Schweizer Fahrer und Schweizer Teams haben beim Finale der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi ihre Top-Ausgangspositionen genutzt und gleich mehrere Titel geholt!
Bei den Teams waren Kessel Racing und CLX Motorsport erfolgreich. Bei den Fahrern durften Louis Delétraz und Kevin Rabin jubeln. So erfolgreich wie dieses Jahr waren die Schweizer in der Asian Le Mans Series noch nie. «Mister LMP2» Louis Delétraz hat beim Finale in Abu Dhabi schon im ersten Rennen (fast) alles klar gemacht. Mit dem dritten Saisonsieg hintereinander lag der Genfer mit seinen beiden Teamkollegen Malthe Jakobsen aus Dänemark und George Kurtz aus den USA vor dem letzten Rennen mit 25 Punkten in Führung. Nur ein Sieg des direkten Verfolgers Cetilar Racing (mit u.a. Ferrari-Werksfahrer Antonio Fuoco) und ein gleichzeitiger Nuller von Delétraz hätte die Meisterschaft noch einmal auf den Kopf gestellt. Doch dazu kam es nicht. Mit einem achten Rang sicherte sich der Schweizer Cadillac-Werksfahrer einen weiteren LMP2-Titel. Der Sieg im zweiten Rennen ging an den mit französischer Lizenz fahrenden Mathias Beche.
In der LMP3 gab es aus Schweizer Sicht gleich doppelten Grund zur Freude. Das Team CLX von Patrick Barbier and Alexandre Coigny sicherten sich in Abu Dhabi nicht nur einen weiteren Laufsieg, sondern auch gleich die Teamwertung. Und das trotz eines Ausfalls im zweiten Lauf. Mehr noch: Mit Kevin Rabin (18) stand auch ein Schweizer Fahrer ganz oben auf dem Podium. Rabin war 2022 bei den OK Junioren Dritter in der Schweizer Kart-Meisterschaft geworden. 2024 wechselte er in den Automobilrennsport und hat sich in der Ultimate Cup Series und dem Michelin Le Mans Cup einen Namen machen können.
Den totalen Schweizer Erfolg rundete Kessel Racing in der GT3 ab. Mit einem weiteren Podestplatz im Samstagsrennen und Platz 9 am Sonntag gewannen die Tessiner die Teamwertung – vor so grossen GT3-Teams wie WRT und Manthey Racing. Ein weiterer «Schweizer» hat beim Saisonfinale in der LMP2 für zwei Top-Resultate gesorgt. Der Liechtensteiner Mathias Kaiser belegte die Plätze 2 und 4. Ein grosses Lob an alle Schweizer Teilnehmer!
Nicht aufs Podium schafften es diesmal die Schweizer Vertreter respektive Vertreterinnen in der Formel 4 Winterserie. Beim zweiten Rennwochenende in Portimão – teilweise wieder bei sehr schwierigen Bedingungen – war Samuel Ifrid mit den Plätzen 13, 12 und 10 der konstanteste Fahrer. Sein Teamkollege bei Cram Motorsport, Max Kammerlander, landete auf den Rängen 15, 18 und 23. Für den Jenzer-Pilot Levi Arn, der beim Auftakt noch sensationell Dritter wurde, endete das zweite Rennwochenende auf den Plätzen 23, 17 und 15. Den Podestplatz für das Team Jenzer Motorsport holte diesmal der Tscheche Teo Borenstein. Keine Lorbeeren gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin im Team von Campos musste sich mit den Plätzen 21, 26 und 21 begnügen. Schon am kommenden Wochenende geht es in der F4-Winterserie weiter – diesmal auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia.
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