Mit Kevin Gilardoni hat ein weiterer Schweizer einen GT3-Titel geholt. Der siebenmalige Rallye-Ticino-Sieger krönte sich heute Samstag zum neuen Meister der Lamborghini Super Trofeo Europa.
Mit einem Punkt Vorsprung ist Kevin Gilardoni in Monza zum alles entscheidenden Rennwochenende in der Lamborghini Super Trofeo Europa angetreten. Und schon nach dem ersten Lauf gestern Freitag sah es für den 34-Jährigen aus dem Misox vielversprechend aus. Mit einem zweiten Platz bauten Gilardoni und sein italienischer Teamkollege Simone Iaquinta die Tabellenführung aus.
Im zweiten Rennen war dann schon vor dem Start alles klar. Gerade als alles für das letzte Rennen des Jahres bereit war, fielen erste Regentropfen auf den Asphalt von Monza, was die Rennleitung dazu veranlasste, das Rennen als Regenrennen zu deklarieren. Während der Einführungsrunde verlor Patrik Fraboni beim Herausfahren aus der Ascari-Kurve die Kontrolle über seinen Lamborghini, prallte gegen die Leitplanken und beschädigte die rechte Vorderpartie schwer. Ein bitteres Ende für den Fahrer des Oregon Teams, der zusammen mit Silas Rytter noch um den Pro-Titel kämpfte. Der vorzeitige Ausfall des Duos ebnete somit den Weg für Iaquinta und Gilardoni, die den Titel rechnerisch bereits vor dem Erlöschen der Ampeln feiern konnten.
Im Rennen wurde das Duo dann auf Platz 16 abgewinkt. Eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines Verstosses beim Boxenstopp beeinträchtigte zwar die Chance, die Saison mit einem erneuten Top-Ergebnis abzuschliessen, hatte jedoch keinen Einfluss auf den Gewinn der Meisterschaft. Insgesamt gewann Gilardoni drei Rennen zum diesjährigen Lamborghini Super Trofeo Europa.
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