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03.02.2026 Eric Berguerand: Diesmal kommt er wirklich zurück!
Eric Berguerand 2023 Gurnigel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Berguerand bei seinem letzten Rennen am Gurnigel 2023 © Eichenberger

Wenn ihm sein in die Jahre gekommener Lola F3000 nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht, gibt Eric Berguerand 2026 sein Comeback am Berg. Der siebenmalige Schweizer Berg-Meister warnt aber: «Wenn ich zurückkomme, dann nur zum Spass!»

Im Juni 2025 hat Eric Berguerand auf Instagram einen Post abgesondert. Darauf sieht und hört man vor allem seinen V8-Cosworth. Kaum war er online, ging es in der Gerüchteküche los. Sehr zur Freude von Eric. Denn der Post von 2025 war lediglich ein Jux. «Ich wollte sehen, wie die Szene reagiert», grinst Berguerand.

Etwas mehr als ein halbes Jahr später folgte nun ein weiterer Insta-Post. Diesmal steht dabei: «Black Mamba (damit ist sein schwarzer Lola F3000 gemeint), is back!» Und diesmal ist es kein Scherz. Auch wenn der Walliser auf Anfrage von Auto Sport Schweiz am Telefon wieder lacht – wie damals. Der 46-Jährige will es nochmals wissen. Allerdings betont er gleich zu Beginn des Gesprächs, dass der Spass im Vordergrund stünde. «Gegen die Turbo-Prototypen habe ich eh keine Chance mehr», meint «Bergus». «Und mein letztes Rennen war am Gurnigel 2023. Bis es wieder losgeht, bin ich mehr als zweieinhalb Jahre nicht mehr im Auto gesessen.» Soll heissen: Ball flach halten. Die Vorfreude auf das Comeback eines der populärsten Bergrennfahrers ist dennoch gross.

Berguerand hat noch nicht entschieden, wo er fahren wird. Und seine Lizenz muss er auch noch erneuern. «Aber zuerst muss ich das Auto wieder in Schuss kriegen. Dann sehen wir weiter.» Ob Hemberg, La Roche, Reitnau oder Anzère – das Bergrennen, bei dem die Rückkehr von Berguerand tatsächlich stattfinden wird, darf sich glücklich schätzen. Hoffnungen, er könne in die Meisterschaft eingreifen, will Berguerand keinem seiner Fans machen. «Ich fahre ausser Konkurrenz und will einfach schauen, ob ich noch Spass daran habe.» Dieser ist ihm in seinem letzten aktiven Jahr abhanden gekommen. «Das Wochenende ist ja eigentlich da, um sich zu vergnügen und von der Arbeit zu erholen», sagt Berguerand. «Wenn man sich vor lauter technischen Problemen und sonstigen Unannehmlichkeiten aber nur ärgern muss, ist das nicht sehr zielführend. Dann gehe ich lieber mit meinen Kindern Kart fahren oder unternehme sonst etwas mit meiner Familie oder Freunden.»

Auch die lange Pause macht Berguerand gewisse Sorgen. «Nach Covid musste ich jeweils die ersten beiden Trainings opfern, um überhaupt wieder in den Rhythmus zu kommen. Jetzt ist die Pause noch länger gewesen. Aber zum Glück muss ich ja niemandem mehr etwas beweisen.»

Eric Berguerand Motor 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Es tut sich was in der Werkstatt von Berguerand © Berguerand

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02.02.2026 Weekend-Report 03/2026
Louis Deletraz ALMS Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mister LMP2: Louis Delétraz (links) gewann beide Rennen in Dubai © ALMS

«Mister LMP2» Louis Déletraz hat seine eh schon stattliche Pokalsammlung am vergangenen Wochenende mit zwei weiteren Trophäen vergrössern können. Und auch der Rest der Schweizer war beim zweiten Lauf der Asian Le Mans Series erfolgreich unterwegs.

Das vergangene Wochenende war aus Schweizer schon allein aufgrund des Formel-E-Rennens in Miami ein Erfolg (siehe Extra-News). Aber das vermeintlich kleine Motorsportland Schweiz hatte noch mehr Grund zum Jubeln. Beim zweiten Lauf zur Asian Le Mans Series in Dubai gab es gleich mehrere Schweizer Erfolge zu feiern. Im ersten Rennen am Samstag sicherte sich Louis Delétraz mit seinen beiden Teamkollegen George Kurtz und Malthe Jakobsen den ersten Saisonsieg souverän mit knapp neun Sekunden Vorsprung. Im zweiten Durchgang setzte sich der Genfer abermals durch. Diesmal mit einem Vorsprung von 1,6 Sekunden – und das nach vier Stunden. Delétraz & Co. haben mit diesem Doppelsieg auch die Führung im Gesamtklassement übernommen, wenngleich man punktgleich mit dem Italo-französischen Trio Fuoco/Miles/Lacorte ist. Für Léna Bühler endete die LMP2-Premiere mit einem vierten Rang im zweiten Durchgang. Im ersten Renen schied sie mit einem Getriebeproblem aus.

Doch nicht nur in der Fahrerwertung der LMP2 liegt die Schweiz vorne. Auch in der LMP3 hat nach vier von sechs Läufen ein Schweizer die Nase vorne: Kevin Rabin. Der ehemalige Kart-Pilot aus Gingins im Kanton Waadt sicherte sich in Dubai die Ränge 5 und 3 mit dem Schweizer Team CLX, das obendrauf die Teamwertung anführt. Und auch in der GT3 war der Schweizer Psalm zu hören. Dort fuhr das Team Kessel Racing mit einem Ferrari 296 GT3 den Triumph am Samstag heraus. Am Sonntag verpassten die Tessiner mit Rang 4 knapp das Podium. Vor dem Finale in Abu Dhabi am kommenden Wochenende führt Kessel Racing die Teamwertung mit 21 Punkten Vorsprung an. Und das nicht etwa vor einem «Nobody». Auf Platz 2 folgt Manthey Racing – in GT3-Kreisen ein absoluter Hochkaräter. Wenn in Abu Dhabi alles rund läuft könnte die Schweiz dank Delétraz, Rabin, CLX und Kessel Racing also gleich vier Mal auf Platz 1 landen!

Nicht ganz so erfolgreich, aber auch auf dem Vormarsch waren die beiden Schweizer Formelpiloten in Dubai. Enea Frey verpasste zwar auch am dritten Rennwochenende der F3 Regional Middle East die Punkte, konnte aber mit Rang 12 im zweiten Lauf einen Achtungserfolg erzielen und in der Rookiewertung punkten. Florentin Hattemer belegte in der Formel 4 die Ränge 20, 24 und 16.

Kevin Rabin Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kevin Rabin (links) führt die Gesamtwertung der LMP3 an © ALMS

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02.02.2026 Pole-Position und Platz 2 für Nico Müller
Nico Mueller Miami 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller mit der Trophäe für die Pole-Position © Formula E

Nico Müller hat beim dritten Formel-E-Rennen der Saison 2025/2026 nicht nur die Pole-Position geholt, er hat sich auch seinen ersten Podestplatz als Porsche-Fahrer gesichert.

Miami scheint ein gutes Pflaster für Nico Müller zu sein. Im Vorjahr (damals noch bei Andretti) wurde er Vierter. Diesmal, im dritten Rennen als offizieller Porsche-Werksfahrer schaffte es der Berner zum zweiten Mal Formel-E-Karriere nach Valencia 2021 aufs Podium. Wobei das mit dem Podium so nicht ganz stimmt. Müller hat 2025 ein zusätzliches Mal auf dem Podium gestanden: in Jakarta. Dieser dritte Platz wurde ihm aber 13 Tage nach dem Rennen aberkannt, weil eine im Rennen ausgesprochene Strafe gegen Sébastien Buemi aufgehoben wurde…

Nun also hat’s mit Porsche-Power erstmals (richtig) geklappt. Und das nicht nur mit dem Podium. Müller sicherte sich in Miami auch seine erste Pole-Position. Dank Rang 3 von Teamkollege und Ex-Sauber-Pilot Pascal Wehrlein hat Porsche auch die Führung in der Team- und der Herstellerwertung übernommen. «Meine erste Pole-Position in der Formel E, mein zweiter Podestplatz und der erste mit Porsche – das fühlt sich ganz besonders an. Das Doppelpodium für das Team macht diesen Tag für uns grossartig. Ich freue mich sehr für alle und bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Es hat heute richtig Spass gemacht. Ob im Trockenen oder im Nassen: Das Auto hat einfach funktioniert, und wir konnten sehr wichtige Punkte mitnehmen. Natürlich möchte man immer gewinnen, aber Mitch Evans war heute einen Tick stärker. Glückwunsch an ihn – und beim nächsten Mal werden wir es ihm schwerer machen. Das motiviert mich noch zusätzlich.»

Auch die beiden anderen Schweizer holten in Florida Punkte. Edoardo Mortara wurde Sechster, Sébastien Buemi Siebter. In der Gesamtwertung liegen alle drei Eidgenossen in den Top 10: Müller ist (mit sieben Punkten Rückstand auf die Spitze) Fünfter, Mortara Siebter, Buemi Neunter. Es führt Nick Cassidy aus Neuseeland.

Nico Mueller Miami 2026 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Für Müller war es der erste Podestplatz mit Porsche © Formula E

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27.01.2026 Levi Arn: «Beim ersten Rennen auf dem Podium zu stehen, war überwältigend!»
Levi arn Estoril 2026 Podium Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stolz wie Oscar: Levi Arn auf dem Podium in Estoril © racingvisuals.ch

Wer hätte das gedacht? Der erst 15-jährige Levi Arn fuhr bei seinem ersten Autorennen in Estoril (POR) auf Anhieb als Dritter aufs Podest. Nach dem ersten Rennwochenende ist er Meisterschaftsfünfter und Dritter bei den Rookies!

Die Karriere des Levi Arn ist bis jetzt nicht nur beeindruckend, sondern auch im Eiltempo verlaufen. 2023 absolvierte er seine erste Saison im Kart. Damals fuhr er noch bei den Junioren (P4 in der autobau SKM). Im Jahr darauf wechselte er als noch nicht 14-Jähriger zu den Senioren und wurde dort Dritter. 2025 folgte dann der Aufstieg in die Königsklasse: Bei den Schaltkarts kannte der junge Solothurner keine Gnade und gewann den Schweizer Meistertitel mit einem neuen Punkterekord. Auf die neue Saison hin stieg Arn vom Kart- in den Automobilrennsport um. Als Vorbereitung auf seine erste Formel-4-Saison bestreitet Levi dafür die Formula 4 Winterseries by Gedlich. Gleich im ersten Rennen stand er als Dritter auf dem Podium.

Du bist in deinem ersten Formel-4-Rennen aufs Podium gefahren. Das haben vor dir nur ganz wenige geschafft. Wie fühlt sich das an?
Levi Arn:
Das Gefühl, beim ersten Rennen auf dem Podium zu stehen, war überwältigend. Ich wusste, dass ich schnell sein würde. Wenn alles passt. Aber dass es gleich im ersten Anlauf klappen würde, damit habe ich nicht gerechnet.

Hand aufs Herz: Wie sehr hast du mit einem solchen Ergebnis gerechnet?
Gerechnet habe ich nicht damit. Wie gesagt: Ich hatte vor dem Wochenende ein gutes Gefühl. Aber ich war dann doch etwas überrascht, dass ich ganz vorne mitmischen würde.

Wie viele Testtage hast du vor deinem ersten Rennen mit deinem Team Jenzer Motorsport abgespult?
Ich hatte 2025 vier Testtage mit Jenzer. Und noch vier Testtage mit Maffi Racing. Also insgesamt acht Tage.

Das ist verglichen mit anderen Fahrern ein Klacks…
Ja, ich habe von anderen Fahrern gehört, dass sie im vergangenen Jahr bis zu 80 Tage getestet haben. Wenn man dann gegen solche Konkurrenz nur drei Zehntelsekunden pro Runde verliert, ist das – so glaube ich wenigstens – nicht so schlecht.

Levi Arn Estoril 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Levi Arn liess es in Estoril mächtig fliegen © racingvisuals.ch

Dass nicht alles am ersten Wochenende gelingen kann, ist auch klar. Du hast zwei Mal einen neuen Frontflügel gebraucht. Wo siehst du das grösste Verbesserungspotenzial?
Das mit den Flügeln war so eine Sache. Der erste ist kaputt gegangen, weil mir einer reingefahren ist. Da konnte ich nichts dafür. Beim zweiten ist in der Schikane der Platz ausgegangen. Das ist beides ärgerlich. Verbesserungspotenzial? Ich muss noch lernen, geduldiger zu sein. Manchmal muss man sich wahrscheinlich einfach sagen: «Nimm dir beim Überholen zwei Runden mehr Zeit.» Aber das hat natürlich auch mit der noch fehlenden Erfahrung zu tun. Und dann muss ich noch lernen, mich durchzusetzen.

Durchzusetzen?
Ja, innerhalb des Teams. Aber auch da spielt die Erfahrung eine Rolle. Im dritten Rennen beispielsweise hätte ich auf Regenreifen und mit Regen-Set-Up losfahren sollen – statt mit Slicks. Aber eben: Das sind Dinge, die ich noch lernen und wo ich mich als Fahrer durchsetzen muss. Und wo wir uns als Team auch noch finden müssen. Bis jetzt bin ich aber superglücklich bei Jenzer Motorsport.

Und wie steht es um deine Fitness?
Die hat mir am ersten Rennwochenende keine Probleme bereitet.

Wie gross ist oder war eigentlich die Umstellung vom Kart in den Einsitzer?
Das Feeling ist schon ganz anders. Die Basis ist zwar dieselbe wie im Kart. Aber die Technik ist komplexer, das Team grösser und das Feedback umfangreicher. Im Auto braucht es viel mehr Gefühl als im Kart. Was mich überrascht hat: das Überholen ist im Formel 4 einfacher. Im Kart musst du aggressiver sein.

Weisst du schon, was nach der Winterserie auf dem Programm steht?
Der Plan ist, die italienische Meisterschaft zusammen mit Jenzer Motorsport zu bestreiten. Aber jetzt gilt der Fokus der Winter-Meisterschaft. Dort geht es am 7./8. Februar in Portimão weiter.

Levi Arn Podium Estoril Rookie 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Drittbester Rookie: der Jenzer-Pilot durfte auch im dritten Rennen aufs Podium klettern – ganz links mit Samuel Ifrid ein weiterer Schweizer © racingvisuals.ch

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26.01.2026 Weekend-Report 02/2026
Philip Ellis Podium Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter Sieg für Philip Ellis (2. v.r.) bei den 24h von Daytona © Winward Racing

Rallye Monte Carlo, 24h Daytona und Formel 4 in Estoril – das Wochenende war vollgepackt mit viel Rennaction und einigen Schweizer Erfolgen. Allen voran ein weiterer Klassensieg für Philip Ellis.

Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich heissen die Sieger der 24 Stunden von Daytona 2026. Porsche wurde seiner Favoritenrolle bei der 64. Ausgabe damit gerecht, wenngleich der Sieg knapper ausgefallen ist, als man es ursprünglich erwarten durfte. Bester Schweizer bei den Prototypen wurde Louis Delétraz. Der Genfer erreichte das Ziel in derselben Runde wie der siegreiche Porsche und wurde als zweitbester Cadillac-Pilot Sechster. Ebenfalls in derselben Runde lag der BMW von Raffaele Marciello, der Achter wurde. Knapp am Podium vorbei schrammte Grégoire Saucy. Der Jurassier wurde mit seinem Team United Autosports bei seiner ersten Daytona-Teilnahme Vierter in der LMP2, der zweiten Klasse also.

Für das spektakulärste Finish in diesem Rennen sorgte die GTD-Klasse. Philip Ellis im Winward-Mercedes #57 und der Däne Nicki Thiim im Aston-Martin #44 lieferten sich ein Duell am respektive über dem Limit. Höhepunkt war eine Berührung bei 280 km/h auf der Zielgeraden, bei der Ellis beinahe abgeflogen wäre. Der Zuger wurde für den Vorfall verwarnt, rettete den Klassensieg aber dennoch ins Ziel. Für Ellis war es nach 2021 und 2024 der dritte Sieg in Daytona. Für Ricky Feller endete das Rennen im Manthey-Porsche (in der GTD Pro) auf Rang 5.

Gregoire Saucy Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Knapp am LMP2-Podium vorbei: Grégoire Saucy © United Autosports

Wild ging es auch bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo zu. Extreme winterliche Bedingungen prägten den Klassiker und sorgten auf den 17 Wertungsprüfungen für schwierige, schnee- und eisbedeckte Strassen, was zu zahlreichen Abflügen führte. Davon nicht beirren liess sich Oliver Solberg. Der Sohn von Ex-Rallye-Weltmeister Petter Solberg wurde als 24-Jähriger zum jüngsten «Monte»-Sieger in der Geschichte der WRC. Auch aus Schweizer Sicht war es eine schwierige Rallye. Olivier Burri und Beifahrer Stéphane Fellay kamen mit ihrem Toyota Yaris auf Platz 27 ins Ziel. Gegenüber den Kollegen von sport-auto.ch meinte der Routinier: «Es war eine komplizierte Rallye, und wir sind nicht zufrieden. Wir sind dreimal gegen die Wand gefahren. Ich habe noch nie so viele Fehler gemacht.» Auch am letzten Tag lief es für Burri nicht nach Wunsch. «Wir haben am Col de Turini ein Rad beschädigt, das wir wechseln mussten, und hatten bis zum Ende eine verbogene Aufhängung.» Für den zweiten Schweizer im Feld, Stefano Mella, endete die Monte-Premiere im Skoda Fabia RS Rally2 auf Rang 37. «Wir sind froh, im Ziel angekommen zu sein. Auch wir hatten auf dem Col de Turini so unsere Probleme. Wir hatten Spikereifen, aber der Schnee war bereits geschmolzen – und dann kam der Regen...»

Olivier Burri Monte 2026 myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Olivier Burri kämpfte bei der «Monte» mit schwierigen Bedingungen © myrally.ch

Einen vorzüglichen Start erwischten die neuen Schweizer Formel-4-Piloten beim Auftakt der Winterserie in Estoril (POR). Für das erste Highlight sorgte Levi Arn. In seinem allerersten Rennen wurde der Solothurner, 2025 Schweizer KZ2-Meister, sensationell Dritter im Gesamtklassement und Dritter bei den Rookies. Auch im dritten Rennen stand Arn als drittbester Rookie nochmals auf dem Podium. Zufrieden war auch Samul Ifrid mit seinem ersten Rennwochenende. Der ehemalige UBIQ-Pilot (im Vorjahr Zweiter in der X30 Challenge) steigerte sich von Rennen zu Rennen. Nach Platz 17 im ersten Lauf, war er im zweiten Durchgang schon Zehnter. Im dritten Rennen wurde er Sechster und war damit zweitbester Rookie. Für ein weiteres Podium sorgte Chiara Bättig. Die dreifache Schweizer Kart-Meisterin fuhr im dritten Lauf (nach den Rängen 16 und 17) als Zweite aufs Podium und war damit auch die schnellste Frau im Feld. Max Kammerlander (wie Ifrid bei Cram Motorsport unterwegs) beendete sein erstes Rennwochenende auf den Rängen 14, 22 und 12. Georgiy Zasov, Teamkollege von Arn bei Jenzer Motorsport, landete bei seiner Premiere auf den Rängen 19, 30 und 26.

Noch nicht auf Touren kamen die beiden Schweizer in den Emiraten: Enea Frey (Formula 3 REG Middle East) musste sich am zweiten Rennwochenenden mit den Plätzen 23, 29 und 28 zufrieden geben. Trident-Pilot Florentin Hattemer (F4 Middle East) gelang beim zweiten Rennen in Abu Dhabi mit den Plätzen 16, 11 und 21 eine leichte Steigerung gegenüber dem ersten Rennwochenende.

Einen gelungenen Einstand feierte dafür Dan Allemann. Der junge Schweizer Nachwuchsfahrer wurde beim ersten Lauf zur WSK Masters Series im italienischen La Conca Fünfter in der Kategorie OK. Im Pre-Finale war Allemann sogar Zweiter.

Winter Series Ifrid Arn racingvisuals com Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Neulinge: Ifrid (l.) und Arn (r.) auf dem Podium in Estoril © racingvisuals.ch

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