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Franciacorta 29.3.26

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06.03.2026 autobau SKM: Jetzt für den Saisonauftakt in Franciacorta einschreiben!
X30 Start Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am 29. März startet die autobau SKM in Franciacorta © Eichenberger

In drei Wochen fällt der Startschuss zur ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026. Melde Dich jetzt an! Schreibst du dich für die gesamte Saison (sechs Rennen) ein, erhälst du die Nenngebühr für ein Rennen geschenkt. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld (du sparst also CHF 600.00). Du fährst in der autobau Schweizer Kart Meisterschaft auf vier absoluten Top-Strecken in Italien, ein Rennen in Frankreich und das Saisonfinale in Wohlen. Es winken über CHF 30'000.00 an Preisgeldern, zahlreiche Sachpreise und Pokale.

Möchtest du nur am ersten Event auf der tollen FIA-WM Strecke von Franciacorta teilnehmen? Kein Problem, du kannst dich auch nur für eine Veranstaltung einschreiben. Du kannst dich auf einer der weltbesten Strecken mit den besten Piloten der Schweiz messen und es werden diverse Gastfahrer aus anderen Nationen am Start stehen. Zeig den Konkurrenten, wer der schnellste Pilot auf dieser tollen Strecke ist und hol dir wichtige Punkte für die Meisterschaft!

Die Einschreibung erfolgt mit diesem Link.

Für die Teilnahme an der kompletten autobau Schweizer Kart Meisterschaft wie auch für das erste Rennen ist der Anmeldeschluss am 22. März 2026, 24h00. Die Einschreibungen für alle weiteren Rennen sind dann jeweils bis 7 Tage vor dem entsprechenden Event möglich.

Der Kalender der autobau Schweizer Kart Meisterschaft:
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. OKtober, Wohlen (SUI)

Weitere Informationen findest du jeweils unter www.motorsport.ch 

Franciacorta Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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06.03.2026 Mathias Schläppi: «Anknüpfen, wo wir aufgehört haben!»
Schlaeppi Kempenich 25 6 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mathias Schläppi greift 2026 erneut im Deutschen Rallye Cup an © Dörrenbächer

Mathias Schläppi (49) wird auch dieses Jahr im Deutschen Rallye Cup an den Start gehen. Los geht die Saison am kommenden Sonntag – mit der Rallye Kempenich. 

Der kleine Löwe brüllt wieder: Auch in diesem Jahr vertraut Mathias Schläppi auf den bewährten Peugeot 208 R2. Der schnelle Franzose in der Klasse NC3 – traditionell eine der am stärksten besetzten Kategorien – wurde über den Winter in den heimischen Hallen in Meiringen akribisch revidiert. «Wir wissen den Erfolg aus dem letzten Jahr richtig einzuordnen. Das war eine steile Lernkurve, die am Ende mit Gesamtrang 3 belohnt wurde», blickt Schläppi zurück. «Jetzt müssen wir dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben: einen Top-Job abliefern – im Cockpit und im Service-Park.»

Der Startschuss für den Deutschen Rallye Cup fällt am kommenden Sonntag, 8. März, bei der Rallye Kempenich. Die schlammig-staubigen Eifel-Pisten unweit des Nürburgrings wecken beste Erinnerungen, übernahm Schläppi dort doch im vergangenen Jahr mit einem Klassensieg direkt die Meisterschaftsführung. «Die Rallye bietet schöne, abwechslungsreiche Prüfungen – genau das richtige Terrain für unseren Peugeot», so der Pilot aus dem Berner Oberland. «Dass dort so viele Teilnehmer und Fans vor Ort sind, macht das Event zum idealen Saisonauftakt. Wir freuen uns darauf, den Peugeot wieder um die Ecken fliegen zu lassen, aber wir gehen die Sache mit dem gewohnt nötigen Respekt an.»

Der Ravenol Deutsche Rallye Cup gilt als die «zweite Liga» im deutschen Rallyesport und besticht durch ein kompaktes wie spannendes Format. Insgesamt 13 Läufe stehen im Kalender, von denen die besten sieben Ergebnisse sowie der entscheidende Endlauf mit doppelter Punktewertung in die Wertung einfliessen. Schläppi findet für die Meisterschaft erneut lobende Worte: «Der Deutsche Rallye Cup ist von Grund auf gut organisiert: Kurzweilige Ein-Tages-Events mit hohem Fahranteil – unternehmerfreundlich und echter Graswurzel-Charme. Das macht riesigen Spass.»

Um die unterschiedlichen Veranstaltungen in ganz Deutschland zu bewältigen, setzt Schläppi auf ein bewährtes Team auf dem Beifahrersitz. Mit Dominique Juplé aus Bauma (ZH) und dem Deutschen Markus Kubiak kehren zwei bekannte Co-Piloten ins Cockpit zurück. Ein dritter Beifahrer neben Schläppi ist derzeit noch vakant – die Entscheidung hierüber wird in Kürze fallen.

Neben dem eigenen Engagement mit dem R2 plant das Schläppi Rallye Team erneut strategische Doppeleinsätze. Bei ausgewählten Läufen wird zusätzlich ein topaktueller Peugeot 208 Rally4 an den Start gebracht. Dieses Fahrzeug bietet ambitionierten Nachwuchspiloten wie Gentlemen-Fahrern die perfekte Plattform. Für einige Events stehen noch Kapazitäten zur Verfügung. «Wir bieten hier ein Full-Service-Paket an. Interessenten, die in einem professionellen Umfeld im DRC angreifen wollen, können sich gerne bei uns melden», ergänzt Schläppi.

Schlaeppi Kempenich 25 1 kl Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schläppi setzt dabei auf den bewährten Peugeot 208 R2 © Dörrenbächer

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05.03.2026 Rallye-SM: Hirschi Favorit im Jura – und auf den dritten Titel?
Hirschi Plakat Jura Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Geht im Jura als Favorit ins Rennen: Jonathan Hirschi © myrally.ch

In drei Wochen beginnt mit dem Critérium Jurassien die Schweizer Rallye-Meisterschaft. Noch ist die Einschreibefrist nicht abgelaufen. Aber es ist gut denkbar, dass ein alter Bekannter 2026 den Ton beim Saisonauftakt angeben wird.

In exakt drei Wochen beginnt die 47. Ausgabe des Critérium Jurassien. Wer sich noch einschreiben will, kann das bis am kommenden Mittwoch, 11. März, machen – unter diesem Link. Man darf jedenfalls gespannt sein, wer im Jura (mit dem neuen Servicepark in Moutier) alles am Start steht. Als Favorit geht ein alter Bekannter ins Rennen: Jonathan Hirschi. Der Neuenburger hat gegenüber ASS bestätigt, dass er im Jura fahren wird. Auch bei der Rallye du Chablais wird der Schweizer Rallye-Meister von 2022 und 2023 versuchen, seinen Sieg von 2023 zu wiederholen. Im Vorjahr musste Hirschi nach einem Unfall die Segel streichen. Ob der Citroën-Pilot danach auch die restlichen drei Läufe zur Rallye-SM bestreiten wird, ist noch offen. «Ich werde von Rallye zu Rallye entscheiden», sagt Hirschi. «Ausserdem möchte ich auch noch zwei, drei Rallyes in Frankreich absolvieren.»

Falls Hirschi die komplette Meisterschaft bestreitet, wird es für die Konkurrenz schwierig werden, ihn am dritten Titel zu hindern. Allen voran für das amtierende Champions-Duo Mike Coppens/Christophe Roux, das sich nicht für den Saisonauftakt im Jura eingeschrieben hat. Aus budgetären Gründen liegt der Fokus bei Coppens auf den beiden Klassikern, der Rallye du Chablais und der Rallye du Valais. 

Damit rückt, was den ersten Verfolger betrifft, ein anderer in den Fokus: der 25-jährige Thibault Maret. Der Walliser hat andeuten lassen, dass er – vorausgesetzt die finanziellen Möglichkeiten lassen es zu – die komplette Schweizer Meisterschaft bestreiten will. Maret, der 2026 neu auf einem Citroën C3 Rally2 fahren wird, wurde 2023 Fünfter der Schweizer Rallye-Meisterschaft, 2024 Dritter und 2025 Vierter. Noch wartet Maret auf seinen ersten Sieg. 2025 ist er bei der Rallye du Chablais Zweiter und bei der RIV Dritter geworden.

Maret Valais 2025 myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thibault Maret: Fliegt er 2026 (neu im Citroën) zum ersten Sieg? © myrally.ch

Einer, der ebenfalls weiss, wie man es fliegen lässt, ist Nicolas Lathion. Der 35-Jähriges aus Charrat (VS) hat durchblicken lassen, dass er die ersten drei Rallyes absolvieren wird – und danach Bestandesaufnahme in Bezug auf die finanziellen Mittel und die Meisterschaftsposition macht. Auch der Vorjahreszweite Yoan Loeffler (28) würde gerne eine weitere komplette CH-Meisterschaft bestreiten, muss aber wie die Konkurrenz schauen, was das Budget zulässt.

Zu den weiteren Kandidaten, die eine ganze Saison planen, zählen Joël Rappaz in seiner Alpine, Gwen Lagrue (im Citroën C3), Jérémie Toedtli (Skoda Fabia) und Stefano Mella, der im Januar bei der Rallye Monte Carlo mit seinem Skoda Fabia Rally2 zum ersten Mal WRC-Luft schnupperte. Und natürlich auch Mathieu Zurkinden. Der Fribourger, der im Vorjahr mit unterlegenem Material sensationell Meisterschaftsdritter wurde, wird sicher auch bei den ersten drei Läufen dabei sein. Danach wird auch er Bestandesaufnahme machen. 

Beim im Vorjahr verunglückten Pascal Perroud schwebt ein grosses Fragezeichen über eine mögliche Rückkehr. Perroud würde zu gerne wieder fahren und sagt, er sei zu 95 Prozent wieder in der Form, in der er vor dem Unfall war. «Sich einer zweiten Operation zu unterziehen, war definitiv die richtige Entscheidung», sagt der Waadtländer. «Stand heute weiss ich noch nicht, wann ich zurückkomme, ich hoffe aber, dass ich bald wieder fahren kann.»

Coppens Roux Valais 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Coppens/Roux werden im Jura nicht am Start stehen © Eichenberger

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04.03.2026 Ischer vom Porsche Sports Cup in die GT World Challenge
Ethan Ischer 2025 Meister Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Porsche-Cup-Gewinner Ethan Ischer fährt 2026... © Porsche

2025 Meister im Porsche Sports Cup Suisse – nun wechselt Ethan Ischer in die GT World Challenge zum Team Walkenhorst Motorsport. Dort fährt er einen Aston Martin Vantage GT3.

Mit Philip Ellis (Mercedes), Rolf Ineichen (Ferrari), Alex Fontana (Porsche), Patric Niederhauser (Lamborghini) und Raffaele Marciello (BMW) ist die Schweiz in der diesjährigen GT World Challenge Endurance bereits sehr namhaft vertreten. Nun ist zu diesem Quintett noch ein weiterer Fahrer (und eine sechste Marke) dazugestossen: Neuling Ethan Ischer.  

Im Vorjahr überzeugte Ischer im Dienste der Sportec AG von Gregor Burkhard und Marcel Fässler und gewann auf Anhieb den Porsche Sports Cup Suisse. 2026 steigt der junge Mann aus Bavois (VD) nun in die GT World Challenge auf und bestreitet dort für das Team Walkenhorst Motorsport die Endurance-Meisterschaft auf einem Aston Martin Vantage GT3 Evo. Fünf Rennen stehen für den Neuling an. Los geht die Saison am 11./12. April in Le Castellet (FRA).

«Das ist ein grosser Schritt vorwärts in meiner Karriere und eine unglaubliche Chance, auf einer der grössten Bühnen des GT-Rennsports anzutreten», meint Ischer. «Ich bin dem Team sehr dankbar für sein Vertrauen und seinen Glauben an mich. Ich bin bereit, alles zu geben.»

Für den Sprint-Cup, der am 2./3. Mai in Brands Hatch (GBR) beginnt, sind aus Schweizer Sicht bisher gemeldet: Niederhauser, Fontana und Felix Hirsiger (Ferrari).

Walkenhorst Ischer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...einen Aston Martin Vantage GT3 in der GTWC © Walkenhorst Motorsport

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03.03.2026 Damenpokal 2026 – jetzt anmelden!
Roth Maissen Schoepfer Damenpokal 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 des Damenpokals von 2026: Jessica Roth, Franziska Maissen und Tamara Schöpfer (v.l.) © Eichenberger

2025 richtete Auto Sport Schweiz wettbewerbsübergreifend zum zweiten Mal einen Damenpokal aus. Auch dieses Jahr können sich Fahrerinnen oder Navigatorinnen einschreiben. Und zwar bis zum 25. März!

Auto Sport Schweiz richtet dieses Jahr zum dritten Mal nach 2024 und 2025 einen wettbewerbsübergreifenden Damenpokal im Automobilrennsport aus. Dabei spielt es keine Rolle ob gefahren oder navigiert wird – für den Damenpokal von ASS dürfen sich alle Ladies (mit Schweizer Rennlizenz), die national oder international am Automobilrennsport teilnehmen, kostenlos einschreiben. Die Auswertung erfolgt über ein eigens entworfenes Punktesystem. Wie im Vorjahr wird ASS auch 2026 bei «Halbzeit» einen Zwischenstand veröffentlichen.

Die an REGionalen oder ausländischen Veranstaltungen (INT) erzielten Resultate müssen bis zum 1. November des laufenden Jahres (mit Kopie der offiziellen Ranglisten) mitgeteilt werden, ansonsten können die betreffenden Punkte nicht gutgeschrieben werden. Resultate aus den Schweizermeisterschaften (Slalom, Berg, Rallye) werden automatisch gutgeschrieben. Der Damenpokal wird mit Resultaten ausgewertet, welche vom 1. Januar bis zum 1. November 2026 erzielt werden. Später eingereichte Ergebnisse (oder Rennen) werden nicht berücksichtigt.

Die Einschreibung erfolgt bis 25. März mit dem angehängten Formular. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und stehen Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten gerne zur Verfügung.

Die bisherigen Siegerinnen des Damenpokals:
2024, Vanessa Zenklusen
2025, Franziska Maissen

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02.03.2026 Champions of the Future: Coigny Sieger des ersten Wochenendes
Zoltan Coigny Valencia 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Leistung: Zoltan Coigny siegte in Valencia © Instagram

Sechs Rennen stehen bei der diesjährigen Champions oft he Future Academy auf dem Programm. Das erste davon fand am Wochenende in Valencia statt – mit einem Schweizer Auftaktsieg.

Erst kürzlich durfte der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgeben, dass der 12-jährige Zoltan Coigny die Schweiz bei der FIA Kart Academy 2026 vertreten wird. Am Wochenende hat der Teenager aus Dully (VD) seine Nomination beim Auftakt einer weiteren Academy-Meisterschaft, der Champions of the Future, in Valancia (ESP) restlos bestätigt. In beiden Qualifyings sicherte sich Coigny die Pole-Position. Am Samstag wurde er im ersten Finale Zweiter, am Sonntag stand er ganz oben auf dem Podium. Mit dieser prima Leistung übernahm Coigny auch die Führung im Gesamtklassement bei den OK-N-Junioren. Auf den Rängen 13 und 14 liegen mit Jamie Ehrat und Lorenzo Zucchetto zwei weitere Schweizer.

Einen guten Einstand in der Champions of the Future Academy feierte auch Julian Brupbacher in der Kat. OK-N-Senior. Der Schweizer X30-Meister von 2025 landete nach Platz 18 im ersten Finale am Samstag auf dem fünften Schlussrang am Sonntag. In der Gesamtwertung wird Brupbacher als Zehnter geführt. 

Weiter geht die Meisterschaft Ende Mai im griechischen Thessaloniki. Danach wird in Viterbo (ITA) gefahren, ehe die drei finalen Schlussläufe in den Emiraten stattfinden. 

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02.03.2026 Emil Frey Racing ganz in Pink
Emil Frey Racing 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Emil Frey Racing 2026: Einmal BWT-, einmal Red-Bull-Look © EFR

Daran muss man sich zuerst gewöhnen: Emil Frey Racing geht 2026 mit zwei Ferrari 296 GT3 Evo in der DTM und der GTWC Sprint an den Start – einer davon ganz in Pink!

Mit Beginn der neuen Saison prägen das weltweit bekannte BWT-Pink und das markante Windhager-Rot im Zeichen der gemeinsamen Mission «For You and Planet Blue» das Erscheinungsbild des neuen Emil-Frey-Ferrari mit der #14. Sportlich schlägt Emil Frey Racing ebenfalls ein neues Kapitel auf: Nachdem Jack Aitken nach fünf gemeinsamen Jahren das Team Ende 2025 verlassen hatte, konnte mit dem Italiener Matteo Cairoli ein Fahrer mit grossem Leistungsnachweis als Nachfolger gewonnen werden. Zudem geht das Team mit der neuen Evo-Variante an den Start und tritt mit jeweils zwei Ferrari 296 GT3 Evo sowohl in der DTM als auch in der GT World Challenge Sprint Cup Serie an.

Auf der anderen Seite der Garage von Emil Frey Racing steht der zweite Ferrari mit der Startnummer 69. Am Steuer des Fahrzeugs im Red-Bull-Verstappen-Design sitzt der Niederländer Thierry Vermeulen, der im Rahmen der langjährigen Kooperation mit Verstappen.com Racing antritt, die auch 2026 fortgeführt wird. Nach einer soliden vergangenen Saison mit mehreren Podestplätzen und Pole-Positions geht Vermeulen nun in seine vierte gemeinsame Saison mit dem Team. Ziel ist es, die kontinuierliche Entwicklung und Lernkurve der letzten Jahre fortzusetzen.

Während die DTM-Saison am 25./26. April auf dem Red Bull Ring (AUT) startet, beginnt die neue Saison im GT World Challenge Sprint Cup am 2./3. Mai in Brands Hatch (GBR).

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02.03.2026 Grégoire Saucy tritt dem McLaren Driver Development Programme bei
Gregoire Saucy Mclaren 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Saucy ist neu Teil des McLaren Driver Development Programms © McLaren

Der Jurassier Grégoire Saucy ist neu Teil des McLaren Driver Development Programme und darf sich für 2027 berechtigte Hoffnungen auf einen Sitz im McLaren-Hypercar machen.

Gute Nachrichten für Grégoire Saucy. Der 26-jähriges aus Bassecourt im Kanton Jura, der bereits eng mit McLaren verbunden ist und in dieser Saison für United Autosports fährt, tritt dem Entwicklungsprogramm des britischen Traditionsrennstalls bei. Und das – man spitze die Ohren – ein Jahr vor dem Start des Hypercar-Programms von McLaren! Für Saucy ist die «Beförderung» eine Bestätigung seiner bisherigen Leistung – und gleichzeitig ein verfrühtes Ostergeschenk. «Ich freue mich sehr, am McLaren Driver Development Programme teilnehmen zu dürfen. Das Programm bietet mir wichtige Unterstützung und vielfältige Möglichkeiten, mich in allen Bereichen als Rennfahrer weiterzuentwickeln. Es ist ein großartiges Umfeld, und ich freue mich darauf, mit dem fantastischen Team von McLaren zusammenzuarbeiten.»

Saucy war 2021 FRECA-Champion und setzte sich u.a. gegen Fahrer wie Isack Hadjar, Franco Colapinto und Gabriel Bortoleto durch. 2025 fuhr Saucy in der WEC am Steuer des McLaren 720S GT3 EVO und wurde zuletzt bei den 24 Stunden von Daytona Vierter in der LMP2. Vor seinem Einstieg in den Langstreckensport sammelte der Jurassier bereits Erfahrungen in der Formel Renault 2.0 und danach in der Formel 4 in Italien (bei Jenzer Motorsport). Anschliessend fuhr er 2019 für das Team R-ace GP in der ADAC Formel-4-Meisterschaft, wobei er in diesem Jahr noch in Italien aktiv war. Bis 2023 fuhr Grégoire Saucy in der Formel 3 bei ART Grand Prix, bevor er sich dem Langstreckensport zuwandte. Anfang 2025 schloss er sich dem Papaya-Team für die Langstrecken-Weltmeisterschaft an.

In dieser Saison wird Grégoire mit United Autosports an der European Le Mans Series teilnehmen. Parallel absolviert er Rennen zur IMSA. Ausserdem wird er im Rahmen des McLaren-Racing-Portfolios Testfahrten absolvieren.

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02.03.2026 Olympia-Fazit von De Silvestro
De Silvestro Cortina 2026 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Simona De Silvestro hat ihr Olympia-Abenteuer hinter sich © Instagram

Simona De Silvestro (37) nahm für die italienische Bob-Mannschaft an den Olympischen Winterspielen in Cortina teil. Mit zwei 23. Plätzen war die ehemalige Rennfahrerin nicht ganz zufrieden.   

Es gibt nicht viele Beispiele von Profisportlern resp. -sportlerinnen, die erfolgreich ihre Disziplin gewechselt haben. Der Mut, sich in einer anderen Sportart mit den Besten zu messen, ist allein schon bewundernswert. Die Schweizer Rennfahrerin Simona De Silvestro gehört zu den Sportlerinnen, die in einer komplett anderen Disziplin eine zweite Karriere begonnen haben. Vorläufiger Höhepunkt für die gebürtige Thunerin war die Teilnahme an den kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen in Cortina (ITA) im Mono- und Zweierbob (siehe auch Link).

«Ich habe immer davon geträumt, bei den Olympischen Spielen mitzumachen. Und ich hatte den Mut, es zu versuchen», sagt De Silvestro, die in Cortina für ihre zweite Heimat Italien gestartet war. Dass der Wechsel von vier Rädern auf vier Kufen kein Spaziergang werden würde, wusste die ehemalige Indy-500-Teilnehmerin. «Sich in einer komplett anderen Sportart zu beweisen, ist nicht einfach. Ich musste lernen ‹richtig› zu laufen. Und ich weiss, dass es diesbezüglich noch viel Raum für Verbesserungen gibt.»

Mit den Resultaten war De Silvestro trotz allen Bemühungen nicht ganz zufrieden. In beiden Disziplinen erreichte sie den 23. Schlussrang. Im Monobob fehlten ihr nach drei Durchgängen 4,1 sec auf die Olympiasiegerin, im Zweierbob betrug der Rückstand auf die Siegerinnen (nach ebenfalls drei Durchgängen) 3,69 sec. «Mal schauen, was die Zukunft bringt», lässt sich De Silvestro für die Zukunft die Türen offen. «Eines ist sicher: Mit etwas Hartnäckigkeit und viel Selbstvertrauen kann man Grosses erreichen.»

Und wer weiss: Vielleicht nimmt sich Simona ja auch an Aleksander Shalamanov ein Beispiel und sucht sich noch eine weitere Herausforderung. Der Bulgare nahm 1960 als 19-Jähriger in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt an den Olympischen Winterspielen teil. Vier Jahre später war er an den Sommerspielen Mitglied des olympischen Volleyballteams. Und 1966 und 1970 stand er im Aufgebot der Bulgaren für die Fussball-WM…

De Silvestro Cortina 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
De Silvestro wechselte von vier Räder auf vier Kufen © Instagram

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27.02.2026 Jérémy Siffert auf den Spuren seines Grossvaters
Jeremy Siffert 2026 Heil Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jérémy Siffert, der Enkel von Jo Siffert, fährt in den USA... © Heil

Jérémy Siffert, der Enkel der Schweizer Motorsportlegende Jo Siffert, startet in diesem Jahr mit Gebhardt Motorsport in der US-Amerikanischen IMSA VP Racing SportsCar Championship.

Beim Saisonauftakt im Januar in Daytona beendete der Jérémy Siffert (22) beide Rennen auf dem siebten Platz in der LMP3-Klasse. An diesem Wochenende steht der Fribourger zum zweiten Mal im Einsatz – und das im selben Gulf-Design wie einst sein berühmter Grossvater. 

Dein Vater war Rennfahrer und dein Grossvater ist die Motorsportlegende Jo Siffert – war dein Weg in den Rennsport bereits vorgezeichnet? Und wie hast du schliesslich den Sprung in den Sport geschafft?
Jérémy Siffert: Ja, ich wurde sicherlich davon beeinflusst, was meine Familie bereits im Motorsport erreicht hatte, und das hat mich natürlich schon in jungen Jahren dazu gebracht, denselben Weg einzuschlagen. Wie viele andere Fahrer haben mein Vater und ich mit dem Kartfahren angefangen, was eine fantastische Schule war, um die Grundlagen des Fahrens zu erlernen.

Nachdem du im letzten Jahr mehrere Rennen für Gebhardt Motorsport absolviert hast, startest du nun mit dem Team in deiner ersten kompletten Saison im LMP3-Auto – wie fühlt sich das an?
Es ist mir eine grosse Ehre, in der Saison 2026 mit Gebhardt Motorsport im LMP3 anzutreten. Das Team hat grosse Ambitionen, was ich sehr schätze, und ich freue mich sehr, es in diesem Jahr zu vertreten und mein Bestes zu geben, um das Team zu unterstützen.

Du wirst an allen Sprint-Wochenenden der IMSA VP Racing SportsCar Challenge in den USA teilnehmen – wie kam es dazu, da ursprünglich ein anderes Programm geplant war?
Wir hatten ursprünglich geplant, am Endurance Cup teilzunehmen, aber aufgrund einer Programmänderung werde ich letztendlich an den Sprintrennen teilnehmen. Ich freue mich auch sehr darauf, im Sprintformat zu fahren, da ich glaube, dass ich dadurch lernen werde, in Rennsituationen etwas aggressiver zu sein.

Dein Großvater Jo Siffert hat in den USA die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring gewonnen – spürst du dort ein besonderes Interesse an deiner Person und macht das die Teilnahme an Rennen in den USA für dich noch besonderer?
Natürlich sind diese Rennstrecken für mich etwas Besonderes, weil mein Grossvater dort Siege errungen hat. Ich freue mich, auf denselben Strecken zu fahren, aber ich versuche mich dennoch hauptsächlich darauf zu konzentrieren, das Auto kennenzulernen und meine Leistung zu verbessern.

Zu Ehren von Jo Siffert wird dein Duqueine D08 auch in den Farben von Gulf Racing an den Start gehen – wie gefällt dir das Design?
Ich finde das Design grossartig und es ist eine schöne Hommage an meinen Grossvater, der einen bedeutenden Teil seiner Karriere in diesen Farben verbracht hat.

Jeremy Siffert Daytona 2026 Heil Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...im hellblauen Gulf-Design seines Grossvaters © Heil

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24.02.2026 Schweizer Meisterschaft Rallye Junior: Jetzt anmelden!
Galeuchet Rallye Junior 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die vorerst letzten Junioren-Meister: Josué Galeuchet/Lea Crelier © Eichenberger

Auch dieses Jahr wird im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft ein Junioren-Championat ausgetragen. Wer daran teilnehmen will, kann sich bis 20. März einschreiben.

Was haben Kim Daldini, Aurélien Devanthéry, Nicolas Lathion und Jonathan Michellod gemeinsam? Sie sind nicht nur schnelle Rallye-Piloten, sie haben allesamt die Schweizer Rallye-Meisterschaft bei den Junioren gewonnen. Bereits 13 Mal wurde im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft auch ein Junior-Titel vergeben (siehe unten). Diese Tradition wird auch 2026 fortgesetzt.

Alle Fahrer, die im Besitze einer NAT- oder INTLizenz von Auto Sport Schweiz sind und sich mittels offiziellem Einschreibeformular angemeldet haben, werden automatisch für die Schweizer Meisterschaft Rallye Junior berücksichtigt. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden nicht älter als 25 Jahre sein dürfen (Jahr in dem Sie das 25. Altersjahr erreichen). Fahrer respektive Fahrerinnen, die in der Disziplin Rallye über eine Nationale und/oder Internationale Priorität verfügen, sind für die Schweizer Meisterschaft Rallye Junior nicht zugelassen.

Für die Schweizer Meisterschaft Rallye Junior werden Fahrzeuge der Klassen RC3 bis RC8, sowie die Fahrzeuge der Klassen RC9 und RC10 bis 2000 cm3 zugelassen, die Letztgenannten ausschliesslich mit Zweiradantrieb.

Das Schlussklassement der Meisterschaft wird aufgrund des höchsten Punktetotals erstellt (alle Klassen zusammengefasst). Um im Schlussklassement berücksichtigt zu werden, muss ein Fahrer respektive eine Fahrerin an mindestens drei für die Meisterschaft zählenden Veranstaltungen teilgenommen haben. Die Anzahl der gewerteten Resultate beträgt das Total weniger zwei (es werden also nur die vier besten Ergebnisse gewertet).

Im Sinne der Nachwuchsförderung wird dem Sieger für das darauffolgende Jahr die Lizenz von ASS offeriert. Die Top 3 der Schweizer Meisterschaft Rallye Junior werden am Ende des Jahres beim «Dîner des Champions» offiziell ausgezeichnet.

Die bisherigen Junioren-Meister:
2025, Josué Galeuchet/Lea Crelier, Peugeot 206
2024, Gauthier Hotz/Romain Gauch, Peugeot 208 Rally4
2023, Jérémy Michellod/Grégory Maître, Citroën C2 R2
2022, Guillaume Girolamo/Benjamin Bétrisey, Renault Clio RSR Rally5
2021, Jérémie Toedtli/Julie Faure, Renault Clio RSR Rally5
2020, keine Meisterschaft wegen der Pandemie
2019, Jonathan Michellod/Stéphane Fellay, Peugeot 208 R2
2018, Thomas Schmid/Quentin Marchand & Cornel Frigoli, Peugeot 208 R2
2017, Nicolas Lathion/Gaëtan Lathion, Peugeot 208 R2
2016, Aurélien Devanthéry/Michael Volluz, Peugeot 208 R2
2015, Cédric Althaus/Jessica Bayard, Peugeot 208 R2
2014, Simon Rossel/Thibaud Rossel, Renault Twingo R1
2013, Kim Daldini/Giorgia Gaspari, Renault Twingo R1
2012, Thomas Joris/Stéphane Fellay, Renault Twingo R1

Jonathan Jeremy Michellod Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch Jonathan und Jérémy Michellod waren Junioren-Meister © Eichenberger

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24.02.2026 Coigny vertritt die Schweiz in der FIA Academy Trophy Junior
Zoltan Coigny Wohlen 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zoltan Coigny vertritt die Schweiz in der Junior-Academy © Eichenberger

Die Schweiz wird bei der FIA Karting Academy Trophy durch Alexis Genolet (bei den Senioren) vertreten. Bei den Junioren ist die Wahl auf Zoltan Coigny gefallen.

Vor knapp drei Wochen hat der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgegeben, dass Alexis Genolet (15) die Schweiz in der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy bei den Senioren vertreten wird. Nun steht auch fest, wer für die Schweiz bei den Junioren fahren darf: Zoltan Coigny (12) aus Dully (VD).

Im Januar hat Auto Sport Schweiz Kartfahrer- und -fahrerinnen der Jahrgänge 2012-2014 aufgerufen, sich für die FIA Karting Academy Trophy Junior zu bewerben. Unter den Bewerbern hat der Verband unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen einen Bewerber ausgewählt, der die Schweiz bei den drei Rennen in Genk (BEL), Sarno (ITA) und Viterbo (ITA) vertreten darf. Dabei ist die Wahl auf Zoltan Coigny gefallen. Der im Mai 13 Jahre alt werdende Waadtländer hat in der vergangenen Saison als Junior drei von fünf Rennen in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft bestritten, ist international bei zahlreichen IAME-Rennen gestartet und wurde 2024 VEGA-Trofeo-Sieger bei den Minis.

Wir drücken Zoltan schon jetzt die Daumen und wünschen ihm als Schweizer Vertreter bei den drei Rennen viel Erfolg. Los geht die Academy-Saison der Junioren vom 21. bis 24. Mai in Belgien. Details zur Meisterschaft erfahren Sie unter diesem Link.

Zoltan Coigny Wohlen 2025 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Coigny hat 2025 u.a. die Schweizer Meisterschaft bestritten © Eichenberger

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24.02.2026 Iven Ammann gewinnt ROK Wintercup
Iven Ammann ROK Wintercup 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bravo! Iven Ammann gewann in Lonato den ROK Wintercup

Das vergangene Wochenende war motorsportlich gesehen eher lau. Umso grösser die Freude, dass beim ROK Wintercup in Lonato ein Schweizer bei den Junioren ganz oben stand.

2025 gewann Iven Ammann die Schweizer Kart-Meisterschaft bei den OK Junioren. Am vergangenen Wochenende stand er beim ROK Wintercup in Lonato bei den selbigen ganz oben auf dem Podium. Der Ostschweizer, der wie in der SM auch in der ROK für das Team Innovate Competition fährt, setzte sich im Finale erfolgreich gegen zwei Italiener durch und gewann mit knapp 1,5 Sekunden Vorsprung. Ammann war vom sechsten Startplatz ins Rennen gegangen und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Im achten Umlauf übernahm er die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. «Wir hatten vor dem Rennen noch etwas am Kart verändert», sagt Ammann. «Das hat mir unheimlich viel Vertrauen gegeben. Ich freue mich sehr über diesen Sieg und möchte mich natürlich beim Team und allen, die da mitgeholfen haben, bedanken!»

Ammann hat sich mit diesem Sieg im Wintercup direkt für das ROK-Superfinale 2026 qualifiziert. Dieses findet vom 13.-17. Oktober ebenfalls in Lonato statt.

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20.02.2026 Information Veranstaltersitzungen Automobil

Die Veranstaltersitzungen Automobil finden im Vorfeld der Saison 2026 wie folgt statt:

Veranstalter-Treffen Romandie: Dienstag, 10. März 2026, 19.00 Uhr, Region Fribourg

Veranstalter-Treffen Deutschschweiz: Mittwoch, 25. März 2026, 19.00 Uhr, Region Egerkingen

Die detaillierten Informationen mit den Angaben zur definitiven Örtlichkeit sowie den entsprechenden Anmeldemodalitäten werden in den kommenden Tagen an die Veranstalter verschickt. Pro Veranstalter sind 2 Vertreter für die Teilnahme an diesen Sitzungen vorgesehen.

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19.02.2026 Robin Faustini: «Berguerand wird in die Top 3 fahren!»
Faustini myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jubelt er auch 2026? Titelverteidiger Robin Faustini © Eichenberger

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Robin Faustini (28) hat seinen Traum von der Berg-EM nach hinten verschoben. Der amtierende Schweizer Berg-Champion wird auch dieses Jahr um den Titel in der Schweizer Meisterschaft fahren.

Robins Faustinis Siegesserie ist fast schon unheimlich. Nimmt man das Saisonfinale von anno dazumal dazu, hat der Aargauer seit Les Paccots 2023 jedes Rennen gewonnen, an dem er in der Berg-SM teilgenommen hat. Oder anders formuliert: Seit 15 Rennen ist Faustini ungeschlagen. Ob diese Serie weitergeht, hängt in erster Linie an der Konkurrenz. Beweisen muss der Mann mit seinem hellblau-pinken Nova NP01 Emap niemandem mehr etwas. Trotzdem will er natürlich weitere Siege und Rekorde erringen. Der dritte Titel in Serie winkt.

Du hast dein Meister-Auto nach Saisonschluss 2025 zum Verkauf angeboten. Mit dem Ziel, ein Neues zu kaufen, mit dem du in der Berg-Europameisterschaft angreifen kannst. Diesen Plan hast du ad acta gelegt, richtig?
Robin Faustini:
Ja, das stimmt so. Es gab Interessenten, aber deren Preisvorstellungen haben nicht mit unseren übereingestimmt. Deshalb haben wir uns letztendlich dafür entschlossen, das Auto zu behalten.

Das heisst, du fährst auch 2026 in der Schweizer Berg-Meisterschaft?
Exakt. Das ist der Plan. Und ich freue mich sehr darauf. Natürlich hätten wir im Hinblick auf 2027 ein paar Franken sparen können. Aber ich möchte lieber fahren statt pausieren.

Faustini Anzere Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Machen in der Berg-SM weiter: Faustini und sein Nova Proto © Eichenberger

Das heisst, der Plan, europäisch zu fahren, ist aufgeschoben, nicht aufgehoben?
Ja, richtig. Ich bin eins mit diesem Auto. Also gibt es für uns auch die Möglichkeit, das Auto für 2027 EM-tauglich zu machen.

Das würde bedeuten?
Wir müssten das Gewicht erhöhen (auf 590 kg, d. Red.), den Motor mit einem Restriktor versehen und den von der FIA auf diese Saison geforderten Überrollbügel einbauen. Das allein kostet rund 40'000 Franken.

Du hast die vergangenen zwei Jahre in der Schweiz alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Wie motivierst du dich für eine weitere Saison?
Ich rechne damit, dass die Konkurrenz näher kommt. Das ist schon mal ein Ansporn. Dann will ich natürlich den Titel wieder gewinnen. Und noch viel mehr würde ich zu gerne den Rekord in Les Rangiers schlagen. Das geht aber nur unter perfekten Bedingungen. Aber dafür brenne ich.

Was sagst du zur Rückkehr von Eric Berguerand?
Ich kenne Eric seit 2010/2011. Damals bin ich noch gar nicht selber gefahren. Er ist ein absoluter Sympathieträger und ein Riesen-Talent. Ich hatte immer einen guten Austausch mit ihm und habe immer zu ihm hochgeschaut. Dass er zurückkommt, war eine der schönsten Nachrichten in der jüngsten Vergangenheit.

Was traust du ihm zu?
Wer ihn kennt, der weiss, dass er immer ans Limit geht. Ich behaupte, dass er bei allen Rennen das Zeug dazu hat, in die Top 3 zu fahren.

Berg Rennwagen Marcel Steiner Eric Berguerand Robin Faustini Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein illustres Trio: Steiner, Berguerand und Faustini © Eichenberger

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17.02.2026 Wettbewerb: Gewinnen Sie ein Jahrbuch «Rennsport Schweiz 2025»
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

«Rennsport Schweiz» ist das Buch über die Schweizer Motorsportszene. Wer noch keines hat, kann mit etwas Glück eines gewinnen: Auto Sport Schweiz verlost eine Ausgabe.

«Rennsport Schweiz 2025» informiert über (fast) alles, was rund um den Schweizer Motorsport gelaufen ist. Dabei wird nicht nur die nationale Szene beleuchtet, auch über die Erfolge der Schweizer Rennfahrer und Rennfahrerinnen, die international unterwegs sind, wird ausführlich – in Wort und Bild – berichtet. Ob Bergrennen, Slalom, Rallye, Karting, Drift, Simracing oder Dragster: In «Rennsport Schweiz» findet jeder seine Lieblingsdisziplin.

Wer noch kein Exemplar 2025 hat, kann sich sein Jahrbuch über den Aktiv Verlag sichern. Mit etwas Glück (und Wissen) kann an dieser Stelle aber auch ein Exemplar gewonnen werden. Wer die folgenden Fragen richtig beantwortet, kann das Lösungswort mit dem Vermerk «Rennsport Schweiz» bis 15. März an eichenberger@motorsport.ch schicken. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter allen richtigen Einsendungen gezogen. Wer den klassischen Weg gehen möchte, kann selbstverständlich auch eine Postkarte einsenden.

Auto Sport Schweiz
Vermerk: «Rennsport Schweiz»
Könizstr.161
3097 Liebefeld

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner (oder die Gewinnerin) wird schriftlich benachrichtigt. Der Gegenwert des Sachpreises wird nicht in bar ausbezahlt. Es wird keine Korrespondenz geführt.

Les Rangiers Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Eichenberger

Frage 1: Welches Schweizer Bergrennen feiert 2026 seinen 100. Geburtstag?
a) Gurnigel (Lösungsbuchstabe G)
b) Oberhallau (N)
c) Les Rangiers (F)

Nico Mueller Miami 2026 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Formula E

Frage 2: Für welchen deutschen Hersteller fährt Nico Müller in der Formel E?
a) Audi (E)
b) Porsche (A)
c) BMW (I)

Grispino Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Eichenberger

Frage 3: Mit welchem Auto gewann Alessandro Grispino 2025 die Schweizer Slalom-Meisterschaft?
a) Suzuki Swift (O)
b) Honda Accord (E)
c) Renault Clio (U)

Junioren 2025 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Eichenberger

Frage 4: Wer gewann 2025 die Schweizer Junioren-Meisterschaft?
a) Lionel Ryter (S)
b) Jannis Jeremias (B)
c) Steven Chiquita (H)

Coppens Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Cornevaux

Frage 5: Was hatten die Schweizer Rallyepiloten Mike Coppens (im Bild), Thibault Maret und Yoan Loeffler 2025 gemeinsam?
a) Sie stammen alle aus Verbier (P)
b) Sie tauschten bei jedem Rennen ihren Co-Piloten aus (S)
c) Sie fuhren alle einen Skoda Fabia (T)

X30 Brupbacher Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Eichenberger

Frage 6: In welcher Disziplin gewann Julian Brupbacher 2025 den Schweizer Meistertitel?
a) KZ2 (A)
b) OK Senior (E)
c) X30 Challenge Switzerland (I)

Amweg Anzere Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© Eichenberger

Frage 7: Was hatten die Schweizer Bergrennfahrer Robin Faustini, Marcel Steiner und Thomas Amweg (im Bild) 2025 gemeinsam?
a) Sie wurden alle zum ersten Mal Vater (L)
b) Sie fuhren alle einen Nova Proto (N)
c) Sie verzichteten alle aufs letzte Rennen in Les Paccots (M)

Louis Deletraz Action 3 WRT Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
© WEC

Frage 8: Welcher Schweizer Rennfahrer wird auch «Mister LMP2» genannt?
a) Louis Delétraz (I)
b) Neel Jani (U)
c) Philip Ellis (A)

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15.02.2026 Weekend-Report 05/2026
Edoardo Mortara Jeddah 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Edoardo Mortara: zwei Mal auf Pole, einmal Zweiter © Formula E

Und wieder ein Rennwochenende mit Schweizer Podestplätzen: Diesmal überragten Edo Mortara und Sébastien Buemi in der Formel E, Raffaele Marciello in Bathurst und Samuel Ifrid bei der Formel 4 in Valencia.

Das Schweizer Formel-E-Trio reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Beim ersten Doppellauf des Jahres in Jeddah/Saudi-Arabien gab es wieder zwei Podestplätze zu feiern. Diesmal standen Edoardo Mortara im ersten Rennen und Sébastien Buemi im zweiten Rennen jeweils als Zweiter auf dem Podium. Dank Rang 4 im zweiten Durchgang ist Mortara in der Gesamtwertung auf den zweiten Zwischenrang vorgestossen. Der Genfer liegt nach fünf Läufen nur sechs Punkte hinter Leader und Jeddah-Sieger Pascal Wehrlein und unterstrich mit zwei Pole-Positions seine zurzeit ausgezeichnete Form. Buemi holte als Siebter im ersten Rennen bereits Punkte und liegt in der Meisterschaft auf dem neunten Zwischenrang.

Bei Nico Müller hinterliess das Rennen in der Wüste gemischte Gefühle. Im ersten Rennen verpasste er als Vierter nur knapp das Podium. Von Platz 7 gestartet nutzte der Schweizer Werksfahrer in der Schlussphase seinen Attack-Mode, um Boden gutzumachen. Im Ziel betrug sein Rückstand auf den Drittplatzierten 1,6 Sekunden. Im zweiten Rennen wurde er aufgrund einiger Probleme, die schon im Qualifying begannen, leider nur 16. In der Gesamtwertung liegt Müller auf Rang 6. In Jeddah wurde erstmals in dieser Saison nebenbei bemerkt der «Pit Boost» verwendet. Beim ersten Doppelrennen der Saison war das Nachladen für alle Fahrer verpflichtend – ein zusätzliches rennstrategisches Element.

Schwitter Ifrid Ifrid Valencia 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Freude über Platz 1 bei den Rookies: Samuel Ifrid mit Vater Christian und Fahrercoach Jan Schwitter (links) © Eichenberger

Wie schon zuletzt in Portimão war auch in Valencia Samuel Ifrid (Cram Motorsport) der erfolgreichste Schweizer Formel-4-Pilot im Rahmen der Winterserie. Ifrid, 2025 noch Vize-Champion in der X30 mit dem Team UBIQ Racing, überzeugte mit zwei elften und einem achten Rang. Im dritten Rennen gewann Ifrid sogar die Rookie-Wertung – vor dem Gesamtführenden McLaren-Schützling Dries van Langendonck. «Hätte ich im zweiten Rennen nicht beim Start meinen Startplatz schräg eingenommen, wäre auch in diesem Rennen noch mehr möglich gewesen», meinte Ifrid. Die Top-Platzierungen der restlichen Schweizer: Levi Arn (Jenzer Motorsport, 13.), Chiara Bättig (16.), Maximilian Kammerlander (18.) und Georgiy Zasov (Jenzer Motorsport, 25.).

Einen Schweizer Podestplatz gab es auch bei den 12h von Bathurst. BMW-Werkspilot Raffaele Marciello sicherte sich mit seinen beiden Teamkollegen Valentino Rossi und Augusto Farfus Platz 3. Zweitbester Schweizer war Ricardo Feller im EBM-Porsche. Der gebürtige Aargauer musste nach einer Disqualifikation im Quali von ganz hinten starten. Nicht im Ziel war Philip Ellis (Mercedes) und Alex Fontana (Porsche). In beiden Fällen crashte einer der Teamkollegen.

Auch in der GT Series in Valencia gab es einen Schweizer Podestplatz: Alain Valente fuhr für das Haupt Racing Team in Rennen 1 auf Platz 3. Und in Indien gewann Fabienne Wohlwend den vierten Lauf zum Indian Racing Festival in Goa.

Raffaele Marciello Bathurst 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter in Bathurst: Raffaele Marciello (links) © WRT

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13.02.2026 Suzuki Swiss Racing Cup auch dieses Jahr am Start
01 Frauenfeld Thomann 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorjahresmeister Rico Thomann beim Slalom Frauenfeld © myrally.ch

Der Suzuki Swiss Racing Cup wird auch in diesem Jahr im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft an den Start gehen. Acht Autos sind bereits fix. Dank Doppelstartern ist ein Feld von mindestens zwölf Fahrern garantiert.

Im vergangenen Jahr ist der Suzuki Swiss Racing Cup zum ersten Mal ohne Werksunterstützung angetreten. Unter privater Leitung von Christian Zimmermann hat man die Premierensaison sehr solide über die Runden gebracht. Und auch in diesem Jahr wird der Suzuki Swiss Racing Cup an den Start gehen. «Wir haben Stand heute die Zusage von acht Autos», sagt Zimmermann. «Dank den Doppelstartern kommen wir auf zwölf Fahrer. Vielleicht kommt noch der eine oder andere dazu. Aber ich habe immer gesagt. Wenn wir zu zehnt sind, dann führen die Meisterschaft durch.»

Anmelden kann man sich über die Suzuki-Webseite. Freie Autos gäbe es (aus dem bisherigen Cup-Fundus) keine mehr. Wer also neu einsteigen will, muss sich auf dem Occasions-Markt nach einem Suzuki Swift Sport umschauen. Oder nach einem älteren Swift Sport. Denn seit letzter Saison dürfen auch Modelle mit Turbolader und ohne Mildhybrid-Antrieb an den Start gehen.

Die 160 PS starken Fahrzeuge im SSRC sind nahezu im Serienzustand. Erlaubt sind der Einbau eines Sportfahrwerks (Kostenpunkt ca. 1200 Franken) sowie Anpassungen an Sturz und Spur der Vorderachse. Der Clou dieses Markenpokals: Am Wochenende kann sich mit dem «Swifter» auf der Rennstrecke austoben, am Montagmorgen fährt man mit demselben Auto zur Arbeit…

Auf dem Programm des SSRC stehen auch dieses Jahr neun Rennen. Gefahren wird im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft; das heisst in Frauenfeld, Bière, Ambri, Bure und Chamblon. Wobei zu den Doppelläufen in Bière und Ambri der SSRC auch in Frauenfeld und Chamblon je zwei Läufe austragen.

Auch der Titelverteidiger Rico Thomann wird 2026 wieder am Start stehen. Für Spannung ist also garantiert. Wer also auch gerne am Suzuki-Cup 2026 teilnehmen möchte, kann sich bei Serienbetreiber Christian Zimmermann erkundigen: chrigi@waerchstatt77.ch

Zimmermann Thomann Bering Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Serienbetreiber Christian Zimmermann (l.) mit Rico Thomann (Meister) und Michaël Béring (Zweiter) © Archiv Zimmermann

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13.02.2026 12h Bathurst: Gelingt diesmal ein Schweizer Sieg?
Ellis Bathurst 2026 Tigani Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Einer der potenziellen Siegkandidaten: IMSA-GTD-Meister Philip Ellis (links neben dem blauen Mercedes) © Tigani Motorsport

Am Wochenende findet das 12-Stunden-Rennen in Bathurst (AUS) statt. Das Rennen am «Mount Panorama» bildet auch 2026 den Auftakt der IGTC – mit dabei auch potenzielle Schweizer Siegkandidaten.

Es ist eine der spektakulärsten Rennstrecken der Welt – wer schon einmal dort gewesen ist, kann das bestätigen. Wer schon einmal selber die 6,2 Kilometer lange Strecke abfahren durfte, der wird das erst recht nicht anzweifeln. Am kommenden Wochenende findet eine nächste Ausgabe der 12h am Mount Panorama statt. Und auch dieses Jahr sind einige Schweizer am Start. Weil es noch nie einem Schweizer gelang, Down Under zu gewinnen, sind die Erwartungen umso grösser. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr.

Zu den drei Schweizer Pro-Fahrern, die um den Sieg fahren, gehören:
#6, Philip Ellis/Jayden Ojeda/Fabian Schiller, Mercedes-AMG GT3
#46, Raffaele Marciello/Valentino Rossi/Augusto Farfus, BMW M4 GT3 Evo
#61, Ricardo Feller/Klaus Bachler/Laurin Heinrich, Porsche 911 GT3 R (992)

In der Kat. Pro fährt ausserdem mit Schweizer Lizenz:
#95, Marvin Kirchhöfer/Ben Barnicoat/Garnet Patterson, McLaren 720S GT3 Evo

Und auch in der Kategorie Bronze ist die Schweiz vertreten – mit:
#79, Alex Fontana/Fabio Babini/Daniel Gaunt/Johannes Zelger - Porsche 911 GT3 R

Los geht das Rennen am Samstag, 14.2., Ortszeit um 19:45 Uhr (MEZ 9:45 Uhr). Wir drücken unseren Fahrern die Daumen!

Feller Bathurst 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ricardo Feller greift mit diesem Porsche 911 GT3 R an © Porsche

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11.02.2026 Simona De Silvestro: Ab Sonntag gilt es ernst
Simona de Silvestro Action 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Achillessehne von De Silvestro: der Start im Monobob © Archiv De Silvestro

Sie testete für Sauber, absolvierte mehrmals das Indy 500 und schrieb in der Formel E Geschichte. Nun startet Simona De Silvestro für Italien bei den Olympischen Winterspielen in Cortina. Ihr erster Einsatz: am Sonntag, 15. Februar.

Olympische Spiele und Motorsport haben für gewöhnlich nicht viel gemeinsam. Bei den Winterspielen in Cortina/Mailand ist das für einmal ein klein wenig anders. Mit Simona De Silvestro steht eine ehemalige Schweizer Autorennfahrerin am Start. Ab Sonntag, 15. Februar, im Monobob und ab Freitag, 20. Februar, im Zweierbob.

Wie wir bereits im ASS-Magazin 01/2024 angekündigt haben, hat De Silvestro vor rund drei Jahren die Seiten gewechselt und von vier Rädern auf vier Kufen umgestellt. «Ich habe immer von Olympia geträumt – schon als Kind», sagt die heute 37-Jährige. 2023 wurden ihre Pläne dann konkret(er). Die ersten Bob-Versuche machte de Silvestro noch im Umfeld des Schweizer Nachwuchs’, ehe sie als Doppelbürgerin zum italienischen Verband wechselte. Für De Silvestro war es einerseits eine emotionale Wahl. Die Familie ihres Vaters Pierre Luigi stammt aus der Nähe von Cortina. Anderseits hatte Italien im Frauen-Bob noch einen Startplatz offen.

Indycar de Silvestro Indy 500 2021 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So kennt man sie: De Silvestro als IndyCar-Pilotin © IndyCar Series

Der Wechsel vom Rennwagen in den Bob war für De Silvestro eine neue Herausforderung. Obwohl es zahlreiche Parallelen zwischen Motorsport und Bob gibt. Hohe g-Kräfte, Präzision, Mut und Technikgefühl sind in beiden Disziplinen elementar. Die grösste Umstellung stellen für Simona nach wie vor die Starts dar. «Ich bin in meinem Leben zuvor noch nie gesprintet», sagt die ehemalige IndyCar-Pilotin. «Schnellkrafttraining stand nie auf meiner Agenda.»

Im Rennsport blickt De Silvestro auf eine aus Schweizer Sicht einzigartige Karriere zurück. Die inzwischen in Seelisberg wohnhafte und in Thun geborene Rennfahrerin nahm mehrfach am legendären Indy 500 teil, schrieb Geschichte als erste Frau mit WM-Punkten in der Formel E und absolvierte für das Team Sauber Testfahrten in der Formel 1.

Medaillenchancen rechnet sich De Silvestro in ihrer zweiten Heimat nicht aus. Im diesjährigen Weltcup war ihre beste Platzierung ein 15. Rang im Monobob und ein 17. im Zweierbob. Doch De Silvestro hat sich einen Traum erfüllt. Und auch wenn die Floskel «Dabeisein ist alles» abgedroschen ist und es schon im alten Athen nur ums Siegen ging, geht es für De Silvestro in Cortina in erster Linie ums «Dabeisein».

Simona De Silvestro Sauber Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2014 testete De Silvestro sogar für Sauber in der Formel 1 © Sauber

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11.02.2026 Nachruf Giorgio Moretti
Foto Giorgio Moretti SW Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Giorgio Moretti, 1941–2026

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, hat uns unser langjähriges Mitglied der Nationalen Sport-Kommission (NSK), Giorgio Moretti, für immer verlassen. Giorgio, von Beruf Ingenieur mit einem eigenen Büro in Lugano, war seit seiner Jugend eng mit dem Sport verbunden. Er spielte in der obersten Schweizer Liga Eishockey für den HC Lugano und für den HC Ambri-Piotta.

Nach seiner aktiven Zeit als Spieler widmete er sich seiner anderen Passion, dem Automobilsport. Als Vertreter der ACS-Sektion Ticino wurde er 1986 in die NSK gewählt. Verschiedene Clubs organisierten im Tessin Bergrennen, Slaloms und Rallyes. Im benachbarten Italien wurden auf verschiedenen Rennstrecken (Monza, Imola, Casale-Monferrato etc.) Rennen – auch zur Schweizer Meisterschaft – durchgeführt. Giorgio galt als Ansprechpartner und Koordinator dieser Veranstaltungen.

Giorgio engagierte sich aber nicht nur in der NSK, sondern war auch Mitglied in verschiedenen Kommissionen und Arbeitsgruppen. Seine Leidenschaft galt den Rallyes. So war er nicht nur Sportkommissar in der Schweiz, sondern war auch sehr engagiert in der internationalen Rallye-Szene. Besonders die grossen Off-Road Veranstaltungen in Afrika wurden seine Spezialität. Hier stellte er sein Fachwissen auch den Organisatoren zur Verfügung und war fester Bestandteil der Rennleitung.

Auto Sport Schweiz und die NSK sprechen der Familie von Giorgio Moretti, vor allem seiner Frau Monique sowie seinen Kinder Géraldine, Manuela, Federica und Paolo ihr aufrichtiges Beileid aus. Die Beerdigung fand am vergangenen Samstag in Lugano statt.

Text: Paul Gutjahr

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10.02.2026 YDP 2026: Noch 10 Tage Zeit, um sich anzumelden
YDP Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am 7. März beginnt die vierte Ausgabe des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011 haben noch zehn Tage Zeit, sich anzumelden.

Schon drei Mal wurde das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz durchgeführt. Nimmt man die Jahre 2013-2015, in denen das Nachwuchsprogramm ebenfalls angeboten wurde, ist die bevorstehende Ausgabe bereits die siebte «Staffel». Und auch dieses Jahr hat der Verband wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Wichtig ist: Die jungen Nachwuchspiloten und -pilotinnen werden im Laufe des Jahres in diversen Workshops wieder vieles erfahren, was es heutzutage braucht, um im Motorsport erfolgreich zu sein. Denn schnell fahren allein reicht nicht. Fitness, Mediatraining, Sponsoring & Marketing usw. sind wichtige Bestandteile für heranwachsende Profirennfahrer und -rennfahrerinnen. Deshalb: Bist du motiviert, besitzt du eine Schweizer Kartlizenz und hast Jahrgang 2009, 2010 oder 2011, dann melde dich unter diesem Link an. Der Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026.

Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August). Mehr verraten wir dir beim Season-Kickoff am 7. März 2026 im Eventcenter Seelisberg!

Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen

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09.02.2026 Neue Kart-EM nach Arrive-and-Drive-Modus
Arrive and Drive Karting 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive & Drive-EM durch © FIA

Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. Gesucht sind Junioren (12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA.

Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft nach dem Arrive-and-Drive-Modus. Drei Veranstaltungen sind geplant:

24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville (FRA)
17.-19. Juli, Autodrom Slomczyn (POL)
4.-6. September, Aspar-Circuit Valencia (ESP)

Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen und Kraftstoff sowie die Unterbringung einem Paddock-Zelt.

Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia sind teilnahmeberechtigt.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link. Auf selbigem können sich interessierte Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.

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09.02.2026 Weekend-Report 04/2026
Louis Deletraz Abu Dhabi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Und noch ein Titel in der LMP2 für Louis Delétraz © ALMS

Schweizer Fahrer und Schweizer Teams haben beim Finale der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi ihre Top-Ausgangspositionen genutzt und gleich mehrere Titel geholt!

Bei den Teams waren Kessel Racing und CLX Motorsport erfolgreich. Bei den Fahrern durften Louis Delétraz und Kevin Rabin jubeln. So erfolgreich wie dieses Jahr waren die Schweizer in der Asian Le Mans Series noch nie. «Mister LMP2» Louis Delétraz hat beim Finale in Abu Dhabi schon im ersten Rennen (fast) alles klar gemacht. Mit dem dritten Saisonsieg hintereinander lag der Genfer mit seinen beiden Teamkollegen Malthe Jakobsen aus Dänemark und George Kurtz aus den USA vor dem letzten Rennen mit 25 Punkten in Führung. Nur ein Sieg des direkten Verfolgers Cetilar Racing (mit u.a. Ferrari-Werksfahrer Antonio Fuoco) und ein gleichzeitiger Nuller von Delétraz hätte die Meisterschaft noch einmal auf den Kopf gestellt. Doch dazu kam es nicht. Mit einem achten Rang sicherte sich der Schweizer Cadillac-Werksfahrer einen weiteren LMP2-Titel. Der Sieg im zweiten Rennen ging an den mit französischer Lizenz fahrenden Mathias Beche.

In der LMP3 gab es aus Schweizer Sicht gleich doppelten Grund zur Freude. Das Team CLX von Patrick Barbier and Alexandre Coigny sicherten sich in Abu Dhabi nicht nur einen weiteren Laufsieg, sondern auch gleich die Teamwertung. Und das trotz eines Ausfalls im zweiten Lauf. Mehr noch: Mit Kevin Rabin (18) stand auch ein Schweizer Fahrer ganz oben auf dem Podium. Rabin war 2022 bei den OK Junioren Dritter in der Schweizer Kart-Meisterschaft geworden. 2024 wechselte er in den Automobilrennsport und hat sich in der Ultimate Cup Series und dem Michelin Le Mans Cup einen Namen machen können.

Kessel Racing Abu Dhabi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Kessel-Truppe gewann den Titel in der GT3 © ALMS

Den totalen Schweizer Erfolg rundete Kessel Racing in der GT3 ab. Mit einem weiteren Podestplatz im Samstagsrennen und Platz 9 am Sonntag gewannen die Tessiner die Teamwertung – vor so grossen GT3-Teams wie WRT und Manthey Racing. Ein weiterer «Schweizer» hat beim Saisonfinale in der LMP2 für zwei Top-Resultate gesorgt. Der Liechtensteiner Mathias Kaiser belegte die Plätze 2 und 4. Ein grosses Lob an alle Schweizer Teilnehmer!

Nicht aufs Podium schafften es diesmal die Schweizer Vertreter respektive Vertreterinnen in der Formel 4 Winterserie. Beim zweiten Rennwochenende in Portimão – teilweise wieder bei sehr schwierigen Bedingungen – war Samuel Ifrid mit den Plätzen 13, 12 und 10 der konstanteste Fahrer. Sein Teamkollege bei Cram Motorsport, Max Kammerlander, landete auf den Rängen 15, 18 und 23. Für den Jenzer-Pilot Levi Arn, der beim Auftakt noch sensationell Dritter wurde, endete das zweite Rennwochenende auf den Plätzen 23, 17 und 15. Den Podestplatz für das Team Jenzer Motorsport holte diesmal der Tscheche Teo Borenstein. Keine Lorbeeren gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin im Team von Campos musste sich mit den Plätzen 21, 26 und 21 begnügen. Schon am kommenden Wochenende geht es in der F4-Winterserie weiter – diesmal auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia.

Samuel Ifrid Winterserie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ifrid war in Portimão der beste Schweizer Nachwuchsfahrer © racingvisuals.ch

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08.02.2026 RENNSPORT SCHWEIZ 2025 ab sofort erhältlich
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ab sofort erhältlich: RENNSPORT SCHWEIZ 2025 © myrally.ch

Am Freitagabend wurde in Horgen (ZH) der neuste Band von RENNSPORT SCHWEIZ vorgestellt. Zu beziehen ist das Jahrbuch beim AKTIV VERLAG. Viel Spass bei der Lektüre.

Am vergangenen Freitagabend fand in Horgen in der RacingFuel Academy die Buchvernissage von RENNSPORT SCHWEIZ 2025 statt. Das Jahrbuch rund um den Schweizer Automobil- und Kartrennsport ist ein «Must» für jeden Schweizer Rennsport-Fan. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.

Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von RENNSPORT SCHWEIZ. Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift- und des historischen Motorsports. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.

Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit zahlreichen Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der von Gastautoren unterstützte Autor dieser Zeilen. Herausgeber ist der AKTIV VERLAG, das Tochterunternehmen der Engelberger Druck AG Stans.

RENNSPORT SCHWEIZ 2025 von Christian Eichenberger, 288 Seiten im Format 21×26 cm mit mehr als 600 Farbbildern, Hardcover. Preis Fr. 65.– plus Porto und Verpackung. Erhältlich beim Herausgeber AKTIV VERLAG, 6370 Stans (041 619 15 72), online unter www.aktivverlag.ch oder im Buchhandel (ISBN 978-3-909191-85-1).

Weitere Fotos von der Vernissage auf https://www.facebook.com/AutoS...

Crestani Eichenberger 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wenn zwei Sachen auf denselben Tag fallen: der Autor (r.) gratuliert Gastautor Elio Crestani zu seinem 60. Geburtstag © myrally.ch

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06.02.2026 Lizenzkurs Karting: Jetzt anmelden!
Kartlizenzkurs 2025 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Im Vorjahr haben neun Piloten ihre Kartlizenz in Lyss gemacht © ASS

Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf der Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit dem Rennkart.

Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs

Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch oder Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung.

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05.02.2026 Genolet vertritt die Schweiz in der FIA Academy Trophy Senior
Alexis Genolet 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alexis Genolet bestreitet die FIA Academy Senior © Eichenberger

Die Entscheidung ist gefallen: Der Genfer Alexis Genolet (15) wird die Schweiz bei der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy Senior vertreten.

Anfang Januar hat Auto Sport Schweiz Kartfahrer- und -fahrerinnen der Jahrgänge 2009-2012 aufgerufen, sich für die FIA Karting Academy Trophy Senior zu bewerben. Unter den Bewerbern hat der Verband unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen einen Bewerber ausgewählt, der die Schweiz bei den drei Rennen in Valencia (ESP), Mülsen (GER) und Kristianstad (SWE) vertreten darf. Dabei ist die Wahl auf Alexis Genolet gefallen. Der 15-jährige Genfer hat in der vergangenen Saison in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft den zweiten Platz bei den OK Senioren belegt. Parallel dazu gewann er die VEGA Trofeo. Darüberhinaus hat Genolet auch am Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz teilgenommen und dort als Zweiter hinter Sieger Timéo Ruppen einen reifen und sehr soliden Eindruck hinterlassen.

Wir drücken Alexis schon jetzt die Daumen und wünschen ihm als Schweizer Vertreter bei den drei Rennen viel Erfolg. Los geht die Academy-Saison der Senioren vom 7. bis 10. Mai in Spanien. Details zur Meisterschaft erfahren Sie unter diesem Link.

Für die FIA Academy Trophy Junior (Jahrgänge 2012-2014) läuft die Bewerbungsfrist noch bis 13. Februar. Näheres dazu erfahren Sie unter diesem Link.

Alexis Genolet 7 Laghi 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Genolet wurde in der SKM 2025 Zweiter bei den Senioren © Eichenberger

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05.02.2026 Empfehlenswert: Kurzfilm über das Bergrennen Les Rangiers

Das Bergrennen Saint-Ursanne – Les Rangiers zählt zu den absoluten Klassikern. Und begeistert jedes Jahr aufs Neue. Im Rahmen seiner Maturitätsarbeit hat Filmemacher Silas Furler einen Kurzfilm über «Les Rangiers» aus der Sicht der beiden Bergrennfahrer Alexander Hin und Danny Krieg gedreht, den wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten. Also, zurücklehnen und geniessen!

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04.02.2026 autobau SKM: Einschreibung für Saisonauftakt am 29. März offen!
Franciacorta Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Melde dich jetzt für das erste SM-Rennen 2026 an!!!

Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben!

Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der Saison rückvergütet!

Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 2026 sechs Rennen ausgetragen. Hier nochmals die Termine im Überblick:

29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

Bei Unklarheiten oder Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch resp. Tel. +41 (0)31 979 11 11, zur Verfügung.

Franciacorta 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Saisonauftakt findet diesmal in Franciacorta statt © Eichenberger

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03.02.2026 Eric Berguerand: Diesmal kommt er wirklich zurück!
Eric Berguerand 2023 Gurnigel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Berguerand bei seinem letzten Rennen am Gurnigel 2023 © Eichenberger

Wenn ihm sein in die Jahre gekommener Lola F3000 nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht, gibt Eric Berguerand 2026 sein Comeback am Berg. Der siebenmalige Schweizer Berg-Meister warnt aber: «Wenn ich zurückkomme, dann nur zum Spass!»

Im Juni 2025 hat Eric Berguerand auf Instagram einen Post abgesondert. Darauf sieht und hört man vor allem seinen V8-Cosworth. Kaum war er online, ging es in der Gerüchteküche los. Sehr zur Freude von Eric. Denn der Post von 2025 war lediglich ein Jux. «Ich wollte sehen, wie die Szene reagiert», grinst Berguerand.

Etwas mehr als ein halbes Jahr später folgte nun ein weiterer Insta-Post. Diesmal steht dabei: «Black Mamba (damit ist sein schwarzer Lola F3000 gemeint), is back!» Und diesmal ist es kein Scherz. Auch wenn der Walliser auf Anfrage von Auto Sport Schweiz am Telefon wieder lacht – wie damals. Der 46-Jährige will es nochmals wissen. Allerdings betont er gleich zu Beginn des Gesprächs, dass der Spass im Vordergrund stünde. «Gegen die Turbo-Prototypen habe ich eh keine Chance mehr», meint «Bergus». «Und mein letztes Rennen war am Gurnigel 2023. Bis es wieder losgeht, bin ich mehr als zweieinhalb Jahre nicht mehr im Auto gesessen.» Soll heissen: Ball flach halten. Die Vorfreude auf das Comeback eines der populärsten Bergrennfahrers ist dennoch gross.

Berguerand hat noch nicht entschieden, wo er fahren wird. Und seine Lizenz muss er auch noch erneuern. «Aber zuerst muss ich das Auto wieder in Schuss kriegen. Dann sehen wir weiter.» Ob Hemberg, La Roche, Reitnau oder Anzère – das Bergrennen, bei dem die Rückkehr von Berguerand tatsächlich stattfinden wird, darf sich glücklich schätzen. Hoffnungen, er könne in die Meisterschaft eingreifen, will Berguerand keinem seiner Fans machen. «Ich fahre ausser Konkurrenz und will einfach schauen, ob ich noch Spass daran habe.» Dieser ist ihm in seinem letzten aktiven Jahr abhanden gekommen. «Das Wochenende ist ja eigentlich da, um sich zu vergnügen und von der Arbeit zu erholen», sagt Berguerand. «Wenn man sich vor lauter technischen Problemen und sonstigen Unannehmlichkeiten aber nur ärgern muss, ist das nicht sehr zielführend. Dann gehe ich lieber mit meinen Kindern Kart fahren oder unternehme sonst etwas mit meiner Familie oder Freunden.»

Auch die lange Pause macht Berguerand gewisse Sorgen. «Nach Covid musste ich jeweils die ersten beiden Trainings opfern, um überhaupt wieder in den Rhythmus zu kommen. Jetzt ist die Pause noch länger gewesen. Aber zum Glück muss ich ja niemandem mehr etwas beweisen.»

Eric Berguerand Motor 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Es tut sich was in der Werkstatt von Berguerand © Berguerand

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02.02.2026 Weekend-Report 03/2026
Louis Deletraz ALMS Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mister LMP2: Louis Delétraz (links) gewann beide Rennen in Dubai © ALMS

«Mister LMP2» Louis Déletraz hat seine eh schon stattliche Pokalsammlung am vergangenen Wochenende mit zwei weiteren Trophäen vergrössern können. Und auch der Rest der Schweizer war beim zweiten Lauf der Asian Le Mans Series erfolgreich unterwegs.

Das vergangene Wochenende war aus Schweizer schon allein aufgrund des Formel-E-Rennens in Miami ein Erfolg (siehe Extra-News). Aber das vermeintlich kleine Motorsportland Schweiz hatte noch mehr Grund zum Jubeln. Beim zweiten Lauf zur Asian Le Mans Series in Dubai gab es gleich mehrere Schweizer Erfolge zu feiern. Im ersten Rennen am Samstag sicherte sich Louis Delétraz mit seinen beiden Teamkollegen George Kurtz und Malthe Jakobsen den ersten Saisonsieg souverän mit knapp neun Sekunden Vorsprung. Im zweiten Durchgang setzte sich der Genfer abermals durch. Diesmal mit einem Vorsprung von 1,6 Sekunden – und das nach vier Stunden. Delétraz & Co. haben mit diesem Doppelsieg auch die Führung im Gesamtklassement übernommen, wenngleich man punktgleich mit dem Italo-französischen Trio Fuoco/Miles/Lacorte ist. Für Léna Bühler endete die LMP2-Premiere mit einem vierten Rang im zweiten Durchgang. Im ersten Renen schied sie mit einem Getriebeproblem aus.

Doch nicht nur in der Fahrerwertung der LMP2 liegt die Schweiz vorne. Auch in der LMP3 hat nach vier von sechs Läufen ein Schweizer die Nase vorne: Kevin Rabin. Der ehemalige Kart-Pilot aus Gingins im Kanton Waadt sicherte sich in Dubai die Ränge 5 und 3 mit dem Schweizer Team CLX, das obendrauf die Teamwertung anführt. Und auch in der GT3 war der Schweizer Psalm zu hören. Dort fuhr das Team Kessel Racing mit einem Ferrari 296 GT3 den Triumph am Samstag heraus. Am Sonntag verpassten die Tessiner mit Rang 4 knapp das Podium. Vor dem Finale in Abu Dhabi am kommenden Wochenende führt Kessel Racing die Teamwertung mit 21 Punkten Vorsprung an. Und das nicht etwa vor einem «Nobody». Auf Platz 2 folgt Manthey Racing – in GT3-Kreisen ein absoluter Hochkaräter. Wenn in Abu Dhabi alles rund läuft könnte die Schweiz dank Delétraz, Rabin, CLX und Kessel Racing also gleich vier Mal auf Platz 1 landen!

Nicht ganz so erfolgreich, aber auch auf dem Vormarsch waren die beiden Schweizer Formelpiloten in Dubai. Enea Frey verpasste zwar auch am dritten Rennwochenende der F3 Regional Middle East die Punkte, konnte aber mit Rang 12 im zweiten Lauf einen Achtungserfolg erzielen und in der Rookiewertung punkten. Florentin Hattemer belegte in der Formel 4 die Ränge 20, 24 und 16.

Kevin Rabin Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kevin Rabin (links) führt die Gesamtwertung der LMP3 an © ALMS

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02.02.2026 Pole-Position und Platz 2 für Nico Müller
Nico Mueller Miami 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller mit der Trophäe für die Pole-Position © Formula E

Nico Müller hat beim dritten Formel-E-Rennen der Saison 2025/2026 nicht nur die Pole-Position geholt, er hat sich auch seinen ersten Podestplatz als Porsche-Fahrer gesichert.

Miami scheint ein gutes Pflaster für Nico Müller zu sein. Im Vorjahr (damals noch bei Andretti) wurde er Vierter. Diesmal, im dritten Rennen als offizieller Porsche-Werksfahrer schaffte es der Berner zum zweiten Mal Formel-E-Karriere nach Valencia 2021 aufs Podium. Wobei das mit dem Podium so nicht ganz stimmt. Müller hat 2025 ein zusätzliches Mal auf dem Podium gestanden: in Jakarta. Dieser dritte Platz wurde ihm aber 13 Tage nach dem Rennen aberkannt, weil eine im Rennen ausgesprochene Strafe gegen Sébastien Buemi aufgehoben wurde…

Nun also hat’s mit Porsche-Power erstmals (richtig) geklappt. Und das nicht nur mit dem Podium. Müller sicherte sich in Miami auch seine erste Pole-Position. Dank Rang 3 von Teamkollege und Ex-Sauber-Pilot Pascal Wehrlein hat Porsche auch die Führung in der Team- und der Herstellerwertung übernommen. «Meine erste Pole-Position in der Formel E, mein zweiter Podestplatz und der erste mit Porsche – das fühlt sich ganz besonders an. Das Doppelpodium für das Team macht diesen Tag für uns grossartig. Ich freue mich sehr für alle und bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Es hat heute richtig Spass gemacht. Ob im Trockenen oder im Nassen: Das Auto hat einfach funktioniert, und wir konnten sehr wichtige Punkte mitnehmen. Natürlich möchte man immer gewinnen, aber Mitch Evans war heute einen Tick stärker. Glückwunsch an ihn – und beim nächsten Mal werden wir es ihm schwerer machen. Das motiviert mich noch zusätzlich.»

Auch die beiden anderen Schweizer holten in Florida Punkte. Edoardo Mortara wurde Sechster, Sébastien Buemi Siebter. In der Gesamtwertung liegen alle drei Eidgenossen in den Top 10: Müller ist (mit sieben Punkten Rückstand auf die Spitze) Fünfter, Mortara Siebter, Buemi Neunter. Es führt Nick Cassidy aus Neuseeland.

Nico Mueller Miami 2026 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Für Müller war es der erste Podestplatz mit Porsche © Formula E

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30.01.2026 Jos Verstappen: «Max hat im Kart mehr gelernt als im Auto»
Max Verstappen Jos Verstappen 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Verstappens: Vater Jos und Sohn Max © Red Bull Media

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Das Interview mit Jos Verstappen, dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, dürfte vor allem für Eltern von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen von Interesse sein.

Jos Verstappen (53) hat als Formel-1-Pilot nie die ganz grossen Erfolge feiern können. Zwei dritte Plätze 1994 an der Seite von Michael Schumacher bei Benetton waren die Höhepunkte. Dazu kam ein Feuerunfall in Hockenheim, der ihn über Nacht weltberühmt machte. Als Jos 2003 seinen Formel-1-Helm an den Nagel hängte, war Max sechs Jahre alt und fuhr bereits Kart. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte sich Verstappen sr. ausschliesslich um die Karriere seines Sohnes. Wohin diese Karriere führte, ist hinlänglich bekannt. Max Verstappen ist mit 68 GP-Siegen und vier WM-Titeln der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der vergangenen zehn Jahre. Für Sie, liebe Leser und Leserinnen, erinnert sich sein Vater an die Anfänge, erzählt aus dem Nähkästchen und gibt Tipps, worauf Eltern von Kartbuben und -mädchen achten sollen.

Wie alt war Max, als er zum ersten Mal im Kart sass?
Jos Verstappen:
Viereinhalb Jahre.

Hat er dich gedrängt oder hast du ihn zum Kartfahren mitgenommen?
Er rief mich damals an. Er war gerade vier Jahre alt geworden. Ich wollte eigentlich, dass er erst mit sechs Jahren anfängt. Aber er hat sich durchgesetzt.

Das ist sehr früh. Wann hat er sein erstes Rennen absolviert?
Da war er sieben Jahre alt. Es war ein Rennen in den Niederlanden. Da durfte er schon mit sieben fahren.

Hattest du damals schon ein klares Ziel vor Augen oder wolltest du mit deinem Sohn einfach Spass haben?
Wir konnten damals natürlich nicht wissen, wohin uns der Kartsport führen und welche Erfolge Max einfahren würde. Deshalb stand der Spass an erster Stelle. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und diese auch genossen. Wir sind immer mit unserem Bus zu den Rennen gefahren. Das sind sehr schöne Erinnerungen.

Wie viel Druck hast du in dieser Zeit aufgebaut? Man hört immer wieder Geschichten, du seist sehr streng mit ihm gewesen.
Es gibt tatsächlich viele Leute, die sagen, ich sei mit Max nicht nur streng, sondern auch böse gewesen. Max hat das aber selber nicht so empfunden. Natürlich gab es Momente, da war ich zornig auf ihn. Da habe ich mit ihm geschimpft und hin und wieder bin ich auch übers Ziel geschossen. Aber das gehörte halt irgendwie auch dazu. Und einen gewissen Druck braucht es im Kartsport.

Die Frage ist wahrscheinlich: ab welchem Alter?
Bei uns hat sich der Druck definitiv erhöht, als Max anfing, internationale Rennen zu bestreiten. Bis elf fuhr er nur nationale Rennen.

Verstappen CRG Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Max Verstappen (mit Vater Jos) als CRG-Werksfahrer © CRG

Hast du am Anfang als Vater am Kart deines Sohnes geschraubt?
Ja, auch später noch. Ich habe auch die Motoren gemacht. Aber bis zwölf war ich «Mädchen für alles».

Danach hat Max werkseitige Unterstützung bekommen?
Ja, CRG hat ihn unter Vertrag genommen. Von da an wurde es wie gesagt professioneller. Aber ich habe auch damals noch nach den Motoren geschaut.

Wurde deine Erziehung durch das professionelle Umfeld für Max noch strenger?
Nicht unbedingt. Und man kann das auch nicht verallgemeinern. Manche Kinder brauchen in diesem Alter eine strenge Hand, andere nicht. Das ist eine Charakterfrage. Und hat viel mit Disziplin zu tun. Für Eltern ist das schwierig, hier das richtige Mass zu finden.

Was war in diesem Karriereabschnitt von Max besonders wichtig?
Die richtigen Leute um sich herum zu haben.

Das stelle ich mir in einem Sport, der viele Trittbrettfahrer und Schaumschläger anzieht, sehr schwierig vor.
Das ist es auch. Es braucht Zeit, bis man die richtigen Leute um sich geschart hat. Und bis man weiss, wem man vertrauen kann, wer erfolgreich sein will und wer eine Ahnung vom Kartsport hat. In diesem Sport lebt man ständig in einer Abhängigkeit. Du weisst nie, wie gut dein Motor im Vergleich zur Konkurrenz ist. Da Vertrauen aufzubauen, ist sehr schwierig und verlangt viel Menschenkenntnis. Hin und wieder täuscht man sich auch in einer Person. Das sind dann die Enttäuschungen, die man verarbeiten muss. Aber auch die gehören dazu. Und aus diesen Fehlern lernt man.

Max ist zum Ende seiner Kartkarriere auch Schaltkart gefahren. Viele Leute behaupten, dass du dir damit den runden Fahrstil, den es später auch im Auto braucht, kaputt machst. Wie stehst du dazu?
Wenn du das richtige Gefühl dafür hast, ist das überhaupt kein Problem. Max hat hin- und hergewechselt. Er war dadurch nicht langsamer. Er hat sich der Situation angepasst und war in beiden Karts schnell.

Wann hast du als Vater gemerkt, dass Max das gewisse Etwas hat?
Schon sehr früh. Da war er sechs Jahre alt. Da hat er einen grossen Schritt gemacht, hat die Zusammenhänge begriffen und fuhr danach noch schneller. Max hat von seinen ersten 60 Rennen 59 gewonnen. Bei dem einen, das wir nicht gewonnen haben, hatten wir ein Motorenproblem.

Max’ Werdegang hat sich also schon sehr früh abgezeichnet.
Ja, er hatte auch eine Eigenschaft, dass er in den ersten zwei Runden immer schneller war als seine Gegner. Er hat es verstanden, auch aus kalten Reifen möglichst viel Grip herauszuholen. Dadurch hat er sich immer schon zu Beginn der Rennen Vorteile verschaffen können.

Max Verstappen F3 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Max Verstappen stieg vom Kart direkt in die Formel 3 auf © Red Bull Media

Wie wichtig ist es letztendlich, im Kartsport Erfolg zu haben? Hat man Max auf seinem späteren Karriereweg darauf angesprochen?
Es wäre falsch zu sagen, dass der Erfolg nicht wichtig ist. Vor allem ist er für das Selbstvertrauen sehr entscheidend. Du kannst von dir nur glauben, dass du der Beste bist, wenn auch die Ergebnisse stimmen. Du musst Rennen oder Meisterschaften gewinnen, um weiter zu kommen. Aber es ist richtig, dass mit dem Wechsel in den Automobilrennsport die Leute nicht mehr ständig nach deinen Erfolgen im Kart fragen. Du machst da ein neues Kapitel auf und musst dich wieder neu beweisen.

Wie habt ihr das neue Kapitel aufgeschlagen?
Das hat mit dem einen oder anderen Test in einem Zweiliter-Formel-Renault begonnen. Danach hatten wir die Gelegenheit, den Formel 3 aus der damaligen Euroserie zu testen. Dieses Auto war perfekt auf Max zugeschnitten. Er hat sich sofort wohl gefühlt, hat immer wieder betont, dass dieses Auto ähnlich zu fahren sei wie ein Kart. Ausserdem hat es ihm gefallen, dass er bereits mehr Power zur Verfügung hatte als im Formel Renault oder in einem Formel 4. Deshalb haben wir dann die Formel 4 ausgelassen und sind 2014 direkt in die Formel-3-Euroserie eingestiegen.

Würdest du das wieder so machen?
Im Fall von Max – ja. Aber man darf nicht vergessen. Er war damals schon 16. Heute sitzen die Kids schon mit 14 im Rennauto. Da macht es dann vielleicht schon Sinn, wenn sie zuerst Formel 4 fahren, bevor sie in eine Formel 3 gehen.

Zu was tendierst du: Möglichst rasch in den Automobilsport wechseln oder doch noch etwas länger Kart fahren?
Es hat Max gut getan, dass er länger im Kart geblieben ist. Ich bin überzeugt, dass er dort mehr gelernt hat.

Max Verstappen Jos Verstappen 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jos und Max Verstappen haben schon vieles durchgemacht © Red Bull Media

Eine Frage, die auch immer wieder auftaucht: Soll man seine Automobilsportkarriere im Formelsport beginnen oder lieber im Tourenwagen/GT-Bereich?
Ich bin definitiv für den Weg über die Formelsportklassen. Das ist immer noch der beste Ausbildungsweg, auch wenn er tendenziell kostspieliger ist.

Ihr seid im Laufe der Formel-3-Saison dann zu Red Bull gekommen.
Das ist richtig. Und danach ging alles sehr schnell. 2015 fuhr Max schon Formel 1. Das ist sicher aussergewöhnlich. Aber er hat die Chance gekriegt und er hat sie genutzt. Ich muss allerdings auch sagen, dass wir drei Mal bei Red Bull vorstellig wurden. Und wir die ersten Verträge nicht sofort unterschrieben haben. Es ist also auch da wichtig, Vertrauen aufzubauen und Leute um sich zu haben, die einen unterstützen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Hast du selber Sponsoren suchen müssen?
Im Kart mussten wir keine Sponsoren suchen. Als er zu CRG kam, genoss er Werksunterstützung. Für die Formel 3 haben wir dann auch ein paar Sponsoren gebraucht. Das war aber vor mehr als zehn Jahren. Der Rennsport ist inzwischen noch teurer geworden. Schon allein eine Kart-Saison kostet deutlich mehr als zu unserer Zeit.

Wie weit kommt man heutzutage noch ohne fremde Unterstützung?
(Überlegt lange.) Wenn einer richtig gut ist, dann kommt er auch heute noch weiter. Aber er oder sie muss schon was Spezielles haben.

So wie dein Sohn. Jos, Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spass bei deinen Rallyes!

Jos Verstappen Rallye Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jos Verstappen lässt es heute bei Rallyes fliegen... © Red Bull Media

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29.01.2026 Young Drivers Projekt 2026: Jetzt anmelden!
YDP 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Highlight für die Young Drivers: der Test mit Jenzer Motorsport © Eichenberger

Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr wieder das Young Drivers Projekt durch. Teilnehmen können Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011.

Auto Sport Schweiz führt in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander sein Young Drivers Projekt durch. Der Startschuss zum diesjährigen Nachwuchsprogramm fällt am 7. März beim Season-Kick-Off im Eventcenter Seelisberg. Dort wird den Teilnehmenden u.a. auch das Jahresprogramm vorgestellt.

Bist du ambitioniert und träumst von einer Karriere im Automobilrennsport, dann melde dich jetzt für das Young Drivers Projekt 2026 mit diesem Link an. WICHTIG: In diesem Jahr dürfen sich alle in der Schweiz lizenzierten Kartfahrer und Kartfahrerinnen mit den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 anmelden. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026. Für weitere Fragen steht Ihnen Natascia Prosperi (prosperi@motorsport.ch) zur Verfügung.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen den Teilnehmenden schon jetzt viel Vergnügen. Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August).

Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen

YDP 2025 Ruppen Genolet Eggenberger Stebler Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Beim YDP geht es nicht nur ums Rennfahren... © Eichenberger

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28.01.2026 Seriengründer gewinnt erste Schweizer Mietkart-Meisterschaft
Schweizer Mietkart Meisterschaft Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Trophy Racing fährt unter anderem auch in Wohlen © Trophy Racing

Es gibt sie seit 2021. Im Vorjahr wurde die Trophy Racing unter dem Patronat von Auto Sport Schweiz als offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft ausgeschrieben. Erster Schweizer Meister wurde Seriengründer Michael Eising.

Für knapp 2000 Franken eine Saison Kart fahren? Was unvorstellbar klingt, ist tatsächlich möglich. Natürlich sprechen wir hier nicht vom «professionellen» Kartsport – mit Rennkarts. Aber seit letztem Jahr gibt es eine offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft. Trophy Racing nennt sie sich. Entstanden ist sie 2021. Im Vorjahr hat sie unterm Patronat von Auto Sport Schweiz erstmals den Titel «Schweizer Meister» vergeben dürfen. Dieser ging an Michael Eising, Fahrer und Gründer der Trophy Racing. Platz 2 errang Walter Sieber aus dem Team KST Vorarlberg. Dritter wurde Eisings Teamkollege David Emch.

Gefahren wurde in vier verschiedenen Kategorien (plus eine Gäste-Kategorie). Neun Rennen standen auf dem Programm. Auch dieses Jahr wird die Trophy Racing wieder an den Start gehen – wieder mit neun Veranstaltungen; allesamt auf Schweizer Boden. Interessierte können sich auf https://www.trophyracing.ch/de/ informieren. Auto Sport Schweiz wird die offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft im nächsten Magazin (erscheint am 20. März) im Detail vorstellen. Das Ziel ist es, den Kartsport in der Schweiz breiter aufzustellen und neue Fahrer und Fahrerinnen (auch für «höhere» Aufgaben) zu gewinnen.

Top3 Schweizer Mietkart Meisterschaft 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Top 3 von 2025: Walter Sieber (l.), Michael Eising u. David Emch © Trophy Racing

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27.01.2026 Levi Arn: «Beim ersten Rennen auf dem Podium zu stehen, war überwältigend!»
Levi arn Estoril 2026 Podium Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stolz wie Oscar: Levi Arn auf dem Podium in Estoril © racingvisuals.ch

Wer hätte das gedacht? Der erst 15-jährige Levi Arn fuhr bei seinem ersten Autorennen in Estoril (POR) auf Anhieb als Dritter aufs Podest. Nach dem ersten Rennwochenende ist er Meisterschaftsfünfter und Dritter bei den Rookies!

Die Karriere des Levi Arn ist bis jetzt nicht nur beeindruckend, sondern auch im Eiltempo verlaufen. 2023 absolvierte er seine erste Saison im Kart. Damals fuhr er noch bei den Junioren (P4 in der autobau SKM). Im Jahr darauf wechselte er als noch nicht 14-Jähriger zu den Senioren und wurde dort Dritter. 2025 folgte dann der Aufstieg in die Königsklasse: Bei den Schaltkarts kannte der junge Solothurner keine Gnade und gewann den Schweizer Meistertitel mit einem neuen Punkterekord. Auf die neue Saison hin stieg Arn vom Kart- in den Automobilrennsport um. Als Vorbereitung auf seine erste Formel-4-Saison bestreitet Levi dafür die Formula 4 Winterseries by Gedlich. Gleich im ersten Rennen stand er als Dritter auf dem Podium.

Du bist in deinem ersten Formel-4-Rennen aufs Podium gefahren. Das haben vor dir nur ganz wenige geschafft. Wie fühlt sich das an?
Levi Arn:
Das Gefühl, beim ersten Rennen auf dem Podium zu stehen, war überwältigend. Ich wusste, dass ich schnell sein würde. Wenn alles passt. Aber dass es gleich im ersten Anlauf klappen würde, damit habe ich nicht gerechnet.

Hand aufs Herz: Wie sehr hast du mit einem solchen Ergebnis gerechnet?
Gerechnet habe ich nicht damit. Wie gesagt: Ich hatte vor dem Wochenende ein gutes Gefühl. Aber ich war dann doch etwas überrascht, dass ich ganz vorne mitmischen würde.

Wie viele Testtage hast du vor deinem ersten Rennen mit deinem Team Jenzer Motorsport abgespult?
Ich hatte 2025 vier Testtage mit Jenzer. Und noch vier Testtage mit Maffi Racing. Also insgesamt acht Tage.

Das ist verglichen mit anderen Fahrern ein Klacks…
Ja, ich habe von anderen Fahrern gehört, dass sie im vergangenen Jahr bis zu 80 Tage getestet haben. Wenn man dann gegen solche Konkurrenz nur drei Zehntelsekunden pro Runde verliert, ist das – so glaube ich wenigstens – nicht so schlecht.

Levi Arn Estoril 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Levi Arn liess es in Estoril mächtig fliegen © racingvisuals.ch

Dass nicht alles am ersten Wochenende gelingen kann, ist auch klar. Du hast zwei Mal einen neuen Frontflügel gebraucht. Wo siehst du das grösste Verbesserungspotenzial?
Das mit den Flügeln war so eine Sache. Der erste ist kaputt gegangen, weil mir einer reingefahren ist. Da konnte ich nichts dafür. Beim zweiten ist in der Schikane der Platz ausgegangen. Das ist beides ärgerlich. Verbesserungspotenzial? Ich muss noch lernen, geduldiger zu sein. Manchmal muss man sich wahrscheinlich einfach sagen: «Nimm dir beim Überholen zwei Runden mehr Zeit.» Aber das hat natürlich auch mit der noch fehlenden Erfahrung zu tun. Und dann muss ich noch lernen, mich durchzusetzen.

Durchzusetzen?
Ja, innerhalb des Teams. Aber auch da spielt die Erfahrung eine Rolle. Im dritten Rennen beispielsweise hätte ich auf Regenreifen und mit Regen-Set-Up losfahren sollen – statt mit Slicks. Aber eben: Das sind Dinge, die ich noch lernen und wo ich mich als Fahrer durchsetzen muss. Und wo wir uns als Team auch noch finden müssen. Bis jetzt bin ich aber superglücklich bei Jenzer Motorsport.

Und wie steht es um deine Fitness?
Die hat mir am ersten Rennwochenende keine Probleme bereitet.

Wie gross ist oder war eigentlich die Umstellung vom Kart in den Einsitzer?
Das Feeling ist schon ganz anders. Die Basis ist zwar dieselbe wie im Kart. Aber die Technik ist komplexer, das Team grösser und das Feedback umfangreicher. Im Auto braucht es viel mehr Gefühl als im Kart. Was mich überrascht hat: das Überholen ist im Formel 4 einfacher. Im Kart musst du aggressiver sein.

Weisst du schon, was nach der Winterserie auf dem Programm steht?
Der Plan ist, die italienische Meisterschaft zusammen mit Jenzer Motorsport zu bestreiten. Aber jetzt gilt der Fokus der Winter-Meisterschaft. Dort geht es am 7./8. Februar in Portimão weiter.

Levi Arn Podium Estoril Rookie 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Drittbester Rookie: der Jenzer-Pilot durfte auch im dritten Rennen aufs Podium klettern – ganz links mit Samuel Ifrid ein weiterer Schweizer © racingvisuals.ch

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26.01.2026 Weekend-Report 02/2026
Philip Ellis Podium Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter Sieg für Philip Ellis (2. v.r.) bei den 24h von Daytona © Winward Racing

Rallye Monte Carlo, 24h Daytona und Formel 4 in Estoril – das Wochenende war vollgepackt mit viel Rennaction und einigen Schweizer Erfolgen. Allen voran ein weiterer Klassensieg für Philip Ellis.

Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich heissen die Sieger der 24 Stunden von Daytona 2026. Porsche wurde seiner Favoritenrolle bei der 64. Ausgabe damit gerecht, wenngleich der Sieg knapper ausgefallen ist, als man es ursprünglich erwarten durfte. Bester Schweizer bei den Prototypen wurde Louis Delétraz. Der Genfer erreichte das Ziel in derselben Runde wie der siegreiche Porsche und wurde als zweitbester Cadillac-Pilot Sechster. Ebenfalls in derselben Runde lag der BMW von Raffaele Marciello, der Achter wurde. Knapp am Podium vorbei schrammte Grégoire Saucy. Der Jurassier wurde mit seinem Team United Autosports bei seiner ersten Daytona-Teilnahme Vierter in der LMP2, der zweiten Klasse also.

Für das spektakulärste Finish in diesem Rennen sorgte die GTD-Klasse. Philip Ellis im Winward-Mercedes #57 und der Däne Nicki Thiim im Aston-Martin #44 lieferten sich ein Duell am respektive über dem Limit. Höhepunkt war eine Berührung bei 280 km/h auf der Zielgeraden, bei der Ellis beinahe abgeflogen wäre. Der Zuger wurde für den Vorfall verwarnt, rettete den Klassensieg aber dennoch ins Ziel. Für Ellis war es nach 2021 und 2024 der dritte Sieg in Daytona. Für Ricky Feller endete das Rennen im Manthey-Porsche (in der GTD Pro) auf Rang 5.

Gregoire Saucy Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Knapp am LMP2-Podium vorbei: Grégoire Saucy © United Autosports

Wild ging es auch bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo zu. Extreme winterliche Bedingungen prägten den Klassiker und sorgten auf den 17 Wertungsprüfungen für schwierige, schnee- und eisbedeckte Strassen, was zu zahlreichen Abflügen führte. Davon nicht beirren liess sich Oliver Solberg. Der Sohn von Ex-Rallye-Weltmeister Petter Solberg wurde als 24-Jähriger zum jüngsten «Monte»-Sieger in der Geschichte der WRC. Auch aus Schweizer Sicht war es eine schwierige Rallye. Olivier Burri und Beifahrer Stéphane Fellay kamen mit ihrem Toyota Yaris auf Platz 27 ins Ziel. Gegenüber den Kollegen von sport-auto.ch meinte der Routinier: «Es war eine komplizierte Rallye, und wir sind nicht zufrieden. Wir sind dreimal gegen die Wand gefahren. Ich habe noch nie so viele Fehler gemacht.» Auch am letzten Tag lief es für Burri nicht nach Wunsch. «Wir haben am Col de Turini ein Rad beschädigt, das wir wechseln mussten, und hatten bis zum Ende eine verbogene Aufhängung.» Für den zweiten Schweizer im Feld, Stefano Mella, endete die Monte-Premiere im Skoda Fabia RS Rally2 auf Rang 37. «Wir sind froh, im Ziel angekommen zu sein. Auch wir hatten auf dem Col de Turini so unsere Probleme. Wir hatten Spikereifen, aber der Schnee war bereits geschmolzen – und dann kam der Regen...»

Olivier Burri Monte 2026 myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Olivier Burri kämpfte bei der «Monte» mit schwierigen Bedingungen © myrally.ch

Einen vorzüglichen Start erwischten die neuen Schweizer Formel-4-Piloten beim Auftakt der Winterserie in Estoril (POR). Für das erste Highlight sorgte Levi Arn. In seinem allerersten Rennen wurde der Solothurner, 2025 Schweizer KZ2-Meister, sensationell Dritter im Gesamtklassement und Dritter bei den Rookies. Auch im dritten Rennen stand Arn als drittbester Rookie nochmals auf dem Podium. Zufrieden war auch Samul Ifrid mit seinem ersten Rennwochenende. Der ehemalige UBIQ-Pilot (im Vorjahr Zweiter in der X30 Challenge) steigerte sich von Rennen zu Rennen. Nach Platz 17 im ersten Lauf, war er im zweiten Durchgang schon Zehnter. Im dritten Rennen wurde er Sechster und war damit zweitbester Rookie. Für ein weiteres Podium sorgte Chiara Bättig. Die dreifache Schweizer Kart-Meisterin fuhr im dritten Lauf (nach den Rängen 16 und 17) als Zweite aufs Podium und war damit auch die schnellste Frau im Feld. Max Kammerlander (wie Ifrid bei Cram Motorsport unterwegs) beendete sein erstes Rennwochenende auf den Rängen 14, 22 und 12. Georgiy Zasov, Teamkollege von Arn bei Jenzer Motorsport, landete bei seiner Premiere auf den Rängen 19, 30 und 26.

Noch nicht auf Touren kamen die beiden Schweizer in den Emiraten: Enea Frey (Formula 3 REG Middle East) musste sich am zweiten Rennwochenenden mit den Plätzen 23, 29 und 28 zufrieden geben. Trident-Pilot Florentin Hattemer (F4 Middle East) gelang beim zweiten Rennen in Abu Dhabi mit den Plätzen 16, 11 und 21 eine leichte Steigerung gegenüber dem ersten Rennwochenende.

Einen gelungenen Einstand feierte dafür Dan Allemann. Der junge Schweizer Nachwuchsfahrer wurde beim ersten Lauf zur WSK Masters Series im italienischen La Conca Fünfter in der Kategorie OK. Im Pre-Finale war Allemann sogar Zweiter.

Winter Series Ifrid Arn racingvisuals com Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Neulinge: Ifrid (l.) und Arn (r.) auf dem Podium in Estoril © racingvisuals.ch

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23.01.2026 Was macht eigentlich Stefano Comini?
Stefano Comini Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stefano Comini als stolzer TCR-Meister 2015 © TCR International Series

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Wir fangen an mit: Was macht eigentlich Stefano Comini?

Wie viele Nachwuchstalente begann Stefano Comini im Kartsport und wechselte 2006 mit 16 in den Automobilsport. Aufgrund der Nähe zu Italien entschied sich der Südtessiner zunächst für die Formel Junior Monza, in der Comini 2007 den dritten Gesamtrang eroberte. Daneben erfolgten erste Einsätze in der Formel Renault, in der er 2008 beim SM-Finale in Monza seinen ersten Sieg feierte.

Richtig Schwung nahm die Karriere im Mégane V6 Eurocup, den er 2010 als Gesamtdritter und 2011 als überlegener Meister abschloss. Ein gut verlaufener GT1-Test mit Nissan in Japan gab ihm Hoffnung für die weitere Zukunft, doch zerschlug sie sich aus politischen Gründen. Nach dieser Enttäuschung verdingte sich Stefano im Renault Clio Cup Italia, den er gewann, und mit wenigen, ebenfalls erfolgreichen Einsätzen im Mégane V6, Lamborghini Super Trofeo und Porsche Cup Italia.

Der Wechsel ins neue Team Target brachte im Clio Cup Bohemia 2013 zwar nicht den erhofften Erfolg, die Südtiroler machten ihm aber das Angebot, im Jahr darauf mit ihnen den Seat Leon Eurocup zu bestreiten. Mit drei Siegen und dem vierten Gesamtrang empfahl sich Comini, mit Target in die neu lancierte TCR International Series einzusteigen – ein Schritt mit ungeahnten Folgen. Am 28. März 2015 gewann der Schweizer im Rahmen des GP Malaysia in Sepang die Weltpremiere der neuen Tourenwagenformel und holte daraufhin auch den Meistertitel. «Ich war der Erste, der mit dem Seat Leon Cup Racer im Eurocup und dann mit demselben Auto ein TCR-Rennen und einen Titel gewann», blickt er mit Stolz auf jene Zeit zurück. Mit Leopard Racing gelang dem Tessiner 2016 auf einem VW Golf die erfolgreiche Titelverteidigung, und im dritten Jahr verpasste er den Vizemeistertitel im Audi RS3 von Comtoyou aus Belgien nur knapp.

Leider klappte es danach weder mit dem Wechsel in die neue FIA WTCR noch in den GT3-Sport. So gründete er sein eigenes Team Race Republic, das aus materiellen und finanziellen Gründen jedoch nur noch wenige Einsätze ohne Erfolge zuliess. Mit der neuen eigenen Struktur verfolgte Comini alsbald ein anderes Ziel. «Als Profi so aufhören zu müssen, war hart. Daher baute ich eine Akademie für junge Rennfahrer auf, denen ich meine Erfahrungen vermitteln konnte. Auch das, was man besser machen sollte, als ich es tat. Denn ich passte mit meiner kritischen und teils impulsiven Art offenbar nicht ins Raster eines Herstellers», gibt er heute zu. Die Pandemie durchkreuzte dann alle Pläne, bevor sie Stefano verwirklichen konnte. Seither arbeitet er primär im Familienbetrieb und bietet sich mit seinen modernen Rennsimulatoren sowie Karts für Events an. Den Helm hat er allerdings noch nicht an den Nagel gehängt. «Ich fahre noch, wenn ich dazu Lust habe oder engagiert werde. Ich bin offen für alles und habe ja bewiesen, dass ich mit jedem Auto sofort schnell sein kann.»

Text: Peter Wyss

Stefano Comini TCR Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Comini gewann u.a. auch das Rennen in Macau © TCR International Series

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22.01.2026 Formel-4-Start: Beste Werbung für Schweizer Kart-Meisterschaft
Fuenf Formel 4 Neulinge Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) © Eichenberger/Red Bull

Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. Wir drücken die Daumen!

Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das Niveau sehr hoch ist.»

Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov (beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. Für beide ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser.

Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen.

Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen Team Campos Racing.

Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen einen guten Start in ein neues Abenteuer!

Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
24./25. Januar, Estoril (POR)
7./8. Februar, Portimão (POR)
14./15. Februar, Valencia (ESP)
7./8. März, Aragón (ESP)
14./15. März, Barcelona (ESP)

Formula 4 Winterserie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden ausgetragen © FWS

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21.01.2026 Schweizer Junior-Meisterschaft Berg/Slalom: Jetzt anmelden!!!
Lionel Ryter 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Blickt gerne auf 2025 zurück: Junior-Meister Lionel Ryter © Eichenberger

Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr eine Junior-Meisterschaft Berg/Slalom durch. Wer dieses Jahr 25 wird oder jünger ist, kann sich ab sofort kostenlos anmelden.

Der Modus hat sich bewährt. Seit zwei Jahren trägt Auto Sport Schweiz im Rahmen der Schweizer Slalom- respektive Berg-Meisterschaft ein Junioren-Championat aus. Das Besondere daran: Die Fahrer und Fahrerinnen können mit ihren eigenen Autos teilnehmen. Gewertet werden vier Slaloms und vier Bergrennen. 2026 zählen folgende Rennen zur Junior-Meisterschaft:

19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau

Alessandro Grispino Frauenfeld 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Er dürfte noch ein Jahr bei den Junioren fahren: Alessandro Grispino © Eichenberger

Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind und die sich mittels offiziellem Einschreibeformular (siehe Anhang) angemeldet haben. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister oder Meisterin wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.

Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junior-Meisterschaft Berg/Slalom mittels Extra-Aufklebern auf ihren Autos erkenntlich gemacht. Der Schweizer Meister Junior 2026 (oder die Meisterin) erhält für die Saison 2027 seine Rennlizenz gratis. Die Top 3 wird zum «Dîner des Champions» nach Bern eingeladen.

Die bisherigen Sieger der kombinierten Junioren-Meisterschaft heissen Jannis Jeremias (2024, VW Polo) und Lionel Ryter (2025, Formel Renault 2.0). Beide sind aufgrund ihres Alters 2026 nicht mehr startberechtigt. Das heisst: Es wird auch im dritten Jahr einen neuen Champion geben. Gute Chancen also für Alessandro Grispino? Der Vorjahreszweite wird im März 25 und könnte, sofern er wieder am Start steht, den Junioren-Titel ins Visier nehmen…

Anmeldeschluss ist der 31. März 2026.

Steven Chiquita Reitnau 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch er ist ein Kandidat auf den Titel: Steven Chiquita © Eichenberger

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21.01.2026 FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012-2014 gesucht
Dan Allemann Academy 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA Junior-Academy...

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden.

Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014.

Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: info@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur einen Piloten mit Schweizer Lizenz (INTernational) melden
  • Das Nenngeld beträgt EUR 5’000.- und ist vom Piloten bzw. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung zu bezahlen
  • Die gesetzlichen Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können

Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026:

21.–24. Mai, Genk (BEL)
2.–5. Juli, Sarno (ITA)
8.–11. Oktober, Viterbo (ITA)

Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link.

Frigg Fia Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA

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20.01.2026 ASS unterstützt auch dieses Jahr Synfuel-Piloten
Startnummer 02 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wer mit synthetischem Kraftstoff fährt (im Bild der Opel Astra TCR von Peter Steck) wird von Auto Sport Schweiz mit 500 CHF unterstützt © Eichenberger

Piloten und Pilotinnen, die 2026 mit Synfuel, also fossilfreiem Kraftstoff, fahren, werden erneut wieder von Auto Sport Schweiz unterstützt – mit einem Cashback von 500 Franken.

Auto Sport Schweiz wird auch 2026 gemeinsam mit seinem Gesellschafter «Swiss Motorsport Promotion» alle Piloten und Pilotinnen mit einem Fossil Free Fuels Cashback über 500.- Franken belohnen, welche mindestens vier Veranstaltungen der Schweizermeisterschaften Automobil (Slalom, Bergrennen, Rallye) mit fossilfreiem Treibstoff bestreiten.

Um an der Aktion von Auto Sport Schweiz teilnehmen zu können, müssen Fahrer und Fahrerinnen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Der letztmögliche Termin für eine Einschreibung ist jeweils vier Rennen vor Schluss der entsprechenden Schweizermeisterschaft. Man kann auch vier Veranstaltungen meisterschafts-übergreifend bestreiten (z. Bsp. zwei Rallyes und zwei Slaloms oder zwei Slaloms und zwei Bergrennen). Es zählen nur Veranstaltungen, an welchen ein offizielles Resultat erzielt wird (DNP, DNF, etc. werden nicht berücksichtigt). Die Pilotin/der Pilot muss nachweislich mit fossilfreiem Kraftstoff fahren (die Technischen Kommissare können Stichproben machen). Die Eigenschaften des Treibstoffs müssen den gültigen Reglementen (u.a. RON 95 bis 102) und Vorschriften für fossilfreiem Kraftstoff entsprechen. Die Anschaffung des Kraftstoffs ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Original-Kaufquittung muss zwecks Überprüfung eingereicht werden (bei Sammelbestellungen sind die Namen der Piloten zu vermerken). Die Pilotin/der Pilot muss an den entsprechenden Veranstaltungen mit den grünen Startnummern gemäss den Bestimmungen der NSK fahren. Die Anschaffung dieser Startnummern ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Pilotin/der Pilot muss während den Veranstaltungen einen von Auto Sport Schweiz zur Verfügung gestellten Sticker (Ø20 cm) im Bereich des Tanks befestigen.

Der Fossil Free Fuels Cashback wird Ende November 2026 per Bank-/Postanweisung überwiesen. Die Kontoangaben inkl. Kopie der Original-Kaufquittung müssen unaufgefordert von der Pilotin/dem Piloten bis am 13. November 2026 eingereicht werden. Später eingehende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Es findet keine Barauszahlung statt.

Das Einschreibeformular für den Fossil Free Fuels Cashback 2026 ist angehängt.

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19.01.2026 Weekend-Report 01/2026
Hofor Racing Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hofor Racing stand in der AM-Wertung als Zweiter auf dem Podium © 24h Series

Willkommen zum ersten Weekend-Report des Jahres mit einem kurzen Rückblick auf die 24 Stunden von Dubai sowie auf die am Samstag zu Ende gegangene Rallye Dakar.

Die Saison 2026 steckt noch in den Kinderschuhen. Mit den 24 Stunden von Dubai ist der erste grössere Klassiker aber bereits Geschichte. Die 21. Auflage der 24 Stunden von Dubai war ein klarer Fall für BMW: Das belgische Team WRT dominierte das Rennen nach Belieben und fuhr einen souveränen Doppelsieg ein. Den Gesamtsieg sicherte sich der BMW M4 GT3 Evo mit den Fahrern Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda.

Aus Schweizer Sicht war das Team Hofor Racing auf dem 12. Gesamtrang am erfolgreichsten. Der Mercedes mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger stand in der AM-Wertung als Zweiter gar auf dem Podium. Auf dem 14. Gesamtrang landete Alex Fontana mit seinem Team Tsunami (das Team heisst tatsächlich so…). Als Vierter in der ProAm verpasste der Tessiner das Klassenpodium knapp. Nicht ins Ziel kamen Jean-Luc d’Auria und Mauro Calamia. Einen Schweizer Klassensieg feierte Fach Auto Tech gemeinsam mit dem Team Tierra Outdoor Racing in der Kategorie 992. In der selbigen Klasse (nur bei den Amateuren) sicherte sich der Waadtländer Silvain Pastoris Platz 3. Auch Marco Grilli aus Meisterschwanden (AG) durfte einen Pokal als Dritter in der TCX mit nach Hause nehmen.

Fach Mannschaft Dubai 2026 Podium NEU Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Fach-Mannschaft aus den Niederlanden gewann die Klasse 992 © 24h Series

Weniger erfolgreich verlief der Start für die beiden Formel-Piloten Enea Frey (in der F3 REG) und Florentin Hattemer (in der Formel 4). Die beiden absolvieren die Middle East Series, hatten beim ersten Rennen in Abu Dhabi aber noch Anlaufschwierigkeiten. Frey belegte die Ränge 27 und 20 – im dritten Rennen schied er nach einer Kollision aus, Hattemer kam als 26., 20. und 13. ins Ziel.

Zu Ende ging am Samstag auch die 48. Ausgabe der Rallye Dakar. Der Gesamtsieg ging zum sechsten Mal an Nasser Al-Attiyah. Für Hersteller Dacia war es der erste Triumph bei der durch Saudi-Arabien führenden legendären Wüstenrallye. Das beste (und einzige) Schweizer Team, Alexandre Pesci/Rolf Kühnis, beendete die Dakar in der Kat. Challenger T3 als 19. Für den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und damit auch für seinen Landsmann Sébastien Boulanger, der mit Schweizer Lizenz fährt, endete die Dakar auf dem undankbaren vierten Rang. Dass die Dakar bis heute die härteste Rallye und womöglich auch die strapaziöseste Motorveranstaltung schlechthin ist, zeigt das Beispiel von Loeb/Boulanger, bei denen im Laufe der Rallye 13 Reifenschäden gezählt wurden!

Kleiner Nachtrag: Die GT3-Meisterschaft der Winter Series by Gedlich hat am Wochenende ebenfalls schon angefangen. Bester Schweizer war Alain Valente mit einem vierten Platz. Dexter Müller wurde im Solo-Rennen Siebter.

Loeb Boulanger Dakar 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wurden Vierte: Loeb und sein «Schweizer» Co-Pilot Sébastien Boulanger © Dakar

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19.01.2026 Gelungener Abschlussabend der Interswiss Trophy
Von Rotz Donze Burri 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 der Interswiss Trophy 2025: Der Zweitplatzierte Dominic von Rotz, Sieger Arnaud Donzé und Stephan Burri (v.l.) © Eichenberger

Am Samstagabend hat die IG Interswiss beim traditionellen Saisonkehraus in Oberhallau die besten Trophy-Fahrer und -Fahrerinnen 2025 ausgezeichnet.

Am Samstagabend hat die IG Interswiss zum traditionellen Saisonabschluss nach Oberhallau geladen. Und wie jedes Jahr waren fast alle Interswiss-Fahrer respektive -Fahrerinnen anwesend. Egal ob einheimisch, aus dem Jura oder dem Wallis angereist – wenn es um die Interswiss Trophy geht, lassen sich die Teilnehmenden nicht lumpen. «Egal, ob man jetzt auf dem Podium steht oder 39. geworden ist», meint einer der Fahrer. «Für uns Interswiss-Piloten ist dieser Anlass Ehrensache. Da wird jeder gefeiert – und das ist schön so.»

Rund 150 Teilnehmende mit Anhang sowie weitere Gäste füllten die Turnhalle in Oberhallau bis auf den letzten Platz. Sehr zur Freude von Bruno Sawatzki, dem IS-Vorsitzenden, der im Rahmen der Feierlichkeiten auch ausrichten liess, dass er 2026 wieder mit seinem Cup-Porsche am Start stehen wird. Anders als den Vorjahren verbrachte Sawatzki einen eher ruhigen Abend… Das Mikrophon überliess er diesmal den beiden «Moderatoren» Porsche-Pilot Christoph Zwahlen und Formel-Renault-Kutscher Henri Schmidt. Zwahlen war für den deutschsprachigen Part verantwortlich, Schmidt übersetzte für die französisch-sprechende Fraktion. Für Lacher sorgten beide. Der gelungene Abschlussabend der Interswiss punktete aber nicht nur durch das Moderatoren-Duo, das Küchenteam rund um Heidi und Jürg «Sugi» Ochsner verköstigte die geladenen Gäste aufs Feinste.

Für Abwechslung sorgte auch das abschliessende Podium. Nachdem Stephan Burri vier Mal in Folge die IS Trophy gewann, gab es 2025 mit Arnaud Donzé einen neuen Gewinner. Der VW-Golf-Pilot aus dem Jura erhielt für seinen ersten Triumph in der IS dementsprechend auch grossen Applaus – und das nicht nur von seinen Kollegen aus der Romandie. Auf Platz 2 liess sich Dominic von Rotz (Audi A4 B5 Quattro) feiern. Besagter Burri (VW Scirocco) schaffte es trotz dem verfrühten Saisonende in Les Rangiers als Dritter aufs Podest. Die weiteren Platzierungen entnehmen Sie der angehängten Rangliste. Insgesamt wurden 49 Fahrer und Fahrerinnen gewertet und ausgezeichnet. Beste IS-Dame 2025 war Vanessa Zenklusen. Erfolgreichster «8-Ventiler» war Roman Marty (Opel Kadett) auf Rang 4.

Weitere Informationen zur IS Trophy (auch zum Reglement 2026) finden Sie unter diesem Link.

IS Trophy 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die IS-Fahrer und -Fahrerinnen kamen zahlreich nach Oberhallau © Eichenberger

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16.01.2026 Michel Zemp: «Besser als 2025 kann’s nicht werden!»
Michel Zemp Hemberg 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Michel Zemp war 2025 Zweiter in der Berg-Meisterschaft © Eichenberger

Michel Zemp (38) hat 2025 etwas vollbracht, woran zuvor niemand geglaubt hat: Der gebürtige Luzerner hat mit seinem 2-Liter-Norma die 3-Liter-Konkurrenz am Berg gehörig aufgemischt.

Sechs Mal ist Michel Zemp im vergangenen Jahr mit seinem 2-Liter-Norma auf dem Podium gestanden. Davon vier Mal auf dem zweiten Rang. Nur beim Rennen in Anzère musste sich der 38-jährige Automechaniker aus Escholzmatt (LU) als Sechster geschlagen geben.

Dein Auto hat eine Saison lang tadellos funktioniert. Was macht man da über den Winter?
Michel Zemp:
Eigentlich nicht viel. Die gewöhnlichen Routinearbeiten. Und halt eine Motorrevision, obwohl sich das Triebwerk, als wir es auseinandergenommen haben, in einem Top-Zustand befand.

Gibts Änderungen für 2026?
Ja, wir haben im Bereich Getriebe ein paar Änderungen vorgenommen.

Und aerodynamisch?
Nein, da haben wir auf die vergangene Saison ein paar Updates gemacht.

Wie stufst du deine Chancen für 2026 ein?
Wenn Robin (Faustini) Schweizer Meisterschaft fährt und Marcel (Steiner) seine technischen Probleme in den Griff bekommt, dann ist der dritte Platz wohl das höchste der Gefühle. Besser als 2025 geht es nicht.

Eine solche Saison wie 2025 hast du nicht erwartet?
Nein, hätte mir jemand vor der Saison den zweiten Platz angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Natürlich haben wir bei dem einen oder anderen Rennen von den technischen Problemen der 3-Liter-Konkurrenz profitiert, aber unterm Strich waren wir (bis auf Anzère) immer vorne dabei.

Hattest du irgendwo eine realistische Chance, Faustini zu schlagen?
(Überlegt lange.) In Reitnau hat nicht viel gefehlt. Aber das war auch die Strecke, auf der wir im Vorfeld wussten, dass der Unterschied zwischen einem 3- und einem 2-Liter-Auto deutlich kleiner sein wird. Gleiches hatten wir eigentlich von Hemberg erwartet. Aber dort kamen wir nicht an die Zeiten von 2024 heran, was vermutlich zu einem Grossteil am Strassenbelag lag.

Wie sieht deine Saisonvorbereitung aus?

Wir planen vor Hemberg noch die Rennen in Eschdorf (LUX) und Rechberg (AUT). Aber das hängt in beiden Fällen davon ab, ob wir das Auto dem dort geltenden Reglement anpassen müssen oder nicht.

Michel Zemp Les Paccots 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei sieben Rennen stand Zemp mit seinem Norma-Helftec sechs mal auf dem Podium – darunter auch beim Saisonfinale in Les Paccots © Eichenberger

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15.01.2026 Zehn Schweizer in Dubai am Start
Alex Fontana Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alex Fontana startet in Dubai auf einem Porsche 911 GT3 R

Am Wochenende findet in Dubai die 21. Auflage des 24-Stunden-Rennens statt. Mit dabei sind auch wieder zahlreiche Schweizer – allerdings keiner in der GT3 Pro.

Am Wochenende findet in Dubai zum 21. Mal das 24-Stunden-Rennen statt. Der inzwischen traditionelle Auftat zur GT3-Saison zieht jedes Jahr auch zahlreiche Schweizer an. Die Hoffnungen, auf einen Gesamtsieg mit Schweizer Beteiligung dürften dieses Jahr aber ziemlich klein sein. In der Pro-Wertung der GT3 stehen zwar 13 Autos am Start. Auf keinem davon ist aber ein Schweizer am Start. Erst in der gemischten Wertung (ProAM) trifft man auf Schweizer Piloten. So zum Beispiel auf das Duo Jean-Luc d’Auria/Mauro Calamia, das auf einem von einem österreichischen Team eingesetzten Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer 67 ins Rennen geht. Auch Alex Fontana vertritt die Schweizer Farben in der ProAM – auf einem Porsche 911 GT3 R (#79). Ebenfalls am Start (bei den Amateuren) ist das Team Hofor Racing mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger mit einem Mercedes AMG GT3 (#11).

Zu den weiteren Schweizern zählen: Fabian Danz (992), Silvain Pastoris (992 AM), Marco Grilli sowie Thomas Alpiger und Michael Neuhauser (alle TCE/TCX).

Los geht das Rennen am Samstag, 17. Januar, 13 Uhr Lokalzeit (10 Uhr bei uns).

Etwas mehr als eine Autostunde entfernt findet am Wochenende in Abu Dhabi auch der Auftakt zur Formel 3 REG resp. Formel 4 Middle East statt. In beiden Serien gibt es je einen Schweizer am Start: Enea Frey (F3) und Florentin Hattemer (F4).

Jean Luc d Auria Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jean-Luc d'Auria geht mit Mauro Calamia auf einem Mercedes ins Rennen

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14.01.2026 «RENNSPORT SCHWEIZ» ab 6. Februar erhältlich
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«RENNSPORT SCHWEIZ» ist ab 6. Februar erhältlich

Für all die, die es kaum erwarten können: Nach etwas längerem Anlauf ist «RENNSPORT SCHWEIZ» ab dem 6. Februar wie üblich nach der Buchvernissage (nur für geladene Gäste) erhältlich. Wer möchte, kann sein Exemplar unter diesem Link bereits vorbestellen.

«RENNSPORT SCHWEIZ» erscheint zum 30. Mal im AKTIV VERLAG. Insgesamt ist es die 42. Ausgabe seit 1984. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.

Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von «RENNSPORT SCHWEIZ». Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift-und des historischen Motorsports. Und sogar von der Schweizer Simracing-Meisterschaft. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.

Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit mehr als 500 Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor dieser Zeilen. Unterstützt wurde er bei der diesjährigen Ausgabe von den Gastautoren Werner J. Haller, Peter Wyss und Elio Crestani.

Rennsport Schweiz innen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein kleiner Vorgeschmack aus dem «Innern» des Buches
Screenshot 140 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 141 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 142 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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13.01.2026 Mortara setzt Jubiläums-Serie fort
Mortara Edo Mexiko 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Edo Mortara bei der Champagnerdusche mit Sieger Nick Cassidy © Formula E

Alle drei Schweizer standen beim Start zum zweiten Formel-E-Lauf in Mexiko-City in den ersten drei Reihen. Doch nur einer (Edoardo Mortara) konnte die Früchte seiner Arbeit auch ernten.

Edoardo Mortara ist beim zweiten Lauf zur Formel-E-Saison 2025/2026 in Mexiko-City sensationell Zweiter geworden. Der Genfer hat damit einen unglaubliche Erfolgsserie fortgesetzt. Nach seinen Siegen beim 50. E-Prix in Hongkong 2019 und dem 100. E-Prix in Seoul 2022 belegte der Mahindra-Pilot nun beim dritten Formel-E-Jubiläumsrennen (dem 150.) mit 0,651 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. Auch wenn es in Mexiko-Stadt erstmals nicht zum Sieg reichte, ist dies eine beeindruckende Serie. Nach seinem Ausfall in São Paulo liegt Mortara nun auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Schon vor der Saison war «Edo» zuversichtlich. «In der Saison 10 haben wir sozusagen beobachtet. In der abgelaufenen Saison 11 haben wir den Gen3-Evo so weiterentwickelt, dass wir gegen Ende der Saison konkurrenzfähig waren. Wenn wir diesen Lauf auch in die nächste Saison, die Saison 12, mitnehmen können, dann könnte das 2026 ein richtig gutes Jahr werden.»

Auch für Sébastien Buemi hätte das Rennen in Mexiko-City ein Höhepunkt werden können. Doch der von der Pole-Position gestartete Waadtländer verbremste sich auf dem Weg zu Kurve 1 im direkten Duell mit dem Briten Taylor Barnard und warf so sein Rennen weg (Schlussrang 17). Für Nico Müller (von Startplatz 5 gestartet) endete das Rennen auf Rang 9. Auch er konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. «Nach dem Safety Car ging gar nichts mehr. Plötzlich habe ich allen Grip verloren und bin nur noch herumgerutscht. Wenn du rutschst, bist du auch nicht mehr effizient und kannst deinen Attack-Mode nicht so nutzen, wie du es musst. Aber auch von der Strategie her hatten wir alle Spielbälle in der Hand. Ich war in Führung und hatte noch keinen Attack-Mode benutzt. Eigentlich lief alles perfekt, bis eben plötzlich alles auseinandergefallen ist. Wir müssen verstehen, was da passiert ist, denn so extrem hatten wir das noch nie.»

Kleiner Trost für die beiden Letztgenannten: Müller liegt nach zwei Rennen auf Rang 7, Buemi auf 9 – beide also in den Top 10. Es führt der Mexiko-Sieger Nick Cassidy. Das nächste Rennen findet Ende Januar in Miami statt.

Sebastien Buemi Mexiko 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi mit dem Pokal für die Pole-Position © Formula E

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12.01.2026 autobau SKM 2026: Prov. Reifenvergabe

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag (siehe Download) zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.

Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.

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09.01.2026 Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy
FIA Karting Academy Trophy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Welcher Senior-Fahrer hat Interesse mitzumachen? © FIA

Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009, 2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben.

Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben.

Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur 1 Pilot mit Schweizer Lizenz (INTernational) anmelden (pro Nation 1 Pilot).
  • Die Nenngebühren belaufen sich auf € 5'000.00 und müssen vom Piloten resp. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung bezahlt werden.
  • Die Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein.
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können.

Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy Senior 2026 sieht wie folgt aus:
7. bis 10. Mai, Chiva-Valencia (ESP)
11. bis 14. Juni, Mülsen (GER)
30. Juli bis 2. August, Kristianstad (SWE)

Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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