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16.12.2019 Buemi Zweiter in Bahrain
Buemi Sebastien Bahrain 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi: «Es war ein hartes Rennen für unser Auto»

Toyota hatte beim 8h-Rennen in Bahrain im Rahmen der Langstrecken-WM leichtes Spiel. Weil sich am Start der Rebellion mit der #1 und die Ginetta mit der #5 in die Quere kamen, übernahm der Toyota mit der Startnummer 7 die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.

Für das Schwesterauto mit Sébastien Buemi endete das letzte Rennen des Jahres 2019 auf dem zweiten Platz, nachdem Buemi am Start unverschuldet in die Kollision geraten war und dem kreiselnden Rebellion ausweichen musste. Weil der Waadtländer beim Zurücksetzen auf die Strecke von einem Konkurrenten erwischt wurde, musste er sich an der Box eine neue Fahrzeugfront abholen. Den Rückstand, den man sich dadurch eingehandelt hatte, vermochten Buemi & Co. nicht mehr wett zu machen.

«Es war ein hartes Rennen für unser Auto», meinte Buemi, der in Bahrain mit dem grössten Erfolgshandicap ausrücken musste (+2,72 Sekunden pro Runde). «Der Kollision am Start konnte ich gerade noch ausweichen, doch als ich wieder auf die Strecke kam, gab es eine Berührung. Es gab nichts, was ich dagegen hätte tun können. Von da an war es schwierig, dem Schwesterauto zu folgen. Aber es ist ein Doppelsieg für das Team, das war unser Ziel.»

In der Gesamtwertung liegt Buemi nach Bahrain nun auf dem zweiten Rang – hinter den in Bahrain siegreichen Toyota-Teamkollegen Conway/Kobayashi/Lopez. Das nächste Rennen findet am 23. Februar in Austin/Texas statt.

Nur rund 700 Kilometer südöstlich von Bahrain fand am Wochenende in Abu Dhabi das alljährliche 12-Stunden-Rennen statt. Der Sieg dort ging an die deutsche Attempto-Truppe. Platz 3 sicherte sich Motorrad-Superstar Valentino Rossi auf einem von Kessel Racing eingesetzten Ferrari 488 GT3.

Kein Glück hatte das Damenteam mit Rahel Frey, Michelle Gatting und Manuela Gostner. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte lagen die schnellen Ladys in ihrem pinken Ferrari von Iron Lynx noch auf P4 im Gesamtklassement. Doch der Traum von einem Podestplatz platzte, als Gatting beim Überrunden mit einem Aston Martin aus der GT4-Klasse kollidierte und die linke Hinterradaufhängung kollabierte.

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