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06.12.2021 Schweizer Kart-Meister geehrt
Super Mini 2021 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 bei den Super Minis: Elia Epifanio (2.), Tiziano Kuzhnini (1.) und Dan Allemann (3.) © Weibel

Gestern Sonntag fand in Langenthal die Preisverleihung der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. Neben Pokalen und Preisgeld wurden auch wertvolle Sachpreise überreicht.

Auto Sport Schweiz hat gestern in einem ehrwürdigen Rahmen die besten Schweizer Kart-FahrerInnen 2021 ausgezeichnet. Im Hotel Meilenstein in Langenthal nahmen die zahlreich erschienenen Kartpiloten aus der Schweiz ihre Preise in Anwesenheit von NSK-Präsident Andreas Michel und dem Komitee Karting unter Leitung von Theo Bertschi entgegen.

Tiziano Kuzhnini (Super Mini), Elia Pappacena (OK Junior), Savio Moccia (X30 Challenge Switzerland), Patrick Näscher (OK Senior), der durch seinen Vater Norbert würdig vertreten wurde, sowie Nicolas Rohrbasser (KZ2) durften als Meister den Pokal mit der «1» in die Höhe stemmen.

A Utorama Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Gewinner der Autorama-Testfahrt (mit Gutschein in der Hand): Autorama-Teamchef Stefan Tanner, Norbert Näscher (Vater von Senior-Meister Patrick Näscher), Nicolas Rohrbasser, Elia Pappacena, Savio Moccia, Yannick Mettler und Andreas Michel (v.l.) © Weibel

Doch nicht nur die Pokale, die durch LMP2-Pilot Fabio Scherer überreicht wurden, fanden ihre Abnehmer. Die Fahrer freuten sich auch über das Preisgeld und weitere Sachpreise. So erhielten die Top 3 der Kategorien X30, OK Senior und KZ2 je einen Chronographen von Uhren-Sponsor Formex.

Den Meistern in den Kategorien OK Junior, X30, OK Senior und KZ2 wurde von Yannick Mettler und Autorama-Teamchef Stefan Tanner ein Gutschein für eine Testfahrt im TCR-Golf überreicht. Diesen Preis können die vier Champions im Frühjahr 2022 einlösen.

OK Junior Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 bei den Junioren: Jérôme Huber, Elia Pappacena und Ethan Ischer (v.l.) © Weibel

Parmi les autres gagnants de la soirée figuraient également les rookies. Dans chaque catégorie, le meilleur débutant a été récompensé par un trophée. Parmi les vainqueurs figurent Sebastien Hirschi (Super Mini), Ethan Ischer (OK Junior), Alessio Strollo (X30), Lyon Mathur (OK Senior) et Michel Liechti (KZ2).

La meilleure dame 2021 était Chiara Bättig. Tina Hausmann a pris la deuxième place.

OK Senior Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die besten Senioren: Lyon Mathur (2.), Leonardo Cesaretti, Alessio Fagone, Antonio Lagrotteria, Lukas Muth (3.) und Norbert Näscher (an Stelle von Patrick Näscher, 1.), (v.l.) © Weibel

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06.12.2021 Endlich! Erstes F2-Podium für Boschung
Boschung Ralph 2021 Saudi 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ralph Boschung freut sich über seinen ersten F2-Podestplatz

Nach 76 erfolglosen Anläufen hat es endlich geklappt. Ralph Boschung fuhr beim Formel-2-Rennen in Saudi-Arabien erstmals in seiner Karriere aufs Podest.

Was lange währt, wird endlich gut. Ralph Boschungs Beharrlichkeit hat sich ausbezahlt. Nach 76 erfolglosen Versuchen ist er im gestrigen Hauptrennen der Formel 2 in Saudi-Arabien endlich auf dem Podium gestanden. «Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll», meint der Walliser. «Bei einem Rennen, auf dem Podium zu stehen, das wegen Unfällen abgebrochen werden musste und es nur halbe Punkte gibt, war nicht unbedingt mein Ziel. Aber ich freue mich dennoch sehr über diesen dritten Platz.»

Boschung liegt vor dem Finale in Abu Dhabi in der Gesamtwertung auf Rang 12. Mit einer ähnlichen guten Leistung wie an diesem Wochenende kann er die Top 10 noch locker erreichen. Für 2022 sind die Weichen des 24-Jährigen aus Monthey bereits gestellt. Boschung wird eine weitere Formel-2-Saison bei Campos Racing bestreiten.

Boschung Ralph 2021 Saudi 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nach 76 erfolglosen Anläufen hat es endlich geklappt

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04.12.2021 Nicolas Rohrbasser – mit viel Routine zum dritten Titel
Rohrbasser Nicolas 2021 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nicolas Rohrbasser feierte 2021 seinen dritten KZ2-Titel © Eichenberger

Am Sonntag, 5. Dezember, werden in Langenthal die Schweizer Kart-Meister geehrt. Wir stellen sie Ihnen vor: Teil 5: Nicolas Rohrbasser, Champion in der Kategorie KZ2.

Wer mit 131 Punkten Vorsprung Schweizer Kart-Meister wird, der hat seine Kategorie nicht nur verdient gewonnen, er hat sie auch klar dominiert. 12 von 15 Läufen gingen an den grossgewachsenen Genfer. Nur in drei Rennen hatte es für Rohrbasser nicht zum Sieg gereicht. Zwei Mal in 7 Laghi, als Gastfahrer Samuel Luyet schneller war, und einmal in Franciacorta, als Rohrbasser wegen einer Strafe im Finale das Podium als Vierter knapp verpasste und der Sieg an Ivan Rechsteiner ging.

Rohrbassers Routine und Coolness zeigte sich vor allem In Levier. Beim vierten Lauf zur autobau Schweizer Kartmeisterschaft stieg er am Samstag nach nur einer Trainingssitzung aus und packte seine sieben Sachen zusammen. «Ich habe genug getestet», meinte Rohrbasser. «Ausserdem haben wir morgen wechselhaftes Wetter. Dann werden die Karten eh wieder neu gemischt.»

Langweilig wird es dem Routinier trotz der scheinbaren Überlegenheit nicht. Der Ehrgeiz ist nach wie vor gross. Seinen dritten Schweizer Meistertitel in der Königsklasse, bei den Schaltkarts, hat Rohrbasser aber nicht nur aus Spass an der Sache gewonnen. «Der Gewinn der Schweizer Meisterschaft ist für mich eine Bestätigung, die ich den Jungen, die ich durch meine Kartschule betreue, vermitteln möchte», sagt Rohrbasser. «Dass ihr Coach Titel und Rennen gewinnt, ist der beste Beweis für die Glaubwürdigkeit meiner Arbeit und das Material meines Partnerteams Spirit Karting.»

Rohrbassers grösster Triumph nach dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft in der KZ2 2017, 2020 und 2021 war der Vize-WM-Titel mit Spirit Karting bei den Super Shifter 2018.

Mit seinen 30 Jahren ist Rohrbasser der älteste der fünf Schweizer Kart-Meister 2021. Doch ans Aufhören denkt er noch (lange) nicht. «Solange es Spass macht, fahre ich», meint der Genfer. Auf die Testfahrt im VW Golf TCR von Autorama freut sich Rohrbasser aber auch. «Das wird eine neue Erfahrung für mich sein.» Wetten, dass er auch dort sehr schnell den Dreh raus hat!

Rohrbasser Nicolas 2021 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Rohrbasser ist auch im Regen ein Klasse für sich © Eichenberger

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03.12.2021 Patrick Näscher – und plötzlich stand er unter Druck
Naescher Patrick 2021 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
In Wohlen kam Näscher nochmals ins Schwitzen © Eichenberger

Am Sonntag, 5. Dezember, werden in Langenthal die Schweizer Kart-Meister geehrt. Wir stellen sie Ihnen vor: Teil 4: Patrick Näscher, Champion in der Kategorie OK Senior.

Patrick Näscher zählt in der Schweizer Kart-Gemeinde zur festen Grösse. Der 26-jährige Liechtensteiner mischt bei den Senioren stets vorne mit. 2018 gewann er auf Anhieb den Titel in der Kategorie OK Senior. 2019 und 2020 kam er aufgrund seines Studiums weniger zum Fahren. Deshalb verpasste er das eine oder andere Rennen und den Titel. In diesem Jahr ist Näscher wieder bei jedem Rennen angetreten. Und siehe da: Die Krone bei den Senioren geht nach 2018 zum zweiten Mal nach Nendeln im «Ländle»

Allerdings hätte es sich der Bauingenieur ZFH etwas leichter machen können. Beim Finale in Wohlen schied Näscher im ersten Vorlauf nach einer Kollision aus. Weil sein direkter Gegner Lyon Mathur davon profitieren konnte, wurde es für nochmals unerwartet eng. «Diesen Stress hätte ich mir sparen können», meint Näscher. «Ich war zu ungeduldig und hatte Glück, dass mein Kart nicht einen grösseren Schaden nahm.»

Das beste Wochenende erwischte Näscher beim zweiten Aufeinandertreffen in 7 Laghi. Mit drei Siegen machte der Fahrer aus dem Kartteam Meier deutlich, wen es bei den Senioren zu schlagen gilt. Am Ende des Jahres hatte er vier Laufsiege auf seinem Konto. Dieselbe Anzahl also wie der Zweitplatzierte Mathur und Gastfahrer Fabio Scherer.

«Der Schweizer Meistertitel bedeutet mir viel», sagt Näscher. «Es ist etwas Spezielles. Und wir sind ein kleines Team. Deshalb freut es einen erst recht, wenn man am Ende ganz oben steht.»

Zum Kartsport kam Näscher durch seinen Vater, der an Bergrennen teilgenommen hatte, und seinen älteren Bruder Mario, der bis vor ein paar Jahren Kartrennen fuhr. «Ich habe im Alter von sieben Jahren angefangen», sagt Näscher. Auf die Frage, ob er es nie selber am Berg versuchen wollte, winkt er ab. «Wenn, dann in einem Tourenwagen auf der Rennstrecke. Aber das ist halt immer eine Frage des Geldes.» Mal schauen, wie weit ihn der Test im VW Golf TCR von Autorama bringt…

Naescher Patrick 2021 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Ende konnte Näscher wieder lachen © Eichenberger

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02.12.2021 Savio Moccia – der Hunger ist noch nicht gestillt
Moccia Savio 2021 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
X30-Meister Savio Moccia mit seinem Vater Angelino © Eichenberger

Am Sonntag, 5. Dezember, werden in Langenthal die Schweizer Kart-Meister geehrt. Wir stellen sie Ihnen vor: Teil 3: Savio Moccia, Champion in der Kategorie X30 Challenge Switzerland.

Savio Moccia hat’s wieder getan. Zum dritten Mal in Serie hat der Mann aus Lyss die Meisterschaft in der X30 Challenge Switzerland für sich entschieden. Diesmal mit einem Punktepolster von 80 Zählern auf den Zweitplatzierten Kilian Streit.

Doch ganz so deutlich, wie es der Vorsprung vermuten lässt, war die Angelegenheit nicht. Moccia musste hart um seinen Titel kämpfen. Was in der X30 auch üblich ist. Denn die Kategorie mit ihren IAME-125-cm3-Einheitsmotoren gilt als die ausgeglichenste Klasse im Schweizer Championnat. Ausserdem war Streit, nachdem er sich von seiner Rippenverletzung erholt hatte, ab Saisonmitte ein ebenbürtiger Gegner.

«Den Titel in der Schweizer Meisterschaft zu holen, war das grösste Ziel für mich in diesem Jahr», sagt Moccia. «Und auch wenn es schon der fünfte SM-Titel ist, bin ich immer noch hungrig. Es ist etwas Besonderes, Schweizer Meister zu werden.»

Den ersten grossen Erfolg in der Kart-SM feierte Moccia 2014 mit dem Titelgewinn bei den Super Minis. 2016 sicherte sich der 19-jährige Savio dann die grösste Trophäe in der X30 Junior. Und seit 2019 ist er eben amtierender X30-Meister. Parallel zu seinen inzwischen fünf SM-Titeln hat Moccia noch sieben Mal die Vega Trofeo gewonnen: 2012, 2013, 2014, 2015, 2017, 2020 und 2021. Und es könnten durchaus noch mehr Titel sein. 2015 liess er die SM aus und fuhr in Deutschland im ADAC Cup. 2016 und 2018 verzichtete er jeweils auf die Vega Trofeo.

Eines ist jetzt schon klar: Moccia, der dieses Jahr seine Lehre zum Automobilfachmann in einer Volvo-Garage in Worben (BE) erfolgreich bestanden hat, hat noch lange nicht genug. Solange er und sein Vater Angelino, mit dem er das Kart vorbereitet, Spass haben, wird es für die restlichen X30er eine Challenge sein, ihn zu schlagen.

Moccia Savio 2021 05 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Moccia hat schon fünf SM-Titel gewonnen © Eichenberger

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