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28.07.2020 DTM-Auftakt: Die Chancen der Schweizer
Scherer Fabio Test Nuerburgring 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Scherer und Müller: Am Wochenende wird es wohl keine Tipps mehr geben

Am Wochenende steigt in Spa-Francorchamps der langersehnte Auftakt zur DTM-Saison. Mit dabei sind auch zwei Schweizer: der Vorjahreszweite Nico Müller und Neuling Fabio Scherer.

Das kommende Wochenende wird Motorsport-Fans so vorkommen, als würden Weihnachten und Geburtstag zusammenfallen. Nach wochenlanger Pause wegen COVID-19 ist am Schweizer Nationalfeiertag der Bär los! Neben der Formel 1, die in Silverstone zur vierten WM-Runde einlädt, geht in Spa die DTM- und auf dem Lausitzring die GT-Masters-Saison los. Parallel findet auch der vierte Lauf zur VLN auf dem Nürburgring statt. Und in Misano das «Racing Weekend», bei dem u.a. die italienische Formel 4 ihre ersten Rennen bestreitet.

Zurück zur DTM und den beiden Schweizer Hoffnungsträgern Nico Müller und Fabio Scherer. Die Ausgangslage der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein. Müller geht in seine siebte Saison und kann nach dem zweiten Gesamtrang 2019 eigentlich nur nach dem Titel greifen. Alles andere wäre eine Bestätigung seiner Leistung von 2019, nicht aber eine Steigerung. Für Scherer sieht die Ausgangslage anders aus. Als DTM-Neuling muss er noch viel lernen. Ausserdem fährt der gebürtige Luzerner, der inzwischen in Engelberg wohnt, nicht für die Werksmannschaft, sondern für WRT, ein privates Audi-Team aus Belgien. «Wenn ich in den ersten Rennen in die Punkte fahren kann, würde mich das freuen», sagt Scherer.

Wichtig ist beiden, dass es endlich losgeht. Seit dem letzten offiziellen Test am Nürburgring sind schon wieder sieben Wochen vergangen. «Ich bin in der Zwischenzeit noch ein Rennen am Nürburgring gefahren», sagt Müller. «Aber jetzt brenne ich auf den Auftakt der DTM.» Für Müller wird der August zu einem wahren Renn-Eldorado. Nach dem Auftakt in Spa geht es für ihn in Berlin mit der Formel E weiter. Danach folgen am 15./16. Und 22./23. August gleich die nächsten DTM-Rennen. «Auf meinem Programm stehen 10 Rennen in 16 Tagen», sagt Müller. «Aber ich bin bereit. Meine Batterien sind geladen.»

Wegen COVID-19 finden die Rennen der DTM und die Läufe zum ADAC GT Masters ohne Zuschauer statt. Und auch der Zeitplan hat sich geändert. Die DTM wird das komplette Programm an zwei Tagen durchboxen. Die Rennen werden live bei SAT1 ausgestrahlt (Samstag und Sonntag, Start jeweils 13.33 Uhr). Die Rennen zum GT Masters mit zehn Schweizern am Start können auf SPORT1 live verfolgt werden (Samstag und Sonntag, Start jeweils 13 Uhr).

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