Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft ist um einen im Motorsport sehr berühmten Namen reicher. Gestatten – Kimi Prost, Sohn von Nicolas Prost und Enkel von Formel-1-Legende Alain Prost.
Ob Fittipaldi, Schumacher, Räikkönen oder Prost – viele berühmte Namen im Motorsport leben weiter. Im letztgenannten Beispiel ist mit Kimi Prost bereits die dritte Generation am Fahren. Gerade mal zehn Jahre jung ist der Sohn von Nicolas Prost (44) respektive der Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost (71). Im Vorjahr verdiente er sich seine ersten Sporen in der VEGA Trofeo. In diesem Jahr bestreitet er erneut die VEGA und parallel dazu absolviert er die komplette Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Und das bereits sehr erfolgreich: Nach den ersten beiden Rennen liegt Prost jr. bei den Super Minis auf dem dritten Zwischenrang.
Noch erfolgreicher war Kimi eine Woche nach dem Rennen der SM beim ersten Lauf zur IAME Series Italy wieder in Franciacorta. Dort hat der Spirit-Pilot seinen ersten internationalen Sieg errungen – ganz zum Stolz seines Vaters respektive Grossvaters. «Mein Vater ist zwar immer noch ziemlich distanziert», sagt Nico Prost, «aber er verfolgt das Geschehen aufmerksam, gibt Ratschläge und hat sich sehr gefreut, dass Kimi gewonnen hat.»
Angefangen hat Kimi Prost mit ca. vier Jahren auf der Kartbahn in Vuiteboeuf (VD). Damit hat er schon jetzt um ein Vielfaches mehr Erfahrung im Kartsport als sein Vater. Der ist nämlich – abgesehen von ein paar Rennen zur SM 1994 – kaum Kart gefahren, dafür aber als Spätzünder (mit 21 Jahren) nahezu direkt in den Formelsport eingestiegen. Dort hat Nico u.a. an der Seite von Sébastien Buemi in der Formel E gewonnen, war Klassensieger in Le Mans und hat es sogar zum Formel-1-Testfahrer geschafft.
Übrigens: Der Name Kimi ist nicht ganz zufällig gewählt. «Ich mochte den Vornamen Kimi schon immer», erklärt der Vater, «aber Räikkönen fand ich halt auch schon immer sympathisch.» Nimmt man den Bruder von Kimi dazu, steht einer Karriere der beiden Brüder eigentlich nichts mehr im Weg. Der Zweitgeborene ist fünf Jahre jünger, sass auch schon im Kart und heisst Mika…
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