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04.05.2026 Bergrennen Eschdorf: Trauer statt Trophäen
5642706f d9ce 4ac6 92d2 84b39da053be Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Robin Faustini war im Training in Eschdorf Gesamtschnellster © LP Rallye13

Beim Bergrennen Eschdorf in Luxemburg waren am vergangenen Wochenenden auch einige Schweizer im Einsatz. Nach einem tragischen Unfall am Sonntagmorgen wurde die Veranstaltung aber vorzeitig abgebrochen.

Mit Trauer statt Trophäen kehrten die Teilnehmer vom 34. European Hill Race in Eschdorf (LUX) nach Hause, darunter ein gutes Dutzend Schweizer. Im Verlauf des ersten Rennlaufs am Sonntagmorgen kam der bekannte belgische Porsche-Pilot Loic Cordier von der Strecke ab und erfasste dabei auch Streckenposten. Leider kam dabei eine 48-jährige Frau ums Leben, der Fahrer selbst und ein weiterer Marschall erlitten Verletzungen. Bis zum Abbruch der Veranstaltung waren 70 der 132 im Training klassierten Fahrer aus sieben Nationen im Ziel. Fabien Houlmann (Peugeot 205) und Andreas Helm (VW Polo) führten ihre Pf-Gruppen zu diesem Zeitpunkt an.

Gesamtschnellster im Training war der zweifache Schweizer Bergmeister Robin Faustini vor dem Franzosen Sébastien Petit (beide Nova NP01 Emap Turbo) und den zwei weiteren Eidgenossen Michel Zemp im Norma-Helftec-Turbo (1. E2-SC-2000) und Marcel Steiner im Nova NP01-Helftec-Turbo). Für die Schweizer war das beliebte Rennen in Luxemburg ein willkommenes Training unter Wettbewerbsbedingungen vor dem Start zur Nationalen Meisterschaft am 6./7. Juni in Hemberg. Auto Sport Schweiz entbietet den Hinterbliebenen ihre aufrichtige Anteilnahme und wünscht allen weiteren Betroffenen viel Kraft bei der Bewältigung der Folgen dieses Unglücks.

Text: Peter Wyss

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