel gewonnen. Im Sprint-Cup der GTWC sicherte sich Ricardo Feller den Meisterpokal. 

Eine Zeit lang sah es nicht danach aus, als ob Philip Ellis seinen IMSA-Titel in der GTD verteidigen könnte. Doch ein fulminanter Endspurt hat dem Zuger am Wochenende den dritten Titel hintereinander beschert. Von den letzten fünf Rennen hat Ellis mit seinem Teamkollegen, dem US-Amerikaner Russell Ward, vier gewonnen. So auch das «Petit Le Mans» in Road Atlanta, bei dem Ellis zusätzlich Unterstützung vom Niederländer Indy Dontje hatte. Mit insgesamt fünf Siegen (darunter auch in Daytona) siegte Ellis bei der Hälfte aller Rennen mit seinem Mercedes AMG GT3 von Winward Racing. «Es war sehr knapp», meinte Ellis nach der Zieldurchfahrt. «Ich hatte in den letzten fünf oder sechs Runden nach dem Neustart Kraftstoff gespart, und das, obwohl die Nummern 9 und 12 hinter uns lagen und etwas mehr Energie hatten als wir, sodass sie etwas mehr Druck machen und auf diese zusätzliche Runde setzen konnten, während wir das nicht konnten. Ich habe meinem Ingenieur über Funk gesagt, dass ich einfach draussen bleiben und hoffen werde, dass es entweder eine Gelbphase gibt oder dass der Sprit bis zum Ende reicht.» Neben Ellis hatte auch Louis Delétraz Grund zum Jubeln. Der Genfer Im Dienste von Cadillac wurde beim letzten Rennen der Saison nochmals Dritter. Für Porsche-Gastfahrer Nico Müller endete das «Petit Le Mans» auf dem neunten Rang.

Ricardo Feller Meister mit Team 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch Ricardo Feller (Mitte) hatte allen Grund zum Jubeln © Lionspeed

Ellis war am Wochenende aber nicht der einzige Schweizer, der einen Titel holte: Ricardo Feller sicherte sich beim verregneten Finale der GT World Challenge in Barcelona (ESP) den Titel im Sprint-Cup. Mit einem zweiten Platz im ersten Rennen hat der Aargauer zusammen mit seinem dänischen Teamkollegen Bastian Buus schon am Samstag alles klar gemacht. Der zweite Platz reichte aus, weil sich Chris Lulham im Verstappen-Mercedes #3 drei Minuten vor Schluss im Kampf mit dem Bronze-Sieger rausdrehte. «Wir hatten das Glück auf unserer Seite», meinte Feller nach dem Rennen. «Ich weiss gar nicht, wie wir beim Restart wieder so weit vorne sein konnten. Mit dem Ergebnis können wir uns glücklich schätzen, aber nehmen es natürlich gerne mit.» Am Sonntag – bei deutlich besseren Witterungsverhältnissen – gab es abermals aus Schweizer Sicht Grund zur Freude: Das Duo Vermeulen/Green gewann für Emil Frey Racing das zweite Rennen. Auch für Patric Niederhauser endete die Sprint-Saison mit einem Podestplatz. Der Berner wurde am Samstag hinter Feller Dritter. 

Einen Einstand nach Mass feierte der 16-jährige Marlon Bayer bei der Formel-4-Meisterschaft in Saudi-Arabien. Bayer, der vor zwei Jahren noch in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fuhr, sicherte sich in beiden Rennen zum F4 Saudi Arabian Championship auf dem Jeddah Corniche Circuit die Pole-Position. Den ersten Lauf beendete er danach auf Rang 3, das zweite Rennen entschied er für sich. Damit stand der Rookie an seinem allerersten Formel-4-Wochenende in beiden Rennen auf dem Podium und führt nach dem Auftaktwochenende sowohl die Meisterschaft als auch die Rookie-Wertung an.

Erneut auf dem Podium stand auch Rally-Ticino-Sieger Kevin Gilardoni. Der 34-Jährige aus dem Misox wurde bei der Super Trofeo Lamborghini in Barcelona Dritter. Lauf 1 musste wegen eines Unwetters gestrichen werden. In der Gesamtwertung liegt Gilardoni vor dem grossen Finale in Monza (22.-25. Oktober) vorne. Allerdings nur mit einem Punkt Vorsprung.

Marlon Bayer Saudi 2026 Sieger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Souveräner Einstand: Marlon Bayer siegte in der Formel 4 © Archiv Bayer

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02.10.2026 Nicolas Lathion: «Zu vorsichtig dürfen wir bei der RIV nicht sein!»
Lathion Christophe Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auf Titelkurs: Nicolas Lathion und Morgane Apothéloz © Cornevaux

Nicolas Lathion und seine Beifahrerin Morgane Apothéloz peilen bei der Rallye du Valais den Schweizer Meister-Titel an. Für den Walliser wäre es nach dem Junior-Titel von 2017 der zweite Titel. 2024 und 2025 war er jeweils Gesamtfünfter. 

Nicolas Lathion hat vor der Rallye du Valais (29.-31. Oktober) alle Trümpfe in der Hand. Der 36-jährige Walliser nimmt mit 22 Punkten Vorsprung als Gesamtführender seine Heimrallye unter die Räder. Ein neunter Platz bei der RIV würde ihm und seiner Co-Pilotin Morgane Apothéloz zum Titelgewinn reichen. Wenn man Lathions Ergebnisse aus den vergangenen Jahren herbeizieht, sollte diese Aufgabe lösbar sein. 2023 wurde der Skoda-Pilot aus Charrat Vierter, 2024 Zweiter und im Vorjahr Fünfter. Doch genau darin liegt die Krux. Lathion sagt selber: «Volles Risiko müssen wir nicht nehmen, aber zu vorsichtig dürfen wir bei der RIV auch nicht sein!»

Du hast 22 Punkte Vorsprung vor dem Finale im Wallis. 32 Zähler kann man noch maximal machen. Reicht das, um den Titel nach Hause zu fahren?
Nicolas Lathion: Auf der einen Seite müssen wir nicht volles Risiko gehen. Das ist gut. Anderseits dürfen wir auch nicht zu vorsichtig fahren. Und letzten Endes müssen wir ins Ziel kommen. Wichtig wird sein, dass wir in einen guten Rhythmus kommen.

Ein neunter Platz (dafür gäbe es insgesamt zehn Punkte) würde zum Titelgewinn reichen. Das ist eine lösbare Aufgabe, oder?
Ja, aber eben immer vorausgesetzt, man kommt ins Ziel. Und Stand heute weiss ich auch noch nicht, wer meine Gegner sind. 

Lathion Ticino Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei der Rally del Ticino wurde Lathion zuletzt Fünfter © Eichenberger

Hast du die neue Saison mit dem bewussten Ziel angefangen, Schweizer Rallye-Meister zu werden?
Ja, das kann man so sagen. Unser Ziel war von Anfang an, möglichst alle Läufe zu bestreiten. Das ist uns gelungen. Und das ist, weil längst nicht alle Fahrer alle Rallyes bestreiten, das Rezept, um den Titel zu holen. 

Du bist schon einmal Schweizer Rallye-Meister geworden. Bei den Junioren 2017. Was würde dir dieser Titel bedeuten?
2026 ist mein drittes Jahr mit einem Rally2-Fahrzeug. So gesehen wäre der Titel eine Belohnung für all die harte Arbeit im Hintergrund.   

Würde es dir etwas ausmachen, wenn du den Titel gewinnst, ohne eine Rallye gewonnen zu haben?
Nein. Die bevorstehende Rallye du Valais ist erst meine zehnte Rallye auf Top-Niveau – ich habe also erst neun Rallyes mit einem Rally2-Auto absolviert. Im Vergleich mit Top-Piloten wie Coppens oder Hirschi habe ich sehr viel weniger Erfahrung. So gesehen ist es nicht besonders erstaunlich, dass ich in der Gesamtwertung noch nie ganz vorne lag. 

Wie bereitest du dich auf deine Heimrallye Ende Oktober vor?
Die nächsten zwei Wochen geht es darum, noch Partner und Sponsoren zu finden. Schliesslich hat man im Falle eines Unfalls auch immer noch einen Selbstbehalt von rund 25'000 Franken im Hinterkopf. Den gilt es abzusichern. Eine Vorbereitung in Form einer kleinen Vorbereitungsrallye wird es nicht geben. Dafür fehlen die Mittel.   

Bist du nervös?
(Lacht.) Noch nicht. Zwei Wochen vor der Rallye fängt es dann aber an zu kribbeln.

Lathion Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Beim Auftakt im Jura fuhr Lathion als Dritter aufs Podium © Cornevaux

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