Gibt es dieses Jahr doch noch einen Schweizer WM-Titel? Dank dem Sieg von Toyota-Werksfahrer Sébastien Buemi in der Langstrecken-WM in Fuji sind die Chancen massiv gestiegen.
Vier Mal hat Sébastien Buemi schon den Titel in der prestigeträchtigen Langstrecken-WM (WEC) gewonnen. In diesem Jahr ist er drauf und dran, seine fünfte WEC-Krone zu holen. Beim Heimrennen seines Arbeitgebers Toyota in Fuji hat der Waadtländer seinen zweiten Saisonsieg feiern dürfen. Ein Sieg, der umso symbolträchtiger ist, als er auf heimischem Boden errungen wurde, wo Toyota seit 2023 nicht mehr gewonnen hatte. Buemis Equipe mit den beiden Teamkollegen Brendon Hartley und Rio Hirakawa starteten mit ihrem Toyota GR010 Hybrid zwar nur von Startplatz 8. Einmal in Führung bauten Buemi & Co. ihren Vorsprung aber aus und gewannen vor der Alpine mit der #36 und dem BMW mit u.a. Raffaele Marciello. Buemi und seine beiden Teamkollegen liegen nun bei noch zwei ausstehenden Rennen (Barcelona am 18. Oktober und Monza am 8. November) mit 89 Punkten in Führung. Auf Platz 2 mit zehn Punkten Rückstand liegt das Schwesterauto mit der #7. Marciello ist mit seinen BMW-Teamkollegen mit 20 Punkten Rückstand auf Buemi Vierter. Für Buemi war es der 28. Sieg in der WEC. Sein bestes Saisonergebnis erzielte Thomas Flohr in der LMGT3. Der Ferrari-Pilot belegte in Fuji Rang 4.
Auch in der GT Open waren die Schweizer wieder erfolgreich. Beim vorletzten Rennen in Monza (ITA) fuhr Porsche-Pilot Alex Fontana als Dritter der Kategorie Pro aufs Gesamtpodium. Das Mercedes-Duo Yannick Mettler und Dexter Müller schaffte es in der ProAM gar auf Platz 2. Alexander Fach jr. wurde in derselbigen Klasse Fünfter.
Ein erfolgreiches Wochenende erlebte auch Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin stand im Rahmen der Britischen Formel 4 in Silverstone (GBR) als Dritte zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podium. Die Zürcherin liegt vor dem Finale in Brands Hatch auf dem 13. Gesamtrang.
Zum Kartsport: In Wohlen wurde das Finale der Rotax Max Switzerland ausgetragen. Die folgenden Fahrer stehen als Sieger ihrer Kategorien fest und dürfen an die Rotax Grand Finals in Portimão (POR): Nilas Winter (Micro), Leonardo Gubello (Mini), Leo Gonzalez (Junior), Liam Flükiger (Senior), Leo Gubser (DD2) und Mirco Gervasoni (DD2 Masters).
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