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Levier (FRA) 31.5.26

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08.05.2026 Gestatten – Prost, Kimi Prost!
Nicolas und Kimi Prost Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kimi Prost mit seinem Vater Nicolas Prost © Eichenberger

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft ist um einen im Motorsport sehr berühmten Namen reicher. Gestatten – Kimi Prost, Sohn von Nicolas Prost und Enkel von Formel-1-Legende Alain Prost.

Ob Fittipaldi, Schumacher, Räikkönen oder Prost – viele berühmte Namen im Motorsport leben weiter. Im letztgenannten Beispiel ist mit Kimi Prost bereits die dritte Generation am Fahren. Gerade mal zehn Jahre jung ist der Sohn von Nicolas Prost (44) respektive der Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost (71). Im Vorjahr verdiente er sich seine ersten Sporen in der VEGA Trofeo. In diesem Jahr bestreitet er erneut die VEGA und parallel dazu absolviert er die komplette Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Und das bereits sehr erfolgreich: Nach den ersten beiden Rennen liegt Prost jr. bei den Super Minis auf dem dritten Zwischenrang.

Noch erfolgreicher war Kimi eine Woche nach dem Rennen der SM beim ersten Lauf zur IAME Series Italy wieder in Franciacorta. Dort hat der Spirit-Pilot seinen ersten internationalen Sieg errungen – ganz zum Stolz seines Vaters respektive Grossvaters. «Mein Vater ist zwar immer noch ziemlich distanziert», sagt Nico Prost, «aber er verfolgt das Geschehen aufmerksam, gibt Ratschläge und hat sich sehr gefreut, dass Kimi gewonnen hat.»

Angefangen hat Kimi Prost mit ca. vier Jahren auf der Kartbahn in Vuiteboeuf (VD). Damit hat er schon jetzt um ein Vielfaches mehr Erfahrung im Kartsport als sein Vater. Der ist nämlich – abgesehen von ein paar Rennen zur SM 1994 – kaum Kart gefahren, dafür aber als Spätzünder (mit 21 Jahren) nahezu direkt in den Formelsport eingestiegen. Dort hat Nico u.a. an der Seite von Sébastien Buemi in der Formel E gewonnen, war Klassensieger in Le Mans und hat es sogar zum Formel-1-Testfahrer geschafft.

Übrigens: Der Name Kimi ist nicht ganz zufällig gewählt. «Ich mochte den Vornamen Kimi schon immer», erklärt der Vater, «aber Räikkönen fand ich halt auch schon immer sympathisch.» Nimmt man den Bruder von Kimi dazu, steht einer Karriere der beiden Brüder eigentlich nichts mehr im Weg. Der Zweitgeborene ist fünf Jahre jünger, sass auch schon im Kart und heisst Mika…   

Kimi Prost Franciacorta 2026 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kimi Im Dreikampf mit Joy Allemann und Ben Iten © Eichenberger

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22.04.2026 Video aus 7 Laghi ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende in 7 Laghi nahe bei Pavia ihren zweiten Lauf der Saison 2026 ausgetragen. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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20.04.2026 autobau SKM 7 Laghi: Harter Kampf an der Spitze
X30 Start Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start der X30er mit Müller (links) vor Allemann (rechts) © Eichenberger

Die grossen Gewinner von 7 Laghi heissen Ben Iten (Super Mini), Zoltan Coigny (OK Junior), Dan Allemann (X30) und Paolo Castagnetti (KZ2). Es gab beim zweiten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft aber auch sonst noch zufriedene Gesichter. 

Eine der schönsten Geschichten vom zweiten Lauf der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft in 7 Laghi (ITA) schrieb Michael Müller. Der 26-jährige Routinier hat wie schon beim Auftakt in Franciacorta eine beeindruckende Leistung gezeigt. Diesmal war seine Performance aber noch höher einzustufen. Zwei Tage vor dem Rennen auf der Piste nahe bei Pavia verletzte sich der Glarner bei einem Unfall im Rahmen der IAME Euroseries in Franciacorta am rechten Knie. «Fahren geht», meinte Müller und biss auf die Zähne. «Aber das Ein- und Aussteigen ist echt mühsam und tut richtig weh.» Belohnt hat sich Müller für die Strapazen letztendlich selber. Mit zwei ersten Plätzen in den beiden Vorläufen und Rang 2 im Finale der X30 Challenge Switzerland dürfte der Fahrer aus dem Team Virtus Motorsport mehr als zufrieden sein. Zum ersten Finalsieg 2026 reichte es nicht ganz. Da stand ihm Dan Allemann aus dem Team Spirit Racing vor der Sonne. Allemann hatte aber – im Vergleich zum Auftakt in Franciacorta – deutlich mehr Gegenwehr. Mit den Punkten für die Pole-Position und der schnellsten Rennrunde im Finale holte er beim zweiten Lauf der autobau SKM aber dennoch 69 Punkte und baute seine Führung sogar leicht aus. Müller ist ihm aber dicht auf den Fersen – und beim nächsten Rennen am 31. Mai in Levier (FRA) sicher auch wieder top-fit. Eine starke Leistung bot erneut Allemanns Teamkollege Elias Lehmann mit Platz 3 im Finale. Eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen einer Kollision im zweiten Lauf kosteten ihn aber wertvolle Punkte. Die bisher beste Leistung im Rahmen der autobau SKM zeigte die schnellste Dame im Feld – Sofia Duvivier dit Sage. Die Waadtländerin, die für das Karting Team Saeba fährt, landete im ersten Vorlauf auf Rang 4. Eine Spoilerstrafe nach Rang 5 im zweiten Vorlauf warf sie leider auf Platz 12 zurück.    

OK Junior Coigny Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Grosse Freude über den Finalsieg: Zoltan mit Vater Alex Coigny © Eichenberger

Gleich drei Spirit-Fahrer standen bei den OK Junioren auf dem Podium. Wobei die Stimmung beim Sieger Zoltan Coigny nach dem ersten Lauf alles andere als heiter war. Der schnelle Nachwuchsfahrer vom Genfersee schied im ersten Vorlauf schon nach wenigen Metern aus. Im zweiten Durchgang pflügte er durchs Feld und musste sich nur von Alejandro Campos, der erneut eine sehr starke Darbietung bot, geschlagen geben. Im Finale brauste er dann aus der dritten Startreihe los und gewann am Ende verdient mit der schnellsten Rennrunde und 2,7 Sekunden Vorsprung. Platz 2 ging abermals an Campos, Dritter wurde – zum ersten Mal im Rahmen der autobau SKM – Tyron Jacquet. Für den nach Franciacorta noch mit einem «Grand Slam» in Führung gelegene Aurelio Longhitano endeten die Rennen auf den für ihn enttäuschenden Rängen 3, 4 und 10. Wobei es dafür gleich zwei Erklärungen gab: Zum einen hatte ein neues Chassis noch nicht das gebracht, was man sich erhoffte, zum anderen war Aurelio nach anstrengenden Tagen bei der IAME Euroseries in Franciacorta etwas ausgelaugt… Einen sehr soliden Job machte auch Cyrill Sarkar. Der Fahrer aus dem Team MH Racing beendete das Finale hinter den Top 3 auf Rang 4 – auch für ihn war das das bisher beste Ergebnis im Rahmen der autobau SKM. Pechvogel des Finallaufs war Dilan Roman Fricker. Der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless schied auf Rang 3 liegend aus. «Die Kette ist gerissen», meinte er – verständlicherweise bitter enttäuscht.

Super Mini Allemann Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Iten hinter Allemann: Am Ende war die Reihenfolge umgekehrt © Eichenberger

Noch einen Spirit-Fahrer auf dem obersten Treppchen gab es bei den Jüngsten, den Super Minis. Dort setzte sich Ben Iten erfolgreich gegen seine Teamkollegin Joy Allemann durch. Für Iten war es nach Franciacorta bereits der zweite Finalsieg in der laufenden Saison. Ein Spaziergang war es allerdings nicht. Der junge Zuger musste für seine drei Laufsiege in 7 Laghi auf die Zähne beissen. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen und viel Grip auf der Strecke war es ein hartes Stück Arbeit – nicht nur für ihn. Im Finale übernahm Allemann sogar kurz mal die Führung. Am Ende setzte sich Iten dann aber mit einer guten Kartlänge Vorsprung durch. Den angestrebten «Grand Slam» (Pole-Position, drei Laufsiege, und schnellste Rennrunde im Finale) verpasste Iten um 42 Tausendestelsekunden. «Joy hatte hinter mir Windschatten – deshalb war ihre schnellste Rennrunde ein wenig besser», hatte Iten deshalb nach dem Rennen auch gleich die passende Erklärung parat. Rang 3 hinter Allemann sicherte sich Lewis David. Der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless machte nicht nur in allen Rennläufen einen soliden Job, er hielt im Finale auch Kimi Prost souverän auf Distanz. 

KZ2 Castagnetti Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Darbietung: Castagnetti gewann die Kategorie KZ2 © Eichenberger

Knapp an einem «Grand Slam» schlitterte auch Paolo Castagnetti in der Kategorie KZ2, den Schaltkarts, vorbei. Der Fahrer aus dem Team Gerber Corse hatte sich schon am Samstag bei den Trainings akribisch auf das Rennen vorbereitet. «In Franciacorta war ich noch nicht ganz auf der Höhe», meinte Castagnetti – frisch aus der «Babypause» zurück. «Aber in 7 Laghi war es viel wärmer und es hatte viel mehr Grip. Das sind Bedingungen, die ich liebe.» Spielverderber in Sachen «Grand Slam» war Kilian Boss. Der ehemalige Young Driver aus dem Team Swizz Evenzz fuhr im Finale eine Runde, die zehn Tausendstelsekunden schneller war als die von Castagnetti und belohnte sich nach einem eher mittelprächtigen Saisonauftakt nun mit den Plätzen 4, 3 und 2. Dritter im Finale wurde Kai Perner. Der Berner war in den Vorläufen noch Zweiter hinter Castagnetti, sammelte mit drei Podestplätzen aber erneut wertvolle Punkte für die Meisterschaft. Auftaktsieger Florian Esteve (DEL motorsports) erwischte kein gutes Wochenende. Nach den Plätzen 5 und 4 in den Vorläufen kam es zwischen ihm und Arnaud Sallin in der ersten Kurve zu einer Kollision. Beide konnten zwar weiterfahren, mussten sich am Ende aber hinten anstellen.

Und so geht es weiter:
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

X30 Mueller Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jubel beim Team Virtus Motorsport und Michael Müller (Dritter v.r.) © Eichenberger

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15.04.2026 Vorschau autobau SKM 7 Laghi: Vollgas für Runde 2
7 Laghi Start 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Wochenende steht der zweite Lauf in 7 Laghi an © Eichenberger

Die Saison ist noch jung, trotzdem zeichnen sich gewisse Tendenzen ab. Zu den «Gejagten» in 7 Laghi, beim zweiten Lauf der autobau SKM, gehören Ben Iten (Super Mini), Aurelio Longhitano (OK Junior), Dan Allemann (X30) und Florian Esteve (KZ2).

Drei Wochen sind seit dem ersten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vergangenen. Am kommenden Wochenende steht die zweite Runde auf dem Programm – wieder in Italien, aber diesmal in Castelletto di Branduzzo; in Kartkreisen besser bekannt als 7 Laghi. Wie schon beim Auftakt in Franciacorta sind vier Kategorien am Start. Nicht dabei sind die OK Senioren. Aus Mangel an Teilnehmenden wurde diese Kategorie für 2026 ausgesetzt.   

Kein Teilnehmermangel herrscht in der X30 Challenge Switzerland. 29 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für den zweiten Lauf in der Kategorie mit IAME-Einheitsmotoren angemeldet. Und an Spannung dürfte es nicht mangeln. Zwar hat Leader Dan Allemann (Spirit Racing) in Franciacorta das Punktemaximum geholt, doch sein Vorsprung in der Gesamtwertung beträgt nur 16 Punkte. Teamkollege Elias Lehmann ist ihm dicht auf den Fersen und wird dem international erfahrenen Allemann auch in 7 Laghi das Leben schwer machen. Ob es reicht, ihn zu schlagen, wird sich zeigen. Lehmann war im Vorjahr in 7 Laghi jedenfalls schon sehr schnell unterwegs. Schnell ist auch ein gutes Stichwort für den grossgewachsenen Michael Müller. Der 26-jährige Routinier im Dienste von Virtus Motorsport hat beim Auftakt in Franciacorta den jungen Nachwuchspiloten mehr als nur Paroli geboten. Gespannt sein darf man auch auf das Abschneiden von Neil Russell (UBIQ) und Alexis Genolet (LKM Racing). Beide sind in Franciacorta gut in die neue Saison gestartet, beide waren mit ihrem Abschneiden aber nicht zu 100 Prozent glücklich. Einen «Neuanfang» macht Nicola Matteo Frigg. Der junge Zürcher, 2024 Meister bei den Super Minis und im Vorjahr Zweiter bei den Junioren, hat als X30-Rookie von UBIQ zu MH Racing gewechselt.      

X30 Genolat Lehmann Allemann Mueller myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schnelle X30er: Genolet, Lehmann, Allemann und Müller © myrally.ch

Wie Allemann ist auch Aurelio Longhitano bei den OK Junioren mit dem Punktemaximum in die neue Saison gestartet. Und der Spirit-Pilot wird auch in 7 Laghi alles daran setzen, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Einfach wird ihm diese Aufgabe aber nicht gemacht. Teamintern hat er mit Alejandro Campos, Aaron Buhofer und Zoltan Coigny gleich drei starke Konkurrenten. Vor allem Letzterer wird alles daran setzen, den Nuller, den er im Finale von Franciacorta kassierte, vergessen zu machen. Vom Speed her ist Coigny auf jeden Fall in der Lage, das Tempo von Longhitano mitzugehen. Aber Longhitano muss nicht nur auf die teaminterne Konkurrenz achten. Mit Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless ist ein Fahrer dabei, der in Franciacorta einen sehr starken Eindruck hinterliess und im Finale Platz 3 belegte. Und auch Jamie Ehrat (seit Franciacorta neu bei MH Racing) hat am ersten Rennwochenende einen soliden Job gemacht. Von den Top 8 vom ersten Rennen fehlt in 7 Laghi lediglich einer: Elia Nützi aus dem Team KartBox.ch.

Bei den 8- bis 12-Jährigen, den Super Minis, ist das Feld in 7 Laghi überschaubar. Nichtsdestotrotz dürfte der Kampf um die Top-Plätze wie schon in Franciacorta sehr spannend ausfallen. Leader Ben Iten aus dem Team Spirit Racing hat mit Lorik Shahinaj (11 Punkte hinter dem Führenden) und seinen beiden Teamkollegen Kimi Prost (14 Punkte zurück) und Joy Allemann (17 Punkte zurück) drei starke Gegner respektive Gegnerinnen. Die Rennen in Franciacorta haben das zumindest eindrucksvoll bewiesen. Iten gewann im Finale erst dank einem beherzten Überholmanöver in der letzten Kurve. Es wird also spannend werden – vor allem, weil die Strecke in 7 Laghi physisch sehr viel von diesen jungen Nachwuchstalenten abverlangt.

Super Mini Prost Allemann Iten Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kampf der Super Minis: Prost, Allemann und Iten © Eichenberger

Ein gutes Dutzend Fahrer hat sich bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2, eingeschrieben. Nimmt man den Zwischenstand nach Franciacorta als Gradmesser gilt Florian Esteve (DEL motorsports) als Favorit. Ganz so eindeutig dürfte die Angelegenheit aber nicht sein. Privatbewerber Bastien Liénard hat beim Auftakt mit zwei zweiten Plätzen eine sehr solide Darbietung geboten. Und selbstverständlich muss man auch Kilian Boss (SWIZZ EVENZZ) auf der Agenda haben. Der ehemalige ASS-Young-Driver war in Franciacorta im Finale der Schnellste, bekam wegen eines Frühstarts aber eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Auch Paolo Castagnetti hat in Franciacorta noch nicht sein ganzes Potenzial ausgeschöpft. Der Neo-Papa gehört in 7 Laghi ebenfalls zu den Sieganwärtern – genauso wie der Berner Kai Perner, im Vorjahr Meisterschaftszweiter bei den Schaltkarts.      

Zur Strecke: 7 Laghi ist bei Fahrern und Teams als Renn- und Teststrecke beliebt, liegt sie doch nur knapp 100 Kilometer südlich von Chiasso. Ganz so schnell und ganz so lang wie Franciacorta ist die Strecke in 7 Laghi nicht. 1256 Meter misst der Rundkurs, der an einem künstlich angelegten See liegt. Die besten Überholmöglichkeiten bieten sich im Infield in den engen Haarnadelkurven 9 und 10. Eine besondere Herausforderung sind die schnellen Rechtskurven im Anschluss an die Zielgerade. Dort kommt es vor allem nach dem Start oft zu harten Positionskämpfen. 7 Laghi ist das Rennen in Italien, das schon am längsten zur Kart-SM zählt. Seit 2015 wird in der Nähe von Pavia gefahren.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in 7 Laghi www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 18. April
09.00-17.30 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 19. April
09.04-09.56 Uhr, Offizielles Training (10 min pro Kategorie)
10.00-10.36 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.45-12.05 Uhr, Rennen 1
12.05-13.15 Uhr, Mittagspause
13.25-14.45 Uhr, Rennen 2
14.45-16.25 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Lienard Esteve Castagnetti myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch in 7 Laghi wieder vorne? Liénard, Esteve und Castagnetti (KZ2) © myrally.ch

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09.04.2026 Information Nr. 2 autobau SKM 2026

Korrektur Technisches Reglement, Art. 10.16 (Mini)

Das Komitee Karting hat an seiner Sitzung vom 01. April 2026 folgende Änderung des Artikels 10.16, Technisches Reglement, Getriebe «Mini», beschlossen:

 

10.16 Getriebe

In der Gruppe 3 müssen alle Ketten und Ritzel vom Typ 219 sein.

Das an der Hinterachse befestigte Kettenrad darf zum Schutz der Kette mit Scheiben abgedeckt werden. Diese dürfen aus Kunststoff oder Verbundwerkstoff bestehen.

Mini               Kupplungsritzel 10 oder 11 Zähne / Ritzel der Hinterradwelle ist frei

MiniXS          Kupplungsritzel 10 oder 11 Zähne / Ritzel der Hinterradwelle ist frei

Allgemeine ASS-Bestimmungen

10.16.a In der Mini-Kategorie ein Ritzel mit 9 Zähnen verwendet werden, sofern deren Montage dem HB entspricht. Die Anzahl der Zähne der Hinterradwellenkrone ist frei wählbar.

 

Diese Änderung erfolgt unter dem Vorbehalt der endgültigen Anerkennung durch die Nationale Sportkommission (NSK).

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07.04.2026 autobau SKM: Bis Sonntag kann man sich noch einschreiben!

Am Sonntag, 19. April, findet in 7 Laghi/Pavia (ITA) der zweite Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Sonntag, 12. April (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link

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07.04.2026 Schweizer Kart-Erfolge bei der IAME Series
Coigny vor Nuetzi IAME 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das war knapp: Coigny siegte im Finale vor Nützi © Archiv Coigny

Schweizer Kart-Erfolge in internationalen Rennserien sind längst nicht mehr aussergewöhnlich. So auch bei der IAME Series Italy in Franciacorta.

Gleich drei Schweizer haben es am Wochenende bei der IAME Series Italy in Franciacorta aufs Podium geschafft. Zwei davon durften sich gar als Sieger feiern lassen. In der Kategorie X30 Mini setzte sich Kimi Prost (10) erfolgreich im Finale durch. Der Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, der in der Woche zuvor auch in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft für Spirit fuhr, übernahm die Führung in der letzten Runde und feierte so seinen ersten Sieg. Etwas weniger Glück hatte Ben Iten (ebenfalls Spirit). Nach Rang 2 im ersten Vorlauf musste sich der Zuger im Finale mit Rang 6 begnügen – und das obwohl er kurz in Führung lag.

Noch erfolgreicher als bei den Minis war man in der Kategorie S125 Junior. Dort gab es aus Schweizer Sicht gleich einen Doppelsieg zu feiern. Auch dort stammte der Sieger Zoltan Coigny aus dem Team Spirit Racing. Platz 2 ging an Elia Nützi aus der Mannschaft von KartBox.ch. Nützi hatte in den Vorläufen mit den Plätzen 5 und 1 die Nase knapp vorne. Im Finale duellierte er sich rundenlang mit Coigny, ehe der junge Mann vom Genfersee im letzten Umlauf dann die Führung übernahm. Mit Laurent Shahinaj als Achter klassierte sich ein weiterer Schweizer in den Top 10.

Bei den Senioren war Julian Brupbacher, 2025 noch Schweizer Kart-Meister bei den X30ern, als Zwölfter der beste Schweizer.

Kimi Prost IAME 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kimi Prost mit der Trophäe für Platz 1 © Instagram #nicoprost

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03.04.2026 Information Nr. 1 autobau SKM 2026

Aussetzung Kategorie OK Senior Saison 2026

Das Komitee Karting hat an seiner Sitzung vom 01. April 2026 die Situation und vor allem das zukünftige Potential möglicher Einschreibungen der Kategorie OK Senior in der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026 eingehend analysiert.

Die Analyse hat ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass in den noch verbleibenden 5 Läufen pro Veranstaltung mindestens 5 Nennungen eingehen werden. Eine kompetitive Durchführung der Kategorie OK Senior ist so nicht gewährleistet.

Das Komitee Karting wird bei der Nationalen Sportkommission (NSK) anlässlich ihrer nächsten Sitzung beantragen, die Kategorie OK Senior für die Saison 2026 auszusetzen.

Unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die NSK ist davon auszugehen, dass die Kategorie OK Senior in keiner Wertung der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026 aufgenommen wird.

OK Senior 2025 7 Laghi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
OK Senior in 7-Laghi 2025 © Eichenberger

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02.04.2026 autobau SKM 2026: Nennungen 7-Laghi offen
7 Laghi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Seit Montag, 30. März 2026 sind die Nennungen zum zweiten Lauf der autobau SKM 2026 in 7-Laghi (Castelletto di Branduzzo) geöffnet.

Nach einem spannenden Start am 29.03.2026 mit der ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft in Franciacorta (s. Video: https://motorsport.ch/de/newscenter/video-aus-franciacorta-ist-online-2) geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits in knapp 3 Wochen findet der zweite Lauf zur autobau SKM 2026 in 7-Laghi (ITA) statt.

Folgende Kategorien sind zur Einschreibung offen: SuperMini, X30 Challenge Switzerland, OK Junior, OK Senior und KZ2.*

Die Einschreibung erfolgt via der Online-Plattform www.go4race.ch. Bitte beachtet, dass pro E-Mail-Adresse nur 1 Person angemeldet werden kann. Wer seine Saisoneinschreibung nicht gemacht hat und sich "Rennen für Rennen" anmelden möchte, kann dies nun aktiv angehen! Wir freuen uns, dich am 19.04.2026 in Italien begrüssen zu dürfen.

*Wir behalten uns vor, bei weniger als 5 Nennungen für eine Kategorie diese auszusetzen.

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31.03.2026 Video aus Franciacorta ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende im italienischen Franciacorta ihren ersten Lauf der Saison 2026 ausgetragen. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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31.03.2026 Vergabe von iRacing-Codes ab sofort gestoppt

Aufgrund dessen, dass ein Deutscher Online-Streamer «Werbung» für die Gratis iRacing-Codes der FIA (welche u.a. bei Auto Sport Schweiz bezogen werden können) gemacht hat, wurden seit gestern Montag, 30.03.2026, mehrere hundert iRacing-Codes bei Auto Sport Schweiz bestellt.

Dies führt dazu, dass der reguläre Arbeitsbetrieb zum Erlahmen kommt und die zentrale info-Adresse massiv angeschrieben wird (mit bis 20 Mails pro Minute).

Aufgrund dessen und insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass diese Codes in erster Linie für Personen mit einem Wohnsitz in der Schweiz gedacht sind (jeder Landesverband kann für sein Land solche Codes in Anspruche nehmen und vertreiben), wird die Aktion seitens Auto Sport Schweiz bis auf weiteres gestoppt und ausgesetzt.

Es werden keine iRacing Codes mehr an Personen abgegeben, welche keinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Bestellungen werden nur noch akzeptiert, wenn der Antragssteller einen festen Wohnsitz in der Schweiz hat.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

Auto Sport Schweiz

 

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30.03.2026 autobau SKM Franciacorta: Spirit-Festspiele im Land der Schaumweine
X30 Start Helena Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start der X30 Challenge mit Dan Allemann ganz vorne © H. Eichenberger

Zwei Spirit-Fahrer haben beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen Franciacorta auf der ganzen Linie überzeugt: Aurelio Longhitano bei den Junioren und Dan Allemann in der X30 Challenge Switzerland.

Aurelio Longhitano und Dan Allemann sind ihrer Favoritenrolle beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vollauf gerecht geworden. Die beiden jungen Spirit-Piloten haben am ersten Rennwochenende in Franciacorta (ITA) im grossen Stil abgeräumt und je einen «Grand Slam» (Pole-Position, drei Laufsiege und schnellste Rennrunde) erzielt. Und das trotz starker Konkurrenz. Aber alles der Reihe nach.

Der 12-jährige Longhitano aus Mörigen am Bielersee setzte sich im Qualifying der OK Junioren erfolgreich gegen seine Teamkollegen Zoltan Coigny und Alejandro Campos durch. Dasselbe Bild bot sich danach in den Vorläufen – Longhitano war zwar ständig unter Druck, liess sich aber nicht ins Boxhorn jagen und fuhr so die ersten beiden Saisonsiege ins Trockene. Im Finale hätte es – mit Coigny im Nacken – vermutlich ähnlich ausgesehen. Aber der junge Mann vom Genfersee, der die Schweiz in der FIA Academy vertritt, kam im Gedränge der ersten Kurve vom rechten Weg ab und musste sein Kart hinterher abstellen. Sehr viel entspannter hatte es Longhitano danach nicht. Nun machte der 14-jährige Campos aus Vuiteboeuf Jagd auf seinen Stallgefährten. Doch wieder blieb Longhitano cool und überquerte die Ziellinie nach 19 Runden als Erster – vor Campos, der als Zweiter sein bisher bestes Ergebnis in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft feiern durfte. Platz 3 ging nach einer starken Leistung (zwei Mal Fünfter in den Vorläufen) an Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless Karts. Auch für ihn war dieser dritte Rang der erste Podestbesuch im Rahmen eines Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Einen versöhnlichen Abschluss gab es auch für Aaron Buhofer. Nachdem der amtierende Super-Mini-Meister im ersten Vorlauf schon in der Aufwärmrunde von der Strecke kreiselte, machte er mit Platz 5 (hinter dem italienischen Gastfahrer Leonardo Lanza) und einer feinen Aufholjagd auf sich aufmerksam.

OK Junior Campos Longhitano Fricker myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Junior-Podest mit Campos, Longhitano und Fricker © myrally.ch

Mit einem etwas deutlicheren Vorsprung als Longhitano sicherte sich Dan Allemann (14) seine drei Laufsiege beim Auftaktrennen der X30 Challenge Switzerland. Eklatant war vor allem sein Vorsprung im Qualifying. Zwei Zehntelsekunden sind in der Kategorie, in der Einheitsmotoren von IAME zum Einsatz kommen, eine halbe Welt. Hinter Allemann, der sich danach weder in den Vorläufen, noch im Finale eine Blösse gab, sicherten sich Elias Lehmann (ebenfalls Spirit) und Michael Müller (Virtus Motorsport) jeweils die Plätze 2 respektive 3. Für Letzteren war der dritte Rang eine Bestätigung seiner starken Leistung aus dem Vorjahr (damals noch bei den Senioren). «Es freut mich sehr, dass ich mit all diesen jungen Burschen mithalten konnte», sagt der 26-jährige «Oldie», der in den Vorläufen mit dem einen oder anderen sehenswerten Überholmanöver den Beweis erbrachte, dass ein leicht fortgeschrittenes Alter noch lange kein Hindernis sein muss… Nicht ganz nach vorne reichte es beim ersten Rennen für Alexis Genolet (5., 5., 4.), Neil Russell (4., 4., 6.) und Gauthier Sanjuan (8., 6., 5.). Ein Wochenende zum vergessen erlebte X30-Neuling Nicola Mateo Frigg aus dem Team UBIQ Racing. Im Quali noch Zweitschnellster hinter Allemann versagte im ersten Vorlauf der Anlasser. Im zweiten Vorlauf bremste ihn dann ein defekter Pleuel ein. Und in Rennen 3, als wäre es nicht schon genug des «Bösen», gab die Kerze ihren Geist auf.

Für etwas mehr Abwechslung unter den Top 3 sorgten die Super Minis. Im Qualifying überraschte Joy Allemann, die Tochter von Spirit-Teamchef Kenn Allemann, ihre männlichen Kontrahenten mit der Pole-Position. Und beinahe hätte sie auch den ersten Vorlauf gewonnen. Bis Rennhälfte lag die Elfjährige noch vorne, dann wurde sie aus den Top 3 verdrängt und schliesslich noch in eine Kollision mit Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, verwickelt. Der Sieg im ersten Vorlauf ging an den britischen Gastpiloten Michael Fineas – vor Ben Iten, Spirit-Teamkollege von Joy Allemann. Im zweiten Vorlauf drehte der Zuger Iten den Spiess um. In der letzten Runde kassierte er Fineas. Weil es aber zwischen den beiden zur Berührung kam und dabei Itens Frontspoiler eingedrückt wurde, fiel Ben aufgrund einer 5-Sekunden-Strafe von Platz 1 auf Platz 5 zurück. Im Finale sicherte sich Iten – wieder in der letzten Runde – dann doch noch den Sieg. Fineas wurde Zweiter, Prost Dritter. Für Allemann endete das Rennen auf Rang 4 vor Lorik Shahinaj, der in beiden Vorläufen mit Platz 3 eine beeindruckende Leistung zeigte.

Super Mini Iten Fineas Prost Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Kampf um die Spitze bei den Super Minis © Eichenberger

Knapp an einem «Grand Slam» vorbei schrammte Florian Esteve (DEL motorsports) bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2. Der 18-jährige Walliser gewann alle drei Rennläufe – jeweils mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Esteve, der im vergangenen Jahr Dritter in der KZ2 wurde, auf die neue Saison von Birel- auf CRG-Chassis wechselte, fuhr in beiden Vorläufen vorne weg. Im Finale hatte er etwas länger zu beissen, ehe er einen Weg vorbei an Kilian Boss fand. Allerdings hätte Esteve auch mit Platz 2 vorlieb nehmen können. Denn Boss bekam wegen eines Frühstarts fünf Strafsekunden aufgebrummt. Das warf den ehemaligen Young Driver auf den undankbaren vierten Platz zurück – hinter Privatbewerber Bastien Liénard und Neo-Papa Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse). Letzterer verlor Platz 2 kurz vor Rennende an Liénard. Darüber machte er sich allerdings weniger Gedanken als über den Rückstand auf Esteve. «Der ist uns pro Runde eine Zehntelsekunde davongefahren.» Ganz zur Freude der beiden Gebrüder Luyet – die, wie es scheint, einen nächsten Rohdiamanten gefunden zu haben.

Und so geht es weiter:
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Esteve Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
KZ2-Pilot Florian Esteve: drei Rennen, drei Siege © Eichenberger

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26.03.2026 Vorschau autobau SKM Franciacorta: Neues Jahr, neues Glück!
X30 Start Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Sonntag beginnt in Franciacorta die neue Saison © Eichenberger

Am Sonntag, 29. März, beginnt in Franciacorta (ITA) die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Neben vielen bekannten Gesichtern sind auch zahlreiche neue Piloten dabei. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt.

175 Tage sind seit dem letzten Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vergangen. Am Sonntag, 29. März, geht es endlich wieder los. Im italienischen Franciacorta steht der erste Lauf 2026 auf dem Programm. 64 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für das erste Rennen eingeschrieben. Damit liegt man unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Doch das hat seine Gründe. Ein Team (Innovate Competition), das in den letzten Jahren zahlreiche Siege und Podestplätze in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gefeiert hat, fehlt gänzlich. Dazu haben allein sechs Piloten auf diese Saison den Schritt von der Schweizer Kart-Meisterschaft in den Automobilsport gewagt. Und andere – das gehört halt auch dazu – haben ihr Hobby an den Nagel gehängt. Nichtsdestotrotz sind wieder neue Fahrer und Fahrerinnen dazugestossen. Und die Felder, die in Franciacorta am Start stehen, sind qualitativ hochwertig. Einziger Wermutstropfen: Die Kategorie OK Senior wird beim Saisonauftakt aufgrund der bescheidenen Anzahl von Anmeldungen fehlen. 

Das bestbesetzte Feld bietet wie in der Vergangenheit die X30 Challenge Switzerland. 28 Piloten und Pilotinnen werden in Franciacorta um den Sieg fahren. Darunter einige Hochkaräter wie beispielsweise Vorjahressieger Dylan Turri (18). Der Tessiner startet für das Blackhawk Racing Team und hat 2025 auf seiner Lieblingspiste einen «Grand Slam» (Pole-Position, schnellste Rennrunde, drei Laufsiege) gefeiert. Auch der Vorjahreszweite von Franciacorta, Elias Lehmann, ist wieder am Start. Der 15-jährige Genfer ist einer von neun Fahrern aus dem Team Spirit Racing und damit auch Teamkollege von Dan Allemann. Der Sohn von Teambesitzer Ken Allemann tritt im Rahmen der Schweizer Meisterschaft zwar zum ersten Mal in der X30 an, wird aber aufgrund seiner enormen internationalen Erfahrung sehr schwer zu schlagen sein. Mehr als ein Auge sollte man auch auf das LKM-Duo werfen. Young-Driver-Gewinner Timéo Ruppen wird mächtig Gas geben müssen, wenn er seinen schnellen Teamkollegen Alexis Genolet hinter sich behalten will. Gleiches gilt bei UBIQ Racing. Der Zürcher Neil Russell wird alle Hände voll zu tun haben, seinen um zwei Jahre jüngeren Stallgefährten und Kantonsrivalen Nicola Mateo Frigg zu bügeln.    

OK Junior Coigny Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zoltan Coigny zählt bei den OK Junioren zu den Favoriten © Eichenberger

Spannend wird es auch bei den OK Junioren werden. 17 Fahrer sind dort eingeschrieben. Zu den absoluten Top-Kracks zählen auch hier zwei Spirit-Piloten: die beiden Zwölfjährigen Aurelio Longhitano und Zoltan Coigny. Beide haben auch schon bei internationalen Rennen ihre Klasse bewiesen. Longhitano zuletzt bei der Super Masters Serie der WSK, Coigny beim Saisonauftakt der Champions of the Future. Wie rasant schnell sich im Kartsport alles entwickelt und warum manche Kategorien so genannten Wellenbewegungen unterliegen, lässt sich an den OK Junioren bestens erkennen. Von den Top 10 aus dem Vorjahr ist nur Alejandro Campos übrig geblieben. Der Rest ist «weitergezogen» oder hat aufgehört. Gespannt darf man auch auf das OK-Debüt im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft von Aaron Buhofer sein. Der Spirit-Pilot hat im vergangenen Jahr den Titel bei den Super Minis geholt. Jetzt misst er sich in der nächsthöheren Kategorie mit der Konkurrenz.

Wie bei den Junioren wurde das Feld auch bei den Super Minis, den Acht- bis Zwölfjährigen, neu zusammengestellt. Von den letztjährigen Piloten, die den Grossteil der Saison bestritten haben, ist nur Ben Iten übrig geblieben. Dem Zehnjährigen deshalb die Favoritenrolle zuzuschieben, wäre nicht ganz fair. Aber der junge Zuger hat im vergangenen Jahr – obwohl der Jüngste – schon beeindruckende Ergebnisse geliefert. Aus Mangel an Erfahrungswerten der Konkurrenz formulieren wir es mal vorsichtig so: Wer Iten schlägt, hat im Kampf um die Meisterschaft sicher ein Wörtchen mitzureden. Vielleicht gelingt dies ja der elfjährigen Joy Allemann. Oder Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost. Wir sind über den Ausgang des ersten Rennens jedenfalls genauso gespannt wie vermutlich die Eltern der jüngsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft.

Super Mini Iten Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ben Iten: Erst zehn, aber schon bald ein Champion? © Eichenberger

Selbst in der Kategorie KZ2, bei den Schaltkarts, gab es diverse Wechsel. Nimmt man den Endstand von 2025, so müssten der Gesamtzweite Kai Perner und der Gesamtdritte Florian Esteve die Sache unter sich ausmachen. Doch der Zweikampf Birel- gegen CRG-Chassis wird vermutlich nicht nur von diesen beiden Fahrern ausgetragen. Neuling Emilien Koestner (CRG) oder Routinier Kilian Boss (Swizz Evenzz) werden sicher etwas dagegen haben. Und dann ist da noch ein alter Bekannter, der nach einer «Babypause» zurückkehrt: Paolo Castagnetti. Der im Tessin wohnhafte und inzwischen immer besser Deutsch sprechende Schaltkart-Spezialist muss man immer auf der Rechnung haben – sofern das Material hält. Also: Auch hier ist Spannung angesagt. Und wer weiss: Vielleicht steigt die Zahl der Teilnehmende für das zweite Rennwochenende in 7 Laghi (19. April) nochmals etwas an. Denn einen besseren Kalender mit sechs Rennen, vier davon auf italienischen Top-Rennstrecken, kann man sich eigentlich nicht ausmalen.

Zur Strecke: Mit dem Autodromo, welches das grösste Porsche Experience Center weltweit beherbergt, und der danebenliegenden Kartstrecke ist Franciacorta – auf halbem Weg zwischen Mailand und dem Gardasee – zu einem wahren Rennsport-Mekka geworden. Seit 2021 gastiert die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft auf dem Kartodromo, das mit 1,3 km nicht nur die längste, sondern auch die schnellste Strecke im Kalender bietet. Am Ende der Zielgeraden erreichen die Schaltkarts ein Tempo von nahezu 150 km/h.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Franciacorta www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 28. März
08.30-17.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 29. März
08.24-09.10 Uhr, Offizielles Training
09.17-09.47 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.00-11.20 Uhr, Rennen 1
11.20-12.20 Uhr, Mittagspause
12.20-13.40 Uhr, Rennen 2
13.40-15.20 Uhr, Finalläufe
ca. 16.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Esteve Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Florian Esteve geht in der KZ2 neu mit CRG-Chassis an den Start © Eichenberger

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18.03.2026 autobau SKM: Bis Sonntag kann man sich noch einschreiben!

Am Sonntag, 29. März, findet in Franciacorta (ITA) der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Sonntag, 22. März (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link

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12.03.2026 Kappelen Trophy in Gedenken an «Quim»
Joaquim van Thuyne Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Samstag heisst es in Lyss: We race for «Quim» © Eichenberger

Am Samstag findet in Lyss der erste Lauf zur Kappelen Trophy statt – in Gedenken an den in der Silvesternacht in Crans Montana verstorbenen Joaquim «Quim» van Thuyne.

Der erste Lauf zur Kappelen Trophy 2026 wird unter einem ganz speziellen Motto ausgetragen. Weil der in der Silvesternacht in Crans Montana auf tragische Weise ums Leben gekommene Joaquim van Thuyne (18) eng mit der Kartbahn Lyss verbunden war, wird das Rennen am kommenden Samstag in Erinnerung an ihn stattfinden. «Quim war nicht nur ein talentierter Kartfahrer, sondern auch Teil der Kartfamilie in Lyss», hat der Veranstalter auf Instagram gepostet.

Der Ablauf der Veranstaltung sieht vor, dass um 14:45 Uhr die Familie des Verstorbenen ein paar Worte an die Kartgemeinde richtet und es danach vor den Finalläufe eine Schweigeminute gibt.

Van Thuyne hat seine Karriere im Team Swiss Hutless 2021 in Lyss begonnen und ist in den vergangenen Jahren bei mehreren Rennen zur Kappelen Trophy gestartet. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Sein letztes Rennen in der Schweizer Kart-Meisterschaft bestritt «Quim» in Wohlen 2025 in der X30 Challenge Switzerland. Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren.

Mehr Infos zur Kappelen Trophy gibt es auf diesem Link.

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11.03.2026 Acht Fahrer bestehen Lizenzkurs Karting erfolgreich
Lizenzkurs Karting 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die diesjährigen Teilnehmer des Lizenzkurs Karting in Lyss © Gutjahr

Heute Dienstag haben auf der Kartbahn Lyss acht Kartrennfahrer den Lizenzausbildungskurs von Auto Sport Schweiz erfolgreich bestanden.

Heute Dienstag haben auf der Kartbahn in Lyss acht junge Rennfahrer im Alter von 8 bis 17 Jahren den Lizenzausbildungskurs von Auto Sport Schweiz absolviert. Den Teilnehmern möchten wir – auch im Namen der beiden Instruktoren Kurt Wenger von KartBox.ch und Rennfahrer Samir Ben – herzlich für den erfolgreich bestandenen Kurs gratulieren!

Den Lizenzausbildungskurs Karting bietet Auto Sport Schweiz seit 2015 einmal im Jahr auf der Kartbahn Lyss an. Der Kurs ist nicht für Anfänger gedacht. Er soll helfen, den Umgang mit dem Rennkart zu perfektionieren und die Lizenzqualifikation NATional zu erreichen. Dank wertvollen Tipps der Profis können Fahrtechnik und Fahrsicherheit verbessert werden. Eine Altersbegrenzung für diesen Lizenzausbildungskurs gibt es nicht. In der Regel sind es aber eher jüngere Semester, die von diesem Angebot profitieren.

Die Kosten für den Kurs, der jeweils einmal im Jahr stattfindet, belaufen sich auf CHF 350.- pro Person; vorausgesetzt man bringt das eigene Kart mit. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten.

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10.03.2026 autobau weiter Partner und Namensgeber der SKM
Fredy Lienhard erhaelt ASS Award von Paul Gutjahr Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fredy Lienhard (links) und Paul Gutjahr © Kaufmann

Die autobau Erlebniswelt in Romanshorn hat die Partnerschaft mit Auto Sport Schweiz verlängert und ist damit auch 2026 Namensgeber der autobau Schweizer Kart Meisterschaft.

Seit 2012 ist Fredy Lienhard zuerst mit dem Brand LO (Lista Office) und seit 2016 mit seiner imposanten «autobau Erlebniswelt» in Romanshorn, gemeinsam mit Sohn Fredy Alexander Hauptsponsor der Schweizer Kart-Meisterschaft. 2026 geht man gemeinsam in das 15. Jahr dieser Partnerschaft. «Eine solche Partnerschaft über eine solch lange Zeit aufrecht erhalten zu können, ist aussergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich», sagt Paul Gutjahr, Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz. «Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung auch dieses Jahr geniessen können und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Fredy und seinem Sohn bedanken.» 

Los geht die Meisterschaft 2026 am 29. März in Franciacorta (ITA). Wer sich für den Saisonauftakt noch nicht eingeschrieben hat, kann dies noch bis Sonntag, 22. März (24.00 Uhr) auf www.go4race.ch machen. Bei einer Einschreibung für die komplette Saison ist ein Rennen gratis. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld und sparst so insgesamt 600.- Franken.

Weitere Infos auf www.motorsport.ch

Kart autobau Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die autobau ist auch 2026 Hauptsponsor der SKM © Eichenberger

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06.03.2026 autobau SKM: Jetzt für den Saisonauftakt in Franciacorta einschreiben!
X30 Start Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am 29. März startet die autobau SKM in Franciacorta © Eichenberger

In drei Wochen fällt der Startschuss zur ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026. Melde Dich jetzt an! Schreibst du dich für die gesamte Saison (sechs Rennen) ein, erhälst du die Nenngebühr für ein Rennen geschenkt. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld (du sparst also CHF 600.00). Du fährst in der autobau Schweizer Kart Meisterschaft auf vier absoluten Top-Strecken in Italien, ein Rennen in Frankreich und das Saisonfinale in Wohlen. Es winken über CHF 30'000.00 an Preisgeldern, zahlreiche Sachpreise und Pokale.

Möchtest du nur am ersten Event auf der tollen FIA-WM Strecke von Franciacorta teilnehmen? Kein Problem, du kannst dich auch nur für eine Veranstaltung einschreiben. Du kannst dich auf einer der weltbesten Strecken mit den besten Piloten der Schweiz messen und es werden diverse Gastfahrer aus anderen Nationen am Start stehen. Zeig den Konkurrenten, wer der schnellste Pilot auf dieser tollen Strecke ist und hol dir wichtige Punkte für die Meisterschaft!

Die Einschreibung erfolgt mit diesem Link.

Für die Teilnahme an der kompletten autobau Schweizer Kart Meisterschaft wie auch für das erste Rennen ist der Anmeldeschluss am 22. März 2026, 24h00. Die Einschreibungen für alle weiteren Rennen sind dann jeweils bis 7 Tage vor dem entsprechenden Event möglich.

Der Kalender der autobau Schweizer Kart Meisterschaft:
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. OKtober, Wohlen (SUI)

Weitere Informationen findest du jeweils unter www.motorsport.ch 

Franciacorta Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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02.03.2026 Champions of the Future: Coigny Sieger des ersten Wochenendes
Zoltan Coigny Valencia 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Leistung: Zoltan Coigny siegte in Valencia © Instagram

Sechs Rennen stehen bei der diesjährigen Champions oft he Future Academy auf dem Programm. Das erste davon fand am Wochenende in Valencia statt – mit einem Schweizer Auftaktsieg.

Erst kürzlich durfte der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgeben, dass der 12-jährige Zoltan Coigny die Schweiz bei der FIA Kart Academy 2026 vertreten wird. Am Wochenende hat der Teenager aus Dully (VD) seine Nomination beim Auftakt einer weiteren Academy-Meisterschaft, der Champions of the Future, in Valancia (ESP) restlos bestätigt. In beiden Qualifyings sicherte sich Coigny die Pole-Position. Am Samstag wurde er im ersten Finale Zweiter, am Sonntag stand er ganz oben auf dem Podium. Mit dieser prima Leistung übernahm Coigny auch die Führung im Gesamtklassement bei den OK-N-Junioren. Auf den Rängen 13 und 14 liegen mit Jamie Ehrat und Lorenzo Zucchetto zwei weitere Schweizer.

Einen guten Einstand in der Champions of the Future Academy feierte auch Julian Brupbacher in der Kat. OK-N-Senior. Der Schweizer X30-Meister von 2025 landete nach Platz 18 im ersten Finale am Samstag auf dem fünften Schlussrang am Sonntag. In der Gesamtwertung wird Brupbacher als Zehnter geführt. 

Weiter geht die Meisterschaft Ende Mai im griechischen Thessaloniki. Danach wird in Viterbo (ITA) gefahren, ehe die drei finalen Schlussläufe in den Emiraten stattfinden. 

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24.02.2026 Coigny vertritt die Schweiz in der FIA Academy Trophy Junior
Zoltan Coigny Wohlen 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zoltan Coigny vertritt die Schweiz in der Junior-Academy © Eichenberger

Die Schweiz wird bei der FIA Karting Academy Trophy durch Alexis Genolet (bei den Senioren) vertreten. Bei den Junioren ist die Wahl auf Zoltan Coigny gefallen.

Vor knapp drei Wochen hat der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgegeben, dass Alexis Genolet (15) die Schweiz in der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy bei den Senioren vertreten wird. Nun steht auch fest, wer für die Schweiz bei den Junioren fahren darf: Zoltan Coigny (12) aus Dully (VD).

Im Januar hat Auto Sport Schweiz Kartfahrer- und -fahrerinnen der Jahrgänge 2012-2014 aufgerufen, sich für die FIA Karting Academy Trophy Junior zu bewerben. Unter den Bewerbern hat der Verband unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen einen Bewerber ausgewählt, der die Schweiz bei den drei Rennen in Genk (BEL), Sarno (ITA) und Viterbo (ITA) vertreten darf. Dabei ist die Wahl auf Zoltan Coigny gefallen. Der im Mai 13 Jahre alt werdende Waadtländer hat in der vergangenen Saison als Junior drei von fünf Rennen in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft bestritten, ist international bei zahlreichen IAME-Rennen gestartet und wurde 2024 VEGA-Trofeo-Sieger bei den Minis.

Wir drücken Zoltan schon jetzt die Daumen und wünschen ihm als Schweizer Vertreter bei den drei Rennen viel Erfolg. Los geht die Academy-Saison der Junioren vom 21. bis 24. Mai in Belgien. Details zur Meisterschaft erfahren Sie unter diesem Link.

Zoltan Coigny Wohlen 2025 Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Coigny hat 2025 u.a. die Schweizer Meisterschaft bestritten © Eichenberger

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24.02.2026 Iven Ammann gewinnt ROK Wintercup
Iven Ammann ROK Wintercup 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bravo! Iven Ammann gewann in Lonato den ROK Wintercup

Das vergangene Wochenende war motorsportlich gesehen eher lau. Umso grösser die Freude, dass beim ROK Wintercup in Lonato ein Schweizer bei den Junioren ganz oben stand.

2025 gewann Iven Ammann die Schweizer Kart-Meisterschaft bei den OK Junioren. Am vergangenen Wochenende stand er beim ROK Wintercup in Lonato bei den selbigen ganz oben auf dem Podium. Der Ostschweizer, der wie in der SM auch in der ROK für das Team Innovate Competition fährt, setzte sich im Finale erfolgreich gegen zwei Italiener durch und gewann mit knapp 1,5 Sekunden Vorsprung. Ammann war vom sechsten Startplatz ins Rennen gegangen und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Im achten Umlauf übernahm er die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. «Wir hatten vor dem Rennen noch etwas am Kart verändert», sagt Ammann. «Das hat mir unheimlich viel Vertrauen gegeben. Ich freue mich sehr über diesen Sieg und möchte mich natürlich beim Team und allen, die da mitgeholfen haben, bedanken!»

Ammann hat sich mit diesem Sieg im Wintercup direkt für das ROK-Superfinale 2026 qualifiziert. Dieses findet vom 13.-17. Oktober ebenfalls in Lonato statt.

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09.02.2026 Neue Kart-EM nach Arrive-and-Drive-Modus
Arrive and Drive Karting 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive & Drive-EM durch © FIA

Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. Gesucht sind Junioren (12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA.

Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft nach dem Arrive-and-Drive-Modus. Drei Veranstaltungen sind geplant:

24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville (FRA)
17.-19. Juli, Autodrom Slomczyn (POL)
4.-6. September, Aspar-Circuit Valencia (ESP)

Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen und Kraftstoff sowie die Unterbringung einem Paddock-Zelt.

Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia sind teilnahmeberechtigt.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link. Auf selbigem können sich interessierte Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.

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06.02.2026 Lizenzkurs Karting: Jetzt anmelden!
Kartlizenzkurs 2025 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Im Vorjahr haben neun Piloten ihre Kartlizenz in Lyss gemacht © ASS

Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf der Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit dem Rennkart.

Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs

Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch oder Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung.

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05.02.2026 Genolet vertritt die Schweiz in der FIA Academy Trophy Senior
Alexis Genolet 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Alexis Genolet bestreitet die FIA Academy Senior © Eichenberger

Die Entscheidung ist gefallen: Der Genfer Alexis Genolet (15) wird die Schweiz bei der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy Senior vertreten.

Anfang Januar hat Auto Sport Schweiz Kartfahrer- und -fahrerinnen der Jahrgänge 2009-2012 aufgerufen, sich für die FIA Karting Academy Trophy Senior zu bewerben. Unter den Bewerbern hat der Verband unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen einen Bewerber ausgewählt, der die Schweiz bei den drei Rennen in Valencia (ESP), Mülsen (GER) und Kristianstad (SWE) vertreten darf. Dabei ist die Wahl auf Alexis Genolet gefallen. Der 15-jährige Genfer hat in der vergangenen Saison in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft den zweiten Platz bei den OK Senioren belegt. Parallel dazu gewann er die VEGA Trofeo. Darüberhinaus hat Genolet auch am Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz teilgenommen und dort als Zweiter hinter Sieger Timéo Ruppen einen reifen und sehr soliden Eindruck hinterlassen.

Wir drücken Alexis schon jetzt die Daumen und wünschen ihm als Schweizer Vertreter bei den drei Rennen viel Erfolg. Los geht die Academy-Saison der Senioren vom 7. bis 10. Mai in Spanien. Details zur Meisterschaft erfahren Sie unter diesem Link.

Für die FIA Academy Trophy Junior (Jahrgänge 2012-2014) läuft die Bewerbungsfrist noch bis 13. Februar. Näheres dazu erfahren Sie unter diesem Link.

Alexis Genolet 7 Laghi 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Genolet wurde in der SKM 2025 Zweiter bei den Senioren © Eichenberger

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04.02.2026 autobau SKM: Einschreibung für Saisonauftakt am 29. März offen!
Franciacorta Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Melde dich jetzt für das erste SM-Rennen 2026 an!!!

Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben!

Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der Saison rückvergütet!

Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 2026 sechs Rennen ausgetragen. Hier nochmals die Termine im Überblick:

29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

Bei Unklarheiten oder Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch resp. Tel. +41 (0)31 979 11 11, zur Verfügung.

Franciacorta 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Saisonauftakt findet diesmal in Franciacorta statt © Eichenberger

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30.01.2026 Jos Verstappen: «Max hat im Kart mehr gelernt als im Auto»
Max Verstappen Jos Verstappen 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Verstappens: Vater Jos und Sohn Max © Red Bull Media

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Das Interview mit Jos Verstappen, dem Vater des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen, dürfte vor allem für Eltern von jungen Kartfahrern und Kartfahrerinnen von Interesse sein.

Jos Verstappen (53) hat als Formel-1-Pilot nie die ganz grossen Erfolge feiern können. Zwei dritte Plätze 1994 an der Seite von Michael Schumacher bei Benetton waren die Höhepunkte. Dazu kam ein Feuerunfall in Hockenheim, der ihn über Nacht weltberühmt machte. Als Jos 2003 seinen Formel-1-Helm an den Nagel hängte, war Max sechs Jahre alt und fuhr bereits Kart. Von diesem Zeitpunkt an kümmerte sich Verstappen sr. ausschliesslich um die Karriere seines Sohnes. Wohin diese Karriere führte, ist hinlänglich bekannt. Max Verstappen ist mit 68 GP-Siegen und vier WM-Titeln der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der vergangenen zehn Jahre. Für Sie, liebe Leser und Leserinnen, erinnert sich sein Vater an die Anfänge, erzählt aus dem Nähkästchen und gibt Tipps, worauf Eltern von Kartbuben und -mädchen achten sollen.

Wie alt war Max, als er zum ersten Mal im Kart sass?
Jos Verstappen:
Viereinhalb Jahre.

Hat er dich gedrängt oder hast du ihn zum Kartfahren mitgenommen?
Er rief mich damals an. Er war gerade vier Jahre alt geworden. Ich wollte eigentlich, dass er erst mit sechs Jahren anfängt. Aber er hat sich durchgesetzt.

Das ist sehr früh. Wann hat er sein erstes Rennen absolviert?
Da war er sieben Jahre alt. Es war ein Rennen in den Niederlanden. Da durfte er schon mit sieben fahren.

Hattest du damals schon ein klares Ziel vor Augen oder wolltest du mit deinem Sohn einfach Spass haben?
Wir konnten damals natürlich nicht wissen, wohin uns der Kartsport führen und welche Erfolge Max einfahren würde. Deshalb stand der Spass an erster Stelle. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und diese auch genossen. Wir sind immer mit unserem Bus zu den Rennen gefahren. Das sind sehr schöne Erinnerungen.

Wie viel Druck hast du in dieser Zeit aufgebaut? Man hört immer wieder Geschichten, du seist sehr streng mit ihm gewesen.
Es gibt tatsächlich viele Leute, die sagen, ich sei mit Max nicht nur streng, sondern auch böse gewesen. Max hat das aber selber nicht so empfunden. Natürlich gab es Momente, da war ich zornig auf ihn. Da habe ich mit ihm geschimpft und hin und wieder bin ich auch übers Ziel geschossen. Aber das gehörte halt irgendwie auch dazu. Und einen gewissen Druck braucht es im Kartsport.

Die Frage ist wahrscheinlich: ab welchem Alter?
Bei uns hat sich der Druck definitiv erhöht, als Max anfing, internationale Rennen zu bestreiten. Bis elf fuhr er nur nationale Rennen.

Verstappen CRG Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Max Verstappen (mit Vater Jos) als CRG-Werksfahrer © CRG

Hast du am Anfang als Vater am Kart deines Sohnes geschraubt?
Ja, auch später noch. Ich habe auch die Motoren gemacht. Aber bis zwölf war ich «Mädchen für alles».

Danach hat Max werkseitige Unterstützung bekommen?
Ja, CRG hat ihn unter Vertrag genommen. Von da an wurde es wie gesagt professioneller. Aber ich habe auch damals noch nach den Motoren geschaut.

Wurde deine Erziehung durch das professionelle Umfeld für Max noch strenger?
Nicht unbedingt. Und man kann das auch nicht verallgemeinern. Manche Kinder brauchen in diesem Alter eine strenge Hand, andere nicht. Das ist eine Charakterfrage. Und hat viel mit Disziplin zu tun. Für Eltern ist das schwierig, hier das richtige Mass zu finden.

Was war in diesem Karriereabschnitt von Max besonders wichtig?
Die richtigen Leute um sich herum zu haben.

Das stelle ich mir in einem Sport, der viele Trittbrettfahrer und Schaumschläger anzieht, sehr schwierig vor.
Das ist es auch. Es braucht Zeit, bis man die richtigen Leute um sich geschart hat. Und bis man weiss, wem man vertrauen kann, wer erfolgreich sein will und wer eine Ahnung vom Kartsport hat. In diesem Sport lebt man ständig in einer Abhängigkeit. Du weisst nie, wie gut dein Motor im Vergleich zur Konkurrenz ist. Da Vertrauen aufzubauen, ist sehr schwierig und verlangt viel Menschenkenntnis. Hin und wieder täuscht man sich auch in einer Person. Das sind dann die Enttäuschungen, die man verarbeiten muss. Aber auch die gehören dazu. Und aus diesen Fehlern lernt man.

Max ist zum Ende seiner Kartkarriere auch Schaltkart gefahren. Viele Leute behaupten, dass du dir damit den runden Fahrstil, den es später auch im Auto braucht, kaputt machst. Wie stehst du dazu?
Wenn du das richtige Gefühl dafür hast, ist das überhaupt kein Problem. Max hat hin- und hergewechselt. Er war dadurch nicht langsamer. Er hat sich der Situation angepasst und war in beiden Karts schnell.

Wann hast du als Vater gemerkt, dass Max das gewisse Etwas hat?
Schon sehr früh. Da war er sechs Jahre alt. Da hat er einen grossen Schritt gemacht, hat die Zusammenhänge begriffen und fuhr danach noch schneller. Max hat von seinen ersten 60 Rennen 59 gewonnen. Bei dem einen, das wir nicht gewonnen haben, hatten wir ein Motorenproblem.

Max’ Werdegang hat sich also schon sehr früh abgezeichnet.
Ja, er hatte auch eine Eigenschaft, dass er in den ersten zwei Runden immer schneller war als seine Gegner. Er hat es verstanden, auch aus kalten Reifen möglichst viel Grip herauszuholen. Dadurch hat er sich immer schon zu Beginn der Rennen Vorteile verschaffen können.

Max Verstappen F3 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Max Verstappen stieg vom Kart direkt in die Formel 3 auf © Red Bull Media

Wie wichtig ist es letztendlich, im Kartsport Erfolg zu haben? Hat man Max auf seinem späteren Karriereweg darauf angesprochen?
Es wäre falsch zu sagen, dass der Erfolg nicht wichtig ist. Vor allem ist er für das Selbstvertrauen sehr entscheidend. Du kannst von dir nur glauben, dass du der Beste bist, wenn auch die Ergebnisse stimmen. Du musst Rennen oder Meisterschaften gewinnen, um weiter zu kommen. Aber es ist richtig, dass mit dem Wechsel in den Automobilrennsport die Leute nicht mehr ständig nach deinen Erfolgen im Kart fragen. Du machst da ein neues Kapitel auf und musst dich wieder neu beweisen.

Wie habt ihr das neue Kapitel aufgeschlagen?
Das hat mit dem einen oder anderen Test in einem Zweiliter-Formel-Renault begonnen. Danach hatten wir die Gelegenheit, den Formel 3 aus der damaligen Euroserie zu testen. Dieses Auto war perfekt auf Max zugeschnitten. Er hat sich sofort wohl gefühlt, hat immer wieder betont, dass dieses Auto ähnlich zu fahren sei wie ein Kart. Ausserdem hat es ihm gefallen, dass er bereits mehr Power zur Verfügung hatte als im Formel Renault oder in einem Formel 4. Deshalb haben wir dann die Formel 4 ausgelassen und sind 2014 direkt in die Formel-3-Euroserie eingestiegen.

Würdest du das wieder so machen?
Im Fall von Max – ja. Aber man darf nicht vergessen. Er war damals schon 16. Heute sitzen die Kids schon mit 14 im Rennauto. Da macht es dann vielleicht schon Sinn, wenn sie zuerst Formel 4 fahren, bevor sie in eine Formel 3 gehen.

Zu was tendierst du: Möglichst rasch in den Automobilsport wechseln oder doch noch etwas länger Kart fahren?
Es hat Max gut getan, dass er länger im Kart geblieben ist. Ich bin überzeugt, dass er dort mehr gelernt hat.

Max Verstappen Jos Verstappen 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jos und Max Verstappen haben schon vieles durchgemacht © Red Bull Media

Eine Frage, die auch immer wieder auftaucht: Soll man seine Automobilsportkarriere im Formelsport beginnen oder lieber im Tourenwagen/GT-Bereich?
Ich bin definitiv für den Weg über die Formelsportklassen. Das ist immer noch der beste Ausbildungsweg, auch wenn er tendenziell kostspieliger ist.

Ihr seid im Laufe der Formel-3-Saison dann zu Red Bull gekommen.
Das ist richtig. Und danach ging alles sehr schnell. 2015 fuhr Max schon Formel 1. Das ist sicher aussergewöhnlich. Aber er hat die Chance gekriegt und er hat sie genutzt. Ich muss allerdings auch sagen, dass wir drei Mal bei Red Bull vorstellig wurden. Und wir die ersten Verträge nicht sofort unterschrieben haben. Es ist also auch da wichtig, Vertrauen aufzubauen und Leute um sich zu haben, die einen unterstützen, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Hast du selber Sponsoren suchen müssen?
Im Kart mussten wir keine Sponsoren suchen. Als er zu CRG kam, genoss er Werksunterstützung. Für die Formel 3 haben wir dann auch ein paar Sponsoren gebraucht. Das war aber vor mehr als zehn Jahren. Der Rennsport ist inzwischen noch teurer geworden. Schon allein eine Kart-Saison kostet deutlich mehr als zu unserer Zeit.

Wie weit kommt man heutzutage noch ohne fremde Unterstützung?
(Überlegt lange.) Wenn einer richtig gut ist, dann kommt er auch heute noch weiter. Aber er oder sie muss schon was Spezielles haben.

So wie dein Sohn. Jos, Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Spass bei deinen Rallyes!

Jos Verstappen Rallye Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jos Verstappen lässt es heute bei Rallyes fliegen... © Red Bull Media

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28.01.2026 Seriengründer gewinnt erste Schweizer Mietkart-Meisterschaft
Schweizer Mietkart Meisterschaft Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Trophy Racing fährt unter anderem auch in Wohlen © Trophy Racing

Es gibt sie seit 2021. Im Vorjahr wurde die Trophy Racing unter dem Patronat von Auto Sport Schweiz als offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft ausgeschrieben. Erster Schweizer Meister wurde Seriengründer Michael Eising.

Für knapp 2000 Franken eine Saison Kart fahren? Was unvorstellbar klingt, ist tatsächlich möglich. Natürlich sprechen wir hier nicht vom «professionellen» Kartsport – mit Rennkarts. Aber seit letztem Jahr gibt es eine offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft. Trophy Racing nennt sie sich. Entstanden ist sie 2021. Im Vorjahr hat sie unterm Patronat von Auto Sport Schweiz erstmals den Titel «Schweizer Meister» vergeben dürfen. Dieser ging an Michael Eising, Fahrer und Gründer der Trophy Racing. Platz 2 errang Walter Sieber aus dem Team KST Vorarlberg. Dritter wurde Eisings Teamkollege David Emch.

Gefahren wurde in vier verschiedenen Kategorien (plus eine Gäste-Kategorie). Neun Rennen standen auf dem Programm. Auch dieses Jahr wird die Trophy Racing wieder an den Start gehen – wieder mit neun Veranstaltungen; allesamt auf Schweizer Boden. Interessierte können sich auf https://www.trophyracing.ch/de/ informieren. Auto Sport Schweiz wird die offizielle Schweizer Mietkart-Meisterschaft im nächsten Magazin (erscheint am 20. März) im Detail vorstellen. Das Ziel ist es, den Kartsport in der Schweiz breiter aufzustellen und neue Fahrer und Fahrerinnen (auch für «höhere» Aufgaben) zu gewinnen.

Top3 Schweizer Mietkart Meisterschaft 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Top 3 von 2025: Walter Sieber (l.), Michael Eising u. David Emch © Trophy Racing

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21.01.2026 FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012-2014 gesucht
Dan Allemann Academy 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA Junior-Academy...

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden.

Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014.

Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: info@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur einen Piloten mit Schweizer Lizenz (INTernational) melden
  • Das Nenngeld beträgt EUR 5’000.- und ist vom Piloten bzw. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung zu bezahlen
  • Die gesetzlichen Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können

Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026:

21.–24. Mai, Genk (BEL)
2.–5. Juli, Sarno (ITA)
8.–11. Oktober, Viterbo (ITA)

Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link.

Frigg Fia Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA

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14.01.2026 «RENNSPORT SCHWEIZ» ab 6. Februar erhältlich
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
«RENNSPORT SCHWEIZ» ist ab 6. Februar erhältlich

Für all die, die es kaum erwarten können: Nach etwas längerem Anlauf ist «RENNSPORT SCHWEIZ» ab dem 6. Februar wie üblich nach der Buchvernissage (nur für geladene Gäste) erhältlich. Wer möchte, kann sein Exemplar unter diesem Link bereits vorbestellen.

«RENNSPORT SCHWEIZ» erscheint zum 30. Mal im AKTIV VERLAG. Insgesamt ist es die 42. Ausgabe seit 1984. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.

Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von «RENNSPORT SCHWEIZ». Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift-und des historischen Motorsports. Und sogar von der Schweizer Simracing-Meisterschaft. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.

Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit mehr als 500 Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor dieser Zeilen. Unterstützt wurde er bei der diesjährigen Ausgabe von den Gastautoren Werner J. Haller, Peter Wyss und Elio Crestani.

Rennsport Schweiz innen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein kleiner Vorgeschmack aus dem «Innern» des Buches
Screenshot 140 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 141 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Screenshot 142 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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12.01.2026 autobau SKM 2026: Prov. Reifenvergabe

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat die Reifenvergabe für das Jahr 2026 diskutiert und einen Vorschlag (siehe Download) zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.

Der provisorische Vorschlag ist gültig unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK.

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09.01.2026 Gesucht wird: Senior-Fahrer für FIA Karting Academy Trophy
FIA Karting Academy Trophy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Welcher Senior-Fahrer hat Interesse mitzumachen? © FIA

Die FIA führt dieses Jahr bei den Senioren eine Karting Academy Trophy durch. Über den Verband Auto Sport Schweiz kann ein Teilnehmer resp. eine Teilnehmerinnen mitmachen. Wer Jahrgang 2009, 2010, 2011 oder 2012 ist, kann sich bei ASS bewerben.

Die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) schreibt für 2026 eine FIA Karting Academy Trophy Senior aus. Für die Teilnahme können sich Piloten mit den Jahrgängen 2009, 2010, 2011 und 2012 bewerben.

Die Bewerbungen resp. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis am 31. Januar 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: David Scarnà, Sachbearbeiter Karting, Auto Sport Schweiz, scarna@motorsport.ch Idealerweise werden diese mit den erzielten Resultaten (National wie International) der Saison 2025 ergänzt. Folgende Punkte gilt es speziell zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur 1 Pilot mit Schweizer Lizenz (INTernational) anmelden (pro Nation 1 Pilot).
  • Die Nenngebühren belaufen sich auf € 5'000.00 und müssen vom Piloten resp. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung bezahlt werden.
  • Die Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein.
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können.

Der Kalender der FIA Karting Academy Trophy Senior 2026 sieht wie folgt aus:
7. bis 10. Mai, Chiva-Valencia (ESP)
11. bis 14. Juni, Mülsen (GER)
30. Juli bis 2. August, Kristianstad (SWE)

Die sportlichen Reglemente für die FIA Academy Trophy Senior 2026 finden Sie unter diesem Link. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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05.01.2026 Auch Schweizer Kartfahrer unter den Opfern von Crans Montana
Joaquim van Thuyne Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joaquim van Thuyne, 2007–2026

Bei der unfassbaren Tragödie in Crans Montana ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer gestorben. Der Verband Auto Sport Schweiz spricht Joaquims Familie sein aufrichtiges Beileid aus.

Leider müssen wir das Jahr 2026 mit einer sehr, sehr traurigen Mitteilung beginnen. Bei der Tragödie in Crans Montana (VS), die Stand heute 40 Todesopfer gefordert hat, ist mit Joaquim van Thuyne (18) auch ein junger Schweizer Kartfahrer ums Leben gekommen.

Van Thuyne bestritt zuletzt im Rahmen der Schweizer Kart-Meisterschaft das Rennen in Wohlen und wurde dort im Finale der stark besetzten X30 Challenge Switzerland Zehnter. Seine Karriere startete der Fahrer aus dem Team Swiss Hutless 2021 in Lyss, wo er in den vergangenen Jahren mehrere Rennen zur Kappelen Trophy absolvierte. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Dort fiel der junge Mann aus Lutry (VD) durch sein stets freundliches und vorbildliches Auftreten auf.

Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren. Gegenüber ASS meinte er im Rahmen des YDP: «Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich nur noch Kart fahren oder Fussball spielen soll. Im Moment macht mir beides Spass. Und in beiden Fällen brauchst du ein gutes Team um dich herum. Weil der Kartsport aber nicht gerade günstig ist, muss ich dort halt von Rennen zu Rennen schauen, wie es weiter geht.»

Gemeinsam mit Mannschaftskollegen verbrachte Joaquim die Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans Montana. Die Nachwuchs-Equipe des FC Lutry hatte über die Festtage einen Team-Ausflug in den Walliser Nobelort unternommen. Mehrere Mitglieder der Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren befanden sich während des Brandes im Innern der Bar.

Der Verband Auto Sport Schweiz spricht nicht nur Joaquims Familie, sondern allen Betroffenen dieser unfassbaren Tragödie in der Silvesternacht sein Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei Joaquims Eltern, seinen beiden älteren Schwestern, seinen Freunden und Verwandten.

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09.12.2025 Rückblick auf die autobau SKM-Saison 2025

Die Highlights des Jahres! Ein Rückblick auf die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 made by https://www.racingvisuals.ch/

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04.12.2025 Champions of the Future Academy: Drei Schweizer auf dem Podium!
Baettig Allemann Tamm Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Schweizer Nachwuchs macht Freude! Bättig (1.), Allemann (3.) und Tamm (3.) auf dem Podium in Al Forsan © Champions of the Future Academy

Kleines Land – grosse Erfolge! Die Schweiz muss sich im internationalen Kartsport nicht (mehr) verstecken. Beim Finale der Champions of the Future Academy in Al Forsan (UAE) standen Gleich drei Schweizer auf dem Podium!!!

Spirit-Teamchef Ken Allemann brachte es auf den Punkt: «Die Schweiz ist ein kleines Land, hat aber viele junge, talentierte Rennfahrer.» Wenn es noch einen Beweis dafür brauchte, dann war das Finalrennen der Champions of the Future Academy in Al Forsan (UAE) geradezu ideal. Beim sechsten und letzten Lauf zur diesjährigen Future-Academy-Meisterschaft standen gleich drei Schweizer respektive Schweizerinnen auf dem Podium.

Bei den OK-N-Junioren hat Albert Tamm (13) einmal mehr sein grosses Talent unter Beweis gestellt. Den dritten Rang im Finale holte der junge Tessiner in der letzten Runde. In der Gesamtwertung landete Tamm auf Rang 10 – allerdings absolvierte der ehemalige Schweizer Super-Mini-Meister nur fünf von sechs Rennen.

Noch besser machte es Chiara Bättig (15). Die Red-Bull-Juniorin sicherte sich in Al Forsan den Finalsieg bei den OK-N-Senioren. Mit einer starken Leistung am letzten Wochenenden sicherte sie sich Platz 2 in der Meisterschaft – und war damit auch die beste Dame im Feld. Mit Dan Allemann (14) komplettierte ein weiterer Schweizer das Podium als Dritter. Allemann fuhr nur dieses eine Rennen in der Champions of the Future Academy, katapultierte sich aber mit 125 Punkten an einem Wochenende auf einen Schlag (zwei Zähler mehr als Bättig) auf Rang 16 der Meisterschaft.

Mit Marlon Bayer (16) landete beim letzten Rennen in der Wüste ein weiterer Schweizer auf Rang 6 im Finale und Rang 7 im Schlussklassement der Senioren. Bester Mini-Pilot war Lorenzo Zucchetto, der in der Endabrechnung Fünfter wurde.

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25.11.2025 Regen stoppte Gamas Aufholjagd
Diego Gama Malaysia 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diego Gama vertrat in Malaysia die Schweiz beim... © Eichenberger/FIA

X30-Pilot Diego Gama hat die Schweiz beim FIA Karting Arrive&Drive World Cup in Malaysia vertreten. Mit Platz 16 war der Genfer nicht zufrieden, aber trotzdem dankbar für die Erfahrung, die er machen durfte.

Diego Gama (17) hat die Schweiz beim FIA Karting Arrive&Drive World Cup in Malaysia vertreten. Der UBIQ-Pilot aus Meyrin bei Genf hat seine Sache in den drei Quali-Vorläufen sehr gut gemacht. Dank soliden Leistungen belegte er die Plätze 6, 6 und 9 in seiner Gruppe. Damit startete er im Finale von Platz 10. Nach einem guten Start konnte er vorerst seine Position halten, doch schon nach den ersten Runden wurde es für den Sechsten der diesjährigen autobau Schweizer Kart-Meisterschaft (X30) schwierig. «Mein Tempo nach den ersten Runden war nicht so stark, wie ich es mir gewünscht hatte, sodass ich härter kämpfen musste, um meine Position zu verteidigen. In einem dieser Kämpfe wurde ich nach aussen gedrängt und fiel auf Platz 16 zurück. Dort machte ich weiter Druck, aber dann fing es an zu regnen und das Rennen wurde vorzeitig abgebrochen.»

Der 16. Schlussrang unter 26 gestarteten Finalisten bei den Senioren war nicht das, was sich Gama bei seinem Rennen in Malaysia erhofft hatte. «Aber ich bin dennoch stolz auf meine Leistung und alles, was ich an diesem Wochenende gelernt habe. Ich möchte mich bei meinem Team und insbesondere bei Teamchef Nini Räber für seinen grossartigen Einsatz bedanken. Ausserdem auch ein Dankeschön an Auto Sport Schweiz für das Vertrauen und dafür, dass der Verband mir diese Gelegenheit gegeben hat.»

FIA Arrive Drive Malaysia Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...FIA Karting Arrive&Drive World Cup © FIA

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21.11.2025 Lizenzgesuch 2026
Lizenzgesuche 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Ab sofort erhalten alle Piloten (REG/NAT/INT), die im Jahr 2025 eine aktive Lizenz hatten, das vorausgefüllte Lizenzgesuch für 2026 per Post. Die Antragsformulare können ab sofort auch per E-Mail oder telefonisch auf der Geschäftsstelle bestellt werden: info@motorsport.ch oder 031 979 11 11.

Die Lizenzformulare für die Kollektivbewerber, LOC-Jahreslizenz, Trainingslizenz, SIM-Racing oder IT-D1 Lizenz sowie für Kommissarlizenzen stehen ab dem 01. Dezember 2025 hier zum Download zur Verfügung: https://motorsport.ch/de/autosport/lizenzen-reglemente-formulare .

Wer noch für die Saison 2025 eine Lizenz beantragen muss oder die aktuelle Lizenzstufe für die laufende Saison anpassen will, hat die Möglichkeit, dies bis am 30.11.2025 zu tun.

Die Lizenzen für 2026 werden frühestens ab Anfangs/Mitte Dezember ausgestellt.

Für sämtliche Fragen zu den Lizenzen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Auto Sport Schweiz

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21.11.2025 So sehen die Kalender 2026 aus
Kalender 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Kalender der vier Schweizer Meisterschaften stehen © Eichenberger

Rechtzeitig zum heute in Bern stattfindenden «Dîner des Champions» gibt es die Rennkalender 2026. Fangen wir an bei den Bergrennen. Dort sind acht Rennen geplant. Der Auftakt findet (diesmal wieder solo!) in Hemberg statt.

6./7. Juni, Hemberg
13./14. Juni, La Roche – La Berra
28. Juni, Reitnau
25./26. Juli, Ayent – Anzère
14.-16. August, St.Ursanne – Les Rangiers
29./30. August, Oberhallau
12./13. September, Gurnigel
19./20. September, Châtel-St-Denis – Les Paccots

In der Schweizer Slalom-Meisterschaft stehen dank der Rückkehr von Romont erstmals seit längerer Zeit wieder acht Rennen auf dem Programm. Bière und Ambri werden wieder als Doppelveranstaltungen ausgetragen. Die Testtage in Ambri finden am 27./28. März statt.

4./5. April, Romont
18./19. April, Frauenfeld
25. April, Bière 1
26. April, Bière 2
2. Mai, Ambri 1
3. Mai, Ambri 2
16./17. Mai, Bure
20./21. Juni, Chamblon

Der Rallye-Kalender 2026 ist gegenüber diesem Jahr unverändert. Wieder stehen fünf Rallyes auf der Agenda (ohne Streichresultat!) – mit einem Gastauftritt im Burgund.

27./28. März, Critérium Jurassien
28.-30. Mai, Rallye du Chablais
10.-11. Juli, Rallye de Bourgogne-Côte Chalonnaise (FRA)
18./19. September, Rally del Ticino
29.-31. Oktober, Rallye International du Valais

Auch die Termine für die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft stehen fest. Statt wie bisher fünf Rennen, werden 2026 sechs Rennen ausgetragen. Zurück im Kalender ist Levier (FRA). Und Wohlen bildet 2026 wieder das Saisonfinale.

29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

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17.11.2025 autobau SKM: Gelungener Abschluss einer spannenden Saison
Kart Meisterfeier 2025 alle Meister Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das sind die sechs Kart-Meister 2025: Aaron Buhofer (Super Mini), Iven Ammann (OK Junior), Levi Arn (KZ2), Georgyi Zasov (OK Senior), Julian Brupbacher (X30 Challenge Switzerland) und Kastriot Zulfija (KZ2 Master) © myrally.ch

Gestern Sonntag wurden im «Trafo Baden» die Schweizer Kart-Meister ausgezeichnet. In sechs Kategorien wurden die Pokale für die Besten des Jahrgangs 2025 vergeben.

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 hat auch dieses Jahr unterhaltsamen und spannenden Sport auf hohem Niveau geboten. Dass am Ende des Jahres die Besten der sechs Kategorien ausgezeichnet werden, ist natürlich Ehrensache. Der Rahmen für die diesjährige Meisterschafts-Feier bot wie im Vorjahr das «Trafo Baden».

Bei den Jüngsten, den Super Minis, durfte Aaron Buhofer vom Team Spirit Racing den grössten Pokal in Empfang nehmen. Der 13-jährige Birmensdorfer setzte sich in seiner Kategorie souverän gegen Nicolas Yerly (Swiss Hutless) und Romeo Epifanio (Innovate Competition) durch. In der Kategorie OK Junior war es Iven Ammann vom Team Innovate Competition, der sich über seinen ersten Meistertitel freuen durfte. Der 14-jährige Thurgauer hielt in seiner Kategorie trotz viel Pech im letzten Rennen dem Druck von Super-Mini-Vorjahresmeister Nicola Mateo Frigg (UBIQ Racing) stand. Platz 3 bei den Junioren sicherte sich Privatbewerber Marc Müller.

Kart Meisterfeier 2025 Gutjahr Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Paul Gutjahr begrüsste die geladenen Gäste zur Meisterfeier © myrally.ch

Ein verdienter Meister ist auch Julian Brupbacher (ebenfalls Spirit Racing). Der bald 17-Jährige aus Payerne liess im teilnehmerstärksten Feld der X30 Challenge Switzerland gegen Samuel Ifrid (UBIQ), der zum dritten Mal hintereinander Zweiter wurde, und Dylan Turri (Blackhawk Racing) nichts anbrennen und durfte in Baden den grössten Pokal in die Luft stemmen. Eine äusserst knappe Entscheidung gab es bei den OK Senioren. Dort behielt in einem super spannenden Finish Georgyi Zasov (MH Racing) die Oberhand gegen Alexis Genolet (LKM Racing) und Samuel Schär (UBIQ Racing). Die Top 3 lagen nach fünf Rennen gerade mal zwölf Punkte auseinander.

Bei den Schaltkarts, in der Kategorie KZ2, gewann Levi Arn (Swizz Evenzz) souverän vor Privatbewerber Kai Perner und Florian Esteve (Karting Team Saeba) den Titel. Arn, der im nächsten Jahr Formel 4 fährt, hat die Meisterschaft regelrecht dominiert. Von den möglichen 375 Punkten holte er in dieser Saison 361 – das ist neuer Rekord. In der Subkategorie KZ2 Master (für Fahrer über 30) sicherte sich der Walliser Kastriot Zulfija (Karting Team Saeba) den Titel – vor Marc Arn (Swizz Evenzz) und Privatbewerber Kevin Wälti.

Die Auszeichnung für die schnellste Kart-Dame des Jahres sicherte sich Emilia Pauli (Spirit Racing). Platz 2 in der Damenwertung ging an ihre fünf Jahre jüngere Teamkollegin Joy Alleman, Dritte wurde Sofia Duvivier Dit Sage vom Karting Team Saeba.

Kart Meisterfeier 2025 KZ2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Levi Arn (Mitte) wurde nicht nur KZ2-Meister, er war auch Rookie des Jahres bei den Schaltkarts und stellte einen neuen Punkterekord auf © myrally.ch

Insgesamt wurden für alle Kategorien 30'000 Franken Preisgeld ausgeschüttet. Begrüsst wurde die Schweizer Kart-Gemeinde von Paul Gutjahr, Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz. Für die Sportliche Auflockerung des Programms sorgte BMX-Profi Den Hennig, die Nummer 10 der Weltrangliste. Neben den zahlreichen Pokalen gab es bei der diesjährigen Meisterfeier auch eine Tombola. Der Preis, eine Reise zu einem DTM-Rennen für zwei Personen – gesponsert von GAST Reisen, ging ins Welschland an die Familie Rothen – herzliche Gratulation! Der Erlös aus dem Losverkauf wird dem Kinderspital Zürich respektive der Sepsis-Forschung gespendet. Ein Dankeschön geht auch die weiteren Sachpreis-Sponsoren: Update Fitness (Abos), Swiss Hutless und VEGA (Reifen) sowie Carrera (Slotcar-Rennbahnen). Ein besonderes «MERCI!» geht an den Hauptsponsor der Schweizer Kart-Meisterschaft: die autobau Erlebniswelt in Romanshorn von Fredy und Alexander Lienhard ist seit 14 Jahren treuer Partner der Schweizer Kart-Meisterschaft.

Die Top 3 der sechs Kategorien im Überblick:

Super Mini
1. Aaron Buhofer, Spirit Racing
2. Nicolas Yerly, Swiss Hutless
3. Romeo Epifanio, Innovate Competition

OK Junior
1. Iven Ammann, Innovate Competition
2. Nicola Mateo Frigg, UBIQ Racing
3. Marc Müller, Team Müller

X30 Challenge Switzerland
1. Julian Brupbacher, Spirit Racing
2. Samuel Ifrid, UBIQ Racing
3. Dylan Turri, Blackhawk Racing

OK Senior
1. Georgyi Zasov, MH Racing
2. Alexis Genolet, LKM Racing
3. Samuel Schär, UBIQ Racing

KZ2
1. Levin Arn, Swizz Evenzz
2. Kai Perner, Team Perner
3. Florian Esteve, Karting Team Saeba

KZ2 Master
1. Kastriot Zulfija, Karting Team Saeba
2. Marc Arn, Swizz Evenzz
3. Kevin Wälti, Team Wälti

Kart Meisterfeier 2025 Hennig Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sorgte für sportliche Abwechslung: BMX-Profi Den Hennig © myrally.ch

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06.11.2025 Diego Gama: «Ich will in Malaysia auf das Podium kommen!»
Gama Malaysia Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diego Gama vertritt die Schweiz beim Kart-Worldcup in Malaysia

Diego Gama feiert heute Donnerstag seinen 17. Geburtstag! Dazu gratulieren wir herzlich. Doch das ist nicht der Grund dieser News. Gama wird vom 14.-16. November die Schweiz beim FIA Karting «Arrive & Drive» Worldcup in Malaysia vertreten.

Wie gut kennst du Malaysia und die Strecke, auf der du fahren wirst?
Diego Gama:
Malaysia ist ein sehr schönes Land, bekannt für seine Hitze und Feuchtigkeit, die ich sehr mag. Die Rennstrecke ist relativ neu, ziemlich schnell, mit vielen Kurven und einer langen Geraden, was sie sehr abwechslungsreich macht. Ich hatte das Glück, während meiner Schulferien dort trainieren zu können, und mir hat die technisch anspruchsvolle Strecke sehr gut gefallen.

Wie bereitest du dich vor?
Da ich mir der Hitze und Feuchtigkeit in Malaysia bewusst bin, bereite ich mich körperlich entsprechend vor. Ich trainiere viel Ausdauer und Kraft, um meine Kondition und Widerstandsfähigkeit unter diesen Bedingungen zu verbessern. Ausserdem werde ich vor Ort sehr auf meine Flüssigkeitszufuhr achten. Ich fahre gerne bei heissem Wetter, daher stört mich das nicht.

Das Rennen funktioniert nach dem Prinzip «Arrive & Drive». Bietet das gleiche Chancen für alle?
Ich finde dieses Prinzip sehr positiv, da es mir ermöglicht, mein fahrerisches Können voll zu zeigen, ohne vom Material abhängig zu sein. Die Tatsache, dass alle die gleichen Bedingungen haben, macht den Wettbewerb fairer, was eine echte Herausforderung darstellt und das Rennen noch spannender macht.

Arrive and Drive Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Beim «Arrive & Drive» Worldcup wird mit Einheitsmaterial gefahren

Hast du dich schon mit dem Material vertraut gemacht?
Ich bin sowohl in der Junioren- als auch in der Seniorenklasse schon mit diesem Chassis gefahren, daher kenne ich es ziemlich gut. Seit meinen Anfängen im Kart-Rennsport habe ich hauptsächlich Chassis der OTK-Gruppe verwendet, und in den letzten zwei Jahren bei Ubiq bin ich ebenfalls mit einem Kosmic-Chassis gefahren. Die Vega-Reifen kenne ich sehr gut, da ich 2022 Vizemeister bei der Vega Trofeo in der Juniorenklasse geworden bin, wo ausschliesslich mit diesen Reifen gefahren wird. Das Einzige, was ich noch nicht perfekt beherrsche, ist der Motor, aber ich konnte mich während des Trainings bereits daran gewöhnen.

Kennst du deine Gegner?
Ich kenne nur ein paar Fahrer, gegen die ich bereits auf internationaler Ebene gefahren bin, insbesondere in der IAME Euro Series. Die meisten kommen aus aller Welt, es wird also ein sehr vielfältiges Starterfeld sein.

Mit welchem Ergebnis wärst du zufrieden?
Mein Ziel ist es, auf das Podium zu kommen. Ich weiss, dass das Niveau hoch sein wird, also wird es nicht einfach, aber ich werde alles geben, um in der Spitzengruppe mitzufahren. Eine Top-10-Platzierung wäre schon ein sehr gutes Ergebnis.

Diego Gama Franciacorta 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diego Gama hat schon in Malaysia trainiert © Eichenberger

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06.11.2025 Diesen Samstag: letztes Saisonrennen in Wohlen
Kartclub Schaffhausen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am Samstag schon etwas vor? Ein letztes Mal in diesem Jahr dröhnen die Motoren. In Wohlen findet der Winter-Kart-Cup der Rotax Max Challenge statt. Mit dabei ist auch der Kartclub Schaffhausen, der mit viel Leidenschaft und Engagement auch dieses Jahr wieder zahlreiche Rennen organisiert und durchgeführt hat.

Beim sechsten und letzten Rennen in diesem Jahr feiert der Kartclub Schaffhausen ausserdem etwas Historisches. Mit 25 Schaltkarts hat man in der Kategorie KZ einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Wer dem Anlass gerne beiwohnen möchte, kann dies am Samstag, 8. November, ab 8 Uhr gerne machen. Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos zum Kartclub Schaffhausen gibt es auch unter diesem Link. Der Zeitplan für die Rennen am Samstag ist angehängt.

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03.11.2025 Longhitano Dritter beim IAME World Final
Longhitano Aurelio IAME World Finals 2025 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Aurelio Longhitano fuhr im Finale von SP18 auf Platz 3 © Nath

Der Schweizer Kart-Pilot Aurelio Longhitano ist beim IAME World Final in Valencia (E) sensationell Dritter geworden. Und das von Startplatz 18 aus!

Aurelio Longhitano gehört in der Schweiz zu den ganz grossen Nachwuchshoffnungen. 2024 wurde er in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft Dritter der Kategorie Super Mini. Seither nimmt der Bieler regelmässig auch an internationalen Rennen teil. Zuletzt in Valencia bei den IAME World Finals. Und dort war Aurelio besonders erfolgreich. Nach einer nicht ideal verlaufenen Qualifikations-Session musste der Fahrer aus dem Team Spirit Racing in den Heats jeweils von Platz 12 starten. In jedem dieser Heats (bis auf einen) machte er zahlreiche Plätze gut. Zu mehr als Startplatz 18 im Finale reichte es aber nicht. Doch im Finale der X30 Mini drehte Longhitano so richtig auf, machte 15 Plätze gut und wurde sensationell Dritter (von 88 Teilnehmenden)!

Einen Podestplatz hatte auch Longhitanos Teamkollege Dan Allemann vor Augen. Im Super-Heat 2 noch Vierter war der X30-Junior-Pilot in der letzten Runde Dritter. Beim Versuch, noch weiter nach vorne zu kommen, kam er von der Strecke ab und fiel zurück auf Rang 11. Für Emilien Koestner (ebenfalls ein Spirit-Pilot) endete das IAME World Final in der Kat. S125 auf dem 15. Schlussrang. Nicht im Ziel war Gauthier Sanjuan. Der Spirit-Junior überzeugte aber ebenfalls mit starken Qualiläufen, schied im Finale nach einer Kollision jedoch aus.

Longhitano Aurelio IAME World Finals 2025 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Longhitano mit Teamchef Ken Allemann und Papa Massimo (r.) © Nath

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30.10.2025 Provisorischer Kalender für autobau SKM mit sechs Rennen
Kart 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das sind die sechs Austragungsorte für die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026: Levier, Wohlen, 7 Laghi, Lonato, Franciacorta und Cremona (im Uhrzeigersinn) © Eichenberger

Der provisorische Kalender für die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 steht. Mit sechs Rennen und der Rückkehr nach Frankreich (Levier).

Das Komitee Karting hat sich gestern Abend anlässlich seiner Sitzung über den Kalender 2026 der autobau Schweizer Kart Meisterschaften unterhalten. Nach Kenntnisnahme verschiedener Rückmeldungen von Seiten Teams und Fahrern hat das Komitee entschieden, für 2026 einen Kalender mit sechs Rennen vorzuschlagen.

Die Datenplanung hat sich aufgrund der Verfügbarkeit der Strecken, der Feiertage, der bereits geplanten CIK-FIA Daten sowie Berücksichtigung der nationalen Serien wie Rotax Max und Vega Trofeo als schwierig erwiesen. Das Komitee ist aber überzeugt, mit dem vorliegenden Vorschlag die bestmögliche Lösung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026 gefunden zu haben und die Wünsche und Bedürfnisse der Beteiligten weitestgehend berücksichtigt zu haben.

Unter Vorbehalt der Genehmigung durch die NSK stehen die folgenden sechs Rennen zur autobau SKM 2026 im Kalender:

29.03.2026, Franciacorta Karting Track, Franciacorta (ITA)
19.04.2026, 7 Laghi Kart, Castelletto di Branduzzo (ITA)
31.05.2026, Circuit de l’enclos, Levier (FRA)
12.07.2026, South Garda Karting, Lonato (ITA)
23.08.2026, Cremona Circuit, San Martino del Lago (ITA)
10.10.2026, Kartbahn Wohlen, Wohlen (SUI)

Die Einschreibung für die autobau SKM 2026 wird zu Jahresbeginn eröffnet und entsprechend publiziert.

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23.10.2025 Sohn von Schweizer Rallye-Meister gewinnt Rotax-Rennen in Italien
Micro Ballinari Vater Sohn racingvisuals ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Verkehrte Rollen: Früher fuhr Ivan Ballinari (r.) in der Schweizer Rallye-Meisterschaft, heute schraubt er für seinen Sohn Jules am Kart © racingvisuals.ch

Vater Ivan Ballinari war zwei Mal Schweizer Rallye-Meister. Nun ist die Reihe am Junior: Jules Ballinari. Seinen ersten grossen Erfolg feierte er am Wochenende beim italienischen Rotax-Finale in Jesolo.

2018 und 2019 war Ivan Ballinari Schweizer Rallye-Meister. Bis 2022 fuhr «Bally» danach noch weitere Rallyes. Die meisten davon aus purem Vergnügen. «Ich hatte nach meinen beiden Titeln mein ‹Soll› erfüllt», sagt Ballinari. «Alles, was danach noch kam, war reine Zugabe.» Die Freude am Rennsport hat der 48-jährige Tessiner nicht verloren. Aber die Präferenzen haben sich verschoben. Während Ballinari früher selber am Lenkrad kurbelte, schraubt er heute am Kart seines Sohnes Jules. Der Neunjährige hat in diesem Jahr seine erste Rennsaison absolviert. Neben Rennen zur Schweizer Rotax-Meisterschaft fuhr «Bally jr.» vor allem in Italien.

Und das zuletzt sehr erfolgreich. Beim italienischen Rotax-Finale in Jesolo am vergangenen Wochenende sicherte sich der junge Nachwuchsfahrer den Sieg im Finale – vor einem gewissen Robin Räikkönen… Überhaupt hat Ballinari in seiner ersten Saison ziemlich beeindruckende Ergebnisse abgeliefert. Bei allen Sechs Rennen, an denen er teilnahm, stand er auf der Pole-Position! In der Rotax Max Challenge bestritt er zwei Rennen: Franciacorta und Levier. Von den sechs Läufen gewann er fünf – nicht schlecht für einen Neuling, dessen Vorname im Übrigen nicht auf den 2015 tödlich verunglückten Formel-1-Rennfahrers Jules Bianchi zurück geht. «Meine Frau und ich hatten den Namen schon vorher ausgewählt», sagt Papa Ballinari.

Apropos Neuling: Auch für Vater Ivan ist der Job als Mechaniker neu. «Ich hätte ihn auch zu einem Team schicken können», sagt Ballinari sr. «Aber genau das wollte ich nicht. Wir haben dieses Jahr viel Zeit miteinander verbracht. Und ich lerne bei jedem Rennen neue Dinge dazu. Denn als wir anfingen, hatte ich keine Ahnung vom Kartsport. Ich selber bin nie gefahren. Ich habe erst mit 18 Jahren angefangen und steig damals direkt ins Auto.»

Ein kleiner Schönheitsfehler hatte Ballinaris Premierensaison. Beim ersten Rennen in Jesolo Anfang April verunfallte Jules. «Bei diesem Rennen haben sie die Micros und die Minis zusammengetan», erzählt Ivan. «Vor ihm hat sich einer gedreht und Jules konnte nicht mehr ausweichen. Es hat ihn direkt überschlagen. Dabei hat er sich das Handgelenk doppelt gebrochen.»

Nach drei Monaten Pause kehrte «Bally jr.» zurück – mit der nächsten Pole-Position! «Ich bin sehr zufrieden, wie er das macht. Und mit welcher Freude er Kart fährt. Manchmal muss ich ihn etwas besänftigen. Denn für ihn zählt nur der Sieg. Ein zweiter oder dritter Platz interessiert ihn nicht…» Wie es 2026 weitergeht, lässt Ballinari noch offen. «Vielleicht fahren wir noch eine Saison bei den Micros – mal schauen. Wichtig ist, dass er in der Schule gute Noten macht.» Ob er eines Tages in die Fussstapfen seines Vaters treten wird? «Das ist noch viel zu früh, um das zu sagen. Was zählt, ist der Spass. Und den haben wir gemeinsam!»

Jules Ballinari Levier 2025 racingvisuals ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jules Ballinari bei seinem Rotax-Sieg in Levier © racingvisuals.ch

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08.10.2025 Video aus 7 Laghi ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende im italienischen 7 Laghi ihren fünften und letzten Lauf der Saison 2025 absolviert. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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06.10.2025 autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 7 Laghi: Das sind die neuen Schweizer Meister
Team Spirit Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zwei der neuen Schweizer Meister stammen vom Team Spirit Racing: Julian Brupbacher (X30) und Aaron Buhofer (Super Mini, beide im Kart) © Eichenberger

Das Finale der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen 7 Laghi war an Spannung und Dramatik kaum mehr zu überbieten. Vor allem in den beiden OK-Klassen wurde es nochmals richtig knapp.

Die beiden OK-Klassen haben beim fünften und letzten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 für Spannung gesorgt. Während bei den OK-Senioren schon vor dem Finale klar war, dass es eng werden wird, hat es der vor 7 Laghi führende Iven Amann bei den OK Junioren nochmals (unnötig) spannend gemacht. Schon nach dem Qualifying betrug Ammanns Vorsprung auf Verfolger Nicola Mateo Frigg (UBIQ Racing) nur noch 30 statt 32 Punkte, weil sich Frigg für die Pole-Position die beiden Extrapunkte sicherte. Nach dem ersten Lauf sah es für den Fahrer aus dem Team Innovate Competition noch bitterer aus. Zwar wurde Frigg «nur» Dritter, aber Ammann schied mit einem Motorenklemmer aus. «Ich hatte in zwei Jahren bei den Junioren so etwas noch nie erlebt», sagte Ammann nach Lauf 1. «Jetzt hatte ich im Training am Samstag einen Motorenklemmer und nun im ersten Rennlauf.» Auch im zweiten Durchgang büsste Ammann nochmals Punkte ein – Frigg wurde Zweiter, er (von ganz hinten gestartet) Vierter. Im Finale musste der Thurgauer also nochmals richtig Gas geben. Von Platz 7 gestartet schaffte er es auf Rang 4 – direkt hinter Frigg, der sich an Dan Allemann (drei Laufsiege) und Diar Islami (2., 3., 2.) die Zähne ausbiss und Ammann trotz allen Bemühungen nicht mehr abfangen konnte. Nach dem zweiten Rennen wäre es für Ammann beinahe noch dicker gekommen. Direkt im Anschluss an den zweiten Vorlauf wurde er nämlich disqualifiziert. Diese Disqualifikation (wegen Inanspruchnahme fremder Hilfe beim Vorstart) wurde aber noch vor dem Finale zurückgezogen.

OK Senior Schaer Zasov Kerdal Genolet Derungs Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das OK-Senior-Podium mit Samuel Schär, Georgiy Zasov (Meister), François Dario Kerdal, Alexis Genolet und Shai Derungs © Eichenberger

Noch knapper als bei den Junioren war die Ausgangslage bei den OK Senioren. Alexis Genolet (LKM), Samuel Schär (UBIQ) und Georgyi Zasov (MH Racing) trennten vor 7 Laghi nur 13 Punkte. Genolet hatte mit 229 Zählern die beste Ausgangslage, kam aber schon im ersten Lauf keine 100 Meter weit. Beim Anbremsen von Turn 1 brach ihm, angeblich ohne Fremdberührung, das Heck aus. Damit übernahm Schär (Dritter) die zwischenzeitliche Führung, während Zasov als Vierter im ersten Durchgang im Windschatten blieb. Doch auch Schärs Wochenende verlief nicht reibungslos. Im zweiten Durchgang kam es zu einer Kollision mit Zasov. Schär konnte sein Kart zwar wieder in Gang setzen, aber weil ein solcher «Restart» nur in Runde 1 erlaubt ist, wurde er disqualifiziert. Statt mit einem Punkt Vorsprung auf Genolet, der im zweiten Lauf Dritter wurde, hatte Schär nun plötzlich neun Punkte Rückstand auf den Genfer. Zasov seinerseits wäre im zweiten Lauf Zweiter geworden, bekam aber eine Fünf-Sekunden-Spoiler-Strafe aufgebrummt (Berührung mit Teamkollege Shai Derungs) und fiel so auf Rang 4 zurück. Im Finale verwies der Fahrer aus dem Team MH Racing dann seine direkten Konkurrenten auf die Plätze 3 und 4. Das reichte, um sich den Titel im letzten Rennen noch zu sichern – zwei Punkte vor dem bitter enttäuschten Genolet, zwölf Zähler vor Schär. Die drei Laufsiege plus die Pole-Position und die schnellste Rennrunde, also einen «Grand Slam», gingen an François Dario Kerdal. Der Tessiner, der für gewöhnlich EM- und WM-Rennen bestreitet, war für die in der Schweizer Meisterschaft um den Titel kämpfenden Fahrer an diesem Wochenende ausser Reichweite.

X30 Start Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start zum X30-Rennen: Brupbacher (links) entschied die Meisterschaft schon nach dem ersten Vorlauf zu seinen Gunsten © Eichenberger

Etwas einfacher machte es sich Julian Brupbacher in der X30 Challenge Switzerland. Der 16-Jährige aus Payerne (VD) war mit einem Vorsprung von 43 Punkten zum Finale nach 7 Laghi gereist. Weil sein direkter Verfolger Dylan Turri (Blackhawk Racing) im ersten Lauf ohne Punkte blieb und Pole-Setter Brupbacher hinter dem italienischen Gastfahrer Davide Marconato die volle Punktzahl für die SM-Wertung kassierte, hatte der Fahrer aus dem Team Spirit Racing den Titel schon nach dem ersten Heat im Sack. In den verbleibenden zwei Läufen stockte Brupbacher sein Punktekonto mit den Rängen 8 und 4 noch weiter auf. Turri, der im Finale nach einer Kollision erneut ohne Punkte blieb, verlor den zweiten Gesamtrang noch an Samuel Ifrid (UBIQ) und musste sich mit Rang 3 vor Tristan Zloczower (ebenfalls Spirit) begnügen. Die Laufsiege 2 und 3 gingen abermals nach Italien (an Marconato). Dahinter waren SM-Rückkehrer und UBIQ-Neuzugang Neil Russell (Lauf 2) sowie Spirit-Pilot Elias Lehmann (Finale) die schnellsten Schweizer Piloten.

Super Mini Longhitano Buhofer Yerly Shahinaj Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Mini-Züglein mit Longhitano, Buhofer, Yerly und Shahinaj © Eichenberger

Auch bei den Super Minis setzte sich der Leader durch. Aaron Buhofer (Spirit) konnte in 7 Laghi zwar keinen weiteren Laufsieg mehr feiern, doch die Plätze 3, 2 und 3 reichten locker zum Titelgewinn bei den Jüngsten, den 8- bis 12-Jährigen. Buhofer hat damit sogar das Double geschafft. Neben dem Titel in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gewann der Birmensdorfer vor Wochenfrist auch die VEGA Trofeo. Platz 2 in der Gesamtwertung sicherte sich Swiss-Hutless-Fahrer Nicolas Yerly, der mit einem fulminanten Endspurt in Cremona und 7 Laghi Bestnoten verdiente. Yerly hatte auch am frühen Morgen richtig gepokert und sicherte sich mit Slicks auf der teilweise noch feuchten Bahn die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Dilan Roman Fricker. Mann des Tages bei den Super Minis war aber Aurelio Longhitano. Der junge Mann vom Bielersee hat dieses Jahr nur an drei SM-Rennen teilgenommen, dafür aber sieben seiner neun Rennläufe gewonnen. Auch in 7 Laghi war Longhitano unschlagbar. Im Gesamtklassement belegte der Spirit-Fahrer (mit zwei Rennwochenenden weniger!) den vierten Schlussrang – zwölf Punkte hinter dem Gesamtdritten Romeo Epifanio (Innovate Competion).

KZ2 Team Saeba Swizz Evenzz Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch Rot-Weiss (Birel) durfte jubeln mit Levi Arn (4. von links) und Kastriot Zulfija (auf P3 sitzend) © Eichenberger

Bei den Schaltkarts in der Kategorie KZ2 war die Messe schon vor 7 Laghi gelesen. Levi Arn war mit 286 Punkten schon am vorletzten Wochenende in Cremona Meister geworden. Der Jüngste im Feld hatte aber noch ein anderes Ziel: Arn wollte den Punkterekord seines Mentors Jean Luyet von 2024 überbieten. 39 Zähler hätte er dafür in 7 Laghi holen müssen. Es wurden 75, womit Arn seinen zweiten «Grand Slam» (nach Cremona) feierte und am Ende mit 361 Punkten auch einen neuen Punkterekord aufstellte. Vorgänger Luyet kam 2024 auf 324 Zähler. Die Überlegenheit Arns war schon im Qualifying erdrückend. Dort fuhr der Fahrer aus dem Team Swizz Evenzz der Konkurrenz um fast eine halbe Sekunde davon. Im Rennen gab er sich mit einer Bestzeit von 46,662 sec (=96,9 km/h) und einem Vorsprung von 0,3 Sekunden bei der schnellsten Rennrunde zufrieden. Spannend war noch der Kampf um das Gesamtpodium zwischen Kai Perner und Florian Esteve, wobei Erster sich Platz 2 sicherte. Erster Verfolger von Arn war in 7 Laghi Kevin Wälti mit den Rängen 2, 2 und 3. In der Ü30-Wertung, der KZ2 Master, war es Kastriot Zulfija, der sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen liess und in der Gesamtwertung vor Marc Arn, dem Vater von Levi, sowie dem Drittplatzierten Wälti den Titel sehr zur Freude des Karting Team Saeba gewann.

OK Junior Fam Ammann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Iven Ammann (im Bild mit den Eltern Sandra und Michi) zitterte sich zum Titel bei den OK Junioren © Eichenberger

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01.10.2025 Vorschau autobau SKM 7 Laghi: Setzen sich die Leader durch?
Super Mini Buhofer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Aaron Buhofer kann in 7 Laghi das «Double» holen © Eichenberger

Am kommenden Sonntag, 5. Oktober, fallen die Entscheidungen in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. 72 Fahrer und Fahrerinnen treten zum Finale in 7 Laghi an. In fünf von sechs Kategorien wird der neue Champion noch gesucht.

Aaron Buhofer könnte am Wochenende in 7 Laghi das «Double» schaffen. Der junge Birmensdorfer ist auf dem besten Weg nach dem Titel in der VEGA Trofeo auch bei den Super Minis in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft zu triumphieren. Mit einem Polster von 39 Zählern (auf Nicolas Yerly) kann Buhofer die Sache gelassen angehen. Siegen ist für den Spirit-Nachwuchsfahrer nicht unbedingt Pflicht. Trotzdem würde er die Saison natürlich gerne mit einem weiteren Highlight beschliessen. Ob ihm das gelingt? Teamkollege Aurelio Longhitano wird ihm das Leben sicher nicht einfach machen. Der Vorjahresmeister kann zwar nicht mehr in den Titelkampf eingreifen, weil er zwei Rennen ausgelassen hat. Mit seinem Speed wird er in 7 Laghi aber sicher nochmals alles daran setzen, ein Top-Ergebnis zu erzielen. Offen ist auf jeden Fall der Kampf um Platz 2. Der Vorsprung vom Zweitplatzierten Yerly auf Verfolger Romeo Epifanio beträgt gerade mal vier Punkte. Gespannt darf man auch auf die SM-Premiere von Joy Allemann sein. Die Tochter von Spirit-Teamchef Ken Allemann war zuletzt bei der VEGA Trofeo in Levier – entschuldigen Sie den Begriff – sauschnell unterwegs.

OK Junior Ammann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Iven Ammann könnte seinen ersten Titel im Kartsport holen © Eichenberger

In der Kategorie OK Junior haben noch vier Fahrer Titelchancen. Die beste Ausgangslage bietet sich Iven Amman (Innovate Competition), der nach vier von Rennen mit 221 Punkten vor Nicola Mateo Frigg (UBIQ, 189 Punkte) und Marc Müller (182) führt. Spirit-Fahrer Gauthier Sanjuan hat als Vierter mit 66 Punkten Rückstand nur noch rechnerische Chancen. Ammann, Frigg und Müller werden den Titel aber nicht ganz in aller Ruhe unter sich ausmachen können. Mit dem Vorjahreszweiten Dan Allemann (Spirit), dem Bruder von Joy, mischt ein international erfahrener Pilot mit, der die Entscheidung beeinflussen könnte, bisher aber nur in Franciacorta mitgefahren ist.

Die allerbeste Voraussetzung auf dem Papier bringt Julian Brupbacher in der X30 Challenge Switzerland mit. Der Spirit-Pilot aus Payerne geht mit 43 Punkten Vorsprung auf Dylan Turri (Blackhawk Racing) ins Rennen. Nur noch theoretische Titelansprüche können Samuel Ifrid (UBIQ, +66), Tristan Zloczower (Spirit, +70) und Max Kammerlander (UBIQ, +71) anmelden. Bei 29 Piloten und Pilotinnen, die in der X30 mitmischen, kann aber selbst ein 43-Punkte-Polster trügerisch sein. Ein Ausfall im ersten Vorlauf würde nicht nur ein Nuller bedeuten, der betreffende Fahrer müsste dann auch im zweiten Rennen von hinten starten. Und das würde die Sache bestimmt nicht einfach machen. Brupbacher hat in diesem Jahr schon einmal ein durchzogenes Wochenende in Franciacorta mit nur 30 gewonnen Punkten erwischt. Damals holte Verfolger Turri mit einem «Grand Slam» (Pole-Position, schnellste Rennrunde und drei Laufsiege) das Punktemaximum von 75 Zählern. Würde sich dieses Szenario wiederholen, würde ein 43-Punkte-Vorsprung nicht reichen… Also, aufgepasst auf die X30er!

X30 Brupbacher Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hat alle Trümpfe in der Hand: X30-Leader Julian Brupbacher © Eichenberger

Die spannendste Ausgangslage bietet aber definitiv die Kategorie OK Senior. Dort führt Alexis Genolet mit 229 Punkten vor Samuel Schär (UBIQ, 221) und Georgiy Zasov (MH Racing, 216). Theoretisch ist mit Zasovs Teamkollege Shai Derungs (172) noch ein weiterer Fahrer im Rennen. Doch der Titel wird unter normalen Umständen unter den Top 3 ausgefahren. Mit einem frisch gewonnen VEGA-Titel hat Genelot möglicherweise einen kleinen (mentalen) Vorteil auf seiner Seite. Auch hat der Genfer bisher die meisten Rennen gewonnen; nämlich deren fünf. Zasov kommt auf bisher vier Laufsiege, Schär auf einen.

Bei den Schaltkarts, in der Kategorie KZ2, sind die Würfel gefallen. Levi Arn (Swizz Evenzz) steht schon vor dem Finale als neuer Meister fest. Trotzdem wird er auch beim Saisonabschluss nochmals alles geben. Denn Arn würde nur zu gerne den Punkterekord von seinem Mentor und Motorenbauer Jean Luyet aus dem Vorjahr überbieten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Arn 39 Zähler holen. Das hat der neunmalige Saisonsieger bisher locker an jedem Rennwochenende geschafft. Der Rekord von Luyet aus dem Vorjahr ist also gefährdet, wobei sich Luyet selber darüber freuen würde, wenn ausgerechnet sein «Schüler» eine neue Bestmarke aufstellt. Noch völlig offen ist der Kampf um die Plätze 2 und 3 zwischen Kai Perner (166 Punkte), Florian Esteve (165) und Yan Rothen (144). Nahezu entschieden ist die KZ2 Master: In der Wertung für Fahrer Ü30 führt Kastriot Zulfija (Saeba) vor Marc Arn (Swizz Evenzz) mit 40 Punkten Vorsprung.

OK Senior Genolet Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch er kann das «Double» holen: OK-Senior-Pilot Alexis Genolet © Eichenberger

Zur Strecke: Die Kartpiste in Castelletto di Branduzzo bei Pavia ist den meisten Fahrern bestens bekannt. Der oft auch als Teststrecke genutzte 1256 Meter lange Rundkurs südlich von Mailand ist unter den Fahrern sehr beliebt. Die Strecke ist schnell, abwechslungsreich, bietet zahlreiche Überholmöglichkeiten und ist vor allem im Infield technisch anspruchsvoll.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in 7 Laghi www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 4. Oktober 2025
08.00-17.30 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 5. Oktober 2025
08.00-09.06 Uhr, Offizielles Training
09.10-09.56 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.00-11.40 Uhr, Rennen 1
11.40-12.40 Uhr, Mittagspause
12.40-14.20 Uhr, Rennen 2
14.20-16.25 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

KZ2 Perner Arn Esteve Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
In der KZ2 geht es noch um Platz 2 und 3 zwischen Kai Perner (links) und Florian Esteve (rechts). Levi Arn (Mitte) ist bereits Meister © Eichenberger

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30.09.2025 Das sind die Meister der VEGA Trofeo 2025
VEGA Meister 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die VEGA-Meister 2025: Aaron Buhofer (Mini), Gauthier Sanjuan (Junior), Alexis Genolet (Senior), Kilian Boss (KZ2) und Daniel Wittwer (Open) © Eichenberger

Bei herrlichem Kaiserwetter fand am Wochenende das Finale der VEGA Trofeo 2025 im französischen Levier statt. Vier der fünf neuen Meister fahren auch in der SKM ganz vorne mit.

Fünf Rennen hat die VEGA Trofeo in diesem Jahr absolviert – allesamt auf französischem Boden. Das Finale fand am vergangenen Wochenende in Levier bei herrlichem Sonnenschein statt. Unter den neuen Meistern sind auch vier Fahrer, die in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft antreten. Zwei davon haben am kommenden Wochenende die Chance, das «Double» zu holen.

Zu denen gehören Aaron Buhofer, der den Titel in der X30 Mini holte, obwohl ihm Teamkollege Ben Iten (beide Spirit) in Levier mit drei Laufsiegen die Show stahl. Ebenfalls beide Meisterschaften im Visier hat Alexis Genolet. Der Fahrer aus dem Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz gewann in Levier die X30-Senior-Meisterschaft der VEGA Trofeo. In 7 Laghi am kommenden Wochenende kann er in der SKM das Pendant bei den OK Senioren holen. Erfolgreiche SM-Fahrer waren in Levier auch Kilian Boss und Gauthier Sanjuan. Letzterer gewann die X30-Juniorenwertung, Boss, 2023 Gewinner des Young Drivers Projekts, sicherte sich den Titel bei den Schaltkarts in der Kategorie KZ2. Der fünfte VEGA-Titel ging an Ex-Bergrennfahrer Daniel Wittwer in der Kategorie «Open».

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26.09.2025 autobau SKM Finale in 7 Laghi – noch bis Sonntag einschreiben!

Am 5. Oktober findet im italienischen 7 Laghi das Finale der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 statt. Für alle, die diesen Event nicht verpassen wollen, sind die Einschreibungen noch bis Sonntag, 28. September, 24 Uhr, offen über www.go4race.ch

Also: Nicht verpassen und einschreiben! Für allfällige Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter 031 979 11 11 oder per E-Mail an info@motorsport.ch

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18.09.2025 autobau SKM Finale in 7 Laghi – jetzt einschreiben!
7 Laghi 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am 5. Oktober findet im italienischen 7 Laghi das Finale der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2025 statt. Für alle, die diesen Event nicht verpassen wollen, sind die Einschreibungen noch genau zehn Tage (bis Sonntag, 28. September, 24 Uhr) offen über www.go4race.ch

Also: Nicht verpassen und einschreiben! Für allfällige Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter 031 979 11 11 oder per E-Mail an info@motorsport.ch

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03.09.2025 Video aus Cremona ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende in Cremona ihren vierten Lauf 2025 absolviert. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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