Schweizer Kart-Erfolge in internationalen Rennserien sind längst nicht mehr aussergewöhnlich. So auch bei der IAME Series Italy in Franciacorta.
Gleich drei Schweizer haben es am Wochenende bei der IAME Series Italy in Franciacorta aufs Podium geschafft. Zwei davon durften sich gar als Sieger feiern lassen. In der Kategorie X30 Mini setzte sich Kimi Prost (10) erfolgreich im Finale durch. Der Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, der in der Woche zuvor auch in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft für Spirit fuhr, übernahm die Führung in der letzten Runde und feierte so seinen ersten Sieg. Etwas weniger Glück hatte Ben Iten (ebenfalls Spirit). Nach Rang 2 im ersten Vorlauf musste sich der Zuger im Finale mit Rang 6 begnügen – und das obwohl er kurz in Führung lag.
Noch erfolgreicher als bei den Minis war man in der Kategorie S125 Junior. Dort gab es aus Schweizer Sicht gleich einen Doppelsieg zu feiern. Auch dort stammte der Sieger Zoltan Coigny aus dem Team Spirit Racing. Platz 2 ging an Elia Nützi aus der Mannschaft von KartBox.ch. Nützi hatte in den Vorläufen mit den Plätzen 5 und 1 die Nase knapp vorne. Im Finale duellierte er sich rundenlang mit Coigny, ehe der junge Mann vom Genfersee im letzten Umlauf dann die Führung übernahm. Mit Laurent Shahinaj als Achter klassierte sich ein weiterer Schweizer in den Top 10.
Bei den Senioren war Julian Brupbacher, 2025 noch Schweizer Kart-Meister bei den X30ern, als Zwölfter der beste Schweizer.
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