Eine breite Allianz nationaler Sportverbände unterstützt Rolf Enz im Rennen um den freiwerdenden Sitz im Exekutivrat von Swiss Olympic. Der Aero-Club der Schweiz AeCS, Schweizer Unterwasser-Sport-Verband SUSV, Eidgenössischer Schwingerverband, Swiss Wrestling Federation, Schweizerischer Schachbund, Swiss Moto Federation und Auto Sport Schweiz tragen seine Kandidatur offiziell mit.
Damit steht hinter Rolf Enz nicht nur ein einzelner Verband, sondern eine gemeinsame Initiative aus unterschiedlichen Sportwelten. Ihr Ziel ist klar: die operative Realität der kleinen und mittleren Sportverbände soll dort stärker eingebracht werden, wo die strategischen Entscheide für den Schweizer Sport getroffen werden.
«Was aus einer spontanen Idee anlässlich des letzten Sportparlaments von Swiss Olympic zwischen Rolf Enz und mir entstanden ist – wir benötigen einen «Motor» im Exekutivrat von Swiss Olympic - ist in den letzten Wochen und Monaten zu einer grossartigen breit abgestützten Kandidatur geworden» hält Auto Sport Schweiz Direktor Patrick Falk fest und betont, wie wichtig diese Wahl für den nationalen Automobil- und Kartsport Verband Auto Sport Schweiz sein wird.
Kleine und mittlere Verbände tragen einen wesentlichen Teil des Schweizer Sports. Sie organisieren Meisterschaften und Veranstaltungen, fördern den Nachwuchs, bilden Trainerinnen und Trainer sowie Funktionärinnen und Funktionäre aus und mobilisieren zahlreiche ehrenamtlich engagierte Menschen. Sie erbringen professionelle Leistungen – häufig mit kleinen Teams, knappen Ressourcen und einer grossen Nähe zur Sportbasis. Trotz dieser Bedeutung ist ihre besondere operative Realität auf der strategischen Führungsebene des Schweizer Sports heute noch wenig sichtbar.
«Kleine und mittlere Verbände sind kein Randsegment des Schweizer Sports. Ihre Bedeutung muss sich auch in dessen strategischer Führung angemessen widerspiegeln», sagt Rolf Enz. «Ich möchte ihre Erfahrungen und Anliegen direkt in den Exekutivrat einbringen – konstruktiv, lösungsorientiert und mit Blick auf den gesamten Schweizer Sport.»
Die Kandidatur wurde von Beginn an gemeinsam entwickelt. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehr als 25 nationale Sportverbände in den Dialog einbezogen. An zwei Round Tables diskutierten Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Sportarten und Verbandsgrössen die gemeinsamen Herausforderungen sowie ihre Erwartungen an eine stärkere Vertretung im Exekutivrat. Der intensive Austausch wird derzeit in weiteren Gesprächen mit interessierten Verbänden fortgeführt.
Die Gespräche zeigen eine breite Resonanz: über verschiedene Sportarten und Verbandsgrössen hinweg besteht das Bedürfnis nach mehr Praxisnähe, Verhältnismässigkeit und einem direkteren Zugang zur strategischen Führungsebene. Auffallend: auch grössere Verbände erachten es als wichtig, die Perspektive der kleinen und mittleren Organisationen stärker einzubeziehen.
Die Wahl für die Nachfolge von Ruth Wipfli Steinegger findet am 20. November 2026 anlässlich des Sportparlaments von Swiss Olympic statt.
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