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14.09.2026 Weekend-Report 27/2026
Ricardo Feller Sachsenring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Endlich wieder auf dem DTM-Podium: Ricardo Feller © ADAC

Und wieder einmal haben am Wochenende ein paar Schweizer (respektive Liechtensteiner) international für Furore gesorgt. Allen voran Ricardo Feller, der in der DTM endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern durfte.  

Ricardo Feller hat lange auf diesen Moment warten müssen. Seit dem Rennen am Lausitzring ist der gebürtige Aargauer nicht mehr in die Nähe des Podiums gekommen. Am Wochenende hat es endlich wieder geklappt. Auf dem Sachsenring (GER) sicherte sich der Porsche-Pilot aus dem Team Manthey Racing nach Rang 13 am Samstag im zweiten Rennen den dritten Schlussrang. «Das war ein wirklich tolles Rennen», meinte Feller. «Es wäre cool, wenn jedes Rennen so spannend wäre, und ich freue mich sehr, dass das Team ein Doppelpodium feiern darf und wir nun die Meisterschaft bei den Fahrern und bei den Teams anführen. Das haben sich alle sehr verdient. Ich bin auch unfassbar dankbar, dass meine Crew nach den Mittelfeldkämpfen am Samstag das Auto wieder so aufgebaut hat, dass dieses Ergebnis am Sonntag möglich war und dass sie auch nie aufhören an mich zu glauben. Von mir aus können wir in Hockenheim so weitermachen.»

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen liegt hinter Emil Frey Racing. Am Samstag fehlte dem Team die Pace der Spitze, und Matteo Cairoli sowie Thierry Vermeulen kamen auf den Plätzen 6 und 9 ins Ziel. Am Sonntag lief es dann trotz schwieriger Ausgangspositionen aus dem nassen Qualifying besser. Cairoli kam nach einer beeindruckenden Vorstellung als Vierter über die Ziellinie, Vermeulen beendete das Rennen auf Rang 7. Damit bleibt der Titelkampf bis zum Saisonfinale in Hockenheim offen: Mit 47 Punkten Rückstand sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung ist eine Top-3-Platzierung noch in greifbarer Nähe. Die Rennen am Sachsenring gingen an Marco Wittmann und Ben Dörr.

Matthias Kaiser Silverstone 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Matthias Kaiser (links): Erster Sieg in der ELMS © ELMS

Sechs Mal ist Matthias Kaiser in der European Le Mans Series schon auf dem Podium gestanden: vier Mal war er (seit seinem ersten Rennen 2021) Dritter, zwei Mal Zweiter. Gestern Sonntag ist dem Liechtensteiner mit seinem ersten Sieg in Silverstone (GBR) der Durchbruch gelungen. Zusammen mit seinen beiden Teamkollegen Jake Hughes und Ben Barnicoat setzte sich der Fahrer aus dem Team Algarve Pro Racing erfolgreich durch. Mit diesem Sieg rückte Kaiser vor dem Finale in Portugal (10. Oktober) in der Gesamtwertung auf Rang 3 vor. Leader – und das ist aus Schweizer Sicht noch erfreulicher – ist Grégoire Saucy. Der Jurassier wurde in Silverstone mit seinem Team United Autosports Sechster und hat vor dem Finale ein Polster von 13 Punkten. Auch in der LMP3 gibt es aus Schweizer Sicht Grund zur Freude: Das Team CLX liegt nach einem zweiten Klassenrang in Silverstone weiter auf Meisterschaftskurs.

Das gilt auch für Jenzer Motorsport in der FIA F4 CEZ. Beim vorletzten Rennen in Brünn (CZE) sicherte sich das Team aus Lyss/BE alle vier Rennsiege. Zwei Mal sicherte sich Jenzer gar einen Dreifach-Triumph. Auch der ehemalige Schweizer Kart-Meister Georgiy Zasov hatte allen Grund zum Jubeln. Der in Lugano wohnhafte und in London zur Schule gehende Zasov feierte im dritten Durchgang seinen ersten Formel-4-Sieg. Im Finale wurde er Siebter. In der Meisterschaft liegt der Deutsche Elia Weiss aus der Jenzer-Talentschmiede weiter in Führung.

Zum Kartsport: Auch dort gibt es wieder eine Erfolgsmeldung. Beim achten Lauf zum ROK Cup Italy in Lonato (ITA) setzte sich der Thurgauer Iven Ammann bei den Junioren gegen 35 Konkurrenten durch. 

Georgiy Zaso Bruenn 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Georgiy Zasov feierte in Brünn seinen ersten Formel-4-Sieg © F4 CEZ

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