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22.09.2026 Weekend-Report 28/2026
Feller Ricardo Zandvoort 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Feller (l.) führt im Sprint Cup der GT World Challenge © GTWC

Ricardo Feller (GT World Challenge) und Philip Ellis (IMSA) liegen für die Schweiz auf Titelkurs. Grosser Gewinner des GTWC-Wochenendes in Zandvoort war aber ganz klar das Team Emil Frey Racing.

GT3-Spezialist Ricardo Feller steht vor einem weiteren internationalen Titel. Der gebürtige Aargauer liegt vor dem Finale des Sprint Cups in der GT World Challenge in Barcelona (ESP) zusammen mit Teamkollege Bastian Buus aus Dänemark in Führung. Der Vorsprung Fellers beträgt zwar nur sechs Punkte. Doch der Porsche-Pilot aus dem Team Lionspeed GP ist bisher an jedem Rennwochenende mindestens einmal Zweiter geworden. So auch am vergangenen Wochenende beim Sonntagsrennen in Zandvoort (NED). Dieses war überhaupt fest in Schweizer Händen. Die Plätze 1 und 3 gingen an das Team Emil Frey Racing, das in Zandvoort sein bisher bestes Weekend im Rahmen des Sprint Cups erleben durfte. «Am Samstag haben wir im Qualifying nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft, besonders mit dem #14 Ferrari», sagt Teamchef Lorenz Frey-Hilti. «Aber im Rennen selbst waren wir solide mit guten Boxenstopps und starken Überholmanövern. Am Sonntag haben wir dann alles richtig gemacht. Schade, dass wir beim Boxenstopp den zweiten Platz verloren haben, aber das ist das Problem, wenn man nur Platz für ein Fahrzeug hat – aber Platz 1 und 3 sind natürlich trotzdem ein hervorragendes Resultat.» Das starke Schweizer Ergebnis wurde mit Rang 7 durch Patric Niederhauser abgerundet. Das Finale in Barcelona findet am 3./4. Oktober statt.

Emil Frey Zandvoort 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die beiden Ferrari von Emil Frey Racing im Sonntagsrennen © EFR

Auch Philip Ellis ist weiter auf Titelkurs. Der Zuger hat beim vorletzten Lauf zur IMSA in Indianapolis den zweiten Rang in der GTD an Land gezogen. Weil das direkte Verfolger-Duo das Rennen gewann, ist Ellis’ Vorsprung vor dem Finale in Road Atlanta (3. Oktober) jedoch auf sechs Punkte geschmolzen. Behält Ellis auch im letzten Rennen die Oberhand, wäre das sein dritter GTD-Titel in der IMSA in Serie. Für Cadillac-Werksfahrer Louis Delétraz, der bei den Prototypen fährt, endete das Rennen in Indianapolis auf dem undankbaren vierten Rang.

Eine weitere Schweizer GT3-Podestplatzierung gab es in der 24h Series in Barcelona. Dort belegte das Team Hofor Racing auf ihrem Mercedes AMG GT3 nach 740 gefahrenen Runden Rang 3 im Gesamtklassement und P2 in der Kategorie AM.

Auch in der italienischen Formel 4 wurde am Wochenende der vorletzte Lauf ausgetragen. Zwei vierte Plätze waren aus Schweizer Sicht die beste Ausbeute. Verantwortlich dafür waren für Jenzer Motorsport der Deutsche Elia Weiss und für Maffi Racing der Däne David Walther. Die besten Ergebnisse der Schweizer Fahrer waren ein siebter Platz von Florentin Hattemer (Trident), ein achter Platz von Levi Arn (Jenzer, P3 bei den Rookies) und ein 17. Rang von Georgiy Zasov (Prema). Das Finale in Mugello findet am 30. Oktober/1. November statt.

Levi Arn Misano 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Formel 4 Italien: Rookie-Podium für Levi Arn © Instagram

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