Umjubelter Sieg in der Eifel: Mathias Schläppi fuhr bei der 52. ADAC Rallye Oberehe zu einem überzeugenden Erfolg. Insgesamt liess er 29 Fahrzeuge in seiner Klasse hinter sich. Hinzu kam ein starker 14. Platz in der Gesamtwertung.
Mathias Schläppi fährt seit der vergangenen Saison im Ravenol DMSB Rallye Cup. Und das mit Erfolg! Bei der 52. ADAC Rallye Oberehe sicherte sich der Meiringer souverän den Klassensieg. Neben Köpfchen und Fahrkünsten waren dieses Mal jedoch auch Kabelbinder und Klebeband gefragt. Auf der vierten WP traf der Peugeot 208 R2 vorne links eine Leitbake. In rot-weiss gehalten, sorgen diese im Inneren einer Kurve dafür, dass die Strecke an der Stelle nicht geschnitten wird. Wertvolle Sekunden gingen beim Kontakt mit der Hartplastik verloren – und auch die Fahrzeugfront wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die letzten Kurven ans Ende der Prüfung gerettet, wurde direkt nach der Zieldurchfahrt entsprechend Hand angelegt: Mit Tape und Kabelbindern flickten Mathias Schläppi und sein Co-Pilot Markus Kubiak die lädierte linke Front des Peugeot für die verbleibenden beiden Prüfungen. «Zum Glück ist ausschliesslich die Verkleidung betroffen gewesen. Das konnten wir in wenigen Minuten instand setzen», berichtet Schläppi.
Schläppis Chancen, die Meisterschaft zu gewinnen, stehen nach dem Erfolg sehr gut. Platz 1 bei 30 Fahrzeugen in der Klasse bedeuteten satte 9,83 Punkte. Damit sicherte sich Schläppi bei der Oberehe die beste Punkteausbeute aller Meisterschafts-Aspiranten. «Die Ausgangslage für die Meisterschaft ist vielversprechend. Aber es ist noch ein weiter Weg», mahnte der der Peugeot-Kutscher. Bereits am kommenden Wochenende steht die nächste Veranstaltung an: Die AvD Niederbayern Rallye (30. August) verspricht einmal mehr ein volles Teilnehmerfeld und stimmungsvolle Strecken.
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