• Newscenter

18.08.2026 Weekend-Report 24/2026
Sebastien Buemi Adiue Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi hat sich aus der Formel E verabschiedet © Formula E

Ein Schweizer Sieg bei der DTM am Nürburgring und ein Abschied in der Formel E. Das vergangene Wochenende war aus Schweizer Sicht wieder sehr emotional.

Am vergangenen Wochenende ging in London die Formel-E-Saison 2025/2026 mit einem Doubleheader zu Ende. Aus Schweizer Sicht hatte vor dem Finale nur noch Edoardo Mortara Chancen auf den Titel. Die waren aber im Falle des Genfers von theoretischer Natur und lösten sich nach Platz 7 im ersten Lauf auch in Luft auf. Besser lief es Mortara im zweiten Durchgang. Dort diktierte der Mahindra-Pilot nicht nur lange das Tempo, er sorgte mit Platz 3, dem ersten Podestplatz seit Februar, auch für einen versöhnlichen Saisonabschluss. Punktgleich mit dem Briten Oliver Rowland beendete Mortara sein drittes Jahr mit dem Team aus Indien auf Platz 5. Auch die beiden anderen Schweizer schlossen die Saison 25/26 in den Top 10 ab. Nico Müller holte in London mit den Rängen 11 und 12 zwar keine Punkte, war seinem Teamkollegen Pascal Wehrlein auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung aber eine grosse Hilfe und beendete die Saison als Gesamtneunter. Sébastien Buemi stellte bei seinen beiden letzten Rennen nochmals seine ganze Klasse unter Beweis und sicherte sich dank den Rängen 4 und 5 den zehnten Schlussrang. Buemi hatte vor dem Rennen in London seinen Rücktritt als Fahrer aus der Formel E bekanntgegeben. Der Waadtländer wird seinem Team Envision Racing als Berater erhalten bleiben. Die Siege in London gingen an Ex-Sauber-Pilot Pascal Wehrlein und den Briten Taylor Barnard, der sich als 22-Jähriger zum jüngsten Sieger eines Formel-E-Rennens machte.

Cairoli Emil Frey Racing Nring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Matteo Cairoli feierte mit EFR seinen dritten Saisonsieg © DTM

Für einen Schweizer Sieg sorgte am Wochenende das Team Emil Frey Racing in der DTM dank Matteo Cairoli. Dieser setzte sich im ersten Durchgang von der Pole-Position gestartet ab und sicherte sich mit knapp zehn Sekunden Vorsprung souverän seinen dritten Saisonsieg. Im zweiten Rennen am Sonntag musste sich der schnelle Italiener mit Platz 13 – direkt hinter Teamkollege Thierry Vermeulen, der im ersten Lauf in der letzten Runde «abgeschossen» wurde, zufrieden geben. Für Manthey-Porsche-Pilot Ricardo Feller endete das Wochenende am Nürburgring mit den Plätzen 9 und 11. In der Meisterschaft liegt Feller auf Rang 12. Emil Frey Racing ist in der Teamwertung Vierter. Den Sieg im zweiten Rennen sicherte sich der Deutsche Marco Wittmann. In Führung liegt Landsmann Maro Engel.

Noch ein Nachtrag aus der Ferienzeit: Bei den Rennen in Most (CZE) Anfang dieses Monats sicherte sich Thomas Schmid seine ersten beiden Siege im Renault Twingo Cup. Dank diesen Erfolgen liegt der Allrounder aus der Ostschweiz vor dem Finale auf dem Slovakia Ring am kommenden Wochenende mit neun Punkten Vorsprung in Führung. «Ich werde alles daran setzen, den Titel in die Schweiz zu holen», meint Schmid. Kart-Umsteiger Dylan Stebler belegte die Plätze 8 und 14.

Thomas Schmid Most 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid (Mitte) gewann beide Rennen in Most © Archiv Schmid

Permalink

Zum Newscenter

Gesellschafter

Mitglied von

Ausrüster