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04.12.2021 Nicolas Rohrbasser – mit viel Routine zum dritten Titel
Rohrbasser Nicolas 2021 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nicolas Rohrbasser feierte 2021 seinen dritten KZ2-Titel © Eichenberger

Am Sonntag, 5. Dezember, werden in Langenthal die Schweizer Kart-Meister geehrt. Wir stellen sie Ihnen vor: Teil 5: Nicolas Rohrbasser, Champion in der Kategorie KZ2.

Wer mit 131 Punkten Vorsprung Schweizer Kart-Meister wird, der hat seine Kategorie nicht nur verdient gewonnen, er hat sie auch klar dominiert. 12 von 15 Läufen gingen an den grossgewachsenen Genfer. Nur in drei Rennen hatte es für Rohrbasser nicht zum Sieg gereicht. Zwei Mal in 7 Laghi, als Gastfahrer Samuel Luyet schneller war, und einmal in Franciacorta, als Rohrbasser wegen einer Strafe im Finale das Podium als Vierter knapp verpasste und der Sieg an Ivan Rechsteiner ging.

Rohrbassers Routine und Coolness zeigte sich vor allem In Levier. Beim vierten Lauf zur autobau Schweizer Kartmeisterschaft stieg er am Samstag nach nur einer Trainingssitzung aus und packte seine sieben Sachen zusammen. «Ich habe genug getestet», meinte Rohrbasser. «Ausserdem haben wir morgen wechselhaftes Wetter. Dann werden die Karten eh wieder neu gemischt.»

Langweilig wird es dem Routinier trotz der scheinbaren Überlegenheit nicht. Der Ehrgeiz ist nach wie vor gross. Seinen dritten Schweizer Meistertitel in der Königsklasse, bei den Schaltkarts, hat Rohrbasser aber nicht nur aus Spass an der Sache gewonnen. «Der Gewinn der Schweizer Meisterschaft ist für mich eine Bestätigung, die ich den Jungen, die ich durch meine Kartschule betreue, vermitteln möchte», sagt Rohrbasser. «Dass ihr Coach Titel und Rennen gewinnt, ist der beste Beweis für die Glaubwürdigkeit meiner Arbeit und das Material meines Partnerteams Spirit Karting.»

Rohrbassers grösster Triumph nach dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft in der KZ2 2017, 2020 und 2021 war der Vize-WM-Titel mit Spirit Karting bei den Super Shifter 2018.

Mit seinen 30 Jahren ist Rohrbasser der älteste der fünf Schweizer Kart-Meister 2021. Doch ans Aufhören denkt er noch (lange) nicht. «Solange es Spass macht, fahre ich», meint der Genfer. Auf die Testfahrt im VW Golf TCR von Autorama freut sich Rohrbasser aber auch. «Das wird eine neue Erfahrung für mich sein.» Wetten, dass er auch dort sehr schnell den Dreh raus hat!

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Nico Rohrbasser ist auch im Regen ein Klasse für sich © Eichenberger

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