In drei Wochen fällt der Startschuss zur ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026. Melde Dich jetzt an! Schreibst du dich für die gesamte Saison (sechs Rennen) ein, erhälst du die Nenngebühr für ein Rennen geschenkt. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld (du sparst also CHF 600.00). Du fährst in der autobau Schweizer Kart Meisterschaft auf vier absoluten Top-Strecken in Italien, ein Rennen in Frankreich und das Saisonfinale in Wohlen. Es winken über CHF 30'000.00 an Preisgeldern, zahlreiche Sachpreise und Pokale.
Möchtest du nur am ersten Event auf der tollen FIA-WM Strecke von Franciacorta teilnehmen? Kein Problem, du kannst dich auch nur für eine Veranstaltung einschreiben. Du kannst dich auf einer der weltbesten Strecken mit den besten Piloten der Schweiz messen und es werden diverse Gastfahrer aus anderen Nationen am Start stehen. Zeig den Konkurrenten, wer der schnellste Pilot auf dieser tollen Strecke ist und hol dir wichtige Punkte für die Meisterschaft!
Die Einschreibung erfolgt mit diesem Link.
Für die Teilnahme an der kompletten autobau Schweizer Kart Meisterschaft wie auch für das erste Rennen ist der Anmeldeschluss am 22. März 2026, 24h00. Die Einschreibungen für alle weiteren Rennen sind dann jeweils bis 7 Tage vor dem entsprechenden Event möglich.
Der Kalender der autobau Schweizer Kart Meisterschaft:
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. OKtober, Wohlen (SUI)
Weitere Informationen findest du jeweils unter www.motorsport.ch
Mathias Schläppi (49) wird auch dieses Jahr im Deutschen Rallye Cup an den Start gehen. Los geht die Saison am kommenden Sonntag – mit der Rallye Kempenich.
Der kleine Löwe brüllt wieder: Auch in diesem Jahr vertraut Mathias Schläppi auf den bewährten Peugeot 208 R2. Der schnelle Franzose in der Klasse NC3 – traditionell eine der am stärksten besetzten Kategorien – wurde über den Winter in den heimischen Hallen in Meiringen akribisch revidiert. «Wir wissen den Erfolg aus dem letzten Jahr richtig einzuordnen. Das war eine steile Lernkurve, die am Ende mit Gesamtrang 3 belohnt wurde», blickt Schläppi zurück. «Jetzt müssen wir dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben: einen Top-Job abliefern – im Cockpit und im Service-Park.»
Der Startschuss für den Deutschen Rallye Cup fällt am kommenden Sonntag, 8. März, bei der Rallye Kempenich. Die schlammig-staubigen Eifel-Pisten unweit des Nürburgrings wecken beste Erinnerungen, übernahm Schläppi dort doch im vergangenen Jahr mit einem Klassensieg direkt die Meisterschaftsführung. «Die Rallye bietet schöne, abwechslungsreiche Prüfungen – genau das richtige Terrain für unseren Peugeot», so der Pilot aus dem Berner Oberland. «Dass dort so viele Teilnehmer und Fans vor Ort sind, macht das Event zum idealen Saisonauftakt. Wir freuen uns darauf, den Peugeot wieder um die Ecken fliegen zu lassen, aber wir gehen die Sache mit dem gewohnt nötigen Respekt an.»
Der Ravenol Deutsche Rallye Cup gilt als die «zweite Liga» im deutschen Rallyesport und besticht durch ein kompaktes wie spannendes Format. Insgesamt 13 Läufe stehen im Kalender, von denen die besten sieben Ergebnisse sowie der entscheidende Endlauf mit doppelter Punktewertung in die Wertung einfliessen. Schläppi findet für die Meisterschaft erneut lobende Worte: «Der Deutsche Rallye Cup ist von Grund auf gut organisiert: Kurzweilige Ein-Tages-Events mit hohem Fahranteil – unternehmerfreundlich und echter Graswurzel-Charme. Das macht riesigen Spass.»
Um die unterschiedlichen Veranstaltungen in ganz Deutschland zu bewältigen, setzt Schläppi auf ein bewährtes Team auf dem Beifahrersitz. Mit Dominique Juplé aus Bauma (ZH) und dem Deutschen Markus Kubiak kehren zwei bekannte Co-Piloten ins Cockpit zurück. Ein dritter Beifahrer neben Schläppi ist derzeit noch vakant – die Entscheidung hierüber wird in Kürze fallen.
Neben dem eigenen Engagement mit dem R2 plant das Schläppi Rallye Team erneut strategische Doppeleinsätze. Bei ausgewählten Läufen wird zusätzlich ein topaktueller Peugeot 208 Rally4 an den Start gebracht. Dieses Fahrzeug bietet ambitionierten Nachwuchspiloten wie Gentlemen-Fahrern die perfekte Plattform. Für einige Events stehen noch Kapazitäten zur Verfügung. «Wir bieten hier ein Full-Service-Paket an. Interessenten, die in einem professionellen Umfeld im DRC angreifen wollen, können sich gerne bei uns melden», ergänzt Schläppi.
In drei Wochen beginnt mit dem Critérium Jurassien die Schweizer Rallye-Meisterschaft. Noch ist die Einschreibefrist nicht abgelaufen. Aber es ist gut denkbar, dass ein alter Bekannter 2026 den Ton beim Saisonauftakt angeben wird.
In exakt drei Wochen beginnt die 47. Ausgabe des Critérium Jurassien. Wer sich noch einschreiben will, kann das bis am kommenden Mittwoch, 11. März, machen – unter diesem Link. Man darf jedenfalls gespannt sein, wer im Jura (mit dem neuen Servicepark in Moutier) alles am Start steht. Als Favorit geht ein alter Bekannter ins Rennen: Jonathan Hirschi. Der Neuenburger hat gegenüber ASS bestätigt, dass er im Jura fahren wird. Auch bei der Rallye du Chablais wird der Schweizer Rallye-Meister von 2022 und 2023 versuchen, seinen Sieg von 2023 zu wiederholen. Im Vorjahr musste Hirschi nach einem Unfall die Segel streichen. Ob der Citroën-Pilot danach auch die restlichen drei Läufe zur Rallye-SM bestreiten wird, ist noch offen. «Ich werde von Rallye zu Rallye entscheiden», sagt Hirschi. «Ausserdem möchte ich auch noch zwei, drei Rallyes in Frankreich absolvieren.»
Falls Hirschi die komplette Meisterschaft bestreitet, wird es für die Konkurrenz schwierig werden, ihn am dritten Titel zu hindern. Allen voran für das amtierende Champions-Duo Mike Coppens/Christophe Roux, das sich nicht für den Saisonauftakt im Jura eingeschrieben hat. Aus budgetären Gründen liegt der Fokus bei Coppens auf den beiden Klassikern, der Rallye du Chablais und der Rallye du Valais.
Damit rückt, was den ersten Verfolger betrifft, ein anderer in den Fokus: der 25-jährige Thibault Maret. Der Walliser hat andeuten lassen, dass er – vorausgesetzt die finanziellen Möglichkeiten lassen es zu – die komplette Schweizer Meisterschaft bestreiten will. Maret, der 2026 neu auf einem Citroën C3 Rally2 fahren wird, wurde 2023 Fünfter der Schweizer Rallye-Meisterschaft, 2024 Dritter und 2025 Vierter. Noch wartet Maret auf seinen ersten Sieg. 2025 ist er bei der Rallye du Chablais Zweiter und bei der RIV Dritter geworden.
Einer, der ebenfalls weiss, wie man es fliegen lässt, ist Nicolas Lathion. Der 35-Jähriges aus Charrat (VS) hat durchblicken lassen, dass er die ersten drei Rallyes absolvieren wird – und danach Bestandesaufnahme in Bezug auf die finanziellen Mittel und die Meisterschaftsposition macht. Auch der Vorjahreszweite Yoan Loeffler (28) würde gerne eine weitere komplette CH-Meisterschaft bestreiten, muss aber wie die Konkurrenz schauen, was das Budget zulässt.
Zu den weiteren Kandidaten, die eine ganze Saison planen, zählen Joël Rappaz in seiner Alpine, Gwen Lagrue (im Citroën C3), Jérémie Toedtli (Skoda Fabia) und Stefano Mella, der im Januar bei der Rallye Monte Carlo mit seinem Skoda Fabia Rally2 zum ersten Mal WRC-Luft schnupperte. Und natürlich auch Mathieu Zurkinden. Der Fribourger, der im Vorjahr mit unterlegenem Material sensationell Meisterschaftsdritter wurde, wird sicher auch bei den ersten drei Läufen dabei sein. Danach wird auch er Bestandesaufnahme machen.
Beim im Vorjahr verunglückten Pascal Perroud schwebt ein grosses Fragezeichen über eine mögliche Rückkehr. Perroud würde zu gerne wieder fahren und sagt, er sei zu 95 Prozent wieder in der Form, in der er vor dem Unfall war. «Sich einer zweiten Operation zu unterziehen, war definitiv die richtige Entscheidung», sagt der Waadtländer. «Stand heute weiss ich noch nicht, wann ich zurückkomme, ich hoffe aber, dass ich bald wieder fahren kann.»
2025 Meister im Porsche Sports Cup Suisse – nun wechselt Ethan Ischer in die GT World Challenge zum Team Walkenhorst Motorsport. Dort fährt er einen Aston Martin Vantage GT3.
Mit Philip Ellis (Mercedes), Rolf Ineichen (Ferrari), Alex Fontana (Porsche), Patric Niederhauser (Lamborghini) und Raffaele Marciello (BMW) ist die Schweiz in der diesjährigen GT World Challenge Endurance bereits sehr namhaft vertreten. Nun ist zu diesem Quintett noch ein weiterer Fahrer (und eine sechste Marke) dazugestossen: Neuling Ethan Ischer.
Im Vorjahr überzeugte Ischer im Dienste der Sportec AG von Gregor Burkhard und Marcel Fässler und gewann auf Anhieb den Porsche Sports Cup Suisse. 2026 steigt der junge Mann aus Bavois (VD) nun in die GT World Challenge auf und bestreitet dort für das Team Walkenhorst Motorsport die Endurance-Meisterschaft auf einem Aston Martin Vantage GT3 Evo. Fünf Rennen stehen für den Neuling an. Los geht die Saison am 11./12. April in Le Castellet (FRA).
«Das ist ein grosser Schritt vorwärts in meiner Karriere und eine unglaubliche Chance, auf einer der grössten Bühnen des GT-Rennsports anzutreten», meint Ischer. «Ich bin dem Team sehr dankbar für sein Vertrauen und seinen Glauben an mich. Ich bin bereit, alles zu geben.»
Für den Sprint-Cup, der am 2./3. Mai in Brands Hatch (GBR) beginnt, sind aus Schweizer Sicht bisher gemeldet: Niederhauser, Fontana und Felix Hirsiger (Ferrari).
2025 richtete Auto Sport Schweiz wettbewerbsübergreifend zum zweiten Mal einen Damenpokal aus. Auch dieses Jahr können sich Fahrerinnen oder Navigatorinnen einschreiben. Und zwar bis zum 25. März!
Auto Sport Schweiz richtet dieses Jahr zum dritten Mal nach 2024 und 2025 einen wettbewerbsübergreifenden Damenpokal im Automobilrennsport aus. Dabei spielt es keine Rolle ob gefahren oder navigiert wird – für den Damenpokal von ASS dürfen sich alle Ladies (mit Schweizer Rennlizenz), die national oder international am Automobilrennsport teilnehmen, kostenlos einschreiben. Die Auswertung erfolgt über ein eigens entworfenes Punktesystem. Wie im Vorjahr wird ASS auch 2026 bei «Halbzeit» einen Zwischenstand veröffentlichen.
Die an REGionalen oder ausländischen Veranstaltungen (INT) erzielten Resultate müssen bis zum 1. November des laufenden Jahres (mit Kopie der offiziellen Ranglisten) mitgeteilt werden, ansonsten können die betreffenden Punkte nicht gutgeschrieben werden. Resultate aus den Schweizermeisterschaften (Slalom, Berg, Rallye) werden automatisch gutgeschrieben. Der Damenpokal wird mit Resultaten ausgewertet, welche vom 1. Januar bis zum 1. November 2026 erzielt werden. Später eingereichte Ergebnisse (oder Rennen) werden nicht berücksichtigt.
Die Einschreibung erfolgt bis 25. März mit dem angehängten Formular. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und stehen Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten gerne zur Verfügung.
Die bisherigen Siegerinnen des Damenpokals:
2024, Vanessa Zenklusen
2025, Franziska Maissen
Sechs Rennen stehen bei der diesjährigen Champions oft he Future Academy auf dem Programm. Das erste davon fand am Wochenende in Valencia statt – mit einem Schweizer Auftaktsieg.
Erst kürzlich durfte der Verband Auto Sport Schweiz bekanntgeben, dass der 12-jährige Zoltan Coigny die Schweiz bei der FIA Kart Academy 2026 vertreten wird. Am Wochenende hat der Teenager aus Dully (VD) seine Nomination beim Auftakt einer weiteren Academy-Meisterschaft, der Champions of the Future, in Valancia (ESP) restlos bestätigt. In beiden Qualifyings sicherte sich Coigny die Pole-Position. Am Samstag wurde er im ersten Finale Zweiter, am Sonntag stand er ganz oben auf dem Podium. Mit dieser prima Leistung übernahm Coigny auch die Führung im Gesamtklassement bei den OK-N-Junioren. Auf den Rängen 13 und 14 liegen mit Jamie Ehrat und Lorenzo Zucchetto zwei weitere Schweizer.
Einen guten Einstand in der Champions of the Future Academy feierte auch Julian Brupbacher in der Kat. OK-N-Senior. Der Schweizer X30-Meister von 2025 landete nach Platz 18 im ersten Finale am Samstag auf dem fünften Schlussrang am Sonntag. In der Gesamtwertung wird Brupbacher als Zehnter geführt.
Weiter geht die Meisterschaft Ende Mai im griechischen Thessaloniki. Danach wird in Viterbo (ITA) gefahren, ehe die drei finalen Schlussläufe in den Emiraten stattfinden.
Daran muss man sich zuerst gewöhnen: Emil Frey Racing geht 2026 mit zwei Ferrari 296 GT3 Evo in der DTM und der GTWC Sprint an den Start – einer davon ganz in Pink!
Mit Beginn der neuen Saison prägen das weltweit bekannte BWT-Pink und das markante Windhager-Rot im Zeichen der gemeinsamen Mission «For You and Planet Blue» das Erscheinungsbild des neuen Emil-Frey-Ferrari mit der #14. Sportlich schlägt Emil Frey Racing ebenfalls ein neues Kapitel auf: Nachdem Jack Aitken nach fünf gemeinsamen Jahren das Team Ende 2025 verlassen hatte, konnte mit dem Italiener Matteo Cairoli ein Fahrer mit grossem Leistungsnachweis als Nachfolger gewonnen werden. Zudem geht das Team mit der neuen Evo-Variante an den Start und tritt mit jeweils zwei Ferrari 296 GT3 Evo sowohl in der DTM als auch in der GT World Challenge Sprint Cup Serie an.
Auf der anderen Seite der Garage von Emil Frey Racing steht der zweite Ferrari mit der Startnummer 69. Am Steuer des Fahrzeugs im Red-Bull-Verstappen-Design sitzt der Niederländer Thierry Vermeulen, der im Rahmen der langjährigen Kooperation mit Verstappen.com Racing antritt, die auch 2026 fortgeführt wird. Nach einer soliden vergangenen Saison mit mehreren Podestplätzen und Pole-Positions geht Vermeulen nun in seine vierte gemeinsame Saison mit dem Team. Ziel ist es, die kontinuierliche Entwicklung und Lernkurve der letzten Jahre fortzusetzen.
Während die DTM-Saison am 25./26. April auf dem Red Bull Ring (AUT) startet, beginnt die neue Saison im GT World Challenge Sprint Cup am 2./3. Mai in Brands Hatch (GBR).
Der Jurassier Grégoire Saucy ist neu Teil des McLaren Driver Development Programme und darf sich für 2027 berechtigte Hoffnungen auf einen Sitz im McLaren-Hypercar machen.
Gute Nachrichten für Grégoire Saucy. Der 26-jähriges aus Bassecourt im Kanton Jura, der bereits eng mit McLaren verbunden ist und in dieser Saison für United Autosports fährt, tritt dem Entwicklungsprogramm des britischen Traditionsrennstalls bei. Und das – man spitze die Ohren – ein Jahr vor dem Start des Hypercar-Programms von McLaren! Für Saucy ist die «Beförderung» eine Bestätigung seiner bisherigen Leistung – und gleichzeitig ein verfrühtes Ostergeschenk. «Ich freue mich sehr, am McLaren Driver Development Programme teilnehmen zu dürfen. Das Programm bietet mir wichtige Unterstützung und vielfältige Möglichkeiten, mich in allen Bereichen als Rennfahrer weiterzuentwickeln. Es ist ein großartiges Umfeld, und ich freue mich darauf, mit dem fantastischen Team von McLaren zusammenzuarbeiten.»
Saucy war 2021 FRECA-Champion und setzte sich u.a. gegen Fahrer wie Isack Hadjar, Franco Colapinto und Gabriel Bortoleto durch. 2025 fuhr Saucy in der WEC am Steuer des McLaren 720S GT3 EVO und wurde zuletzt bei den 24 Stunden von Daytona Vierter in der LMP2. Vor seinem Einstieg in den Langstreckensport sammelte der Jurassier bereits Erfahrungen in der Formel Renault 2.0 und danach in der Formel 4 in Italien (bei Jenzer Motorsport). Anschliessend fuhr er 2019 für das Team R-ace GP in der ADAC Formel-4-Meisterschaft, wobei er in diesem Jahr noch in Italien aktiv war. Bis 2023 fuhr Grégoire Saucy in der Formel 3 bei ART Grand Prix, bevor er sich dem Langstreckensport zuwandte. Anfang 2025 schloss er sich dem Papaya-Team für die Langstrecken-Weltmeisterschaft an.
In dieser Saison wird Grégoire mit United Autosports an der European Le Mans Series teilnehmen. Parallel absolviert er Rennen zur IMSA. Ausserdem wird er im Rahmen des McLaren-Racing-Portfolios Testfahrten absolvieren.
Simona De Silvestro (37) nahm für die italienische Bob-Mannschaft an den Olympischen Winterspielen in Cortina teil. Mit zwei 23. Plätzen war die ehemalige Rennfahrerin nicht ganz zufrieden.
Es gibt nicht viele Beispiele von Profisportlern resp. -sportlerinnen, die erfolgreich ihre Disziplin gewechselt haben. Der Mut, sich in einer anderen Sportart mit den Besten zu messen, ist allein schon bewundernswert. Die Schweizer Rennfahrerin Simona De Silvestro gehört zu den Sportlerinnen, die in einer komplett anderen Disziplin eine zweite Karriere begonnen haben. Vorläufiger Höhepunkt für die gebürtige Thunerin war die Teilnahme an den kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen in Cortina (ITA) im Mono- und Zweierbob (siehe auch Link).
«Ich habe immer davon geträumt, bei den Olympischen Spielen mitzumachen. Und ich hatte den Mut, es zu versuchen», sagt De Silvestro, die in Cortina für ihre zweite Heimat Italien gestartet war. Dass der Wechsel von vier Rädern auf vier Kufen kein Spaziergang werden würde, wusste die ehemalige Indy-500-Teilnehmerin. «Sich in einer komplett anderen Sportart zu beweisen, ist nicht einfach. Ich musste lernen ‹richtig› zu laufen. Und ich weiss, dass es diesbezüglich noch viel Raum für Verbesserungen gibt.»
Mit den Resultaten war De Silvestro trotz allen Bemühungen nicht ganz zufrieden. In beiden Disziplinen erreichte sie den 23. Schlussrang. Im Monobob fehlten ihr nach drei Durchgängen 4,1 sec auf die Olympiasiegerin, im Zweierbob betrug der Rückstand auf die Siegerinnen (nach ebenfalls drei Durchgängen) 3,69 sec. «Mal schauen, was die Zukunft bringt», lässt sich De Silvestro für die Zukunft die Türen offen. «Eines ist sicher: Mit etwas Hartnäckigkeit und viel Selbstvertrauen kann man Grosses erreichen.»
Und wer weiss: Vielleicht nimmt sich Simona ja auch an Aleksander Shalamanov ein Beispiel und sucht sich noch eine weitere Herausforderung. Der Bulgare nahm 1960 als 19-Jähriger in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt an den Olympischen Winterspielen teil. Vier Jahre später war er an den Sommerspielen Mitglied des olympischen Volleyballteams. Und 1966 und 1970 stand er im Aufgebot der Bulgaren für die Fussball-WM…
Jérémy Siffert, der Enkel der Schweizer Motorsportlegende Jo Siffert, startet in diesem Jahr mit Gebhardt Motorsport in der US-Amerikanischen IMSA VP Racing SportsCar Championship.
Beim Saisonauftakt im Januar in Daytona beendete der Jérémy Siffert (22) beide Rennen auf dem siebten Platz in der LMP3-Klasse. An diesem Wochenende steht der Fribourger zum zweiten Mal im Einsatz – und das im selben Gulf-Design wie einst sein berühmter Grossvater.
Dein Vater war Rennfahrer und dein Grossvater ist die Motorsportlegende Jo Siffert – war dein Weg in den Rennsport bereits vorgezeichnet? Und wie hast du schliesslich den Sprung in den Sport geschafft?
Jérémy Siffert: Ja, ich wurde sicherlich davon beeinflusst, was meine Familie bereits im Motorsport erreicht hatte, und das hat mich natürlich schon in jungen Jahren dazu gebracht, denselben Weg einzuschlagen. Wie viele andere Fahrer haben mein Vater und ich mit dem Kartfahren angefangen, was eine fantastische Schule war, um die Grundlagen des Fahrens zu erlernen.
Nachdem du im letzten Jahr mehrere Rennen für Gebhardt Motorsport absolviert hast, startest du nun mit dem Team in deiner ersten kompletten Saison im LMP3-Auto – wie fühlt sich das an?
Es ist mir eine grosse Ehre, in der Saison 2026 mit Gebhardt Motorsport im LMP3 anzutreten. Das Team hat grosse Ambitionen, was ich sehr schätze, und ich freue mich sehr, es in diesem Jahr zu vertreten und mein Bestes zu geben, um das Team zu unterstützen.
Du wirst an allen Sprint-Wochenenden der IMSA VP Racing SportsCar Challenge in den USA teilnehmen – wie kam es dazu, da ursprünglich ein anderes Programm geplant war?
Wir hatten ursprünglich geplant, am Endurance Cup teilzunehmen, aber aufgrund einer Programmänderung werde ich letztendlich an den Sprintrennen teilnehmen. Ich freue mich auch sehr darauf, im Sprintformat zu fahren, da ich glaube, dass ich dadurch lernen werde, in Rennsituationen etwas aggressiver zu sein.
Dein Großvater Jo Siffert hat in den USA die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring gewonnen – spürst du dort ein besonderes Interesse an deiner Person und macht das die Teilnahme an Rennen in den USA für dich noch besonderer?
Natürlich sind diese Rennstrecken für mich etwas Besonderes, weil mein Grossvater dort Siege errungen hat. Ich freue mich, auf denselben Strecken zu fahren, aber ich versuche mich dennoch hauptsächlich darauf zu konzentrieren, das Auto kennenzulernen und meine Leistung zu verbessern.
Zu Ehren von Jo Siffert wird dein Duqueine D08 auch in den Farben von Gulf Racing an den Start gehen – wie gefällt dir das Design?
Ich finde das Design grossartig und es ist eine schöne Hommage an meinen Grossvater, der einen bedeutenden Teil seiner Karriere in diesen Farben verbracht hat.
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