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25.09.2022 Happy Birthday, «Gisi»!
Patrick Falk Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
ASS-Direktor Patrick Falk feiert heute seinen 50. Geburtstag!!! © Kaufmann

Me glaubts fascht nid: Dr Falk wird hüt 50 Joor alt!
Doch s’isch eso, und au er het’s inzwüsche gschnallt.
Die letschte Wuche het er miesse langsamer mache,
wäg däm het er aber nie ufghört lache.
Dr «Gisi» isch e wohri Frohnatur,
am liebschte het er Rieblitorte mit Glasur.

Als Chef vo ASS in Bärn hett er d Fäde in dr Hand,
souverän fiehrt er de Lade, meischtens sehr entspannt.
Er weiss hoorgenau, was im Schwiizer Rennsport lauft.
Privat het er sich vor Joore es Hüsli im Fribourgische kauft.
Z Bärn isch er by jedem Sportalass bekannt,
logisch, er isch jo au dr Chef vom Verband.

Friehner isch er in dr Nati im Goal gstande,
Nid im FC, im Unihockey, wohlverstande.
Als Coach het er’s au zimmli schnäll begriffe,
und au als Schiri het er immer ordentlig pfiffe.
Ohni ihn wär Unihockey – und das mein ich so,
immer no e Randsportart im Nirgendwo.

Als Chef stoht er do wie-n-e Fels in dr Brandig,
in de Ferie liegt er lieber am Pool, er mags nid sandig.
Am liebschte verbringt er sy Zyt in Dubai,
nach zwei Wuche chunnt er aber gärn wieder hei.
Sini Mitarbeiter chönne immer uf ihn zelle,
Eimol im Joor dörfe sie by Erima bstelle…

Drum: Happy Birthday, Gisi!
Uf die nächschte 50 Joor – nimm’s easy!

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23.09.2022 Magazin 03/2022 ist erschienen
Magazin 03 2022 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Demnächst in Ihrem Briefkasten: das neue Magazin von Auto Sport Schweiz

Heute Freitag, 23. September, geht das Magazin 03/2022 von Auto Sport Schweiz auf die Post. Wir wünschen allen Lizenzierten viel Spass bei der Lektüre.

Vor 40 Jahren fand der letzte Grosse Preis der Schweiz statt. Um das Formel-1-Rennen abhalten zu können, wurde der Austragungsort kurzerhand nach Dijon (F) verlegt. Wir schauen für Sie zurück, wie ein Grand Prix damals organisiert wurde und klären auf, warum es bei diesem einen GP geblieben ist, obwohl der ACS einen Fünfjahresvertrag hatte…

Einer, der damals im Rahmenprogramm fuhr, war Jo Zeller. Den mehrfachen Schweizer Meister haben wir im Rahmen unserer Serie «Was macht eigentlich …?» in seinem Heimatort Oetwil (ZH) besucht.

Auf Besuch waren wir auch bei Patrick Bagnoud. Der Rallye-Pilot, der bei der Rallye du Chablais 2021 so schwer verunfallte, beschreibt seinen langen Weg zurück ins Leben. Eine Story, die unter die Haut geht…

Ausserdem beschäftigen wir uns in der aktuellen Ausgabe mit der Thematik E-Fuel und der Frage nach neuen Bergrennen. Zudem werfen wir einen Blick voraus auf ein superspannendes Finale der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft, die am 8. Oktober in Wohlen gastiert.

Sie sehen: Es lohnt sich auch diesmal, das neue Magazin zu lesen. Viel Spass bei der Lektüre. Die nächste Nummer erscheint ca. am 9. Dezember.

Übrigens: Das Magazin von Auto Sport Schweiz ist auch für Nicht-Lizenzierte im Abo erhältlich. Der Inlandpreis beträgt CHF 25.-/Jahr (inkl. Porto), Interessenten aus dem Ausland bezahlen denselben Preis (plus Versandkosten). Weitere Infos gibt es unter info@motorsport.ch

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22.09.2022 Kuzhnini bei FIA Academy Trophy in den Punkterängen
Tiziano Kuzhnini Academy 2022 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Tiziano Kuzhnini mit seinem Mechaniker bei der FIA Acaedmy

In der hart umkämpften FIA Academy Trophy hat sich mit Tiziano Kuzhnini ein Schweizer in die Punkteränge eintragen dürfen. Chiara Bättig, als zweite CH-Vertreterin, ging trotz starker Leistung leer aus.

Seit 2010 findet die FIA Karting Academy Trophy statt. Der Nachwuchswettbewerb wird mit einheitlichen Chassis (Exprit) und einheitlichen Motoren (Vortex) ausgetragen und besteht aus drei Rennen. 2022 fanden diese in Genk (B), Cremona (I) und Le Mans (F) statt. Der berühmteste Gewinner der FIA Karting Academy Trophy ist der heutige Ferrari-Pilot Charles Leclerc. Der Monegasse durfte sich 2011 in die Siegerliste eintragen.

Die Teilnahme an diesem Nachwuchswettbewerb war in diesem Jahr für die Jahrgänge 2008 bis 2010 offen. Voraussetzungen zur Teilnahme ist eine Int. G-Lizenz. Fahrerinnen und Fahrer, die in der Vergangenheit bereits unter den Top-15 in einer FIA-Meisterschaft (Juniorkategorie) oder unter den Top-15 im Gesamtklassement einer internationalen Kartmeisterschaft (Juniorkategorie) rangierten, können nicht an der FIA Karting Academy Trophy teilnehmen.

Chiara Baettig Academy 2022 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Chiara Bättig inmitten anderer Teilnehmer der FIA Academy Trophy

Die Schweiz wurde in diesem Jahr durch zwei Piloten vertreten, die 2021 noch bei den Super Minis gegeneinander angetreten sind: Chiara Bättig (12) und Tiziano Kuzhnini (13). Bättig hat in diesem Jahr schon Erfahrung bei den OK Junioren gesammelt. In der Schweizer Meisterschaft kann die junge Zürcherin beim Finale in Wohlen am 8. Oktober sogar noch den Titel holen. In der Academy verpasste sie die Punkteränge knapp. «Ich kam nur in Le Mans ins Ziel», meint Bättig. «In Genk wurde ich abgeschossen, in Cremona war das Chassis nach einem Crash vor dem Qualifying krumm.» Trotzdem ist Bättig mit dem Erreichten relativ zufrieden. In den Trainings liess die junge Dame aus Wettswil am Albis immer wieder mit guten Zeiten und Platzierungen in den Top 3 aufhorchen.

Für Kuzhnini waren nicht nur die Strecken neu, der Schweizer Super-Mini-Champion von 2021, der seit Kurzem die Sportschule in Kriens (LU) besucht, musste sich auch zuerst an sein neues Arbeitsgerät gewöhnen. «Ich fahre dieses Jahr in Italien X30», sagt Kuzhnini. «Der Umstieg auf das OK-Kart war nicht leicht. Aber nachdem wir vor dem Rennen in Le Mans nochmals testen gegangen waren, lief es hinterher ganz gut.»

Während Bättig in der Endabrechnung leer ausging, punktete Kuzhnini beim Finale an der Sarthe mit zwei hart erkämpften achten Plätzen und belegte so den 17. Schlussrang. Gemessen an den Erfahrungen, die das Schweizer Duo hatte, haben beide einen sehr soliden Job gemacht. Beide würden sofort wieder teilnehmen. «Ich würde mich freuen, wenn ich die Schweiz auch 2023 bei der FIA Academy vertreten darf», sagt Kuzhnini stellvertretend. «Ich weiss jetzt, was auf mich zukommt und kann mich so noch besser vorbereiten.»

Der Titel der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy ging an den Franzosen Arthur Dorison.

Chiara Baettig Academy 2022 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Chiara Bättig beim Finale der FIA Academy in Le Mans

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21.09.2022 E-Fuel: Es braucht keine spezielle Zulassung
E Fuel Jani Oberhallau Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Tests in Oberhallau haben gezeigt: Es geht auch mit E-Fuel © Cornevaux

Die «BZ» (Berner Zeitung) hat kürzlich in einem Artikel über den «Drop-in-Brennstoff», der in Oberhallau vorgestellt wurde, geschrieben, dieser brauche eine spezielle Zulassung. Das stimmt so nicht…

Beim Bergrennen in Oberhallau Ende August hat eine Gruppe von Motorsport-Enthusiasten rund um Horag-Chef Markus Hotz ihren Drop-in-Brennstoff vorgestellt. Mit Erfolg! Die Demofahrten von Marcel Fässler, Neel Jani und Benjamin Hotz verliefen – um im Rennjargon zu bleiben – wie geschmiert.

Noch ist von dem synthetischen Brennstoff, so wie er in Oberhallau in den Endurance-Fahrzeugen zum Einsatz kam, nur eine begrenzte Menge vorhanden. Das hält die Interessensgemeinschaft, zu der neben Markus Hotz auch Mario Ilien und Fredy Lienhard gehören, aber nicht davon ab, ihre Pläne weiter voranzutreiben. Auch Auto Sport Schweiz ist dem neuen Treibstoff sehr freundlich gesinnt. «Ich als NSK-Präsident würde es begrüssen, wenn der in Oberhallau gezeigte Brennstoff schon sehr bald in einer Serie oder einer Klasse innerhalb der Schweizer Berg-Meisterschaft zum Einsatz kommt», sagt Andreas Michel, seit 2006 Präsident der Nationalen Sportkommission.

Ein Artikel in der «BZ» hat in Bezug auf eine «baldige Einführung» nun für etwas Verunsicherung gesorgt. Im Artikel vom 8. September steht, dass der Biotreibstoff für den Rennbetrieb gegenwärtig noch nicht zugelassen sei – und man dafür zuerst das internationale Reglement anpassen müsse.

«Das stimmt so nicht», sagt Michel. «Auf internationaler Ebene werden die nachhaltigen Treibstoffe schon in diversen Rennserien angewendet. So fährt man die Sportwagenweltmeisterschaft mit Treibstoffen aus 100% erneuerbaren Energien. Im Tourenwagenweltcup sind es Treibstoffe zu 15% und selbst in der Formel 1 solche mit 10% «erneuerbarem» Anteil. National können wir diesen Treibstoff schon in der kommenden Saison einsetzen respektive erlauben. Und wir werden auch alles daran setzen, denn der synthetisch hergestellte Sprit erfüllt die Auflagen für normales Benzin und kann ohne grosse Modifikationen der Motoren in allen Fahrzeugen eingesetzt werden.»

Selbst Skeptiker konnten sich in Oberhallau davon überzeugen lassen: Der aus Bioabfällen und bis zu 80 Prozent CO2-neutrale Sprit hat nicht nur tadellos funktioniert, bei Performance und Sound konnte kein Unterschied festgestellt werden. «Der einzige Unterschied», so Testfahrer Neel Jani, «der Sprit riecht etwas anders…»

Michel BZ Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
NSK-Präsident Andreas Michel und der besagte Artikel in der «BZ»

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20.09.2022 Marciello übergreifend GT-Meister
Marciello Raffaele Valencia 2022 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Raffaele Marciello kann 2022 noch mehr Titel holen

Raffaele Marciello hat am Wochenende den Titel in der GT World Challenge Sprint knapp verpasst. Dafür liegt der Tessiner meisterschaftsübergreifend uneinholbar an der Spitze.

Raffaele Marciello (27) zählt unbestritten zu den besten GT3-Fahrern der Welt. Daran ändert auch der verpasste Titel in der Sprintwertung der GT World Challenge nichts. Marciello hatte am Wochenende das Nachsehen, als es beim Finale im spanischen Valencia um die Meisterschaftskrone ging. Ein siebter Platz im ersten und ein dritter Platz im zweiten Rennen reichten nicht, um die Sprintwertung zu gewinnen. Dafür sicherte sich der Mercedes-Werksfahrer meisterschaftsübergreifend bereits die Fahrerkrone. Obwohl noch ein Rennen im Endurance-Cup aussteht, liegt Marciello in der Wertung von Sprint- und Endurance-Cup zusammen uneinholbar an der Spitze.

Seine bereits stattliche Pokalsammlung kann Marciello am Wochenende vom 30. September/1. Oktober weiter ausbauen. Dann steht in Barcelona das Finale der Endurance-Meisterschaft an. Auch diese Wertung führt Marciello an.

Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, könnte Marciello 2022 noch einen prestigeträchtigen Titel holen: im ADAC GT Masters. Dort liegt der ehemalige Ferrari- und Sauber-F1-Testfahrer ebenfalls an der Spitze. Zwei Rennen stehen noch auf dem Programm. Am kommenden Wochenende auf dem Sachsenring. Und am 22./23. Oktober dann noch das Finale in Hockenheim.

Gewinnt Marciello diese beiden Titel, stünde er 2022 als der grosse GT3-Meister da! Denn auch bei den 24 Stunden von Spa war «Lello» in diesem Jahr bereits erfolgreich.

Marciello Raffaele Valencia 2022 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Marciello und Mercedes AMG – eine starke Seilschaft

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