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20.10.2021 Eric Berguerand: 2022 wieder dabei?
Oberhallau 09 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eric Berguerand 2019 beim Bergrennen in Oberhallau © Eichenberger

2019 wurde Eric Berguerand überlegen Schweizer Berg-Meister. Seither ist der Walliser wegen der Corona-Pandemie nicht mehr gefahren. Das könnte sich 2022 ändern.

Seit zwei Jahren steht der Lola FA99 von Eric Berguerand in der Garage. Wegen der Corona-Pandemie ist der sechsmalige Schweizer Berg-Meister in den vergangenen 24 Monaten kein einziges Rennen gefahren. 2022 könnte sich das ändern. «Wenn es eine normale Berg-Meisterschaft gibt, bin ich wieder dabei», sagt der 42-jährige Walliser. «Vorausgesetzt das Auto läuft…»

Viel hat er in den vergangenen zwei Jahren nicht am Auto gearbeitet. Auch hat Berguerand in diesem Jahr keine Lizenz gelöst. «Es war irgendwann absehbar, dass es auch 2021 keine Meisterschaft geben wird», meint der Formel-3000-Pilot. «Und für nur ein Rennen wollte ich keine Lizenz lösen.»

Trotzdem hat Berguerand die Szene weiter verfolgt – insbesondere das FIA Hill Climb Masters in Portugal und das Bergrennen in Oberhallau, das einzige Schweizer Bergrennen 2021. Bei Letzterem freute er sich besonders über den Tagessieg von Robin Faustini. «Der erste Sieg ist immer wichtig», sagt Berguerand. «Vor allem für einen jungen Fahrer wie Robin. Da fällt eine Last von den Schultern.»

Das «Comeback» von Berguerand hängt also in erster Linie vom Kalender 2022 ab. Dieser ist noch in Bearbeitung und steht auf der Traktandenliste der nächsten Sitzung der Nationalen Sport-Kommission (NSK) vom 3. November 2021. Doch so viel sei schon verraten: Bis jetzt haben sich die «üblichen Verdächtigen» plus Rückkehrer «La Roche – La Berra» eingeschrieben. Und weil es 2022 nach heutigem Stand keine Ausreden mehr geben darf (Stichwort 3G-Regel), geht auch Auto Sport Schweiz davon aus, im kommenden Jahr wieder einen Normalbetrieb zu haben.

Eric Berguerand Portraet Kopie Eichenberger ASS Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eric Berguerand: «Wenn es eine normale Berg-Meisterschaft gibt, bin ich wieder dabei!» © Eichenberger

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