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03.12.2021 Patrick Näscher – und plötzlich stand er unter Druck
Naescher Patrick 2021 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
In Wohlen kam Näscher nochmals ins Schwitzen © Eichenberger

Am Sonntag, 5. Dezember, werden in Langenthal die Schweizer Kart-Meister geehrt. Wir stellen sie Ihnen vor: Teil 4: Patrick Näscher, Champion in der Kategorie OK Senior.

Patrick Näscher zählt in der Schweizer Kart-Gemeinde zur festen Grösse. Der 26-jährige Liechtensteiner mischt bei den Senioren stets vorne mit. 2018 gewann er auf Anhieb den Titel in der Kategorie OK Senior. 2019 und 2020 kam er aufgrund seines Studiums weniger zum Fahren. Deshalb verpasste er das eine oder andere Rennen und den Titel. In diesem Jahr ist Näscher wieder bei jedem Rennen angetreten. Und siehe da: Die Krone bei den Senioren geht nach 2018 zum zweiten Mal nach Nendeln im «Ländle»

Allerdings hätte es sich der Bauingenieur ZFH etwas leichter machen können. Beim Finale in Wohlen schied Näscher im ersten Vorlauf nach einer Kollision aus. Weil sein direkter Gegner Lyon Mathur davon profitieren konnte, wurde es für nochmals unerwartet eng. «Diesen Stress hätte ich mir sparen können», meint Näscher. «Ich war zu ungeduldig und hatte Glück, dass mein Kart nicht einen grösseren Schaden nahm.»

Das beste Wochenende erwischte Näscher beim zweiten Aufeinandertreffen in 7 Laghi. Mit drei Siegen machte der Fahrer aus dem Kartteam Meier deutlich, wen es bei den Senioren zu schlagen gilt. Am Ende des Jahres hatte er vier Laufsiege auf seinem Konto. Dieselbe Anzahl also wie der Zweitplatzierte Mathur und Gastfahrer Fabio Scherer.

«Der Schweizer Meistertitel bedeutet mir viel», sagt Näscher. «Es ist etwas Spezielles. Und wir sind ein kleines Team. Deshalb freut es einen erst recht, wenn man am Ende ganz oben steht.»

Zum Kartsport kam Näscher durch seinen Vater, der an Bergrennen teilgenommen hatte, und seinen älteren Bruder Mario, der bis vor ein paar Jahren Kartrennen fuhr. «Ich habe im Alter von sieben Jahren angefangen», sagt Näscher. Auf die Frage, ob er es nie selber am Berg versuchen wollte, winkt er ab. «Wenn, dann in einem Tourenwagen auf der Rennstrecke. Aber das ist halt immer eine Frage des Geldes.» Mal schauen, wie weit ihn der Test im VW Golf TCR von Autorama bringt…

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Am Ende konnte Näscher wieder lachen © Eichenberger

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