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Lonato (ITA) 12.7.26

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02.07.2026 Joy Allemann – ihr Name ist Programm
Familie Allemann 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joy Allemann mit Papa Ken (links) und Mama Magali (daneben) © Eichenberger

Ihr Name ist Programm: Joy Allemann (11) hat wahrhaftig Freude am Kartfahren. Am Sonntag in einer Woche bestreitet sie ein weiteres Rennen im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Ihr Ziel ist klar: «Ich will noch dieses Jahr ein Finalrennen gewinnen!»  

Sie hat meistens ein Lächeln im Gesicht. Ausser es läuft ihr – wie zum Beispiel in Levier (FRA) beim dritten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft – nicht rund. Joy Allemann macht ihrem Namen alle Ehre. Und obendrauf ist die Elfjährige auch noch richtig schnell. Dass sie eines Tages im Kart landen würde, war absehbar. Vater Ken Allemann ist selber jahrelang erfolgreich Kart gefahren, hat sein eigenes Team und lebt Kartsport – wie man Neudeutsch sagen würde: 24/7.

Mit vier Jahren ist Joy zum ersten Mal im Puffo-Kart gesessen. «Danach habe ich darauf gedrängt, Mini zu fahren», sagt Joy. «Mein Papi hatte am Anfang etwas Angst um mich. Aber er hat mich dann doch fahren lassen.» Ihr erstes Rennen hat Allemann im Alter von neun Jahren 2024 in Levier im Rahmen der VEGA Trofeo bestritten. Damals wurde sie in einem Feld von 21 Piloten 15. Im Jahr darauf sicherte sie sich in Vesoul (FRA) ihren ersten Podestplatz in einem Finale. Und wieder in Levier, zum Saisonschluss, verpasste sie ihren ersten Finalsieg knapp. Parallel fuhr sie das Trofeo Epifanio und zum Saisonende auch ihr erstes Rennen in der Kart-SM. 

In dieser Saison fährt Allemann bei den Super Minis zweigleisig: Neben der VEGA Trofeo, die sie nach zwei Läufen anführt, nimmt die junge Spirit-Pilotin auch an der kompletten autobau Schweizer Kart-Meisterschaft teil. Dort liegt sie bei Halbzeit auf dem zweiten Zwischenrang. «Mein Ziel ist es, noch dieses Jahr ein Finale zu gewinnen. Das habe ich bis jetzt noch nicht geschafft.»

In Sachen Vorbild muss sie nicht lange überlegen. Nicht Lando Norris, nicht Kimi Antonelli – nein, Joy eifert ihrem Bruder Dan nach. Er ist es auch, der sich nach jedem Rennen bei ihr erkundigt und ihr Tipps gibt. Druck – und das macht das Umfeld sympathisch – verspürt sie keinen. Und wenn, dann macht sie ihn sich selber. Ein klares Ziel hat die junge Dame noch keines. Natürlich verfolgt auch sie die Formel 1, wobei ihr in jüngster Vergangenheit vor allem die Leistungen von Mercedes-Star Antonelli positiv aufgefallen sind. «Aber ich glaube, es ist noch viel zu früh, mir Gedanken zu machen, was aus mir später mal werden könnte. Im Moment habe ich einfach Spass am Kartfahren.»

Eine Zeit lang ist Joy neben dem Karting auch noch ins Karate gegangen. Aber nun liegt der Fokus auf dem Kartsport. Und auf der Schule. Dort zählt Mathematik zu ihren Lieblingsfächern. Und neben Französisch, spricht Joy auch ausgezeichnet Deutsch und Englisch. Ihre aufgestellte Art und ihr frohes Naturell spiegeln sich übrigens auch im Regebogen farbigen Design ihres Karts. «Das durfte ich selber designen», sagt Joy stolz und lacht schon wieder.

Dieser Artikel wurde parallel im Magazin 02/2026 von Auto Sport Schweiz unter der Rubrik «One to watch» veröffentlicht.

Joy Allemann 7 Laghi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joy in ihrem farblich selbst entworfenen Super-Mini-Kart © Eichenberger

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01.07.2026 autobau SKM: Bis Sonntag kann man sich noch einschreiben!

Am Sonntag, 12. Juli, findet in 7 Laghi/Pavia (ITA) der vierte Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Sonntag, 5. Juli (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link.

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18.06.2026 Nicht vergessen: Noch bis 5. Juli für autobau SKM 7 Laghi anmelden!
7 Laghi 2 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Wie bereits kommuniziert wird der vierte Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am 12. Juli 2026 nicht in Lonato, sondern in 7 Laghi bei Castelletto di Branduzzo (ITA) ausgetragen. Wer sich noch nicht eingeschrieben hat, kann das bis Sonntag, 5. Juli (24.00 Uhr) unter diesem Link machen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und spannende Rennen auf einer Piste, die in diesem Jahr die Schweizer Kart-Meisterschaft bereits einmal am 19. April als Gast begrüssen durfte. 

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17.06.2026 Genolet in der Academy Trophy auf Platz 2 abgerutscht
Genolet Academy Muelsen 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start zum Finale mit Alexis Genolet auf Position 5 © FIA

Alexis Genolet hat beim zweiten Rennen der FIA Academy Trophy in Mülsen (GER) nicht ganz an sein Super-Wochenende in Valencia anknüpfen können. Der Genfer liegt nach zwei von drei Rennen aber immer noch gut im Rennen.

Beim Saisonauftakt der FIA Academy Trophy in Valencia war Alexis Genolet (16) das Mass der Dinge. Der Genfer hatte bei den Senioren nicht nur sensationell die Pole-Position geholt und zwei der drei Vorläufe gewonnen, der Zweitplatzierte des Young Drivers Projekts von 2025 hatte auch im Finale souverän mit einem Start-Ziel-Sieg triumphiert. Beim zweiten Aufeinandertreffen in Mülsen (GER) startete der Fahrer aus dem Team LKM Racing mit einem zweiten Platz im ersten Heat erneut sehr gut ins Wochenende. Im zweiten Durchgang bekam er dann allerdings gleich mehrere Strafen und musste sich mit Rang 15 begnügen. Im dritten Heat war Genolet wieder absolut top: P1!

Im Finale startete Genolet als Fünfter, kämpfte lange um eine Spitzenposition, fiel dann aber nach einer Berührung eines Konkurrenten auf Platz 11 zurück – und erhielt obendrauf noch eine Strafe. Im Gesamtklassement liegt Genolet nach zwei von drei Rennen auf dem immer noch ausgezeichneten zweiten Platz. Sein Rückstand auf den führenden Briten Albert Lapper beträgt 30 Punkte. Das Finale findet vom 30. Juli bis 2. August in Kristianstad (SWE) statt.

«Natürlich bin ich enttäuscht», meint Alexis. «Ich glaube, ich hätte ähnlich gut abschneiden können wie in Valencia, aber es lief nicht alles nach Plan. Unsere Slick-Reifen im Rennen waren nicht wirklich konkurrenzfähig und das Fahrwerk reagierte nicht richtig. Um den Schaden zu begrenzen, mussten wir das Fahrwerk auf Regenmodus einstellen, in der Hoffnung, etwas Grip zu bekommen. Verloren ist noch nichts. Ich bin immer noch Zweiter und kann den Titel beim letzten Rennen in Schweden immer noch holen.»

Die FIA Academy Trophy ist eine Serie, die nach dem «Arrive&Drive»-Prinzip funktioniert. Jeder Verband darf aus seinem Land einen Fahrer nominieren. Für die Schweiz sind in diesem Jahr Alexis Genolet (bei den Senioren) und Zoltan Coigny (bei den Junioren) im Einsatz.

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09.06.2026 Vierter Lauf zur autobau SKM in 7 Laghi statt in Lonato!
7 Laghi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der vierte Lauf zur autobau SKM findet in 7 Laghi statt © Eichenberger

Der Kalender der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 muss kurzfristig geändert werden: Der vierte Lauf findet nicht wie geplant in Lonato, sondern in 7 Laghi statt! Das Datum bleibt unverändert der 12. Juli.

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 hätte am 12. Juli in Lonato (ITA) den vierten Meisterschaftslauf austragen sollen. Aufgrund von unerwartet kurzfristig gestiegenen Verwaltungskosten sowie organisatorischen Dissonanzen sieht sich das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz zu einer Änderung des Austragungsortes gezwungen.

Der vierte Meisterschaftslauf findet neu (am selben Datum, also am 12. Juli 2026!) auf der Rennstrecke 7 Laghi Kart in Castelletto di Branduzzo (ITA) statt. Die Trainings werden am Samstag, 11. Juli, ausgetragen. Der ursprünglich geplante Austragungsort, der South Garda Karting Circuit in Lonato, wird für diese Veranstaltung nicht berücksichtigt. Die entsprechend angepassten Ausschreibungen werden den Teilnehmenden so rasch wie möglich zugestellt beziehungsweise direkt auf der Plattform www.go4race.ch respektive motorsport.ch publiziert.

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz ist sich der Tatsache bewusst, dass diese kurzfristige Änderung für alle Teams, Piloten, Eltern und weiteren Involvierten mit erheblichen Zusatzaufwänden und organisatorischen Herausforderungen verbunden ist. Für die entstandenen Umstände entschuldigt sich das Komitee in aller Form. Aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Tage war eine Einhaltung des ursprünglich geplanten Kalenders jedoch nicht mehr zu verantworten.

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