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03.06.2026 Video aus Levier ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende auf dem Circuit de l'Enclos bei Levier ihren dritten Lauf der Saison 2026 ausgetragen. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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01.06.2026 autobau SKM Levier: Es bleibt spannend – in allen Kategorien
KZ2 Boss Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kilian Boss (KZ2) verpasste das perfekte Weekend um 0,002 sec © Eichenberger

Am Wochenende fand in Levier (FRA) der dritte Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. Dank dem einen oder anderen Drama bleibt es in allen Kategorien spannend. Etwas von der Konkurrenz absetzen konnte sich nur einer: Super-Mini Ben Iten.

Ihr Name ist eigentlich Programm. Joy Allemann versprüht Lebensfreude und hat immer ein Lachen auf den Lippen. Am Sonntag nach dem Finale der Super Minis war es ihr für einmal aber nicht zumute. Im Dreikampf mit ihren Teamkollegen von Spirit, Ben Iten und Kimi Prost, hat die Elfjährige Tochter von Teambesitzer Ken Allemann eine Niederlage einstecken müssen, obwohl alles noch gut angefangen hatte: Platz 2 im Quali, Sieg im ersten Vorlauf und Rang 2 im zweiten Vorlauf. Doch im Finale passte nichts mehr zusammen. Joy kam am Vorstart nicht weg und musste dem Feld hinterherjagen. Nur weil es eine dritte Einführungsrunde gab, konnte sie ihre ursprüngliche Startposition noch halbwegs einnehmen. Doch das half ihr nicht sehr viel weiter. In der zweiten Runde drehte sie sich und fiel ans Ende des Feldes zurück. Dort fuhr sie das Rennen zwar zu Ende, aber der anvisierte Podestplatz rückte in weite Ferne. Da halfen auch die aufmunternden Worte des Gesamtleaders Ben Iten und dessen Tätscheln auf den Helm der jungen Nachwuchspilotion nach Ablauf der elf Runden nicht viel. Nach Levier, also bei Halbzeit, hat Allemann (als Zweite) nun bereits 39 Punkte Rückstand auf Iten. Der hatte sich im Finale aus dem Staub gemacht und gewann mit mehr als fünf Sekunden auf Prost. Zweiter war bei der Zieldurchfahrt Ilias Oskanian. Dieser bekam für eine zweite Verwarnung aber eine Fünf-Sekunden-Strafe und fiel so aus den Top 3. Nutzniesser war ein weiterer Allemann – Liam Allemann, der Sohn von Cyndie Allemann, der es damit in seinem ersten Rennen in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft direkt aufs Podium schaffte. So stand am Ende doch noch ein Allemann auf dem Podium der Super Minis. Aus Sicht von Joy halt einfach «nur» ihr Cousin.

X30 Mueller Allemann Frigg Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das X30-Podium mit Müller, Allemann und Frigg © Eichenberger

Auch in der Kategorie X30 Challenge hätte es beinahe ein «Drama» für die Allemanns gegeben. Leader Dan Allemann blieb nach einem überlegenen Sieg im ersten Vorlauf im zweiten Rennen in Führung liegend stehen. «Ein Pleueldefekt», meinte Vater Ken Allemann und zuckte mit den Schultern. «So ist Motorsport – es kann nicht immer alles funktionieren.» Dan liess sich vom zwischenzeitlichen Rückschlag aber nicht entmutigen. Im Finale fuhr er von Startplatz 5 zurück an die Spitze und gewann damit nach Franciacorta und 7 Laghi bereits seinen dritten Finallauf in diesem Jahr. Zweiter wurde wie schon in 7 Laghi Michael Müller. Der 26-jährige Routinier aus dem Team Virtus Motorsport lässt mit seiner Erfahrung so manchen Jungspund hinter sich. Dass er «Dan the Man» in einem Finale noch nicht bezwingen konnte und dieser nach Levier immer noch 21 Punkte vor ihm liegt, wurmt ihn. Aber er verspricht: «Ich habe ja noch ein paar Rennen Zeit. Irgendwann wird es schon klappen…» Eine starke Leistung bot in Levier auch Nicola Mateo Frigg. Der X30-Rookie sicherte sich in allen drei Läufen Platz 3 – sehr zur Freude seines Teams MH Racing. Nicht ganz nach vorne schafften es Alessio Strollo (4., Spirit), Alexis Genolet (5., LKM) und Gauthier Sanjuan (6., Spirit). Während Genolet eines bessere Ausgangslage in Durchgang 1 nach einer Kollision verspielte, bekam Sanjuan nach dem Finale eine Spoiler-Strafe aufgebrummt. Die warf ihn von P3 auf P6 zurück.

OK Junior Fricker Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Victory-Zeichen gab es von Fricker nur im ersten Vorlauf © Eichenberger

Bei den OK Junioren hätte der dritte Lauf in Levier das Wochenende von Dilan Roman Fricker werden können. Der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless liess im ersten Vorlauf überhaupt nichts anbrennen und siegte souverän vor Aaron Buhofer und Alejandro Campos (beide Spirit). Auch im zweiten Rennen gab Fricker den Ton an, fuhr die schnellste Rennrunde, fiel dann aber aufgrund einer defekten Lamelle zurück. Weil ausser ihm auch noch andere Fahrer im zweiten Lauf Probleme hatten, rettete der Berner Platz 5 ins Ziel. Im Finale startete er von Platz 3, überholte die beiden vor ihm liegenden Buhofer und Campos, musste sich aber schliesslich Aurelio Longhitano geschlagen geben. Der vor Levier gemeinsam mit Campos führende OK-Junior hatte bis dato einen rabenschwarzen Sonntag eingezogen. Im ersten Vorlauf schied er aus, weil die Kette kaputt ging, im zweiten Heat hatte er eine Kollision mit Buhofer. Im Finale bewies Longhitano dann aber, dass er auch mit Rückschlägen umgehen kann. Von ganz hinten stürmte er auf Platz 1 und feierte diesen danach zu Recht im Ziel. Trotzdem hat Longhitano im Kampf um die Tabellenführung Boden verloren. Campos liegt bei Halbzeit der Schweizer Meisterschaft mit 26 Punkten vor seinem Teamkollegen. Auf Platz 3 folgt Fricker, der bis auf sieben Punkte an Longhitano herangekommen ist. Irgendwie war es also doch sein Wochenende!

KZ2 Esteve Lienard Boss Castagnetti Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 4 in der KZ2: Esteve, Lienard, Boss und Castagnetti © Eichenberger

Auch in der Kategorie KZ2 hat es ganz vorne eine Rangverschiebung gegeben. Der vor Levier führende Paolo Castagnetti aus dem Team Gerber Corse hat die zwischenzeitliche Führung an Kilian Boss (Swizz Evenzz) abtreten müssen. Die Ränge 4, 4 und 3 reichten dem im Tessin wohnhaften Familienvater nicht, um die Führung zu verteidigen. Das unter anderem, weil Kilian Boss auf seiner «Heimstrecke» ein fast absolut perfektes Wochenende erwischte. Der Berner, 2023 Young Driver des Jahres, hätte sogar einen «Grand Slam» (Pole-Position, schnellste Rennrunde, drei Laufsiege) aufstellen können. Aber dazu fehlten im Quali zwei Tausendstelsekunden. Um diesen Wimpernschlag schneller war nämlich Bastien Liénard. Der Privatbewerber zeigte in Levier eine ebenfalls meisterhafte Vorstellung und wurde in allen Rennen Zweiter. Damit ist der 27-jährige Fribourger in der Meisterschaft zu einem ebenfalls ernstzunehmenden Titelkontrahenten geworden. Boss’ Führung beträgt nämlich nur elf Punkte auf Castagnetti und 23 auf Lienard. Auch Florian Esteve (aus dem Team DEL motorsports) liegt nach zwei dritten Rängen und einem vierten Finalplatz in Levier immer noch gut im Rennen, wenngleich er seine tadellose Frühform vom ersten Rennen bisher nicht ganz bestätigen konnte. «Kilian fuhr hier saustark», meinte Castagnetti. «Ich mag die Strecke eigentlich auch, aber mein Fahrstil ist nicht so soft, deshalb habe ich da nicht ganz mithalten können. Für Lonato am 12. Juli rechne ich mir wieder bessere Chancen aus.» Sieger der Kategorie KZ2 Masters (ü30) wurde Martin Nyffenegger.

Im Rahmenprogramm der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fand in Levier auch der erste Lauf zum Swiss Histo Kart Cup statt. Sieger des Gleichmässigkeits-Wettbewerbes war Dietmar Hasselwander auf einem Swiss-Hutless-Kart von 1990. Der nächste Lauf des SHKC findet bereits am 13. Juni in Lyss/BE statt. 

Und so geht es weiter:
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

Super Mini Iten Allemann Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Trost vom Gewinner (Iten) für die Verliererin (Allemann) © Eichenberger

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28.05.2026 Wer will beim «FIA Karting Arrive and Drive World Cup» teilnehmen?
FIA Arrive Drive Malaysia Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der erste «Arrive and Drive World Cup» fand 2025 in Malaysia statt

2025 hat die FIA in Malaysia erstmals einen «FIA Karting Arrive and Drive World Cup» veranstaltet. Interessierte Fahrer und Fahrerinnen für die diesjährige Ausgabe können sich bei Auto Sport Schweiz bewerben. Als Verband dürfen wir einen Fahrer und eine Fahrerin sowohl in der Junioren- (12-14 Jahre) als auch in der Seniorenklasse (14-18 Jahre) nominieren.   

Um den Kartsport zugänglicher und preiswerter zu machen, hat die FIA 2024 den Global Karting Plan erschaffen und im Vorjahr zum ersten Mal einen «FIA Karting Arrive and Drive World Cup» veranstaltet. 107 junge Fahrer und Fahrerinnen aus 50 Ländern haben bei der Erstaustragung in Malaysia teilgenommen. Darunter auch der Schweizer Diego Gama. 

In diesem Jahr hat die FIA ihr «Arrive-and-Drive»-Programm erweitert und drei kontinentale Meisterschaften ins Leben gerufen. In Europa wird diese Meisterschaft 2026 als Einzelrunde vom 17. bis 19. Juli 2026 in Słomczyn, Polen, ausgetragen und dient als Quali-Meisterschaft für den FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2026, der später im Jahr stattfinden wird.

Interessierte Fahrer und Fahrerinnen dürfen sich auch dieses Jahr wieder bei Auto Sport Schweiz bewerben. Als Verband dürfen wir einen Fahrer und eine Fahrerin sowohl in der Junioren- (12–14 Jahre) als auch in der Seniorenklasse (14–18 Jahre) nominieren. 

Um einen fairen Zugang zu gewährleisten, dürfen die Fahrer in den Jahren 2024–2026 an keiner FIA-Kart-Meisterschaft oder keinem FIA-Kart-Cup teilgenommen haben; die Teilnahme an der FIA Karting Academy Trophy und am FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 ist jedoch zulässig. Teilnahmeberechtigt sind Fahrer, die im Besitz einer von einem europäischen ASN ausgestellten internationalen Lizenz sind.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link. Da wir bis zum 17. Juni «unsere» Fahrer und Fahrerinnen der FIA melden müssen, haben wir den Anmeldeschluss für die Bewerbungen auf Sonntag, 14. Juni 2026, terminiert. Später eingehende Bewerbungsunterlagen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Mail-Adresse für deine Bewerbung lautet: info@motorsport.ch

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28.05.2026 Vorschau autobau SKM Levier: Saisonhalbzeit in Frankreich
KZ2 Castagnetti Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Führt bei den Schaltkarts: Paolo Castagnetti © Eichenberger

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft geht am Wochenende in die dritte Runde. Austragungsort des dritten Laufs ist der Circuit de l’Enclos bei Levier in Frankreich, der nach einem Jahr Pause wieder in den Kalender aufgenommen wurde. 

Nach einem Jahr Pause kehrt die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft nach Levier (FRA) zurück. Und eines dürfte jetzt schon feststehen: Das Wetter wird diesmal ganz bestimmt besser sein. 2024 regnete es nämlich nur einmal – von früh morgens bis spät abends. 

Um von einem vorentscheidenden Rennen zu sprechen, ist es noch zu früh. Trotzdem markiert der dritte Lauf auf dem Circuit de l’Enclos bereits die Halbzeit der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Nach dem Gaststspiel in Frankreich stehen noch die Rennen in Lonato (12. Juli), Cremona (23. August) und Wohlen (10. Oktober) auf dem Programm.

Bei den Super Minis ist die Favoritenrolle ziemlich klar verteilt. Ben Iten (11) hat an den ersten beiden Rennwochenenden fünf der sechs möglichen Siege eingefahren. Der junge Zuger liegt deshalb vor Levier 23 Punkte vor der teaminternen Spirit-Konkurrenz mit Joy Allemann und Kimi Prost. Letzterer hat bereits 38 Punkte Rückstand auf Iten, konnte dafür im zweiten Vorlauf in Franciacorta (ITA) aber schon einmal gewinnen. Erster Verfolger dieses Trios ist Lorik Shahinaj, der nur knapp hinter Prost auf Rang 4 liegt. Zu ihren Debüts in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft kommen gleich drei Fahrer: Diego Stifani, Ilias Oskanian und Liam Allemann, der Sohn der ehemaligen Kart-Europameisterin Cyndie Allemann.

Super Mini Allemann Shahinaj Iten Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Super Minis Joy Allemann, Lorik Shahinaj und Ben Iten © Eichenberger

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen haben wir bei den OK Junioren. Dort haben die Spirit-Fahrer Alejandro Campos und Aurelio Longhitano beide 120 Punkte. Schaffen es die beiden, auch in Levier auf diesem Niveau zu performen, werden sie sich aller Voraussicht nach vom Rest des Feldes absetzen können. Denn der Drittplatzierte, Zoltan Coigny, Finalsieger in 7 Laghi und eben erst Academy-Trophy-Gewinner in Genk (BEL), wird am Wochenende in Levier aufgrund eines internationalen Engagements fehlen. Damit wird Dilan Roman Fricker (Swiss Hutless) mit grosser Wahrscheinlichkeit mindestens eine Position nach vorne rücken. Denn auch der zurzeit Fünftplatzierte, Tyron Jaquet, wird in Levier nicht bei den OK Junioren antreten. Der Fahrer aus dem Team Spirit Racing ist per sofort in die X30 Challenge Switzerland gewechselt. 

Dort stehen am Wochenende 26 Fahrer und Fahrerinnen im Einsatz. Zwei davon heben im Verlauf der bisherigen Saison bereits 100 und mehr Punkte geholt: der Führende Dan Allemann (Spirit Racing, 144 Punkte) und Michael Müller (Virtus Motorsport, 116). Der 26-jährige Routinier Müller wird alles daran setzen, Allemann Punkte im Kampf um die X30-Meisterschaft wegzunehmen. Ein einfaches Unternehmen wird das nicht werden. Allemann verfügt nicht nur über viel Erfahrung im Allgemeinen und in Levier im Besonderen, er hat von den bisher möglichen 150 Punkten bis jetzt gerade mal sechs Zähler verschenkt! Im Kampf um die vorderen Plätze wird man in Levier sicher auch ein Auge auf Allemanns Teamkollegen Elias Lehmann (95 Punkte) und LKM-Fahrer Alexis Genolet (80) werfen müssen. Einziger Wermutstropfen in einem sonst sehr starken Feld: Mit Neil Russell fehlt in Levier das UBIQ-Aushängeschild aus der Top 10.

X30 Mueller Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jubeln sie auch in Levier? Michael Müller (mit Pokal) und Team © Eichenberger

Ziemlich offen gestaltet sich bisher die Saison in der Kategorie KZ2. Nach zwei Rennen führt – zum ersten Mal in seiner SM-Karriere – Paolo Castagnetti aus dem Team Gerber Corse. Der Vorsprung auf den zweitschnellsten Schaltkart-Fahrer Kilian Boss (Swizz Evenzz) beträgt aber lediglich 15 Punkte. Platz 3 okkupiert nach zwei von sechs Rennen Florian Estève (DEL motorsports). Auch er liegt mit nur drei Punkten Rückstand auf Boss nach wie vor sehr gut im Rennen. Auch die auf den Plätzen 4 (Bastien Liénard) und 5 (Kai Perner) folgenden Fahrer sind nicht weit weg von der Spitze. Konkurrenz kriegen Castagnetti & Co. am Wochenende von zwei Rückkehrern: Karen Gaillard, für gewöhnlich im italienischen Porsche Carrera Cup unterwegs, und «Evergreen» Kevin Wälti werden nichts unversucht lassen, die Top-Piloten zu ärgern. Erstmals in dieser Saison hat sich mit Martin Nyffenegger auch ein Fahrer für die KZ2 Master (ü30) eingeschrieben. Er ist mit seinen 32 Jahren der älteste Fahrer am kommenden Wochenende.

Zumindest im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Denn in Levier werden am Wochenende noch ein paar ältere Semester am Start stehen. Und zwar im Swiss Historic Kart Cup, der in Levier sein erstes von drei Rennen austrägt. Wobei auch Rennen nicht der richtige Ausdruck ist. Im SHKC geht es um gleichmässige Rundenzeiten. Es gewinnt also nicht zwangsläufig das schnellste Kart. «Mit 17 Teilnehmern haben wir eine neue Rekordkulisse für Levier», sagt Vizepräsident Beat Rämy stolz. «Es freut uns sehr, dass auch junge Teilnehmer Interesse an diesen Fahrzeugen mit den luftgekühlten 100er-Motoren haben. Es ist zwar nicht immer einfach entsprechende Ersatzteile zu finden, aber die Piloten helfen sich gegenseitig, was sich auf die gute Stimmung und den Zusammenhalt in dieser sympathischen Gruppe auswirkt.»

Zur Strecke: Der Circuit de l’Enclos misst 1176 Meter. Zahl­reiche Rechtskurven und ein leich­tes Gefälle wechseln sich mit kur­zen Geraden ab. Gute Überholmöglichkeiten bieten sich am Ende der Start- und Zielgera­den, im Infield (Kurve 3) und in der Haarnadel kurz vor dem Einbiegen auf die langgezogene Rechtskurve vor dem Start. Für Zuschauer ist die Strecke von der Tri­büne fast komplett einsehbar – ein idealer Ort also für den dritten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026. 

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Levier www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 30. Mai
08.30-18.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 31. Mai
08.25-09.15 Uhr, Offizielles Training (10 min pro Kategorie)
09.20-10.06 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.15-11.50 Uhr, Rennen 1
11.50-12.50 Uhr, Mittagspause
13.00-14.35 Uhr, Rennen 2
14.35-16.30 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

OK Junior Campos Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alejandro Campos: Kopf an Kopf mit Longhitano © Eichenberger

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26.05.2026 Auch in der FIA Academy Junior gewinnt ein Schweizer
Coigny Zoltan Genk 2026 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zoltan Coigny: Sieger beim Academy-Rennen in Genk © Archiv Coigny

Zoltan Coigny (13) wird sich gesagt haben: «Was Alexis Genolet bei den Senioren kann, das kann ich bei den Junioren!» Und in der Tat: Der junge Waadtländer siegte beim Auftakt zur FIA Academy Trophy in Genk (BEL). Herzliche Gratulation!

Zwei Nachwuchstalente darf Auto Sport Schweiz jährlich bei der FIA Karting Academy Trophy ins Rennen schicken: eines bei den Junioren, eines bei den Senioren. Beide Trümpfe haben beim Auftaktrennen gestochen. Alexis Genolet (16) gewann in Valencia das Auftaktrennen bei den Senioren souverän, Zoltan Coigny jenes bei den Junioren am vergangenen Wochenenden im belgischen Genk. Beiden sei an dieser Stelle herzlich gratuliert! Dass gleich beide junge Fahrer, die sonst in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fahren, ganz oben stehen, macht auch uns als Verband stolz!

Coigny hatte schon im finalen Quali-Heat den Tarif durchgegeben und sicherte sich souverän die Pole-Position. Beim Start zum Finale kam er gut weg und hatte sich bis zur Mitte der ersten Runde einen Vorsprung erarbeitet – genau wie sein Schweizer Landsmann Genolet vor zwei Wochen in der Academy Senior. Bis ins Ziel baute der junge Waadtländer seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Die Ziellinie überquerte er mit 2,7 Sekunden auf den Chinesen John Han.

«Der Start in die Woche war schwierig, da wir nicht wirklich schnell waren», meinte Coigny, «aber dann haben wir das richtige Set-Up gefunden, sodass das Qualifying wirklich gut lief. Die Pole-Position zu holen und nun auch im Finale wieder von vorne zu starten, ist natürlich grossartig, und der Sieg im Finale ist obendrein noch ein zusätzlicher Bonus.»

In beiden Academy Trophys liegen nach dem ersten (von drei) Rennen also zwei Schweizer vorne. Für Genolet (76 Punkte) geht es vom 11. bis 14. Juni in Mülsen (GER) weiter. Für Coigny (75 Punkte) vom 2. bis 5. Juli in Sarno (ITA). Drücken wir den beiden die Daumen, dass es so weiter geht!  

Coigny Zoltan Genk 2026 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bravo Zoltan! Nach Alexis Genolet (bei den Senioren) hat die Schweiz auch einen Gesamtführenden bei den Junioren © Archiv Coigny

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