Gestern Dienstag fand im Rahmen des Young Drivers Projekts ein Sim-Racing-Abend statt. Gefahren wurde simultan im Simcenter in Lyss (BE) und im Züriring in Dietikon (ZH).
Elf Fahrer haben sich gestern Dienstag aufgeteilt auf die Simcentern in Lyss und in Dietikon sportlich gemessen. Und hätte man ihnen nach 22 Uhr nicht irgendwann den Saft abgedreht – sie wären vermutlich immer noch am Fahren… Super viel Spass habe es gemacht, meinte Gianluca Bogo, einer der Fahrer, stellvertretend für seine Kollegen.
Gefahren wurden zwei freie Trainings, ein Qualifying und ein 25-minütiges Rennen. Sinn der Übung war in erster Linie das Kennenlernen der Strecke von Bresse in Frankreich. Auf dieser wird am 25. August im Rahmen des YDP ein Formel-4-Test mit Jenzer Motorsport ausgetragen. Für einige war die Strecke und der F4-Tatuus neu, andere haben am Simulator und in Echt schon 2025 Erfahrungen gesammelt. Einer davon, Neil Russell, hat seine Erfahrung dann auch souverän ausgespielt und durfte sich – standesgemäss mit Lorbeerkranz – als Sieger feiern lassen. Ob Zufall oder nicht – Platz 2 ging an seinen UBIQ-Teamkollegen Damiano Laneve, der zum ersten Mal beim YDP dabei ist. Dritter wurde Raul Martinez, der wie Russell schon 2025 einen sehr soliden Eindruck im Formel 4 hinterlassen hat; sei es im Simulator und in Echt. Die schnellste Rennrunde ging in 1:17,424 min nach Lyss an Alexis Genolet, dem Vorjahreszweiten des Programms. Der Genfer stiess aufgrund schulischer Verpflichtungen etwas später dazu, stellte seine Qualitäten aber auch ohne Trainingseinheiten unter Beweis.
In Dietikon ging es nach dem offiziellen Teil noch weiter. Züriring-Inhaber Tom Mächler liess die Jungs noch ein zweites Rennen fahren: den Grand Prix von Zürich. Auch hier ging es ordentlich zur Sache, wobei sich Orlando Eisenreich die Pole-Position und Gianluca Bogo den Sieg sicherte. Letzterer fuhr nebenbei alle Session auf einem Full-Motion-Simulator. Wann bei ihm das Zittern am ganzen Körper aufhörte, entzieht sich unserer Kenntnis… «Ich spür’s auf jeden Fall ganz schön im Rücken», meinte Bogo.
Ein spezielles Dankeschön geht an dieser Stelle an die Crew im Züriring, David Emch von der Kartbahn Lyss und Stefan Frank von der RacingFuel Academy in Horgen. Ohne ihre Fähigkeiten wäre es nicht machbar gewesen, das Rennen simultan an zwei Orten gleichzeitig stattfinden zu lassen.
Für die einen war es ein gelungener Abschluss, für die anderen der Start ins Nachwuchsprogramm. Am Samstag fand der Kick-Off 2026 des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz im Eventcenter Seelisberg statt.
Zum dritten Mal hintereinander fand der Auftakt für das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz im Eventcenter Seelisberg statt. Gastgeber Yves Meyer stellte wie in den Jahren zuvor seine Toyota-GR86-Flotte zur Verfügung. All die, die bereits Erfahrungen im YDP gesammelt hatten, darunter auch der Gewinner der letztjährigen «Staffel», Timéo Ruppen, durften unter Anleitung der beiden Experten Yves Meyer und Röbi Wicki nicht nur einige Runden absolvieren, sie wurden auch in die Kunst des Driftens eingeweiht.
Die Neulinge wurden in erster Linie über das Programm des YDP 2026 informiert, kamen aber auch in den Genuss eines ersten Mediatrainings und durften im Simulator noch ein Rennen gegeneinander austragen. ASS-Direktor Patrick Falk betonte in seiner Ansprache: «Wir als Verband können dem Sieger oder der Siegerin – Stand heute – keine komplette Saison im Automobilrennsport bezahlen. Aber was wir können, ist, ihnen das Rüstzeug für ihre weitere Karriere mit auf den Weg geben. Und sie mit möglichst vielen wichtigen Informationen füttern, die es braucht, um im Rennsport weiter zu kommen und erfolgreich zu sein.»
Das widerspiegelt sich im abwechslungsreichen Programm 2026, wobei auch dieses Jahr für viele der Formel-4-Test mit Jenzer Motorsport ein Highlight sein dürfte. Dieser findet schon am 25. August statt – also etwas früher als in den bisherigen Jahren. Aber das Programm beinhaltet auch sonst spannende Workshops – wie beispielsweise ein Ausflug fernab vom Motorsport in einen Seilpark, ein Wochenende beim Porsche Sports Cup Suisse oder individuelle Trainingseinheiten bei Ex-Rennfahrer Adrian Zaugg.
Insgesamt wird das Projekt von Auto Sport Schweiz zum siebten Mal ausgetragen – diesmal für die Jahrgänge 2009, 2010 und 2011. Dem Sieger winkt am Ende des Jahres ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken. Stellvertretend für die Vorjahresteilnehmenden meinte der Dritte des YDP 2025, Dylan Stebler, beim Kick-Off in Seelisberg: «Ich kann allen jungen Kartfahrern dieses Programm nur wärmstens empfehlen. Ich habe sehr viel gelernt und viele neue Erfahrungen gemacht, die mir auf meinem weiteren Karriereweg bestimmt weiterhelfen.»
Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen
Am 7. März beginnt die vierte Ausgabe des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011 haben noch zehn Tage Zeit, sich anzumelden.
Schon drei Mal wurde das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz durchgeführt. Nimmt man die Jahre 2013-2015, in denen das Nachwuchsprogramm ebenfalls angeboten wurde, ist die bevorstehende Ausgabe bereits die siebte «Staffel». Und auch dieses Jahr hat der Verband wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Wichtig ist: Die jungen Nachwuchspiloten und -pilotinnen werden im Laufe des Jahres in diversen Workshops wieder vieles erfahren, was es heutzutage braucht, um im Motorsport erfolgreich zu sein. Denn schnell fahren allein reicht nicht. Fitness, Mediatraining, Sponsoring & Marketing usw. sind wichtige Bestandteile für heranwachsende Profirennfahrer und -rennfahrerinnen. Deshalb: Bist du motiviert, besitzt du eine Schweizer Kartlizenz und hast Jahrgang 2009, 2010 oder 2011, dann melde dich unter diesem Link an. Der Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026.
Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August). Mehr verraten wir dir beim Season-Kickoff am 7. März 2026 im Eventcenter Seelisberg!
Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen
Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr wieder das Young Drivers Projekt durch. Teilnehmen können Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011.
Auto Sport Schweiz führt in diesem Jahr zum vierten Mal hintereinander sein Young Drivers Projekt durch. Der Startschuss zum diesjährigen Nachwuchsprogramm fällt am 7. März beim Season-Kick-Off im Eventcenter Seelisberg. Dort wird den Teilnehmenden u.a. auch das Jahresprogramm vorgestellt.
Bist du ambitioniert und träumst von einer Karriere im Automobilrennsport, dann melde dich jetzt für das Young Drivers Projekt 2026 mit diesem Link an. WICHTIG: In diesem Jahr dürfen sich alle in der Schweiz lizenzierten Kartfahrer und Kartfahrerinnen mit den Jahrgängen 2009, 2010 und 2011 anmelden. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026. Für weitere Fragen steht Ihnen Natascia Prosperi (prosperi@motorsport.ch) zur Verfügung.
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und wünschen den Teilnehmenden schon jetzt viel Vergnügen. Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August).
Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen
Timéo Ruppen heisst der Sieger des Young Drivers Projekts 2025. Der Fribourger wurde im Rahmen des «Dîner des Champions» im Hotel Bellevue in Bern ausgezeichnet. Er erhält ein an ein Programm im Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken.
Timéo Ruppen hat das Young Drivers Projekt 2025 von Auto Sport Schweiz gewonnen. Der 17-Jährige aus Fétigny im Kanton Fribourg wurde am Freitagabend im Rahmen des «Dîner des Champions» im Hotel Bellevue in Bern zum Sieger gekürt. Ruppen erhält ein an ein Programm im Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken. Zweiter wurde Alexis Genolet (15 aus Châtelaine im Kanton Genf), Platz 3 belegte Dylan Stebler (17 aus Langenthal im Kanton Bern).
Timéo Ruppen gehört definitiv zur stillen Sorte. Ruppen ist kein Rennfahrer der grossen Worte. Grelles Rampenlicht meidet er. Vielmehr ist er ein Schwamm, der alles aufsaugt, ohne Aufhebens zu machen. Zum Rennsport kam Timéo im Alter von acht Jahren. «Da war ich das erste Mal auf der Kartbahn in Payerne», erzählt Ruppen. Und von diesem Augenblick war es um ihn geschehen.
Mehr als einmal stellte er mit dem Mietkart einen neuen Rundenrekord auf. Bis ihm 2018 seine Eltern das erste Rennkart kauften. Mit zehn Jahren fing Ruppen bei den Minis in der VEGA Trofeo an. An seiner Seite: sein Vater Johann und der ehemalige Kartfahrer und Mechaniker Denis Molleyres. Bis 2020 verdiente er seine Sporen bei den Jüngsten. 2021 wechselte er zum Team KartBox.ch und fuhr in der X30 Junior. Zwar liess die erste Podestplatzierung noch auf sich warten, doch für Timéo war klar: 2022 musste der Aufstieg in die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft folgen.
In seiner Debütsaison wurde der junge Fribourger, der auch im Simulator eine starke Figur hinterlässt, bei den Junioren Fünfter. In Wohlen gewann er sein erstes Rennen. Die Freude war gross. Aber wie es sich für Ruppen gehört, feierte er leise. Für ihn war der Finalsieg im letzten Rennen nur ein Etappenziel auf dem Weg zum Profirennfahrer. 2023 wechselte er in die X30 Challenge Switzerland. Bis 2024 fuhr er für das Team von Kurt Wenger. Der beschreibt Timéo als fleissig, ehrgeizig und schnell.
Parallel dazu meldete sich Ruppen für das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz an. Dort fiel er durch seinen Eifer und seine besonnene Art auf. 2025 – mit dem Wechsel ins französisch sprechende Team von LKM Racing – taute Timéo immer mehr auf. Der schüchterne Junge war zwar immer noch auf Platz, aber Ruppen teilt inzwischen auch aus – auf und neben der Strecke. Auch feilte er intensiv an seiner Fitness und beackert fleissig die Social-Media-Felder. Aber alles mit Mass und Anstand. Das YDP absolvierte er 2025 zum dritten Mal. Dabei war er sich nicht zu schade, einen Marketingkurs zum dritten Mal zu besuchen.
Mit Erfolg! Seine Hartnäckigkeit und die Fortschritte, die er in den vergangenen Jahren erzielt hatte, zahlten sich aus. Heute Freitag wurde Ruppen im Rahmen der offiziellen Meisterfeier zum «Young Driver» 2025 ernannt. Typisch für ihn nahm er die Auszeichnung in seiner zurückhaltenden, aber gleichzeitig auch sympathischen Art entgegen. Ruppen hat ein weiteres Etappenziel erreicht – ganz nach seinem Motto: «Jamais trop vite, toujours à fond!» («Niemals zu schnell, immer mit Vollgas!»)
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