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05.11.2026 Saucy bei McLaren befördert
Saucy neuer Mc Laren Hypercar Test Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Grégoire Saucy und der neue Hypercar von McLaren

Gute Nachrichten aus England! Grégoire Saucy wurde bei McLaren befördert. Der Jurassier darf 2027 mit dem neuen McLaren Hypercar in der WEC fahren. 

Mit Sébastien Buemi (Toyota) und Raffaele Marciello (BMW) hat die Schweiz zwei heisse Eisen in der Langstrecken-WM. Für 2027 stösst ein dritter Fahrer dazu: Grégoire Saucy. Der Jurassier, seit diesem Jahr im McLaren Driver Development Programme, wird teamintern befördert und darf im nächsten Jahr den erstmals eingesetzten McLaren Hypercar fahren. Damit sind fünf der sechs Mclaren-Sitze für die Premierensaison 2027 vergeben. Neben Saucy stehen Mikkel Jensen, Laurens Vanthoor, Alex Lynn und Leonardo Fornaroli als Piloten im Aufgebot des britischen Herstellers.

Saucy ist mit dem McLaren Hypercar schon recht gut vertraut. Der ehemalige Jenzer-Pilot hat bereits Anfang Mai beim Rollout des Fahrzeuges in Varano am Steuer des McLaren MCL-HY gesessen. «Ich bin so glücklich, diese Chance zu erhalten», sagt Saucy. «Als ich zum McLaren Hypercar-Team für dessen Entwicklungsphase stiess, hoffte ich, dass sich daraus ein festes Renncockpit ergeben könnte. Doch ich wusste auch, dass es auf dem Fahrermarkt eine Vielzahl an erfahrenen Talenten gibt. Ich bin fokussiert geblieben, habe hart gearbeitet und mich schnell an den MCL-HY angepasst.»

Die FIA WEC ist für Saucy keine Unbekannte. 2024 und 2025 bestritt er die Saison im McLaren 720 LMGT3 Evo. 2026 trat der Schweizer in der European Le Mans Series (ELMS) an und konnte sogar den Titel in der LMP2-Klasse mit United Autosports holen. «Er hat uns während des gesamten MCL-HY-Testprogramms durch seine Schnelligkeit, seine methodische Arbeitsweise im Team sowie seine Fortschritte im Verlauf des intensiven Testplans beeindruckt», meint McLaren-Hypercar-Teamchef James Barclay. «Er hat sich diese Chance verdient, und wir freuen uns darauf zu sehen, wie er bei McLaren den nächsten Schritt in seiner Karriere macht.»

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04.11.2026 Starke Schweizer in der italienischen Formel 4
F4 Italia Arn Imola Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Levi Arn: Einer von zwei F4-Rookies aus der Schweiz © F4 Italia

Am Wochenende ging in Mugello die italienische Formel-4-Meisterschaft zu Ende. Unter anderem mit einem Sieg für Jenzer Motorsport. Zwei Schweizer Rookies haben ebenfalls überzeugt.

Sie gilt seit Jahren als die am härtesten umkämpfte Formel-4-Meisterschaft. Und einer der ehemaligen Meister hat am Wochenende in der Formel 1 Geschichte geschrieben: Kimi Antonelli, italienischer Formel-4-Champion von 2022, wurde in Mexiko zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. Auch andere bekannte Nachwuchsfahrer wurden in Italien «gross». Haas-Pilot Oliver Bearman beispielsweise sicherte sich 2021 den Titel. Und beim Meister von 2024, Freddie Slater, ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis er in der Königsklasse fährt. In Mexiko absolvierte er das erste freie Training für das F1-Team von Audi. 2027 wird der Brite in der Formel 2 fahren.

Von einer solchen Karriere träumen auch die beiden Schweizer Florentin Hattemer und Levi Arn (beide 16). Sie haben in diesem Jahr an allen sieben Rennen zur italienischen Meisterschaft teilgenommen. Und sie haben sich wacker geschlagen. Hattemer (ursprünglich aus Basel) wurde mit 116 Punkten 21. im Gesamtklassement, Arn (aus Solothurn) sammelte 78 Zähler und belegte Rang 23. Hattemer, der für das italienische Team Trident fährt, schaffte es fünf Mal in die Top 10. Sein bestes Ergebnis war ein sechster Platz am ersten Mugello-Wochenende. Arn fuhr vier Mal unter die besten Zehn und wurde in Monza sensationell Vierter. Am vergangenen Wochenende, beim Finale in Mugello, sicherte er sich nochmals einen sechsten Platz.

Das alles mag aus der Sicht eines Laien «mittelprächtig» erscheinen. In einer Meisterschaft, die aber von zwei Teams, die im Schnitt je sieben Autos stellen (US Racing und Prema), dominiert wird, sind solche Ergebnisse absolute Top-Resultate. Auch in der Rookie-Wertung haben die beiden Schweizer überzeugende Arbeit geleistet. Arn beendete die Saison als Siebter mit einem Sieg in Monza und insgesamt vier Podestplätzen. Hattemer wurde Fünfter. Fünf Mal schaffte er es aufs Podium. Beim Auftakt-Wochenende in Misano stand er zwei Mal als Zweiter auf dem «Stockerl». In Imola qualifizierte er sich als Dritter. Der Plan von beiden Piloten ist, 2027 ein zweites Jahr in der Formel 4 anzuhängen.

Einen besonderen Erfolg feierte auch Jenzer Motorsport beim Saisonabschluss. Der Deutsche Elia Weiss, eben erst Meister in der F4 CEZ geworden, feierte in Mugello seinen ersten Laufsieg in der italienischen Formel 4. Um ein Haar (wegen zwei Punkten) hätte sich das Team aus Lyss in der Teamwertung noch an Van Amersfoort Racing vorbeigeschoben. Am Ende blieb der fünfte Schlussrang.

F4 Italia Hattemer Monza 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Florentin Hattemer wurde bei den Rookies Fünfter © F4 Italia

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04.11.2026 Schläppi nach dramatischem Finale Vizemeister
Schlaeppi Siegerehrung Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mathias Schläppi und Beifahrerin Iris Thurnherr (ganz rechts) auf Platz 2 bei der Siegerehrung des Deutschen Rallye Cups © Dörrenbächer

Es fing so verheissungsvoll an.  Doch am Ende verlor Mathias Schläppi beim Finale des Deutschen Rallye Cups den Titel wegen einem einzigen Pünktchen.

Mathias Schläppi hatte am Wochenende beim gemeinsamen Lauf mit der Deutschen Rallye-Meisterschaft im Saarland die grosse Chance, den Deutschen Rallye Cup (DRC) zu gewinnen. Und nach der ersten Prüfung sah alles vielversprechend aus. Mit Co-Pilotin Iris Thurnherr auf dem Beifahrersitz erwischte der Meiringer mit der Klassen-Bestzeit einen Auftakt nach Mass. Doch am Samstag nahm das Unheil seinen Lauf. Die anspruchsvolle Prüfung «Pfeffelbach» bot zwar enormen Fahrspass, forderte Mensch und Material jedoch auch mit einem ordentlichen Schotteranteil heraus. Ein unglücklicher Dreher auf einem solchen Schotterstück kostete Schläppi Zeit, sodass man fast 31 Sekunden auf die Spitze verlor.

Und es kam noch schlimmer: Auf der dritten Wertungsprüfung versuchte Schläppi, die gewohnte Balance aus kontrollierter Fahrweise und guter Rennpace zurück zu erlangen. Er sollte damit aber kein Glück haben. Rund drei Kilometer vor dem Ziel handelte sich Schläppi einen Reifenschaden ein. Insgesamt verlor er dadurch mehr als 35 Sekunden und fiel in seiner Klasse weiter zurück. «So ein Reifenschaden kann einfach passieren. Dass es so unmittelbar nach dem Dreher passiert ist, war sehr bitter», fasste Schläppi die Geschehnisse der ersten Rallye-Hälfte zusammen. 

Der doppelte Rückschlag hinterliess Spuren. Der zweite Durchgang verlief zwar ohne weitere nennenswerte Probleme. «Nach den Zwischenfällen war aber einfach der Wurm drin. Das Vertrauen war weg. Es war am Ende eine Kopfsache – wir waren schlicht zu langsam», reflektierte Schläppi die entscheidende Phase schonungslos. Am Ende reichte es zwar für den dritten Platz in der Klasse NC3. Doppelte Punkte beim Saisonfinale sowie ein starker Klassensieg der Meisterschaftskonkurrenten Pöttgen/Wölwer sorgten letztlich jedoch dafür, dass Schläppi die DRC-Krone um einen einzigen Zähler verpasste. «Die Enttäuschung ist im Moment natürlich unfassbar gross. Es tut wahnsinnig weh, den Titel so knapp zu verpassen. Aber die Entwicklung des Teams macht mich unheimlich stolz und dankbar. Die Begeisterung wächst und das Teamgefüge ist stark. Das ist der eigentliche Erfolg dieser Saison.»

Mathias Schlaeppi Pfeffelbach 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein Dreher und ein Reifenschaden kosteten den Titel © Dörrenbächer

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03.11.2026 Provisorischer Slalom-Kalender 2027
Roger Buerki 2026 Ambri Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Slalom-Saison 2027 beginnt in Ambri © myrally.ch

Dieselben Veranstalter, dieselbe Anzahl Rennen: Die Schweizer Slalom-Meisterschaft 2027 unterscheidet sich nur marginal vom Kalender 2026. Bei der Reihenfolge der Rennen hat man aber Anpassungen angenommen.

Wie die Schweizer Berg-Meisterschaft bleibt auch die Schweizer Slalom-Meisterschaft 2027 unverändert – zumindest, was die Anzahl Rennen und die Veranstalter betrifft. Eine Rückkehr nach Romont/FR ist also auch 2027 nicht vorgesehen.  

Neu beginnt die Slalom-Saison in Ambri und nicht in Frauenfeld! Am 24./25. April wird auf dem Flugplatz vor den Toren des Gotthards eine Doppelveranstaltung abgehalten. Die «Autorenntage Frauenfeld» finden dann eine Woche später am 1./2. Mai statt. Danach geht es im Wochentakt weiter: 8./9. Mai in Bière (wieder eine Doppelveranstaltung), 15./16. Mai in Chamblon.

Neu findet das Finale der Schweizer Slalom-Meisterschaft in Bure/JU statt. Während die ersten sechs Rennen innerhalb von drei Wochen über die Bühne gehen, gibt es auch nächstes Jahr eine kleine Verschnaufpause bis zum Finale. Dieses ist für den 19./20. Juni geplant.

Die Testtage in Ambri sollen im kommenden Jahr am 2./3. April durchgeführt werden. 

24./25. April, Ambri (Doppelveranstaltung)
1./2. Mai, Frauenfeld
8./9. Mai, Bière (Doppelveranstaltung)
15./16. Mai, Chamblon
19./20. Juni, Bure 

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03.11.2026 Provisorischer Berg-Kalender 2027
Hemberg 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch 2027 ist Hemberg wieder das Auftaktrennen © Eichenberger

Der vorläufige Kalender der Schweizer Bergrennen für 2027 gleicht dem von 2026 in den Grundzügen. Mit der Rückkehr des «Gurnigels» stehen wieder acht Rennen auf dem Programm. 

Der Kalender der Schweizer Berg-Meisterschaft 2027 umfasst die acht ursprünglich auch für 2026 geplanten Rennen. Das heisst: mit der Rückkehr des Bergrennens am Gurnigel stehen dieselben acht Rennen auf dem Programm wie 2026.

Eröffnet wird die Saison am 5./6. Juni in Hemberg, gefolgt von La Roche – La Berra am 12./13. Juni. Zwei Wochen später steht dann Reitnau auf dem Kalender. Die bisherige Eintages-Veranstaltung soll im kommenden Jahr aufgewertet werden. Geplant ist (wie bei allen anderen Rennen) ein Zweitagesbetrieb. Die Gemeinde hat dafür ihr «i.O.» gegeben. Auch die Equipe Bernoise als Mitorganisator hat sich für eine Zweitages-Veranstaltung ausgesprochen. 

Weiter geht es am 24./25. Juli mit dem Klassiker in Anzère. Danach steht mit Saint-Ursanne – Les Rangiers der einzige Lauf, der gleichzeitig auch zur EBM zählt, vom 13.-15. August auf dem Programm. Am 28./29. August geht’s nach Oberhallau, ehe am 11./12. September der Gurnigel sein Comeback feiert. Die Ausgabe 2026 musste aufgrund der Trockenheit und der Brandgefahr abgesagt werden. Das Finale der Schweizer Berg-Meisterschaft findet dann wie gewohnt am 18./19. September in Les Paccots statt.

5./6. Juni, Hemberg
12./13. Juni, La Roche – La Berra
26./27. Juni, Reitnau
24./25. Juli, Ayent – Anzère
13.-15. August, Saint-Ursanne – Les Rangiers
28./29. August, Oberhallau
11./12. September, Gurnigel
18./19. September, Châtel-Saint-Denis – Les Paccots

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