Wenn es um historischen Motorsport geht, dann ist der Jurassier Maxime Guenat stets ganz vorne anzutreffen. So auch bei der von Peter Auto organisierten Le Mans Classic Legend vom vergangenen Wochenende.
Am vergangenen Wochenende hat auf dem 24 Heures du Mans die neunte Ausgabe der Le Mans Classic Legend stattgefunden. Nahezu 160’000 Zuschauer und Zuschauerinnen hat der Anlass angelockt – eine unvorstellbare Masse an Fans. Ihnen wurde aber auch Einiges geboten. So war u.a. der ehemalige Brabham- und McLaren-Starkonstrukteur Gordon Murray vor Ort. Zahlreiche seiner Fahrzeuge (vom Piquet-Brabham bis zum Senna-McLaren) fuhren im Rahmenprogramm mit.
Wie bei jeder Ausgabe der Le Mans Classic Legend waren auch dieses Mal wieder zahlreiche Schweizer am Start. Und das teilweise sehr erfolgreich. Im Feld 6 beispielsweise war es Maxime Guenat, der auf seinem Lola T286 von 1976 die Gesamtwertung gewann. Guenat gewann zwei von drei Rennen und liess sich im zweiten Durchgang nur von Ex-Formel-1-Pilot Jan Magnussen bezwingen. Auch Yves Scemama fuhr mit seinem TOJ SC304 und Partner Richard Mille ganz vorne mit und durfte sich über Platz 4 freuen. Damit lag Scemama zwei Positionen vor Jürg Aeberhard, der mit seinem Porsche 911 Carrera RSR von 1975 Sechster wurde. Auf Platz 8 landete Dominique Guenat, der Vater von Maxime, mit einem Porsche 935 von 1977.
Auch im Feld 10 gab es mit Michel Frey einen Anwärter auf Spitzenplätze. Mit zwei zweiten und einem vierten Platz schaffte es der Aargauer mit seinem Lola B07/18 schliesslich auf Gesamtrang 2 der Fahrzeugkategorie 2006-2015.
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