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21.09.2020 autobau SKM 2020: Nennschluss in 2 Tagen
DSC 3454 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Nennschluss (Einschreibung unter: www.go4race.ch) für den dritten Lauf vom 03./04.10.2020 in Mirecourt (FRA) ist am 23.09.2020 um 24.00 Uhr.

Für die Region Grand-Est, in welcher Mirecourt liegt, gibt es im Moment keine Quarantänepflicht. Somit steht einer Teilnahme an dieser Veranstaltung, aus Sicht der Schutzmassnahmen, nichts im Weg.

Die Situation wird weiter beobachtet und sollte sich diesbezüglich etwas ändern und das Rennen abgesagt werden müssen, wird das Nenngeld vollumfänglich zurückerstattet.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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18.09.2020 Neuhaus kam, sah und siegte
Wohlen 2020 OK Senior Podium Muth Neuhaus Naescher c Weibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Neuhaus zuletzt in Wohlen zwischen Muth (l.) und Näscher (r.) © Weibel

Nathan Neuhaus (16) aus Courtételle bei Delsberg ist auf diese Saison hin von der X30 zu den OK Senioren gestossen. Dort mischt er seit dem ersten Rennen ganz vorne mit.

Wer in einer neuen Kategorie auf Anhieb Rennen gewinnt, hat für gewöhnlich etwas auf dem Kasten. Wer danach am zweiten Rennwochenende diese Leistung bestätigt und sogar als Finalsieger vom Platz geht, den sollte man genauer beobachten. Oder analog unserer Rubrik im ASS-Magazin: Nathan Neuhaus «is one to watch»!

Mit 16 Jahren zählt der Jurassier zusammen mit Mattia Banella und Alessio Fagone zu den jüngsten Fahrern in der Kategorie OK Senior. Angefangen hat Neuhaus erst 2016. Mit Indoor-Kart. Drei Jahre lang ist er so gefahren. 2018 wurde er Schweizer Meister und in Deutschland gewann er seine Klasse, die Gruppe A. Im vergangenen Jahr wechselte Neuhaus in die X30 – fuhr SM (Gesamtrang 12) und Vega Trofeo (4). Als grössten Triumph gibt Neuhaus 2019 die Qualifikation für das IAME-Finale in Le Mans an.

Nun hat er auf diese Saison zu den OK Senioren gewechselt. In 7 Laghi beim ersten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft stellte Neuhaus seinen Kosmic-Parilla nicht nur auf die Pole-Position, als wäre er schon immer in dieser Kategorie gefahren, er gewann auch auf Anhieb den ersten Vorlauf. «Danach», so Vater Yann Neuhaus, «wurde es etwas komplizierter.» Mit einem Nuller im zweiten Durchgang und Platz 4 im Finale konnte Nathan die durch den Auftaktsieg gestiegenen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Doch das hatte auch seine Vorteile. Papa Yann glaubt, dass sein Sohn – durch diese Erfahrung gestärkt – zuletzt in Wohlen besser mit dem Druck umgegangen ist.

Die starke Vorstellung in Wohlen (P5, P1, P1) kam für Neuhaus selber etwas unerwartet. «Nach Platz 11 in der Qualifikation hatte ich nicht mit einem Sieg im Finale gerechnet», sagt Nathan. Aber gegenüber 7 Laghi habe man das Set-Up nochmals optimiert. Ausserdem sei der Austausch zwischen Fahrer und Mechaniker sehr gut gewesen.

Selbstverständlich ist die gute Performance von Neuhaus aber dennoch nicht. «Der grösste Unterschied beim Wechsel von der X30 zur OK Senior», so der Polymechaniker in Ausbildung, «sind die Reifen. Im Vorjahr bin ich mit Vega blau gefahren. Nun mit MG. Das ist eine ziemlich grosse Umstellung.»

Neuhaus stammt im Übrigen nicht aus einer Rennfahrer-Familie. Papa Yann beteuert, man habe nichts mit Motorsport am Hut gehabt, ehe Nathan mit Leihkart-Fahren angefangen habe. Dort habe man dann auch Nico Rohrbasser kennengelernt, der Neuhaus an das Team Spirit verwiesen hat. Im Team von Ken Allemann scheint sich Nathan sehr wohl zu fühlen. Bei Halbzeit der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft liegt er jedenfalls auf dem zweiten Gesamtrang – nur einen Zähler hinter Patrick Näscher, dem Meister von 2018. Den würde er bis zum Finale in Italien am 8. November gerne hinter sich lassen. Ob’s gelingt wird sich zeigen. Neuhaus hat an den ersten beiden Rennwochenenden auf jeden Fall gezeigt, dass er das Zeug dazu hat, den Schweizer Meistertitel bei den OK Senioren auf Anhieb zu holen.

Neuhaus Nathan 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
One to watch: Die #523 sollte man sich merken © zamir-loshi.ch

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17.09.2020 autobau SKM 2020: Nennschluss für das Rennen in Mirecourt in einer Woche
DSC 3454 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Nach einem spannenden Rennwochenende in Wohlen steht der nächste Rennlauf der autobau Schweizer Kart Meisterschaft schon bald vor der Tür.

Nennschluss (Einschreibung unter: www.go4race.ch) für den dritten Lauf vom 03./04.10.2020 in Mirecourt (FRA) ist am 23.09.2020 um 24.00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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14.09.2020 Wohlen bot Motorsport vom Feinsten
Wohlen 2020 KZ2 Vaucher Rohrbasser Reinhard Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Enger Dreikampf in der KZ2: Vaucher, Rohrbasser und Reinhard

Der zweite Lauf der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft in Wohlen hat in Sachen Spannung alles übertroffen. Ausser bei den Super Minis war jeder Sieg hart umkämpft. Doch auch bei den Kleinsten gab es am Ende eine Überraschung.

Kompliment an alle Beteiligten! Der zweite Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft in Wohlen hat alles geboten, was man sich von Motorsport erwarten darf. Bei herrlichem Spätsommerwetter gab es packende Zweikämpfe, keine groben Zwischenfälle, neue Sieger und viele zufriedene Gesichter. Einziger Wermutstropfen: Wegen den strengen Corona-Schutzmassnahmen fand die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Schade! Denn bei dem Wetter und den tollen Rennen hätte diese Veranstaltung einige hundert Zuschauer verdient gehabt.

Fangen wir mit der Kategorie an, bei der die Rennen am ehesten früh entschieden waren: die Super Mini. Bei den jüngsten Teilnehmern hatte sich in Abwesenheit von Enea Frey der bereits in 7 Laghi positiv aufgefallene Tiziano Kuzhnini in beiden Vorläufen souverän durchgesetzt und seinen ärgsten Widersacher Matt Corbi jeweils um mehr als zwei Sekunden distanziert. Auch im Finale wurde Kuzhnini als Sieger abgewunken. Doch die Freude war getrübt. Weil der 11-Jährige aus Eich im Kanton Luzern am Vorstart unerlaubterweise technische Hilfe in Anspruch nahm, wurde er disqualifiziert. Der Sieg ging an Elia Epifanio, der damit zum ersten Mal ganz oben stand. «Wir müssen das so akzeptieren», sagte Kuzhninis Teamchef Ken Allemann. «Regeln sind Regeln. Aber für einen Elfjährigen, der in allen drei Läufen top war, ist es schon hart.» Kleines Trostpflaster: Mit dem Speed, den Kuzhnini in Wohlen an den Tag legte, gilt er für das nächste Rennen erneut als Favorit. Ausserdem führt er die Meisterschaft trotz der Disqualifikation an – sieben Punkte vor Sergio Koch und 15 vor Epifanio.

In der OK Junior, dort, wo die zweitjüngsten Kartpiloten ihre Sporen abverdienen, tobte in Wohlen ein spannender Dreikampf zwischen Elia Sperandio, Ekaterina Lüscher und Dario Cabanelas. Obwohl alle drei auf verschiedenen Chassis unterwegs waren, konnte man sie in fast jeder Phase aller Rennen mit einem Badetuch zudecken, so nahe lagen sie beieinander. Der amtierende Meister Sperandio spielte in beiden Vorläufen seine Erfahrung aus und sicherte sich jeweils 20 Punkte für die beiden Siege. Im Finale musste er den beiden anderen Kontrahenten den Vortritt lassen. Bis 100 Meter vor dem Ziel lag Lüscher in Führung. Doch in der letzten Kurve drängte sich Cabanelas erfolgreich vorbei. «Ich hatte mir die Linie von Ekaterina schon die Runden zuvor genau eingeprägt und bin dann in die Lücke reingestossen», sagt der 14-Jährige aus Pully, der seine Ausbildung in der Academy von Fernando Alonso genoss. In der Meisterschaft bleibt Lüscher auch ohne Triumph in Wohlen in Führung – 24 Punkte vor Sperandio und 35 vor Cabanelas.

Wohlen 2020 X30 Podium Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Top 2 in der X30: Danny Buntschu und Savio Moccia (r.)

Auch das grösste Feld, jenes der X30 Challenge Switzerland, bot attraktiven Motorsport. Der Spannung kam dabei zugute, dass der Vorjahresmeister und Gesamtleader Savio Moccia im Qualifying nur auf Platz 15 landete. Der Lysser liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Platz für Platz arbeitete er sich nach vorne. Im ersten Vorlauf (Sieger Danny Buntschu) wurde er Neunter, im zweiten Durchgang (Sieger erneut Buntschu) bereits Zweiter. Im Finale stellte der KR-Pilot die Hackordnung von Startplatz 5 aus wieder her – dicht gefolgt von Buntschu, der in Wohlen mit 65 Zählern die fetteste Punkteausbeute machte, und Michael Sauter. «Ich weiss nicht, ob es die Wärme war», sagt Moccia, der in der Gesamtwertung 22 Punkte Vorsprung auf Yoshindo Baumgartner hat. «Wir hatten schon am Freitag bei den Trainingsläufen gemerkt, dass es immer besser lief, je wärmer es wurde und je mehr Gummi auf der Strecke lag. Am Morgen im Qualifying fehlten mir drei Zehntel für einen Platz in der ersten Startreihe.»

Auch bei den OK Senioren war die Ausgangslage vor jedem Rennen offen. Patrick Näscher, Gesamtleader nach dem Saisonauftakt in Italien und Meister von 2018, erwischte nicht das beste Wochenende. Mit den Plätzen 4, 6 und 3 hielt er den «Schaden» allerdings in Grenzen. Besser machte es Lukas Muth. Mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen katapultierte sich der 20-jährige Luzerner aus dem Stand auf Platz 7. Bester OK Senior in Wohlen war Nathan Neuhaus. Im Vorjahr noch in der X30 Challenge Switzerland unterwegs zeigte der Jurassier eine bärenstarke Leistung und sicherte sich mit Platz 2 im ersten Vorlauf und den Siegen im zweiten Durchgang sowie im Finale 61 Punkte. «Ich hatte eigentlich schon in 7 Laghi den Speed», sagte der stolze Sieger. «Aber dort hat noch nicht alles gepasst. Hier in Wohlen lief es für mich sehr gut.» Pech hatte Dominik Weibel. Der Frauenfelder lag im ersten Rennen souverän in Führung, als sich ein Kerzenstecker löste und so sämtliche Siegchancen zunichte machte. «Ich hatte noch versucht, das Problem zu beheben. Aber bergauf bekam ich das Kart nicht mehr in Gang», so ein enttäuschter Weibel.

Von Langeweile war auch bei den Schaltkarts nichts zu spüren. Wie in der OK Junior war es ein Dreikampf, der über die beiden Vorläufe für viel Unterhaltung sorgte. Im ersten Heat setzte sich Théo Vaucher durch. Nicolas Rohrbasser und André Reinhard belegten die Plätze 2 respektive 3. Im zweiten Vorlauf hatte dann Rohrbasser, Meister von 2017, die Nase vorn. Genauso wie im Finale. «Im ersten Durchgang war ich trotzt Platz 2 nicht zufrieden», sagte der grossgewachsene Romand mit der Startnummer 122. «Danach lief es besser und ich konnte beide Läufe für mich entscheiden.» Hinter Rohrbasser, der die Gesamtwertung vor Marco Bellanca und Reinhard anführt, überquerte Reinhard als Zweiter die Ziellinie. Platz 3 ging an Timo Moser, der sich über diese Platzierung sichtlich freute.

Weiter geht’s mit der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am 3./4. Oktober im französischen Mirecourt. Bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Corona-Situation bis dann unverändert bleibt. Denn die Kart-SM 2020 hat soeben erst richtig Fahrt aufgenommen.

OK Senior Sieg verschenkt Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dominik Weibel (OK Senior) trauert dem verpassten Sieg nach

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10.09.2020 Hochspannung in Wohlen
Start KZ2 7 Laghi c Weibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Schaltkarts, KZ2 genannt, boten zuletzt in 7 Laghi spannende Rennen

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft wird am Samstag den zweiten Lauf 2020 bestreiten. Austragungsort ist die altehrwürdige Kartbahn in Wohlen. Spannende Positionskämpfe sind garantiert.

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft geht in die zweite Runde. Am kommenden Samstag, 12. September, findet in Wohlen der Saisonhöhepunkt 2020 statt. 66 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für den einzigen SM-Lauf auf Schweizer Boden angemeldet. In allen fünf Kategorien werden spannende Positionskämpfe erwartet.

14 Schweizer haben beim ersten Lauf im italienischen 7 Laghi in der Kategorie Super Mini am Start gestanden. In Wohlen werden es bei den Jüngsten gar 15 sein. Nicht am Start ist Enea Frey. Der zweifache Auftaktsieger und Meisterschaftsleader wird in Wohlen fehlen, weil er in Lonato (I) an einem WSK-Rennen teilnimmt. Dadurch rückt Tiziano Kuzhnini in die Favoritenrolle. Der 11-Jährige aus Eich am Sempachersee war Freys schärfster Konkurrent in 7 Laghi und hat dort mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen auf sich aufmerksam gemacht. Auch ohne Frey wird Kuzhnini aus dem Team Spirit in Wohlen alle Hände voll zu tun haben. Mit Sergio Koch lauert ein weiterer talentierter Nachwuchspilot auf seine Chance. Koch hat in 7 Laghi in allen drei Läufen auf dem Podest gestanden. Dorthin will auch Chiara Bättig. Das schnelle Mädel aus Meggen (LU) hat beim Saisonauftakt mit zwei vierten Plätzen schon einmal ihre Ansprüche angemeldet.

In der Kategorie OK Junior (für Fahrer von 12-15 Jahren) starten in Wohlen dieselben elf Schweizer wie zuletzt in 7 Laghi beim Auftakt. Als heisse Siegkandidatin gilt erneut Ekaterina Lüscher. Die Aargauerin reist mit dem Punktemaximum von 75 Zählern zu ihrem Heimspiel in Wohlen an. Und will dort natürlich an den erfolgreichen Saisonstart in Italien anknüpfen. Ob ihr das gelingt, wird auch an der Performance ihrer Konkurrenz liegen. Mit Jérôme Huber, Vorjahresmeister Elia Sperandio und OK-Junior-Neuling Elia Pappacena sitzen der schnellen Exprit-Lady gleich drei Jungs im Nacken.

Das grösste Feld in Wohlen bildet die X30 Challenge Switzerland. 19 Fahrer haben sich angemeldet. In Italien waren 23 am Start. Davon aber acht italienische Gastpiloten. So gesehen hat sich das Feld gegenüber dem Auftakt sogar um vier Fahrer erweitert, was Auto Sport Schweiz in Zeiten von Corona besonders freut. Die Frage nach dem Favoriten ist auch in der X30 schnell beantwortet: Wer gewinnen will, muss Vorjahresmeister Savio Moccia bezwingen. Der Wechsel vom Team MH Racing zum Privatbewerber hat den 18-Jährigen aus Lyss (BE) jedenfalls nicht langsamer gemacht. Moccia hat in Italien alle drei Läufe für sich entschieden. Sein Vorsprung auf die direkten Verfolger Yoshino Baumgartner und Luca Pozzo beträgt 11 respektive 27 Punkte. Moccia ist gut beraten, wenn er aber nicht nur diese beiden Fahrer im Auge behält. Mit Levin Lovrenovic könnte ihm in Wohlen ein weiterer Konkurrent das Leben schwer machen.

Bei den OK Senioren (ab 14 Jahren) fehlt ein Name auf der Starliste von Wohlen: Miklas Born. Der Basler, der in 7 Laghi den Finallauf gewann und der in der Meisterschaft auf Platz 2 liegt, fehlt am Samstag beim einzigen SM-Lauf auf Schweizer Boden. «Ursprünglich hatten wir das Rennen eingeplant», sagt Born, «aber im Moment liegt der Fokus auf der 24H Series mit Autorama. Und ein freies Wochenende schadet auch mir nicht.» Borns Abwesenheit wird Patrick Näscher versuchen auszunutzen. Der Leader bei den Senioren und Meister von 2018 stand in 7 Laghi in jedem Rennen auf dem Podium. Klar, dass er dieses Zeil auch in Wohlen verfolgt. Das Dutzend Gegner, das er hat, versucht dies zu verhindern. Allen voran Mattia Banella, Nathan Neuhaus, der auf dieses Jahr zurückgekehrte Alessio Fagone und Dominik Weibel.

Bei den Schaltkarts in der Kategorie KZ2 ist gegenüber 7 Laghi zwar ein Schweizer weniger gemeldet, doch die acht, die am Start stehen, werden bestimmt für Action sorgen. Gespannt darf man vor allem auf den Dreikampf zwischen Marco Bellanca, Nicolas Rohrbasser und André Reinhard sein. Dieses Trio liegt (in exakt der Reihenfolge) nicht nur in der Meisterschaft vorne, es hat sich bereits in 7 Laghi nichts geschenkt und wird bestimmt auch in Wohlen für spannende Positionskämpfe sorgen.

Zur Strecke: Der Rundkurs von Wohlen ist mit 825 Metern der kürzeste im Kalender der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Mit seinen zahlreichen Kurven bietet die Strecke kaum Ruhephasen und ist mit ihren Bodenwellen und den bescheidenen Auslaufzonen noch ein Relikt aus der «guten, alten Zeit». Eine besondere Herausforderung stellt in Wohlen der Grip dar. Die Strecke ist aufgrund der Sandhügel entlang der Piste oft sehr schmutzig.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf

https://motorsport.ch/de/karts.... Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Wohlen wie zuletzt www.savoiechrono.com

WICHTIGER HINWEIS: Wegen Corona findet der zweite Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Begleitpersonen müssen sich am Samstag mittels Formular (und ID) bei der Eingangskontrolle registrieren, das Formular kann direkt vor Ort oder im Voraus (siehe untenstehenden Download) ausgefüllt und bei der Eingangskontrolle abgegeben werden. Auf dem Gelände gilt für alle Teilnehmer eine Maskenpflicht.

Zeitplan
Samstag, 12. September

08.00-09.02 Uhr, Offizielles Training
09.10-09.52 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.20-12.00 Uhr, Rennläufe und/oder Heats
12.00-13.00 Uhr, Mittagspause
13.00-16.45 Uhr, Renn-Finalläufe und/oder Heats

Offizielle Preisverleihung: jeweils direkt nach dem Finallauf der einzelnen Kategorien.

Ekaterina Luescher OK Junior Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kommt mit dem Punktemaximum nach Wohlen: OK-Junior-Leaderin Lüscher

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31.08.2020 autobau SKM 2020: Nennschluss morgen
DSC 0322 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Nennschluss (Einschreibung unter: www.go4race.ch) für den zweiten Lauf vom 11./12.09.2020 in Wohlen (CHE) ist morgen, am 01.09.2020 um 24.00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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28.08.2020 «Die meisten Regeln wurden gut eingehalten!»
Sarah Hostettler Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ob mit Maske oder hinter Plexiglas: Die Kart-Verantwortliche von Auto Sport Schweiz, Sarah Hostettler, hatte in 7 Laghi alles im Griff © Citino

Am vergangenen Wochenende fand in 7 Laghi der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. Wir haben bei der Kart-Verantwortlichen von Auto Sport Schweiz, Sarah Hostettler, nachgefragt, wie sie den wegen Corona verspäteten Auftakt erlebt hat.

7 Laghi war das erste Rennen mit SM-Status 2020. Welches Fazit ziehst du, nachdem lange nicht klar, ob wir dieses Jahr überhaupt noch Rennen fahren können?
Sarah Hostettler: Ich habe Anfang 2020 nie damit gerechnet, dass wir die Planung für die SKM in diesem Jahr komplett auf den Kopf stellen müssen und auch nicht, dass wir nur vier anstelle von sechs Läufen durchführen können. Auch nachdem wir den neuen Kalender publiziert hatten, war klar, dass sich die Lage jederzeit verschlimmern/ändern kann und ein Rennen doch nicht wie vorgesehen stattfinden kann. Nun konnten wir aber letztes Wochenende endlich mit dem ersten Lauf starten. Sehr positiv überrascht war ich über das Teilnehmerfeld von fast 80 Piloten. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation habe ich nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Die Rennen waren spannend und fair und die Veranstaltung fand ohne grosse Zwischenfälle statt. Im Grossen und Ganzen kann ich nichts an diesem Wochenende aussetzen, es war eine der besten Veranstaltungen an der ich, seit meinem Start in meiner Funktion, dabei war. Und dies trotz Corona-Vorschriften…

Wie haben sich die Teilnehmer an die Corona-Regeln gehalten?
Die meisten Regeln wurden gut eingehalten. Da es aber keine generelle Schutzmaskenpflicht gab, sondern nur in gewissen Bereichen und wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte, war es etwas schwierig hier die Kontrolle zu behalten. Wir haben seitens Streckenbetreibern bezüglich Durchführung und Verhalten in Sachen Corona-Vorschriften ein sehr positives Feedback erhalten. Auch die zusätzlichen Formulare, die von den Streckenbetreibern in Italien eingefordert wurden, wurden von unseren Piloten und Bewerbern entsprechend eingereicht.

Wie haben die Schutzmassnahmen deinen Arbeitsalltag beeinflusst?
Es gab seitens Admin/Ablauf kleine Anpassungen. Zum Beispiel wurde unter anderem das Fahrerbriefing schriftlich abgegeben anstelle eines gemeinsamen Briefings. Und die Siegerehrung wurde einzeln pro Kategorie nach den jeweiligen Finalläufen abgehalten. Somit konnte man grössere Ansammlungen unter den Piloten und Begleitpersonen vermeiden. Den Arbeitsablauf hat dies jedoch nicht gross beeinflusst. Die einzige Massnahme, die für mich etwas ungewohnt war, war die Maskenpflicht.

Was kann, was muss verbessert werden?
Bei nächsten Veranstaltungen müssen wir sicher besser auf die Schutzmaskenpflicht achten. Ansonsten gibt es aus meiner Sicht nichts Grundlegendes, das gegenüber der letzten Veranstaltung in 7 Laghi verbessert werden muss.

Kannst du schon abschätzen, welche Massnahmen für das nächste Rennen in Wohlen am 12. September gelten?
Im Kanton Aargau gelten strikte Vorschriften für Veranstaltungen. So werden wir eine generelle Maskenpflicht auf dem gesamten Areal haben. Zudem wird das Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Begleitpersonen von Piloten sind erlaubt, wir müssen uns jedoch an die Obergrenze von max. 1‘000 Personen halten. Und es müssen alle Anwesenden registriert werden.

Die Einschreibung für Wohlen läuft noch bis nächsten Dienstag. Mit wieviel Teilnehmern rechnest du?
Um die 40 Piloten haben sich für die ganze Saison eingeschrieben, ich rechne also damit, dass sich nochmals ca. 30-40 zusätzliche Piloten für das Rennen in Wohlen anmelden werden. Wir freuen uns über jeden Piloten, der in Wohlen an den Start geht, auch gerade, weil es ja in diesem Jahr das einzige Rennen der SKM in der Schweiz ist. Da dürfte es sicherlich ein paar zusätzliche Einschreibungen geben.

Wie hat sich Joël Blanc, der neue Rennleiter der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft, integriert?
Joël Blanc hat sich sehr gut integriert. Er bringt frischen Wind, respektive eine strikte Linie in die Rennen der SKM. Seine Anweisungen und Ansagen werden respektiert. Auch das Zusammenspiel mit der Organisation, den einzelnen Helfern und Offiziellen funktioniert einwandfrei. Wir freuen uns, dass wir mit ihm einen erfahrenen und kompetenten Rennleiter an unserer Seite haben.

Blanc Staff Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der neue Kart-Rennleiter: Joël Blanc (links) © Weibel

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25.08.2020 autobau SKM 2020: Nennschluss für das Rennen in Wohlen in einer Woche
DSC 0322 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Nach dem ersten Lauf in 7 Laghi, kommt das nächste Rennen der autobau Schweizer Kart Meisterschaft schnell näher.

Nennschluss (Einschreibung unter: www.go4race.ch) für den zweiten Lauf vom 11./12.09.2020 in Wohlen ist in einer Woche am 01.09.2020 um 24.00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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25.08.2020 Was für ein Auftakt für Ekaterina Lüscher!
Podium OK Junior c Weibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Final-Podium der OK-Junioren: Sperandio, Lüscher und Huber © Weibel

Am Wochenende fand im italienischen 7 Laghi der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. Einen Auftakt nach Mass erwischte dabei Ekaterina Lüscher bei den OK Junioren.

In diesem Jahr wird es nur vier Läufe zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft geben. Doch die haben es in sich. Das haben die Rennen am vergangenen Wochenende im italienischen 7 Laghi bei Pavia gezeigt. An Spannung hat es jedenfalls nicht gefehlt. In allen fünf Kategorien wurde verbissen um den Sieg gekämpft. Herausragend war dabei die Leistung von Ekaterina Lüscher. Die 13-jährige aus Kallern bei Wohlen im Kanton Aargau hat in ihrer Kategorie bei den OK Junioren gleich alle drei Läufe für sich entschieden.

Lüscher hat schon im Vorfeld der diesjährigen Saison verlauten lassen: «Mein Ziel ist es, in diesem Jahr um den Titel in der Schweizer Meisterschaft fahren zu können.» Spätestens seit dem Saisonauftakt am vergangenen Wochenende weiss die Konkurrenz bei den OK Junioren: Ekaterina macht ernst. In keinem der drei Läufe in 7 Laghi liess sie etwas anbrennen. Im Finale verwies sie Vorjahresmeister Elia Sperandio um fünf Sekunden auf Platz 2. Und in den Vorläufen zeigte sie Jérôme Huber und Dario Cabanelas jeweils das Auspuffrohr. «Viel zu sagen gibt es nicht», meinte Lüscher nach ihrem ersten Hattrick bescheiden. «Wir waren einfach gut vorbereitet und haben als Team unser Bestes gegeben. Das hat sich am Ende ausbezahlt.»

Lüscher war nicht die einzige Dame, die beim Saisonauftakt positive Schlagzeilen schrieb. Auch die 10-jährige Chiara Bättig aus Meggen im Kanton Luzern zeigte in 7 Laghi in der Kategorie Super Mini starke Leistungen. In den beiden Vorläufen verpasste sie als jeweils Vierte nur knapp das Podium. Dieses machten in allen drei Durchgängen das Trio Enea Frey, Tiziano Kuzhnini und Sergio Koch unter sich aus. Wobei Kuzhnini den ersten Vorlauf gewann, Frey den zweiten und das Finale – allerdings in beiden Fällen nur mit einem hauchdünnen Vorsprung auf Kuzhnini. «Mein Renntag hat mit einem guten Quali und der Pole-Position angefangen», sagt Frey. «Im ersten Vorlauf hatte ich dann ein paar Schwierigkeiten. Aber den zweiten gewann ich, und im Finale setzte ich mich nach einem heissen Fight mit Tiziano dank konstanten Rundenzeiten durch.»

In der X30 Challenge Switzerland, dem Feld mit den meisten Teilnehmern, machen 2020 alle Jagd auf Titelverteidiger Savio Moccia. Doch der 18-Jährige aus Lyss liess sich davon beim Auftakt nicht aus der Ruhe bringen. Zwar musste der in diesem Jahr als Privatbewerber an den Start gehende Moccia dem Italiener Valentino Baracco in allen drei Läufen den Vortritt gewähren. Doch Moccia sahnte jeweils als Zweiter und bester Schweizer die volle Punktzahl ab. «Mein Quali lief nicht ganz nach Plan», sagte Moccia. «Und weil Baracco allen davonfuhr, war mir klar, dass Platz das Maximum war. So gesehen bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden.» Hinter Moccia hat sich Markenkollege Yoshindo Baumgartner als stärkster Verfolger etabliert. Für Danny Buntschu, den Moccia vor 7 Laghi zum Titelgegner Nummer 1 erklärte, lief es beim Auftakt nicht nach Mass. Im ersten Vorlauf wurde er wegen Untergewichts disqualifiziert. Im zweiten Durchgang wurde er Sechster, im Finale Siebter.

Spannung ist auch in der Kategorie OK Senior garantiert. Bei jedem der drei Läufe kreuzte ein anderer Pilot als Erster die Ziellinie. Im ersten Vorlauf hatte Nathan Neuhaus die Nase vorn – Zweiter wurde Patrick Näscher. Der Liechtensteiner, Meister dieser Kategorie aus dem Jahr 2018, war dann im zweiten Vorlauf der schnellste. Diesmal dicht gefolgt von Miklas Born. Und dieser wiederum trumpfte dann im Finale gross auf und siegte vor Näscher und Mattia Banella, der in allen drei Läufen jeweils als Dritter aufs Podest kam. «Ich war im Warm-Up und im Quali unzufrieden mit meinem Set-Up», sagt Finalsieger Born. «Also haben wir alles geändert. Und das hat dann sehr gut funktioniert, auch wenn Näscher im Finale mal kurz die Führung übernommen hatte.»

Marco Bellanca KZ2 c Weibel x Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kampf um jeden Zentimeter in der KZ2: Bellanca, Vaucher und Rohrbasser © Weibel

Sehr eng waren die Rennausgänge auch bei den Schaltkarts, der KZ2. Die Top 4 lagen in allen drei Läufen nur knapp zwei Sekunden auseinander. SM-Rückkehrer Nicolas Rohrbasser war der Mann der Vorläufe, wobei ihm im ersten Durchgang der Italiener Paolo Castagnetti vor der Sonne stand. Im Finale belegte der Schweizer Meister von 2017 den vierten Gesamtrang, wobei auch hier Castagnetti den Sieg (ausser Konkurrenz) davontrug. Der schnellste Schweizer im Finale war Marco Bellanca. Im Sandwich von Bellanca und Rohrbasser kam Théo Vaucher ins Ziel. Rückkehrer André Reinhard, KZ2-Meister von 2018, belegte bei seinem Comeback – SM-bereinigt – die Plätze 3, 4 und 4. «Uns fehlte im Finale die Erfahrung auf einer Strecke mit viel Gummiabrieb», sagt Rohrbasser, der in der Meisterschaft einen Punkt hinter Bellanca liegt. «Ausserdem hatte ich das ganze Wochenende über mit einer gebrochenen Rippe zu kämpfen.»

Weiter geht’s mit der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am 12. September in Wohlen. Auch dort werden COVID-19-Massnahmen gelten und müssen gegenüber 7 Laghi sogar noch verschärft werden. Klar ist, die Rennen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und es gibt eine Mindestbegrenzung an Begleitpersonen pro Pilot. Die genauen Richtlinien werden in den nächsten Tagen kommuniziert.

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20.08.2020 Endlich geht es wieder los!
X30 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Sonntag beginnt die Schweizer Kart-Meisterschaft in 7 Laghi © Weibel

Am Wochenende findet im italienischen 7 Laghi der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. 79 Fahrer und Fahrerinnen haben sich eingeschrieben.

Wegen COVID-19 gibt es in der Schweiz 2020 keine Berg-, keine Slalom- und keine Rallye-Meisterschaft. Umso mehr freuen wir uns auf den bevorstehenden Saisonauftakt der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am Wochenende im italienischen 7 Laghi. 79 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für den ersten Lauf in der Nähe von Pavia eingeschrieben. Das ist in Zeiten von Corona eine sehr erfreuliche Zahl und lässt auf spannende Rennen hoffen.

Der Kalender 2020 umfasst vier Veranstaltungen. Das sind zwei weniger als 2019, wodurch der Druck auf Fahrer und Teams steigt. «Im Vorjahr hatten wir 18 Läufe, dieses Jahr 12», rechnet der amtierende OK-Junior-Champion Elia Sperandio vor. «Dadurch wird die Bedeutung eines jeden Rennens grösser. Ausfälle und technische Probleme wiegen mehr. Es wird sehr wichtig sein, dass man seine Leistungen konstant abliefert und möglichst keine Fehler macht.»

Sperandio ist einer von zwei Fahrern, der seinen Titel verteidigen will. Bei den OK-Junioren trifft der 15-Jährige aus Mels im Kanton St.Gallen auf ein paar altbekannte Gesichter wie beispielsweise Ekaterina Lüscher, die im Vorjahr Rang 8 belegte und dieses Jahr im Kampf um die Junior-Krone ein gewichtiges Wörtchen mitreden will. Es kommen aber auch neue Namen dazu. Namensvetter Elia Pappacena (Zweiter bei den Minis 2019) und Tim Ziegler (Vierter bei den Minis 2019) gehören zu den vielversprechenden Talenten, die in der Kart-SM an den Start gehen.

Der zweite Fahrer, der seinen Titel verteidigen will, ist Savio Moccia. Der 18-Jähriges aus Lyss im Kanton Bern hat im Vorjahr den Titel in der X30 Challenge Switzerland gewonnen. Moccia setzte sich in einem spannenden Finale gegen Lena Bühler (inzwischen in der spanischen Formel 4 angelangt) und Rafael Aguiar durch. Im Unterschied zum Vorjahr, als Moccia noch für das MH Racing Team fuhr, geht er dieses Jahr als Privatbewerber an den Start. «Das Team besteht 2020 aus meinem Vater und mir», sagt Moccia. Eine grosse Umstellung sei das nicht. «Mein Vater hat schon in der Vergangenheit an meinen Karts geschraubt. Ich glaube, dass wir auch in dieser Konstellation Meister werden können.» Moccias grösster Gegner in der teilnehmerstärksten Kategorie ist Danny Buntschu. Der bald 17-Jährige Fribourger hat im Vorjahr nur am Finale in Lignières teilgenommen, lieferte sich aber 2018 einen spannenden Kampf mit Moccia um den Titel und gewann diesen schliesslich auch.

Spannend wird es auch bei den OK Senioren. Zwar fehlt der amtierende Meister Pascal von Allmen nach seinem Rücktritt auf der Startliste von 7 Laghi, aber mit dem Liechtensteiner Patrick Näscher ist der Meister von 2018 sowie Miklas Born, der inzwischen auch in der 24H Series mit einem VW Golf von Podestplatz zu Podestplatz stürmt, in Italien am Start. Ein Comeback in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gibt auch Alessio Fagone. Der OK-Junior-Champion von 2018 wird sich erstmals bei den Senioren messen und trifft dort mit Florent Panès auch auf einen ehemaligen OK-Junior-Konkurrenten, den man ebenfalls auf der Rechnung haben muss.

Auch in der KZ2 wird ein neuer Meister gesucht. Dort ist mit Théo Vaucher von der letztjährigen Generation nur noch ein Fahrer dabei. Unter den restlichen elf für 7 Laghi gemeldeten Schaltkart-Fahrern trifft man aber auf ein paar altbekannte Gesichter. Besonders gespannt sein darf man auf das Duell zwischen André Reinhard (Meister 2018) und Nicolas Rohrbasser (Meister 2017). «Ich freue mich, wieder gegen André zu fahren», sagt Rohrbasser. «Wir haben 2017 tolle Fights ausgetragen. Und ich hoffe, dass wir am Wochenende in Pavia daran anknüpfen können.» Neben Rohrbasser und Reinhard sollte man noch zwei weitere Fahrer genau beobachten: Marco Bellanca und Matteo Mazzuchelli wollen den beiden Ex-Meistern das Leben in 7 Laghi möglichst schwer machen.

Last but not least: die Klasse der Super Minis. Auch dort wird ein neuer Meister gesucht. 15 Fahrer und eine Fahrerin (Chiara Bättig) haben sich für 7 Laghi eingeschrieben. Zu den Favoriten gehört definitiv Enea Frey. Der Sohn von Ex-Sportwagen-Fahrer Michel Frey hat im Vorjahr in 7 Laghi mit drei Laufsiegen wie die Feuerwehr losgelegt. Wegen einer gebrochenen Hand musste er bei den beiden letzten Veranstaltungen pausieren. In der Gesamtwertung landete er deshalb nur auf Rang 7 – eine Position hinter Sergio Koch, der im Vorjahr als regelmässiger Punktesammler ebenfalls positiv aufgefallen ist.

Sperandio Moccia Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diese beiden Fahrer wollen ihre Titel verteidigen: Elia Sperandio und Savio Moccia (r.)

Zur Strecke: Der Rundkurs in Castelletto di Branduzzo bei Pavia wird von vielen Schweizern als Teststrecke genutzt. Er ist schnell, abwechslungsreich, bietet zahlreiche Überholmöglichkeiten und ist vor allem im Infield technisch anspruchsvoll.

Und zum Schluss noch dies: Nachdem Ende Saison 2019 der bisherige Rennleiter, Peter Boontjes, aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt erklärte, hat Auto Sport Schweiz die Position des Rennleiters für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 neu besetzt. Mit dem Franzosen Joel Blanc konnte ein international sehr versierter Rennleiter gefunden werden, welcher über fundierte Erfahrungen bei CIK-FIA-Anlässen verfügt.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf der Webpage von Auto Sport Schweiz. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in 7 Laghi www.savoiechrono.com

WICHTIGER HINWEIS: Wegen Corona finden der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es dürfen maximal 4 Begleitpersonen pro Pilot anwesend sein.

Zeitplan
Sonntag, 23. August

08.00-09.02 Uhr, Offizielles Training
09.10-09.52 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.00-11.40 Uhr, Rennläufe und/oder Heats
11.40-13.00 Uhr, Mittagspause
13.00-17.15 Uhr, Renn-Finalläufe und/oder Heats

Offizielle Preisverleihung: jeweils direkt nach dem Finallauf der einzelnen Kategorien

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05.08.2020 autobau SKM 2020: Nennschluss in einer Woche
Moccia 2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Moccia Savio - Sieger Kategorie X30 Challenge Switzerland 2019

Schon jetzt haben sich namhafte Piloten für die erste Veranstaltung der autobau SKM vom 22./23. August 2020 in 7 Laghi (ITA) eingeschrieben. Sei mit dabei und fahre auch du zusammen mit Savio Moccia, dem Vorjahressieger der Kategorie X30 Challenge Switzerland, Patrick Näscher, Sieger der Kagetorie OK Senior im Jahr 2018 sowie Miklas Born, 1. Platz beim 24h TCR Automobilrennen 2020 in Portimao, um Siege und Punkte.

Nennschluss (Einschreibung unter: www.go4race.ch) für den ersten Lauf ist in einer Woche am 12.08.2020 um 24.00 Uhr.

Du hast zudem die Möglichkeit dich jetzt, ebenfalls über das Portal www.go4race.ch, für die ganze Saison (nur noch 4 anstelle von 6 Rennen) einzuschreiben. Bei einer Einschreibung für die ganze Saison ist 1 von 4 Rennen gratis.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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31.07.2020 autobau SKM 2020: Melde dich jetzt an!
Flyer SKM 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Die erste Veranstaltung der autobau SKM findet am 22./23. August 2020 in 7 Laghi (ITA) statt und die Einschreibung ist offen über www.go4race.ch.

Nennschluss für den ersten Lauf ist in zwei Wochen am 12.08.2020 um 24.00 Uhr.

Du hast zudem die Möglichkeit dich jetzt, ebenfalls über das Portal www.go4race.ch, für die ganze Saison (nur noch 4 anstelle von 6 Rennen) einzuschreiben. Bei einer Einschreibung für die ganze Saison ist 1 von 4 Rennen gratis.

Sei mit dabei und fahre mit vielen anderen Piloten um Siege und Punkte!

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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24.07.2020 Ersatzdatum Lizenzkurs Karting 2020

Der Lizenzkurs Karting vom 18.03.2020 wurde aufgrund von COVID-19 abgesagt, nun haben wir dafür ein Ersatzdatum gefunden.

Neu findet der Lizenzkurs am Donnerstag, 06. August 2020 auf der Kartbahn Lyss statt.

Die Anmeldung kann unter folgendem Link gemacht werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs

Anmeldeschluss ist der Freitag, 31. Juli 2020.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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24.07.2020 autobau SKM 2020: Melde dich jetzt an!

Die erste Veranstaltung der autobau SKM findet am 22./23. August 2020 in 7 Laghi (ITA) statt und die Einschreibung ist offen über www.go4race.ch.

Nennschluss für den ersten Lauf ist am 12.08.2020 um 24.00 Uhr.

Du hast zudem die Möglichkeit dich jetzt, ebenfalls über das Portal www.go4race.ch, für die ganze Saison (nur noch 4 anstelle von 6 Rennen) einzuschreiben. Bei einer Einschreibung für die ganze Saison ist 1 von 4 Rennen gratis.

Sei mit dabei und fahre mit vielen anderen Piloten um Siege und Punkte!

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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09.07.2020 autobau SKM 2020: Einschreibung zum Saisonstart ist offen

Nach 4 Absagen von Rennen zur autobau Schweizer Kart Meisterschaft freuen wir uns nun endlich den Saisonstart mit der Ausschreibung für das Rennen in 7 Laghi (ITA) zu eröffnen!

Die Veranstaltung findet am 22./23. August 2020 in 7 Laghi (ITA) statt und seit heute ist die Einschreibung über www.go4race.choffen.

Nennschluss für den ersten Lauf ist am 12.08.2020 um 24.00 Uhr.

Du hast zudem die Möglichkeit dich jetzt, ebenfalls über das Portal www.go4race.ch, für die ganze Saison (nur noch 4 anstelle von 6 Rennen) einzuschreiben. Bei einer Einschreibung für die ganze Saison ist 1 von 4 Rennen gratis.

Sei mit dabei und fahre mit vielen anderen Piloten um Siege und Punkte!

Wir freuen uns auf deine Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

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09.07.2020 autobau SKM 2020: Visier Sponsoring

Wähle jetzt bei deiner Einschreibung für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft die Option Visier Sponsoring und fahre ein Rennen gratis.

Die Piloten können wie folgt profitieren:

  • Einschreibung pro Rennen, Teilnahme an 4 Rennen = 1 Rennen gratis
  • Einschreibung für die ganze Saison, Teilnahme an 4 Rennen = 2 Rennen gratis (1 Rennen für Visier Sponsoring, 1 Rennen für Einschreibung für die ganze Saison)

Wenn alle 4 Veranstaltungen mit Helmvisier Kleber gefahren wurden, wird den entsprechenden Piloten Ende Saison das Nenngeld von CHF 300.00 für ein Rennen zurückerstattet. Die angemeldeten Piloten werden während der Saison betreffend Visierkleber kontrolliert.

Wir freuen uns auf deine Einschreibung über www.go4race.ch für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft und stehen dir für allfällige Fragen gerne zur Verfügung.

Visiersponsoring Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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02.07.2020 Nach den Sommerferien geht’s los!
Tshirt Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das T-Shirt für die neue SKM-Saison ist bereits gedruckt

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft wird am vorletzten August-Wochenende in die neue Saison starten. Insgesamt sind im neuen, noch provisorischen Kalender vier Veranstaltungen geplant.

Vorausgesetzt COVID-19 macht uns allen nicht nochmals einen Strich durch die Rechnung, wird es 2020 neben einer Schweizer Rallye- auch eine Schweizer Kart-Meisterschaft geben. Während es in der Rallye-SM (Stand heute) drei statt fünf Läufe geben soll, besteht die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft aus vier Rennveranstaltungen.

Der Kalender der SKM gestaltet sich voraussichtlich wie folgt:
22./23. August, 7 Laghi (I)
12. September, Wohlen
3./4. Oktober, Mirecourt (F) provisorisch
7./8. November, 7 Laghi (I) provisorisch

Die Einschreibung für das erste Rennen in Norditalien läuft ab Anfang August – wie üblich finden Sie die Unterlagen auf unserer Homepage. Bei Fragen steht ihnen das Sekretariat von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr telefonisch zur Verfügung.

Als kleiner Vorgeschmack auf den ersten Lauf präsentieren wir an dieser Stelle schon einmal das neue T-Shirt für Fahrer und Staff. Das knallige Orange passt perfekt in die heutige Zeit und ist schon fast ein Warnsignal: Achtung, COVID-19! Denn bei aller Vorfreude auf das erste Rennen darf man eines nicht vergessen: Es ist weiter Vorsicht geboten – zum eigenen und zum Schutz anderer.

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03.06.2020 Château Gaillard verschoben
Lena Buehler c Weibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Rennen in Château Gaillard musste verschoben werden © Weibel

COVID-19 zwingt die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft zu einer weiteren Terminverschiebung. An der Tatsache, dass 2020 noch vier Rennen ausgetragen werden sollen, ändert sich deshalb aber nichts.

Nachdem sich der Französische Verband (FFSA) und die zuständige regionale Präfektur endlich konkret geäussert haben und der Pistenbetreiber des Circuits de Bugey dies auch entsprechend kommuniziert hat, muss die geplante Veranstaltung der autobau Schweizer Kart Meisterschaft vom 27./28. Juni 2020 verschoben werden.

Lange hat es gedauert und mehrmals wurde Auto Sport Schweiz vom Pistenbetreiber versichert, dass das am 27./28. Juni 2020 geplante Auftaktrennen zur autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 stattfinden kann. Nachdem sich nun die FFSA sowie die politische Präfektur der Region eingeschalten haben ist klar, dass vor anfangs Juli keine Kart-Wettbewerbe in Frankreich durchgeführt werden dürfen. Ob dies nur für französische Events gilt oder eben auch ausländische Veranstalter in Frankreich fahren dürfen, ist nach wie vor nicht bekannt.

Aktuell ist Auto Sport Schweiz damit beschäftigt, den Ersatztermin mit dem Pistenbetreiber zu fixieren und wird diesen möglichst bald kommunizieren.

Der Kalender der autobau SKM 2020 sieht aktuell wie folgt aus:
23.08.2020, 7-Laghi (I)
12.09.2020, Wohlen
Sept./Okt., Levier/Mirecourt/Château Gaillard (F), zwei Rennen

Die Abklärungen mit den Streckenbesitzern in Frankreich sind laufend im Gange und die Entscheidungen dürften in den nächsten Tagen definitiv fallen. Aktuell versuchen sehr viele lokale, nationale und internationale Veranstalter ihre Events in den Monaten September/Oktober zu organisieren und es kann hier zu Terminüberschneidungen kommen.

Auto Sport Schweiz seinerseits hat versucht, ein zweites Rennen auf der Strecke in Wohlen zu organisieren, wobei der Pistenbesitzer, aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Gemeinde, die Strecke nicht ein zweites Mal für die autobau SKM 2020 reservieren konnte.

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22.05.2020 Noch ein Schweizer auf dem Sprung in die Formel 4
DSC1774 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Samir Ben: Der nächste Schweizer Automobilrennfahrer?

Nach Jasin Ferati und Léna Bühler drängt auch Samir Ben auf einen Einstieg im Automobilrennsport. Der Berner hat bereits für Jenzer getestet und will diese Saison als Aufbaujahr nutzen.

Wie jedem von uns hat Corona auch Samir Ben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch für den bald 17-jährigen Kartfahrer aus Worb im Kanton Bern ist die Krise nicht ganz so schlimm. Ben hat für 2020 von Anfang an ein Aufbaujahr geplant – nur mit Tests, ohne Rennen. Ein möglicher Wechsel in den Automobilrennsport ist erst für 2021 geplant.

Kurz bevor Corona das Kommando bei uns übernommen hatte, hat Ben seinen ersten Test im Formel 4 absolviert. Zwei Tage durfte er auf der GP-Rennstrecke von Le Castellet im Team von Andreas Jenzer Kilometer abspulen. «Ben ist ins kalte Wasser gesprungen», sagt Jenzer. «Am Montag hatten wir beschlossen, testen zu gehen. Am Mittwoch sass er schon im Auto.»

Ohne Vorbereitung war es für algerisch stämmigen Ben keine leichte Aufgabe. Zumal es am zweiten Tag in Strömen regnete. «Hätte es am ersten Tag schon geregnet», sagt Ben, «wäre ich verloren gewesen. Die Sicht am zweiten Tag war so schlecht, dass du kaum fünf Meter weit gesehen hast.»

Teamchef Andreas Jenzer, der schon zahlreichen Schweizern den Einstieg in den Automobilsport ermöglichte, war mit Bens Leistung dennoch zufrieden. Er sei kein Draufgänger, urteilt Jenzer, «eher einer, der lernen will. Hätten wir etwas mehr Vorlaufzeit gehabt, hätte er bei seinem ersten Test sicher noch mehr rausholen können.»

Laut Vater Ibrahim fehlte Ben rund eine Sekunde auf die anderen Jenzer-Probanden. Diese hatten aber schon etwas mehr Erfahrung. Doch die Zeiten waren klar zweitrangig. «Ich hatte ein gutes Gefühl», sagt der grossgewachsene Samir. «Ich hatte zuvor schon einen Test mit einem TCR absolviert. Aber das kann man nicht vergleichen. Das Fahren mit dem Formel 4 ist ganz anders. Auch im Vergleich zum Kart. Insbesondere zum KZ2. Im Formelauto muss man die ganze Strecke nutzen. Daran musste ich mich zuerst gewöhnen.»

Wenn Ben, dessen Karriere mit einem geschenkten «Puffo» begonnen hat, das Budget zusammenkriegt, will er 2021 mit Jenzer in der italienischen Formel 4 fahren. Um parat zu sein, trainiert der KZ2-Gesamtvierte von 2019 bei Jenzer im Simulator. Und seit Kartfahren wieder möglich ist, trifft man Ben auch regelmässig beim Trainieren auf der Kartbahn in Lyss. «Ich absolviere zurzeit die Sportschule Feusi in Bern. Jeden Donnerstagmorgen habe ich frei. Diese Zeit nutze ich, um Kart zu fahren.»

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Ben beim Test mit Andreas Jenzer in Le Castellet Anfang März

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20.05.2020 So könnte die SKM 2020 aussehen
Start Super Mini Wohlen c Weibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Im provisorischen Kalender ist Wohlen am 12.9. vorgesehen © Weibel

Noch ist nichts in Stein gemeisselt. Doch ein modifizierter Kalender für die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft macht Hoffnung. Im Idealfall beginnt die Saison Ende Juni in Château Gaillard (F).

Rund einen Monat nach dem ersten Informationsschreiben wendet sich das Büro der NSK wieder an die Mitglieder der Nationalen Sportkommission (NSK). Wie viele andere verfolgen auch wir bei Auto Sport Schweiz täglich die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise und prüfen Chancen und Möglichkeiten, unseren Sport 2020 noch stattfinden zu lassen. Gleichwohl sind uns in vielen Bereichen die Hände gebunden. Auch wenn wir wollen, können wir leider nicht dieselbe Aktivität an den Tag legen wie zu krisenfreien Zeiten.

Da grössere Versammlungen, wie beispielsweise NSK-Sitzungen, aktuell noch nicht möglich und Videokonferenzen bei dieser Anzahl Personen nicht geeignet sind, hat das Büro der NSK auf Antrag und von Komitees zeitkritische Entscheidungen getroffen, die anlässlich der nächstmöglich durchführbaren NSK Sitzung definitiv verabschiedet werden sollen. Diese Entscheidungen sind natürlich nur dann gültig und umsetzbar, sofern nicht gegen geltendes übergeordnetes oder neues Recht verstossen wird und seitens Behörden keine Änderungen kommuniziert werden.

Die angeforderten Rückmeldungen aus dem Komitee Karting an den NSK-Präsidenten haben insbesondere folgende Beschlüsse notwendig gemacht:

Aufgrund der neusten Entwicklungen und der anstehenden Öffnungen der Grenzen besteht im Kartsport die Möglichkeit, einen Kalender für die Zeit von Juni bis Oktober zu präsentieren. Die aktuell zugelassene Zuschauerkapazität (<1‘000 ab September) wird einzig in Wohlen/AG bezüglich Organisation zu beachten sein. Im Ausland fährt die autobau SKM grundsätzlich «unter Ausschluss der Öffentlichkeit». Folgende Rennen werden für die autobau SKM 2020, unter Berücksichtigung aller notwendigen Schutzkonzepte und Vorgaben der Behörden, vorgeschlagen:

28.06.2020 Château Gaillard (F), bisher
23.08.2020 7-Laghi (I), bisher
12.09.2020 Wohlen (CH), bisher
18.10.2020 Levier (F), neu, provisorisch

Aktuell sind in der Schweiz alle Kartbahnen geöffnet und dürfen Kartsporttrainings unter Einhaltung des Schutzkonzeptes von Auto Sport Schweiz (in Zusammenarbeit mit der IG Kartfahren erstellt) anbieten. Sicher wird für die Läufe zur autobau SKM 2020 ein spezifisches Schutzkonzept erstellt, welches sämtliche notwendigen Hygienemassnahmen und weiteren Vorkehrungen beinhalten wird.

Informationen zu den anderen Schweizer Meisterschaften folgen in Kürze.

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06.05.2020 Schutzkonzept für Outdoor-Kartbahnen vom BASPO genehmigt

Das beim BASPO eingereichte Schutzkonzept sowie die Verhaltensregeln für private Outdoor-Kartbahnen wurden genehmigt und sind gültig ab dem 11. Mai 2020. Kartsportler (mit Rennkart und persönlicher Schutzbekleidung) können also ab nächster Woche, unter Einhaltung der neuen Regeln, auf den Outdoor-Bahnen trainieren.

Die Dokumente finden Sie als Download unter folgendem Link: https://motorsport.ch/de/kartsport/lizenzen-reglemente-formulare

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25.04.2020 Schutzmassnahmen zur schrittweisen Lockerung
LOGO ASS CMYK Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Der Bundesrat beschäftigt sich aktuell mit der Thematik für Elite-Sportlerinnen und Sportler ab Mai 2020 wieder einen „normalen“ Trainingsbetrieb gewährleisten zu können. Hierfür sind verschiedene Schutzmassnahmen notwendig und swiss olympic resp. das Bundesamt für Sport (BASPO) hat die Verbände und Betreiber von Sportanlagen zur Mithilfe aufgefordert.

Ohne ein entsprechendes Schutzkonzept pro Sportart, das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem BASPO plausibilisiert werden muss, wird die Aufnahme der Sportaktivitäten nicht möglich sein.

Besteht ein plausibilisiertes Schutzkonzept, liegt es in der Kompetenz der jeweiligen Kantone, ob sie ihre Sportanlagen grundsätzlich wieder freigeben wollen. Ob eine Sportanlage schlussendlich dann auch tatsächlich geöffnet wird, entscheidet der jeweilige Anlagebesitzer.

Für Auto Sport Schweiz ist es unter anderem wichtig, dass seine lizenzierten Kartrennfahrer möglichst bald wieder aktiv auf den Strecken trainieren können. Um dies realisieren zu können haben die privaten Outdoor-Bahnen (Indoor-Karting zählt zu den Freizeitvergnügen und nicht zu so genannt wichtigen Trainingsinhalten) von Wohlen/AG, Lyss/BE und Locarno/TI unter der Führung von Reto Carigiet ein Schutzkonzept sowie Verhaltensregeln ausgearbeitet. Diese beiden Papiere werden vorschriftsgemäss per 27. April 2020 von Auto Sport Schweiz an das BASPO zur Prüfung eingereicht.

In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, dass die TCS Strecke Lignières für den Automobilsport (zu Trainingszwecken) schrittweise geöffnet werden kann, insofern die Verantwortlichen die entsprechenden Konzepte erstellen, einreichen und einhalten. Hierzu wird es sicher zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen geben.

Der Bund spricht ausschliesslich von Trainingsmöglichkeiten in Sportanlagen und nicht von Veranstaltungen und auch nicht von „temporären“ Sportanlagen wie eine Rennstrecke für einen Automobil-Slalom oder ein Bergrennen oder eine Rallye. Für den Bereich „Events“ werden zu einem späteren Zeitpunkt neue Informationen und Vorschriften erwartet und hier gilt es die nächsten offiziellen Informationstermine des Bundesrates abzuwarten.

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24.04.2020 Schweizer (Fach-)Medien heiss auf Schweizer Motorsport
Ai 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bericht aus der auto illustrierte 04/2020

Der Schweizer Motorsport ruht derzeit aus hinlänglich bekannten Gründen. In den (Fach-)Medien ist er dennoch ein Thema. Eine erfreuliche Tendenz, die sich schon 2019 abgezeichnet hat.

Nur zu gerne würden auch wir an dieser Stelle von Rennen zur Schweizer Meisterschaft berichten. Doch die Corona-Pandemie hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nichts desto trotz findet auch in solch schwierigen Zeiten Schweizer Motorsport statt – zumindest in den Medien. Und das mehr denn je.

Schon 2019 hat man feststellen können, dass die Schweizer Rennsport-Szene in den Medien wieder häufiger thematisiert wird. Wer genau hingeschaut hat, hat im Vorjahr Berichte von Rallyes, Slaloms, Bergrennen oder Karting in Publikationen von A wie Aargauer Zeitung bis W wie Wochenzeitung gefunden. Wobei der CH-Motorsport in der Romandie und im Tessin durch die (gewöhnlichen und lokalen) Medien etwas stärker getragen wird als in der Deutschschweiz. Die wichtigsten Zeitungen wie «Le Nouvelliste», «Le Matin», «20 Minutes» oder der «Corriere del Ticino» sind bei Anlässen vor ihrer Haustüre in der Regel mit viel Herzblut dabei.

Auto Sprint 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bericht aus der aktuellen AutoSprint

Besonders erfreulich ist die Momentaufnahme bei den Fachmedien. AutoSptint.CH, Automobil Revue, auto illustrierte, motorsport.com, sport-auto.ch oder swissrally.ch berichten regelmässig über Schweizer Motorsport. Und das auch in Zeiten wie diesen, in denen sich kein Rad dreht. Mit zahlreichen Porträts, Hintergrundstories zu Autos oder Veranstaltungen sowie aktuellen News werden Schweizer Motorsport-Fans verwöhnt.

Bleibt zu hoffen, dass der Trend anhält. Und wenn es dann endlich wieder losgeht, wir alle wieder mehr über spannende Rennen als über leidige Absagen berichten dürfen.

Wochenzeitung Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bericht aus der Wochen-Zeitung vom 16. April

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15.04.2020 autobau SKM 2020 – Saisonauftakt erneut verschoben
SKM20 Wortmarke Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Die aktuelle Situation bezüglich COVID-19 nimmt weiteren Einfluss auf die autobau SKM 2020.

Aufgrund der Gefahr des Corona-Virus und den diesbezüglich geltenden Richtlinien, Vorschriften und Mitteilungen seitens Behörden in der Schweiz und im Ausland können die beiden nächsten Läufe zur autobau SKM 2020 leider nicht stattfinden.

Zusammen mit den Streckenbetreibern versucht der Verein Kart Sport Promotion nun Ersatzdaten für die beiden Rennen in Mirecourt (10.05.2020) und in Levier (07.06.2020) zu finden.
Sobald Informationen zu möglichen Ersatzdaten vorliegen und bekannt ist, wie und in welcher Form die Rennen durchgeführt werden können, wird dies umgehend kommuniziert.

Der Start zur autobau SKM 2020 wird somit auf das Rennen in Château Gaillard (FRA) vom 28.06.2020 verschoben. Auch hier wird man jedoch weiterhin die Entwicklung in Sachen COVID-19 beobachten müssen und allfällige Änderungen des Kalenders werden unverzüglich mitgeteilt.

Wir wünschen allen Piloten und Teams Durchhaltevermögen in dieser schwierigen Zeit und wir freuen uns, hoffentlich schon bald wieder mit euch auf dem Rennplatz zu stehen. Bleiben Sie gesund!

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08.04.2020 Öffnungszeiten der Geschäftsstelle über Ostern
Ostern Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Öffnungszeiten über Ostern

Über die Ostertage ist die Geschäftsstelle von Auto Sport Schweiz wie folgt zu erreichen:

Freitag, 10.04.2020, geschlossen

Montag, 13.04.2020, geschlossen

Ab Dienstag, 14.04.2020 stehen wir Ihnen zu den COVID-19 angepassten Büroöffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern und erholsame Tage, trotz der aktuell schwierigen Lage. Bleiben sie gesund!

Auto Sport Schweiz

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17.03.2020 FIA Motorsport Games mit mehr Disziplinen
Bild1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die zweiten FIA Motorsport Games finden vom 23.-25. Oktober statt

Die FIA weitet das Programm der zweiten Motorsport Games massiv aus. 15 verschiedene Disziplinen sollen vom 23.-25. Oktober an den Austragungsorten Marseille und Le Castellet stattfinden.

Der Erfolg der ersten FIA Motorsport Games in Rom 2019 hat die Organisatoren zu einem Ausbau ihres Programms bewogen. Zu den sechs Disziplinen, die im Vorjahr rund um die Rennstrecke in Vallelunga ausgetragen wurden, kommen neun weitere dazu.

Besonders hervorzuheben sind dabei die Rallye-Disziplinen, die neu ins Programm aufgenommen wurden. Neben Rally2 und Rally4 (die Zahl steht jeweils für die Spezifikation des Fahrzeugs) stehen auch zwei Bewerbe für historische Autos der Siebziger- und frühen Achtzigerjahre auf dem Programm.

Auch im Karting ist nicht mehr nur ein Slalom Teil der Motorsport Games. Für den Nachwuchs gibt es eine Sprint- und eine Langstrecken-Disziplin. Ebenfalls neu sind die «Crosscar»-Disziplinen, zwei Offroad-Kategorien unterteilt in Junior- und Senior-Kategorien.

Weitere Infos und eine Übersicht, welche Kategorien vom 23.-25. Oktober in Südfrankreich auf dem Programm stehen, findet man unter www.fiamotorsportgames.com

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16.03.2020 Lizenzkurs Karting abgesagt
Image 14197119 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch auf der Kartbahn Lyss geht im Moment gar nichts © Kartbahn Lyss

Der Lizenzkurs vom Mittwoch, 18. März, auf der Kartbahn Lyss muss leider auch abgesagt werden. Ob und in welcher Form der Kurs zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit BAG haben am heute Montag, 16.03.2020 weitere Massnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus bekannt gegeben und neue Richtlinien festgelegt, insbesondere auch für Unterhaltungs- und Freitzeitbetriebe, Infrastrukturen und Restaurants.

Diese Massnahmen verhindern die Nutzung der Kartbahn Lyss und des Restaurants auf der Strecke. Somit müssen wir den geplanten Lizenzkurs vom Mittwoch, 18.03.2020, leider verschieben resp. vorderhand absagen. Wir haben bis zum Schluss gehofft, dass wir diese Absage verhindern können.

Ob und in welcher Form der Kurs zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Die bezahlten Kursgelder werden wir Ihnen in den kommenden Tagen zurückbezahlen und wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns ihre Bankverbindung (Name, Vorname, Adresse, PLZ, Ort, Bank, IBAN-Nr.) in den nächsten Tagen bekanntgeben können. Vielen Dank.

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06.03.2020 Saisonauftakt der autobau SKM verschoben
7 laghi 2018 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Rote Flagge für den ersten Lauf zur autobau SKM in 7 Laghi

Der Saisonauftakt der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vom 5. April ist abgesagt. Das Rennen im italienischen 7 Laghi kann aufgrund der latenten Gefährdung durch das Corona-Virus nicht wie geplant durchgeführt werden.

Nun hat das Corona-Virus also auch die erste Motorsport-Veranstaltung im Rahmen der Schweizer Meisterschaft zu einer Absage gezwungen. Der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen 7 Laghi kann aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Verein Kart Sport Promotion, der für die Organisation zuständig ist, hat nach einer eingehenden Risikoanalyse beschlossen, dass das Rennen in der Nähe von Mailand nicht stattfinden kann.

Ob das Rennen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, oder ob die autobau SKM 2020 aus nur fünf (statt sechs) Läufen besteht, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Die Geschäftsführung von Auto Sport Schweiz stützt die Entscheidung. Das Risiko, ein Rennen im von Corona-Virus besonders gefährdeten Norditalien abzuhalten, sei eindeutig zu gross, sagt Patrick Falk, Direktor von Auto Sport Schweiz. Oberstes Gebot sei es, Teilnehmer und den STAFF einem möglichst geringen Infektions- und Quarantänerisiko auszusetzen.

Ob auch Rennen in der Schweiz (Kappelen-Trophy am 21. März oder Slalom Interlaken am 4. April) von einer Absage betroffen sind, bleibt abzuwarten. Auto Sport Schweiz verweist auf den bereits am Montag veröffentlichen Beitrag auf unserer Webpage. Dort steht u.a. geschrieben, dass Schweizer Veranstalter von Automobilsport-Veranstaltungen die aktuellen kantonale und nationalen Bestimmungen berücksichtigen müssen. Die Liste der Kontaktadressen sei an dieser Stelle nochmals angefügt.

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28.02.2020 autobau SKM 2020: Neuer Rennleiter bekannt

Nachdem Ende Saison 2019 der bisherige Rennleiter, Peter Boontjes, aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt erklärte, hat Auto Sport Schweiz die Position des Rennleiters für die autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2020 neu besetzt.

Mit dem Franzosen Joel Blanc konnte ein International sehr versierter Rennleiter gefunden werden, welcher über sehr fundierte Erfahrungen bei CIK-FIA-Anlässen verfügt. In den vergangenen Jahren leitete er nebst Rennen in Frankreich (FFSA) eben auch zahlreiche internationale Events im Rahmen von CIK-FIA Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf diese neue Zusammenarbeit und wünschen Joel Blanc einen guten und erfolgreichen Einstand in der autobau SKM 2020.

Joël Blanc / © Photo KSP Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Joël Blanc / © Photo KSP

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24.02.2020 autobau SKM 2020: Information 1. Lauf in 7 Laghi / Corona Virus

Liebe Pilotinnen und Piloten

Bezüglich der aktuellen Situation in Sachen Corona Virus beobachten wir momentan die Entwicklung in Italien und sind sowohl mit dem Streckenbetreiber als auch dem nationalen Verband in Italien in Kontakt. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Veranstaltung wie geplant am 04./05. April 2020 in 7-Laghi stattfinden wird.

Sobald weitere Details vorliegen werden wir entsprechend informieren.

Vielen Dank für eure Kenntnisnahme.

Auto Sport Schweiz

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18.02.2020 Schnelle Léna fährt Formel 4
Buehler 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Léna Bühler wechselt vom Kart in die spanische Formel 4

Nach Karen Gaillard, Miklas Born (beide 24h Series), Mike Müller (VW Up Cup) und Jasin Ferati (italienische Formel 4) hat nun auch Léna Bühler den Sprung vom Kart in den Automobilsport geschafft.

Léna Bühler hat die X30 Challenge Switzerland im vergangenen Jahr mächtig aufgemischt. Mit fünf Laufsiegen und dem dritten Gesamtrang – nur neun Punkte hinter Meister Savio Moccia – hat die schnelle Lady aus Valeyres-sous-Montagny bei Yverdon ihre Visitenkarte abgegeben. In diesem Jahr wird sie ihr Kart nur noch zu Trainingszwecken hervornehmen. Denn die schnellste Schweizer Kartfahrerin 2019 wird in diesem Jahr in den Automobilsport wechseln, genauer gesagt in die spanische Formel 4.

Bühler hat schon im Dezember Testfahrten im Formel 4 in Spanien absolviert. Unter anderem auch für das Team von Andreas Jenzer. 2020 wird sie aber nicht für das Team aus Lyss, das in der italienischen Meisterschaft an den Start geht, fahren, sondern für das Team Drivex aus Madrid. Dieses ist in der spanischen Formel 4 kein unbeschriebenes Blatt. Im Gegenteil: 2019 gewann man mit dem Argentinier Franco Colapinto souverän die Meisterschaft. Einer der ausschlaggebenden Punkte, warum sich Bühler für Drivex entschieden hat, war das gute Gefühl, das Bühler von Anfang an hatte. «Ich habe mich mit dem Set-Up sofort wohl gefühlt», sagt Léna.

Mit der drittbesten Testzeit, nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Referenzwert, hat Bühler die Latte hoch gelegt. «Ich hoffe, dass ich bei den offiziellen Tests im April und den Rennen dann auch so mithalten kann», meint die 22-Jährige. «Aber vorderhand bin ich erstmal zufrieden, wie die Tests gelaufen sind.»

Wenn alles reibungslos klappt, hat Bühler für 2021 bereits ein fixes Ziel vor Augen. «Ich will in die W Series, die Formel-Meisterschaft für Frauen», sagt die Westschweizerin.

Los geht die Saison für Léna am 25./26. April in Le Castellet. Die restlichen sechs Rennen finden auf der iberischen Halbinsel statt.

Buehler 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Léna Bühler bei den Tests in Spanien mit ihrem Team Drivex

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07.02.2020 autobau SKM: Zeitnahme 2020

Nach Prüfung von verschiedenen Offerten von Zeitnehmern steht nun fest, dass die Zeitnahme sowie das Live-Timing aller 6 Rennen der autobau SKM für das Jahr 2020 über folgenden Anbieter gewährleistet wird:

Savoie Chrono Impact
3, chemin du Four
Brison les Oliviers
F-73100 Brison Saint Innocent
www.savoiechrono.com

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Equipe von Savoie Chrono in den Jahren 2015 bis 2018 freuen wir uns, nun die neue Saison der SKM 2020, wieder mit diesem eingespielten Team aus Frankreich durchführen zu können.

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28.01.2020 Medienkurs bei KartBox.ch

KartBox.ch bietet am Sonntag, 2. Februar 2020, um 13.00 Uhr einen Medienkurs in Sachen Kommunikation & Presse-Betreuung im Kartsport an.

  • Referent: Markus Lehner
  • Wann: Sonntag, 2. Februar 2020, Start 13 bis 16Uhr
  • Kosten: 100.- CHF für alle, die in Besitz einer ASS-Lizenz 2020 sind / alle anderen 150.- CHF
  • Ort: KartBox GmbH, Alte Lyss Strasse 12, 3270 Aarberg

Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: KartBox

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28.01.2020 Die nächsten FIA Motorsport Games finden in Le Castellet statt
Motorsport Games Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Motorsport Games finden in diesem Jahr in Le Castellet statt

Auf Vallelunga folgt Le Castellet. Die zweiten FIA Motorsport Games sollen vom 23. bis 25. Oktober auf der Formel-1-Rennstrecke in Südfrankreich stattfinden.

2019 hat die FIA in Zusammenarbeit mit der SRO Motorsport Group von Stéphane Ratel die ersten Motorsport Games ausgetragen. Wenngleich grosse Namen bei der ersten Veranstaltung gefehlt haben, sind die Organisatoren vom Format überzeugt und haben deshalb entschlossen, den Event auch 2020 durchzuführen.

Viel ist über die zweite Auflage der FIA Motorsport Games noch nicht in Erfahrung zu bringen. Immerhin steht mit Le Castellet (und Marseille als Partnerstadt) schon einmal die Lokalität fest. Auch beim Datum ist sich die FIA treu geblieben. Ende Oktober, wenn die meisten Meisterschaften beendet sind, sollen die zweiten «Olympischen Spielen» des Automobilrennsports stattfinden.

Der Länderkampf wurde 2019 nördlich von Rom auf der Rennstrecke von Vallelunga zum ersten Mal ausgetragen. Sechs Disziplinen standen auf dem Programm: GT Cup, Touring Car Cup, F4 Cup, Drift Cup, Karting Slalom Cup und Digital Cup. Insgesamt nahmen 192 Fahrer aus 49 Nationen teil. Auch die Schweiz stellte in vier Disziplinen eine Delegation. Der Gesamtsieg in Vallelunga ging mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen an Russland.

Weitere Informationen gibt es auf der Webpage der FIA. Näheres zum Programm und den geplanten Disziplinen wird in den nächsten Monaten veröffentlicht.

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23.01.2020 Reifenvergabe SKM 2020

Das Komitee Karting von Auto Sport Schweiz hat an seiner Sitzung vom Dienstag, 21.01.2020 die Reifenvergabe für das Jahr 2020 diskutiert und einen Vorschlag (siehe beiliegende Auflistung) zu Handen der Nationalen Sportkommission (NSK) gemacht.

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21.01.2020 Noch ein Kartfahrer, der ins Auto wechselt
Mike Mueller 01 Kopie Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Mike Müller: Der KZ2-Meister fährt 2020 den neuen VW-Cup

Nicht nur Jasin Ferati und Miklas Born wechseln in diesem Jahr in den Automobilrennsport. Auch KZ2-Champion Mike Müller wagt den Schritt und fährt 2020 im neuen VW Tourenwagen Junior-Cup.

2019 war ein aussergewöhnlich guter Wein-Jahrgang. Und offenbar auch ein guter Jahrgang unter den Schweizer Kartfahrern. Denn nach Miklas Born und Jasin Ferati (und eventuell auch Léna Bühler) hat nun auch Mike Müller den Sprung in den Automobilsport geschafft. Der KZ2-Meister der vergangenen Saison fährt 2020 im neuen VW Tourenwagen Junior-Cup in Deutschland.

Für die Premierensaison sind acht Rennveranstaltungen geplant. Sechs davon finden in Deutschland statt (2x Oschersleben, 2x Lausitzring, Nürburgring und Hockenheim), zwei im benachbarten Tschechien (Most) und der Niederlande (Zandvoort). Gefahren wird mit einem auf Basis des VW up! GTI aufgebauten Cup-Fahrzeug, dessen Leistung bei rund 140 PS und der Preis bei unter 25'000 Euro liegt.

Müller wird für das Team von Fabian Danz fahren, dessen Vater Robert den Rennstall führt. «Ich freue mich auf diese neue Herausforderung», sagt Müller. «Mein Ziel ist es, möglichst viel Erfahrung zu sammeln. Aber ich will natürlich auch Topplatzierungen erzielen.» Der grosse Vorteil für Müller: Weil die Serie von Grund auf neu ist, hat kein Team und kein Fahrer einen Wissensvorsprung.

Los geht die Saison vom 19. bis 21. Juni in Most. Mindestens zwei offizielle Testtage sind vorher noch geplant. «Wir sollten das Auto im März bekommen», freut sich der 17-jährige Müller. «Dann geht’s hoffentlich ziemlich zügig auf die Teststrecke.»

Neben dem VW-Markenpokal wird Müller 2020 auch noch am einen oder anderen Kartrennen teilnehmen. Ganz oben auf der Liste steht der ADAC-Lauf in Wackersdorf am 25./26. April. «Dort», so Müller, «habe ich noch eine Rechnung offen. Dieses Rennen will ich unbedingt noch gewinnen.»

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21.01.2020 2020 keine Young Driver Challenge mehr
Apotheloz Gaillard Holdener Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die YDC-Gewinner: Julien Apothéloz, Karen Gaillard und Oliver Holdener

Nach drei erfolgreichen Jahren zieht sich die «AutoScout24 und CUPRA Young Driver Challenge» für das Jahr 2020 von der Rennstrecke zurück.

«Wir sind stolz in der Challenge erfolgreiche und motivierte Jungtalente gefunden zu haben», so Pierre-Alain Regali, Director AutoScout24. «Deshalb freuen wir uns sehr, die Gewinner Karen Gaillard und Julien Apothéloz auch im kommenden Jahr weiterhin zu unterstützen.»

Nicolas Hobi, Head of Marketing von Seat und Cupra meint: «Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projekt drei hochmotivierten Rennfahrtalenten einen ersten Schritt in Richtung Rennfahrkarriere ermöglichen konnten. Mit Topcar Sport, wo mit Julien Apothéloz und Karen Gaillard zwei der Gewinner der Young Driver Challenge unter Vertrag stehen, werden wir auch in diesem Jahr mit Cupra der Rennstrecke treu bleiben.»

Das Projekt «AutoScout24 und Cupra Young Driver Challenge» wurde 2017 von AutoScout24, SEAT und Fredy Barth erstmals ins Leben gerufen. Das Nachwuchsförderungsprogramm wurde seit diesem Jahr durch das Tochterunternehmen von SEAT – der neuen Marke Cupra – unterstützt. In einer vierteiligen Wettkampfserie konnten sich Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren als Rennfahrerinnen und Rennfahrer beweisen. Wer die Jury über alle Phasen hinweg überzeugte und nebst dem fahrerischen Können auch die unbedingte Passion und Bereitschaft für den Rennsport mitbrachte, dem winkte als Hauptgewinn finanzielle und beratende Unterstützung von AutoScout24 und Cupra für ein weiteres Rennfahr-Engagement. Zu den Gewinnern der YDC gehörten: Oliver Holdener (2017), Julien Apothéloz (2018) und Karen Gaillard (2019).

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07.01.2020 Neue Dopingliste online
Doping 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Doping ist im Motorsport zum Glück nur selten ein Thema

Wie jedes Jahr veröffentlicht die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) die neue Dopingliste, die jeweils ab dem 1. Januar in Kraft tritt. Den Link dazu finden Sie bei uns.

Doping ist im Motorsport zum Glück nur sehr selten ein Thema. Die Fälle, die Schlagzeilen machen, stammen in der Regel aus anderen Sportarten. Dennoch sollte jeder Rennfahrer auf der Hut sein. Schon manch ein Athlet ist über eine vermeintlich «harmlose» Substanz gestolpert. Ein Blick auf die aktualisierte Liste schadet deshalb nie.

Für die Dopingliste 2020 hat die WADA mehrheitlich formale Anpassungen vorgenommen und Beispiele verbotener Substanzen oder deren Synonyme ergänzt. Alle diese neu aufgeführten Substanzen, waren im Sinne von «ähnlicher chemischer Struktur» bzw. «ähnlicher biologischer Wirkung» bereits zuvor verboten. Für die Praxis heisst das: Die Anpassungen haben keine Auswirkungen auf den Doping-Status von in der Schweiz erhältlichen Medikamenten. Neu verordnete bzw. empfohlene Medikamente sollen aber unbedingt weiterhin vor deren Anwendung jeweils mit der Medikamentenabfrage Global DRO auf www.antidoping.ch oder via Mobile App geprüft werden.

Zur Dopingliste 2020 geht es hier: www.antidoping.ch/de/gesetze-und-richtlinien/privatrecht/dopingliste

Übrigens: Die 2019 bei der Schweizer Bergmeisterschaft durchgeführten Dopingkontrollen in Massongex und Les Rangiers sind alle negativ ausgefallen. Die kontrollierten Fahrer (Eric Berguerand, Ronnie Bratschi, Thomas Kessler, Roger Schnellmann und Marcel Steiner) waren alle «sauber».

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20.12.2019 Vier Buchtipps zu Weihnachten

Ihnen fehlt noch das richtige Weihnachtsgeschenk? Kein Problem. Wir haben Ihnen vier Buchtipps, mit denen Sie bestimmt ins Schwarze treffen.

Rennsport 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Jahrbuch Rennsport Schweiz
Das seit 1984 erscheinende Jahrbuch «Rennsport Schweiz» ist für Fans des Schweizer Motorsports ein «must have». Auf rund 400 Seiten lassen Peter Wyss und zahlreiche Gastautoren die Saison 2019 Revue passieren. Dabei kommt keiner zu kurz. Ob nationale oder internationale Meisterschaft, ob zwei oder vier Räder – in «Rennsport Schweiz» werden alle Schweizer Erfolge abgefeiert. Abgerundet wird das Buch mit einem ausführlichen Statistikteil.

356 Seiten, mehr als 550 Fotos, Preis: 65 Franken. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.aktivverlag.ch, ISBN 978-3-909191-75-4

Ticinese 1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Tessiner Grand-Prix-Fahrer
Die Sonnenstube der Schweiz hat schon zahlreiche Rennfahrer hervorgebracht. Der Bekannteste von ihnen ist zweifellos Clay Regazzoni. Doch es gibt noch eine Vielzahl anderer Grand-Prix-Piloten aus dem Tessin. Den Beweis liefert das in italienischer Sprache gehaltene und reichhaltig bebilderte Werk «Piloti ticinesi da Grand Prix» von Giorgio Keller. Insgesamt sind mehr als 40 Fahrer in diesem Buch porträtiert – ein tolle Retrospektive, die im letzten Teil des Buches auch auf Tessiner Rennfahrer eingeht, die in Le Mans gestartet sind.

385 Seiten, mehr als 1200 Fotos, Preis: 58 Franken. Erhältlich bei der Edizioni Fontana (www.fontanaedizioni.ch, Mail: piloti.ticinesi@bluewin.ch), ISBN 978-88-8191-538-5

Siffert 1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Jo Siffert
Mögen Sie Comics? Und sind Sie ein Fan von Jo «Seppi» Siffert? Dann wird Ihnen dieser im Michel-Vaillant-Stil gezeichnete Bildband gefallen. Olivier Marin und Michel Janvier erzählen die Geschichte des Freiburger Ausnahmekönners von seinen Anfängen bis zum tragischen Unfalltod in Brands Hatch. Dass es sich nicht ausschliesslich um einen Comic handelt, beweisen originale Bilder und Zitate berühmter Weggefährten, die in die einzelnen Kapitel eingeschoben wurden.

64 Seiten, Preis: 22 Franken. Erhältlich im Buchhandel oder unter www.editionspaquet.com/catalogue-bd/jo-siffert, ISBN 978-28- 8890-741-1

Wyss 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Der Schweizer «Zauberer»
«The Swiss Wiz» war der Spitzname von Edi Wyss. Einem Schweizer Rennmechaniker, der in England bei McLaren um 1970 an den Autos von Denny Hulme, Peter Gethin oder anderen Grössen schraubte. In seiner Autobiographie erzählt Wyss, wie ihn seine Leidenschaft für Renn- und Sportwagen in jungen Jahren zuerst in die Schweizer Rennszene, dann in den internationalen Renn-Zirkus rund um den Globus geführt hat.

304 Seiten, Preis: 79,90 Euro, Erhältlich im Buchhandel oder unter www.rallyandracing.com, ISBN 978-3-9471-5622-1

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17.12.2019 autobau SKM 2020: Rennkalender/Kategorien

Kalender der Schweizer Kart Meisterschaft 2020

  1. 05.04.2020 7 Laghi / Castelletto di Branduzzo (ITA)
  2. 10.05.2020 Mirecourt (FRA)
  3. 07.06.2020 Levier (FRA)
  4. 28.06.2020 Château Gaillard (FRA)
  5. 23.08.2020 7 Laghi / Castelletto di Branduzzo (ITA)
  6. 12.09.2020 Wohlen (CHE)


Kategorien SKM 2020

Super Mini / Kalenderjahr 8. Geburtstag bis Kalenderjahr 12. Geburtstag
OK Junior / Kalenderjahr 12. Geburtstag bis Kalenderjahr 15. Geburtstag
X30 Challenge Switzerland / ab Kalenderjahr 14. Geburtstag
OK Senior / ab Kalenderjahr 14. Geburtstag
KZ2 / ab 15. Geburtstag

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13.12.2019 autobau unterstützt Schweizer Kartmeisterschaft auch 2020
Autobau 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die autobau Erlebniswelt ist seit 2012 Partner der SKM

Die autobau Erlebniswelt in Romanshorn ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel am Bodensee (siehe unten). Dank den Inhabern Fredy Lienhard sr. und Fredy Lienhard jr. ist die autobau auch Hauptsponsor der Schweizer Kartmeisterschaft. Diese seit 2012 bestehende Partnerschaft geht 2020 in ihr neuntes Jahr.

Neben dem Naming-Sponsoring wird die autobau Erlebniswelt im kommenden Jahr auch das beliebte Visiersponsoring fortsetzen. Das heisst: Wer die komplette Saison mit dem Schriftzug der autobau auf seinem Helmvisier bestreitet und sich für die gesamte Saison einschreibt, der muss nur für vier statt für sechs Rennen Einschreibegebühr bezahlen. In der abgelaufenen Saison haben nicht weniger als 40 Fahrer von diesem Angebot profitiert. Darüberhinaus erhält jeder Fahrer, der an dieser Aktion teilnimmt, eine Jahreskarte für die autobau Erlebniswelt.

Los geht die Saison der Schweizer Kartmeisterschaft am 5. April im italienischen 7-Laghi. Die weiteren Termine: 10. Mai, Mirecourt (F); 7. Juni, Levier (F); 28. Juni, Château Gaillard (F); 23. August, 7-Laghi (I) und 12. September, Wohlen. Der ursprünglich geplante Saisonauftakt in Franciacorta (I) findet nicht statt. Die Strecke inkl. Infrastruktur befindet sich noch im Bau und würde für einen Lauf zur Schweizer Kartmeisterschaft anfangs April nicht rechtzeitig fertig gestellt werden.

Auto Sport Schweiz möchte sich an dieser Stelle bei der autobau Erlebniswelt, insbesondere bei Fredy Lienhard sr. und jr., für die grosszügige Unterstützung bedanken. Wir freuen uns auf ein spannendes und actiongeladenes 2020 mit einem möglichst grossen Teilnehmerfeld.

Mehr zur autobau Erlebniswelt:
Die autobau AG in Romanshorn ist ein Unternehmen, in dem sich alles um die Begeisterung fürs Automobil und den Rennsport dreht und dass diese Faszination für Besucher erlebbar macht. In ihrer Art und Lebendigkeit ist sie einmalig. In der autobau AG steht die Faszination Auto im Mittelpunkt allen Geschehens. Auf dem stillgelegten Industrieareal vereint sie ein atmosphärisches Automuseum, das zugleich Teil einer einzigartigen Eventlocation in der Schweiz am Bodensee ist – die autobau Erlebniswelt. Hinzu kommen die autobau Factory, ein modernes Gewerbezentrum für Automobilfachbetriebe, und die autobau Carlounge mit ihren professionellen alarmgesicherten Einstellplätzen. Die hochwertig sanierte Anlage – das alte Tanklager in Romanshorn – bietet dafür eine spannende Kulisse in einer verkehrsgeschichtlich wichtigen Schweizer Stadt.

Kernstück der autobau AG ist die unglaubliche Autosammlung von Fredy Lienhard, ein Schweizer Unternehmer und Rennfahrer sowie Gründer des Unternehmens. Die Rennwagen, Sportwagen, Klassiker und Oldtimer werden in den fünf Ausstellungshallen der autobau Erlebniswelt mit insgesamt acht Ausstellungsflächen ausgesprochen stilvoll und mit viel Motorsport-Flair präsentiert. Die Autoausstellung ist einzigartig und liegt im direkten Einzugsgebiet von St. Gallen, Winterthur, Zürich und Kreuzlingen sowie Konstanz aber auch Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg.

Die Idee zur Gründung der autobau AG ist dem Autoenthusiasten und leidenschaftlichen Rennfahrer Fredy Lienhard durch ein Schlüsselerlebnis gekommen. Als er Kindern einer vierten Schulklasse auf eine Anfrage durch seine private Autosammlung führte und zu vielen der Autos eine persönliche Geschichte erzählte, staunte und erfreute ihn die Begeisterung und Freude der Kinder. Durch dieses Erlebnis ist Fredy Lienhard auf die Idee gekommen, seine Sammlung öffentlich zugänglich zu machen und die Faszination Auto und Rennsport auch für andere erlebbar zu machen. Design, Technik und Rennsport zum Anfassen war und ist seine Devise. Mehr Infos unter: https://www.autobau.ch/

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11.12.2019 SKM: Die besten Bilder des Jahres
Facebook Bild Kart Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die besten Bilder des Jahres, Teil 1

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Es wird Zeit, zurückzuschauen. Um die Zeit bis Weihnachten zu überbücken, haben wir eine Auswahl der besten Bilder 2019 zusammengestellt. Los geht es mit der Schweizer Kart-Meisterschaft, die in diesem Jahr für tollen Sport und viel Action gesorgt hat.

Viel Spass beim Durchklicken der Galerie https://motorsport.ch/de/karts... und ein grosses Dankeschön an all die Fotografen!!!

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10.12.2019 Swiss-rookies fördert zwei neue Talente
Anderrueti Mettler Lovrenovic Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Leandro Anderrüti, Yannick Mettler und Levin Lovrenovic

Der Motorsport-Förderverein Swiss-rookies hat zwei neue Kandidaten in sein Trainings- und Förderprogramm aufgenommen: Leandro Anderrüti (Kt. Schwyz) und Levin Lovrenovic (Kt. Schaffhausen) haben mit guten Leistungen ihr Talent aufgezeigt und im November 2019 die Aufnahme zu den Swiss-rookies geschafft.

Die Bewerber durchliefen an zwei Halbtagen einen Aufnahmetest. Geprüft wurde sportliche Fitness (Kraft- und Ausdauer) Sprechen vor der Kamera, Intelligenz und die fahrerischen Qualitäten auf Rennsimulatoren des RacingFuel Academy in Horgen. Zur Vorbereitung gehörten eine ausführliche Streckenanalyse, bei der Brems- und Einlenkpunkte bestimmt wurden. Auf den Simulatoren absolvierten beide Probanden danach zwei Vorbereitungstrainings, einen Qualifikationslauf und ein Rennen mit Fahrercoach und Jurymitglied Yannick Mettler.

Für die beiden auserkorenen Kartfahrer geht es nun in den Wintermonaten darum, Trainings zu durchlaufen, welche sie befähigen sollen, einen Rennwagen auf der Rennstrecke am Limit zu bewegen.

Weitere Informationen zum Motorsport-Verein Swiss-rookies gibt es im Internet unter www.swiss-rookies.ch

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05.12.2019 Ho, ho, ho – unsere neue Webpage ist da!
Header Santa News Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die neue Webpage von Auto Sport Schweiz

«Tief us em Wald chunt dr Samichlaus z ritte,
Was het er unterm Arm? Unsri neui Websitte.
Statt Nüssli, Mandarinli, Läbkuche und Bire,
chömme mir vo Auto Sport Schwiiz mit me neue Look hinte füre.»

Um ehrlich zu sein: Es war nicht der Samichlaus, der uns unsere neue Webpage gebracht hat. Aber das Datum, an dem wir unsere neue Seite scharf gestellt haben, ist nun mal der 6. Dezember. Mehr als ein Jahr haben wir am neuen Look getüftelt. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, womit wir wieder beim Thema Chlaus wären…

Der Look unserer neuen Website: klar und aufgeräumt. Wir haben uns hier an den Trends modernster Weboptik orientiert. Neben dem Facelift, ist die neue Website auf dem neuesten Technikstand. Wir haben Wert auf intelligente Benutzerführung, hohe Qualität hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Browserkompatibilität und Ladegeschwindigkeit gelegt.

Wichtig war uns ausserdem die Gestaltung der Website im so genannten «Responsive Webdesign». Das bedeutet, dass sich die neue Website den Bildschirmdarstellungen und -auflösungen automatisch anpasst – egal ob man am PC sitzt, das Smartphone oder das Tablet unterwegs benutzt.

Auch nach dem relaunch geht die Arbeit für uns weiter. In den kommenden Monaten werden wir die Inhalte laufend optimieren, neue Features und Funktionen hinzufügen und Feedback einarbeiten.

Wir wünschen Ihnen viel Spass auf unserer Website und freuen uns auf Ihr Feedback!

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29.11.2019 Lizenzgesuch 2020

In den kommenden Tagen werden die Lizenzgesuche 2020 an Piloten verschickt, welche im Jahr 2019 im Besitz einer Lizenz waren. Dieser Versand erfolgt anhand der Angaben aus dem laufenden Jahr.

Für sämtliche Fragen zu den Neuerungen 2020 stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

IMG 2132 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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26.11.2019 Meisterfeier 2019: Fünf strahlende Kart-Champions
Gruppenbild kart meister2 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Kart-Champions 2019: Mike Müller, Savio Moccia, Pascal von Allmen (hinten), Elia Sperandio und Roy Alan Shaw (Foto: Kaufmann)

Am vergangenen Samstag fand in den Hallen der «autobau erlebniswelt» in Romanshorn die Preisverleihung zur diesjährigen Schweizer Kart-Meisterschaft statt.

Auto Sport Schweiz hatte geladen – und fast alle kamen sie. Am Samstagabend wurden in der «autobau erlebniswelt» in Romanshorn die besten Kartfahrer der Schweiz geehrt. Nebst zahlreichen Pokalen nahm die Schweizer Kart-Elite auch das vom TSC gesponserte Preisgeld in Höhe von 30`000 Franken sowie Uhren von Partner Formex im Gesamtwert von 6`000 Franken entgegen.

Gastgeber Fredy Lienhard jr. und sr. sorgten mit der «autobau erlebniswelt» für das passende Ambiente. Wer wollte, konnte im Vorfeld der Preisverteilung an einer Führung durch die schweizweit grösste Rennwagen-Sammlung teilnehmen. Manch einer der Junioren kam dabei beim Anblick diverser Formel-1-Boliden ins Träumen. Für viele Kartfahrer ist es das Ziel, eines Tages im internationalen Rennsport Karriere zu machen. Die autobau leistet dabei als Sponsor der Schweizer Kart-Meisterschaft einen Beitrag auf dem Weg dorthin. Bereits jetzt sei verraten: Auch 2020 kommt jeder Fahrer, der sich für die komplette Kart-Saison einschreibt, dank der «autobau erlebniswelt» in den Genuss zweier «Gratisrennen». Das sind pro Fahrer 600 Franken – ein ordentlicher Batzen in einem Sport, in dem es für den Nachwuchs oft nicht einfach ist, die nötigen Mittel aufzutreiben.

Zurück zur Preisverleihung. Diese fing wie üblich mit den Jüngsten an, den Super-Minis. Dort ging der Titel in diesem Jahr ins Wallis – an Roy Alan Shaw, der für das Team KartBox.ch fährt. Hinter Shaw belegten Elia Pappacena und Loris Achermann die Plätze 2 und 3. Doch nicht nur für die Top 3 gab es Pokale. Auto Sport Schweiz händigte bis Platz 10 Trophäen aus. Darüberhinaus gab es in dieser Kategorie noch zwei weitere Auszeichnungen: Als bester Rookie wurde Pappacena geehrt. Und für das vorbildliche Verhalten bei einer Kollision in Levier bekam Cedric Malk den Fair-Play-Pokal durch NSK-Präsident Andreas Michel überreicht.

Bei den OK-Junioren, den zweitjüngsten Teilnehmern, ging die Trophäe für Platz 1 an Elia Sperandio. Der St.Galler (ebenfalls aus dem KartBox.ch) setzte sich gegen den in Romanshorn abwesenden Sebastian Kraft durch. Dritter wurde in dieser Kategorie Hugo Giraud vor Florent Panès, dem Sieger in der Sub-Kategorie «OK Junior Academy». Bester Rookie bei den Junioren war Meister Sperandio.

Lediglich neun Punkte auseinander lagen die Top 3 in der Kategorie X30 Challenge Switzerland. Das glücklichere Ende hatte in diesem spannenden Dreikampf Savio Moccia. Der 17-jährige Berner aus dem Team MH Racing freute sich dementsprechend über den Siegerpokal und kündigte an, im nächsten Jahr den Titel verteidigen zu wollen. Platz 2 im teilnehmerstärksten Feld wurde Rafael Aguiar. Ihm fehlten am Ende nur vier Punkte auf Moccia. Platz 3 belegte Léna Bühler, die nebenbei die klassenübergreifende Damenwertung in der Schweizer Kart-Meisterschaft gewann. Der Titel «Rookie des Jahres» heimste Rafael Aguiar ein.

Bei den älteren Semestern, den OK Senioren, stand Pascal von Allmen nach zwei gewonnen Vize-Meisterschaften endlich ganz oben. Platz 2 hinter dem Fahrer aus dem Berner Kart Club ging an Vorjahresmeister Patrick Näscher, der nur fünf der sechs Rennen absolviert hatte. Rang 3 sicherte sich Timo Moser. Der beste Rookie (Samuel Sätteli) landete in dieser Kategorie auf Rang 6.

Bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2, hatte der Berner Kart Club gleich mit zwei Piloten die Nase vorn. Mike Müller siegte souverän vor Isabelle von Lerber. Dritter wurde Vincenzo Alvaro – dicht gefolgt vom stärksten Neuling Samir Ben. Müller hat damit in jeder Kategorie, in der er angetreten ist, den Titel geholt. Und zwar immer im Zweijahresrhythmus. Seine Zukunft sieht der Berner 2020 im ADAC Kart-Cup. «Ich freue mich auf diese Herausforderung», sagt Müller. «Ziel ist es, meine Serie fortzusetzen. Allerdings hoffe ich, dass ich keine zwei Jahre brauche, um den Titel in Deutschland zu holen.»

Für all die, die weiter in der Schweizer Kart-Meisterschaft antreten, geht es am 5. April 2020 in Franciacorta/ITA wieder los. Auto Sport Schweiz freut sich, sie dort wieder begrüssen zu dürfen.

Super Mini
1. Roy Alan Shaw, KartBox.ch
2. Elia Pappacena, Spirit-Racing.ch
3. Loris Achermann, Exprit Kart Team
Bester Rookie: Elia Pappacena, Spirit-Racing.ch

OK Junior
1. Elia Sperandio, KartBox.ch
2. Sebastian Kraft, Team Dieter Kraft
3. Hugo Giraud, Team Nicolas Giraud
Bester Rookie: Elia Sperandio, KartBox.ch

OK Junior Academy
1. Florent Panès, Team Daniel Panès
2. Mateo Lai, Team Danilo Lai
3. Valentin Steiger, Spirit-Racing.ch
Bester Rookie: Keine Preisvergabe

X30 Challange
1. Savio Moccia, MH Racing GmbH
2. Rafael Aguiar, Karting Team Saeba
3. Léna Bühler, Spirit-Racing.ch
Bester Rookie: Rafael Aguiar, Karting Team Saeba

OK Senior
1. Pascal von Allmen, Berner Kart Racing Club
2. Patrick Näscher, Team Näscher
3. Timo Moser, Moser Racing
Bester Rookie: Samuel Sätteli, Kart Republic

KZ
1. Mike Müller, Berner Kart Racing Club
2. Isabelle von Lerber, Berner Kart Racing Club
3. Vinzenco Alvaro, GS Karting
Bester Rookie: Samir Ben, Berner Kart Racing Club

Damen-Wertung
1. Léna Bühler, Spirit-Racing.ch
2. Isabelle von Lerber, Berner Kart Racing Club
3. Ekaterina Lüscher, Exprit Kart Team

https://www.facebook.com/AutoSportSchweiz/

https://motorsport.ch/de/kart/galerie

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19.11.2019 Offerten Aufruf für Reifenlieferungen 2020

Für die Reifen-Lieferung der autobau Schweizer Kart Meisterschaft schreibt das Komitee Karting im Namen der NSK die Reifenvergabe für die Kategorien Super Mini, Iame X30 Challenge Switzerland, OK Senior/Junior und KZ2 für das Jahr 2020 neu aus.

Alle notwendigen Informationen können dem Dokument im Anhang entnommen werden.

Für Fragen steht Ihnen Auto Sport Schweiz gerne zur Verfügung.

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18.11.2019 Wer fährt wo und wann 2020?
Rallye mont blanc Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nach 2016 wieder im Kalender: Die Rallye Mont-Blanc

Die Kalender für die Schweizer Meisterschaften 2020 stehen fest. Hier die Termine im Überblick.

Kalender Bergrennen
21. Juni, Hemberg (SG)
28. Juni, Reitnau (AG)
12. Juli, Massongex (VS)
26. Juli, Ayent-Anzère (VS)
16. August, Les Rangiers (JU)
30. August, Oberhallau (SH)
13. September, Gurnigel (BE)
20. September, Les Paccots (FR)

Kalender Slalom
5. April, Interlaken (BE)
26. April, Frauenfeld (TG)
17. Mai, Bière (VD)
24. Mai, Bure (JU)
21. Juni, Romont (FR)
28. Juni, Chamblon (VD)
27. September, Drognens (FR)
11. Oktober, Ambri (TI)

Kalender Rallye
17./18. April, Critérium Jurassien (JU)
28.-30. Mai, Rallye du Chablais (VD/VS)
19./20. Juni, Rallye Ronde del Ticino (TI)
3.-5. September, Rallye Mont-Blanc (Frankreich)
15.-17. Oktober, Rallye International du Valais (VS)

Kalender Karting
05. April, 7-Laghi (Italien)
10. Mai, Mirecourt (Frankreich)
7. Juni, Levier (Frankreich)
28. Juni, Château Gaillard (Frankreich)
23. August, 7-Laghi (Italien)
12. September, Wohlen (AG)

Bei den beiden Läufen in Italien ist die Genehmigung durch ACI/CSAI (italienischer Automobilclub) noch ausstehend. Auf einen Lauf in Lignières wird im kommenden Jahr aus Kostengründen verzichtet.

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06.11.2019 Ratschläge der Champions
Ratschlaege foto Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Tipps an den Nachwuchs: von Nico Müller, Neel Jani und Patric Niederhauser

Nico Müller, Neel Jani und Patric Niederhauser sind gestandene Schweizer Rennfahrer. Müller hat in diesem Jahr den Vize-Titel in der DTM gewonnen und startet neu nun auch parallel in der Formel E durch. Jani war 2016 Le-Mans-Sieger und Sportwagen-Weltmeister. Als Porsche-Werksfahrer setzt er 2019/2020 ebenfalls auf die Elektroserie. Und Niederhauser hat nach zwei, drei schwierigen Jahren in dieser Saison souverän den Titel im ADAC GT Masters geholt. An Erfahrung mangelt es dem Trio also nicht. Deshalb haben wir von Auto Sport Schweiz die drei Schweizer Aushängeschilder gebeten, uns ihre Tipps für den Nachwuchs zu verraten. Was dabei herausgekommen ist, lesen Sie hier:

Vor dir steht eine talentierte Kartfahrerin/ein talentierter Kartfahrer mit bescheidenen finanziellen Mitteln. Was rätst du ihr/ihm?
Nico Müller: «Wenn er oder sie das Feuer hat und die Leidenschaft mitbringt, sollte er alles daran setzen, sich ein Netzwerk aufzubauen, um die nötigen finanziellen Mittel aufzutreiben. Auch sollte er oder sie sich jede freie Minute diesem Sport widmen. Die schulischen Pflichten sollten dabei aber dennoch nicht vernachlässigt werden.»
Neel Jani: «Ein Netzwerk aufbauen und dieses nach finanziellen Möglichkeiten abklappern, finde ich eine gute Idee. Ich finde es auch ratsam, den Versuch zu starten, in ein Nachwuchsprogramm zu gelangen. Das muss nicht zwangsläufig eines sein, dass Richtung Formel 1 abzielt. Es gibt auch gute Förderprogramme, die in Richtung GT-Schiene abzielen.»
Patric Niederhauser: «Ich finde es wichtig, dass mein ein Ziel vor Augen hat. Aber man sollte nicht jenseits der Verhältnisse träumen. Es ist ratsam, mit beiden Beinen am Boden zu stehen. Und noch ein Tipp: Finger weg vom privaten Vermögen!»

Welche Tricks haben dir auf deinem Karriereweg geholfen?
Nico Müller: «Es ist kein Trick, aber es ist wichtig, an die richtigen Leute zu geraten. Wer keinen Motorsport-Background hat, tut sich da schwerer. Die Frage, wem man vertrauen kann, hat sich auch in meiner Karriere immer wieder gestellt. Wichtig ist zu wissen, dass man auch aus schlechten Erfahrungen lernen kann. Ganz wichtig finde ich: Man soll sich nicht zu schade sein, Tipps bei gestandenen Fahrern zu holen.»
Neel Jani: «Beharrlichkeit ist wichtig. Und immer das Maximum geben. Ausserdem ist es wichtig, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Das ist allerdings weniger ein Tipp als eine Tatsache.»
Patric Niederhauser: «Das Wichtigste ist doch, dass man nie aufgibt. Und dass man sich durchbeisst, wenn es mal nicht gut läuft. Und man sollte immer alles dafür tun, um sein Ziel zu erreichen. Damit meine ich nicht, das Haus verpfänden. Sondern halt weiter an seiner Technik feilen, Sport zu treiben und möglichst oft Rennen fahren, während andere halt Kollegen treffen und im Ausgang sind.»

Der Traum, Formel-1-Rennfahrer zu werden, ist allgegenwärtig. Ist er in der heutigen Zeit noch realistisch?
Nico Müller: «Es wäre traurig, wenn man im Motorsport nicht mehr vom ultimativen Ziel träumen dürfte. Sicher ist es schwierig. Und deshalb sollte man auch möglichst früh abschätzen können, wie weit man kommt. Der Motorsport bietet auch andere Optionen. Die sollte man immer im Auge behalten.»
Neel Jani: «Die Tendenz in der Formel 1 geht in Richtung reiche Söhne. Aber ich finde, dass es für talentierte Fahrer nach wie vor eine Chance gibt, dieses Ziel zu erreichen.»
Patric Niederhauser: «Unmöglich ist es nicht. Ich bin auch gegen viele gefahren, die heute in der Formel 1 sind oder waren. Aber eins ist klar: Ohne Geld wird die Formel 1 ein Traum bleiben.»

Was würdest du mit dem Wissen von heute in deiner Karriere anders machen, wenn du eine zweite Chance bekommen würdest?
Nico Müller: «Es gibt nicht viel, was ich anders machen würde. Ich hätte wahrscheinlich schon ein Jahr früher Richtung Tourenwagen gehen sollen, weil der Formelsport halt schon extrem kostspielig ist. Aber unterm Strich würde ich vieles wieder so machen, wie ich es gemacht habe.»
Neel Jani: «Auch bei mir hat eigentlich vieles so gepasst, wie es gekommen ist. Rückblickend würde ich wahrscheinlich nur ein paar Dinge anders anpacken, wenn es um die Formel 1 geht. Handkehrum ist es genau das, was mich schliesslich zu Porsche gebracht hat. Der Weg ist also das Ziel.»
Patric Niederhauser: «Ich würde vieles anders machen. Muss meinen beiden Schweizer Kollegen aber in einem Punkt recht geben: Weil ich all diese Fehler gemacht habe, bin ich heute da, wo ich bin. Was ich aber sehr wichtig finde: Gebt nicht euer letztes Hemd für den Rennsport aus. Vor allem nicht für den Formelsport! Den hätte ich schon vorher Richtung Tourenwagen/GT verlassen sollen.»

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29.10.2019 Im letzten Rennen zum Meistertitel
Ferati jasin 2019 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jasin Ferati ist der erste Elektro-Kart-Champion

Ein Sieg im letzten Rennen war Pflicht, und diese Chance hat er sich nicht entgehen lassen: Jasin Ferati (16) ist der neue Champion der international ausgeschriebenen DEKM, der weltweit ersten und einzigen Elektro-Kart-Serie. Nach einem verhaltenen Saisonstart hat sich der Winterthurer Rookie im wegweisenden Rotax-E-Kart-Thunder immer besser in Szene gesetzt. Die Krönung seiner imposanten Aufholjagd ist im Rahmen des Rotax-Max-Weltfinals in Sarno gelungen. Mit einem Start-Ziel-Sieg hat er den seit dem Saisonauftakt in Wackersdorf führenden Deutschen Luka Wlömer in extremis um vier Punkte von der Spitze verdrängt.

«Dieser Titel bedeutet mir sehr viel», sagt Ferati. «Obwohl der Rückstand bei Saisonhälfte riesig war, haben nach dem unerwarteten Vierfachsieg in Genk alle um mich herum geglaubt, dass ich es noch schaffen könnte. Dass dies trotz des ständig wachsenden Druckes tatsächlich gelungen ist, erfüllt mich mit Stolz und Genugtuung. Ich wusste vor dem letzten Rennen, dass ich ungeachtet des Abschneidens von Wlömer den Sieg brauchte, um noch Meister zu werden. Der Start war deshalb das Wichtigste. Ich musste nach der ersten Kurve an der Spitze sein, um das Rennen kontrollieren zu können, und so ist es auch gekommen. Bradley Barrett ist zwar mehrmals neben mich gefahren, doch vorbei kam er nicht.»

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