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14.06.2024 Wer will die Schweiz bei den FIA Motorsport Games 2024 vertreten?
Fiamgames2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ende Oktober finden in Valencia die dritten FIA Motorsport Games statt

Vom 23. bis 27. Oktober 2024 finden in Valencia die FIA Motorsport Games statt. Wie schon bei den vergangenen Ausgaben ist Auto Sport Schweiz bestrebt, eine Schweizer Delegation an den Start zu bringen.

2019 fanden die FIA Motorsport Games in Rom statt. 2022 war Marseille mit dem Austragungsort Le Castellet an der Reihe. In diesem Jahr werden die «Olympischen Spiele» des Motorsports nun in Valencia ausgetragen. Und zwar vom 23. bis 27. Oktober. In sechs Kategorien werden Medaillen vergeben. Insgesamt gibt es 27 Disziplinen. Im Detail schaut das wie folgt aus:

Rundstrecke:
GT
GT Sprint
GT (Ferrari Challenge)
Formel 4
Tourenwagen
Truck Racing
Drifting

Rallye:
Rallye All Stars
Rally4 Asphalt
Rally4 Schotter
Rally4
Rally2 Asphalt
Rally2 Schotter
Rally2
Historische Rallye
Historische Rallye Asphalt
Historische Rallye Schotter

Offroad:
Cross Car Junior
Cross Car Senior

Karting:
Karting Endurance
Karting Sprint Senior
Karting Sprint Junior
Karting Mini

Electric Street:
Auto Slalom
Karting Slalom

Esports:
Esports GT
Esports Formel 4

IMG 9825 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Schweizer Delegation 2022 in Le Castellet © Eichenberger

Auch Auto Sport Schweiz ist bestrebt, eine Delegation zu stellen. Schweizer Fahrer resp. Fahrerinnen, die Interesse haben, können sich bis spätestens 14. Juli 2024 direkt beim Verband melden (Tel. 031 979 11 11 oder e-Mail: info@motorsport.ch). Der Platz in der Disziplin Esports GT ist bereits vergeben. Die Schweiz wird dort von Leonard Heidegger vertreten, der 2022 die offizielle Schweizer Sim-Racing-Meisterschaft gewann. Auch in der Disziplin Auto Slalom können keine Bewerbungen abgegeben werden. Hier wird der Gewinner der Junioren-Meisterschaft 2024 für die Schweiz an den Start gehen. In anderen Kategorien haben sich bereits weitere Interessenten gemeldet. Deren Bewerbungen hat Auto Sport Schweiz gesammelt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird Auto Sport Schweiz (zeitnah) bekanntgeben, wer 2024 die Schweiz in Valencia vertritt.

Wichtig zu wissen, ist, dass die Teilnahme auf eigene Kosten geht! Um Transparenz zu schaffen, haben wir eine Liste mit den Kosten, so wie sie der Veranstalter zum heutigen Zeitpunkt berechnet, angehängt. Dort findet man auch Angaben in Bezug auf Alter, erforderliche Lizenzen etc.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die offizielle Homepage: https://www.fiamotorsportgames.com/ Für detaillierte Auskünfte hilft auch dieser Link.

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Hopp Schwiiz heisste es auch bei den Spielen in Valencia © Eichenberger

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13.06.2024 Funktionärsausbildungskurs 22.03.2025
Flyer 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Mit Sicherheit mehr Sicherheit!
Im Bereich Sicherheit und Rettung darf nichts dem Zufall überlassen werden – deshalb sind bei einem Rennen nicht nur Piloten, sondern auch Funktionäre am Start. Dank ihrer fundierten Ausbildung sind sie besonders in brenzligen Situationen unsere Retter in der Not.

Wir suchen dich!
Willst du als Funktionärin oder Funktionär mit dabei sein und rund 3’000 Piloten aktiv unterstützen?

Lerne, wie man Feuer löscht, Verunfallte birgt, erste Hilfe leistet, Flaggensignale gibt und vieles mehr. Der Kurs ist kostenlos und für alle (ab 16 Jahren) offen!

Datum: Samstag, 22. März 2025, ab 07.45 Uhr (ganzer Tag)
Ort: Sicherheitszentrum Büren an der Aare, 3294 Büren a.A.

Melde dich noch heute für den nächsten Kurs an!

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12.06.2024 Rallye Bourgogne: Zwei statt drei Tage
Bild1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Rallye Bourgogne findet neu nur Freitag/Samstag (5./.6. Juli) statt

Der dritte Lauf zur Schweizer Rallye-Meisterschaft 2024, die Rallye Bourgogne Côte Chalonnaise, wird wegen Wahlen in Frankreich um einen Tag verkürzt.

Ursprünglich war der dritte Lauf zur Schweizer Rallye-Meisterschaft, die Rallye Bourgogne Côte Chalonnaise, vom 5. bis 7. Juli geplant. Nun ist der Sonntag gestrichen worden. Der Grund: Nach der Auflösung der Nationalversammlung in Frankreich finden am 30. Juni und 7. Juli landesweit Wahlen statt. Dafür, so hat es der französische Staat vorgesehen, müssen für die Wähler sämtliche Strassen und Zugänge (zu den Wahlbüros) frei sein.

Im Klartext heisst das: Der Freitag, 5. Juli, bleibt unverändert mit den technischen und administrativen Kontrollen sowie einem Shakedown. Am Samstag, 6. Juli, wird der Parcours von 158,52 Kilometer (wie 2023) auf 104 gewertete Kilometer verkürzt. Die Teamvorstellung für die Zuschauer fällt weg. Ebenso die beiden Prüfungen von Burnand/Culles les Roches sowie Sainte Hélène/Moroges. Insgesamt stehen neu acht Prüfungen auf dem Programm.

Die offizielle Mitteilung des Veranstalters ist angehängt.

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12.06.2024 24h Le Mans: Gibt es wieder einen Schweizer Triumph?
Sebastien Buemi Test Le Mans 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sébastien Buemi peilt in Le Mans seinen fünften Sieg mit Toyota an © WEC

Beim grössten Autorennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans, stehen am kommenden Wochenende auch wieder zehn Schweizer Fahrer resp. Fahrerinnen am Start. Drei von ihnen haben den Klassiker bereits gewonnen: Sébastien Buemi 2018-2021 und 2022, Neel Jani 2016 und Fabio Scherer (in der LMP2) 2023.

Am kommenden Wochenende findet die 92. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans statt. Fünf der 23 Hypercars, die um den Gesamtsieg fahren, sind mit je einem Schweizer Fahrer bestückt. Hoffnungen auf einen Sieg an der Sarthe dürfen sich von diesem Quintett selbstverständlich alle machen. Le Mans hat schliesslich seine eigenen Gesetze. Und bei der unsicheren Wetterlage, die gegenwärtig herrscht, ist der Ausgang des Rennens ziemlich offen.

Die grössten Chancen aus Schweizer Sicht muss man aber dennoch Sébastien Buemi einräumen. Der Waadtländer nimmt zum 13. Mal für Toyota beim bekanntesten Langstreckenrennen der Welt teil. Vier Mal hat er bereits gewonnen. Zuletzt 2022. Acht Mal ist er insgesamt auf dem Podium gestanden. Seit 2018 war er nie schlechter als Gesamtzweiter. Beim Testtag am vergangenen Wochenende war der Toyota mit der #8 Drittschnellster.

Auf bisher 13 Teilnahmen kommt Neel Jani. Der Seeländer gewann 2016 mit Porsche und kehrt dieses Jahr mit den Stuttgartern (im Proton-Porsche) zurück. «Unsere Generalprobe für Le Mans ist uns gut gelungen», sagt Jani im Vorfeld. «In Spa haben wir das Rennen über weite Strecken dominiert und sind auch die schnellste Rennrunde gefahren. Spa ist eigentlich immer ein guter Gradmesser für Le Mans, deshalb sind wir hochmotiviert. Dort kommt es immer auf sehr viele kleine Details an. Sie entscheiden, wo man am Ende steht. Natürlich braucht man auch das nötige Glück, das wir mit der roten Flagge in Spa leider nicht hatten. Unser Ziel ist, im Rennen nichts zu überhasten und bereit zu sein, wenn es zum Schluss um den Sieg geht.»

Neel Jani Test Le Mans 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Neel Jani: Gelingt ihm mit dem Proton-Porsche eine Überraschung? © WEC

Von einem solchen träumt auch Nico Müller. Ob ihm das im dritten Anlauf mit dem neuen Peugeot 9X8 gelingt, wird sich zeigen. Im Vorjahr hat der Berner das Rennen sogar angeführt. Gemessen an den bisherigen Leistungen in der WEC werden die beiden anderen Schweizer ziemlich viel Rennglück in Anspruch nehmen müssen, wenn sie ganz vorne landen wollen. Der BMW M Hybrid V8 mit Le-Mans-Neuling Raffaele Marciello und der Lamborghini SC63 mit Rookie Edoardo Mortara zählen in Sachen Performance nicht zu den Favoriten.

In der LMP2 (16 Autos am Start) ruhen die Schweizer Hoffnungen auf WEC-Klassensieger Louis Delétraz sowie Fabio Scherer, dem Le-Mans-Klassensieger von 2023. Scherer hat im Vorjahr einen heroischen Sieg in der zweiten Liga errungen. Der Engelberger fuhr das gesamte Rennen mit einem gebrochenen Fuss, nachdem ihm in der Boxengasse eine Corvette über selbigen gefahren war! Ebenfalls am Start in der LMP2: der Liechtensteiner Matthias Kaiser.

Auch in der LMGT3 (23 Teams) sind Schweizer am Start. Neben der routinierten Rahel Frey (Iron Dames, sechs Le-Mans-Teilnahmen) und dem St. Moritzer Thomas Flohr, der schon zum achten Mal am Start steht, gibt Grégoire Saucy auf dem McLaren 720S GT3 von United Autosports sein Le-Mans-Debüt.

Im Michelin Le Mans Cup, der im Rahmenprogramm der 24 Stunden unterm Motto «Road to Le Mans» stattfindet, stehen ebenfalls Schweizer respektive Schweizerinnen am Start. Allen voran in der LMP3 Miklas Born (Reiter Engineering), Pieder Decurtins/Samir Ben (Haegeli by T2 Racing) sowie David Droux (Cool Racing). In der GT3 sind am Start: Gino Forgione (AF Corse) und Karen Gaillard (Iron Dames). Zwei Rennen stehen für den MLMC auf dem Programm: eines am Donnerstag, ein zweites am Samstag vor dem eigentlichen Warm-Up. Der Start zur 92. Ausgabe erfolgt am Samstag um 16 Uhr. Das Rennen wir vom ehemaligen französischen Spitzenfussballer Zinedine Zidane eröffnet.

Gregoire Saucy Test Le Mans 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Grégoire Saucy bestreitet zum ersten Mal die 24h von Le Mans © Archiv Saucy

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11.06.2024 Weekend-Report 15/2024
Aitken Emil Frey Zandvoort 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jack Aitken und das Team von Emil Frey jubelten in Zandvoort © DTM

Das vergangene Wochenende stand ganz im Fokus der Schweizer Berg-Meisterschaft in Hemberg. Doch es gab auch noch das eine oder andere internationale Rennen mit CH-Beteiligung. So unter anderem der DTM-Lauf in Zandvoort mit Emil Frey Racing als Sieger.

Das Team Emil Frey Racing aus Safenwil hat am Wochenende beim DTM-Rennen in Zandvoort (NL) seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Verantwortlich dafür war wie schon beim Auftakt in Oschersleben der Engländer Jack Aitken. Aitken sicherte sich am Samstag überlegen die Pole-Position und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Im zweiten Rennen konnte Aitken seine super Leistung vom Vortag nicht mehr wiederholen und wurde enttäuschter 16. Bei Thierry Vermeulen, dem zweiten EFR-Fahrer, verhielt es sich beinahe umgekehrt. Am Samstag nur auf Rang 15 verbesserte er sich am Sonntag und verpasste das Podium als Vierter um lediglich 0,2 Sekunden. Für Ricardo Feller lief das Wochenende nicht nach Plan. Nach Platz 8 im ersten Lauf musste sich der Audi-ABT-Pilot im zweiten Durchgang mit Rang 11 begnügen. In der Meisterschaft liegt Feller weiter auf Rang 3, Emil Frey ist Fünfter in der Teamwertung. Rennen 2 in Zandvoort gewann der Deutsche Marco Wittmann.

Parallel zur DTM wurde in Zandvoort auch das zweite Rennwochenende zum ADAC GT Masters ausgetragen. Bester Schweizer war Alexander Fach. Der am Freitag 22 Jahre alt gewordene Schwyzer beschenkte sich zum Geburtstag nach Platz 9 im ersten Rennen mit Platz 2 im zweiten Durchgang. Für Fach und sein Team Fach Auto Tech war es der erste Podestplatz in der laufenden Saison. Die weiteren Schweizer belegten die Ränge 10 und 7 (Alain Valente/Jean-Luc d’Auria) sowie 12 und 9 (Grégory de Sybourg).

Knapp an einem Podestrang vorbei schrammte Thomas Toffel beim dritten Rennen zur EuroNASCAR in Brands Hatch. In der Kategorie 2 belegte der Mann aus Givisiez Rang 4 im Finale.

Gleich drei Siege an einem Wochenende feierte Jenzer Motorsport beim dritten Lauf der Formel 4 CEZ auf dem Slovakiaring. Oscar Wurz gewann die Rennen 1 und 2, der Tscheche Max Karhan den dritten Lauf. In der Meisterschaft führt Wurz mit 170 Punkten bei Halbzeit. Auf Platz 2 folgt Kirill Kutskov von Maffi Racing.

Alexander Fach Zandvoort 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alex Fach (rechts) stand in Zanvoort erstmals auf dem Podium © ADAC GT Masters

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