Vom 29. Bis 31. Mai findet die Lenzerheide Classics statt. Damit kollidiert sie für einmal nicht mit einem Rennen zur Schweizer Berg-Meisterschaft. Diese beginnt erst eine Woche später. Wer Interesse daran hat, teilzunehmen, kann sich ab sofort einschreiben. Daten und Bilder aus vergangenen Veranstaltungen wurden übernommen. Wer bereits ein Benutzername (E-Mail-Adresse) und ein Passwort hat, kann sich damit anmelden. Wer’s vergessen hat, kann sich direkt beim Login ein Neues holen.
Nennschluss ist der Freitag, 28. Februar 2026, 24:00 Uhr.
Die Ausschreibung und alle weiteren Unterlagen findet ihr unter nachfolgendem Link.
Für technische Fragen zu den Fahrzeugvorschriften und der Veranstaltung steht der Sportchef unter der E-Mail fahrer@lenzerheidemotorclassics.ch zur Verfügung.
Michel Zemp (38) hat 2025 etwas vollbracht, woran zuvor niemand geglaubt hat: Der gebürtige Luzerner hat mit seinem 2-Liter-Norma die 3-Liter-Konkurrenz am Berg gehörig aufgemischt.
Sechs Mal ist Michel Zemp im vergangenen Jahr mit seinem 2-Liter-Norma auf dem Podium gestanden. Davon vier Mal auf dem zweiten Rang. Nur beim Rennen in Anzère musste sich der 38-jährige Automechaniker aus Escholzmatt (LU) als Sechster geschlagen geben.
Dein Auto hat eine Saison lang tadellos funktioniert. Was macht man da über den Winter?
Michel Zemp: Eigentlich nicht viel. Die gewöhnlichen Routinearbeiten. Und halt eine Motorrevision, obwohl sich das Triebwerk, als wir es auseinandergenommen haben, in einem Top-Zustand befand.
Gibts Änderungen für 2026?
Ja, wir haben im Bereich Getriebe ein paar Änderungen vorgenommen.
Und aerodynamisch?
Nein, da haben wir auf die vergangene Saison ein paar Updates gemacht.
Wie stufst du deine Chancen für 2026 ein?
Wenn Robin (Faustini) Schweizer Meisterschaft fährt und Marcel (Steiner) seine technischen Probleme in den Griff bekommt, dann ist der dritte Platz wohl das höchste der Gefühle. Besser als 2025 geht es nicht.
Eine solche Saison wie 2025 hast du nicht erwartet?
Nein, hätte mir jemand vor der Saison den zweiten Platz angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Natürlich haben wir bei dem einen oder anderen Rennen von den technischen Problemen der 3-Liter-Konkurrenz profitiert, aber unterm Strich waren wir (bis auf Anzère) immer vorne dabei.
Hattest du irgendwo eine realistische Chance, Faustini zu schlagen?
(Überlegt lange.) In Reitnau hat nicht viel gefehlt. Aber das war auch die Strecke, auf der wir im Vorfeld wussten, dass der Unterschied zwischen einem 3- und einem 2-Liter-Auto deutlich kleiner sein wird. Gleiches hatten wir eigentlich von Hemberg erwartet. Aber dort kamen wir nicht an die Zeiten von 2024 heran, was vermutlich zu einem Grossteil am Strassenbelag lag.
Wie sieht deine Saisonvorbereitung aus?
Wir planen vor Hemberg noch die Rennen in Eschdorf (LUX) und Rechberg (AUT). Aber das hängt in beiden Fällen davon ab, ob wir das Auto dem dort geltenden Reglement anpassen müssen oder nicht.
Am Wochenende findet in Dubai die 21. Auflage des 24-Stunden-Rennens statt. Mit dabei sind auch wieder zahlreiche Schweizer – allerdings keiner in der GT3 Pro.
Am Wochenende findet in Dubai zum 21. Mal das 24-Stunden-Rennen statt. Der inzwischen traditionelle Auftat zur GT3-Saison zieht jedes Jahr auch zahlreiche Schweizer an. Die Hoffnungen, auf einen Gesamtsieg mit Schweizer Beteiligung dürften dieses Jahr aber ziemlich klein sein. In der Pro-Wertung der GT3 stehen zwar 13 Autos am Start. Auf keinem davon ist aber ein Schweizer am Start. Erst in der gemischten Wertung (ProAM) trifft man auf Schweizer Piloten. So zum Beispiel auf das Duo Jean-Luc d’Auria/Mauro Calamia, das auf einem von einem österreichischen Team eingesetzten Mercedes AMG GT3 mit der Startnummer 67 ins Rennen geht. Auch Alex Fontana vertritt die Schweizer Farben in der ProAM – auf einem Porsche 911 GT3 R (#79). Ebenfalls am Start (bei den Amateuren) ist das Team Hofor Racing mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger mit einem Mercedes AMG GT3 (#11).
Zu den weiteren Schweizern zählen: Fabian Danz (992), Silvain Pastoris (992 AM), Marco Grilli sowie Thomas Alpiger und Michael Neuhauser (alle TCE/TCX).
Los geht das Rennen am Samstag, 17. Januar, 13 Uhr Lokalzeit (10 Uhr bei uns).
Etwas mehr als eine Autostunde entfernt findet am Wochenende in Abu Dhabi auch der Auftakt zur Formel 3 REG resp. Formel 4 Middle East statt. In beiden Serien gibt es je einen Schweizer am Start: Enea Frey (F3) und Florentin Hattemer (F4).
Für all die, die es kaum erwarten können: Nach etwas längerem Anlauf ist «RENNSPORT SCHWEIZ» ab dem 6. Februar wie üblich nach der Buchvernissage (nur für geladene Gäste) erhältlich. Wer möchte, kann sein Exemplar unter diesem Link bereits vorbestellen.
«RENNSPORT SCHWEIZ» erscheint zum 30. Mal im AKTIV VERLAG. Insgesamt ist es die 42. Ausgabe seit 1984. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.
Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von «RENNSPORT SCHWEIZ». Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift-und des historischen Motorsports. Und sogar von der Schweizer Simracing-Meisterschaft. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.
Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit mehr als 500 Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor dieser Zeilen. Unterstützt wurde er bei der diesjährigen Ausgabe von den Gastautoren Werner J. Haller, Peter Wyss und Elio Crestani.
Alle drei Schweizer standen beim Start zum zweiten Formel-E-Lauf in Mexiko-City in den ersten drei Reihen. Doch nur einer (Edoardo Mortara) konnte die Früchte seiner Arbeit auch ernten.
Edoardo Mortara ist beim zweiten Lauf zur Formel-E-Saison 2025/2026 in Mexiko-City sensationell Zweiter geworden. Der Genfer hat damit einen unglaubliche Erfolgsserie fortgesetzt. Nach seinen Siegen beim 50. E-Prix in Hongkong 2019 und dem 100. E-Prix in Seoul 2022 belegte der Mahindra-Pilot nun beim dritten Formel-E-Jubiläumsrennen (dem 150.) mit 0,651 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. Auch wenn es in Mexiko-Stadt erstmals nicht zum Sieg reichte, ist dies eine beeindruckende Serie. Nach seinem Ausfall in São Paulo liegt Mortara nun auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. Schon vor der Saison war «Edo» zuversichtlich. «In der Saison 10 haben wir sozusagen beobachtet. In der abgelaufenen Saison 11 haben wir den Gen3-Evo so weiterentwickelt, dass wir gegen Ende der Saison konkurrenzfähig waren. Wenn wir diesen Lauf auch in die nächste Saison, die Saison 12, mitnehmen können, dann könnte das 2026 ein richtig gutes Jahr werden.»
Auch für Sébastien Buemi hätte das Rennen in Mexiko-City ein Höhepunkt werden können. Doch der von der Pole-Position gestartete Waadtländer verbremste sich auf dem Weg zu Kurve 1 im direkten Duell mit dem Briten Taylor Barnard und warf so sein Rennen weg (Schlussrang 17). Für Nico Müller (von Startplatz 5 gestartet) endete das Rennen auf Rang 9. Auch er konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. «Nach dem Safety Car ging gar nichts mehr. Plötzlich habe ich allen Grip verloren und bin nur noch herumgerutscht. Wenn du rutschst, bist du auch nicht mehr effizient und kannst deinen Attack-Mode nicht so nutzen, wie du es musst. Aber auch von der Strategie her hatten wir alle Spielbälle in der Hand. Ich war in Führung und hatte noch keinen Attack-Mode benutzt. Eigentlich lief alles perfekt, bis eben plötzlich alles auseinandergefallen ist. Wir müssen verstehen, was da passiert ist, denn so extrem hatten wir das noch nie.»
Kleiner Trost für die beiden Letztgenannten: Müller liegt nach zwei Rennen auf Rang 7, Buemi auf 9 – beide also in den Top 10. Es führt der Mexiko-Sieger Nick Cassidy. Das nächste Rennen findet Ende Januar in Miami statt.
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