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07.01.2022 Eugster/Schmid liegen bei flanc.ch in Führung
Flanc ch F3 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei flanc.ch wird u.a. mit Formel-3-Dallaras gefahren

Mit Fredy Eugster und Thomas Schmid liegen zwei der besten Simracer der Schweiz bei flanc.ch in der Zwischenwertung nach vier von zwölf Läufen vorne.

Im Oktober 2021 ist flanc.ch, die Swiss Online Racing League, mit den Klassen Formel 3 und GT3 in ihre erste virtuelle Schweizer Meisterschaftssaison gestartet. Damit ergänzt flanc.ch die bereits bestehende Swiss Simracing Series, welche mit dem Porsche Cup am Start ist und im vergangenen November zum dritten Mal einen Schweizer Meistertitel vergab.

Im Bereich Simracing (virtueller Automobilsport) decken flanc.ch und die Swiss Simracing Series die wichtigsten und beliebtesten Serien in offiziellen Meisterschaften ab. Alle diese Meisterschaften werden gemäss dem internationalen Sportgesetz (ISG) der FIA, dem Nationalen Sportreglement (NSR) von Auto Sport Schweiz (ASS), den Bestimmungen der Nationalen Sportkommission (NSK) und dem Standardreglement für virtuellen Automobilsport durchgeführt. Die Serien von flanc.ch werden im Unterschied zur Swiss Simracing Series ausschliesslich online mit der Simulation iRacing und dem eigenen Simulator von Zuhause aus ausgetragen.

Bis Einschliesslich Weihnachten 2021 hatte flanc.ch ein Drittel der vorgesehenen Läufe ausgetragen. Für die klassische Open-Wheeler-Disziplin im Dallara Formel 3 haben sich über 30 Fahrer eingeschrieben. Das Klassement und auch die Schweizer Meisterschaft wird durch Fredy Eugster souverän angeführt. Auf den nächsten Plätzen folgen Patrick Schillikowski (D) und Mirco Gyr.

Die virtuelle GT3-Serie mit über 40 gemeldeten Teilnehmern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich wird von Niklas Last (D) angeführt. Die ersten Verfolger sind Johannes Belitz (D) und Hans-Bodo Kohl (A). Bester Schweizer nach vier von zwölf Rennen und somit aktuell Führender in der Schweizer Meisterschaftswertung ist Thomas Schmid. Der St. Galler fährt für das ESports-Team von Nico Müller und hat im vergangenen Herbst zum zweiten Mal nach 2020 die Swiss Simracing Series für sich entscheiden können.

Sämtliche Rennen der virtuellen F3- und GT3-Meisterschaften sowie die inoffiziellen Serien der Formel-4-Junioren und der Team Challenge werden live durch SRA TV auf Twitch übertragen. Weitere Infos bietet die Webpage www.flanc.ch

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30.12.2021 Mehr als nur ein Simracing-Center
Zuering 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Simracing-Center in Dietikon bietet mehr als nur Simulatoren © Eichenberger

Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden. Doch nicht jedes Simracing-Center bietet die ultimative Renn-Atmosphäre. Einer, der das geschafft hat, ist Tom Mächler mit seinem «Züriring».

Von Pratteln über Hunzenschwil bis Romanshorn – wer heute an einem Profi-Rennsimulator üben will, hat (zumindest in der Deutschschweiz) eine grosse Auswahl. Doch nicht alle Simracing-Center bieten das ultimative Motorsport-Erlebnis an. Ein Beispiel, wie die Geschichte des Rennsports mit der virtuellen Welt Hand ind Hand gehen kann, zeigt der «Züriring» von Tom Mächler in Dietikon bei Spreitenbach.

Auf 340 m2 stehen hier nicht nur acht Rennsimulatoren der RacingFuel Academy, die auch die Swiss Simracing Series veranstaltet, das Simcenter im Industriegebiet von Dietikon bietet für Motorsport-Begeisterte auch allerhand Geschichtsträchtiges. So zum Beispiel eine Hommage an die Grand-Prix-Europameisterschaft von 1931 bis 1939 mit Modellen und Bildern sowie ein historischer Abriss der Formel 1 von 1950 bis 1999 – und das alles mit viel Liebe zum Detail.

«Ich bin fasziniert von der Entwicklung des Simracings», sagt Mächler. «Aber ich wollte nicht einfach ein weiteres Simcenter eröffnen, ich wollte parallel die Geschichte des Grand-Prix-Rennsports aufzeigen, um eine spezielle Atmosphäre zu schaffen.»

Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.zueriring.ch

Zuering 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die «Wall of Fame» im «Züriring» © Eichenberger

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23.11.2021 Nico Müller jetzt auch Teamchef
Nianco 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller mit Patric Niederhauser und Thomas Schmid © Archiv Müller

Simracing boomt. Das weiss auch DTM-Pilot Nico Müller und ist seit diesem Jahr Teamchef von Nianco, seinem eigenen Simracing-Team.

Die Corona-Krise ist für die Simracing-Gemeinde wie Rasendünger für den heimischen Garten. Fast explosionsartig haben sich in Zeiten von Covid-19 die Anzahl der Simracing-Center mehr als verdoppelt. Auch zahlreiche Profirennfahrer (aus dem «real racing») haben eine neue Welt entdeckt. Unter anderem Nico Müller. Das soll nicht heissen, dass der Audi-Pilot vorher noch nie in einem Simulator gesessen ist. Doch während Corona hat er sich intensiv mit dem Thema befasst. Und inzwischen ist er sogar zum Teamchef eines eigenen Simracing-Teams geworden.

Im Rahmen der «World eX», einer Simracing-Serie, die Müllers Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller ins Leben gerufen hat, unterhält der Berner seinen eigenen Rennstall mit dem Namen Nianco (steht für «Ni» «and» «Co»). Nianco ist eines von neun Teams bei «World eX». Auch Grössen wie Romain Grosjean, Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen oder Ex-DTM-Champion Frank Biela haben eine Lizenz (über drei Jahre) gelöst. «Selbst der Formel-1-Rennstall Williams ist mit einem eigenen Team dabei», weiss Müller.

Als Fahrer wechseln sich neben dem Teamchef der frischgebackene Schweizer Simracing-Meister Thomas Schmid, Patric Niederhauser und Alain Valente im Team von Müller ab. «Wir haben auch zwei junge Simracer herangezogen», sagt Nico. «Wichtig ist uns der Austausch im Team. Wir können alle voneinander lernen.»

Müller ist überzeugt, dass Simracing in der Schweiz in den nächsten Jahren weiter an Popularität zulegen wird. «Vieles ist schon heute sehr real», sagt Müller. «Und man kann es 1:1 im echten Rennsport anwenden. Mir persönlich hilft das virtuelle Fahren bei der Weiterentwicklung und Verfeinerung meiner Fähigkeiten als Rennfahrer.»

Nianco 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Müllers Rennwagen in der virtuellen Welt © Archiv Müller

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22.11.2021 Schmid verteidigt Titel knapp
Sim Racing 2021 Finale 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid, alter und neuer Schweizer Simracing-Meister

Der letzte Saisonlauf der Swiss Simracing Series 2021 war an Spannung kaum zu überbieten. In der Königsklasse setzte sich Vorjahresmeister Thomas Schmid mit einem Vorsprung von nur zwei Punkten durch.

Das Rennen der Kat. PRO stand ganz im Zeichen des Duells Leonard Heidegger versus Thomas Schmid. Beide Protagonisten schenkten sich nichts und so wurde es am Ende für Schmid sehr eng. Der dritte Platz reichte ihm schliesslich nur, weil er zu diesem Podestplatz auch noch die drei Zusatzpunkte für die schnellste Rennrunde holte. Damit gewann Schmid die Königsklasse mit zwei Vorsprung und gesamthaft 101 Zählern vor Leonard Heidegger (99) und Enrico Di Loreto (66).

Nicht minder spannend war die Ausgangslage in der Kat. AM. Auch hier entschieden am Ende die Zusatzpunkte für die schnellste Rennrunde. Mit nur einem Zähler Vorsprung sicherte sich Clemens Moonen (87 Punkte) den Titel vor Gilbert Denzer (86) und Reinhard Hauri (78).

In der Ladys-Wertung setzte sich Danica Brönnimann souverän durch. Sie gewann zum zweiten Mal die Meisterschaft vor Bettina Buess. Nur einen Zähler dahinter belegte Nadia Brülisauer Rang 3.

Die begehrte Wild-Card für die Saison 2022 sicherte sich Simon Benoit im Rookies-Rennen.

Sim Racing 2021 Finale 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale wurde im Porsche Zentrum Zürich ausgetragen

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15.11.2021 Finale der Swiss Simracing Series verspricht Hochspannung
Schmid Thomas Simracing Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Pro-Leader Thomas Schmid will seinen Titel am Samstag verteidigen

Am kommenden Samstag findet im Porsche Zentrum Zürich das Finale der Swiss Simracing Series 2021 statt. In allen Kategorien sind die Entscheidungen noch offen.

In der Swiss Simracing Series werden am Samstag, 20. November, die neuen Schweizer Meister 2021 erkoren. Das Spannende daran: Weil es beim Finale auf der virtuellen Strecke von Spa-Francorchamps doppelte Punktzahl zu gewinnen gibt, sind noch in keiner Kategorie die Würfel gefallen. Im Amateur-Klassement liegt Gilbert Denzer mit 79 Punkten vor Clemens Moonen (41) und Hanspeter Winter (36). Bei den Ladys führt Danica Brönnimann (53) vor Nadia Brülisauer (45) und Bettina Buess (32). Und bei den Profis belegt Vorjahresmeister Thomas Schmid (87) zwischenzeitlich Rang 1 vor Leonhard Heidegger (66) und Enrico Di Loreto (51).

Los geht es am Samstag ab 11 Uhr mit den Trainings. Ab 12.55 Uhr finden dann die Rennen der Amateure/Ladys und ab 14.05 Uhr der Profis statt. Ab 12.20 Uhr wird das Rennevent wie gewohnt auf dem Twitch-Kanal von UPC MySports live übertragen. Es kommentieren Christian Mettler und Philipp Schallenberg live aus Erlenbach. Link: www.twitch.tv/mysportsch

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.simracingseries.ch

Simracing 2021 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale der Swiss Simracing Series findet in Spa statt

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