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16.03.2026 Weekend-Report 07/2026
Samuel Ifrid Cram 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Samuel Ifrid und sein Team feierte Platz 2 bei den Rookies © Archiv Ifrid

Grosses Lob an Samuel Ifrid. Der ehemalige Schweizer Kart-Pilot sicherte sich in der Formel-4-Winterserie Platz 2 bei den Rookies hinter dem überlegenen McLaren-Junior Dries van Langendonck. Was sonst noch am Wochenende aus Schweizer Sicht erwähnenswert war, erfahren Sie im Weekend-Report. 

Am Wochenende ging in Barcelona die diesjährige Formel-4-Winterserie zu Ende. Und nochmals – und das ist wirklich bemerkenswert – gab es aus Schweizer Sicht Grund zur Freude. Vor allem Levi Arn (Jenzer Motorsport) und Samuel Ifrid (Cram Motorsport) haben als Rookie eine beeindruckende Leistung gezeigt. Arn, im Vorjahr noch KZ2-Schweizermeister, sicherte sich im zweiten von drei Rennen mit Rang 3 bei den Rookies (direkt vor Ifrid) nochmals einen Podestplatz. In der Gesamtwertung belegte er beim Finale auf dem Circuit de Catalunya die Plätze 12, 6 und 9. Ifrid beendete die Saison drei Mal in den Top 10: 10., 9., und nochmals 10. Bei den Rookies wurde er Gesamtzweiter – nur der alles überragende McLaren-Junior Dries van Langendonck, der auch die Meisterschaft gewann, war besser. In der Gesamtwertung belegte Arn als bester Jenzer-Pilot Rang 12, Ifrid (als bester Cram-Pilot) wurde 14. Chiara Bättig, Zweite beim Auftakt in Estoril, beendete die Saison in Barcelona ausserhalb der Punkte und wurde in der Gesamtwertung 17. Die beiden anderen Schweizer Max Kammerlander und Georgiy Zasov (nur drei von fünf Rennen gefahren) verpassten die Punkteränge in allen fünf Rennen.

Wir bleiben in Spanien, wechseln aber zum Kart. Bester Schweizer beim Auftakt der IAME Euroseries in Zuera war Dan Allemann. Der 14-jährige Sohn von Spirit-Teamchef Ken Allemann startete bei den Senioren im Finale aus der ersten Reihe, fiel dann aber kurzfristig auf Rang 7, kämpfte sich aber wieder aufs Podium zurück und wurde Dritter. Weil er in den Heats zuvor zwei Mal gewann und zwei Mal Zweiter wurde, verliess er Zuera dennoch als Meisterschaftsführender. Bei den Minis hielt Ben Iten als Neunter die Schweizer Flagge hoch. Bei den Junioren hatte Aurelio Longhitano (Startplatz 6) die beste Ausgangslage und gute Chancen auf einen Podestplatz, fiel aber leider wegen einer unverschuldeten Kollision zurück. Die besten Schweizer waren daher Alejandro Campos (als 12.) und Zoltan Coigny (13.).

Seinen zweiten Saisonsieg im Deutschen Rallye Cup liess sich auch Mathias Schläppi notieren. Allerdings kam über den Triumph bei der Rallye Hessisches Bergland keinerlei Freude auf und der sportliche Erfolg geriet in den Hintergrund: Eine Teilnehmerin verunglückte während der Rallye so schwer, dass sie ihren Verletzungen erlag. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. «Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen», sagt Schläppi.

OK Junior Allemann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dan Allemann führt nach Zuera in der IAME Euroseries © Eichenberger

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