Aufgrund der Absage des Bergrennens am Gurnigel starteten einige Schweizer Bergrennfahrer und -fahrerinnen am Wochenende beim Deutschen Meisterschaftslauf in Eichenbühl respektive beim Finale der französischen Meisterschaft am Mont Verdun.
Die schon Mitte August erfolgte Absage des Bergrennens am Gurnigel veranlasste einige Schweizer Fahrer respektive Fahrerinnen, am vergangenen Wochenende stattdessen beim Deutschen Meisterschaftslauf in Eichenbühl an den Start zu gehen. Zwei von ihnen kamen mit Pokalen für Klassensiege nach Hause. Aus Zeitgründen fiel die Entscheidung bei wechselhafter Witterung in nur zwei Rennläufen.
Wie bei den meisten Schweizer Bergrennen war Sergio Kuhn mit seinem Peugeot 308 TCR in Deutschland der Schnellste. Er gewann nicht nur seine Klasse, sondern auch die gesamte Gruppe nach Performance-Faktor 4. Als Gesamtzwölfter war Kuhn der Schnellste aus der Schweizer Fraktion.
Als strahlende Siegerin über zwei Klassenkonkurrenten liess sich Vanessa Zenklusen (Subaru Impreza) feiern. In seiner aus 17 Wagen bestehenden Klasse bis 1400 cm3 stieg Andreas Helm (VW Polo) als Dritter ebenfalls aufs Podium. Der mit Schweizer Lizenz startende Süddeutsche Hansi Eller holte zudem mit seinem Opel Kadett 1.6 einen Klassensieg. Der Gesamtsieg ging an den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik auf Nova Proto Emap Turbo.
Mit dem 100. Bergrennen Limonest–Mont Verdun endete am Sonntag die französische Bergmeisterschaft 2026. In Wertung kamen die zwei schnellsten Zeiten aus vier Rennläufen. Hinter dem bereits als Champion de France de la Montagne feststehenden Tagessieger Marc Pernot im «kleinen» Nova Proto Hartley Turbo holte Victor Darbellay beim Jubiläumsrennen als Gesamtfünfter hinter drei Dreiliter-Sportwagen den zweiten Platz in der Klasse 2B. Als 14. im Gesamtklassement gewann Jean-Jacques Maitre im Nova Proto mit Honda-Saugmotor solo die Klasse 2A. Als Gesamt-23. bezwang Roland Bossy im Tatuus F3T-318 seinen einzigen Gegner mit einem identischen Rennwagen in der Klasse 8., hingegen musste sich Hervé Villoz mit seinem Dallara F302-04 dem einzigen Gegner in der Klasse 4 geschlagen geben. In der separaten VHC-Meisterschaft der historischen Fahrzeuge eroberte Guillaume Mathez im Peugeot 309 GTI 16S einen überlegenen Klassensieg.
Text: Peter Wyss
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