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15.04.2026 PSCS: Burkard beim Saisonauftakt zwei Mal Zweiter
Podium PSCS Portimao 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zwei Mal Zweiter beim Auftakt: Gregor Burkard (links) © Porsche

Der Brite Jack Sherwood gewann zum Auftakt des Porsche Sports Cup Suisse in Portimão (POR) beide GT3-Rennen. Teamkollege Gregor Burkard wurde zwei Mal Zweiter.

Der Brite Jack Sherwood hat beim Auftaktrennen zum diesjährigen Porsche Sports Cup Suisse in Portimão beide Läufe für sich entschieden. Im ersten Durchgang musste sich Sherwood noch gegen seinen Sportec-Teamkollegen Gregor Burkard wehren, der nach der ersten Runde kurz die Führung an sich gerissen hatte. Dies konnte der Brite aber schnell wieder korrigieren und bis zur Zielflagge nach 18 Runden einen Vorsprung von acht Sekunden herausfahren. Platz 3 ging an Christian Caramuscia aus Italien. Im Nachmittagsrennen fuhr Sherwood einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus, den er erneut mit der schnellsten Rennrunde unterstrich. Dahinter reihte sich erneut Burkard als Zweiter und Caramuscia als Dritter ein.

In der Gruppe GT4 endeten die beiden Rennen mit dem identischen Ergebnis. Mit seinem 500 PS starken Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport fuhr Kevin Lattion jeweils auf den ersten Platz. Am Steuer des 718 Cayman GT4 Clubsport MR mit 425 PS stand Alexandre Mottet zweimal auf der obersten Podiumsstufe. Die beiden Rennen in der Gruppe Open GT gingen an den Rumänen Dragos Buriu. Bei den 911 GT3 Cup-Fahrzeugen der Generation 992.1 behielt Nico Gründel im Vormittagsrennen die Oberhand. Im zweiten Rennen hiess der Klassensieger Levin Gelf. Das zweistündige Langstreckenrennen zum Abschluss des Portimão-Wochenendes gewann Stephan Heim gemeinsam mit seinem Teamchef Michael Joos.

Jack Sherwood PSCS 2026 Portimao Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Brite Jack Sherwood gewann beide GT3-Rennen © Porsche

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15.04.2026 Vorschau autobau SKM 7 Laghi: Vollgas für Runde 2
7 Laghi Start 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Wochenende steht der zweite Lauf in 7 Laghi an © Eichenberger

Die Saison ist noch jung, trotzdem zeichnen sich gewisse Tendenzen ab. Zu den «Gejagten» in 7 Laghi, beim zweiten Lauf der autobau SKM, gehören Ben Iten (Super Mini), Aurelio Longhitano (OK Junior), Dan Allemann (X30) und Florian Esteve (KZ2).

Drei Wochen sind seit dem ersten Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vergangenen. Am kommenden Wochenende steht die zweite Runde auf dem Programm – wieder in Italien, aber diesmal in Castelletto di Branduzzo; in Kartkreisen besser bekannt als 7 Laghi. Wie schon beim Auftakt in Franciacorta sind vier Kategorien am Start. Nicht dabei sind die OK Senioren. Aus Mangel an Teilnehmenden wurde diese Kategorie für 2026 ausgesetzt.   

Kein Teilnehmermangel herrscht in der X30 Challenge Switzerland. 29 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für den zweiten Lauf in der Kategorie mit IAME-Einheitsmotoren angemeldet. Und an Spannung dürfte es nicht mangeln. Zwar hat Leader Dan Allemann (Spirit Racing) in Franciacorta das Punktemaximum geholt, doch sein Vorsprung in der Gesamtwertung beträgt nur 16 Punkte. Teamkollege Elias Lehmann ist ihm dicht auf den Fersen und wird dem international erfahrenen Allemann auch in 7 Laghi das Leben schwer machen. Ob es reicht, ihn zu schlagen, wird sich zeigen. Lehmann war im Vorjahr in 7 Laghi jedenfalls schon sehr schnell unterwegs. Schnell ist auch ein gutes Stichwort für den grossgewachsenen Michael Müller. Der 26-jährige Routinier im Dienste von Virtus Motorsport hat beim Auftakt in Franciacorta den jungen Nachwuchspiloten mehr als nur Paroli geboten. Gespannt sein darf man auch auf das Abschneiden von Neil Russell (UBIQ) und Alexis Genolet (LKM Racing). Beide sind in Franciacorta gut in die neue Saison gestartet, beide waren mit ihrem Abschneiden aber nicht zu 100 Prozent glücklich. Einen «Neuanfang» macht Nicola Matteo Frigg. Der junge Zürcher, 2024 Meister bei den Super Minis und im Vorjahr Zweiter bei den Junioren, hat als X30-Rookie von UBIQ zu MH Racing gewechselt.      

X30 Genolat Lehmann Allemann Mueller myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schnelle X30er: Genolet, Lehmann, Allemann und Müller © myrally.ch

Wie Allemann ist auch Aurelio Longhitano bei den OK Junioren mit dem Punktemaximum in die neue Saison gestartet. Und der Spirit-Pilot wird auch in 7 Laghi alles daran setzen, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Einfach wird ihm diese Aufgabe aber nicht gemacht. Teamintern hat er mit Alejandro Campos, Aaron Buhofer und Zoltan Coigny gleich drei starke Konkurrenten. Vor allem Letzterer wird alles daran setzen, den Nuller, den er im Finale von Franciacorta kassierte, vergessen zu machen. Vom Speed her ist Coigny auf jeden Fall in der Lage, das Tempo von Longhitano mitzugehen. Aber Longhitano muss nicht nur auf die teaminterne Konkurrenz achten. Mit Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless ist ein Fahrer dabei, der in Franciacorta einen sehr starken Eindruck hinterliess und im Finale Platz 3 belegte. Und auch Jamie Ehrat (seit Franciacorta neu bei MH Racing) hat am ersten Rennwochenende einen soliden Job gemacht. Von den Top 8 vom ersten Rennen fehlt in 7 Laghi lediglich einer: Elia Nützi aus dem Team KartBox.ch.

Bei den 8- bis 12-Jährigen, den Super Minis, ist das Feld in 7 Laghi überschaubar. Nichtsdestotrotz dürfte der Kampf um die Top-Plätze wie schon in Franciacorta sehr spannend ausfallen. Leader Ben Iten aus dem Team Spirit Racing hat mit Lorik Shahinaj (11 Punkte hinter dem Führenden) und seinen beiden Teamkollegen Kimi Prost (14 Punkte zurück) und Joy Allemann (17 Punkte zurück) drei starke Gegner respektive Gegnerinnen. Die Rennen in Franciacorta haben das zumindest eindrucksvoll bewiesen. Iten gewann im Finale erst dank einem beherzten Überholmanöver in der letzten Kurve. Es wird also spannend werden – vor allem, weil die Strecke in 7 Laghi physisch sehr viel von diesen jungen Nachwuchstalenten abverlangt.

Super Mini Prost Allemann Iten Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kampf der Super Minis: Prost, Allemann und Iten © Eichenberger

Ein gutes Dutzend Fahrer hat sich bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2, eingeschrieben. Nimmt man den Zwischenstand nach Franciacorta als Gradmesser gilt Florian Esteve (DEL motorsports) als Favorit. Ganz so eindeutig dürfte die Angelegenheit aber nicht sein. Privatbewerber Bastien Liénard hat beim Auftakt mit zwei zweiten Plätzen eine sehr solide Darbietung geboten. Und selbstverständlich muss man auch Kilian Boss (SWIZZ EVENZZ) auf der Agenda haben. Der ehemalige ASS-Young-Driver war in Franciacorta im Finale der Schnellste, bekam wegen eines Frühstarts aber eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Auch Paolo Castagnetti hat in Franciacorta noch nicht sein ganzes Potenzial ausgeschöpft. Der Neo-Papa gehört in 7 Laghi ebenfalls zu den Sieganwärtern – genauso wie der Berner Kai Perner, im Vorjahr Meisterschaftszweiter bei den Schaltkarts.      

Zur Strecke: 7 Laghi ist bei Fahrern und Teams als Renn- und Teststrecke beliebt, liegt sie doch nur knapp 100 Kilometer südlich von Chiasso. Ganz so schnell und ganz so lang wie Franciacorta ist die Strecke in 7 Laghi nicht. 1256 Meter misst der Rundkurs, der an einem künstlich angelegten See liegt. Die besten Überholmöglichkeiten bieten sich im Infield in den engen Haarnadelkurven 9 und 10. Eine besondere Herausforderung sind die schnellen Rechtskurven im Anschluss an die Zielgerade. Dort kommt es vor allem nach dem Start oft zu harten Positionskämpfen. 7 Laghi ist das Rennen in Italien, das schon am längsten zur Kart-SM zählt. Seit 2015 wird in der Nähe von Pavia gefahren.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in 7 Laghi www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 18. April
09.00-17.30 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 19. April
09.04-09.56 Uhr, Offizielles Training (10 min pro Kategorie)
10.00-10.36 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.45-12.05 Uhr, Rennen 1
12.05-13.15 Uhr, Mittagspause
13.25-14.45 Uhr, Rennen 2
14.45-16.25 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Lienard Esteve Castagnetti myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Auch in 7 Laghi wieder vorne? Liénard, Esteve und Castagnetti (KZ2) © myrally.ch

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14.04.2026 Guter Start für die Schweizer Bergrennfahrer
Reto Meisel Alicante Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Reto Meisel (links) eröffnete die Saison in Alicante © Archiv Meisel

Schweizer Bergrennfahrer müssen sich auch 2026 international nicht verstecken. Das haben die ersten Bergrennen in Spanien, Frankreich und Italien bewiesen. 

Gut starteten die Schweizer Bergrennpiloten in die Saison 2026. Am letzten März-Wochenende nutzte das Meisel Racing Team das Bergrennen La Villa Joiosa nahe der spanischen Stadt Alicante zu einem intensiven Testeinsatz mit dem Mercedes SLK340. Auch wenn die 6,3 Kilometer lange Strecke mit ihren 58 (!) Kurven charakterlich nicht ganz auf den schnellsten Saugmotor-Bergtourenwagen Europas zugeschnitten war, brannte Meisel im dritten und letzten Rennlauf einen neuen Streckenrekord in die Bahn. In der Addition der zwei schnellsten Zeiten sicherte sich der Aargauer den dritten Gesamtrang hinter einem Sportwagen und nur 0,1 Sekunden hinter dem BRC-Alpine A110 Turbo des spanischen Top-Piloten Javier Villa. «In den ersten beiden Läufen steckte mir der Winterschlaf wohl noch etwas in den Knochen», gab Meisel zu. Anders als 2025 wird Meisel nicht mehr sämtliche Rennen zur Europa-Bergmeisterschaft bestreiten. Am 25./26. April wird er sich aber beim Rechbergrennen in Österreich der EBM-Konkurrenz stellen, zu der auch der mit tschechischer Lizenz startende Urner Ronnie Bratschi mit seinem Mitsubishi gehören wird.

Victor Darbellay 2026 Col Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Victor Darbellay war Klassenbester am Col Saint Pierre © LP Rallye13

Am Col Saint Pierre in Saint-Jean-du-Gard trugen die Franzosen am vergangenen Wochenende bereits ihren zweiten diesjährigen Meisterschaftslauf aus. Der EBM-gestählte Kevin Petit errang beim ersten Einsatz mit einem neuen Nova Proto Turbo mit dem ab 2026 in der Division 2 vorgeschriebenen Überrollkäfig den Tagessieg. Als Gesamtsiebter entschied Victor Darbellay im Nova Proto mit Hartley-Emap-Turbomotor seine Klasse klar für sich. Der Walliser hatte insofern Glück, als der neue Streckenrekordhalter Marc Pernot am ersten Renntag Probleme mit seinem neuen Nova NP01 hatte und am Sonntag nur einen Lauf im Trockenen absolvieren konnte, den dieser in neuer Streckenrekordzeit und somit schneller als sämtliche Dreiliterpiloten zurücklegte. In der VHC-Bergmeisterschaft der Historischen feierte Guillaume Mathez im Peugeot 309 GTI 16V bereits den dritten Saisonsieg in seiner Klasse. Bei apokalyptischen Wetterbedingungen war Mathez am 8. Mai in Lodève sogar VHC-Gesamtsieger geworden und vor zwei Wochen in Bagnols-Sabran der zweitschnellste TW/GT-Pilot hinter einem Porsche 996 GT3 Cup gewesen.

Am vergangenen Wochenende begann auch die italienische Bergmeisterschaft. Bei der Salita del Costo nahe Vicenza waren die besten nationalen Rennsportwagenpiloten Italiens mit Ausnahme von Faggioli und Merli nahezu vollständig versammelt. Das Rennen auf der 9,91 km langen Strecke wurde am Sonntag in nur einem Lauf ausgetragen. Als Tagessieger ging Luigi Fazzino auf einem Osella PA30 Evo hervor. Manuel Santonastaso, ein bekannt schneller Thurgauer mit italienischen Wurzeln, entschied mit seinem BMW 320 E21 die Gruppe E1 Italia für sich. In der E2-SH war Aramis Cereghetti mit seinem BMW M5 E34 der Zweitschnellste. Schnellster Schweizer war der Jurassier Fabien Boudaban mit seinem Norma M20 FC aus der Gruppe E2-SS/SC auf Gesamtrang 22.

Text: Peter Wyss 

Santonastaso Manuel 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Manuel Santonastaso war bei der Salita del Costo Klassenbester © Eichenberger

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13.04.2026 Weekend-Report 09/2026
Gregoire Saucy Podium Barcelona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dritter beim ELMS-Auftakt: Grégoire Saucy (links) © ELMS

Am Wochenende startete die ELMS in Barcelona, die GTWC in Le Castellet und die F4 CET am Red Bull Ring. Natürlich auch mit Schweizer Beteiligung. Wer Erfolg hatte und wer nicht, lesen Sie im Weekend-Report.  

Gleich zum Auftakt der European Le Mans Series in Barcelona gab es einen Schweizer Podestplatz zu feiern. Für einmal war es aber nicht Louis Delétraz, der die Kohlen aus dem Feuer holte. «Mister LMP2» wurde beim Auftakt in der Kat. ProAM «nur» Zehnter. Dafür fuhr Grégoire Saucy beim 4-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Catalunya als Dritter aufs Podium. Für den 26-jährigen Jurassier war es das erste Podium mit United Autosports im Rahmen der ELMS. 2024 durfte er schon vier Mal aufs Podest steigen – damals aber noch in der ProAM mit TDS Racing. Einen guten Start erwischte in Barcelona auch Léna Bühler. Die Westschweizerin fuhr im Rahmen des ersten Rennens des Michelin Le Mans Cup auf Rang 3. Ebenfalls in den Top 10 landete das CLX-Duo Cédric Oltramare/David Droux (auf P9).  

Keine Erfolgsmeldung gibt es dafür vom Auftakt der GT World Challenge in Le Castellet zu berichten. Raffaele Marciello (BMW) war als Sechster der beste Schweizer, sieht man einmal von Marvin Kirchhöfer ab, der mit Schweizer Lizenz Fünfter wurde. Fabio Scherer musste sich mit Rang 25 begnügen, Patric Niederhauser schied bei seinem Comeback für Lamborghini aus. Und auch Ricardo Feller sah die Zielflagge für einmal nicht. Trotzdem gab es in Le Castellet noch einen Schweizer Triumph zu bejubeln. Der Bündner Kevin Gilardoni siegte (nach Platz 2 im ersten Lauf) im Sonntagsrennen der Super Trofeo Lamborghini.  

Lena Buehler Podium Barcelona 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Léna Bühler wurde Dritte im Michelin Le Mans Cup © Archiv Bühler

Auch am Nürburgring wurde am Wochenende gefahren. Im dritten Lauf zur NLS war Miklas Born auf dem KTM X-Bow von Reiter Engineering als Gesamtneunter der beste Schweizer. Klassensiege gab es für Manuel Metzger (AT2) und das Team Hofor Racing mit dem amtierenden NLS-Meister Ranko Mijatovic (BMW M2). «Wir mussten uns in diesem Lauf wirklich strecken», sagte Mijatovic. «Schon am Start hatten wir ein kleines technisches Problem. Das hatte sich danach aber von selbst behoben. Gut positioniert übergab ich das Auto dann an meinen Teamkollegen, der uns mit einer starken Aufholjagd Platz 1 und damit wichtige Punkte in der BMW-M2-Klasse sicherte.»

Beim Saisonauftakt der Formel 4 CEZ auf dem Red Bull Ring (AUT) teilten sich die Schweizer Teams sämtliche Laufsiege. Jenzer Motorsport gewann alle drei Vorläufe – mit Teo Borenstein, Elia Weiss und nochmals Borenstein. Im Finale (der Top 32) stand dann David Walther aus dem Team Maffi Racing ganz oben auf dem Podium. Bester Schweizer war der Tessiner Georgiy Zasov (Jenzer Motorsport) als Fünfter. Jenzers Neuzugang Ella Häkkinen, die Tochter von Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, wurde im Finale Zwölfte.

Ein ausführlicher Bericht zu den Einsätzen der Schweizer Bergrennfahrer im Ausland folgt morgen Dienstag.

David Walther Maffi RBR 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Maffi Racing gewann bei der F4 CEZ in Spielberg © F4 CEZ

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13.04.2026 Nachruf Marco Miniscalco
Marco Miniscalco Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Am vergangenen Donnerstag ist der langjährige Sportkommissar REG und Rennleiter Marco Miniscalco nach langer Krankheit im Alter von 59 Jahren verstorben.

Der gebürtige Tessiner (wohnhaft in Cadenazzo) arbeitete zuerst als Broker, später als Web-Designer und hatte 2010 die Ausbildung zum Sportkommissar/Rennleiter absolviert. Bis 2023 war Miniscalco aktiv im Einsatz. Bereits 2023 musste er aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten und auch seinen Austritt aus dem Komitee LOC-Sport geben.

Miniscalco hat aber nicht nur hinter den Kulissen gewirkt, so u.a. in der Organisationszentrale bei seiner Heimrallye, der Rallye del Ticino, als stellvertretender Direktor, er ist in den Neunzigerjahren auch selber gefahren. Ausserdem war er auch als Co-Pilot unterwegs – u.a. für Max Beltrami. «Wir sind mit dem Lancia Delta bei einigen Rallyes in Italien gefahren», erinnert sich der Organisator der Rally del Ticino. «Ich habe schöne Erinnerungen an diese Zeit. Er war ein grossartiger Freund!» 

Auto Sport Schweiz spricht Familienangehörigen und Freunden von Marco Miniscalco sein tief empfundenes Beileid aus. 

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10.04.2026 Steven Chiquita: Schon im Kinderwagen an der Rennstrecke
Steven Chiquita 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Steven Chiquita: Der grimmige Eindruck täuscht... © Eichenberger

Für Lionel Ryter ist er der Favorit auf den Titel in der diesjährigen Junioren-Meisterschaft. Grund genug, Steven Chiquita vor dem ersten Slalom in Frauenfeld etwas genauer vorzustellen.

Er schaut meistens ein wenig grimmig. Vor allem dann, wenn man ihn fotografiert. Aber der finstere Eindruck täuscht. Steven Chiquita ist, wenn man sich mit ihm unterhält, ein topanständiger junger Mann mit guten Manieren und einem sehr zuvorkommenden Auftreten.

Ach ja! Und Gas geben kann er auch. Das hat er in der Schweizer Slalom- und Berg-Meisterschaft in jüngster Vergangenheit unter Beweis gestellt. Ganz überraschend kommt das nicht. Der 22-Jährige aus Orbe im Kanton Waadt ist quasi im Fahrerlager gross geworden. «Mein Vater Jean-Paul fährt seit 26 Jahren Rennen. Ich war erst ein paar Monate alt, als man mich im Kinderwagen zum ersten Mal mitgenommen hatte», erzählt Chiquita jr.

Und «Mini-Chik» hat seither kein Rennen seines Vaters verpasst. Je älter er wurde, desto mehr kam in ihm der Wunsch auf, selber zu fahren. Schon früh war klar, dass er diesem Wunsch nur mit einem bestimmten Auto nachgehen würde: einem BMW E30. Um mit 18 Jahren parat zu sein, übte Chiquita regelmässig. Schon mit sieben Jahren setzte ihn sein Vater ins Kart – «einmal pro Woche haben wir getestet», erzählt Steven. Mit 19, so erinnert sich Chiquita jr., hat ihm der beste Freund seines Vaters seinen BMW E30 angeboten. Zeit zum Überlegen brauchte Steven nicht. «Ich habe keine Sekunde gezögert – und den Wagen gekauft.» 

Der erste Slalom, an dem Chiquita teilgenommen hatte, war Chamblon 2023. «Wir hatten das Auto eine Woche zuvor fertiggestellt. Ich hatte also keine Zeit, den Wagen zu testen.» Prompt blieb «Mini-Chik» im dritten Training stehen. Ein Getriebedefekt trübte die Freude beim ersten Einsatz. Viel Zeit für die Reparatur blieb nicht. Beim Finale in Les Paccots griff Chiquita jr. bei den REGionalen ins Lenkrad – und das bei einem Bergrennen, das – man mag uns den Ausdruck verzeihen – Eier braucht.

2024 griff Chiquita dann im NATionalen Championat an. Und zählte in seiner Kategorie, der E1 bis 3 Liter schon bald zu den Schnellsten. Bei den Junioren schloss er die Saison als Dritter ab. Und im Vorjahr war dann in Ambri beim Slalom mit seinem originell lackierten BMW erstmals Klassenbester. Am Ende wurde er erneut Dritter in der Junioren-Meisterschaft. Dieses Jahr möchte Chiquita nach dem Titel greifen. Irgendwann will er aber nicht nur bei den Junioren ganz vorne mitfahren. Ziel und Traum zugleich ist es, im Slalom und am Berg Top-Ergebnisse zu liefern. «Und vielleicht auch mal europäisch zu fahren.»

Um dorthin zu kommen, hängt sich der Heizungsinstallateur der Vivatec AG in jeder freien Minute voll ins Zeug. Bei der Garage RPM Racing in Villars-sur-Champvent in der Nähe von Yverdon arbeitet er mit seinem Vater nicht nur an den eigenen Autos, sondern auch an Kundenfahrzeugen und dazugehörigen Lastwagen. Hauptsache ist, dass sich im Leben von «Mini-Chik» vieles, wenn nicht gar alles um den Rennsport dreht.

Steven Chiquita 2025 Frauenfeld Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Steven Chiquita vor einem Jahr beim Slalom Frauenfeld © Eichenberger

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09.04.2026 Lionel Ryter: « Sieben Siege in sieben Rennen sind möglich! Aber…»
Lionel Ryter 2025 Rueckspiegel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Lionel Ryter peilt die Slalom-Meisterschaft an © Eichenberger

Am Sonntag in einer Woche (19. April) beginnt in Frauenfeld die Schweizer Slalom-Meisterschaft 2026. Als einer der Favoriten auf den Titel geht der schnelle Walliser Lionel Ryter (26) ins Rennen.

Die Schweizer Slalom-Meisterschaft war lange Zeit eine One-Man-Show. Philip Egli holte mit seinem Formel-3-Dallara seit Ambri 2013 sagenhafte 57 Tagessiege. Oder anders formuliert: Bis zu seinem Titelgewinn 2024 gewann der gebürtige Glarner mehr als 70 Prozent aller Rennen. Im Vorjahr bröckelte die Dominanz des 41-Jährigen. Im Walliser Lionel Ryter, der das Duell 4:3 gewann, fand Egli seinen «neuen Meister». 2026 wird Egli nicht die komplette Meisterschaft bestreiten. «Ich fahre nur in Frauenfeld, beim Doppellauf in Bière und in Bure.» Gibt das Ryter die Chance, sich den Titel in dieser Saison zu greifen? Wir haben beim Formel-Renault-Kutscher aus dem Rhonetal nachgefragt.

Wie sieht dein Programm für 2026 aus?
Lionel Ryter: 2026 möchte ich mich im Slalom und am Berg auf Rennen in der Schweiz konzentrieren und schauen, ob ich im Bergrenn-Gesamtklassement besser als Platz 5 abschneiden kann.

Im vergangenen Jahr hast du das Duell gegen Philip Egli in der Slalom-Meisterschaft mit 4:3 gewonnen. Aufgrund des Reglements hat das jedoch nicht für einen Podestplatz in der Gesamtwertung gereicht. Was ist dein Plan für 2026? Sind sieben Siege möglich?
Was das Slalom-Duell mit Egli angeht, kann ich es kaum erwarten, dass es wieder losgeht. Das sind Kämpfe, die mir Gänsehaut bereiten und die ich liebe – schöne Kämpfe voller Respekt! Egli ist aufgrund seiner Erfahrung, seiner Beständigkeit und seines Rennmanagements ein gefürchteter Gegner. Natürlich würde ich gerne sagen, dass sieben von sieben Siegen möglich sind, aber das wird sehr schwierig.

2025 musstest du dich noch auf die Junioren-Meisterschaft konzentrieren. Dieser Aspekt spielt dieses Jahr keine Rolle mehr. Bedeutet das, dass du noch mehr attackieren kannst?
Natürlich bin ich erleichtert, dass der Druck der Junioren-Meisterschaft weg ist. Das bedeutet, dass ich dieses Jahr 110 Prozent geben kann, ohne ständig daran denken zu müssen, die Junior-Meisterschaft gewinnen zu müssen.

Lionel Ryter Chamblon 2925 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Immer am Limit: Lionel Ryter 2025 in Chamblon © Eichenberger

Zur Juniorenmeisterschaft: Wen siehst du 2026 an der Spitze? Wer wird dein Nachfolger sein?
Was die Juniorenmeisterschaft angeht, stehe ich voll und ganz hinter Steven Chiquita. Er arbeitet seit mehreren Saisons hart und hat es verdient, endlich belohnt zu werden. Ich hoffe, dass für ihn alles gut läuft, aber Vorsicht vor Alessandro Grispino und seiner Beständigkeit sowie vor Nolan Vuilleumier in der E2, den man nach meinen Informationen sehr genau im Auge behalten sollte. Für mich sind das die drei Favoriten, und ich wünsche ihnen alles Gute und dass sie keine Probleme haben.

Welche Verbesserungen hast du an deinem Formel-Renault-Rennwagen für 2026 vorgenommen?
«Eva» ist in Topform! Wir haben diesen Winter gemeinsam mit Lozzia Amortisseurs in Sierre – meinem Sponsor, dem ich an dieser Stelle danken möchte – an der Federung gearbeitet und sind nun auf die gleichen Stossdämpfer wie die Novas umgestiegen. Eine weitere Verbesserung werde ich vorerst noch als Überraschung für mich behalten. Nach zwei Testtagen ist die Zuverlässigkeit gegeben, aber an den Einstellungen muss noch gefeilt werden. Das grosse Problem sind derzeit die Reifen. Es sind weder bei Nova (ehemals Avon, d. Red.) noch bei Pirelli neue Reifen verfügbar.

Wie lange wird man dich noch am Steuer eines 2-Liter-Monoposto sehen? Wenn du die Chance hättest, ein leistungsstärkeres Auto zu fahren, würdest du diese Gelegenheit wahrscheinlich sofort ergreifen, oder?
Ich würde sehr gerne in die nächsthöhere Klasse aufsteigen, nämlich in die der Nova Proto Turbo. Leider reicht das Budget, das wir derzeit aufbringen können, bei weitem nicht aus… Wir müssten zahlungskräftige Partner finden, damit das eines Tages möglich wird. Wir geben die Hoffnung nicht auf und versuchen in der Zwischenzeit, das Beste aus «Eva» zu machen, die mittlerweile einen enormen sentimentalen Wert für uns hat.

Lionel Ryter 2025 reitnau Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Lionel Ryter: Lacht er auch am Ende der Saison? © Eichenberger

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09.04.2026 Information Nr. 2 autobau SKM 2026

Korrektur Technisches Reglement, Art. 10.16 (Mini)

Das Komitee Karting hat an seiner Sitzung vom 01. April 2026 folgende Änderung des Artikels 10.16, Technisches Reglement, Getriebe «Mini», beschlossen:

 

10.16 Getriebe

In der Gruppe 3 müssen alle Ketten und Ritzel vom Typ 219 sein.

Das an der Hinterachse befestigte Kettenrad darf zum Schutz der Kette mit Scheiben abgedeckt werden. Diese dürfen aus Kunststoff oder Verbundwerkstoff bestehen.

Mini               Kupplungsritzel 10 oder 11 Zähne / Ritzel der Hinterradwelle ist frei

MiniXS          Kupplungsritzel 10 oder 11 Zähne / Ritzel der Hinterradwelle ist frei

Allgemeine ASS-Bestimmungen

10.16.a In der Mini-Kategorie ein Ritzel mit 9 Zähnen verwendet werden, sofern deren Montage dem HB entspricht. Die Anzahl der Zähne der Hinterradwellenkrone ist frei wählbar.

 

Diese Änderung erfolgt unter dem Vorbehalt der endgültigen Anerkennung durch die Nationale Sportkommission (NSK).

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08.04.2026 DTM 2026 mit Ricardo Feller und Emil Frey Racing
Ricardo Feller 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ricardo Feller: Das Schweizer Aushängeschild in der DTM 2026 © DTM

Die Schweiz ist auch 2026 bei der DTM vertreten. Und zwar mit Emil Frey Racing bei den Teams und Porsche-Pilot Ricardo Feller bei den Fahrern. Los geht die Saison am 25./26. April.

Acht Hersteller, elf Teams, 21 Fahrer und acht (resp. 16) Rennen: Das sind die Eckdaten der diesjährigen DTM. Mittendrin auch wieder ein Schweizer Fahrer und ein Schweizer Team. 2026 ist die Schweiz durch Ricardo Feller (#90) und Emil Frey Racing vertreten.

Der gebürtige Aargauer hat bei Manthey das Meisterauto der vergangenen Saison übernommen. Den ersten Erfolg durfte Feller mit Manthey Racing bereits feiern. Bei den 12 Stunden in Sebring stand «Ricky» vor zwei Wochen zusammen mit den beiden Österreichern Thomas Preining und Klaus Bachler ganz oben auf dem Podium. Ob ihm das auch in der DTM gelingt? Feller weiss, wie man Rennen gewinnt. Drei Mal hat er in der DTM schon triumphiert. Zuletzt am Red Bull Ring 2025; also dort, wo die Saison in etwas mehr als drei Wochen beginnt.

Feller wird aber nicht nur in der DTM starten. Ein anderes Porsche-Team, Lionspeed GP, strebt den Gesamtsieg bei den 24h Nürburgring an – mit Ricardo Feller, Laurin Heinrich und Laurens Vanthoor. Apropos Nürburgring: Dort (und in der GT World Challenge) ist Fabio Scherer gelandet. Im Vorjahr hielt er noch zusammen mit Feller die Schweizer Flagge als Ford-Mustang-Pilot in der DTM hoch. Dieses Jahr lasten die Hoffnung allein auf Fellers Schultern.

Wobei das so nicht ganz stimmt: Mit Emil Frey Racing ist auch dieses Jahr wieder ein Schweizer Team am Start. Die Safenwiler sind mit zwei GT3-Ferraris dabei; die #14 trägt Neuzugang Matteo Cairoli (ITA), mit der #69 geht der Niederländer Thierry Vermeulen ins Rennen. Im Vorjahr hat EFR zwei Rennen gewonnen (Lausitzring und Nürburgring).

Die Saison startet erstmals in der über 40‑jährigen Geschichte der Serie in Österreich. Am 25./26. April geht es auf dem Red Bull Ring los. Alle Rennen werden von ProSieben live im Fernsehen übertragen.

Emil Frey Racing 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Bei den Teams ruhen die Hoffnungen auf Emil Frey Racing © EFR

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07.04.2026 autobau SKM: Bis Sonntag kann man sich noch einschreiben!

Am Sonntag, 19. April, findet in 7 Laghi/Pavia (ITA) der zweite Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Sonntag, 12. April (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link

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07.04.2026 Schweizer Kart-Erfolge bei der IAME Series
Coigny vor Nuetzi IAME 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das war knapp: Coigny siegte im Finale vor Nützi © Archiv Coigny

Schweizer Kart-Erfolge in internationalen Rennserien sind längst nicht mehr aussergewöhnlich. So auch bei der IAME Series Italy in Franciacorta.

Gleich drei Schweizer haben es am Wochenende bei der IAME Series Italy in Franciacorta aufs Podium geschafft. Zwei davon durften sich gar als Sieger feiern lassen. In der Kategorie X30 Mini setzte sich Kimi Prost (10) erfolgreich im Finale durch. Der Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, der in der Woche zuvor auch in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft für Spirit fuhr, übernahm die Führung in der letzten Runde und feierte so seinen ersten Sieg. Etwas weniger Glück hatte Ben Iten (ebenfalls Spirit). Nach Rang 2 im ersten Vorlauf musste sich der Zuger im Finale mit Rang 6 begnügen – und das obwohl er kurz in Führung lag.

Noch erfolgreicher als bei den Minis war man in der Kategorie S125 Junior. Dort gab es aus Schweizer Sicht gleich einen Doppelsieg zu feiern. Auch dort stammte der Sieger Zoltan Coigny aus dem Team Spirit Racing. Platz 2 ging an Elia Nützi aus der Mannschaft von KartBox.ch. Nützi hatte in den Vorläufen mit den Plätzen 5 und 1 die Nase knapp vorne. Im Finale duellierte er sich rundenlang mit Coigny, ehe der junge Mann vom Genfersee im letzten Umlauf dann die Führung übernahm. Mit Laurent Shahinaj als Achter klassierte sich ein weiterer Schweizer in den Top 10.

Bei den Senioren war Julian Brupbacher, 2025 noch Schweizer Kart-Meister bei den X30ern, als Zwölfter der beste Schweizer.

Kimi Prost IAME 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Kimi Prost mit der Trophäe für Platz 1 © Instagram #nicoprost

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03.04.2026 Information Nr. 1 autobau SKM 2026

Aussetzung Kategorie OK Senior Saison 2026

Das Komitee Karting hat an seiner Sitzung vom 01. April 2026 die Situation und vor allem das zukünftige Potential möglicher Einschreibungen der Kategorie OK Senior in der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026 eingehend analysiert.

Die Analyse hat ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass in den noch verbleibenden 5 Läufen pro Veranstaltung mindestens 5 Nennungen eingehen werden. Eine kompetitive Durchführung der Kategorie OK Senior ist so nicht gewährleistet.

Das Komitee Karting wird bei der Nationalen Sportkommission (NSK) anlässlich ihrer nächsten Sitzung beantragen, die Kategorie OK Senior für die Saison 2026 auszusetzen.

Unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die NSK ist davon auszugehen, dass die Kategorie OK Senior in keiner Wertung der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2026 aufgenommen wird.

OK Senior 2025 7 Laghi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
OK Senior in 7-Laghi 2025 © Eichenberger

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02.04.2026 Händlerschilder bei Rallyes nicht erlaubt

Nach Rücksprache mit den zuständigen Strassenverkehrsämtern können wir festhalten, dass laut Verkehrsversicherungsverordnung (VVV) Händlerschilder nur an geprüften und nichtgeprüften, betriebssicheren und den Vorschriften entsprechenden Fahrzeugen angebracht werden dürfen. Da Rallye-Fahrzeuge jedoch in keiner Weise den Vorschriften entsprechen dürfen diese in Zukunft nicht verwendet werden.

Auto Sport Schweiz hat deshalb die zwei Standardreglemente (wie im Anhang ersichtlich) angepasst.

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02.04.2026 Mike Müller statt mit 150 neu mit 300 PS unterwegs
Ronny Jost Mike Mueller 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ronny Jost von Topcar mit Mike Müller und dem neuen VW Polo © Eichenberger

Die vergangenen drei Jahre war Mike Müller (23) im ADAC Junior Cup unterwegs. Zwei Mal wurde er dort Gesamtzweiter, einmal -vierter. Auf diese Saison wechselt er in den neu geschaffenen Polo Cup – also von 150 zu 300 PS. 

Mike Müller hat 2023 den Wechsel vom Kart- in den Automobilrennsport vollzogen. Nach drei Jahren und zwei zweiten Plätzen im ADAC Junior Cup (auf einem VW up!) sattelt der Berner von 150 auf 300 PS um und absolviert in diesem Jahr den neu geschaffenen VW Polo Cup. Seinem Team wird der ehemalige Schweizer Kart-Champion treu bleiben. Auch 2026 ist Topcar aus Uetendorf (BE) für die Einsätze des 23-Jährigen verantwortlich. 

Getestet hat Müller sein neues «Spielzeug» noch nicht. Der erste Test wird erst nach Ostern Mitte April in Hockenheim stattfinden. Immerhin: Müllers neuer 300 PS starker Polo wurde gerade eben frisch foliert. Und der Fahrer kann es kaum abwarten, ehe er erstmals ins Auto steigen darf. «Ich weiss noch nicht genau, was auf mich zukommt», sagt Müller. «Laut dem Organisator (DMV, d. Red.) wurden bisher mehr als 25 Fahrzeuge verkauft. Wie gross das Feld letztendlich sein wird, werden wir am letzten April-Wochenende in Oschersleben beim Saisonauftakt sehen.»

Für Vollgastier Müller ist aber jetzt schon klar: «Ich fahre diesen Cup nicht aus Spass. Ich will regelmässig unter die Top 3 kommen und natürlich auch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden.» Der Polo Cup Deutschland startet im Rahmen der DMV Goodyear Racing Days. Es werden insgesamt zwölf Rennen ausgetragen. 

Mehr Infos gibt es unter diesem Link.

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02.04.2026 Geschäftsstelle: Öffnungszeiten über Ostern
Ostern Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Über die Ostertage ist die Geschäftsstelle von Auto Sport Schweiz wie folgt zu erreichen:

Donnerstag, 02.04.2026, bis 15.00 Uhr
Freitag, 03.04.2026, geschlossen
Montag, 06.04.2026, geschlossen

Ab Dienstag, 07.04.2026 stehen wir Ihnen zu den üblichen Büroöffnungszeiten gerne jederzeit wieder zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern und erholsame Tage!

Auto Sport Schweiz

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02.04.2026 autobau SKM 2026: Nennungen 7-Laghi offen
7 Laghi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Seit Montag, 30. März 2026 sind die Nennungen zum zweiten Lauf der autobau SKM 2026 in 7-Laghi (Castelletto di Branduzzo) geöffnet.

Nach einem spannenden Start am 29.03.2026 mit der ersten Runde der autobau Schweizer Kart Meisterschaft in Franciacorta (s. Video: https://motorsport.ch/de/newscenter/video-aus-franciacorta-ist-online-2) geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits in knapp 3 Wochen findet der zweite Lauf zur autobau SKM 2026 in 7-Laghi (ITA) statt.

Folgende Kategorien sind zur Einschreibung offen: SuperMini, X30 Challenge Switzerland, OK Junior, OK Senior und KZ2.*

Die Einschreibung erfolgt via der Online-Plattform www.go4race.ch. Bitte beachtet, dass pro E-Mail-Adresse nur 1 Person angemeldet werden kann. Wer seine Saisoneinschreibung nicht gemacht hat und sich "Rennen für Rennen" anmelden möchte, kann dies nun aktiv angehen! Wir freuen uns, dich am 19.04.2026 in Italien begrüssen zu dürfen.

*Wir behalten uns vor, bei weniger als 5 Nennungen für eine Kategorie diese auszusetzen.

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01.04.2026 Ambri-Testtage: Auf der Suche nach einer Antwort
27 Hostettler Marco Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Was für eine Kulisse bei den Testtagen in Ambri! © myrally.ch

Am vergangenen Wochenende testeten Rennfahrer in Ambri ihre Boliden. Mit dabei auch der amtierende Schweizer Slalom-Meister Alessandro Grispino, der vormalige Titelgewinner Philip Egli und Herausforderer Lionel Ryter. Stellt sich die Frage: Wer hat das Zeug zum Titelgewinn 2026?

Es war bitterkalt während der von der Equipe Bernoise, dem grössten Motorsportklub der Schweiz, organisierten Testtage auf dem Flugplatz Ambri. Das Rumrennen im Fahrerlager zwecks Stimmenfangs wärmte jedoch. Grund zum Rumrennen gab es in Ambri genug, schliesslich war die Spitze der Schweizer Slalom-Meisterschaft 2025 fast lückenlos vor Ort. Die Anwärter gaben sich alles andere als verdeckt auf die Frage, ob es dieses Jahr zum Meistertitel reiche.

Titelverteidiger Alessandro Grispino winkte auf die Frage gleich ab. «Nein, ich werde meinen Titel nicht verteidigen. Ich besuche dieses Jahr die Höhere Fachschule, die Ausbildung hat Priorität», meinte der 25-jährige Schwyzer, der vergangene Saison mit einem Renault Clio triumphiert hatte. Er hatte mit seinem Papa Claudio Grispino in Ambri ein paar Autos im Einsatz, «die werden primär gefahren, nicht getestet», meinte der Junior schmunzelnd. Für Abwechslung will er auch in der Slalom-SM sorgen. «Vielleicht fahre ich alle Slaloms, aber wenn ich das tue, dann einmal mit diesem Auto, dann mit einem anderen.» 

Fest steht, dass Grispino alle Rennen zur Schweizer Juniormeisterschaft fahren will. Das sind die Slaloms in Frauenfeld (19. April), Ambri (2./3. Mai) und Bure (17. Mai) sowie die Bergrennen Hemberg (7. Juni), La Roche (14. Juni), Anzère (26. Juli) und Oberhallau (30. August). Titelverteidiger bei den Junioren, aber vom Alter her nicht mehr startberechtigt, ist Lionel Ryter. Der 26-jährige Walliser mit seinem Formel-Renault – mit Kosenamen «Eva» – hat nur ein Problem: «Ich habe wohl zu wenig Reifen.» Den vorhandenen Gummi werde er sicher für die Slaloms einsetzen. Vier der letzten fünf SM-Läufe des vergangenen Jahres gewann Ryter. «Zu Saisonbeginn machte der Motor zu viele Probleme», erinnerte er sich. Bei den Testtagen in Ambri am letzten Märzwochenende blieb Ryter sorgenfrei. «Ich bin gut vorbereitet, vor den Testtagen in Ambri fuhr ich zweimal auf der Rundstrecke.»

Philip Egli Testtage Ambri 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Philip Egli wird 2026 nicht die komplette Saison bestreiten © Haller

Mit Blick auf die bevorstehende Slalom-Meisterschaft rechnet Ryter mit einer Hürde: Philip Egli. Der 41-jährige Glarner holte mit seinem Formel-3-Dallara seit Herbst 2013 sagenhafte 57 Tagessiege bei Läufen zur Schweizer Slalom-Meisterschaft. Diese Tagessiege bekamen erst 2024 wegen einer Änderung des sportlichen Reglements mehr Gewicht, womit Egli im selben Jahr auch erstmals der längst verdiente Titelgewinn möglich war. Vergangenes Jahr blieb seine Titelverteidigung aber aus, weil Jungspund Ryter plötzlich den Slalomkönig Egli zu bezwingen begann. Das Resultat dieses Formel-Zweikampfs: Egli und Ryter nahmen sich gegenseitig Punkte weg, womit Grispino als Sieger der vergleichsweise kleinen Kategorie A/ISA/R2 bis 2000 Kubikzentimeter Hubraum den Titel holte.

Egli fährt dieses Jahr aber ausser Konkurrenz. «Ich werde neben ein paar Bergrennen nur vier der sieben Slaloms zur Schweizer Meisterschaft fahren. Ich bin nur in Frauenfeld, beim Doppellauf in Bière und in Bure am Start.» Nur zum Plausch fahre er aber nicht mit, betonte der Glarner. «Wenn ich fahre, will ich gewinnen.» Beim Auftakt zur Slalom-SM 2026 am 19. April in Frauenfeld steht er sehr hoch im Kurs, gewann er doch die letzten zehn Slaloms im Thurgau in Serie. Ryter war vergangenes Jahr sehr nahe am Dominator von Frauenfeld dran, bloss 0,62 Sekunden fehlten ihm auf Tagessieger Egli. «Wenn ich ihn dieses Jahr nicht schlage, ist das vermeintlich bereits ein Sieg zu wenig für die Titeljagd», vermutete Ryter bei den Testtagen in Ambri.

Punkte verloren hat in den vergangenen Jahren auch immer wieder Stephan Burri. Der 46-jährige Exilberner, 2023 mit seinem VW Scirocco Bergpokalsieger und Vizemeister der Slalom-SM, hatte aber noch nie so viel Pech wie im vergangenen Jahr. Der Höhepunkt, wenn man so sagen will, war der Unfall beim Bergrennen in Les Rangiers. Tempi passati, in Ambri stand sein Auto öfter aufgebockt und unaufgeregt da. «Er läuft gut», meinte Burri, der über den Winter «ein halbes Auto» wieder aufgebaut habe. «Ich teste hier in Ambri vor allem Pneus.» Eine Unklarheit bleibe aber, gibt Burri auf die Frage nach seinen Ambitionen in diesem Jahr zu. «Ich werde sicher ein paar PS weniger zur Verfügung haben, weil ich den Scirocco dieses Jahr mit Synfuel-Treibstoff fahren werde.»

Mit Blick auf den Schlussstand der Schweizer Slalom-Meisterschaft 2025 gibt es noch andere Fahrer, die durchaus für einen Exploit «a là Grispino» fähig sind. Yves Hängärtner, Vizechampion 2025, ist es nicht. Er hat seinen GP3-Dallara gegen einen Toyota GT86 getauscht und fährt vor allem LOC-Rennen. Aber da wären ja auch noch Samuel Weibel, Dritter der Slalom-SM 2025 (sechs Klassensiege) oder Christian Bartlome (5. Endrang 2025, vier Klassensiege), nur um ein paar Namen zu nennen. Die Frage bleibt also vorerst unbeantwortet: Wer hat das Zeug zum Titelgewinn 2026?

Text: Werner J. Haller

Weitere Fotos gibt es auf den Facebook-Seiten von Haller Tschei und Hartmann Peter

Lionel Ryter Testtage Ambri 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Lionel Ryter fühlt sich nach Ambri gut vorbereitet © Haller

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01.04.2026 Eric Jordan: «Es ist ein allgemeiner Rückgang der Teilnehmerzahlen zu beobachten!»
Rallye Eric Jordan Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Rallye-Experte Eric Jordan gibt Auskunft © Cornevaux/Eichenberger

Eric Jordan (55) ist Präsident der AOR, der Schweizerischen Vereinigung der Rallye-Veranstalter und Mitglied im Komitee Rallye. Als solcher nimmt er zu den wichtigsten aktuellen Fragen rund um die Schweizer Rallye-Meisterschaft Stellung. 

Du bist Mitglied des Komitee Rallye, Präsident der AOR sowie Veranstalter der Rallye du Chablais. Erklär unseren Lesern doch mal, was du in diesen Positionen zu tun hast?
Eric Jordan: Die Funktion des Präsidenten der AOR ist symbolisch; es handelt sich um einen «Freundeskreis», der die Rallye-Veranstalter zusammenbringt. Die AOR hat keine Entscheidungsbefugnis. Bei unseren Sitzungen tauschen wir Ideen und Erfahrungen aus und versuchen, uns abzustimmen, um dem Komitee Rallye Vorschläge zu unterbreiten. Als Veranstalter der Rallye du Chablais kümmre ich mich um die Organisation. Das ist bei einer Rallye sehr komplex. Wir haben das Glück, in der Region gut verankert zu sein. Und wir haben über die Jahre ein Vertrauensverhältnis zu unseren Partnern aufbauen können. Die Rolle des Organisationspräsidenten der Rallye du Chablais ist vielfältig. Sie erstreckt sich über das ganze Jahr und nimmt einen Grossteil meiner Freizeit in Anspruch, da wir alle diese Aufgaben neben unseren beruflichen Tätigkeiten ehrenamtlich wahrnehmen. Meine Hauptaufgaben bestehen darin, eine Strecke festzulegen, Finanzierungen und Sponsoren zu finden und regelmässige Kontakte zu den kommunalen, kantonalen, militärischen und polizeilichen Behörden zu pflegen. Im Weiteren geht es darum, die Mitglieder der Komitees und die Verantwortlichen der 45 Ressorts zu motivieren und zu unterstützen. Man muss alles im Blick behalten und versuchen, so viel wie möglich zu delegieren. Die Mitglieder des Exekutivkomitees unterstützen mich bei all diesen Aufgaben sehr.

Die letzten Jahre haben einen Trend aufgezeigt: Die Rallye du Chablais und die Rallye du Valais sind in Sachen Teilnehmende die beiden klar führenden Rallyes in der Schweiz. Im Jura und im Tessin ist die Zahl der Teilnehmenden eher rückläufig. Woran liegt das?
Im Vergleich zu den 2000er-Jahren ist ein allgemeiner Rückgang der Teilnehmerzahlen zu verzeichnen. Das gleiche Phänomen ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auch in den Nachbarländern zu beobachten. Dies ist auf einen Mentalitäts- und Wahrnehmungswandel bei jungen Menschen zurückzuführen: Mit 18 Jahren hat Autofahren für sie nicht unbedingt Priorität. Ausserdem gibt es heute viel mehr Freizeitaktivitäten, und der Motorsport ist finanziell und zeitlich sehr aufwändig. Die Fahrer sind zu Dienstleistern geworden und immer weniger zu Mechanikbegeisterten. 

Es gibt kaum noch Teams, die die komplette Schweizer Rallye-Meisterschaft bestreiten (2025 waren es drei Rally2-Teams), obwohl man seit 2025 nur noch fünf Rallyes austrägt, um so die Kosten in Grenzen zu halten. Warum ist das so?
Proportional gesehen ist es in der französischen und italienischen Meisterschaft genauso. Von allen Teams nimmt nur eine Minderheit an der Meisterschaft teil. Das ist natürlich in erster Linie eine Frage der Finanzen. Die Mehrheit wählt unter Berücksichtigung des Budgets und der verfügbaren Zeit ein, zwei oder drei Rallyes aus. Die Teams wollen in erster Linie Spass haben, bevor sie einen Titel anstreben.

Wie siehst du die Zukunft des Schweizer Rallyesports?
Wir haben das Glück, dass es Veranstaltungen gibt, die schon seit langem bestehen und in ihrer Region fest verankert sind. Solche Veranstaltungen sind aus sportlicher, touristischer und wirtschaftlicher Sicht interessant. Und solange es engagierte und leidenschaftliche Leute gibt, die sie organisieren, Freiwillige, die sich einbringen, und Teams, die verstehen, wie wichtig es ist, daran teilzunehmen, bin ich ziemlich zuversichtlich für die Zukunft. Heute wäre es sehr schwierig, eine neue Rallye zu starten oder wiederzubeleben. Und noch schwieriger ist es, neue Organisatoren zu finden, die sie auf die Beine stellen!

Was muss/kann für den Rallye-Nachwuchs gemacht werden?
Da es in der Schweiz keine Marken-Meisterschaft mehr gibt und die Importeure nicht wirklich über eine Motorsportabteilung verfügen, ist es schwierig, Lösungen für Junioren zu finden. Auch hier geht es wieder um die Frage der Verhältnismässigkeit im Verhältnis zur Gesamtzahl der Lizenznehmer. Die ganz jungen Kartfahrer wenden sich eher dem Formelsport zu. Man müsste sie mit einer Kategorie leistungsstarker und wirtschaftlicher Autos im Rahmen einer Trophäe mit Prämien anlocken. Ohne kohärente Preisgelder wird es sehr schwierig sein, junge Menschen zu motivieren. Es finden Gespräche mit internationalen Trophäen statt, bisher jedoch ohne Erfolg.

Du bist auch verantwortlich für die E-Rallye du Chablais. Ist diese Art von Rallye die Zukunft oder wird es ein Nischenprodukt bleiben?
Unter dem Label «E-Rallye du Chablais» wollten wir alle Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zusammenfassen. Ob man dafür oder dagegen ist, spielt keine Rolle. Das Ziel ist es, alle Arten von Antrieben nebeneinander fahren zu lassen, so wie es auch auf den Strassen im Alltag der Fall ist. Ich persönlich glaube fest an synthetische Kraftstoffe. Ich hoffe, dass sich dieser Markt in Zukunft weiterentwickeln wird. 

Anm.: Das Interview ist Mitte März im Magazin von Auto Sport Schweiz erschienen.

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01.04.2026 Keine Rallye-Meisterschaft Junior 2026
Galeuchet Rallye Junior 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der vorerst letzte Junior-Meister: Josué Galeuchet © Eichenberger

Die letzte erfolgreiche Schweizer Rallye-Meisterschaft Junior fand 2021 statt. Damals gewann (etwas umstritten) Jérémie Toedtli vor David Erard und Guillaume Girolamo. Sieben Fahrer respektive Fahrerinnen kamen in die Endabrechnung. Seither ist die Zahl der Teilnehmenden massiv zurückgegangen. 2026 wird – aus Mangel an Anmeldungen – die Rallye-Meisterschaft Junior ausgesetzt.

Mehr zum Thema Schweizer Rallye-Meisterschaft und in diesem Zusammenhang auch über den Nachwuchs erfahren Sie in unserem Interview mit Eric Jordan, Präsident der AOR, der Schweizerischen Vereinigung der Rallye-Veranstalter, Mitglied im Komitee Rallye und Organisator der Rallye du Chablais.

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31.03.2026 Video aus Franciacorta ist online!

Die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft hat am Wochenende im italienischen Franciacorta ihren ersten Lauf der Saison 2026 ausgetragen. Die Zusammenfassung ist ab sofort online! Klicken Sie aufs Bild – und los geht's!

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31.03.2026 Vergabe von iRacing-Codes ab sofort gestoppt

Aufgrund dessen, dass ein Deutscher Online-Streamer «Werbung» für die Gratis iRacing-Codes der FIA (welche u.a. bei Auto Sport Schweiz bezogen werden können) gemacht hat, wurden seit gestern Montag, 30.03.2026, mehrere hundert iRacing-Codes bei Auto Sport Schweiz bestellt.

Dies führt dazu, dass der reguläre Arbeitsbetrieb zum Erlahmen kommt und die zentrale info-Adresse massiv angeschrieben wird (mit bis 20 Mails pro Minute).

Aufgrund dessen und insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass diese Codes in erster Linie für Personen mit einem Wohnsitz in der Schweiz gedacht sind (jeder Landesverband kann für sein Land solche Codes in Anspruche nehmen und vertreiben), wird die Aktion seitens Auto Sport Schweiz bis auf weiteres gestoppt und ausgesetzt.

Es werden keine iRacing Codes mehr an Personen abgegeben, welche keinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Bestellungen werden nur noch akzeptiert, wenn der Antragssteller einen festen Wohnsitz in der Schweiz hat.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

Auto Sport Schweiz

 

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31.03.2026 Nolan Vuilleumier: «Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen!»
Nolan Vuilleumier 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Farblich hat Vuilleumier seinen neuen Formel Renault bereits dem Renault Clio Williams aus den Vorjahren (rechts im Bild) angepasst © Archiv Vuilleumier

Der ehemalige Formel-Renault 2.0 von Victor Darbellay kehrt dieses Jahr zurück. In den Händen von Nolan Vuilleumier (wird heute 24) wird er bei Slaloms und am Berg zu bestaunen sein. 

Auch ihn haben wir in unserem vierteljährlich erscheinenden Magazin bereits einmal vorgestellt: Nolan Vuilleumier. Heute Dienstag, 31. März, feiert er seinen 24. Geburtstag – alles Gute dazu. Doch das ist nicht der Grund, weshalb wir über den jungen Mann aus dem Berner Jura berichten. Vielmehr geht es um sein neues Auto. Und das kennen die meisten von uns noch bestens aus der Saison 2023/2024. Damals sass noch ein gewisser Victor Darbellay am Steuer. Jetzt ist der Formel Renault 2.0 im Besitz von Vuilleumier. «Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen», sagt das Geburtstagskind. «Ich habe immer davon geträumt, eines Tages mit einem Monoposto fahren zu können. Jetzt ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.»

Vuilleumier, der die vergangenen zwei Jahre mit einem Renault Clio Williams Slaloms und Bergrennen bestritten hat, durfte im Oktober 2025 den Formel Renault im französischen Mirecourt unter Anleitung von Darbellay zum ersten Mal testen. «Victor hat mir damals sehr geholfen und mir wertvolle Tipps gegeben», erzählt Vuilleumier.

Nolan Vuilleumier 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vergangenen Herbst testete Vuilleumier in Mirecourt © Archiv Vuilleumier

Der schnelle Walliser, der im Vorjahr den Wechsel auf einen Nova Proto vollzogen hat, wird ihm sicher auch dieses Jahr noch Ratschläge geben – falls nötig. Doch fahren muss Vuilleumier ab sofort selber. Geplant ist die Teilnahme an sämtlichen Rennen, die zur Junior-Meisterschaft zählen. Das heisst:

19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau  

«Ausserdem möchte ich die beiden Slaloms in Bière bestreiten», sagt Nolan, der aus einer Rennsport «verrückten» Familie stammt. «Und natürlich will ich auch in Les Rangiers und am Gurnigel fahren. Letzteres ist ein Rennen, das mir besonders gut gefällt.» In Sachen Zielsetzung hält der junge Mann aus Tramelan den Ball (bewusst) flach. «Mein Ziel für diese Saison ist es, das Auto kennenzulernen, mich bei jedem Rennen zu verbessern und vor allem möglichst viel Spass hinter dem Steuer zu haben.»

Darbellay Formule Renault Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorgänger Victor Darbellay fuhr den Formel Renault 2023/2024 © Eichenberger

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30.03.2026 autobau SKM Franciacorta: Spirit-Festspiele im Land der Schaumweine
X30 Start Helena Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Start der X30 Challenge mit Dan Allemann ganz vorne © H. Eichenberger

Zwei Spirit-Fahrer haben beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft im italienischen Franciacorta auf der ganzen Linie überzeugt: Aurelio Longhitano bei den Junioren und Dan Allemann in der X30 Challenge Switzerland.

Aurelio Longhitano und Dan Allemann sind ihrer Favoritenrolle beim Auftakt zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vollauf gerecht geworden. Die beiden jungen Spirit-Piloten haben am ersten Rennwochenende in Franciacorta (ITA) im grossen Stil abgeräumt und je einen «Grand Slam» (Pole-Position, drei Laufsiege und schnellste Rennrunde) erzielt. Und das trotz starker Konkurrenz. Aber alles der Reihe nach.

Der 12-jährige Longhitano aus Mörigen am Bielersee setzte sich im Qualifying der OK Junioren erfolgreich gegen seine Teamkollegen Zoltan Coigny und Alejandro Campos durch. Dasselbe Bild bot sich danach in den Vorläufen – Longhitano war zwar ständig unter Druck, liess sich aber nicht ins Boxhorn jagen und fuhr so die ersten beiden Saisonsiege ins Trockene. Im Finale hätte es – mit Coigny im Nacken – vermutlich ähnlich ausgesehen. Aber der junge Mann vom Genfersee, der die Schweiz in der FIA Academy vertritt, kam im Gedränge der ersten Kurve vom rechten Weg ab und musste sein Kart hinterher abstellen. Sehr viel entspannter hatte es Longhitano danach nicht. Nun machte der 14-jährige Campos aus Vuiteboeuf Jagd auf seinen Stallgefährten. Doch wieder blieb Longhitano cool und überquerte die Ziellinie nach 19 Runden als Erster – vor Campos, der als Zweiter sein bisher bestes Ergebnis in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft feiern durfte. Platz 3 ging nach einer starken Leistung (zwei Mal Fünfter in den Vorläufen) an Dilan Roman Fricker aus dem Team Swiss Hutless Karts. Auch für ihn war dieser dritte Rang der erste Podestbesuch im Rahmen eines Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Einen versöhnlichen Abschluss gab es auch für Aaron Buhofer. Nachdem der amtierende Super-Mini-Meister im ersten Vorlauf schon in der Aufwärmrunde von der Strecke kreiselte, machte er mit Platz 5 (hinter dem italienischen Gastfahrer Leonardo Lanza) und einer feinen Aufholjagd auf sich aufmerksam.

OK Junior Campos Longhitano Fricker myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Junior-Podest mit Campos, Longhitano und Fricker © myrally.ch

Mit einem etwas deutlicheren Vorsprung als Longhitano sicherte sich Dan Allemann (14) seine drei Laufsiege beim Auftaktrennen der X30 Challenge Switzerland. Eklatant war vor allem sein Vorsprung im Qualifying. Zwei Zehntelsekunden sind in der Kategorie, in der Einheitsmotoren von IAME zum Einsatz kommen, eine halbe Welt. Hinter Allemann, der sich danach weder in den Vorläufen, noch im Finale eine Blösse gab, sicherten sich Elias Lehmann (ebenfalls Spirit) und Michael Müller (Virtus Motorsport) jeweils die Plätze 2 respektive 3. Für Letzteren war der dritte Rang eine Bestätigung seiner starken Leistung aus dem Vorjahr (damals noch bei den Senioren). «Es freut mich sehr, dass ich mit all diesen jungen Burschen mithalten konnte», sagt der 26-jährige «Oldie», der in den Vorläufen mit dem einen oder anderen sehenswerten Überholmanöver den Beweis erbrachte, dass ein leicht fortgeschrittenes Alter noch lange kein Hindernis sein muss… Nicht ganz nach vorne reichte es beim ersten Rennen für Alexis Genolet (5., 5., 4.), Neil Russell (4., 4., 6.) und Gauthier Sanjuan (8., 6., 5.). Ein Wochenende zum vergessen erlebte X30-Neuling Nicola Mateo Frigg aus dem Team UBIQ Racing. Im Quali noch Zweitschnellster hinter Allemann versagte im ersten Vorlauf der Anlasser. Im zweiten Vorlauf bremste ihn dann ein defekter Pleuel ein. Und in Rennen 3, als wäre es nicht schon genug des «Bösen», gab die Kerze ihren Geist auf.

Für etwas mehr Abwechslung unter den Top 3 sorgten die Super Minis. Im Qualifying überraschte Joy Allemann, die Tochter von Spirit-Teamchef Kenn Allemann, ihre männlichen Kontrahenten mit der Pole-Position. Und beinahe hätte sie auch den ersten Vorlauf gewonnen. Bis Rennhälfte lag die Elfjährige noch vorne, dann wurde sie aus den Top 3 verdrängt und schliesslich noch in eine Kollision mit Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, verwickelt. Der Sieg im ersten Vorlauf ging an den britischen Gastpiloten Michael Fineas – vor Ben Iten, Spirit-Teamkollege von Joy Allemann. Im zweiten Vorlauf drehte der Zuger Iten den Spiess um. In der letzten Runde kassierte er Fineas. Weil es aber zwischen den beiden zur Berührung kam und dabei Itens Frontspoiler eingedrückt wurde, fiel Ben aufgrund einer 5-Sekunden-Strafe von Platz 1 auf Platz 5 zurück. Im Finale sicherte sich Iten – wieder in der letzten Runde – dann doch noch den Sieg. Fineas wurde Zweiter, Prost Dritter. Für Allemann endete das Rennen auf Rang 4 vor Lorik Shahinaj, der in beiden Vorläufen mit Platz 3 eine beeindruckende Leistung zeigte.

Super Mini Iten Fineas Prost Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Kampf um die Spitze bei den Super Minis © Eichenberger

Knapp an einem «Grand Slam» vorbei schrammte Florian Esteve (DEL motorsports) bei den Schaltkarts, der Kategorie KZ2. Der 18-jährige Walliser gewann alle drei Rennläufe – jeweils mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Esteve, der im vergangenen Jahr Dritter in der KZ2 wurde, auf die neue Saison von Birel- auf CRG-Chassis wechselte, fuhr in beiden Vorläufen vorne weg. Im Finale hatte er etwas länger zu beissen, ehe er einen Weg vorbei an Kilian Boss fand. Allerdings hätte Esteve auch mit Platz 2 vorlieb nehmen können. Denn Boss bekam wegen eines Frühstarts fünf Strafsekunden aufgebrummt. Das warf den ehemaligen Young Driver auf den undankbaren vierten Platz zurück – hinter Privatbewerber Bastien Liénard und Neo-Papa Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse). Letzterer verlor Platz 2 kurz vor Rennende an Liénard. Darüber machte er sich allerdings weniger Gedanken als über den Rückstand auf Esteve. «Der ist uns pro Runde eine Zehntelsekunde davongefahren.» Ganz zur Freude der beiden Gebrüder Luyet – die, wie es scheint, einen nächsten Rohdiamanten gefunden zu haben.

Und so geht es weiter:
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Esteve Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
KZ2-Pilot Florian Esteve: drei Rennen, drei Siege © Eichenberger

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30.03.2026 Critérium Jurassien: Auftaktsieg für Hirschi
Hirschi myrally ch Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hirschi übernahm schon am Freitag im Dunkeln die Führung © myrally.ch

Jonathan Hirschi/Michaël Volluz haben die 47. Ausgabe des Critérium Jurassien gewonnen. Der zweimalige Schweizer Rallye-Meister führte von der ersten Prüfung und fuhr sieben von acht Bestzeiten.   

Jonathan Hirschi mit Beifahrer Michaël Volluz hat beim Rallye-Saisonauftakt im Jura dort angeknüpft, wo er zuletzt bei der Rallye du Valais 2025 aufgehört hatte. Der schnelle Neuenburger diktierte bei der 47. Ausgabe des Critérium Jurassien trotz schwierigen Bedingungen von Anfang an das Tempo und legte sich schon in der ersten, 29 Kilometer langen WP am Freitagabend ein Polster von 15,6 Sekunden auf seinen ersten Verfolger Sacha Althaus zu. Am Samstag ging es dann im selben Stil weiter. Zwar liess sich Althaus, Crité-Sieger von 2024 und 2025, nie abschütteln, aber Hirschi baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach drei WPs hatte er schon mehr als 30 Sekunden Vorsprung, nach sechs Prüfungen betrug der Abstand nach hinten schon mehr als eine Minute. Erst in der letzten Prüfung, der SuperSpécial in Moutier, nahm Hirschi den Fuss etwas vom Gas und liess sich mit 15 Sekunden Rückstand die viertschnellste Zeit notieren. Das reichte bei Weitem, um am Ende mit 1:04,8 min Vorsprung auf Althaus zu triumphieren. 

«Ganz zum Schluss wollte ich kein Risiko mehr nehmen», sagte Hirschi, der das Critérium bereits 2023 gewonnen hatte – und danach auch Schweizer Rallye-Meister wurde. «Der Rest der Rallye verlief aber sehr gut. Die Bedingungen waren zwar recht unterschiedlich und es war nicht immer einfach, aber wir haben immer die richtige Reifenwahl getroffen und konnten schon in der ersten Prüfung im Dunkeln einen soliden Vorsprung herausfahren.» Hirschi wird, was die Zukunft betrifft, sicher auch bei der nächsten Rallye, der Rallye du Chablais, am Start stehen. «Und ich werde auch bei der Rallye du Valais fahren. Ob ich auch die restlichen Rallyes, die zur Schweizer Meisterschaft zählen, bestreite, werde ich spontan entscheiden.» 

S Althaus Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Für Lokalmatador Sacha Althaus war Platz 2 «das Maximum» © Cornevaux

Für den «geschlagenen» Althaus (und Beifahrerin Lisiane Zbinden) war die Heimrallye im Skoda Fabia RS Rally2 dennoch ein Erfolg. Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen 2024 und 2025 war der zweite Platz nicht nur zu keiner Zeit in Gefahr, er war unter den gegebenen Umständen auch – so Althaus – «das Maximum. Ich habe am Anfang etwas Zeit verloren, weil ich den RS noch nicht so gut kenne wie das alte Modell», sagte der Lokalmatador mit der #6. «Ausserdem waren die Bedingungen nicht ganz ungefährlich. Deshalb kann ich gut mit Rang 2 leben, auch wenn ich den Hattrick, der noch nie einem Fahrer beim Critérium gelungen ist, verpasst habe. Aber Jonathan hat einfach etwas mehr riskiert und verdient gewonnen.»

Die Top 3 der 47. Ausgabe stand im Übrigen schon nach der ersten WP fest. Das drittschnellste Duo am Freitagabend, Nicolas Lathion/Morgane Apothéloz (auf Skoda Fabia RS Rally2), liess sich den dritten Rang nicht mehr abjagen und sicherte sich mit 13,9 Sekunden Vorsprung auf Ex-Meister Michaël Burri (Skoda Fabia Rally2 Evo) seinen ersten Podestplatz im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft – genauer gesagt den ersten Podestplatz im SCRATCH. 2024 wurde Lathion bereits einmal Zweiter in der Schweizer Meisterschaft bei der Rallye du Valais. Wie Althaus musste sich auch Lathion im Jura an seinen Fabia RS gewöhnen. «Das Auto ist in vielen Bereichen besser, viel stabiler und verhält sich auch beim Einlenken weniger brüsk. Aber an all das muss man sich zuerst gewöhnen. Uns ist das recht gut gelungen. Und deshalb freue ich mich natürlich ganz besonders über den ersten Podestplatz im SCRATCH.» Wie Hirschi wird auch Lathion bei der Rallye du Chablais am Start stehen. «Wenn dort alles gut läuft, wollen wir auch bei der Rallye Bourgogne fahren. Der Rest hängt dann vom Budget ab. Aber klar wäre es das Ziel, die komplette Meisterschaft zu bestreiten.»

Nur 5,4 Sekunden dahinter belegten Thibault Maret und sein belgischer Co-Pilot Louis Louka in ihrem neuen Citroën C3 Rally2 Platz 5. Auf dem sechsten Schlussrang landete Rückkehrer Pascal Perroud mit Beifahrerin Charlène Greppin. Der im Vorjahr bei der Rallye de Bourgogne schwer verunfallte Waadtländer liess es am Anfang noch «gemächlich» angehen, schaffte es aber (einigermassen schmerzfrei) ins Ziel. Abgerundet wurde die Top 10 mit: 7. Nicolas Althaus/Coline Althaus (Skoda Fabia Rally2 Evo), 8. Olivier Burri/Jules Escartefigue (Toyota GR Yaris Rally2), 9. David Erard/Quentin Marchand (Skoda Fabia RS Rally2), 10. Gwen Lagrue/Romain Blondeau-Toiny (Citroën C3 Rally2).

Lathion Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starke Vorstellung: Nicolas Lathion wurde souverän Dritter © Cornevaux

Das schnellste zweiradangetriebene Duo war Olivier Gillet und Patrick Spart. Der ehemalige Schweizer Meister belegte mit seinem Porsche 911 991 GT3 den 13. Platz. Mathieu Zurkinden und Stéphane Pury, im Vorjahr sensationell Gesamtdritte der Schweizer Rallye-Meisterschaft, setzten sich im Schweizer Rallye-Pokal durch gewannen als Gesamt-16. die RC4-Wertung.

In der historischen Klasse, der VHC, sicherte sich Erwin Keller (mit Dominique Juple) seinen ersten VHC-Sieg am Steuer seines Mitsubishi Galant VR-4. Keller knüpfte damit an seine Siege bei den modernen Autos in den Jahren 1991 und 1992 an. Schon damals war er mit dem Mitsubishi im Jura erfolgreich. 20,7 Sekunden hinter Keller sicherten sich Eddy und Florence Bérard Rang 2. Auch Platz 3 ging an einen BMW M3 E30 – und zwar jenem von Clovis Brosy und Frédéric Erismann. Vorjahresmeister Eddy Tapparel (mit Beifahrerin Marion Tapparel) war auf seinem Porsche 911 SC als Gesamtsechster Schnellster der Klasse I.

Nachdem sie 2025 beim Critérium Jurassien pausiert hatten, siegten Laurent und Florence Pernet dieses Jahr in der VHRS vor Stéphane Viglino und Anne Dupraz (Classic). Gaston und Guillaume Pujos belegten den dritten Platz im Gleichmässigkeits-Wettbewerb der historischen Fahrzeuge. In der VMRS, also bei den modernen Fahrzeugen, siegten Michel Randin und François Allenbach auf Toyota Yaris GR konkurrenzlos.

Weitere Informationen zum «Crité» 2026 gibt es unter diesem Link.

Und so geht es weiter:
28.-30. Mai, Rallye du Chablais
10.-11. Juli, Rallye de Bourgogne-Côte Chalonnaise (FRA)
18./19. September, Rally del Ticino
29.-31. Oktober, Rallye International du Valais

Keller VHC Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
VHC-Sieger Erwin Keller auf seinem Mitsubishi Galant VR-4 © Cornevaux

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27.03.2026 Schweizer Meisterschaft Junior: Noch bis Dienstag anmelden!
Lionel Ryter Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Vorjahresmeister: Lionel Ryter in seinem Formel Renault © Eichenberger

Auto Sport Schweiz trägt auch dieses Jahr eine Schweizer Meisterschaft Junior (Berg und Slalom) aus. Wer sich noch anmelden möchte, kann dies noch bis am kommenden Dienstag, 31. März, machen. Teilnehmen können alle Fahrer und Fahrerinnen, die im Besitz einer NAT- oder INT-Lizenz von ASS sind und die sich mittels offiziellem Einschreibeformular (siehe Anhang) angemeldet haben. Die Teilnehmenden dürfen nicht älter als 25 Jahre sein (Jahr, in dem sie das 25. Altersjahr erreichen). Gefahren werden darf mit Tourenwagen bis 2,5 Liter und Rennwagen bis 2 Liter. Es gibt eine Wertung – mit zwei Streichresultaten: eines bei einem Slalom, eines bei einem Bergrennen. Meister oder Meisterin wird, wer disziplinenübergreifend die meisten Zähler holt.

2026 zählen folgende Rennen zur Junior-Meisterschaft:
19. April, Slalom Frauenfeld
2. Mai, Slalom Ambri 1
3. Mai, Slalom Ambri 2
17. Mai, Slalom Bure
7. Juni, Bergrennen Hemberg
14. Juni, Bergrennen La Roche
26. Juli, Bergrennen Anzère
30. August, Bergrennen Oberhallau

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26.03.2026 2026 erleben wir einen ganz neuen Ursanne Salomon
Ursanne Salomon 2026 Salomon Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ursanne Salomon ist bereit für die bevorstehende Saison © Archiv Salomon

Ursanne Salomon (20) hat es im Vorjahr angedeutet: 2026 greift er (viel leichter) und mit dem ehemaligen Formel-3-Auto von Roland Bossy in der Schweizer Berg- und Slalom-Meisterschaft an.

Erinnern Sie sich noch an das «One to watch» im ASS-Magazin 03/2025? Dieses haben wir damals Ursanne Salomon gewidmet. Der 20-jährige Jurassier hatte uns damals im Gespräch in St. Ursanne darauf hingewiesen, dass er mit seinem Formel Renault weit über dem Gewichtslimit läge. Und dass er über den Winter hart an sich arbeiten werde. Gesagt – getan. «Seit Beginn der letzten Saison habe ich 30 Kilogramm abgenommen», sagt Salomon stolz. Noch habe er seine Gardemasse nicht erreicht, meint er. Das Ziel sei es, bis zum Ende der Saison 90 Kilogramm auf die Waage zu kriegen. Übertragen auf das Gesamtgewicht (inkl. Auto) war Salomons Handicap noch offensichtlicher. «Letzte Saison in Les Rangiers wog ich mit dem Auto etwa 660 Kilogramm, während das Mindestgewicht in meiner Kategorie bei 550 kg liegt…»

Doch Salomon hat nicht nur angekündigt, er werde sein Gewicht reduzieren, er hat damals schon angedeutet, dass er auch Ausschau nach einem neuen Auto halten werde. Und in diesem Punkt ist Salomon fündig geworden. 2026 tritt der Neffe von Rallye-Pilot Jean-Marc Salomon mit dem ehemaligen Formel-3-Auto von Roland Bossy an. «Das ist ein deutliche Leistungssteigerung», sagt Ursanne, der im Vorjahr noch einen Formel Renault von 2013 fuhr. «Bessere Aerodynamik, steiferes Fahrwerk, ein VW-Motor mit etwa 240 PS und mehr Drehmoment sowie etwa 30 kg weniger Gewicht», umschreibt Ursanne die Eckdaten seines neuen Arbeitsgeräts. 

Ursanne Salomon Gurnigel 2025 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Beim Bergrennen Gurnigel 2025 lief es noch nicht nach Plan © Eichenberger

Einen ersten Eindruck von seinem neuen Auto bekam Salomon schon im Vorjahr am Gurnigel. Der erste Test verlief aber nicht nach Plan. «Ich hatte zwei Ausritte aufgrund mangelnder Erfahrung und weil ich nicht richtig eingeschätzt hatte, wie sehr sich das Fahren eines Formel 3 von einem Formel Renault unterscheidet», sagt Salomon. «Auch die Schaltwippen am Lenkrad fehlten noch, einige technische Details waren noch nicht ganz ausgereift. Aber all das ist jetzt geklärt.»

Für die ersten richtigen Tests hat Salomon die Rennstrecke von Pouilly-en-Auxois zusammen mit seinen Brüdern gemietet. Der 13 Jahre ältere Joffrey, der während der Saison als Mechaniker am Auto von Ursanne arbeitet, wird mit dem alten Formel Renault dabei sein; Quentin (31) mit einem Clio Cup. Das Ziel lautet: Viel fahren, das Auto kennenlernen, die Einstellungen finden und für den Auftakt in Frauenfeld bereit sein.

Was das Programm angeht, plant Ursanne mit der gesamten Juniorenmeisterschaft, also Slalom und Bergrennen. «Und natürlich werde ich mir das Rennen in Les Rangiers nicht entgehen lassen», lacht Salomon, der vor einem Jahr beim Slalom in Bière sein Debüt gab. «Insgesamt sind das fünf neue Rennen für mich in dieser Saison, dazu kommt noch ein neues Auto, an das ich mich erst gewöhnen muss. Deshalb werde ich bei den ersten Rennen auch noch nicht voll angreifen – die Priorität liegt auf der Konstanz. Aber wenn ich Gas geben muss, ist das Auto dazu in der Lage.»

Ursanne Salomon Rangiers 2025 Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Salomon wird 2026 die Junior-Meisterschaft bestreiten © Eichenberger

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26.03.2026 Funktionärsausbildungskurs in Büren mit 40 Neulingen
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Posten: Brand © Falk

Am vergangenen Samstag fand in Büren a.A. der von Auto Sport Schweiz organisierte Funktionärsausbildungskurs der Deutschschweiz statt. Nebst 40 Neulingen absolvierten auch 44 bestehende Streckenkommissare den Ausbildungskurs und konnten sich intensiv auf die neue Saison vorbereiten.

René Lang (NSK-Mitglied), als Kursleiter a.i., konnte mit seinem Team von 22 Instruktoren gesamthaft 84 angehende und bestehende Streckenkommissare im Ausbildungszentrum für Sicherheit der Feuerwehr in Büren a.d. Aare begrüssen. Der langjährige Kursleiter René Aeberhart musste seine Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten im Nachgang zum letztjährigen Kurs leider einstellen. Sein bestehendes und bewährtes Instruktorenteam sorgte aber auch unter neuer Führung für einen qualitativ hochstehenden Kurs.

Die Teilnehmenden wurden in 6 verschiedenen Themenbereichen ausgebildet resp. geschult und nebst einigen Theorieteilen gab es in erster Linie viel Praxisarbeit zu erledigen. Das Zusammenspiel bei der Postenarbeit im Bereich der Bergung wurde auf 3 verschiedenen Fahrzeugtypen trainiert. Nebst einem modernen Formelfahrzeug mit Halo (zur Verfügung gestellt von Jenzer Motorsport) wurden die Figuranten aus einem TCR-Fahrzeug (zur Verfügung gestellt von Andreas Michel/Matthias Schläppi) wie auch aus einem seriennahen Superserie-Wagen (zur Verfügung gestellt von Yves Hängärtner) geborgen und erstversorgt. Im selben Rahmen muss die Zusammenarbeit bei der Brandbekämpfung mittels Feuerlöscher funktionieren und die Kommunikation und Befehlsketten wurden entsprechend bei Einsätzen am offenen Feuer trainiert. Bei der Flaggenkunde muss nicht nur der Einsatz mit der richtigen Flagge bei einem herannahenden Fahrzeug trainiert werden, sondern auch das klare Melden via Funkgeräten und die Einsatzorganisation auf dem Posten. Das Melden via Funkgeräte wurde am hierfür speziell eingerichteten Posten «Funk» geprobt und konnte dann aktiv bei weiteren Schulungselementen angewandt werden. Auch wenn nicht zwingend die Erstversorung von Piloten bei den Streckenkommissaren im Vordergrund steht, wurde bei der Sanitätsausbildung die richtigen Vorgehensweise trainiert und auch da auf den Aspekt der aktiven Zusammenarbeit der Helfenden hingewiesen.

Im Spezialbereich «Care» erfuhren die Neulinge spannende Hintergrundinformationen zu Verhaltenmustern und möglichen Ängsten bei Einsätzen. Der Fachspezialist Markus Saxer wurde hier vom Piloten Simon Schenk bestens ergänzt, welcher aus praxisnahen Erfahrungen direkte Einblicke gewähren konnte. Beim äusserst erfahrenen Streckenchef Fritz Stern konnten die bestehenden Streckenkommissare diverse Fallbeispiele diskutieren und auch ihre Inputs und Eindrücke der Vergangenheit deponieren. Ein wichtiges Thema hierbei war der Einsatz von Drohnen und wie dieser von der nationalen Gesetzgebung noch besser geregelt werden müsste sowie das Einrichten von Zuschauerverbotszonen bei Bergrennen und Slaloms. Wie alle Jahre haben auch verschieden Veranstalter (u.a. Bergrennen Oberhallau, Bergrennen Gurnigel, Slalom Ambri, Arosa Classic Car) die Möglichkeit genutzt und die Ausbildung ihrer Streckenkommissare vor Ort besucht. Die traditionellerweise vom Bergrennen Oberhallau offerierten Crémeschnitten fanden auch dieses Jahr wieder reges Interesse und sind eine äusserst gern gesehene Stärkung. Ein grosser Dank geht auch dieses Jahr wieder an das sehr professionelle Team des Ausbildungszentrums für Sicherheit (www.brandausbildung.ch) um Thomas Stauffer und Thomas Jucker sowie den 6 Zentrums-Instruktoren, welche das Ausbildungsteam von René Lang sehr gut unterstützt haben.

Zur Info für Interessierte: Am Funktionärskurs teilnehmen kann grundsätzlich jeder und jede ab 16 Jahren, obwohl die Streckenkommissars-Lizenz offiziell erst ab 18 Jahren ausgestellt wird. Für die Teilnehmenden sind die Funktionärskurse in Büren a.A. und in Cugy (für Teilnehmende aus der Romandie) kostenlos. Nicht so für den Verband. Für die Infrastrukturen, die Instruktoren, das Material wie Feuerlöscher, Funk und Theorieunterlagen sowie die Verpflegung der Teilnehmenden gibt Auto Sport Schweiz pro Kurs rund 12'000 bis 15'000 Franken aus. 

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Auch mit diesem Fahrzeug wurde das Bergen geübt © Wagner

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26.03.2026 Vorschau autobau SKM Franciacorta: Neues Jahr, neues Glück!
X30 Start Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Sonntag beginnt in Franciacorta die neue Saison © Eichenberger

Am Sonntag, 29. März, beginnt in Franciacorta (ITA) die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Neben vielen bekannten Gesichtern sind auch zahlreiche neue Piloten dabei. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt.

175 Tage sind seit dem letzten Rennen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft vergangen. Am Sonntag, 29. März, geht es endlich wieder los. Im italienischen Franciacorta steht der erste Lauf 2026 auf dem Programm. 64 Fahrer und Fahrerinnen haben sich für das erste Rennen eingeschrieben. Damit liegt man unter dem Schnitt der vergangenen Jahre. Doch das hat seine Gründe. Ein Team (Innovate Competition), das in den letzten Jahren zahlreiche Siege und Podestplätze in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gefeiert hat, fehlt gänzlich. Dazu haben allein sechs Piloten auf diese Saison den Schritt von der Schweizer Kart-Meisterschaft in den Automobilsport gewagt. Und andere – das gehört halt auch dazu – haben ihr Hobby an den Nagel gehängt. Nichtsdestotrotz sind wieder neue Fahrer und Fahrerinnen dazugestossen. Und die Felder, die in Franciacorta am Start stehen, sind qualitativ hochwertig. Einziger Wermutstropfen: Die Kategorie OK Senior wird beim Saisonauftakt aufgrund der bescheidenen Anzahl von Anmeldungen fehlen. 

Das bestbesetzte Feld bietet wie in der Vergangenheit die X30 Challenge Switzerland. 28 Piloten und Pilotinnen werden in Franciacorta um den Sieg fahren. Darunter einige Hochkaräter wie beispielsweise Vorjahressieger Dylan Turri (18). Der Tessiner startet für das Blackhawk Racing Team und hat 2025 auf seiner Lieblingspiste einen «Grand Slam» (Pole-Position, schnellste Rennrunde, drei Laufsiege) gefeiert. Auch der Vorjahreszweite von Franciacorta, Elias Lehmann, ist wieder am Start. Der 15-jährige Genfer ist einer von neun Fahrern aus dem Team Spirit Racing und damit auch Teamkollege von Dan Allemann. Der Sohn von Teambesitzer Ken Allemann tritt im Rahmen der Schweizer Meisterschaft zwar zum ersten Mal in der X30 an, wird aber aufgrund seiner enormen internationalen Erfahrung sehr schwer zu schlagen sein. Mehr als ein Auge sollte man auch auf das LKM-Duo werfen. Young-Driver-Gewinner Timéo Ruppen wird mächtig Gas geben müssen, wenn er seinen schnellen Teamkollegen Alexis Genolet hinter sich behalten will. Gleiches gilt bei UBIQ Racing. Der Zürcher Neil Russell wird alle Hände voll zu tun haben, seinen um zwei Jahre jüngeren Stallgefährten und Kantonsrivalen Nicola Mateo Frigg zu bügeln.    

OK Junior Coigny Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Zoltan Coigny zählt bei den OK Junioren zu den Favoriten © Eichenberger

Spannend wird es auch bei den OK Junioren werden. 17 Fahrer sind dort eingeschrieben. Zu den absoluten Top-Kracks zählen auch hier zwei Spirit-Piloten: die beiden Zwölfjährigen Aurelio Longhitano und Zoltan Coigny. Beide haben auch schon bei internationalen Rennen ihre Klasse bewiesen. Longhitano zuletzt bei der Super Masters Serie der WSK, Coigny beim Saisonauftakt der Champions of the Future. Wie rasant schnell sich im Kartsport alles entwickelt und warum manche Kategorien so genannten Wellenbewegungen unterliegen, lässt sich an den OK Junioren bestens erkennen. Von den Top 10 aus dem Vorjahr ist nur Alejandro Campos übrig geblieben. Der Rest ist «weitergezogen» oder hat aufgehört. Gespannt darf man auch auf das OK-Debüt im Rahmen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft von Aaron Buhofer sein. Der Spirit-Pilot hat im vergangenen Jahr den Titel bei den Super Minis geholt. Jetzt misst er sich in der nächsthöheren Kategorie mit der Konkurrenz.

Wie bei den Junioren wurde das Feld auch bei den Super Minis, den Acht- bis Zwölfjährigen, neu zusammengestellt. Von den letztjährigen Piloten, die den Grossteil der Saison bestritten haben, ist nur Ben Iten übrig geblieben. Dem Zehnjährigen deshalb die Favoritenrolle zuzuschieben, wäre nicht ganz fair. Aber der junge Zuger hat im vergangenen Jahr – obwohl der Jüngste – schon beeindruckende Ergebnisse geliefert. Aus Mangel an Erfahrungswerten der Konkurrenz formulieren wir es mal vorsichtig so: Wer Iten schlägt, hat im Kampf um die Meisterschaft sicher ein Wörtchen mitzureden. Vielleicht gelingt dies ja der elfjährigen Joy Allemann. Oder Kimi Prost, dem Enkel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost. Wir sind über den Ausgang des ersten Rennens jedenfalls genauso gespannt wie vermutlich die Eltern der jüngsten Teilnehmer und Teilnehmerinnen der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft.

Super Mini Iten Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ben Iten: Erst zehn, aber schon bald ein Champion? © Eichenberger

Selbst in der Kategorie KZ2, bei den Schaltkarts, gab es diverse Wechsel. Nimmt man den Endstand von 2025, so müssten der Gesamtzweite Kai Perner und der Gesamtdritte Florian Esteve die Sache unter sich ausmachen. Doch der Zweikampf Birel- gegen CRG-Chassis wird vermutlich nicht nur von diesen beiden Fahrern ausgetragen. Neuling Emilien Koestner (CRG) oder Routinier Kilian Boss (Swizz Evenzz) werden sicher etwas dagegen haben. Und dann ist da noch ein alter Bekannter, der nach einer «Babypause» zurückkehrt: Paolo Castagnetti. Der im Tessin wohnhafte und inzwischen immer besser Deutsch sprechende Schaltkart-Spezialist muss man immer auf der Rechnung haben – sofern das Material hält. Also: Auch hier ist Spannung angesagt. Und wer weiss: Vielleicht steigt die Zahl der Teilnehmende für das zweite Rennwochenende in 7 Laghi (19. April) nochmals etwas an. Denn einen besseren Kalender mit sechs Rennen, vier davon auf italienischen Top-Rennstrecken, kann man sich eigentlich nicht ausmalen.

Zur Strecke: Mit dem Autodromo, welches das grösste Porsche Experience Center weltweit beherbergt, und der danebenliegenden Kartstrecke ist Franciacorta – auf halbem Weg zwischen Mailand und dem Gardasee – zu einem wahren Rennsport-Mekka geworden. Seit 2021 gastiert die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft auf dem Kartodromo, das mit 1,3 km nicht nur die längste, sondern auch die schnellste Strecke im Kalender bietet. Am Ende der Zielgeraden erreichen die Schaltkarts ein Tempo von nahezu 150 km/h.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Franciacorta www.savoiechrono.com

Zeitplan
Samstag, 28. März
08.30-17.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Sonntag, 29. März
08.24-09.10 Uhr, Offizielles Training
09.17-09.47 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.00-11.20 Uhr, Rennen 1
11.20-12.20 Uhr, Mittagspause
12.20-13.40 Uhr, Rennen 2
13.40-15.20 Uhr, Finalläufe
ca. 16.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

KZ2 Esteve Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Florian Esteve geht in der KZ2 neu mit CRG-Chassis an den Start © Eichenberger

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25.03.2026 TCR-Pilot Jérôme Nicolet peilt Top 10 an
Jerome Nicolet Les Rangiers 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jéròme Nicolet peilt die Top 10 bei den Tourenwagen an © Eichenberger

Nach einer vielversprechenden ersten Saison am Steuer seines Peugeot 308 TCR peilt der Fribourger Jérôme Nicolet dieses Jahr die Top 10 der Schweizer Berg-Meisterschaft an.

Jérôme Nicolet hat im vergangenen Jahr mit seinem neuen Peugeot 308 TCR das eine oder andere Ausrufezeichen setzen können. Im direkten Duell mit seinem TCR-Kontrahenten Peter Steck (Opel Astra) hatte er in der Endabrechnung zwar marginal das Nachsehen. Trotzdem war Nicolet (im Gesamtklassement 16.) am Ende sehr zufrieden mit seiner Premierensaison. «Zu Beginn der Saison hatte ich ein paar Anlaufschwierigkeiten», sagt der 43-Jährige aus Neyruz (FR). «Vor allem der Ausrutscher beim ersten Rennen in La Roche war unnötig. Aber ich habe mich im Laufe des Jahres gesteigert und konnte so ein solides Fundament für die bevorstehende Saison legen.»

Nicolet nahm insgesamt an sechs Läufen zur Schweizer Bergmeisterschaft teil und liess sich fünf Gruppensiege notieren. Ausserdem war er am deutschen Lauf der FIA-Berg-Europameisterschaft in Osnabrück dabei. Dort allerdings versagte die Servolenkung. Im Gesamtklassement wurde Nicolet – trotz nur zwei EM-Teilnahmen – 38. von 106 gewerteten Teilnehmern.

2026 peilt Nicolet die Top 10 in der Schweizer Tourenwagen-Meisterschaft an. Da die TCRler aufgrund der Teilnehmerzahl oft nur halbe Punkte kriegen, ist dieses Unterfangen nicht ganz einfach. Nicolet hat deshalb entschieden, an allen Bergrennen teilzunehmen. Zur Vorbereitung bestreitet er auch noch den ersten Lauf der FIA-Berg-Europameisterschaft in Rechberg (AUT). «Das Ziel ist es, die Entwicklung des Peugeot 308 TCR fortzusetzen, an Konstanz zu gewinnen und regelmässig die Spitzenplätze der Gruppe anzustreben.»

Wer mehr über Nicolet und seinen Peugeot 308 erfahren will, kann dies am 11. April von 10 bis 17 Uhr machen. Dann nämlich findet ein Präsentationstag der Freiburger Rennställe (Écurie des Lions, Gruyère Racing Team und Écurie Sporting de Romont) auf dem Kasernenareal in Châtel-St-Denis statt.

Jerome Nicolet 2026 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Einen Test in Dijon hat Nicolet 2026 bereits absolviert © Archiv Nicolet

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25.03.2026 Vorschau Critérium Jurassien: Schafft Althaus Historisches?
Althaus mit Logo Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schaffen sie den Hattrick? Sacha Althaus/Lisiane Zbinden © S. Cornevaux

Am Freitag beginnt im Jura mit der 47. Ausgabe des Critérium Jurassien die Schweizer Rallye-Meisterschaft 2026. Laut Wetterbericht könnte es eine nasskalte Angelegenheit werden.   

Die Vorbereitung auf seine Heimrallye ist Sacha Althaus (29) gelungen. Zusammen mit Beifahrerin Lisiane Zbinden hat der Skoda-Pilot aus Moutier die Rallye Régional de Franche-Comté als Dritter beendet. Nur die beiden Franzosen Ludovic Godard und Denis Millet waren schneller als der Mann, der 2024 und 2025 das Critérium Jurassien gewann. Im Idealfall könnte Althaus am Wochenende also sogar einen Hattrick aufstellen. Drei Siege beim Crité – das haben schon andere geschafft. Grégoire Hotz gewann den Klassiker im Jura fünf Mal; Olivier Burri, der auch 2026 mit seinem Toyota Yaris Rally2 wieder am Start steht, hat sogar sechs Siege auf seinem Konto. Doch keiner hat bisher drei Mal hintereinander gewinnen können.

Ob Althaus, der mit der #6 ins Rennen geht, ein drittes Mal in Serie triumphieren kann, wird in erster Linie am Abschneiden von Jonathan Hirschi (mit Beifahrer Michaël Volluz) liegen. Der Schweizer Rallye-Meister von 2022 und 2023 weiss, wie man im Jura gewinnt. 2023 war der Neuenburger beim Saisonauftakt nicht zu bremsen. Und auch zuletzt bei der Rallye du Valais 2025 war der Citroën-Pilot die klare Nummer 1. 

Gegenwind wird Althaus auch von einem anderen Ex-Meister zu spüren bekommen. Michaël Burri (Skoda Fabia RS) hat nach einer eher ruhigen Saison 2025, was nach seinem Horror-Unfall bei der Rallye du Valais 2024 auch verständlich war, wieder Lust zum Angreifen. Zuletzt bei der Rallye Franche-Comté fehlten Burri mit Beifahrer Gaëtan Aubry nur zwölf Sekunden auf seinen Kantonskollegen Althaus. Und auch der Schweizer Rallye-Meister von 2024 hat das Critérium Jurassien schon zwei Mal gewonnen: 2018 und 2022.

Hirschi Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jonathan Hirschi dürfte einer der Favoriten auf den Sieg sein © Eichenberger

Auf seinen ersten Sieg wartet dafür Thibault Maret. Der junge Walliser ist seit drei Jahren in der «Top-Liga» unterwegs und hat in dieser Zeit schon fünf Podestplätze im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft herausgefahren. Sein zweiter Platz bei der Rallye du Chablais 2025 war sein bisher bestes Ergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr hat Maret den Hersteller gewechselt. Bis 2025 fuhr er einen Skoda Fabia, nun setzt der 25-Jährige, der neu auf die Navigationskünste des Belgiers Louis Louka zählt, wie Hirschi auf einen Citroën C3 Rally2. Wie Althaus & Co. hat sich auch Maret auf das Crité vorbereitet. Allerdings nicht bei der Rallye Franche-Comté, sondern bei der Rallye des Vignes de Régnié. Dort war er als Fünfter bester Rally2-Pilot.

Zu den weiteren heissen Eisen gehören beim Crité 2026 Nicolas Lathion/Morgane Apothéloz (Skoda Fabia RS), Gwen Lagrue/Romain Blondeau-Toiny (Citroën C3 Rally2) sowie Jéremie Toedtli/Alexandre Chioso (Skoda Fabia RS). Und dann ist da noch Rückkehrer Pascal Perroud, der mit Charlène Greppin sein Comeback auf einem Skoda Fabia RS gibt. Perroud war im Vorjahr bis zur Rallye Bourgogne erster Verfolger des späteren Meisters Mike Coppens. Ein Unfall, bei dem sich der Waadtländer Rückenverletzungen zugezogen hatte, beendete seine Saison jedoch frühzeitig. Apropos Coppens: Wie wir an dieser Stelle schon mitgeteilt haben, wird der Vorjahresmeister im Jura fehlen. Coppens/Roux werden erst bei der Rallye du Chablais wieder dabei sein.

Insgesamt stehen beim Critérium 17 Rally2-Autos am Start (darunter übrigens auch der dreimalige Sieger Nicolas Althaus). Der Alpine GT+ von Joël Rappaz sowie die beiden Porsche von Ex-Meister Olivier Gillet und Sébastien Biondina runden die Top 20 ab. Insgesamt nehmen 44 moderne Fahrzeuge am diesjährigen Saisonauftakt statt. Einer von ihnen ist auch der Dritte der Vorjahres-Meisterschaft: Mathieu Zurkinden. Der Fribourger setzt weiterhin auf seinen Peugeot 208 Rally4. Ob ihm 2026 ein ähnlicher Exploit gelingt?

Perroud Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Pascal Perroud gibt im Jura sein Comeback © Eichenberger

In der historischen Klasse, der VHC, stehen 20 Teams am Start. Darunter natürlich auch die Cup-Sieger von 2025 Eddy und Marion Tapparel auf ihrem Porsche 911 SC. Mit Eddy Bérard und seiner Beifahrerin Florence Bérard (BMW M3) sind auch die Jura-Vorjahressieger eingeschrieben. Überhaupt dürfte der Gesamtsieg in der historischen Klasse an ein BMW-Duo gehen. Mit Nicolas Jolidon/Eric von Kaenel, Clovis Brosy/Frédéric Erismann und Julien Camandona/Mélanie Crettaz sind drei weitere M3er-Teams am Start, die sich Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis machen dürfen. 

In den beiden Gleichmässigkeitsklassen stehen insgesamt acht Teams am Start – sieben davon in der VHRS, der historischen, eines in der VMRS, der modernen Wertung. Zu den insgesamt 81 Teams gesellen sich im Jura auch wieder die Fahrzeuge der «Slowly Sideways» mit einem Feld von 22 Teilnehmenden, wobei die Hälfte davon aus der Schweiz stammen.

Los geht die 47. Ausgabe des Critérium Jurassien am Freitagabend mit der ersten Prüfung von Courtemautruy nach Les Enfers um 18.45 Uhr. Insgesamt stehen acht Wertungsprüfungen über 133,63 Kilometer auf dem Programm – die eine am Freitag und sieben am Samstag (ab 9.52 Uhr). Die letzte Prüfung (Moutier SuperSpécial) wird von allen Teilnehmenden absolviert – bis auf VHRS und VMRS. Weitere Informationen zum «Crité» 2026 gibt es unter diesem Link.

Termine Schweizer Rallye-Meisterschaft 2026
27./28. März, Critérium Jurassien
28.-30. Mai, Rallye du Chablais
10.-11. Juli, Rallye de Bourgogne-Côte Chalonnaise (FRA)
18./19. September, Rally del Ticino
29.-31. Oktober, Rallye International du Valais

M Burri J P Cornevaux Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hat schon zwei Mal seine Heimrallye gewonnen: Michaël Burri © J.-P. Cornevaux

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23.03.2026 Weekend-Report 08/2026
Ricardo Feller Sebring 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sebring-Sieger in der GTD Pro: Ricardo Feller (Mitte) © Porsche

Ricardo Feller gewann am Wochenende die 12h Sebring in der GTD Pro. Doch auch andere Schweizer setzten Ausrufezeichen – bei der Formel E, beim NLS-Auftakt, bei Rallyes in Frankreich und der WSK in Italien. 

Bei der Formel-E-Premiere in Madrid (ESP) haben alle drei Schweizer zum dritten Mal in dieser Saison gepunktet. Einen weiteren Podestplatz, es wäre der fünfte in dieser Saison gewesen, kam es aber leider nicht. Edoardo Mortara war als Fünfter der beste des Trios – zwei Plätze vor Sébastien Buemi. Nico Müller wurde direkt dahinter (mit der schnellsten Rennrunde) Achter. Buemi war eigentlich als Sechster ins Ziel gekommen, erhielt aber nachträglich noch eine 1,9-Sekunden-Zeitstrafe. Die Rennleitung war der Ansicht, dass Buemi den Briten Jake Dennis, der im Attack-Mode war, bei einem Überholversuch zu wenig Platz gelassen hatte. In der Meisterschaft liegt Mortara weiter auf Rang 2 – elf Punkte hinter Leader Pascal Wehrlein. Müller ist Sechster (33 Punkte hinter Wehrlein), Buemi Neunter (38 Zähler hinter der Spitze). Der Sieg in Madrid ging an Jaguar-Pilot António Félix da Costa. Weiter geht’s am 2./3. Mai mit dem Doubleheader in Berlin.

Auch kein Schweizer Podestplatz gab es beim IMSA-Rennen in Sebring (USA). Der Genfer Louis Delétraz musste sich nach zwölf Stunden mit Rang 7 begnügen. «Wir können uns nichts vorwerfen», meinte der Cadillac-Pilot. «Wir haben alles versucht, lagen sogar mal in Führung, aber die letzte Gelbphase hat uns auf dem falschen Fuss erwischt. Alle, die hinter uns lagen, hatten neue Reifen.» Umso erfreulicher lief es aus Schweizer Sicht in der GTD Pro. Dort sicherte sich Ricardo Feller mit dem Manthey-Porsche seinen ersten Sebring-Triumph. Der zweimalige GTD-Champion Philip Ellis war für einmal nicht im Ziel. Der Mercedes mit der #57 kollidierte mit einem rückwärts auf die Strecke rollenden Fahrzeug. Der Gesamtsieg in Sebring ging zum 20. Mal an Porsche.

Ranko Mijatovic Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Macht dort weiter, wo er aufgehört hat: Ranko Mijatovic © NLS

Auch beim Auftakt der NLS gab es aus Schweizer Sicht Grund zur Freude. Bester Eidgenosse im Gesamtklassement war Patric Niederhauser (Lamborghini) auf Rang 8. Fabio Scherer (Ford Mustang) belegte Rang 11, Raffaele Marciello (BMW) wurde nach einem unplanmässigen Boxenstopp Zwölfter. Der Sieg beim 58. Barbarossapreis ging an das Schwesterauto von Marciello, nachdem der eigentliche Siger Max Verstappen im Red-Bull-Mercedes disqualifiziert wurde (sieben statt sechs Reifensets). NLS-Meister Ranko Mijatovic knüpfte dort an, wo er aufgehört hat: mit einem Klassensieg in der BMW M2. Einen Klassensieg gab es auch für Manuel Metzger. Er triumphierte in der AT2. Miklas Born und Julien Apothéloz landeten bei ihrer Premiere mit dem KTM X-Bow auf dem 26. Gesamtrang.

Eine gute Vorbereitung auf den bevorstehenden Auftakt zur Schweizer Rallye-Meisterschaft gelang Thibault Maret. Der Walliser belegte bei der Rallye Régional des Vignes (FRA) den fünften Gesamtrang und war damit bei seinem ersten Ausritt mit seinem neuen Citroën C3 bester Rally2-Pilot. Aufs Podium schafften es Sacha Althaus/Lisiane Zbinden bei der 44. Rallye Régional de Franche-Comté. Der Jurassier, der 2024 und 2025 das Critérium Jurassien gewann, setzte bei seiner Vorbereitungsrallye als Dritter ein starkes Ausrufezeichen. Hinter Althaus belegten Michaël Burri/Gaëtan Aubry Platz 4. Ebenfalls in den Top 10: Joël Rappaz (6.), Nicolas Althaus (7.), David Erard (8.)und Olivier Burri (9.). Der Vorjahresdritte der Rallye-SM, Mathieu Zurkinden, wurde Zweiter in der Rally4-Wertung.$

Kommen wir zum Kartsport. Dort stand in Franciacorta (ITA), wo am kommenden Sonntag die autobau Schweizer Kart-Meisterschaft gastiert, das Finale der WSK Super Masters Serie auf dem Programm. In zwei Kategorien gab es aus Schweizer Sicht Positives zu vermelden. Bei den OK Junioren wurde Albert Tamm Dritter. Der Tessiner profitierte in der letzten Kurve vom Duell der beiden Führenden und schaffte so noch den Sprung aufs Podium. Auch Aurelio Longhitano war nach der Zieldurchfahrt Dritter (in der OK-N Junior), verlor seinen Podestplatz aber wegen einer Dreisekunden-Strafe (Kollision verursacht). 

Sacha Alhaus Franche 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Althaus/Zbinden: Platz 3 bei der Rallye Franche-Comté © S. Cornevaux

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23.03.2026 Geballte Berg-Power bei Meisels «Rennwagenshow»
Schnellmann Buerki Meisel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Geballte Berg-Power: Schnellmann, «Speedmaster» und Meisel © Eichenberger

Zum zweiten Mal hat Reto Meisel (55) am vergangenen Samstag zu einer «Rennwagenshow» in seiner Garage Meisel im aargauischen Leuggern geladen. Mit dabei waren u.a. auch Roger Schnellmann und «Speedmaster».

Am Samstag veranstaltete Reto Meisel zum zweiten Mal einen «Open Garage Day» in Leuggern. Neben dem Gastgeber nahmen auch zwei weitere Schwergewichte der Schweizer Bergszene den Weg ins Aargauische mitsamt ihren Autos auf sich. Einen davon, Roger Schnellmann, haben wir erst kürzlich mit seinen Plänen für 2026 auf motorsport.ch vorgestellt. Hier nochmals der Link.

Der andere, «Speedmaster», hat seine Pläne noch nicht ganz aufgedeckt. «Ich werde dort fahren, wo es mir Spass macht», sagt der Berner, der einst Slalom-Titel gesammelt hatte wie andere Panini-Bildchen. Soll heissen: Beim Auftakt zur Schweizer Slalom-Meisterschaft in Frauenfeld wird «Speedmaster» mit seinem berühmt-berüchtigten VW Polo starten. Danach, am Bière-Wochenende, wird er beim 21. Bergpreis Schottenring im Rahmen des KW Berg-Cup seine Zelte aufschlagen. Ausserdem werde er auch noch das eine oder (Rund-)Strecken-Rennen mit einem Ferrari 296 absolvieren. Und dann ist da ja auch noch der wunderschöne BMW M3 GT3, den «Speedmaster» auch in Leuggern ausstellte. Und wer weiss: Im Vorjahr überraschte er alle, als er mit einem Ianniello-Lancia den Tagessieg bei den Tourenwagen am Gurnigel feiern durfte. Man darf also gespannt sein: Für Überraschungen ist der 58-Jährige immer gut…

Meisel Mercedes Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Für Meisels Mercedes beginnt die Saison bereits diese Woche © Eichenberger

Auch Gastgeber Reto Meisel hat Einblick in sein Programm 2026 gegeben. Los geht es für den zweimaligen Tourenwagen-Meister und Gewinner der Coupe der Schweizer Berge 2002 bereits diese Woche. Und zwar in Alicante. Im 1500 Kilometer entfernten spanischen Badeort wird Meisel am Wochenende die Saison mit einem Lauf zur spanischen Berg-Meisterschaft beginnen. «Die 6,3 Kilometer lange Strecke hat es in sich», sagt Meisel. «Ich freue mich sehr auf dieses Rennen.» Weiter geht’s für den Mercedes-Piloten dann am 25./26. April mit dem EM-Saisonauftakt im österreichischen Rechberg. In der Schweiz wird Meisel nur beim EM-Rennen in Les Rangiers zu sehen sein. Und auch im «Osten» macht er sich dieses Jahr rarer. «Viele Strecken dort sind für Allradler besser geeignet – da habe ich mit meinem Hecktriebler keine grossen Chancen.»

Für den Höhepunkt am «Open Garage Day» sorgte einmal mehr Urs Erbacher und sein Dragster-Team. Das «Fire-Up» wird wohl noch so manchem Fan in Erinnerung bleiben. Erbacher selber meinte zur bevorstehenden Saison: «Wenn alles klappt, wollen wir diesmal mit Jndia die komplette Saison bestreiten. Schliesslich will sie den Europameistertitel zurückholen.» Noch haben die Erbachers etwas Zeit. Die Saison beginnt erst am 24./25. Mai in Santa Pod (GB). «Wir brauchen aber noch einige Teile aus den USA», sagt Erbacher. «Und das ist zurzeit aufgrund des Krieges im Nahen Osten etwas mühsam.»

Mehr Fotos auf https://www.facebook.com/AutoSportSchweiz/ oder https://www.instagram.com/auto_sport_schweiz_suisse/

Erbacher Dragster Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Eine der Hauptattraktionen: Erbachers Top-Fuel-Dragster © Eichenberger

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20.03.2026 Lesestoff zum Saisonauftakt
Magazin 01 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So sieht das Cover des neuen ASS-Magazins aus

In diesen Tagen erscheint das neue Magazin von Auto Sport Schweiz. Im Fokus steht einer, der 2025 in der Schweizer Berg-Meisterschaft für viel Furore sorgte: Vize-Meister Michel Zemp.

Noch dauert es ein Momentchen, ehe die Schweizer Berg-Meisterschaft 2026 beginnt. Wir konzentrieren uns im neuen Magazin, dass Sie, liebe Lizenzierte, demnächst in Ihrem Briefkasten vorfinden, aber dennoch schon auf einen Fahrer, der 2025 für Schlagzeilen gesorgt hatte: Vize-Meister Michel Zemp. Der Norma-Pilot hat mit seinem 2-Liter-Sportwagen im Vorjahr seine bisher beste Saison erlebt und wurde nur von einem Fahrer geschlagen – dem überlegenen Meister Robin Faustini. Auto Sport Schweiz hat den schnellen Luzerner Zuhause in Escholzmatt besucht – und so Einiges über die Rennsport verrückte Familie Zemp erfahren.

Zu den weiteren Themen in der ersten Ausgabe des Jahres gehören: ein Ausblick auf die bevorstehende Schweizer Rallye-Meisterschaft mit Rallye-Chablais-Organisator Eric Jordan und die Vorstellung der Trophy Racing, der offiziellen Schweizer Mietkart-Meisterschaft. Ausserdem waren wir im Aargau bei zwei Autogrammjägern, deren Spezialgebiete schweizerischer nicht sein könnten.

Wir wünschen viel Spass bei der Lektüre!

Für all die, die das Magazin von Auto Sport Schweiz nicht erhalten, es aber gerne abonnieren würden: Das Jahresabo (4 Ausgaben) kostet 30.- CHF (inkl. Porto). Mehr Infos unter info@motorsport.ch

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20.03.2026 Startliste für das Critérium Jurassien veröffentlicht
Affiche Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Heute in einer Woche beginnt mit dem Critérium Jurassien die Schweizer Rallye-Meisterschaft 2026. Wir werden nächste Woche rechtzeitig auf den ersten Lauf eingehen und Ihnen auf motorsport.ch wie üblich eine Vorschau bieten. Vorab schon einmal die Startliste für die 47. Ausgabe. Gemeldet sind 44 moderne Teams (darunter 17 Rallye2-Autos) sowie 20 historische Teams (VHC) und sieben Equipen in der VHRS. 

Weitere Infos auf www.criterium-jurassien.ch

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20.03.2026 Einschreibung für Arosa ClassicCar 2026 offen
Arosa Classic Car 2025 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Immer ein Happening: die Arosa ClassicCar © Eichenberger

Es ist eines der beliebtesten historischen Bergrennen. Und das weit über die Landesgrenzen hinaus: die Arosa ClassicCar. Die 22. Ausgabe findet vom 3. bis 6. September statt. Für Interessierte, die gerne daran teilnehmen möchten, ist ab sofort (bis 31. Mai) das Nenntool unter diesem Link geöffnet.

Für die diesjährige Ausgabe sind historische Renn- und Sportfahrzeuge der Baujahre 1905 bis 1990 bzw. 1994 (gem. Ausschreibung) zugelassen. Diese müssen den Vorschriften gemäss FIA Anhang K und den Bestimmungen der NSK entsprechen.

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf der Website der Arosa ClassicCar. Ein besuch lohnt sich! 

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20.03.2026 ASS-Ausrüstungsartner Erima bietet auch dieses Jahr wieder Sonderkonditionen
Erima Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Seit Jahren zählt Auto Sport Schweiz in Sachen Bekleidung auf Erima. Ob Offizielle oder Athleten (wie beispielsweise bei den FIA Motorsport Games) – wenn es um funktionale Bekleidung geht, setzt der Verband auf Erima. Dabei ist nicht nur die grosse Auswahl ein Plus. Weil viele Bekleidungsstücke über Jahre im Sortiment bleiben, ist auch die Nachlieferung stets garantiert.

Wenn Sie als Team (Bewerber) bei ASS lizenziert sind, können Sie ihr Team nicht nur einkleiden, Sie profitieren auch von Sonderkonditionen (mit bis zu 40% Rabatt). 

Wer mehr darüber wissen möchte, meldet sich bei Erima! Tel: 041 743 20 50 oder Mail: info@erima.ch respektive rene.mattmann@erima.ch

Den Erima-Katalog gibt es online unter diesem Link.

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19.03.2026 Fleury jr. – vom Formel 3 in den Formel 2
Frederic Fleury 2026 Martini Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fleurys Martini war mal das F3-Auto von Jean Alesi © Archiv Fleury

In der Schweizer Berg-Meisterschaft kommt in diesem Jahr ein geschichtsträchtiges Auto zum Einsatz, das einst vom ehemaligen GP-Haudegen Jean Alesi (61) gefahren wurde. Am Steuer: Frédéric Fleury.

Die Story klingt witzig. Und sie hat sich auch tatsächlich so zugetragen. Der Martini MK52-BMW war schon einmal im Besitz von Frédéric Fleury. Der 37-jährige Jurassier hatte das Auto Anfang 2024 an den französischen Bergrennfahrer Sébastien Brisard verkauft. Als die Tinte unterm Vertrag trocken war, hat ihm dieser gesagt, dass der Wagen einst von seinem Landsmann Jean Alesi gefahren wurde. Nicht dass das den Wagen um ein Vielfaches teurer gemacht hätte, «aber im ersten Moment habe ich mich schon etwas geärgert», sagt Fleury augenzwinkernd.

Der ehemalige französische Formel-1-Rennfahrer Jean Alesi (1989-2001) fuhr den Martini 1987 in der französischen Formel 3 für das Team Oreca. Der leicht explosive Franzose mit sizilianischen Wurzeln war mit dem französischen Chassis aber nicht zufrieden und verlangte nach nur drei Rennen einen Dallara. Mit diesem wurde er am Ende des Jahres französischer F3-Meister. Der Martini wurde danach zur Seite gestellt und ging 1989 in den Besitz von Nani Nerguti († 2016) über. Der französische Bergrennfahrer verpasste ihm nicht nur das Design in den legendären Farben des Mineralölherstellers Yacco, er baute ihn auch zu einem Formel-2-Auto mit BMW-Motor um.

Frederic Fleury Roche 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Frédéric Fleury 2025 in seinem ehemaligen Formel-3-Dallara © Eichenberger

Danach ging das Fahrzeug durch diverse Hände – u.a. war es auch einmal im Besitz des Walliser Rennfahrers Yann Pillonel. Bis es über Fleury eben bei Brisard landete, der mit diesem Auto 2024 die französische VHC-Berg-Meisterschaft gewann. Heute steht der Wagen, der von einem frisch revidierten BMW M12-7 angetrieben wird, wieder bei Fleury in der Werkstatt – und dieser kann es kaum abwarten, ihn endlich selber zu bewegen. Wenn alles klappt, dürfte Fleury seine neue Errungenschaft erstmals in La Roche in der historischen Klasse den Berg hochjagen. Beim Bergrennen in Reitnau soll er – im Rahmen einer «BMW-Show» – dann Demofahrten absolvieren. Auch am Gurnigel will Fleury starten. Und natürlich beim Heimrennen in Les Rangiers. Dort würde der Filius gerne seinen Vater ans Steuer lassen. «Mein Dad hat 1976, also vor 50 Jahren, seine Rennlizenz erworben», sagt Frédéric. «Deshalb würde ich ihn gerne sein Lieblingsrennen in meinem Auto fahren lassen.»

Seinen Dallara F302, mit dem Fleury im Vorjahr in Les Rangiers und am Gurnigel aufs Podium der 2-Liter-Formelautos fuhr, wird übrigens auch 2026 am Start stehen. Der Fribourger Hervé Villoz (47) hat das Formel-3-Auto von Fleury übernommen. «Für mich wird das ein Lernjahr werden», sagt der ehemalige Renault-Clio-Pilot. «Mein Plan sieht vor, bei rund zehn Bergrennen in der Schweiz und in Frankreich zu fahren.» Wie Fleury soll auch er sein Debüt in La Roche geben.

Anm.: Mehr zu Jubilar Jean-Louis Fleury, dem Vater von Frédéric, zu einem späteren Zeitpunkt.

Frederic Fleury BMW Motor 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Motor, ein BMW M12-7, wurde frisch revidiert © Archiv Fleury

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18.03.2026 Erfolg für Trolliet/Moulin bei der Rallye Costa Brava
Trolliet Moulin 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Moulin und Trolliet (ganz links) auf dem Podium in Spanien © Ferreira

Im Vorjahr stand mit Pascal Perroud ein Schweizer beim Auftakt zum FIA European Historic Rallye Championship als Dritter auf dem Gesamtpodium. Der Waadtländer musste sich auf seinem BMW M3 E30 als bester Amateur lediglich den Hochkarätern Jari-Matti Latvala und Romain Dumas geschlagen geben.

Auch dieses Jahr gab es bei der Rallye Costa Brava aus Schweizer Sicht wieder Grund zum Feiern. Bei schwierigen Bedingungen belegten Guy Trolliet und Sébastien Moulin mit ihrem Porsche 911 SC den 21. Platz in der Gesamtwertung; damit landete das Duo auf Platz 2 in der Europameisterschaft der Fahrzeuge vor 1992. Der Gesamtsieg ging übrigens wie im Vorjahr an Latvala. 136 Teams standen am Start, darunter Modelle vom Ford Escort RS 2000 bis hin zu einem Ford Escort WRC – das entspricht rund dreissig Jahre Rallyegeschichte auf spanischen Strassen.

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18.03.2026 Damenpokal 2026 – noch bis 25. März anmelden!
Maissen Franziska Ambri 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorjahressiegerin Franziska Maissen auf ihrem Citroën © Eichenberger

Auto Sport Schweiz richtet auch dieses Jahr wieder einen wettbewerbsübergreifenden Damenpokal aus. Wer sich (kostenlos) anmelden möchte, kann dies noch bis nächsten Mittwoch, 25. März, machen. 

Zum dritten Mal nach 2024 und 2025 wird es auch dieses Jahr einen wettbewerbsübergreifenden Damenpokal im Automobilrennsport geben. Und zwar für Fahrerinnen und Co-Pilotinnen (mit Schweizer Rennlizenz), die national oder international am Automobilrennsport teilnehmen. Wer sich noch einschreiben möchte, kann die noch bis nächsten Mittwoch, 25. März, machen. Die Einschreibung ist kostenlos. 

Damen, die an REGionalen oder ausländischen Veranstaltungen (INT) teilnehmen, müssen ihre erzielten Resultate bis zum 1. November des laufenden Jahres (mit Kopie der offiziellen Ranglisten) einreichen, ansonsten können die betreffenden Punkte nicht gutgeschrieben werden. Wer an einer Schweizermeisterschaft (Slalom, Berg, Rallye) teilnimmt, wird automatisch gerechnet. Der Damenpokal wird mit Resultaten ausgewertet, welche vom 1. Januar bis zum 1. November 2026 erzielt werden. Später eingereichte Ergebnisse (oder Rennen) werden nicht berücksichtigt.

Das Formular für die Einschreibung ist angehängt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und stehen Ihnen bei Fragen oder Unklarheiten gerne zur Verfügung.

Die bisherigen Siegerinnen des Damenpokals:
2024, Vanessa Zenklusen
2025, Franziska Maissen

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18.03.2026 autobau SKM: Bis Sonntag kann man sich noch einschreiben!

Am Sonntag, 29. März, findet in Franciacorta (ITA) der erste Lauf zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026 statt. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch bis Sonntag, 22. März (24 Uhr), unter https://www.go4race.ch/ nachholen. Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme und wünschen allen Teilnehmenden schon jetzt viel Erfolg!

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11). Infos zur Strecke gibt es unter diesem Link

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17.03.2026 Jannis Jeremias und die Qual der Wahl
Jannis Jeremias TCR Honda 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vielversprechende Kombination: Jeremias und sein TCR-Honda © Archiv Jeremias

Jannis Jeremias, Schweizer Junioren-Meister von 2024 am Berg und im Slalom, fährt 2026 zweigleisig – in der Schweiz und Deutschland respektive mit einem Honda Civic TCR und einem Porsche GT3 Cup.

2025 musste Jannis Jeremias kürzer treten. Das Geburtstagskind (Jannis wird heute 26 – Happy Birthday!) machte im Vorjahr den Bachelor in Banking & Finance. Büffeln statt Gas geben war angesagt. Nur in La Roche, Anzère und am Gurnigel startete Jeremias auf dem VW Polo, mit dem er 2024 noch Schweizer Junioren-Meister geworden war. Bei den Slaloms tauchte er nur auf, wenn Kollege Yves Hängärtner Hilfe brauchte.

In diesem Jahr könnten es ein paar Rennen mehr werden. Der Slalom von Bière sowie die Bergrennen in Hemberg, Anzère und am Gurnigel stehen jedenfalls auf der Agenda von Jeremias. Allerdings nicht mehr mit dem Polo von Stephan Burri. Jeremias hat sich im vergangenen Jahr gleich zwei neue Autos angelacht: einen Honda Civic TCR und einen Porsche GT3 Cup. Letzterer ist das ehemalige IS-Auto von Paul Büetiger, der 2022 nach dem Slalom von Chamblon den Helm an den Nagel hängte. Der Honda gehörte 2020 noch dem Deutschen Mike Halder, einem ehemaligen Top-Piloten aus der TCR Germany.

Zu den Ambri-Testtagen wird Jeremias beide Autos mitnehmen. Der Plan sieht vor, mit dem TCR-Honda die Rennen in der Schweiz zu absolvieren. Den Porsche wird er zusammen mit Ecurie-Biennoise-Kollege Sandro Morros im «Golden Ära Classic Cup» einsetzen. Die beiden haben schon zusammen trainiert. «Sandro hat 30 Jahre Porsche-Erfahrung», sagt Jeremias. «Ich kann von ihm sehr viel lernen.» Fünf Rennen stehen in der historischen Rennserie in Deutschland auf dem Programm. «Auf den Auftakt beim Jim Clark Revival freue ich mich ganz besonders», meint Jeremias, der einst Schweizer Junioren-Meister im Curling war.

Jannis Jeremias Porsche 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Den Ex-Büetiger-Porsche setzt Jeremias zusammen mit Sandro Morros und Heuri Rennwagen im «Golden Ära Classic Cup» in Deutschland ein © Archiv Jeremias

Die Einsätze in der «Golden Ära» plant Jeremias mit Heuri Rennwagen und deren Teamchef Peter Heuri. Ob er den Porsche auch mal in der Schweiz von der Leine lässt? «Um das herauszufinden, ist der Test in Ambri da.» Ebenfalls nicht ausgeschlossen sind Einsätze in der EBM mit dem TCR-Honda. «Ganz cool fände ich es natürlich, wenn wir in der Schweiz bei jedem Bergrennen so viele TCRler hätten wie jeweils in Oberhallau. Dann gäbe es immer volle Punkte – und man hätte sogar Chancen auf ein Top-Ergebnis in der Schweizer Tourenwagen-Meisterschaft.»

Apropos Kollege Hängärtner: Der Zweitplatzierte der Schweizer Slalom-Meisterschaft 2025 hat sich von seinem GP3-Dallara getrennt. Er wird dieses Jahr mit einem Ex-Toyota-GT86 von Samuel Weibel, dem Drittplatzierten der Slalom-SM 2025, bei einigen Slaloms im Feld der LOCalen antreten. 

Jeremias Haengaertner Frauenfeld 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
2025 half Jeremias bei den Slaloms Kollege Yves Hängärtner © Eichenberger

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16.03.2026 Verlosung «Rennsport Schweiz»: Das ist der Gewinner!
Rennsport Schweiz 2025 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

«Rennsport Schweiz» ist das Jahrbuch für den Schweizer Rennsportfan. Auto Sport Schweiz hat ein Exemplar verlost. Der Gewinner heisst Gilbert Denzer und kommt aus Gelterkinden (BL).

«Rennsport Schweiz» ist das Nachschlagewerk für jeden Schweizer Rennfahrer respektive -fan. Auf knapp 300 Seiten wird die Motorsport-Saison 2025 akribisch aus Schweizer Sicht beschrieben – von der nationalen über die internationale Szene.

Der Verband Auto Sport Schweiz hat ein Exemplar verlost. Der glückliche Gewinner heisst Gilbert denzer und kommt aus Gelterkinden im Kanton Baselland. Wir gratulieren und wünschen viel Spass bei der Lektüre. Das Buch wird in diesen Tagen verschickt und sollte demnächst beim Gewinner eintreffen! Das Lösungswort hiess – unschwer zu erraten – FAUSTINI.

Bei den anderen, die bei der Verlosung leer ausgegangen sind, möchten wir uns für die Teilnahme herzlich bedanken und nochmals auf die Bezugsquelle aufmerksam machen: Das Buch «Rennsport Schweiz 2025» ist im Aktiv Verlag erhältlich.

«Rennsport Schweiz 2025»: 288 Seiten, 21x26 cm, Hardcover, Deutsch, ISBN: ISBN 978-3-909191-85-1, Preis: 65.- Franken (plus Versand)

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16.03.2026 Weekend-Report 07/2026
Samuel Ifrid Cram 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Samuel Ifrid und sein Team feierte Platz 2 bei den Rookies © Archiv Ifrid

Grosses Lob an Samuel Ifrid. Der ehemalige Schweizer Kart-Pilot sicherte sich in der Formel-4-Winterserie Platz 2 bei den Rookies hinter dem überlegenen McLaren-Junior Dries van Langendonck. Was sonst noch am Wochenende aus Schweizer Sicht erwähnenswert war, erfahren Sie im Weekend-Report. 

Am Wochenende ging in Barcelona die diesjährige Formel-4-Winterserie zu Ende. Und nochmals – und das ist wirklich bemerkenswert – gab es aus Schweizer Sicht Grund zur Freude. Vor allem Levi Arn (Jenzer Motorsport) und Samuel Ifrid (Cram Motorsport) haben als Rookie eine beeindruckende Leistung gezeigt. Arn, im Vorjahr noch KZ2-Schweizermeister, sicherte sich im zweiten von drei Rennen mit Rang 3 bei den Rookies (direkt vor Ifrid) nochmals einen Podestplatz. In der Gesamtwertung belegte er beim Finale auf dem Circuit de Catalunya die Plätze 12, 6 und 9. Ifrid beendete die Saison drei Mal in den Top 10: 10., 9., und nochmals 10. Bei den Rookies wurde er Gesamtzweiter – nur der alles überragende McLaren-Junior Dries van Langendonck, der auch die Meisterschaft gewann, war besser. In der Gesamtwertung belegte Arn als bester Jenzer-Pilot Rang 12, Ifrid (als bester Cram-Pilot) wurde 14. Chiara Bättig, Zweite beim Auftakt in Estoril, beendete die Saison in Barcelona ausserhalb der Punkte und wurde in der Gesamtwertung 17. Die beiden anderen Schweizer Max Kammerlander und Georgiy Zasov (nur drei von fünf Rennen gefahren) verpassten die Punkteränge in allen fünf Rennen.

Wir bleiben in Spanien, wechseln aber zum Kart. Bester Schweizer beim Auftakt der IAME Euroseries in Zuera war Dan Allemann. Der 14-jährige Sohn von Spirit-Teamchef Ken Allemann startete bei den Senioren im Finale aus der ersten Reihe, fiel dann aber kurzfristig auf Rang 7, kämpfte sich aber wieder aufs Podium zurück und wurde Dritter. Weil er in den Heats zuvor zwei Mal gewann und zwei Mal Zweiter wurde, verliess er Zuera dennoch als Meisterschaftsführender. Bei den Minis hielt Ben Iten als Neunter die Schweizer Flagge hoch. Bei den Junioren hatte Aurelio Longhitano (Startplatz 6) die beste Ausgangslage und gute Chancen auf einen Podestplatz, fiel aber leider wegen einer unverschuldeten Kollision zurück. Die besten Schweizer waren daher Alejandro Campos (als 12.) und Zoltan Coigny (13.).

Seinen zweiten Saisonsieg im Deutschen Rallye Cup liess sich auch Mathias Schläppi notieren. Allerdings kam über den Triumph bei der Rallye Hessisches Bergland keinerlei Freude auf und der sportliche Erfolg geriet in den Hintergrund: Eine Teilnehmerin verunglückte während der Rallye so schwer, dass sie ihren Verletzungen erlag. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. «Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen», sagt Schläppi.

OK Junior Allemann Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dan Allemann führt nach Zuera in der IAME Euroseries © Eichenberger

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13.03.2026 Schnellmann kehrt zurück – mit vielen Updates
Roger Schnellmann 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Schnellmann und sein rundumerneuerter Mitsubishi © Eichenberger

2025 war ein hartes Jahr für Roger Schnellmann: technische Probleme, Zwangspause und trotzdem hohe Kosten. Umso mehr freut sich der Schwyzer auf die bevorstehende Berg-Saison.

Es war kein einfaches Jahr. Schon vor dem Saisonstart 2025 musste Roger Schnellmann «Forfait» geben. Technische Probleme an seinem Mitsubishi Evo 8 zwangen ihn zu einer Pause und zu zahlreichen Umbauarbeiten an seinem «Berg-Monster». Inzwischen ist Schnellmann wieder guter Dinge. Als ihn ASS in seiner Werkstatt in Reichenburg (SZ) besucht, präsentiert er nicht nur stolz sein überarbeitetes Auto, er spricht sogar vom Titel. «Ja, dieses Jahr will ich bei den Tourenwagen gewinnen», sagt Schnellmann, der schon fünf Mal Gesamtzweiter wurde.

Ob Schnellmanns Plan aufgeht, hängt in erster Linie an seinem Gefährt. Und daran, ob die Updates das bringen, was er sich erwünscht. Mit Helftec Engineering hat sich Schnellmann einen neuen technischen Partner angelacht. Wobei man motorenseitig eher einen Schritt zurück, als einen nach vorne gemacht hat. «In Sachen Leistung liegen wir immer noch bei 830 PS», meint Schnellmann. «Aber wir haben das Drehmoment ca. 100 Newtonmeter heruntergefahren.» Damit sollen Kolben, Pleuel und Kurbelwellen «geschont» werden.

Neu verfügt der Mitsubishi auch über eine bei Helftec überarbeitete Schaltung. Diese ist deutlich schneller als die bisherige. «Der Schaltvorgang dauert nur noch einen Drittel der Zeit, den er vorher beansprucht hatte», erklärt Schnellmann. Und auch die Probleme mit der Thermik sollten aussortiert sein. Dort setzt das Team rund um den Wangner neu auf eine elektrische Wasserpumpe.

Die grösste Veränderung ist optisch sichtbar. Der Mitsubishi, der schon vorher ganz schön breit war, ist noch breiter geworden. Zumindest vorne. Zwölf Zentimeter ist er auf der Vorderachse in die Breite gewachsen – sechs auf jeder Seite. Verkleidet wird die Front mit einem neuen, runderen Bodykit. «Wir wollten mehr Grip auf die Vorderachse kriegen, weil wir tendenziell hinten immer zu viel hatten», sagt Schnellmann. Ob das Experiment gelungen ist, wird sich zeigen. Um vorne mehr Grip zu haben, musste nicht nur die Achse neu geschweisst werden, es brauchte auch eine neue Antriebswelle. «Nur der Stabi ist noch original – hoffen wir, dass es funktioniert.»

Ob Schnellmann zum ersten Mal den Schweizer Meistertitel bei den Tourenwagen holen wird, hängt aber nicht nur von der Technik ab. Die Konkurrenz schläft nicht. «Mit Danny Krieg und Thomas Kessler habe ich schon mal zwei sehr starke Konkurrenten. Und dann werden wir sehen, was aus der Interswiss und der SuperSérie am Start steht. Ich hoffe sehr, dass wir ein paar spannende Kämpfe um die vorderen Positionen erleben werden.»

Ein besonderes Dankeschön richtet Schnellmann an sein Team. Ohne «seine Mannschaft» sei der Aufwand, den man betreibe, gar nicht erst möglich. «Es ist nicht selbstverständlich, was dieses Team alles leistet. Und es war nicht einfach die Motivation 2025 aufrecht zu halten. Aber wir haben es geschafft. Und wir freuen uns auf die neue Saison.» Wir auch, lieber Roger…

Neue Front Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hinweis auf den neuen technischen Partner an der neuen Front © Eichenberger

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12.03.2026 Kappelen Trophy in Gedenken an «Quim»
Joaquim van Thuyne Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Samstag heisst es in Lyss: We race for «Quim» © Eichenberger

Am Samstag findet in Lyss der erste Lauf zur Kappelen Trophy statt – in Gedenken an den in der Silvesternacht in Crans Montana verstorbenen Joaquim «Quim» van Thuyne.

Der erste Lauf zur Kappelen Trophy 2026 wird unter einem ganz speziellen Motto ausgetragen. Weil der in der Silvesternacht in Crans Montana auf tragische Weise ums Leben gekommene Joaquim van Thuyne (18) eng mit der Kartbahn Lyss verbunden war, wird das Rennen am kommenden Samstag in Erinnerung an ihn stattfinden. «Quim war nicht nur ein talentierter Kartfahrer, sondern auch Teil der Kartfamilie in Lyss», hat der Veranstalter auf Instagram gepostet.

Der Ablauf der Veranstaltung sieht vor, dass um 14:45 Uhr die Familie des Verstorbenen ein paar Worte an die Kartgemeinde richtet und es danach vor den Finalläufe eine Schweigeminute gibt.

Van Thuyne hat seine Karriere im Team Swiss Hutless 2021 in Lyss begonnen und ist in den vergangenen Jahren bei mehreren Rennen zur Kappelen Trophy gestartet. 2024 war Joaquim auch Teil des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz. Sein letztes Rennen in der Schweizer Kart-Meisterschaft bestritt «Quim» in Wohlen 2025 in der X30 Challenge Switzerland. Parallel zum Kartsport spielte van Thuyne beim FC Lutry bei den B-Junioren.

Mehr Infos zur Kappelen Trophy gibt es auf diesem Link.

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12.03.2026 Diego Gama – noch ein Kartfahrer, der in den Automobilsport wechselt
Diego Gama 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Diego Gama absolviert 2026 den BMW 318ti Cup © Archiv Gama

Mit Samuel Ifrid, Max Kammerlander, Levi Arn und Georgiy Zasov haben vier Fahrer aus der letztjährigen autobau Schweizer Kart-Meisterschaft in den Automobilrennsport gewechselt. Mit Diego Gama (17) kommt ein weiterer dazu.

Im Vorjahr fuhr Diego Gama noch bei UBIQ Racing mit Samuel Ifrid und Max Kammerlander in der X30 Challenge Switzerland. Dieses Jahr haben nicht nur seine ehemaligen Teamkollegen in den Automobilrennsport gewechselt, genauer gesagt in die Formel 4, auch Gama hat sein Kart gegen ein Auto «eingetauscht». Der 17-Jährige aus Meyrin bestreitet dieses Jahr in Deutschland den BMW 318ti Cup. Sechs Rennen wird Gama im Rahmen dieser Serie bestreiten – los geht es Ende März auf dem Hockenheimring. Dort hat Gama erst kürzlich seine ersten Testfahrten absolviert. 

«Meine ersten Tests mit dem Team Cerny Motorsport sind sehr gut verlaufen. Mein Ziel für diese Saison ist es, mich stetig zu verbessern und mich an das Auto zu gewöhnen, dessen Fahrverhalten sich stark vom Kartfahren unterscheidet. Wir haben uns bewusst für diese Kategorie entschieden, weil sie einen «Grassroot»-Charakter hat, erschwinglich ist und der Fahrer den Unterschied ausmachen kann.»

Das Kartfahren (wettbewerbsmässig) aufzugeben, ist Gama nicht leicht gefallen. «Ich werde die Atmosphäre der Schweizer Meisterschaft sehr vermissen», sagt Diego. «Ich hatte aber das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt war, um einen neuen Schritt in meiner Karriere zu machen.» 

Gamas Teamchef Florian Sternkopf, der gleichzeitig auch Serienbetreiber ist, hat auf Anfrage von Auto Sport Schweiz die Eckpfeiler der Serie wie folgt umrissen: «Bei uns darf man ab 15 Jahren fahren. Wir veranstalten pro Rennwochenende zwei 2 Rennen – jeweils mit einem Pflichtboxenstopp. Bei diesem kann man einen Fahrerwechsel machen. So sah es zumindest das ursprüngliche Konzept vor. Dadurch können sich zwei Fahrer ein Auto teilen, was Kosten spart, aber auch die Fahrzeit halbiert. Die Kosten für eine Saison variieren. Es gibt günstige Lösungen mit einfachen Verhältnissen, wo man für 40‘000.- Euro ein komplettes Auto für eine Saison mieten kann. Dann gibt es aber auch die Topteams, die mit grossen Trucks, Hospitalities, Coaches, Datenanalyse usw. arbeiten. Da kostet so eine Saison dann sicherlich 60‘000 bis 70‘000 Euro.»

Wer mehr über den BMW 318ti Cup erfahren will, klickt auf www.dmv-bmw318ticup.de

Diego Gama Test 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Gama fährt für das Team Cerny Motorsport © DMV BMW Cup

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11.03.2026 Acht Fahrer bestehen Lizenzkurs Karting erfolgreich
Lizenzkurs Karting 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die diesjährigen Teilnehmer des Lizenzkurs Karting in Lyss © Gutjahr

Heute Dienstag haben auf der Kartbahn Lyss acht Kartrennfahrer den Lizenzausbildungskurs von Auto Sport Schweiz erfolgreich bestanden.

Heute Dienstag haben auf der Kartbahn in Lyss acht junge Rennfahrer im Alter von 8 bis 17 Jahren den Lizenzausbildungskurs von Auto Sport Schweiz absolviert. Den Teilnehmern möchten wir – auch im Namen der beiden Instruktoren Kurt Wenger von KartBox.ch und Rennfahrer Samir Ben – herzlich für den erfolgreich bestandenen Kurs gratulieren!

Den Lizenzausbildungskurs Karting bietet Auto Sport Schweiz seit 2015 einmal im Jahr auf der Kartbahn Lyss an. Der Kurs ist nicht für Anfänger gedacht. Er soll helfen, den Umgang mit dem Rennkart zu perfektionieren und die Lizenzqualifikation NATional zu erreichen. Dank wertvollen Tipps der Profis können Fahrtechnik und Fahrsicherheit verbessert werden. Eine Altersbegrenzung für diesen Lizenzausbildungskurs gibt es nicht. In der Regel sind es aber eher jüngere Semester, die von diesem Angebot profitieren.

Die Kosten für den Kurs, der jeweils einmal im Jahr stattfindet, belaufen sich auf CHF 350.- pro Person; vorausgesetzt man bringt das eigene Kart mit. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten.

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10.03.2026 autobau weiter Partner und Namensgeber der SKM
Fredy Lienhard erhaelt ASS Award von Paul Gutjahr Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fredy Lienhard (links) und Paul Gutjahr © Kaufmann

Die autobau Erlebniswelt in Romanshorn hat die Partnerschaft mit Auto Sport Schweiz verlängert und ist damit auch 2026 Namensgeber der autobau Schweizer Kart Meisterschaft.

Seit 2012 ist Fredy Lienhard zuerst mit dem Brand LO (Lista Office) und seit 2016 mit seiner imposanten «autobau Erlebniswelt» in Romanshorn, gemeinsam mit Sohn Fredy Alexander Hauptsponsor der Schweizer Kart-Meisterschaft. 2026 geht man gemeinsam in das 15. Jahr dieser Partnerschaft. «Eine solche Partnerschaft über eine solch lange Zeit aufrecht erhalten zu können, ist aussergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich», sagt Paul Gutjahr, Mitglied der Geschäftsleitung von Auto Sport Schweiz. «Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung auch dieses Jahr geniessen können und möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Fredy und seinem Sohn bedanken.» 

Los geht die Meisterschaft 2026 am 29. März in Franciacorta (ITA). Wer sich für den Saisonauftakt noch nicht eingeschrieben hat, kann dies noch bis Sonntag, 22. März (24.00 Uhr) auf www.go4race.ch machen. Bei einer Einschreibung für die komplette Saison ist ein Rennen gratis. Machst du zudem am autobau-Visiersponsoring mit und fährst die ganze Saison mit dem Visierkleber von Hauptsponsor autobau, profitierst du von einem weiteren geschenkten Nenngeld und sparst so insgesamt 600.- Franken.

Weitere Infos auf www.motorsport.ch

Kart autobau Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die autobau ist auch 2026 Hauptsponsor der SKM © Eichenberger

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09.03.2026 Weekend-Report 06/2026
Samuel Ifrid Valencia 2026 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Liegt vor dem Finale auf Rang 2 bei den Rookies: Samuel Ifrid © Eichenberger

Am vergangenen Wochenende hat nicht nur der Schweizer Nachwuchs im spanischen Aragón Pokale gesammelt, auch Routinier Mathias Schläppi liess es beim Auftakt im Deutschen Rallye Cup krachen.

Die Formel-4-Winterserie hat im Spanischen Aragón ihren vierten Lauf ausgetragen. Mittendrin vier Schweizer Nachwuchsfahrer respektive -fahrerinnen. Bester Schweizer war – über die drei Rennen gesehen – Levi Arn. Der Solothurner, im Vorjahr Schweizer KZ2-Meister, belegte die Plätze 11, 6 und 6. In der Rookie-Wertung durfte der Fahrer aus dem Team Jenzer Motorsport zwei Mal als Dritter aufs Podium steigen. Wiederum stark auch die Leistung von Samuel Ifrid. Der ehemalige Kartpilot wurde im zweiten Rennen Gesamtfünfter und Zweiter bei den Rookies. Nach vier der fünf Veranstaltungen auf der iberischen Halbinsel liegt Ifrid mit 121 Punkten sensationell auf Gesamtrang 2 bei den Neulingen. Auch Arn ist in der Rooke-Wertung als Sechster gut dabei. Einen Punkt gab es auch für Chiara Bättig. Die Red-Bull-Juniorin aus dem Team Campos wurde im dritten Lauf Zehnte – und war am Wochenende zwei Mal «best female driver». Für Max Kammerlander, Teamkollege von Ifrid bei Cram Motorsport, endeten die Rennen in Aragón auf den Plätzen 25, 25 und 23.

Knapp am Podest vorbei schrammte Kart-Pilot Alexis Genolet im Championnat de Ligue Rhône-Alpes bei den X30-Senioren. Der Genfer musste sich nach der Pole-Position mit Rang 4 begnügen, hatte im Rennen allerdings auch keine leichte Aufgabe. Die am Ende vor ihm liegenden Fahrer fuhren alle für dasselbe Team… «Trotzdem war es eine gute Vorbereitung für die Schweizer Meisterschaft und die FIA Academy», meinte Genolet.

Den Einstand nach Mass feierte am Wochenende Mathias Schläppi beim Deutschen Rallye Cup. Beim ersten Aufeinandertreffen in Kempenich wiederholte der Berner Oberländer seinen Vorjahressieg. Wie bei seiner DRC-Premiere 2025 fuhr er auch diesmal mit seinem Co-Piloten Markus Kubiak im Peugeot 208 R2 zum Sieg in der Klasse NC2 und übernahm damit die Führung im Ravenol DRC. Voraussetzung dafür war nicht allein der Klassensieg, sondern auch, dass er dabei die meisten Klassengegner und somit die höchste Punktzahl erreicht hatte. «Kempenich war für mich bekanntes Terrain, dadurch konnte ich eine gute Pace gehen. Zudem haben wir mit verschiedenen Reifenmischungen experimentiert», erläutert Schläppi. «Es stärkt das Selbstbewusstsein, vorne zu liegen, aber abgerechnet wird erst ganz am Schluss.»

Kempenich 2026 2604 by RB Doerrenbaecher Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sieger beim Saisonauftakt: Schläppi (mit Co-Pilot Kubiak) © Dörrenbächer

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09.03.2026 Gelungener Auftakt zum Young Drivers Projekt 2026
YDP mit Falk Meyer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Young Drivers mit Patrick Falk und Yves Meyer (l.) © Eichenberger

Für die einen war es ein gelungener Abschluss, für die anderen der Start ins Nachwuchsprogramm. Am Samstag fand der Kick-Off 2026 des Young Drivers Projekts von Auto Sport Schweiz im Eventcenter Seelisberg statt.

Zum dritten Mal hintereinander fand der Auftakt für das Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz im Eventcenter Seelisberg statt. Gastgeber Yves Meyer stellte wie in den Jahren zuvor seine Toyota-GR86-Flotte zur Verfügung. All die, die bereits Erfahrungen im YDP gesammelt hatten, darunter auch der Gewinner der letztjährigen «Staffel», Timéo Ruppen, durften unter Anleitung der beiden Experten Yves Meyer und Röbi Wicki nicht nur einige Runden absolvieren, sie wurden auch in die Kunst des Driftens eingeweiht. 

Die Neulinge wurden in erster Linie über das Programm des YDP 2026 informiert, kamen aber auch in den Genuss eines ersten Mediatrainings und durften im Simulator noch ein Rennen gegeneinander austragen. ASS-Direktor Patrick Falk betonte in seiner Ansprache: «Wir als Verband können dem Sieger oder der Siegerin – Stand heute – keine komplette Saison im Automobilrennsport bezahlen. Aber was wir können, ist, ihnen das Rüstzeug für ihre weitere Karriere mit auf den Weg geben. Und sie mit möglichst vielen wichtigen Informationen füttern, die es braucht, um im Rennsport weiter zu kommen und erfolgreich zu sein.»

Ruppen im Drift Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vorjahressieger Timéo Ruppen beim Drift-Training © Eichenberger

Das widerspiegelt sich im abwechslungsreichen Programm 2026, wobei auch dieses Jahr für viele der Formel-4-Test mit Jenzer Motorsport ein Highlight sein dürfte. Dieser findet schon am 25. August statt – also etwas früher als in den bisherigen Jahren. Aber das Programm beinhaltet auch sonst spannende Workshops – wie beispielsweise ein Ausflug fernab vom Motorsport in einen Seilpark, ein Wochenende beim Porsche Sports Cup Suisse oder individuelle Trainingseinheiten bei Ex-Rennfahrer Adrian Zaugg.

Insgesamt wird das Projekt von Auto Sport Schweiz zum siebten Mal ausgetragen – diesmal für die Jahrgänge 2009, 2010 und 2011. Dem Sieger winkt am Ende des Jahres ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken. Stellvertretend für die Vorjahresteilnehmenden meinte der Dritte des YDP 2025, Dylan Stebler, beim Kick-Off in Seelisberg: «Ich kann allen jungen Kartfahrern dieses Programm nur wärmstens empfehlen. Ich habe sehr viel gelernt und viele neue Erfahrungen gemacht, die mir auf meinem weiteren Karriereweg bestimmt weiterhelfen.»

Die bisherigen Gewinner des YDP:
2013, Alain Valente
2014, Lucas Mauron
2015, Fabio Scherer
2023, Kilian Boss
2024, Tiziano Kuzhnini
2025, Timéo Ruppen

YDP beim Autotest Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Neulinge wurden auf ihre Kenntnisse getestet © Eichenberger

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