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17.06.2026 Genolet in der Academy Trophy auf Platz 2 abgerutscht
Genolet Academy Muelsen 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start zum Finale mit Alexis Genolet auf Position 5 © FIA

Alexis Genolet hat beim zweiten Rennen der FIA Academy Trophy in Mülsen (GER) nicht ganz an sein Super-Wochenende in Valencia anknüpfen können. Der Genfer liegt nach zwei von drei Rennen aber immer noch gut im Rennen.

Beim Saisonauftakt der FIA Academy Trophy in Valencia war Alexis Genolet (16) das Mass der Dinge. Der Genfer hatte bei den Senioren nicht nur sensationell die Pole-Position geholt und zwei der drei Vorläufe gewonnen, der Zweitplatzierte des Young Drivers Projekts von 2025 hatte auch im Finale souverän mit einem Start-Ziel-Sieg triumphiert. Beim zweiten Aufeinandertreffen in Mülsen (GER) startete der Fahrer aus dem Team LKM Racing mit einem zweiten Platz im ersten Heat erneut sehr gut ins Wochenende. Im zweiten Durchgang bekam er dann allerdings gleich mehrere Strafen und musste sich mit Rang 15 begnügen. Im dritten Heat war Genolet wieder absolut top: P1!

Im Finale startete Genolet als Fünfter, kämpfte lange um eine Spitzenposition, fiel dann aber nach einer Berührung eines Konkurrenten auf Platz 11 zurück – und erhielt obendrauf noch eine Strafe. Im Gesamtklassement liegt Genolet nach zwei von drei Rennen auf dem immer noch ausgezeichneten zweiten Platz. Sein Rückstand auf den führenden Briten Albert Lapper beträgt 30 Punkte. Das Finale findet vom 30. Juli bis 2. August in Kristianstad (SWE) statt.

«Natürlich bin ich enttäuscht», meint Alexis. «Ich glaube, ich hätte ähnlich gut abschneiden können wie in Valencia, aber es lief nicht alles nach Plan. Unsere Slick-Rennreifen waren nicht frisch und das Fahrwerk reagierte nicht richtig. Um den Schaden zu begrenzen, mussten wir das Fahrwerk auf Regenmodus einstellen, in der Hoffnung, etwas Grip zu bekommen. Verloren ist noch nichts. Ich bin immer noch Zweiter und kann den Titel beim letzten Rennen in Schweden immer noch holen.»

Die FIA Academy Trophy ist eine Serie, die nach dem «Arrive&Drive»-Prinzip funktioniert. Jeder Verband darf aus seinem Land einen Fahrer nominieren. Für die Schweiz sind in diesem Jahr Alexis Genolet (bei den Senioren) und Zoltan Coigny (bei den Junioren) im Einsatz.

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