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15.07.2026 Berguerand plant Start in Anzère
Berguerand Anzere 2026 Vorschau Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Darf sich Anzère auf Eric Berguerand freuen? © Eichenberger

Es könnte das Comeback des Jahres werden! Wenn alles klappt, wird Eric Berguerand (47) am 25./26. Juli beim Bergrennen von Ayent nach Anzère mit seinem schwarzen Lola FA99 endlich wieder am Start stehen.

Eric Berguerand kommt wie angekündigt zurück. Bei seinem Heimrennen von Ayent nach Anzère will der 47-jährige Walliser am letzten Juli-Wochenende sein Comeback in der Schweizer Berg-Meisterschaft geben. Nach 1049 Tagen kehrt damit der schwarze Lola FA99 zurück – sehr zur Freude der Fans. Berguerand hat schon mehr als einen Anlauf genommen, um nochmals am Berg Gas geben zu können. Doch sein Cosworth-Motor hat ihn immer wieder im Stich gelassen. «Ich habe ihn eingebaut, wieder ausgebaut, zum Tuner gebracht – immer dasselbe Spiel. Beim letzten Versuch hat er endlich funktioniert.» Noch ist Berguerands Start nicht zu 100% in Stein gemeisselt. «Ich werde Anfang nächster Woche noch ein Roll-Out machen», sagt Berguerand. «Dann wird sich zeigen, ob ich in Anzère tatsächlich am Start stehe oder nicht.»

Berguerands letzter Einsatz in der Schweizer Berg-Meisterschaft geht auf das Bergrennen am Gurnigel von 2023 zurück. Damals hatte ihn der erst gerade frisch revidierte V8 nach den beiden ersten Läufen im Stich gelassen. «Der Motor hatte damals schon im Training komische Geräusche von sich gegeben», erzählt Berguerand. Bei einer genaueren Analyse stellte sich heraus, dass es ein Problem an den Kolben gab. «Ich verlor Öl und hatte kaum mehr Leistung.»

Berguerand Anzere Vorschau 2026 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Berguerand bei seinem vorerst letzten Einsatz am Gurnigel 2023 © Eichenberger

Nachdem er Marcel Steiner zu dessen sechstem Berg-Titel gratuliert hatte, packte Berguerand damals seine sieben Sachen zusammen. Seither ist die «Black Mamba» nicht mehr zum Einsatz gekommen. Am 25./26. Juli soll das mit zahlreichen Formel-1-Teilen aufgemotzte Formel-3000-Auto endlich wieder am Start stehen. «Ich bin da, um Spass zu haben», betont der siebenmalige Schweizer Berg-Meister Berguerand. «Wenn ich sehe, was die Konkurrenz mit den Turbo-Motoren für Zeiten fährt, will ich mir gar keinen Druck machen.»

Dass Berguerand niemandem mehr etwas beweisen muss, ist klar. Trotzdem (und immer vorausgesetzt das Roll-Out verläuft positiv) sind wir wohl alle gespannt wie ein Flitzebogen, welche Zeiten der Routinier fahren kann. 2023 hat er bei seinem letzten Anzère-Ritt eine 1:24,876 min in den Asphalt gestanzt. Im Vorjahr fuhr Robin Faustini mit seinem Nova Proto in 1:22,616 min einen neuen Streckenrekord bei der Walliser Traditionsveranstaltung. Diese freut sich jetzt schon über den prominenten Rückkehrer. Aber eben: Noch ist nicht aller Tage Abend.

Mehr zum Bergrennen von Ayent nach Anzère erfahren Sie nächste Woche auf motorsport.ch.

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Eric Berguerand: «Ich bin da, um Spass zu haben!» © Eichenberger

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