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28.08.2026 Young Drivers Projekt: Nachwuchsfahrer begeistern Formel-4-Teamchef
Gruppenfoto mit Jenzer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Andreas Jenzer (5. von rechts) mit Fahrercoach Levi Arn (5. von links) und den Young Drivers beim Formel-4-Test auf dem Circuit du Laquais © Eichenberger

Am vergangenen Dienstag hat im Rahmen des Young Drivers Projekts der Formel-4-Test mit Jenzer Motorsport auf dem Circuit du Laquais in Frankreich stattgefunden. Von Seiten des Teamchefs gab es grosses Lob an den diesjährigen Jahrgang.

Andreas Jenzer von Jenzer Motorsport hat in mehr als 30 Jahren schon vieles mit jungen Nachwuchsrennfahrern erlebt. Den Young-Drivers-Test von Auto Sport Schweiz hat er bereits zum siebten Mal ausgerichtet (2013-2015 und 2023-heute). Noch nie war er nach der Veranstaltung so des Lobes: «Grosses Kompliment an die neun jungen Nachwuchsrennfahrer. So mühelos und erfolgreich sind wir noch nie durchs Programm gekommen. Ich habe zwar nicht so viel von der Action auf der Strecke gesehen. Aber mit meiner Erfahrung reicht das, was ich gehört habe – und da muss ich sagen, ich war begeistert!»

Insgesamt haben neun junge Nachwuchsrennfahrer am diesjährigen Test im Rahmen des Young Drivers Projekts teilgenommen. Fünf davon hatten schon etwas Erfahrung. Neil Russell, Raul Martinez, Alexis Genolet und Alexander Zafiriadis waren bereits im Vorjahr beim eintägigen F4-Test mit Jenzer Motorsport dabei. Damals allerdings noch in Bresse (FRA). Paul Andriotis hat im Mai dieses Jahres vom Kart- in den Automobilrennsport gewechselt. Der 15-Jährige vom Genfersee hat seither schon den einen oder anderen Test absolviert und verfügte – gemessen an der «Konkurrenz» – über die meiste Erfahrung. Anders Felicitas Heidegger, Jah Bühler, Gianluca Bogo und Lenyo Gafner. Für dieses Quartett waren es die ersten Meter im Formel-4-Tatuus.

Buehler Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vom Kart ins Rennauto: Für die Hälfte der Piloten war es der erste Test mit einem Formel-4-Auto (im Bild: Jah Bühler) © Eichenberger

Alle neun Fahrer absolvierten vier Turns zu je 15 Minuten. Danach gab es Video- und Datenanalyse. Für Ersteres war hauptsächlich Levi Arn zuständig. Arn hat Anfang dieses Jahres für Jenzer Motorsport die Winterserie absolviert und bestreitet aktuell die italienische F4-Meisterschaft für das Team aus Lyss. Auch er war nach dem Testtag als «Coach» sehr zufrieden. «Natürlich gab es Unterschiede. Es haben ja auch nicht alle bei Null angefangen. Aber bei allen hat man während des Tages eine gute Lernkurve gesehen. Ausserdem waren alle sehr wissbegierig und motiviert.»

Für die jungen Nachwuchsfahrer ging das Nachwuchs-Programm von Auto Sport Schweiz schon gestern Donnerstag mit einem Webseminar «Hydration & Elektrolyte» weiter. Im September und Oktober sind noch weitere Workshops geplant. Wer 2026 «Young Driver des Jahres» wird, wird dann am 11. Dezember im Rahmen des «Dîner des Champions» in Bern bekanntgegeben. Dem Sieger winkt ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken.

Drei Autos Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Drei Autos, neun Fahrer: Jenzer Motorsport beim Test in Laquais © Eichenberger

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