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12.06.2020 Müller und Scherer nach ITR-Test zufrieden
DTM Test Nuerburgring2020 6817 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller und Fabio Scherer mit Schutzmasken beim ITR-Test © Audi

Die beiden Schweizer DTM-Piloten haben nach einem halben Jahr Pause am Nürburgring endlich wieder in ihren DTM-Boliden gesessen. Der einzige Test vor dem Saisonauftakt verlief für beide zufriedenstellend.

Ein halbes Jahr ist seit dem letzten Test in Jerez vergangen. Nun durften Nico Müller (28) und Fabio Scherer (wird morgen 21) endlich wieder in ihren Audi-Cockpits Platz nehmen. Die Erleichterung darüber war bei beiden gross. «Das war eine lange Pause», sagt Scherer. «Es hat gut getan, endlich wieder im Auto zu sitzen und mit dem Team zu arbeiten.» Auch Müller empfand die Rückkehr an die Rennstrecke als Schritt zurück in die Normalität. «Wir mussten zwar ständig Mundschutzmasken tragen. Und die Teams durften nur unter sich sein. Aber dennoch überwog natürlich die Freude, endlich wieder fahren zu können.»

Während Müller sich sein Cockpit mit Teamkollege Robin Frijns teilen musste, durfte Scherer fast dreieinhalb Tage testen. «Weil einer mein Teamkollegen (Ed Jones) nicht anreisen konnte, hatten wir bei WRT zwei Autos für zwei Fahrer zur Verfügung. Das hat natürlich sehr geholfen. Auch wenn es mir für Ed leid getan hat.»

Für den DTM-Rookie Scherer stand das Sich-vertraut-machen mit dem Audi RS5 DTM im Vordergrund. «Ich habe zahlreiche Renndistanzen abgespult und wir haben versucht, zu verstehen, wie wir in gewissen Situationen reagieren müssen, um schneller zu werden. Das Auto liegt mir. Es fährt sich sehr ähnlich wie ein Monoposto. Aber natürlich fehlt mir die Erfahrung. Und daran haben wir die letzten vier Tage intensiv gearbeitet.»

Markenkollege Müller geht 2020 bereits in seine siebte Saison. Er weiss, wie der Hase läuft. Dennoch schwört auch er auf diesen einen Test. «Wir haben sonst keine Vorbereitung. Umso wichtiger ist es, an diesen Tagen das Programm abzuspulen. Und das ist uns gelungen.» Die Pace stand laut Müller nicht zuoberst auf der Agenda. Dennoch liess sich der Berner die zweitschnellste Zeit in 1:18,944 min notieren. «Es ist quasi ‹Nice to have›, wenn man die Pace bereits hat. Aber der Fokus lag auf anderen Parametern», so Müller.

Weil das Rennen am Norisring (11./12. Juli) abgesagt wurde, müssen Müller und Scherer jetzt noch bis Anfang August warten, ehe die DTM-Saison in Spa losgeht.

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