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03.04.2025 Das sind die 15 Berg/Slalom-Junioren für 2025
Junior Ryter Jeremias Chiquita Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top-3-Junioren von 2024: Ryter, Jeremias und Chiquita © Eichenberger

Die Schweizer Junior-Meisterschaft (Berg/Slalom) 2024 war bis zum letzten Rennen am Gurnigel offen. Und auch 2025 verspricht sie wieder ultraspannend zu werden.

Noch ist nicht ganz klar, wie viele Rennen die beiden Titelkontrahenten von 2024 in dieser Saison bestreiten. Fakt ist: Junior-Champion Jannis Jeremias und der Gesamtzweite des Vorjahres Lionel Ryter (beide 25) haben sich auch dieses Jahr für die Junioren-Meisterschaft von Auto Sport Schweiz eingeschrieben. Damit kommt es also zur Neuauflage eines Duells, welches im vergangenen Jahr erst im allerletzten Rennen am Gurnigel (zugunsten von Jeremias) entschieden wurde. Und weil auch der Drittplatzierte Steven Chiquita (wird demnächst 22) und der Viertplatzierte von 2024 (Nolan Vuilleumier, 23) wieder mit dabei sind, ist der Kampf um die Podestplätze lanciert.

Die Teilnehmerliste 2025 im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge):

Sandro Bernhard (24)
Steven Chiquita (21)
Bryan Favre (23)
Jimmy Froidevaux (24)
Jérémy Girard (20)
Alessandro Grispino (24)
Grégoire Huguenin (23)
Jannis Jeremias (25)
Adam Kutvev (20)
Hugo Mascaro (21)
Lionel Ryter (25)
Ursanne Salomon (19)
Mario Schöpfer (23)
Yannik Stampfli (23)
Nolan Vuilleumier (23)

Zur Junior-Meisterschaft 2025 zählen die Bergrennen Reitnau, Anzère, Gurnigel und Les Paccots sowie die Slaloms von Frauenfeld, Ambri (Doppellauf) und Chamblon. Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.

Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junior-Meisterschaft Berg/Slalom mittels Extra-Aufklebern auf ihren Autos erkenntlich gemacht. Der Schweizer Meister Junior 2025 erhält für die Saison 2026 seine Rennlizenz gratis. Die Top 3 wird zum «Dîner des Champions» nach Bern eingeladen.

Wir wünschen allen Teilnehmenden eine erfolgreiche Saison!!!

Chiquita Steven Paccots 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nicht nur schön, sondern auch schnell: Chiquitas BMW E30 RPM © Eichenberger

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03.04.2025 Gurnigel-OK legt Daten für 2026 und 2027 fest
Gurnigel 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Daten für das Gurnigel-Rennen 2026 und 2027 stehen fest © Eichenberger

Der Terminkollision der beiden Bergrennen Hemberg und La Roche-La Berra etwas Positives abzugewinnen, ist schwierig. Wenn es etwas gibt, dann die Tatsache, dass sich die Organisatoren in Zukunft noch besser absprechen müssen und ihre Wünsche frühzeitig deponieren sollen.

Einer, der diesbezüglich vorbildlich vorausgeht, ist der Organisator des Bergrennen am Gurnigel. In der Regel ist das Bergrennen im Gantrisch-Gebiet nicht von Überschneidungen gefährdet, aber weil der Kanton Bern Strassenarbeiten plant, hat das OK die Daten für 2026 und 2027 bereits festlegen müssen. Für das Rennen 2026 wurde demnach das Wochenende vom 12./13. September gewählt, 2027 soll am 11./12. September am Gurnigel gefahren werden.

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02.04.2025 Vorschau autobau Schweizer Kart-Meisterschaft Lonato: Es geht wieder los!
Lonato South Garda Karting Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Sonntag startet die neue Saison auf der Kartpiste in Lonato © Eichenberger

Wie 2024 startet die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft auch in diesem Jahr im italienischen Lonato in die neue Saison. In fünf Kategorien werden neue Meister gesucht. Denn von den Letztjährigen ist nur noch einer dabei.

Am kommenden Sonntag dröhnen die Kart-Motoren auf der Rennstrecke South Garda Karting südlich des Gardasees zwischen Brescia und Verona wieder. Zum Auftakt der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft haben sich 80 Fahrer und Fahrerinnen eingeschrieben – aufgeteilt (wie immer) in fünf Kategorien. Für Spannung ist schon vor dem ersten Rennen gesorgt. Denn von den fünf Vorjahresmeistern respektive -meisterinnen ist nur noch einer am Start: Nicola Mateo Frigg. Und auch er wird seinen Titel nicht verteidigen können. Der junge Zürcher, der im Vorjahr bei den Super Minis dank eines furiosen Finale triumphierte, ist vom Alter wegen in die nächsthöhere Kategorie zu den OK Junioren aufgestiegen.

Wer sein Nachfolger bei den Super Minis wird, ist im Moment noch Kaffeesatzleserei. Nimmt man das Klassement vom Vorjahr, dann sollten die beiden Spirit-Fahrer Aaron Buhofer (aus Birmensdorf/ZH) und Aurelio Longhitano (aus Mörigen/BE) die besten Karten haben. Beide haben im Vorjahr bereits Rennen gewonnen. Und beide hatten 2024 bis zuletzt Titelchancen. Was im Vorjahr nicht ganz aufgegangen ist, könnte dieses Jahr also für einen der beiden in Erfüllung gehen. Hinter den beiden Favoriten könnte sich Romeo Epifanio einreihen. Im Gesamtklassement von 2024 war der junge Würenloser zwar «nur» Zwölfter, doch weil die vor ihm klassierten Piloten alle aufgestiegen sind, schlüpft er quasi in die Rolle des ersten Verfolgers.

Ein imposantes Feld von 18 hungrigen Piloten steht in der Kategorie OK Junior am Start. Hier trifft man auf einige Namen, die 2024 noch bei den Super Minis um Punkte kämpften. So unter anderem eben auch um Frigg, der als Meister zu den Junioren wechselte. Aber nicht nur der UBIQ-Kutscher ist ein Kandidat für Spitzenplätze. Auch Albert Tamm, Super-Mini-Meister von 2023, dürfte weit vorne anzutreffen sein. Allerdings verriet der Tessiner mit estländischen Wurzeln schon vor dem Saisonstart, dass er nur zwei Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft geplant habe. Um den Titel wird er also nicht fahren. Von den Junioren, die 2024 schon in die Top 10 gefahren sind, sind einzig Louis Huter und Iven Ammann noch dabei. Daher fällt es auch nicht so ins Gewicht, dass die Junioren 2025 mit anderen Reifen ausrücken (VEGA statt LeCont).

Super Mini Longhitano Buhofer Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Favoriten bei den Super Minis: Longhitano und Buhofer © Eichenberger

Das grösste Startfeld bietet auch dieses Jahr wieder die X30 Challenge Switzerland, die neu mit LeCont-Reifen fährt (bisher VEGA). 22 Piloten und Pilotinnen werden in Lonato die ersten Podestplätze der Saison unter sich ausmachen. Wer am Ende die Nase vorne hat, ist schwer auszumachen. Es würde einen nicht wundern, wenn er ein blaues Kart aus dem Team UBIQ Racing fahren würde. Diese Mannschaft hat mit dem Vorjahreszweiten Samuel Ifrid, dem Vorjahresvierten Diego Gama und dem Neuntplatzierten Maximilian Kammerlander gleich drei heissen Eisen im Feuer. Aber auch andere Teams haben in der X30 ihre Speerspitzen dabei: Der Vorjahresfünfte Gabriel Volpe und der Elftplatzierte Luca Luongo vertreten die Farben von Innovate Competition, Julian Brupbacher (Dritter 2024) und Tristan Zloczower (Achter) gehen für Spirit Racing ins Rennen. Gespannt darf man auch auf das Abschneiden von X30-Neuling Arnaud Voutat sein, der ebenfalls die Spirit-Farben trägt. Die einzige Dame im Feld ist Emilia Pauli. 2024 fuhr die junge Baselbieterin (wie Voutat) noch bei den Junioren.

Neue Gesichter prägen auch das Startfeld der OK Senioren. Die Top 4 des Vorjahres ist nicht mehr dabei. Deshalb dürfte Samuel Schär (UBIQ) die Rolle des Kronfavoriten übernehmen. Dass der 18-Jährige richtig schnell ist, hat er schon in der Vergangenheit bewiesen. Vor einem Jahr hätte er in Lonato den zweiten Vorlauf gewinnen müssen, doch kurz vor dem Zielstrich ging die Membran kaputt. Weil auch die Piloten auf den Plätzen 6 bis 8 (aus dem Vorjahr) nicht mehr mit von der Partie sind, wird es Schär mit neuen Konkurrenten aufnehmen müssen – wie etwa die Senioren-Rookies Alexis Genolet (LKM Racing), Rückkehrer Sebastian Hirschi (KartBox.ch) sowie die beiden MH-Racing-Piloten Georgiy Zasov und Shai Derungs.

X30 Ifrid Gama Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ifrid und Gama: Titelkandidaten in der X30, die für UBIQ fahren © Eichenberger

Auch bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2, fällt es schwer, einen klaren Favoriten auszumachen. Auf dem Papier wäre eigentlich der Vorjahresdritte Kevin Wälti (29) der logische Nachfolger der Luyet-Brüder, die im Vorjahr das Mass der Dinge waren. Doch der zweitälteste Fahrer im Feld hat auf die neue Saison von Swiss Hutless zu MH Racing und damit Energy-Chassis gewechselt. Die Frage wird sein: Wie schnell gewöhnt er sich ans neue Umfeld? Denn die Konkurrenz schläft nicht. Mit Evan Vantaggiato (Karting Team Saeba), Privatbewerber Kai Perner, Yan Rothen (Spirit) und Merlin Wymann (Gerber Team Corse) stehen ein paar Fahrer am Start, die Wälti das Leben definitiv nicht einfach machen werden. Und dann ist da noch Levi Arn, der dieses Jahr in derselben Kategorie wie sein Vater Marc Arn fährt und der inzwischen über sehr viel internationale Erfahrung verfügt. Ausserdem hat Arn jr. einen ganz besonderen Förderer im Rücken: Jean Luyet. Der KZ2-Vorjahresmeister wird für Arn die Motoren präparieren. So gesehen könnte am Ende doch noch einer seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen – zwar nicht als Fahrer, aber immerhin als Motorenbauer.

Zur Strecke: Die Strecke South Garda Karting misst 1,2 Kilometer, wird im Uhrzeigersinn gefahren und war 2019 und 2020 Austragungsort der Schaltkart-WM. Lonato gilt in Fahrerkreisen zu den beliebtesten Kartstrecken Europas. Mit zwölf Kurven – superschnell bis langsam – bietet der Rundkurs südlich des Gardasees so ziemlich alles, was das Racer-Herz begehrt. Die Kurven 10, 11 und 12 sind technisch anspruchsvolle Haarnadeln. Wer diese perfekt erwischt, kann auf der langen Geraden einen entscheidenden Vorteil herausfahren.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie unter diesem Link. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Lonato www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 5. April 2025
08.30-17.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 6. April 2025
08.00-08.58 Uhr, Offizielles Training
09.05-09.43 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
09.50-11.30 Uhr, Rennen 1
11.30-12.30 Uhr, Mittagspause
12.30-14.10 Uhr, Rennen 2
14.10-16.15 Uhr, Finalläufe
ca. 17.15 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Zum Schluss noch eine Anmerkung in eigener Sache: Ab dieser Saison vertraut Auto Sport Schweiz in Sachen «bewegte Bilder» auf die Profis von www.racingvisuals.ch (Daniel Bürgin, Zamir Loshi & Kollegen). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

KZ2 Waelti Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kevin Wälti (hier noch auf Swiss Hutless) fährt neu für MH Racing © Eichenberger

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02.04.2025 Michelin Le Mans Cup mit acht Schweizern
Lena Buehler Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So sieht der neue LMP3-Rennwagen von Léna Bühler aus

Immer mehr Schweizer Nachwuchsfahrer und -fahrerinnen entscheiden sich für eine Karriere bei den Prototypen. Im Michelin Le Mans Cup, der am Wochenende startet, stehen acht Schweizer respektive Schweizerinnen am Start.

Keine internationale Rennserie verfügt über so viele Schweizer Teilnehmer und Teilnehmerinnen wie der Michelin Le Mans Cup. Wenn die Saison am kommenden Wochenende auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona losgeht, stehen acht Eidgenossen am Start.

Axel Gnos (21) bei ANS Motorsport
Samir Ben bei (21) Team Virage
Miklas Born (22) bei Reiter Engineering
Grégory de Sybourg (21) bei Bretton Racing
Léna Bühler (27) bei Events Racing
David Droux (28) und Cédric Oltramare (22) bei CLX Motorsport
Kevin Rabin (17) bei CD Sport

Die sieben Erstgenannten fahren um den Titel in der LMP3, der Jüngste (Kevin Rabin) ist in der ProAM-Wertung eingeschrieben. Ein starkes Duo bilden – zumindest auf dem Papier – Axel Gnos und der Deutsche Markus Pommer. Gnos hat im Vorjahr die Ultimate Cup Series in der LMP3 gewonnen, Pommer fährt seit 2007, hat viel Erfahrung und sicherte sich zuletzt den Titel im ADAC Prototype Cup Germany.

Sechs Rennen stehen für die acht Schweizer und Schweizerinnen auf dem Kalender. Der Saisonhöhepunkt findet Mitte Juni im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans statt. Mehr Infos zum Michelin Le Mans Cup finden Sie unter diesem Link.

Samir Ben Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Samir Ben ist einer von acht Schweizern im Le Mans Cup

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01.04.2025 Vorschau Critérium Jurassien: Sind die GT+ im Jura im Vorteil?
Rappaz Alpine Haenggi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joël Rappaz ist einer von vier Fahrern einer Alpine A110 GT+ © Hänggi

Am Freitag, 4. April, beginnt im Jura die neue Saison zur Schweizer Rallye-Meisterschaft. Neben Vorjahressieger Sascha Althaus und Ex-Meister Mike Coppens gelten die neuen Alpine GT+ als Geheimfavoriten.

Vor einem Jahr hat Sascha Althaus (28) mit Beifahrerin Lisiane Zbinden vor seiner Haustüre zum ersten Mal einen Lauf zur Schweizer Rallye-Meisterschaft gewonnen. Dieses Kunststück würde der Jurassier bei der 46. Ausgabe des Critérium Jurassien nur zu gerne wiederholen. Doch der Skoda-Pilot mit der #2 glaubt nicht so richtig an seine Favoritenrolle. Erstens, weil auch Routinier Mike Coppens (mit Co-Pilot Christophe Roux) am Start steht und zweitens weil gleich drei neue Alpine GT+ am «Crit» teilnehmen. «Bleibt es trocken, und so sieht es im Moment aus, kann ich mir gut vorstellen, dass wir uns mit unseren Rally2-Autos die Zähne an den neuen Alpine GT+ ausbeissen», sagt Althaus, der im Dezember des vergangenen Jahres erstmals Vater geworden ist.

Althaus weiss, wovon er spricht. Als Vorbereitung auf das «Crit» hat der Mann aus Moutier vor zwei Wochen an der Rallye Régional de Franche-Comté teilgenommen. Althaus wurde dort als bester Schweizer Dritter. Der Sieg ging mit 27 Sekunden Vorsprung auf Althaus an einen gewissen Ludovic Godard aus Frankreich. Und genau dieser Godard wird auch dieses Wochenende am Start stehen – mit seiner Alpine A110 Rallye GT+. «Godard war bei der Rallye Franche-Comté schon sehr schnell», sagt Althaus. «Und das Criterium Jurassien ist vergleichbar. Auch die entscheidenden Prüfungen im Jura sind schnell. Daher glaube ich, dass die Alpine GT+ wieder im Vorteil sind.»

Godard würde (mit französischer Lizenz) bei einem allfälligen Sieg keine Punkte für die Schweizer Meisterschaft erhalten. Doch es sind auch noch drei schnelle Schweizer auf einer Alpine GT+ unterwegs: Sergio Pinto (mit Beifahrerin Charlène Greppin), Joël Rappaz (mit Christelle Bou) und Ex-Rallye-Meister Olivier Gillet (mit Patrick Spart). Während für Pinto die Saison im Jura losgeht und Gillet «einfach Spass haben will», hat Rappaz (wie Althaus) bereits an der «Franche-Comté» teilgenommen. Allerdings schied er dort schon nach einer Prüfung aufgrund eines mechanischen Defekts aus. «Auf dem Papier sieht es wirklich so aus, als hätten wir einen Vorteil», sagt Rappaz. «Wir haben mit der Alpine auf jeden Fall das bessere Leistungsgewicht. Wir haben auch sechs, statt nur fünf Gänge. Und auch unsere Spitzengeschwindigkeit lässt sich sehen. Aber ich muss auch sagen, dass die Jurassier bei ihrer Heimrallye immer sehr stark sind. Es wird also mit Sicherheit sehr spannend werden.»

Althaus Skoda Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sascha Althaus würde seinen Vorjahressieg gerne wiederholen © Cornevaux

Mike Coppens, Schweizer Rallye-Meister von 2021 und im Vorjahr im Kampf um den Titel knapp von Michaël Burri geschlagen, sieht die Ausgangslage ähnlich wie Althaus. «Die GT+ sind uns bei trockenen Bedingungen in einigen Punkten überlegen. Vor allem auf den beiden langen Prüfungen. Wir wollen natürlich versuchen dagegenzuhalten. Aber einfach wird das nicht.»

Insgesamt stehen 18 Rally2-Autos am Start. Unter ihnen auch Nicolas Lathion (Zweiter bei der Rallye du Valais 2024), Pascal Perroud (Dritter beim RIV 2024), David Erard (Vierter beim RIV 2024) sowie der schnelle Ismaël Vuistiner. Dieses Quartett setzt wie Althaus und Coppens auf einen Skoda Fabia. Übrigens und das ist bemerkenswert: Von den 22 Top-Fahrzeugen (Rally2 und GT+) haben bei der Hälfte der Teams Frauen das Sagen auf dem Beifahrersitz!

Für den Schweizer Rallye-Pokal (für hubraumschwächere Fahrzeuge) sind beim Critérium Jurassien 18 Teams gemeldet. In der Michelin Trophée Alps 2WD stehen neun Teams am Start, davon zwei aus Frankreich. Gleich viele Teams machen den Sieg in der Michelin Trophée Alps Open unter sich aus.

In der historischen Klasse, der VHC, stehen 19 Teams am Start. Darunter natürlich auch der amtierende Schweizer Meister Eddy Bérard mit seiner Beifahrerin Florence Bérard auf seinem BMW M3. Auch dabei und damit auch ein heisser Kandidat auf den Sieg in der VHC ist Florian Gonon. Der ehemalige Schweizer Rallye-Meister wird in der historischen Klasse als Dritter auf einem Ford Sierra ins Rennen gehen.

In den beiden Gleichmässigkeitsklassen stehen insgesamt zehn Teams am Start – sieben davon in der VHRS, der historischen, drei in der VMRS, der modernen Wertung. Zu den insgesamt 81 Teams gesellen sich im Jura auch wieder die Fahrzeuge der «Slowly Sideways» mit einem stattlichen Feld von 27 Teilnehmenden.

Los geht die 46. Ausgabe des Critérium Jurassien am Freitagabend mit der ersten Prüfung von Courtemautruy nach Les Enfers um 18.48 Uhr. Insgesamt stehen acht Wertungsprüfungen über 130,49 Kilometer auf dem Programm – die eine am Freitag und sieben am Samstag (ab 7.38 Uhr). Weitere Informationen zum «Crit» 2025 gibt es unter diesem Link.

Termine Schweizer Rallye-Meisterschaft 2025
4./5. April, Critérium Jurassien

5. –7 Juni, Rallye du Chablais
4./5. Juli, Rallye de Bourgogne – Côte Chalonnaise (F)
26./27. September, Rally del Ticino
23.–25. Oktober, Rallye International du Valais

Berard VHC Kaufmann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eddy Bérard gewann das «Crit» in der VHC schon drei Mal © Kaufmann

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31.03.2025 Doch noch zwei Schweizer bei der DTM
Feller Scherer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schweizer DTM-Piloten 2025: Ricardo Feller und Fabio Scherer

Eine Zeit lang sah es so aus, als würde die DTM 2025 ohne Schweizer Fahrer stattfinden. Nun sind mit Ricardo Feller (24, Audi) und Fabio Scherer (25, Ford Mustang) gleich zwei dabei.

Eigentlich hätte Ricardo Feller 2025 seine vierte DTM-Saison mit Porsche respektive dem Team Allied Racing bestreiten sollen. Doch Anfang März zog sich das Team überraschend zurück. Wenige Tage später kam es noch dicker: Allied Racing befindet sich im Insolvenzverfahren.

Kurz vor den offiziellen DTM-Tests in Oschersleben kann Ricardo Feller nun doch noch aufatmen. Statt auf Porsche tritt der gebürtige Aargauer wieder mit Audi und dem Team Land Motorsport, mit dem er 2021 das ADAC GT Masters gewann, in der DTM 2025 an. «Alles passt perfekt zusammen und ich bin so froh, dass ich mit Land-Motorsport in der DTM starten darf», sagt Feller. «Die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend für mich. Der Wegfall meines eigentlichen DTM-Programms hat mich hart getroffen, da alles ungewiss für mich war. Christian und Wolfgang Land bin ich besonders dankbar, dass sie nichts unversucht gelassen haben. Auch Porsche möchte ich Danke sagen, dass sie die Freigabe hierfür erteilt haben.»

Die erste Bewährungsprobe erwartet den zweimaligen DTM-Laufsieger in der Motorsport Arena Oschersleben – dort steigt vom 25. bis 27. April der DTM-Saisonauftakt. Erstmals der DTM-Konkurrenz stellt sich Feller am 2. April in Oschersleben, dann findet beim offiziellen Vorsaisontest und Medientag die Generalprobe für die Saison 2025 statt.

Mit dabei ist bei diesem Termin auch Fabio Scherer. Auch der Engelberger hatte andere Pläne (mit Nielsen Racing in der ELMS). Und auch er hat in letzter Minute einen neuen Job gefunden: Scherer fährt mit dem Team HRT Performance Ford einen der beiden neuen GT3-Mustangs!

«Ich freue mich riesig, nach fünf Jahren wieder zurück in der DTM zu sein – und das beim Wiedereinstieg von Ford. Es ist unglaublich, für die Kultmarke Ford und HRT an den Start zu gehen. Vielen Dank für diese grossartige Möglichkeit.»

Fabio Scherer verfügt wie «Ricky» Feller ebenfalls über DTM-Erfahrung: 2020, in der letzten Saison mit dem Class-1-Reglement, absolvierte er 18 DTM-Rennen und holte dabei 20 Punkte. 2023 gewann er seine Klasse beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Die DTM-Saison 2025 bestreitet der Schweizer mit dem GT3 #64 in Ford Heritage Folierung. Das klassische Design mit den zwei roten Streifen über das gesamte Fahrzeug hinweg ist eine Hommage an den letzten Ford Mustang in der DTM (1994).

Fabio Scherer Ford 2025 Mustang Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eine Hommage an 1994: So sieht Scherers Mustang aus

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31.03.2025 Arosa ClassicCar – Anmeldungen für die 21. Ausgabe ab sofort möglich
Arosa Classic Car 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Einmalige Kulisse: 2025 findet die ACC zum 21. Mal statt © Eichenberger

Vom 4. bis 7. September findet zum 21. Mal die Arosa ClassicCar statt. Interessierte können sich ab sofort (bis zum 31. Mai 2025) anmelden.

Die Rennstrecke der Arosa ClassicCar verlangt den Fahrerinnen und Fahrern einiges ab. Zwischen dem Start in Langwies und dem Ziel in Arosa sind insgesamt 7.3 Kilometer zurückzulegen, 422 Höhenmeter zu erklimmen und dabei 76 Kurven, davon drei Haarnadelkurven, zu meistern. Als einziges Bergrennen in der Schweiz verfügt die Rennstrecke der Arosa ClassicCar über eine Bergab-Strecke von 1,2 Kilometern. Gefahren wird in den Kategorien Competition (Standard & Formula), Gleichmässigkeit (Classic & Sport Trophy) und Demonstrationsklasse (Alpine Performance). Interessierte Teilnehmende können ihre Nennung für das Einladungsrennen per sofort einreichen. Aus Planungsgründen und aufgrund der hohen Nachfrage ist der Nennschluss am 31. Mai 2025 angesetzt.

Weitere Infos finden Interessierte unter diesem Link.

Arosa Classi Car Start 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Start zur Arosa ClassicCar befindet sich in Langwies © Eichenberger

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28.03.2025 Jahrbuch Schweizer Kartsport 2025
Titelbild Jahrbuch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Das Jahrbuch Karting 2025 befindet sich aktuell im Druck und wie publizieren an dieser Stelle eine erste Version in digitaler Form. Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) hatte mit grossen Schwierigkeiten bezüglich der Finalisierung der Reglemente zu kämpfen und konnte diese Änderungen erst vor 10 Tagen abschliessen. Dies führte auch bei Auto Sport Schweiz entsprechend zu Verzögerungen und so sind wir - man muss es so sagen - wieder einmal spät bereit mit den neuen Reglementen. Für diesen Umstand entschuldigen wir uns an dieser Stelle in aller Form.

Der sportliche Bereich ist fertig abgefasst und aufbereitet. Die Änderungen sind gelb hinterlegt. Der technische Teil befindet sich aktuell in der Schlussphase der Ausarbeitung und wir publizieren an dieser Stelle eine Version der anstehenden Änderungen im Vergleich zum Jahrbuch 2024.

Die definitive und komplettierte Version erscheint baldmöglichst und wird sobald vorliegend umgehend verschickt.

Bei Fragen oder Unklarheiten zu den Reglementierungen steht Ihnen das Sekretariat von Auto Sport Schweiz (info@motorsport.ch) gerne zur Verfügung.

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