Zahlreiche Schweizer Rennfahrer und Rennfahrerinnen nehmen regelmässig auch an historischen Rennen im Ausland teil. So zum Beispiel bei den Legends of Le Mans oder dem Jim Clark Revival – beide Veranstaltungen fanden am vergangenen Wochenende statt.
Die Anzahl der historischen Rennen, die international von Bedeutung sind, nimmt – gefühlt – Jahr für Jahr zu. Da wir auf motorsport.ch nicht über jede «Meisterschaft» berichten können, picken wir an dieser Stelle das vergangene Wochenende heraus. Gleich an zwei geschichtsträchtigen Orten wurde historischer Motorsport der Extraklasse geboten. In Spa waren am Rahmen der Langstrecken-WM die Legens of Le Mans unterwegs. Mit Michel Frey, dem Vater von Enea Frey, und Marcel Aebi sind dort zwei Schweizer unterwegs. Und das erfolgreich. Frey hat im ersten der beiden Rennen auf einem Lola B07/18 von 2007 den zweiten Platz belegt. Im zweiten Rennen hatte Frey gar Chancen auf den Sieg, drehte sich jedoch. Nach einer grossartigen Aufholjagd belegte er noch den sechsten Platz in der Gesamtwertung sowie den dritten Platz in der LMP1-Wertung. Teamkollege Aebi, Vierter im ersten Lauf, war beim zweiten Durchgang nicht am Start. Die Legends of Le Mans tragen insgesamt vier Rennen aus. Spa war Durchgang 2; der Saisonhöhepunkt findet dann vom 2.-5. Juli bei der Le Mans Classic statt.
Auch in Hockenheim war am vergangenen Wochenende Action angesagt. Die «ADAC Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival» hielt auch bei ihrer 21. Auflage alles, was sich Rennsportfans von einer der bedeutendsten Classic-Veranstaltungen Europas versprochen haben. Bei bestem Frühlingswetter strömten rund 46’000 Besucher an den drei Veranstaltungstagen zum Hockenheimring Baden-Württemberg, um sich dem Zauber vergangener Rennsporttage hinzugeben. Mehr als 500 Teilnehmende boten Classic-Rennsport der Extraklasse. Darunter auch einige Schweizer. So zum Beispiel Thomas Zeltner, der in einem Rennen der BossGP Zweiter wurde. Oder Michael Kammermann, der auf seinem BMW M1 Procar im DRM Revival im ersten Rennen Platz 2 hinter Peter Mücke belegte und in der «Golden Ära» Platz 5 im BMW E36 STW erzielte. Im Golden Ära Classic Cup gab es im zweiten Rennen sogar ein rein schweizerisches Podest: mit Sieger Thomas Zellweger vor Marcel Müller und Sandro Morros (alle auf Porsche). Morrros’ Teamkollege Jannis Jeremias war tags zuvor in seinem Porsche 911 GT3 Cup bereits Zweiter geworden.
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