Roland Bossy, Sébastien Coquoz, Fabien Houlmann, Michaël Ducommun, Manuel Santonastaso – zahlreiche Schweizer Bergrennfahrer sind am vergangenen Wochenende in Frankreich beim Bergrennen Vuillafans–Echevannes am Start gestanden.
Rund zwanzig Schweizer, mehrheitlich alle aus der Romandie, gingen beim 62. Bergrennen Vuillafans–Echevannes im französischen Departement Doubs nahe unserer Landesgrenze an den Start. Der Bestplatzierte war Roland Bossy auf Gesamtrang 13, der damit seine Klasse vor zwei weiteren Tatuus F3 T-318 knapp für sich entschied. Auch Jean-Jacques Maître siegte mit seinem Nova NP01 TFT in seiner Sportwagenklasse bis zwei Liter.
Wie bei grenznahen Bergrennen üblich, schrieben die Organisatoren für die in Frankreich nicht homologierte Gruppe E1 eine separate Wertung namens Master of Hillclimbing aus. Hinter dem oft auch in der Schweiz startenden Belgier Stéphane Emond auf Audi R8 GT3 holte Sébastien Coquoz im Opel Kadett 16V den zweiten Rang knapp vor Fabien Houlmann im Peugeot 205, Patrick Vallat im VW Golf und Manuel Santonastaso im BMW WTCC, der Sechster wurde – alle in der Klasse bis zwei Liter. Michaël Ducommun gewann im Peugeot 308 Racing Cup die nächsthöhere Hubraumklasse vor den beiden BMW E30 von Florent Mariaux und Hugo Mascaro, Yves Bracelli siegte im Peugeot 206 GTI solo bei den 1600ern.
Für Ludovic Monnier endete das Rennen leider frühzeitig. Nach guten Zeiten im Training musste er seinen VW Golf Rally im ersten Rennlauf abstellen. «Die Befestigung am Fahrgestell ist gebrochen», meinte Monnier. «Nichts Ernstes, es hätte schlimmer kommen können. Doch nach Dreivierteln der Strecke spürte ich eine unpräzise Lenkung. Bis zum Bergrennen in Anzère ist alles wieder repariert.»
In der VHC-Meisterschaft errang Guillaume Mathez im Peugeot 309 GTI als drittschnellster Tourenwagenpilot einen weiteren Klassensieg. Sylvain Chariatte klassierte sich mit seinem VW Golf 1 in der Gruppe Classic an zweiter Stelle, Valentin Nicolet gewann im Citroën Saxo VTS solo seine Klasse. In Wertung kamen in allen Gruppen die zwei schnellsten Laufzeiten aus drei Rennläufen.
Als Tagessieger, zum ersten Mal in dieser Saison, ging Fabien Bourgeon auf Revolt 3P0 vor dem bisherigen Dominator Marc Pernot im Nova NP01 Hartley Turbo hervor.
Text: Peter Wyss
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