Fossil Free Fuel 2026

Latest News

26.01.2026 Weekend-Report 02/2026
Philip Ellis Podium Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter Sieg für Philip Ellis (2. v.r.) bei den 24h von Daytona © Winward Racing

Rallye Monte Carlo, 24h Daytona und Formel 4 in Estoril – das Wochenende war vollgepackt mit viel Rennaction und einigen Schweizer Erfolgen. Allen voran ein weiterer Klassensieg für Philip Ellis.

Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich heissen die Sieger der 24 Stunden von Daytona 2026. Porsche wurde seiner Favoritenrolle bei der 64. Ausgabe damit gerecht, wenngleich der Sieg knapper ausgefallen ist, als man es ursprünglich erwarten durfte. Bester Schweizer bei den Prototypen wurde Louis Delétraz. Der Genfer erreichte das Ziel in derselben Runde wie der siegreiche Porsche und wurde als zweitbester Cadillac-Pilot Sechster. Ebenfalls in derselben Runde lag der BMW von Raffaele Marciello, der Achter wurde. Knapp am Podium vorbei schrammte Grégoire Saucy. Der Jurassier wurde mit seinem Team United Autosports bei seiner ersten Daytona-Teilnahme Vierter in der LMP2, der zweiten Klasse also.

Für das spektakulärste Finish in diesem Rennen sorgte die GTD-Klasse. Philip Ellis im Winward-Mercedes #57 und der Däne Nicki Thiim im Aston-Martin #44 lieferten sich ein Duell am respektive über dem Limit. Höhepunkt war eine Berührung bei 280 km/h auf der Zielgeraden, bei der Ellis beinahe abgeflogen wäre. Der Zuger wurde für den Vorfall verwarnt, rettete den Klassensieg aber dennoch ins Ziel. Für Ellis war es nach 2021 und 2024 der dritte Sieg in Daytona. Für Ricky Feller endete das Rennen im Manthey-Porsche (in der GTD Pro) auf Rang 5.

Gregoire Saucy Daytona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Knapp am LMP2-Podium vorbei: Grégoire Saucy © United Autosports

Wild ging es auch bei der diesjährigen Rallye Monte Carlo zu. Extreme winterliche Bedingungen prägten den Klassiker und sorgten auf den 17 Wertungsprüfungen für schwierige, schnee- und eisbedeckte Strassen, was zu zahlreichen Abflügen führte. Davon nicht beirren liess sich Oliver Solberg. Der Sohn von Ex-Rallye-Weltmeister Petter Solberg wurde als 24-Jähriger zum jüngsten «Monte»-Sieger in der Geschichte der WRC. Auch aus Schweizer Sicht war es eine schwierige Rallye. Olivier Burri und Beifahrer Stéphane Fellay kamen mit ihrem Toyota Yaris auf Platz 27 ins Ziel. Gegenüber den Kollegen von sport-auto.ch meinte der Routinier: «Es war eine komplizierte Rallye, und wir sind nicht zufrieden. Wir sind dreimal gegen die Wand gefahren. Ich habe noch nie so viele Fehler gemacht.» Auch am letzten Tag lief es für Burri nicht nach Wunsch. «Wir haben am Col de Turini ein Rad beschädigt, das wir wechseln mussten, und hatten bis zum Ende eine verbogene Aufhängung.» Für den zweiten Schweizer im Feld, Stefano Mella, endete die Monte-Premiere im Skoda Fabia RS Rally2 auf Rang 37. «Wir sind froh, im Ziel angekommen zu sein. Auch wir hatten auf dem Col de Turini so unsere Probleme. Wir hatten Spikereifen, aber der Schnee war bereits geschmolzen – und dann kam der Regen...»

Olivier Burri Monte 2026 myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Olivier Burri kämpfte bei der «Monte» mit schwierigen Bedingungen © myrally.ch

Einen vorzüglichen Start erwischten die neuen Schweizer Formel-4-Piloten beim Auftakt der Winterserie in Estoril (POR). Für das erste Highlight sorgte Levi Arn. In seinem allerersten Rennen wurde der Solothurner, 2025 Schweizer KZ2-Meister, sensationell Dritter im Gesamtklassement und Dritter bei den Rookies. Auch im dritten Rennen stand Arn als drittbester Rookie nochmals auf dem Podium. Zufrieden war auch Samul Ifrid mit seinem ersten Rennwochenende. Der ehemalige UBIQ-Pilot (im Vorjahr Zweiter in der X30 Challenge) steigerte sich von Rennen zu Rennen. Nach Platz 17 im ersten Lauf, war er im zweiten Durchgang schon Zehnter. Im dritten Rennen wurde er Sechster und war damit zweitbester Rookie. Für ein weiteres Podium sorgte Chiara Bättig. Die dreifache Schweizer Kart-Meisterin fuhr im dritten Lauf (nach den Rängen 16 und 17) als Zweite aufs Podium und war damit auch die schnellste Frau im Feld. Max Kammerlander (wie Ifrid bei Cram Motorsport unterwegs) beendete sein erstes Rennwochenende auf den Rängen 14, 22 und 12. Georgiy Zasov, Teamkollege von Arn bei Jenzer Motorsport, landete bei seiner Premiere auf den Rängen 19, 30 und 26.

Noch nicht auf Touren kamen die beiden Schweizer in den Emiraten: Enea Frey (Formula 3 REG Middle East) musste sich am zweiten Rennwochenenden mit den Plätzen 23, 29 und 28 zufrieden geben. Trident-Pilot Florentin Hattemer (F4 Middle East) gelang beim zweiten Rennen in Abu Dhabi mit den Plätzen 16, 11 und 21 eine leichte Steigerung gegenüber dem ersten Rennwochenende.

Winter Series Ifrid Arn racingvisuals com Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Neulinge: Ifrid (l.) und Arn (r.) auf dem Podium in Estoril © racingvisuals.ch

Permalink

23.01.2026 Was macht eigentlich Stefano Comini?
Stefano Comini Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Stefano Comini als stolzer TCR-Meister 2015 © TCR International Series

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Wir fangen an mit: Was macht eigentlich Stefano Comini?

Wie viele Nachwuchstalente begann Stefano Comini im Kartsport und wechselte 2006 mit 16 in den Automobilsport. Aufgrund der Nähe zu Italien entschied sich der Südtessiner zunächst für die Formel Junior Monza, in der Comini 2007 den dritten Gesamtrang eroberte. Daneben erfolgten erste Einsätze in der Formel Renault, in der er 2008 beim SM-Finale in Monza seinen ersten Sieg feierte.

Richtig Schwung nahm die Karriere im Mégane V6 Eurocup, den er 2010 als Gesamtdritter und 2011 als überlegener Meister abschloss. Ein gut verlaufener GT1-Test mit Nissan in Japan gab ihm Hoffnung für die weitere Zukunft, doch zerschlug sie sich aus politischen Gründen. Nach dieser Enttäuschung verdingte sich Stefano im Renault Clio Cup Italia, den er gewann, und mit wenigen, ebenfalls erfolgreichen Einsätzen im Mégane V6, Lamborghini Super Trofeo und Porsche Cup Italia.

Der Wechsel ins neue Team Target brachte im Clio Cup Bohemia 2013 zwar nicht den erhofften Erfolg, die Südtiroler machten ihm aber das Angebot, im Jahr darauf mit ihnen den Seat Leon Eurocup zu bestreiten. Mit drei Siegen und dem vierten Gesamtrang empfahl sich Comini, mit Target in die neu lancierte TCR International Series einzusteigen – ein Schritt mit ungeahnten Folgen. Am 28. März 2015 gewann der Schweizer im Rahmen des GP Malaysia in Sepang die Weltpremiere der neuen Tourenwagenformel und holte daraufhin auch den Meistertitel. «Ich war der Erste, der mit dem Seat Leon Cup Racer im Eurocup und dann mit demselben Auto ein TCR-Rennen und einen Titel gewann», blickt er mit Stolz auf jene Zeit zurück. Mit Leopard Racing gelang dem Tessiner 2016 auf einem VW Golf die erfolgreiche Titelverteidigung, und im dritten Jahr verpasste er den Vizemeistertitel im Audi RS3 von Comtoyou aus Belgien nur knapp.

Leider klappte es danach weder mit dem Wechsel in die neue FIA WTCR noch in den GT3-Sport. So gründete er sein eigenes Team Race Republic, das aus materiellen und finanziellen Gründen jedoch nur noch wenige Einsätze ohne Erfolge zuliess. Mit der neuen eigenen Struktur verfolgte Comini alsbald ein anderes Ziel. «Als Profi so aufhören zu müssen, war hart. Daher baute ich eine Akademie für junge Rennfahrer auf, denen ich meine Erfahrungen vermitteln konnte. Auch das, was man besser machen sollte, als ich es tat. Denn ich passte mit meiner kritischen und teils impulsiven Art offenbar nicht ins Raster eines Herstellers», gibt er heute zu. Die Pandemie durchkreuzte dann alle Pläne, bevor sie Stefano verwirklichen konnte. Seither arbeitet er primär im Familienbetrieb und bietet sich mit seinen modernen Rennsimulatoren sowie Karts für Events an. Den Helm hat er allerdings noch nicht an den Nagel gehängt. «Ich fahre noch, wenn ich dazu Lust habe oder engagiert werde. Ich bin offen für alles und habe ja bewiesen, dass ich mit jedem Auto sofort schnell sein kann.»

Text: Peter Wyss

Stefano Comini TCR Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Comini gewann u.a. auch das Rennen in Macau © TCR International Series

Permalink

22.01.2026 Formel-4-Start: Beste Werbung für Schweizer Kart-Meisterschaft
Fuenf Formel 4 Neulinge Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die fünf neuen Schweizer Hoffnungen: Levi Arn, Max Kammerlander, Samuel Ifrid, Georgiy Zasov und Chiara Bättig (v.l.) © Eichenberger/Red Bull

Am Wochenende beginnt in Estoril die Formel-4-Winterserie by Gedlich. Gleich fünf Schweizer respektive Schweizerinnen stehen am Start – vier davon bestreiten ihr erstes Autorennen. Wir drücken die Daumen!

Das gab es noch nie! Wenn am Wochenende die Formel-4-Winterserie by Gedlich in Estoril (POR) beginnt, stehen fünf Fahrer respektive Fahrerinnen aus der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Start. Vier davon geben am Wochenende ihr Renndebüt. «Es ist toll, dass wir nach Jahren, in denen wir kaum Schweizer Nachwuchs im Formelsport hatten, dieses Jahr gleich so viele Schweizer in der Formel 4 sehen», sagt Andreas Jenzer, Teamchef von Jenzer Motorsport. «Das ist auch ein Zeichen, dass im Schweizer Kartsport erstens gute Arbeit gemacht wird und zweitens das Niveau sehr hoch ist.»

Zwei der fünf Fahrer werden am Wochenende für Jenzer Motorsport fahren: Levi Arn und Georgiy Zasov (beide 15). Der Solothurner Arn hat im vergangenen Jahr die Schweizer Schaltkart-Meisterschaft (KZ2) gewonnen. Der in Lugano wohnhafte Zasov setzte sich in einem spannenden Finale bei den OK Senioren durch. Stand heute wird Zasov nicht die komplette Winter-Meisterschaft bestreiten. Bei den Rennen in Portimão (POR) und Aragón (ESP) wird der Jenzer-Pilot, der in London zur Schule geht, fehlen. Für beide ist der Auftakt in Estoril der Sprung ins kalte Wasser.

Auch Max Kammerlander (19) und Samuel Ifrid (18) werden am Wochenende ihre ersten Autorennen bestreiten. Das Duo fuhr zuletzt im Team UBIQ Racing in der X30 Challenge Switzerland. Ifrid wurde dort Zweiter – zum dritten Mal in Serie! Kammerlander belegte den achten Schlussrang. Beide werden für das italienische Team Cram Motorsport an den Start gehen.

Die Fünfte im Bunde ist Chiara Bättig (15). Die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin (bei den OK Junioren) ist, so unglaublich das es klingt, die erfahrenste aus diesem Quintett. Bättig hat im Herbst 2025 bereits die saudi-arabische Formel-4-Meisterschaft bestritten und belegte dort den zwölften Gesamtrang respektive den vierten bei den Rookies. Bättig bestreitet als Red-Bull-Juniorin das Rennen in Estoril im spanischen Team Campos Racing.

Wir wünschen allen Neulingen oder Fast-Neulingen einen guten Start in ein neues Abenteuer!

Die Termine der F4-Wintermeisterschaft:
24./25. Januar, Estoril (POR)
7./8. Februar, Portimão (POR)
14./15. Februar, Valencia (ESP)
7./8. März, Aragón (ESP)
14./15. März, Barcelona (ESP)

Formula 4 Winterserie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Formel-4-Winterserie wird an fünf Wochenenden ausgetragen © FWS

Permalink

21.01.2026 Schweizer Junior-Meisterschaft Berg/Slalom: Jetzt anmelden!!!
Lionel Ryter 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Blickt gerne auf 2025 zurück: Junior-Meister Lionel Ryter © Eichenberger

Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr eine Junior-Meisterschaft Berg/Slalom durch. Wer dieses Jahr 25 wird oder jünger ist, kann sich ab sofort kostenlos anmelden.

Der Modus hat sich bewährt. Seit zwei Jahren trägt Auto Sport Schweiz im Rahmen der Schweizer Slalom- respektive Berg-Meisterschaft ein Junioren-Championat aus. Das Besondere daran: Die Fahrer und Fahrerinnen können mit ihren eigenen Autos teilnehmen. Gewertet werden vier Slaloms und vier Bergrennen. 2026 zählen folgende Rennen zur Junior-Meisterschaft:

19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau

Alessandro Grispino Frauenfeld 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Er dürfte noch ein Jahr bei den Junioren fahren: Alessandro Grispino © Eichenberger

Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind und die sich mittels offiziellem Einschreibeformular (siehe Anhang) angemeldet haben. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister oder Meisterin wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.

Wie im Vorjahr werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Junior-Meisterschaft Berg/Slalom mittels Extra-Aufklebern auf ihren Autos erkenntlich gemacht. Der Schweizer Meister Junior 2026 (oder die Meisterin) erhält für die Saison 2027 seine Rennlizenz gratis. Die Top 3 wird zum «Dîner des Champions» nach Bern eingeladen.

Die bisherigen Sieger der kombinierten Junioren-Meisterschaft heissen Jannis Jeremias (2024, VW Polo) und Lionel Ryter (2025, Formel Renault 2.0). Beide sind aufgrund ihres Alters 2026 nicht mehr startberechtigt. Das heisst: Es wird auch im dritten Jahr einen neuen Champion geben. Gute Chancen also für Alessandro Grispino? Der Vorjahreszweite wird im März 25 und könnte, sofern er wieder am Start steht, den Junioren-Titel ins Visier nehmen…

Anmeldeschluss ist der 31. März 2026.

Steven Chiquita Reitnau 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch er ist ein Kandidat auf den Titel: Steven Chiquita © Eichenberger

Permalink

21.01.2026 FIA Academy: Junior-Fahrer mit Jahrgang 2012-2014 gesucht
Dan Allemann Academy 2024 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2024 vertrat Dan Allemann die Schweiz in der FIA Junior-Academy...

Vor knapp zwei Wochen haben wir auf unserem Portal einen Senior-Fahrer oder eine Senior-Fahrerin für die FIA Academy Trophy 2026 gesucht. Nun können sich auch Junioren für die FIA Academy Junior melden.

Analog zur FIA Academy Senior hat die Commission Internationale de Karting (CIK) der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) für 2026 die FIA Karting Academy Trophy Junior ausgeschrieben. Bewerben können sich Piloten mit den Jahrgängen 2012, 2013 und 2014.

Die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen müssen schriftlich bis spätestens 13. Februar 2026 an folgende David Scarnà eingereicht werden: scarna@motorsport.ch Idealerweise sind den Bewerbungen die Resultate der Saison 2025 (national und international) beizulegen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:

  • Auto Sport Schweiz kann nur einen Piloten mit Schweizer Lizenz (INTernational) melden
  • Das Nenngeld beträgt EUR 5’000.- und ist vom Piloten bzw. dessen Vertreter direkt bei der Online-Nennung zu bezahlen
  • Die gesetzlichen Vertreter (Eltern) müssen im Besitz einer Privatbewerberlizenz sein
  • Der Pilot muss an allen drei Veranstaltungen teilnehmen können

Kalender FIA Karting Academy Trophy Junior 2026:

21.–24. Mai, Genk (BEL)
2.–5. Juli, Sarno (ITA)
8.–11. Oktober, Viterbo (ITA)

Die sportlichen Reglemente zur FIA Karting Academy Trophy Junior 2026 finden Sie unter diesem Link.

Frigg Fia Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...2025 war es Nicola Mateo Frigg (ganz links) © FIA

Permalink

20.01.2026 ASS unterstützt auch dieses Jahr Synfuel-Piloten
Startnummer 02 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wer mit synthetischem Kraftstoff fährt (im Bild der Opel Astra TCR von Peter Steck) wird von Auto Sport Schweiz mit 500 CHF unterstützt © Eichenberger

Piloten und Pilotinnen, die 2026 mit Synfuel, also fossilfreiem Kraftstoff, fahren, werden erneut wieder von Auto Sport Schweiz unterstützt – mit einem Cashback von 500 Franken.

Auto Sport Schweiz wird auch 2026 gemeinsam mit seinem Gesellschafter «Swiss Motorsport Promotion» alle Piloten und Pilotinnen mit einem Fossil Free Fuels Cashback über 500.- Franken belohnen, welche mindestens vier Veranstaltungen der Schweizermeisterschaften Automobil (Slalom, Bergrennen, Rallye) mit fossilfreiem Treibstoff bestreiten.

Um an der Aktion von Auto Sport Schweiz teilnehmen zu können, müssen Fahrer und Fahrerinnen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Der letztmögliche Termin für eine Einschreibung ist jeweils vier Rennen vor Schluss der entsprechenden Schweizermeisterschaft. Man kann auch vier Veranstaltungen meisterschafts-übergreifend bestreiten (z. Bsp. zwei Rallyes und zwei Slaloms oder zwei Slaloms und zwei Bergrennen). Es zählen nur Veranstaltungen, an welchen ein offizielles Resultat erzielt wird (DNP, DNF, etc. werden nicht berücksichtigt). Die Pilotin/der Pilot muss nachweislich mit fossilfreiem Kraftstoff fahren (die Technischen Kommissare können Stichproben machen). Die Eigenschaften des Treibstoffs müssen den gültigen Reglementen (u.a. RON 95 bis 102) und Vorschriften für fossilfreiem Kraftstoff entsprechen. Die Anschaffung des Kraftstoffs ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Original-Kaufquittung muss zwecks Überprüfung eingereicht werden (bei Sammelbestellungen sind die Namen der Piloten zu vermerken). Die Pilotin/der Pilot muss an den entsprechenden Veranstaltungen mit den grünen Startnummern gemäss den Bestimmungen der NSK fahren. Die Anschaffung dieser Startnummern ist Sache der Pilotin/des Piloten. Die Pilotin/der Pilot muss während den Veranstaltungen einen von Auto Sport Schweiz zur Verfügung gestellten Sticker (Ø20 cm) im Bereich des Tanks befestigen.

Der Fossil Free Fuels Cashback wird Ende November 2026 per Bank-/Postanweisung überwiesen. Die Kontoangaben inkl. Kopie der Original-Kaufquittung müssen unaufgefordert von der Pilotin/dem Piloten bis am 13. November 2026 eingereicht werden. Später eingehende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Es findet keine Barauszahlung statt.

Das Einschreibeformular für den Fossil Free Fuels Cashback 2026 ist angehängt.

Permalink

19.01.2026 Weekend-Report 01/2026
Hofor Racing Dubai 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hofor Racing stand in der AM-Wertung als Zweiter auf dem Podium © 24h Series

Willkommen zum ersten Weekend-Report des Jahres mit einem kurzen Rückblick auf die 24 Stunden von Dubai sowie auf die am Samstag zu Ende gegangene Rallye Dakar.

Die Saison 2026 steckt noch in den Kinderschuhen. Mit den 24 Stunden von Dubai ist der erste grössere Klassiker aber bereits Geschichte. Die 21. Auflage der 24 Stunden von Dubai war ein klarer Fall für BMW: Das belgische Team WRT dominierte das Rennen nach Belieben und fuhr einen souveränen Doppelsieg ein. Den Gesamtsieg sicherte sich der BMW M4 GT3 Evo mit den Fahrern Anthony McIntosh, Ben Tuck, Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Fran Rueda.

Aus Schweizer Sicht war das Team Hofor Racing auf dem 12. Gesamtrang am erfolgreichsten. Der Mercedes mit u.a. Chantal Prinz und Manuel Metzger stand in der AM-Wertung als Zweiter gar auf dem Podium. Auf dem 14. Gesamtrang landete Alex Fontana mit seinem Team Tsunami (das Team heisst tatsächlich so…). Als Vierter in der ProAm verpasste der Tessiner das Klassenpodium knapp. Nicht ins Ziel kamen Jean-Luc d’Auria und Mauro Calamia. Einen Schweizer Klassensieg feierte Fach Auto Tech gemeinsam mit dem Team Tierra Outdoor Racing in der Kategorie 992. In der selbigen Klasse (nur bei den Amateuren) sicherte sich der Waadtländer Silvain Pastoris Platz 3. Auch Marco Grilli aus Meisterschwanden (AG) durfte einen Pokal als Dritter in der TCX mit nach Hause nehmen.

Fach Mannschaft Dubai 2026 Podium NEU Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Fach-Mannschaft aus den Niederlanden gewann die Klasse 992 © 24h Series

Weniger erfolgreich verlief der Start für die beiden Formel-Piloten Enea Frey (in der F3 REG) und Florentin Hattemer (in der Formel 4). Die beiden absolvieren die Middle East Series, hatten beim ersten Rennen in Abu Dhabi aber noch Anlaufschwierigkeiten. Frey belegte die Ränge 27 und 20 – im dritten Rennen schied er nach einer Kollision aus, Hattemer kam als 26., 20. und 13. ins Ziel.

Zu Ende ging am Samstag auch die 48. Ausgabe der Rallye Dakar. Der Gesamtsieg ging zum sechsten Mal an Nasser Al-Attiyah. Für Hersteller Dacia war es der erste Triumph bei der durch Saudi-Arabien führenden legendären Wüstenrallye. Das beste (und einzige) Schweizer Team, Alexandre Pesci/Rolf Kühnis, beendete die Dakar in der Kat. Challenger T3 als 19. Für den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und damit auch für seinen Landsmann Sébastien Boulanger, der mit Schweizer Lizenz fährt, endete die Dakar auf dem undankbaren vierten Rang. Dass die Dakar bis heute die härteste Rallye und womöglich auch die strapaziöseste Motorveranstaltung schlechthin ist, zeigt das Beispiel von Loeb/Boulanger, bei denen im Laufe der Rallye 13 Reifenschäden gezählt wurden!

Kleiner Nachtrag: Die GT3-Meisterschaft der Winter Series by Gedlich hat am Wochenende ebenfalls schon angefangen. Bester Schweizer war Alain Valente mit einem vierten Platz. Dexter Müller wurde im Solo-Rennen Siebter.

Loeb Boulanger Dakar 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Wurden Vierte: Loeb und sein «Schweizer» Co-Pilot Sébastien Boulanger © Dakar

Permalink

19.01.2026 Gelungener Abschlussabend der Interswiss Trophy
Von Rotz Donze Burri 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 3 der Interswiss Trophy 2025: Der Zweitplatzierte Dominic von Rotz, Sieger Arnaud Donzé und Stephan Burri (v.l.) © Eichenberger

Am Samstagabend hat die IG Interswiss beim traditionellen Saisonkehraus in Oberhallau die besten Trophy-Fahrer und -Fahrerinnen 2025 ausgezeichnet.

Am Samstagabend hat die IG Interswiss zum traditionellen Saisonabschluss nach Oberhallau geladen. Und wie jedes Jahr waren fast alle Interswiss-Fahrer respektive -Fahrerinnen anwesend. Egal ob einheimisch, aus dem Jura oder dem Wallis angereist – wenn es um die Interswiss Trophy geht, lassen sich die Teilnehmenden nicht lumpen. «Egal, ob man jetzt auf dem Podium steht oder 39. geworden ist», meint einer der Fahrer. «Für uns Interswiss-Piloten ist dieser Anlass Ehrensache. Da wird jeder gefeiert – und das ist schön so.»

Rund 150 Teilnehmende mit Anhang sowie weitere Gäste füllten die Turnhalle in Oberhallau bis auf den letzten Platz. Sehr zur Freude von Bruno Sawatzki, dem IS-Vorsitzenden, der im Rahmen der Feierlichkeiten auch ausrichten liess, dass er 2026 wieder mit seinem Cup-Porsche am Start stehen wird. Anders als den Vorjahren verbrachte Sawatzki einen eher ruhigen Abend… Das Mikrophon überliess er diesmal den beiden «Moderatoren» Porsche-Pilot Christoph Zwahlen und Formel-Renault-Kutscher Henri Schmidt. Zwahlen war für den deutschsprachigen Part verantwortlich, Schmidt übersetzte für die französisch-sprechende Fraktion. Für Lacher sorgten beide. Der gelungene Abschlussabend der Interswiss punktete aber nicht nur durch das Moderatoren-Duo, das Küchenteam rund um Heidi und Jürg «Sugi» Ochsner verköstigte die geladenen Gäste aufs Feinste.

Für Abwechslung sorgte auch das abschliessende Podium. Nachdem Stephan Burri vier Mal in Folge die IS Trophy gewann, gab es 2025 mit Arnaud Donzé einen neuen Gewinner. Der VW-Golf-Pilot aus dem Jura erhielt für seinen ersten Triumph in der IS dementsprechend auch grossen Applaus – und das nicht nur von seinen Kollegen aus der Romandie. Auf Platz 2 liess sich Dominic von Rotz (Audi A4 B5 Quattro) feiern. Besagter Burri (VW Scirocco) schaffte es trotz dem verfrühten Saisonende in Les Rangiers als Dritter aufs Podest. Die weiteren Platzierungen entnehmen Sie der angehängten Rangliste. Insgesamt wurden 49 Fahrer und Fahrerinnen gewertet und ausgezeichnet. Beste IS-Dame 2025 war Vanessa Zenklusen. Erfolgreichster «8-Ventiler» war Roman Marty (Opel Kadett) auf Rang 4.

Weitere Informationen zur IS Trophy (auch zum Reglement 2026) finden Sie unter diesem Link.

IS Trophy 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die IS-Fahrer und -Fahrerinnen kamen zahlreich nach Oberhallau © Eichenberger

Permalink

Pure Driving

Gesellschafter

Mitglied von

Ausrüster