Für all die, die es kaum erwarten können: Nach etwas längerem Anlauf ist «RENNSPORT SCHWEIZ» ab dem 6. Februar wie üblich nach der Buchvernissage (nur für geladene Gäste) erhältlich. Wer möchte, kann sein Exemplar unter diesem Link bereits vorbestellen.
«RENNSPORT SCHWEIZ» erscheint zum 30. Mal im AKTIV VERLAG. Insgesamt ist es die 42. Ausgabe seit 1984. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.
Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von «RENNSPORT SCHWEIZ». Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift-und des historischen Motorsports. Und sogar von der Schweizer Simracing-Meisterschaft. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.
Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit mehr als 500 Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor dieser Zeilen. Unterstützt wurde er bei der diesjährigen Ausgabe von den Gastautoren Werner J. Haller, Peter Wyss und Elio Crestani.
Alle drei Schweizer standen beim Start zum zweiten Formel-E-Lauf in Mexiko-City in den ersten drei Reihen. Doch nur einer (Edoardo Mortara) konnte die Früchte seiner Arbeit auch ernten.
Edoardo Mortara ist beim zweiten Lauf zur Formel-E-Saison 2025/2026 in Mexiko-City sensationell Zweiter geworden. Der Genfer hat damit einen unglaubliche Erfolgsserie fortgesetzt. Nach seinen Siegen beim 50. E-Prix in Hongkong 2019 und dem 100. E-Prix in Seoul 2022 belegte der Mahindra-Pilot nun beim dritten Formel-E-Jubiläumsrennen (dem 150.) mit 0,651 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. Auch wenn es in Mexiko-Stadt erstmals nicht zum Sieg reichte, ist dies eine beeindruckende Serie. Nach seinem Ausfall in São Paulo liegt Mortara nun auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Schon vor der Saison war «Edo» zuversichtlich. «In der Saison 10 haben wir sozusagen beobachtet. In der abgelaufenen Saison 11 haben wir den Gen3-Evo so weiterentwickelt, dass wir gegen Ende der Saison konkurrenzfähig waren. Wenn wir diesen Lauf auch in die nächste Saison, die Saison 12, mitnehmen können, dann könnte das 2026 ein richtig gutes Jahr werden.»
Auch für Sébastien Buemi hätte das Rennen in Mexiko-City ein Höhepunkt werden können. Doch der von der Pole-Position gestartete Waadtländer verbremste sich auf dem Weg zu Kurve 1 im direkten Duell mit dem Briten Taylor Barnard und warf so sein Rennen weg (Schlussrang 17). Für Nico Müller (von Startplatz 5 gestartet) endete das Rennen auf Rang 9. Auch er konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. «Nach dem Safety Car ging gar nichts mehr. Plötzlich habe ich allen Grip verloren und bin nur noch herumgerutscht. Wenn du rutschst, bist du auch nicht mehr effizient und kannst deinen Attack-Mode nicht so nutzen, wie du es musst. Aber auch von der Strategie her hatten wir alle Spielbälle in der Hand. Ich war in Führung und hatte noch keinen Attack-Mode benutzt. Eigentlich lief alles perfekt, bis eben plötzlich alles auseinandergefallen ist. Wir müssen verstehen, was da passiert ist, denn so extrem hatten wir das noch nie.»
Kleiner Trost für die beiden Letztgenannten: Müller liegt nach zwei Rennen auf Rang 7, Buemi auf 9 – beide also in den Top 10. Es führt der Mexiko-Sieger Nick Cassidy. Das nächste Rennen findet Ende Januar in Miami statt.
Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag (siehe Download) zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.
Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.
Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009, 2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben.
Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben.
Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:
Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy Senior 2026 sieht wie folgt aus:
7. bis 10. Mai, Chiva-Valencia (ESP)
11. bis 14. Juni, Mülsen (GER)
30. Juli bis 2. August, Kristianstad (SWE)
Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
«Fredy Lienhard – Rennbericht eines Unternehmers» ist ein neues Buch, das die Geschichte eines erfolgreichen Geschäftsmannes und passionierten Rennfahrers auf inspirierende Art und Weise erzählt.
Ob als Unternehmer, Rennfahrer oder Mensch – Fredy Lienhard hat nicht nur Geschichte(n) geschrieben, er hat auch Bleibendes geschaffen. Das Anfang Januar im Verlag Ars Biographica erschienene Buch «Fredy Lienhard: Rennbericht eines Unternehmers» zeichnet den Werdegang des heute 78-Jährigen nach, beleuchtet Wendepunkte seines Lebens und will damit inspirieren – ganz nach dem Motto «lessons learned».
«Rennbericht eines Unternehmers» hat nicht den Anspruch, eine klassische Erfolgsgeschichte nachzuerzählen. Vielmehr soll das Buch auf erfrischend ehrliche Weise aufzeigen, wie Lienhard als Unternehmer tickt, welche Werte ihm wichtig sind und wie sie auch seine Karriere als Rennfahrer beeinflusst haben. Neben den wichtigsten Stationen seines Lebens (mit herrlichen Bildern aus dem Familienalbum) kommen auch die motorsportlichen Highlights aus Lienhards Karriere nicht zu kurz. Wer mehr über die Karriere des ehemaligen Daytona-Siegers erfahren will, wird mit diesem Werk definitiv nicht enttäuscht.
Fredy Lienhard – Rennbericht eines Unternehmers
Verlag: Ars Biographica (www.arsbiographica.ch/home/)
Autor: Bernhard Ruetz
144 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-9526166-1-1
Preis: 35 Franken
Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage nicht sein: Während Olivier Burri zum 28. Mal bei der Rallye Monte Carlo antritt, gibt Stefano Mella vom 22.-25. Januar sein WRC-Debüt.
Der Automobilclub von Monaco hat diese Woche die offizielle Liste der 66 Teams veröffentlicht, die an der Rallye Monte Carlo 2026 teilnehmen werden. Darunter befinden sich auch zwei Schweizer Fahrer: Olivier Burri (62 Jahre) und Stefano Mella (51).
Für Burri ist es die 28. Teilnahme beim Klassiker an der Côte d’Azur. Damit bringt er – zumindest, was die «Monte» betrifft – die meiste Erfahrung mit. Kein anderer Teilnehmer, der 2026 eingeschrieben ist, stand so oft wie er beim Auftakt zur WRC am Start. Zum Vergleich: der amtierende Weltmeister Sébastien Ogier kommt auf 16 Teilnahmen. Okay – dafür hat er die Rallye auch schon zehn Mal gewonnen!
Burri wird zusammen mit seinem Beifahrer Stéphane Fellay aus dem Wallis am Steuer eines Toyota GR Yaris Rally2 sitzen. Mit ihm hat er 2025 zwei Rallyes bestritten: die Rallye de Bourgogne (im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft/Unfall) und die Rally Colli del Monferrato in Italien (4. in der Gesamtwertung). Zusammen sind die beiden noch nie auf dem Toyota gefahren. Bei der Monte-Vorbereitung im Dezember 2025 in Frankreich, der Rallye Hivernal du Dévoluy, navigierte Gaëtan Aubry den Routinier aus dem Jura.
Ganz anders sieht die Ausgangslage für Stefano Mella aus. Für den Neunten der Schweizer Rallye-Meisterschaft 2025 ist die Rallye vom 22.-25. Januar eine Premiere. Der Chef des Swiss Racing Lab wird bei der «Monte» vom Italiener Francesco Pezzoli an Bord eines Skoda Fabia RS Rally2 unterstützt. Auch er ist kein ausgewiesener Monte-Carlo-Spezialist. Erst einmal stand er am Start – das ist aber schon ein paar Jahre her (2013). Mella verfügt sonst aber über reichlich Erfahrung. Der in Genf wohnhafte Tessiner hat 1997 seine erste Rallye absolviert und war neben Mike Coppens und Yoan Loeffler im Vorjahr der einzige Rally2-Pilot, der alle Läufe zur Schweizer Rallye-Meisterschaft bestritten hatte.
An Konkurrenz mangelt es den beiden Schweizern bei der «Monte» nicht. 25 andere Rally2-Bewerber werden Burri und Mella das Leben in ihrer Klasse sicher nicht einfach machen.
Politik und Sport sollte man nicht vermischen. Im Falle der SRG-Volksinitiative «200 Franken sind genug!» fällt das angesichts der drohenden Konsequenzen für den (Schweizer) Sport schwer.
Politik und Sport sollte man nicht mischen. Diesen Grundsatz halten auch wir beim Verband Auto Sport Schweiz als wegweisend. Aber wie so oft im Leben gibt es so genannte Grauzonen – oder Momente, wo Politik und Sport schwer zu trennen sind. Ein solcher steht der Schweiz am 8. März 2026 bevor. Dann nämlich wird über die SRG-Volksinitiative «200 Franken sind genug!» abgestimmt.
Worum geht’s? Die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» wurde von SVP-nahen Kreisen lanciert, um die Radio- und Fernsehgebühren von heute 335 auf 200 Franken pro Jahr zu senken. Initianten und Befürworter der Initiative argumentieren wie folgt:
Gegner der Initiative, zu denen auch Bundesrat und Parlament gehören, stellen sich auf den Standpunkt:
Als einer von 86 Sportverbänden von Swiss Olympic hat Auto Sport Schweiz selbstverständlich auch ein Interesse daran, dass der TV-Sport in Zukunft nicht zu kurz kommt. Auch wenn Übertragungen/Reportagen von unserem geliebten NATIONALEN Motorsport, der bei SRG ausgestrahlt wird, an einer Hand abgezählt werden kann. Fakt ist: Die SRG überträgt ca. 9’000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten (darunter auch Formel 1, MotoGP) finden regelmässig live im Fernsehen, in Livestreams und im Radio statt.
Gegner der Initiative führen an, dass der Sport unser Land verbinde – über Sprachgrenzen und Regionen hinweg. Wenn die Schweiz jubeln würde, dann gemeinsam. Weiter heisst es: Diese Momente der Einheit gebe es nur, weil die SRG sie allen zugänglich mache. Mit halb so viel Budget könne sie diesen Auftrag nicht mehr erfüllen. Die Folge wäre eine Spaltung: Wer zahlen kann, schaut mit – der Rest bleibt draussen.
Swiss Olympic hat deshalb zu diesem Thema eine offizielle Webseite gegen die SRG-Halbierungsinitiative (sportkomitee.ch) gelauncht. Dort steht schwarz auf weiss: Wer den Sport liebt, sagt Nein zur Halbierungsinitiative.
Am 24./25. Januar findet die 64. Auflage der 24 Stunden von Daytona/Florida statt. Am Start stehen auch sechs Schweizer – in jeder Kategorie mindestens einer.
Erst zwei Schweizer haben bei den 24 Stunden von Daytona triumphiert: Jo Siffert 1968 (bei der dritten Ausgabe) und Fredy Lienhard (2002). Ob am 24./25. Januar ein dritter Schweizer ganz oben steht, wird sich zeigen. Die besten Chancen dafür haben Raffaele Marciello und Louis Delétraz. Beide starten in der Prototypen-Klasse – der eine mit der #25 für BMW (Marciello), der andere mit der #40 für Cadillac (Delétraz).
Insgesamt stehen elf Autos aus der GTP-Klasse am Start. Als Favorit geht Porsche ins Rennen. Mit Partner Penske peilt man nach Siegen 2024 und 2025 den Hattrick an. 20 Mal hat der Hersteller aus Weissach (D) schon gewonnen. Das ist einsamer Rekord in Daytona!
In der LMP2 kämpfen 14 Teams um Ruhm und Ehre. Die Schweizer Flagge hält dort Grégoire Saucy hoch. Der Jurassier trägt bei United Autosports die #22. Auch in der GTDPro ist mit Ricardo Feller ein prominenter Schweizer vertreten. Der DTM-Pilot aus dem Aargau pilotiert den Manthey-Porsche mit der Porsche-typischen #911. Ebenfalls bei den Profis geht Marvin Kirchhöfer auf einer Corvette (#3) ins Rennen. Der Deutsche lebt seit Jahren in Luzern und fährt mit Schweizer Lizenz. Bestens bekannt ist auch einer der Favoriten auf den Klassensieg in der GTD: Philip Ellis. Der amtierende IMSA-Champion teilt sich mit Russell Ward, Indy Dontje und Lucas Auer einen Mercedes AMG GT3 von Winward Racing (#57) im am stärksten besetzten Feld mit 21 Fahrzeugen.
Los geht es in Daytona mit dem Qualifying am Donnerstag, 22. Januar. Das Rennen startet am Samstag, 24. Januar, traditionell um 13.40 Uhr.
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