Jérémy Siffert, der Enkel der Schweizer Motorsportlegende Jo Siffert, startet in diesem Jahr mit Gebhardt Motorsport in der US-Amerikanischen IMSA VP Racing SportsCar Championship.
Beim Saisonauftakt im Januar in Daytona beendete der Jérémy Siffert (22) beide Rennen auf dem siebten Platz in der LMP3-Klasse. An diesem Wochenende steht der Fribourger zum zweiten Mal im Einsatz – und das im selben Gulf-Design wie einst sein berühmter Grossvater.
Dein Vater war Rennfahrer und dein Grossvater ist die Motorsportlegende Jo Siffert – war dein Weg in den Rennsport bereits vorgezeichnet? Und wie hast du schliesslich den Sprung in den Sport geschafft?
Jérémy Siffert: Ja, ich wurde sicherlich davon beeinflusst, was meine Familie bereits im Motorsport erreicht hatte, und das hat mich natürlich schon in jungen Jahren dazu gebracht, denselben Weg einzuschlagen. Wie viele andere Fahrer haben mein Vater und ich mit dem Kartfahren angefangen, was eine fantastische Schule war, um die Grundlagen des Fahrens zu erlernen.
Nachdem du im letzten Jahr mehrere Rennen für Gebhardt Motorsport absolviert hast, startest du nun mit dem Team in deiner ersten kompletten Saison im LMP3-Auto – wie fühlt sich das an?
Es ist mir eine grosse Ehre, in der Saison 2026 mit Gebhardt Motorsport im LMP3 anzutreten. Das Team hat grosse Ambitionen, was ich sehr schätze, und ich freue mich sehr, es in diesem Jahr zu vertreten und mein Bestes zu geben, um das Team zu unterstützen.
Du wirst an allen Sprint-Wochenenden der IMSA VP Racing SportsCar Challenge in den USA teilnehmen – wie kam es dazu, da ursprünglich ein anderes Programm geplant war?
Wir hatten ursprünglich geplant, am Endurance Cup teilzunehmen, aber aufgrund einer Programmänderung werde ich letztendlich an den Sprintrennen teilnehmen. Ich freue mich auch sehr darauf, im Sprintformat zu fahren, da ich glaube, dass ich dadurch lernen werde, in Rennsituationen etwas aggressiver zu sein.
Dein Großvater Jo Siffert hat in den USA die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring gewonnen – spürst du dort ein besonderes Interesse an deiner Person und macht das die Teilnahme an Rennen in den USA für dich noch besonderer?
Natürlich sind diese Rennstrecken für mich etwas Besonderes, weil mein Grossvater dort Siege errungen hat. Ich freue mich, auf denselben Strecken zu fahren, aber ich versuche mich dennoch hauptsächlich darauf zu konzentrieren, das Auto kennenzulernen und meine Leistung zu verbessern.
Zu Ehren von Jo Siffert wird dein Duqueine D08 auch in den Farben von Gulf Racing an den Start gehen – wie gefällt dir das Design?
Ich finde das Design grossartig und es ist eine schöne Hommage an meinen Grossvater, der einen bedeutenden Teil seiner Karriere in diesen Farben verbracht hat.
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