• Newscenter

13.04.2026 Weekend-Report 09/2026
Gregoire Saucy Podium Barcelona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter beim ELMS-Auftakt: Grégoire Saucy (links) © ELMS

Am Wochenende startete die ELMS in Barcelona, die GTWC in Le Castellet und die F4 CET am Red Bull Ring. Natürlich auch mit Schweizer Beteiligung. Wer Erfolg hatte und wer nicht, lesen Sie im Weekend-Report.  

Gleich zum Auftakt der European Le Mans Series in Barcelona gab es einen Schweizer Podestplatz zu feiern. Für einmal war es aber nicht Louis Delétraz, der die Kohlen aus dem Feuer holte. «Mister LMP2» wurde beim Auftakt in der Kat. ProAM «nur» Zehnter. Dafür fuhr Grégoire Saucy beim 4-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Catalunya als Dritter aufs Podium. Für den 26-jährigen Jurassier war es das erste Podium mit United Autosports im Rahmen der ELMS. 2024 durfte er schon vier Mal aufs Podest steigen – damals aber noch in der ProAM mit TDS Racing. Einen guten Start erwischte in Barcelona auch Léna Bühler. Die Westschweizerin fuhr im Rahmen des ersten Rennens des Michelin Le Mans Cup auf Rang 3. Ebenfalls in den Top 10 landete das CLX-Duo Cédric Oltramare/David Droux (auf P9).  

Keine Erfolgsmeldung gibt es dafür vom Auftakt der GT World Challenge in Le Castellet zu berichten. Raffaele Marciello (BMW) war als Sechster der beste Schweizer, sieht man einmal von Marvin Kirchhöfer ab, der mit Schweizer Lizenz Fünfter wurde. Fabio Scherer musste sich mit Rang 25 begnügen, Patric Niederhauser schied bei seinem Comeback für Lamborghini aus. Und auch Ricardo Feller sah die Zielflagge für einmal nicht. Trotzdem gab es in Le Castellet noch einen Schweizer Triumph zu bejubeln. Der Bündner Kevin Gilardoni siegte (nach Platz 2 im ersten Lauf) im Sonntagsrennen der Super Trofeo Lamborghini.  

Lena Buehler Podium Barcelona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Léna Bühler wurde Dritte im Michelin Le Mans Cup © Archiv Bühler

Auch am Nürburgring wurde am Wochenende gefahren. Im dritten Lauf zur NLS war Miklas Born auf dem KTM X-Bow von Reiter Engineering als Gesamtneunter der beste Schweizer. Klassensiege gab es für Manuel Metzger (AT2) und das Team Hofor Racing mit dem amtierenden NLS-Meister Ranko Mijatovic (BMW M2). «Wir mussten uns in diesem Lauf wirklich strecken», sagte Mijatovic. «Schon am Start hatten wir ein kleines technisches Problem. Das hatte sich danach aber von selbst behoben. Gut positioniert übergab ich das Auto dann an meinen Teamkollegen, der uns mit einer starken Aufholjagd Platz 1 und damit wichtige Punkte in der BMW-M2-Klasse sicherte.»

Beim Saisonauftakt der Formel 4 CEZ auf dem Red Bull Ring (AUT) teilten sich die Schweizer Teams sämtliche Laufsiege. Jenzer Motorsport gewann alle drei Vorläufe – mit Teo Borenstein, Elia Weiss und nochmals Borenstein. Im Finale (der Top 32) stand dann David Walther aus dem Team Maffi Racing ganz oben auf dem Podium. Bester Schweizer war der Tessiner Georgiy Zasov (Jenzer Motorsport) als Fünfter. Jenzers Neuzugang Ella Häkkinen, die Tochter von Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, wurde im Finale Zwölfte.

Ein ausführlicher Bericht zu den Einsätzen der Schweizer Bergrennfahrer im Ausland folgt morgen Dienstag.

David Walther Maffi RBR 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Maffi Racing gewann bei der F4 CEZ in Spielberg © F4 CEZ

Permalink

Zum Newscenter

Gesellschafter

Mitglied von

Ausrüster