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09.08.2022 Anmeldeschluss FIA Motorsport Games rückt näher
FIA Motorsport Games 2022 Plakat Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die FIA Motorsport Games 2022 finden vom 26.-30. Oktober statt

Ende Oktober finden in Le Castellet (F) die FIA Motorsport Games statt. Wer aus Schweizer Sicht Interesse hat, daran teilzunehmen, kann sich noch bis 15. August bei Auto Sport Schweiz melden.

Vom 26.-30. Oktober 2022 finden in Le Castellet und Umgebung die FIA Motorsport Games statt. Auch die Schweiz soll bei diesen Spielen eine Mannschaft stellen. Auto Sport Schweiz als verantwortliche «Autorité Sportive Nationale» wurde damit beauftragt und hat deshalb den Aufruf gestartet, dass sich Interessierte bis 15. August beim Verband (info@motorsport,ch oder Tel. 031 979 11 11) melden können. Dieser «Anmeldeschluss» rückt nun näher. Und aus diesem Grund wollen wir darauf aufmerksam machen, in welchen Disziplinen wir noch keine Interessierten haben:

  • Rallye4
  • Rallye Historique
  • Auto Slalom (2 Piloten mixed notwendig)
  • Cross Car jr.
  • Cross Car sr.
  • GT (2 Piloten notwendig, 1x Silber, 1x Bronze)
  • GT Sprint
  • Karting Endurance (4 Piloten mixed notwendig)
  • Karting Slalom (2 Piloten mixed notwendig)
  • Karting Sprint sr.

Die genauen Anforderungen für die oben genannten Kategorien in Bezug auf Alter, Lizenz, Kosten etc. sind unter diesem Link und der News vom 8. Juli 2022 abrufbar.

In der Kategorie «Endurance» (LMP3) müssen drei Fahrer gemeldet werden. Hier ist uns erst das Interesse eines Fahrers bekannt.

In allen anderen Kategorien haben sich (bis jetzt) mindestens ein Fahrer oder eine Fahrerin gemeldet.

Weitere Infos finden Sie unter www.fiamotorsportgames.com

FIA Motorsport Games 2022 Delegation Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wer vertritt die Schweiz in Südfrankreich?

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08.08.2022 «Drop-in-Demofahrten» mit Jani und Fässler in Oberhallau
Horag Hotz Drop in Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Endurance-Prototypen, die in Oberhallau zum Einsatz kommen © Horag AG

Beim Bergrennen in Oberhallau am 27./28. August wird im Rahmenprogramm eine mögliche Zukunft des Rennsports vorgestellt. Zum Einsatz kommt ein «Drop-in-Brennstoff». Am Lenkrad der beiden Endurance-Prototypen sitzen die Le-Mans-Sieger Neel Jani und Marcel Fässler.

Besser spät als nie. Am 27./28. August werden beim Bergrennen in Oberhallau (SH) die schon vor einem Jahr angekündigten Demofahrten mit synthetischem Brennstoff nachgeholt. Gefahren werden die Endurance-Prototypen von den Le-Mans-Siegern Neel Jani und Marcel Fässler. Zur Verfügung steht ein so genannter «Drop-in-Brennstoff», der weitgehend aus erneuerbaren, biogenen Stoffen hergestellt wurde und ohne technischen Aufwand in herkömmlichen Fahrzeugen, also auch Rennautos, verwendet werden kann.

Das 2020 lancierte und privat finanzierte e-Fuel-Projekt wird von renommierten Wissenschaftlern und Automobil-Experten begleitet. Nebst der EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) und dem Institut for Mobility der Universität St. Gallen (Prof. Dr. Andreas Herrmann) wirken auch Mario Illien (Ilmor Engineering), Fredy Lienhard (Unternehmer und Gründer der autobau Erlebniswelt) und Markus Hotz (Gründer Horag Hotz Racing AG) tatkräftig mit.

«Wir wollen im Rahmen des Bergrennens in Oberhallau glaubhaft aufzeigen, welche Möglichkeiten diese erneuerbaren Brennstoffe bieten», sagt Markus Hotz.

Geplant sind die Demofahrten an beiden Tagen, also Samstag (Trainingstag) und Sonntag (Renntag). Laut Präsident Sascha Schlatter sollen die LMP-Renner von Jani und Fässler voraussichtlich drei Mal pro Tag (jeweils nach den normalen Rennfeldern) zum Einsatz kommen.

Mehr über das Bergrennen in Oberhallau erfahren Sie im Internet unter www.bergrennen-oberhallau.ch

Jani Faessler Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sind für die Demofahrten vorgesehen: Neel Jani und Marcel Fässler

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08.08.2022 Weekend-Report 14/2022
Marciello Nuerburgring 2022 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Raffaele Marciello ist unter den GT3-Piloten im Moment die Nummer 1 © ADAC

Der Tessiner Raffaele Marciello, vor Wochenfrist Sieger des 24-Stunden-Rennens von Spa, war auch an diesem Wochenende der Schweizer Top-Pilot schlechthin.

Raffaele Marciello ist in Top-Form! Der 27 Jahre alte Tessiner zählt seit längerer Zeit zu den schnellsten GT3-Fahrern der Welt. Nachdem Marciello vor Wochenfrist bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps ganz oben auf dem Podium gestanden hatte, war er auch an diesem Wochenende beim ADAC GT Masters eine Klasse für sich. Im ersten Lauf am Samstag landetet Marciello mit Serien-Rückkehrer Maro Engel einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Im zweiten Durchgang überquerte Marciello nach einer Penaltylap als Zweiter die Ziellinie. Damit ist Marciello nicht nur alleiniger Führender im Gesamtklassement, der in Zürich geborene Mercedes-Werksfahrer ist auch Halbzeitmeister im GT Masters.

«Wir können sehr zufrieden sein mit diesem Wochenende», sagt Marciello. «Das Auto lief sehr gut und wir haben viele Punkte geholt. Die Strafe in der Box war ein wenig seltsam, es kommt eben darauf an, wie man Dinge interpretiert. Aber es ist wie es ist und mein Ziel bleibt die Meisterschaft im ADAC GT Masters.»

Für die beiden anderen Schweizer verlief das Nürburgring-Wochenende weniger erfreulich. Patric Niederhauser (Audi R8 LMS) fiel nach Platz 4 am Samstag im zweiten Rennen am Sonntag aus den Top 10 heraus (12.). Der amtierende Meister Ricardo Feller musste sich mit den Plätzen 12 und 17 zufrieden geben. Der beste Emil-Frey-Lamborghini landete am Sonntag auf Rang 6.

Zwei Podestplätze gab es für Schweizer Piloten auch in Übersee. Beim IMSA-Lauf in Road America belegten Louis Delétraz und Fabio Scherer die Plätze 2 respektive 3 in der LMP2. Die Freude über den zweiten Platz hielt sich bei Delétraz allerdings in Grenzen. Der Genfer verlor die Führung im Endspurt, weil er Benzin sparen musste…

Platz 2 gab es auch für Eric Berguerand beim Bergrennen in Osnabrück. Der Walliser war als bester Schweizer gegen Tagessieger Christian Merli jedoch chancenlos. In der Addition der beiden schnellsten Läufe fehlten dem Schweizer Meisterschaftsleader 2,8 Sekunden auf den inzwischen vierfachen Osnabrück-Sieger Merli. Knapp am Podest vorbei schrammte Marcel Steiner. Als zweitschnellster Sportwagenfahrer fehlten dem Berner im Ziel zwei Zehntelsekunden auf den Franzosen Sébastien Petit. Für Robin Faustini endete das Rennen in Norddeutschland auf Rang 6 – knapp vor Osella-Markenkollege Joël Volluz. Für einen Schweizer Klassensieg sorgte Joël Burgermeister im Tatuus-Abarth F4 evo. Als einziger Tourenwagenpilot aus der Schweiz kam der Rupperswiler Kyrill Graf im BMW M3 GTR in seiner Klasse auf den fünften Rang.

Berguerand anzere Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eric Berguerand belegte in Osnabrück Rang 2 © Kaufmann (Bild aus Anzère)

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05.08.2022 autobau SKM 2022: 4. Lauf Levier (FRA) / Melde dich jetzt an!

Der vierte Lauf zur autobau Schweizer Kart Meisterschaft findet schon bald statt.

Die Veranstaltung findet am 20./21.08.2022 in Levier (FRA) statt und die Einschreibung ist offen über www.go4race.ch.

Nennschluss für den vierten Lauf ist am Sonntag, 14.08.2022 um 24.00 Uhr

Sei mit dabei und fahre mit vielen anderen Piloten um Siege und Punkte!

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

Flyer22 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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04.08.2022 Was macht eigentlich Robin Furrer?
Robin Furrer 2013 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2013 wird Robin Furrer Champion bei den Super Minis © Archiv Furrer

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Teil 3: Was macht eigentlich Robin Furrer?

Robin Furrer ist 20 Jahre alt und für diese Rubrik eigentlich viel zu jung. Doch sein Werdegang ist aussergewöhnlich und bewundernswert. Furrer entdeckt im zarten Alter von sieben Jahren den Kartsport. Zusammen mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder dreht er auf der Kartbahn in Bonaduz die ersten Runden. 2009 fährt der Blondschopf die ersten Rennen in der Vega Trofeo. Seinen ersten Sieg feiert er am ersten Rennwochenende.

Auch in der Schweizer Kart-Meisterschaft mischt Furrer auf Anhieb vorne mit. 2012 und 2013 sichert er sich den Titel bei den Super Minis. 2014 wird er Vize-Meister. Alles deutet auf eine erfolgreiche Karriere hin. Doch dann macht Furrer Schluss. «Ich hatte schon 2014 keinen Spass mehr», sagt er aus heutiger Sicht. «Ich merkte, dass man im Motorsport von vielen Faktoren abhängig ist. Und das verleidete mir.»

Ein Ersatz ist schnell gefunden. Furrer wechselt von vier auf zwei Räder und fängt an, Fahrradrennen zu bestreiten. «Das Fahrrad hat mich schon zu Kartzeiten begleitet. Anfangs allerdings nur als Trainingsmittel», erzählt Robin.

Furrer Robin Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zweite Karriere: Robin Furrer als Radrennfahrer © VC Mendrisio

Dass der Radsport weniger von der Technik, dafür mehr von körperlichem und mentalem Befinden abhängig ist, reizt Furrer. Ausserdem hilft es, dass Robins Vater ehemaliger Radprofi ist. Vaters Warnung, dass er im Radsport die ersten zwei Jahre unten durch muss, nimmt Furrer jr. in Kauf. Ab der dritten Saison feiert er die ersten Erfolge. Furrer wird Gesamtzweiter in der Schweizermeisterschaft und in die Nationalmannschaft der U17 berufen.

Heute ist junge Mann aus Hurden (SZ) in der Elitemannschaft der U23 des VC Mendrisio. Die nächsten zwei Jahre, so der Abgänger der United School of Sports in Zürich, seien für den weiteren Verlauf seiner Karriere sehr entscheidend. Rund 24 Stunden pro Woche sitzt er auf dem Rennrad. Parallel arbeitet er halbtags als Buchhalter. Das Ziel ist klar: «Ich will Profi werden und eines Tages an einer grossen Rundfahrt wie der Tour de France oder dem Giro d’Italia teilnehmen.»

Den Ausstieg aus dem Kartsport bereut er nicht. «Manchmal frage ich mich, wo ich heute wäre, hätte ich weitergemacht. Vor allem, wenn ich an ehemalige Konkurrenten von mir denke, wie beispielsweise Ricardo Feller. Aber für mich stimmt es so. Und wenn ich mal einen schlechten Tag auf dem Rad habe, dann weiss ich haargenau, woran es gelegen hat – an mir. Das war im Kart nicht immer so einfach zu beurteilen.»

Auf die Frage, ob die Erfahrungen im Kart für Radrennen hilfreich sein können, meint Furrer: «Das habe ich mir noch gar nie so richtig überlegt. Aber ich glaube, es gibt schon Parallelen. Zum Beispiel bei der Kurventechnik. Und wenn’s bergab geht, habe ich auch vom Kartsport her auch ein gutes Gefühl für den Speed.»

Robin Furrer Portraet Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Robin Furrer heute vor seinen Kart-Pokalen © Eichenberger

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