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10.08.2026 Bergrennen international: Wieder Schweizer auf dem Podium
Marcel Steiner Osnabrueck 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marcel Steiner wurde in Osnabrück Gesamtvierter © Lp Rallye13

Bevor es am Wochenende zum Klassiker nach Les Rangiers geht, haben einige Schweizer bei den Bergrennen in Osnabrück (GER) respektive am Mont Dore (FRA) teilgenommen. 

Nur vier Schweizer – deutlich weniger als in den vergangenen paar Jahren – nahmen am vergangenen Wochenende am 58. Int. ADAC Bergrennen Osnabrück teil, dem nördlichsten Lauf zur deutschen Bergmeisterschaft. Als Stammgast und früherer Gesamtsieger zählte Marcel Steiner mit seinem Nova Proto Helftec-Honda-Turbo zum engeren Favoritenkreis, musste sich jedoch am Ende mit dem vierten Rang begnügen. Immerhin durfte er somit auf das von den fünf schnellsten Fahrern des Tages gebildete Gesamtpodium steigen. Als Tagessieger in der Addition der zwei schnellsten Zeiten aus drei Läufen auf der zwei Kilometer langen Strecke in der Borgloher Schweiz ging der Franzose Sébastien Petit vor dem Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik (beide Nova Proto Emap Turbo) und dem Deutschen Alexander Hin (Osella PA30) hervor. 

Weniger stark als üblich waren die vielen Gruppen der Tourenwagen besetzt. Auch hier zeigten die drei gestarteten Schweizer mit den Gesamträngen 19, 29 und 30 ihre fahrerische Klasse. «Speedmaster» belegte mit seinem Ford Escort Cosworth hinter dem Tschechen Dan Michl auf Lotus Elise Hartley den zweiten Gesamtrang aller geschlossenen Fahrzeuge und gewann die Gruppe Klassik (Einteilung nach Hubraumklassen). Auch Sergio Kuhn (Peugeot 308 TCR) gewann als drittschnellster Tourenwagenpilot wie schon bei manchem SM-Lauf in diesem Jahr seine Gruppe (Pf4), ebenfalls der gleich dahinter als Viertschnellster folgende Manuel Santonastaso im BMW 320 WTCC (Pf3).

Zwei Erfolgsmeldungen gibt es auch vom französischen Bergmeisterschaftslauf am Mont Dore, der früher zur Europa-Bergmeisterschaft zählte. Lionel Ryter kam mit seinem Tatuus-Renault in seiner Klasse auf den zweiten Rang hinter einem Tatuus-Honda Masters und belegte dabei den 19. Gesamtrang. Allerdings bestritt er nur zwei der drei ausgetragenen Rennläufe. Tagessieger wurde Marc Pernot im neuen Nova Proto NP01 Hartley Turbo aus der Sportwagenklasse bis zwei Liter, der sich damit vorzeitig den dritten französischen Bergmeistertitel in Folge sicherte. Im Championnat de France de la Montagne VHC entschied Guillaume Mathez im Gruppe-A-Peugeot 309 GTI 16V einmal mehr seine aus fünf Fahrzeugen bestehende Gruppe AJ2 für sich und war damit fünftschnellster VHC-Tourenwagenpilot.

Text: Peter Wyss

Speedmaster Osnabrueck 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«Speedmaster» war zweitschnellster Tourenwagenfahrer © Lp Rallye13

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