Beim Finale der autobau Schweizer Kartmeisterschaft führen wir eine Neuheit ein: die Sportity-App als Kommunikationskanal. Die App wird bereits bei zahlreichen Bergrennen und Rallyes von Veranstaltern genutzt und liefert Informationen direkt aufs Handy.
Wir laden alle Piloten, Teams, Eltern und Besucher ein, die App am Samstag live vor Ort zu nutzen. Ladet Sportity im App Store oder bei Google Play herunter und gebt beim Login das Passwort „autobau” ein.
Wir freuen uns, euch mit der Sportity-App künftig noch schneller informieren zu können!
Am Samstag findet in Wohlen der sechste und letzte Lauf zur diesjährigen autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. In drei von vier Kategorien werden noch die Schweizer Meister gesucht. Acht Fahrer und Fahrerinnen dürfen sich noch Hoffnungen machen.
Eine Kategorie ist bereits entschieden. In der X30 Challenge Switzerland hat sich Dan Allemann mit einem «Grand Slam» beim letzten Rennen in Cremona (ITA) vorzeitig den Titel gesichert. Für den Spirit-Fahrer ist es nach 2022 der zweite Schweizer Meistertitel. Damals gewann er bei den Super Minis. Nun hat er einen so grossen Vorsprung (82 Punkte), dass er beim letzten Rennen nicht mehr eingeholt werden kann und deshalb sogar auf das Finale verzichtet und stattdessen am Wochenende beim IAME Eurocup in Le Mans (FRA) fährt. Auch Platz 2 von Michael Müller dürfte nicht mehr in Gefahr sein. Der 26-jährige Routinier aus dem Team Virtus Motorsport hat 41 Punkte Vorsprung auf Alexis Genolet (LKM Racing) und 71 auf Nicola Matteo Frigg (MH Racing). Weil Genolet am Wochenende aber bei der Weltmeisterschaft in Viterbo (ITA) startet, ist Müllers zweiter Schlussrang so gut wie in trockenen Tüchern. Der Kampf um Platz 3 könnte in Abwesenheit von Genolet aber noch spannend werden. Neben Frigg (muss mindestens 30 Punkte auf den Genfer aufholen), ist auch Gauthier Sanjuan noch im Rennen um einen Podestplatz. Der frischgebackene VEGA-Champion hat «lediglich» 23 Zähler Rückstand auf Frigg.
Bei den Super Minis läuft alles auf ein Duell zwischen den beiden Spirit-Piloten Ben Iten und Joy Allemann hinaus. Wobei Iten mit einem 43-Punkte-Vorsprung alle Trümpfe in der Hand hält. Der Elfjährige aus Baar (ZG) muss theoretisch «nur» in allen drei Rennen ins Ziel kommen. Aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmenden reichen ihm theoretisch drei fünfte Plätze. Wer Iten kennt, weiss jedoch: Er wird es nicht darauf beruhen lassen, einfach ins Ziel zu kommen. Spannend wird auf jeden Fall noch das Duell um Platz 3. Dort hat Lewis David aus dem Team Swiss Hutless nach der Disqualifikation von Spirit-Fahrer Kimi Prost in Cremona die Nase mit 14 Punkten vorne.
Auch in der Kategorie OK Junior können nur noch zwei Fahrer den Schweizer Meister-Titel holen. Hier ist der Vorsprung des führenden Roman Dilan Fricker (Swiss Hutless) mit 26 Punkten auf den Zweitplatzierten Alejandro Campos (Spirit) aber geringer als bei den Super Minis. Und jeder, der Kart fährt, weiss: Ein 26-Punkte-Polster kann sich, wenn’s schlecht läuft, rasch in Luft auflösen. Trotzdem muss man auch festhalten, dass der im Dezember erst zwölf Jahre alt werdende Fricker in den vergangenen zwei Rennen eine bärenstarke Leistung zeigte. Wenn ihm eine ähnliche gute Performance gelingt, wird es für Campos schwierig werden, ihn noch einzuholen. Völlig offen ist der Kampf um den dritten Schlussrang. Diesen werden Aaron Buhofer (178 Punkte), Cyrill Sarkar (176) und Liam Flossbach (154) unter sich ausmachen. Mit Marc Müller und Romeo Epifanio greifen – beide nach längerer Absenz – auch zwei Lokalmatadoren, die im Vorjahr je ein Rennen in Wohlen gewonnen haben, ins Geschehen ein.
Den grössten Vorsprung bringt Kilian Boss in der Kategorie KZ2 mit nach Wohlen. Der ehemalige Young Driver des Jahres 2023 aus dem Team Swizz Evenzz hat ein 47-Punkte-Polster auf den Zweitplatzierten Bastien Liénard. Das sollte unter normalen Umständen (pro Rennwochenende gibt es max. 75 Punkte zu gewinnen) reichen. Aber Routinier Boss weiss aus eigener Erfahrung, dass sich selbst sicher geglaubte Platzierungen in Luft auflösen können. Ausserdem hat Boss nicht nur Liénard im Nacken. Auch Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse) und Florian Esteve (DEL motorsports) haben noch theoretische Chancen. Während Boss den Sack vielleicht schon nach dem ersten Vorlauf zumacht, bleibt die Spannung um die Plätze 2, 3 und 4 sicher bis zum Schluss erhalten.
Für nostalgische Gefühle, gepaart mit echtem Motorsport, sorgt der Auftritt des Swiss Historic Kart Cup. Zum dritten und letzten Lauf der historischen Kartrennserie, bei der es um gleichmässiges Fahren geht, haben sich 16 Fahrer eingeschrieben. Nach zwei von drei Rennen führt Sandro Melena vor Florent Abazi (in Wohlen nicht am Start) und Hansueli Lehmann. Gespannt darf man auf das Abschneiden von der #801 sein. Diese trägt in Wohlen Neel Jani. Der Le-Mans-Sieger von 2016 wird mit einem Swiss-Hutless-Chassis am Finalrennen des Swiss Historic Kart Cup teilnehmen.
Zur Strecke: Wohlen ist mit einer Streckenlänge von 825 Metern der kürzeste Kurs im Kalender der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Auf die leichte Schulter sollte man die 1962 eröffnete Kartbahn aber nicht nehmen. Denn die zehn Kurven haben es in sich. Und schon manch einer hat in Wohlen Lehrgeld bezahlt. Schon in der ersten Kurve nach Start und Ziel kann es sehr eng werden. Wer zu viel riskiert, kommt der Streckenbegrenzung sehr nahe… Obwohl die Strecke sehr abwechslungsreich ist und kaum Zeit zum Verschnaufen gibt, bietet sie allerhand Überholmöglichkeiten. So sind zum Beispiel die Kurven 6 und 9, zwei Haarnadelkurven im Gegenuhrzeigersinn, prädestiniert. Aber auch in den Kurven 5 und 10 kann überholt werden.
Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Wohlen www.savoiechrono.com
Zeitplan
Freitag, 9. Oktober
09.00-17.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber
Samstag, 10. Oktober
08.15-09.13 Uhr, Offizielles Training (10 min pro Kategorie)
09.20-10.06 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.15-11.50 Uhr, Rennen 1
12.00-12.50 Uhr, Mittagspause
13.00-14.35 Uhr, Rennen 2
14.35-16.30 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)
Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, 7 Laghi 2 (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen
Der Deutsche Motorsport Verband (DMV) bietet am 26. Oktober (nach dem Saisonfinale des BMW 318ti Cup) ein Schnuppertag auf dem Hockenheimring an. Kostenpunkt: 600.- Euro.
Immer wieder werden wir vom Verband Auto Sport Schweiz gefragt: Wo kann man als Kartfahrer die ersten Schritte im Automobilrennsport machen? Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich an. Im Magazin 02/2026 haben wir Ihnen die Interessantesten davon vorgestellt. Darunter auch der BMW 318ti Cup vom DMV, dem Deutschen Motorsport Verband. Dieser bietet Interessierten am Montag, den 26. Oktober 2026, auf dem Hockenheimring einen offiziellen Juniorentest für Nachwuchsfahrer und Aufsteiger aus dem Kartsport an.
Der Schnuppertag besteht aus zwei geführten Testeinheiten sowie weiteren Fahrsessions. Der Kostenpunkt dieses einmaligen Angebots liegt bei 600.- Euro. Ziel der Veranstaltung ist ausdrücklich die Nachwuchsförderung. Die Plätze sind begrenzt. Interessenten können sich direkt an die Serienorganisation wenden.
Cerny Motorsport GmbH
Hr. Florian Sternkopf
Tel.: +49 (0)172 3150936
Mail: info@dmv-bmw318ticup.de
Einer, der 2026 in den BMW-Cup umgestiegen ist, ist Diego Gama. Der junge Mann aus Meyrin ist im vergangenen Jahr noch für UBIQ Racing in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft an den Start gegangen. Gama hat von den fünf bisherigen Rennen vier für das Team Cerny Motorsport bestritten und wird auch am Saisonfinale in Hockenheim am 23./24. Oktober am Start stehen.
Weitere Infos gibt es unter diesem Link.
Am Samstag, 10. OKtober, findet in Wohlen das grosse Finale zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Samstag, 3. Oktober (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!
Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link.
Die CIK-FIA informiert über eine neue Spezifikation für den neu homologierten Hinterradschutz.
Ziel der CIK-FIA ist es, den neu homologierten Hinterradschutz mit Radabdeckung ab der Saison 2027 definitiv einzuführen. Dies betrifft im Wesentlichen alle FIA Karting Championships und Internationale Veranstaltungen. Ab 2028 soll ausschliesslich der homologierte Hinterradschutz mit Radabdeckung zugelassen sein
Die autobau Schweizer Kart Meisterschaft plant die obligatorische Einführung des Hinterradschutzes mit Radabdeckung ab der Saison 2028.
Weitere Informationen über die Homologation finden Sie hier: CIK-FIA Regulations
Für allfällige Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter 031 979 11 11 oder per E-Mail an info@motorsport.ch
Sie erhalten monatliche News und Events der Auto Sport Schweiz Seite