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15.02.2026 Weekend-Report 05/2026
Edoardo Mortara Jeddah 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Edoardo Mortara: zwei Mal auf Pole, einmal Zweiter © Formula E

Und wieder ein Rennwochenende mit Schweizer Podestplätzen: Diesmal überragten Edo Mortara und Sébastien Buemi in der Formel E, Raffaele Marciello in Bathurst und Samuel Ifrid bei der Formel 4 in Valencia.

Das Schweizer Formel-E-Trio reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Beim ersten Doppellauf des Jahres in Jeddah/Saudi-Arabien gab es wieder zwei Podestplätze zu feiern. Diesmal standen Edoardo Mortara im ersten Rennen und Sébastien Buemi im zweiten Rennen jeweils als Zweiter auf dem Podium. Dank Rang 4 im zweiten Durchgang ist Mortara in der Gesamtwertung auf den zweiten Zwischenrang vorgestossen. Der Genfer liegt nach fünf Läufen nur sechs Punkte hinter Leader und Jeddah-Sieger Pascal Wehrlein und unterstrich mit zwei Pole-Positions seine zurzeit ausgezeichnete Form. Buemi holte als Siebter im ersten Rennen bereits Punkte und liegt in der Meisterschaft auf dem neunten Zwischenrang.

Bei Nico Müller hinterliess das Rennen in der Wüste gemischte Gefühle. Im ersten Rennen verpasste er als Vierter nur knapp das Podium. Von Platz 7 gestartet nutzte der Schweizer Werksfahrer in der Schlussphase seinen Attack-Mode, um Boden gutzumachen. Im Ziel betrug sein Rückstand auf den Drittplatzierten 1,6 Sekunden. Im zweiten Rennen wurde er aufgrund einiger Probleme, die schon im Qualifying begannen, leider nur 16. In der Gesamtwertung liegt Müller auf Rang 6. In Jeddah wurde erstmals in dieser Saison nebenbei bemerkt der «Pit Boost» verwendet. Beim ersten Doppelrennen der Saison war das Nachladen für alle Fahrer verpflichtend – ein zusätzliches rennstrategisches Element.

Schwitter Ifrid Ifrid Valencia 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Freude über Platz 1 bei den Rookies: Samuel Ifrid mit Vater Christian und Fahrercoach Jan Schwitter (links) © Eichenberger

Wie schon zuletzt in Portimão war auch in Valencia Samuel Ifrid (Cram Motorsport) der erfolgreichste Schweizer Formel-4-Pilot im Rahmen der Winterserie. Ifrid, 2025 noch Vize-Champion in der X30 mit dem Team UBIQ Racing, überzeugte mit zwei elften und einem achten Rang. Im dritten Rennen gewann Ifrid sogar die Rookie-Wertung – vor dem Gesamtführenden McLaren-Schützling Dries van Langendonck. «Hätte ich im zweiten Rennen nicht beim Start meinen Startplatz schräg eingenommen, wäre auch in diesem Rennen noch mehr möglich gewesen», meinte Ifrid. Die Top-Platzierungen der restlichen Schweizer: Levi Arn (Jenzer Motorsport, 13.), Chiara Bättig (16.), Maximilian Kammerlander (18.) und Georgiy Zasov (Jenzer Motorsport, 25.).

Einen Schweizer Podestplatz gab es auch bei den 12h von Bathurst. BMW-Werkspilot Raffaele Marciello sicherte sich mit seinen beiden Teamkollegen Valentino Rossi und Augusto Farfus Platz 3. Zweitbester Schweizer war Ricardo Feller im EBM-Porsche. Der gebürtige Aargauer musste nach einer Disqualifikation im Quali von ganz hinten starten. Nicht im Ziel war Philip Ellis (Mercedes) und Alex Fontana (Porsche). In beiden Fällen crashte einer der Teamkollegen.

Raffaele Marciello Bathurst 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter in Bathurst: Raffaele Marciello (links) © WRT

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13.02.2026 Suzuki Swiss Racing Cup auch dieses Jahr am Start
01 Frauenfeld Thomann 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorjahresmeister Rico Thomann beim Slalom Frauenfeld © myrally.ch

Der Suzuki Swiss Racing Cup wird auch in diesem Jahr im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft an den Start gehen. Acht Autos sind bereits fix. Dank Doppelstartern ist ein Feld von mindestens zwölf Fahrern garantiert.

Im vergangenen Jahr ist der Suzuki Swiss Racing Cup zum ersten Mal ohne Werksunterstützung angetreten. Unter privater Leitung von Christian Zimmermann hat man die Premierensaison sehr solide über die Runden gebracht. Und auch in diesem Jahr wird der Suzuki Swiss Racing Cup an den Start gehen. «Wir haben Stand heute die Zusage von acht Autos», sagt Zimmermann. «Dank den Doppelstartern kommen wir auf zwölf Fahrer. Vielleicht kommt noch der eine oder andere dazu. Aber ich habe immer gesagt. Wenn wir zu zehnt sind, dann führen die Meisterschaft durch.»

Anmelden kann man sich über die Suzuki-Webseite. Freie Autos gäbe es (aus dem bisherigen Cup-Fundus) keine mehr. Wer also neu einsteigen will, muss sich auf dem Occasions-Markt nach einem Suzuki Swift Sport umschauen. Oder nach einem älteren Swift Sport. Denn seit letzter Saison dürfen auch Modelle mit Turbolader und ohne Mildhybrid-Antrieb an den Start gehen.

Die 160 PS starken Fahrzeuge im SSRC sind nahezu im Serienzustand. Erlaubt sind der Einbau eines Sportfahrwerks (Kostenpunkt ca. 1200 Franken) sowie Anpassungen an Sturz und Spur der Vorderachse. Der Clou dieses Markenpokals: Am Wochenende kann sich mit dem «Swifter» auf der Rennstrecke austoben, am Montagmorgen fährt man mit demselben Auto zur Arbeit…

Auf dem Programm des SSRC stehen auch dieses Jahr neun Rennen. Gefahren wird im Rahmen der Schweizer Slalom-Meisterschaft; das heisst in Frauenfeld, Bière, Ambri, Bure und Chamblon. Wobei zu den Doppelläufen in Bière und Ambri der SSRC auch in Frauenfeld und Chamblon je zwei Läufe austragen.

Auch der Titelverteidiger Rico Thomann wird 2026 wieder am Start stehen. Für Spannung ist also garantiert. Wer also auch gerne am Suzuki-Cup 2026 teilnehmen möchte, kann sich bei Serienbetreiber Christian Zimmermann erkundigen: chrigi@waerchstatt77.ch

Zimmermann Thomann Bering Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Serienbetreiber Christian Zimmermann (l.) mit Rico Thomann (Meister) und Michaël Béring (Zweiter) © Archiv Zimmermann

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13.02.2026 12h Bathurst: Gelingt diesmal ein Schweizer Sieg?
Ellis Bathurst 2026 Tigani Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Einer der potenziellen Siegkandidaten: IMSA-GTD-Meister Philip Ellis (links neben dem blauen Mercedes) © Tigani Motorsport

Am Wochenende findet das 12-Stunden-Rennen in Bathurst (AUS) statt. Das Rennen am «Mount Panorama» bildet auch 2026 den Auftakt der IGTC – mit dabei auch potenzielle Schweizer Siegkandidaten.

Es ist eine der spektakulärsten Rennstrecken der Welt – wer schon einmal dort gewesen ist, kann das bestätigen. Wer schon einmal selber die 6,2 Kilometer lange Strecke abfahren durfte, der wird das erst recht nicht anzweifeln. Am kommenden Wochenende findet eine nächste Ausgabe der 12h am Mount Panorama statt. Und auch dieses Jahr sind einige Schweizer am Start. Weil es noch nie einem Schweizer gelang, Down Under zu gewinnen, sind die Erwartungen umso grösser. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr.

Zu den drei Schweizer Pro-Fahrern, die um den Sieg fahren, gehören:
#6, Philip Ellis/Jayden Ojeda/Fabian Schiller, Mercedes-AMG GT3
#46, Raffaele Marciello/Valentino Rossi/Augusto Farfus, BMW M4 GT3 Evo
#61, Ricardo Feller/Klaus Bachler/Laurin Heinrich, Porsche 911 GT3 R (992)

In der Kat. Pro fährt ausserdem mit Schweizer Lizenz:
#95, Marvin Kirchhöfer/Ben Barnicoat/Garnet Patterson, McLaren 720S GT3 Evo

Und auch in der Kategorie Bronze ist die Schweiz vertreten – mit:
#79, Alex Fontana/Fabio Babini/Daniel Gaunt/Johannes Zelger - Porsche 911 GT3 R

Los geht das Rennen am Samstag, 14.2., Ortszeit um 19:45 Uhr (MEZ 9:45 Uhr). Wir drücken unseren Fahrern die Daumen!

Feller Bathurst 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ricardo Feller greift mit diesem Porsche 911 GT3 R an © Porsche

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11.02.2026 Simona De Silvestro: Ab Sonntag gilt es ernst
Simona de Silvestro Action 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Achillessehne von De Silvestro: der Start im Monobob © Archiv De Silvestro

Sie testete für Sauber, absolvierte mehrmals das Indy 500 und schrieb in der Formel E Geschichte. Nun startet Simona De Silvestro für Italien bei den Olympischen Winterspielen in Cortina. Ihr erster Einsatz: am Sonntag, 15. Februar.

Olympische Spiele und Motorsport haben für gewöhnlich nicht viel gemeinsam. Bei den Winterspielen in Cortina/Mailand ist das für einmal ein klein wenig anders. Mit Simona De Silvestro steht eine ehemalige Schweizer Autorennfahrerin am Start. Ab Sonntag, 15. Februar, im Monobob und ab Freitag, 20. Februar, im Zweierbob.

Wie wir bereits im ASS-Magazin 01/2024 angekündigt haben, hat De Silvestro vor rund drei Jahren die Seiten gewechselt und von vier Rädern auf vier Kufen umgestellt. «Ich habe immer von Olympia geträumt – schon als Kind», sagt die heute 37-Jährige. 2023 wurden ihre Pläne dann konkret(er). Die ersten Bob-Versuche machte de Silvestro noch im Umfeld des Schweizer Nachwuchs’, ehe sie als Doppelbürgerin zum italienischen Verband wechselte. Für De Silvestro war es einerseits eine emotionale Wahl. Die Familie ihres Vaters Pierre Luigi stammt aus der Nähe von Cortina. Anderseits hatte Italien im Frauen-Bob noch einen Startplatz offen.

Indycar de Silvestro Indy 500 2021 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So kennt man sie: De Silvestro als IndyCar-Pilotin © IndyCar Series

Der Wechsel vom Rennwagen in den Bob war für De Silvestro eine neue Herausforderung. Obwohl es zahlreiche Parallelen zwischen Motorsport und Bob gibt. Hohe g-Kräfte, Präzision, Mut und Technikgefühl sind in beiden Disziplinen elementar. Die grösste Umstellung stellen für Simona nach wie vor die Starts dar. «Ich bin in meinem Leben zuvor noch nie gesprintet», sagt die ehemalige IndyCar-Pilotin. «Schnellkrafttraining stand nie auf meiner Agenda.»

Im Rennsport blickt De Silvestro auf eine aus Schweizer Sicht einzigartige Karriere zurück. Die inzwischen in Seelisberg wohnhafte und in Thun geborene Rennfahrerin nahm mehrfach am legendären Indy 500 teil, schrieb Geschichte als erste Frau mit WM-Punkten in der Formel E und absolvierte für das Team Sauber Testfahrten in der Formel 1.

Medaillenchancen rechnet sich De Silvestro in ihrer zweiten Heimat nicht aus. Im diesjährigen Weltcup war ihre beste Platzierung ein 15. Rang im Monobob und ein 17. im Zweierbob. Doch De Silvestro hat sich einen Traum erfüllt. Und auch wenn die Floskel «Dabeisein ist alles» abgedroschen ist und es schon im alten Athen nur ums Siegen ging, geht es für De Silvestro in Cortina in erster Linie ums «Dabeisein».

Simona De Silvestro Sauber Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2014 testete De Silvestro sogar für Sauber in der Formel 1 © Sauber

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11.02.2026 Nachruf Giorgio Moretti
Foto Giorgio Moretti SW Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Giorgio Moretti, 1941–2026

Am Mittwoch, 4. Februar 2026, hat uns unser langjähriges Mitglied der Nationalen Sport-Kommission (NSK), Giorgio Moretti, für immer verlassen. Giorgio, von Beruf Ingenieur mit einem eigenen Büro in Lugano, war seit seiner Jugend eng mit dem Sport verbunden. Er spielte in der obersten Schweizer Liga Eishockey für den HC Lugano und für den HC Ambri-Piotta.

Nach seiner aktiven Zeit als Spieler widmete er sich seiner anderen Passion, dem Automobilsport. Als Vertreter der ACS-Sektion Ticino wurde er 1986 in die NSK gewählt. Verschiedene Clubs organisierten im Tessin Bergrennen, Slaloms und Rallyes. Im benachbarten Italien wurden auf verschiedenen Rennstrecken (Monza, Imola, Casale-Monferrato etc.) Rennen – auch zur Schweizer Meisterschaft – durchgeführt. Giorgio galt als Ansprechpartner und Koordinator dieser Veranstaltungen.

Giorgio engagierte sich aber nicht nur in der NSK, sondern war auch Mitglied in verschiedenen Kommissionen und Arbeitsgruppen. Seine Leidenschaft galt den Rallyes. So war er nicht nur Sportkommissar in der Schweiz, sondern war auch sehr engagiert in der internationalen Rallye-Szene. Besonders die grossen Off-Road Veranstaltungen in Afrika wurden seine Spezialität. Hier stellte er sein Fachwissen auch den Organisatoren zur Verfügung und war fester Bestandteil der Rennleitung.

Auto Sport Schweiz und die NSK sprechen der Familie von Giorgio Moretti, vor allem seiner Frau Monique sowie seinen Kinder Géraldine, Manuela, Federica und Paolo ihr aufrichtiges Beileid aus. Die Beerdigung fand am vergangenen Samstag in Lugano statt.

Text: Paul Gutjahr

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10.02.2026 YDP 2026: Noch 10 Tage Zeit, um sich anzumelden
YDP Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am 7. März beginnt die vierte Ausgabe des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Piloten und Pilotinnen mit Jahrgang 2009-2011 haben noch zehn Tage Zeit, sich anzumelden.

Schon drei Mal wurde das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz durchgeführt. Nimmt man die Jahre 2013-2015, in denen das Nachwuchsprogramm ebenfalls angeboten wurde, ist die bevorstehende Ausgabe bereits die siebte «Staffel». Und auch dieses Jahr hat der Verband wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Wichtig ist: Die jungen Nachwuchspiloten und -pilotinnen werden im Laufe des Jahres in diversen Workshops wieder vieles erfahren, was es heutzutage braucht, um im Motorsport erfolgreich zu sein. Denn schnell fahren allein reicht nicht. Fitness, Mediatraining, Sponsoring & Marketing usw. sind wichtige Bestandteile für heranwachsende Profirennfahrer und -rennfahrerinnen. Deshalb: Bist du motiviert, besitzt du eine Schweizer Kartlizenz und hast Jahrgang 2009, 2010 oder 2011, dann melde dich unter diesem Link an. Der Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2026.

Dem Sieger oder der Siegerin des Programms winkt zum Saisonende ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000.- Franken. Highlight des YDP ist auch dieses Jahr der Test im Formel 4 mit dem Team Jenzer Motorsport (am 25. August). Mehr verraten wir dir beim Season-Kickoff am 7. März 2026 im Eventcenter Seelisberg!

Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen

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09.02.2026 Neue Kart-EM nach Arrive-and-Drive-Modus
Arrive and Drive Karting 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die FIA führt dieses Jahr eine Arrive & Drive-EM durch © FIA

Die FIA veranstaltet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Arrive-and-Drive-EM mit drei Rennen. Gesucht sind Junioren (12-14) und Senioren (14-19). Die Anmeldung erfolgt direkt über die FIA.

Nach dem erfolgreichen Debüt des Arrive & Drive World Cup in Malaysia 2025 baut die oberste Automobilsportbehörde FIA das Angebot in diesem Jahr aus. Und zwar mit einer Europameisterschaft nach dem Arrive-and-Drive-Modus. Drei Veranstaltungen sind geplant:

24.-26. April, Circuit Anthoine Hubert Angerville (FRA)
17.-19. Juli, Autodrom Slomczyn (POL)
4.-6. September, Aspar-Circuit Valencia (ESP)

Das Format ist auf 112 Teilnehmende, aufgeteilt in 56 Junioren (12-14) und 56 Senioren (14-19), limitiert. Die jeweiligen Titelträger qualifizieren sich direkt für das Saisonfinale beim Arrive & Drive World Cup 2026. Die Teilnahmegebühr für die gesamte Saison beträgt 14’850 Euro und beinhaltet die Lieferung des rennfertigen Karts zu jedem Austragungsort, inklusive Slick-Reifen und Kraftstoff sowie die Unterbringung einem Paddock-Zelt.

Fahrer, die zuvor an einer FIA-Kart-Meisterschaft, einem Pokal oder einem Trophy-Wettbewerb teilgenommen haben, sind nicht teilnahmeberechtigt, mit Ausnahme der bisherigen Teilnehmer der FIA Karting Academy Trophy. Teilnehmer des FIA Karting Arrive and Drive World Cup 2025 in Malaysia sind teilnahmeberechtigt.

Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den folgenden Link. Auf selbigem können sich interessierte Fahrer und Fahrerinnen auch direkt anmelden/bewerben.

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09.02.2026 Weekend-Report 04/2026
Louis Deletraz Abu Dhabi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Und noch ein Titel in der LMP2 für Louis Delétraz © ALMS

Schweizer Fahrer und Schweizer Teams haben beim Finale der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi ihre Top-Ausgangspositionen genutzt und gleich mehrere Titel geholt!

Bei den Teams waren Kessel Racing und CLX Motorsport erfolgreich. Bei den Fahrern durften Louis Delétraz und Kevin Rabin jubeln. So erfolgreich wie dieses Jahr waren die Schweizer in der Asian Le Mans Series noch nie. «Mister LMP2» Louis Delétraz hat beim Finale in Abu Dhabi schon im ersten Rennen (fast) alles klar gemacht. Mit dem dritten Saisonsieg hintereinander lag der Genfer mit seinen beiden Teamkollegen Malthe Jakobsen aus Dänemark und George Kurtz aus den USA vor dem letzten Rennen mit 25 Punkten in Führung. Nur ein Sieg des direkten Verfolgers Cetilar Racing (mit u.a. Ferrari-Werksfahrer Antonio Fuoco) und ein gleichzeitiger Nuller von Delétraz hätte die Meisterschaft noch einmal auf den Kopf gestellt. Doch dazu kam es nicht. Mit einem achten Rang sicherte sich der Schweizer Cadillac-Werksfahrer einen weiteren LMP2-Titel. Der Sieg im zweiten Rennen ging an den mit französischer Lizenz fahrenden Mathias Beche.

In der LMP3 gab es aus Schweizer Sicht gleich doppelten Grund zur Freude. Das Team CLX von Patrick Barbier and Alexandre Coigny sicherten sich in Abu Dhabi nicht nur einen weiteren Laufsieg, sondern auch gleich die Teamwertung. Und das trotz eines Ausfalls im zweiten Lauf. Mehr noch: Mit Kevin Rabin (18) stand auch ein Schweizer Fahrer ganz oben auf dem Podium. Rabin war 2022 bei den OK Junioren Dritter in der Schweizer Kart-Meisterschaft geworden. 2024 wechselte er in den Automobilrennsport und hat sich in der Ultimate Cup Series und dem Michelin Le Mans Cup einen Namen machen können.

Kessel Racing Abu Dhabi 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Kessel-Truppe gewann den Titel in der GT3 © ALMS

Den totalen Schweizer Erfolg rundete Kessel Racing in der GT3 ab. Mit einem weiteren Podestplatz im Samstagsrennen und Platz 9 am Sonntag gewannen die Tessiner die Teamwertung – vor so grossen GT3-Teams wie WRT und Manthey Racing. Ein weiterer «Schweizer» hat beim Saisonfinale in der LMP2 für zwei Top-Resultate gesorgt. Der Liechtensteiner Mathias Kaiser belegte die Plätze 2 und 4. Ein grosses Lob an alle Schweizer Teilnehmer!

Nicht aufs Podium schafften es diesmal die Schweizer Vertreter respektive Vertreterinnen in der Formel 4 Winterserie. Beim zweiten Rennwochenende in Portimão – teilweise wieder bei sehr schwierigen Bedingungen – war Samuel Ifrid mit den Plätzen 13, 12 und 10 der konstanteste Fahrer. Sein Teamkollege bei Cram Motorsport, Max Kammerlander, landete auf den Rängen 15, 18 und 23. Für den Jenzer-Pilot Levi Arn, der beim Auftakt noch sensationell Dritter wurde, endete das zweite Rennwochenende auf den Plätzen 23, 17 und 15. Den Podestplatz für das Team Jenzer Motorsport holte diesmal der Tscheche Teo Borenstein. Keine Lorbeeren gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin im Team von Campos musste sich mit den Plätzen 21, 26 und 21 begnügen. Schon am kommenden Wochenende geht es in der F4-Winterserie weiter – diesmal auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia.

Samuel Ifrid Winterserie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ifrid war in Portimão der beste Schweizer Nachwuchsfahrer © racingvisuals.ch

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