Am vergangenen Wochenende hat nicht nur der Schweizer Nachwuchs im spanischen Aragón Pokale gesammelt, auch Routinier Mathias Schläppi liess es beim Auftakt im Deutschen Rallye Cup krachen.
Die Formel-4-Winterserie hat im Spanischen Aragón ihren vierten Lauf ausgetragen. Mittendrin vier Schweizer Nachwuchsfahrer respektive -fahrerinnen. Bester Schweizer war – über die drei Rennen gesehen – Levi Arn. Der Solothurner, im Vorjahr Schweizer KZ2-Meister, belegte die Plätze 11, 6 und 6. In der Rookie-Wertung durfte der Fahrer aus dem Team Jenzer Motorsport zwei Mal als Dritter aufs Podium steigen. Wiederum stark auch die Leistung von Samuel Ifrid. Der ehemalige Kartpilot wurde im zweiten Rennen Gesamtfünfter und Zweiter bei den Rookies. Nach vier der fünf Veranstaltungen auf der iberischen Halbinsel liegt Ifrid mit 121 Punkten sensationell auf Gesamtrang 2 bei den Neulingen. Auch Arn ist in der Rooke-Wertung als Sechster gut dabei. Einen Punkt gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin aus dem Team Campos wurde im dritten Lauf Zehnte – und war am Wochenende zwei Mal «best female driver». Für Max Kammerlander, Teamkollege von Ifrid bei Cram Motorsport, endeten die Rennen in Aragón auf den Plätzen 25, 25 und 23.
Knapp am Podest vorbei schrammte Kart-Pilot Alexis Genolet im Championnat de Ligue Rhône-Alpes bei den X30-Senioren. Der Genfer musste sich nach der Pole-Position mit Rang 4 begnügen, hatte im Rennen allerdings auch keine leichte Aufgabe. Die am Ende vor ihm liegenden Fahrer fuhren alle für dasselbe Team… «Trotzdem war es eine gute Vorbereitung für die Schweizer Meisterschaft und die FIA Academy», meinte Genolet.
Den Einstand nach Mass feierte am Wochenende Mathias Schläppi beim Deutschen Rallye Cup. Beim ersten Aufeinandertreffen in Kempenich wiederholte der Berner Oberländer seinen Vorjahressieg. Wie bei seiner DRC-Premiere 2025 fuhr er auch diesmal mit seinem Co-Piloten Markus Kubiak im Peugeot 208 R2 zum Sieg in der Klasse NC2 und übernahm damit die Führung im Ravenol DRC. Voraussetzung dafür war nicht allein der Klassensieg, sondern auch, dass er dabei die meisten Klassengegner und somit die höchste Punktzahl erreicht hatte. «Kempenich war für mich bekanntes Terrain, dadurch konnte ich eine gute Pace gehen. Zudem haben wir mit verschiedenen Reifenmischungen experimentiert», erläutert Schläppi. «Es stärkt das Selbstbewusstsein, vorne zu liegen, aber abgerechnet wird erst ganz am Schluss.»
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