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23.11.2021 Nico Müller jetzt auch Teamchef
Nianco 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nico Müller mit Patric Niederhauser und Thomas Schmid © Archiv Müller

Simracing boomt. Das weiss auch DTM-Pilot Nico Müller und ist seit diesem Jahr Teamchef von Nianco, seinem eigenen Simracing-Team.

Die Corona-Krise ist für die Simracing-Gemeinde wie Rasendünger für den heimischen Garten. Fast explosionsartig haben sich in Zeiten von Covid-19 die Anzahl der Simracing-Center mehr als verdoppelt. Auch zahlreiche Profirennfahrer (aus dem «real racing») haben eine neue Welt entdeckt. Unter anderem Nico Müller. Das soll nicht heissen, dass der Audi-Pilot vorher noch nie in einem Simulator gesessen ist. Doch während Corona hat er sich intensiv mit dem Thema befasst. Und inzwischen ist er sogar zum Teamchef eines eigenen Simracing-Teams geworden.

Im Rahmen der «World eX», einer Simracing-Serie, die Müllers Audi-Markenkollege Mike Rockenfeller ins Leben gerufen hat, unterhält der Berner seinen eigenen Rennstall mit dem Namen Nianco (steht für «Ni» «and» «Co»). Nianco ist eines von neun Teams bei «World eX». Auch Grössen wie Romain Grosjean, Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen oder Ex-DTM-Champion Frank Biela haben eine Lizenz (über drei Jahre) gelöst. «Selbst der Formel-1-Rennstall Williams ist mit einem eigenen Team dabei», weiss Müller.

Als Fahrer wechseln sich neben dem Teamchef der frischgebackene Schweizer Simracing-Meister Thomas Schmid, Patric Niederhauser und Alain Valente im Team von Müller ab. «Wir haben auch zwei junge Simracer herangezogen», sagt Nico. «Wichtig ist uns der Austausch im Team. Wir können alle voneinander lernen.»

Müller ist überzeugt, dass Simracing in der Schweiz in den nächsten Jahren weiter an Popularität zulegen wird. «Vieles ist schon heute sehr real», sagt Müller. «Und man kann es 1:1 im echten Rennsport anwenden. Mir persönlich hilft das virtuelle Fahren bei der Weiterentwicklung und Verfeinerung meiner Fähigkeiten als Rennfahrer.»

Nianco 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Müllers Rennwagen in der virtuellen Welt © Archiv Müller

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22.11.2021 Schmid verteidigt Titel knapp
Sim Racing 2021 Finale 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid, alter und neuer Schweizer Simracing-Meister

Der letzte Saisonlauf der Swiss Simracing Series 2021 war an Spannung kaum zu überbieten. In der Königsklasse setzte sich Vorjahresmeister Thomas Schmid mit einem Vorsprung von nur zwei Punkten durch.

Das Rennen der Kat. PRO stand ganz im Zeichen des Duells Leonard Heidegger versus Thomas Schmid. Beide Protagonisten schenkten sich nichts und so wurde es am Ende für Schmid sehr eng. Der dritte Platz reichte ihm schliesslich nur, weil er zu diesem Podestplatz auch noch die drei Zusatzpunkte für die schnellste Rennrunde holte. Damit gewann Schmid die Königsklasse mit zwei Vorsprung und gesamthaft 101 Zählern vor Leonard Heidegger (99) und Enrico Di Loreto (66).

Nicht minder spannend war die Ausgangslage in der Kat. AM. Auch hier entschieden am Ende die Zusatzpunkte für die schnellste Rennrunde. Mit nur einem Zähler Vorsprung sicherte sich Clemens Moonen (87 Punkte) den Titel vor Gilbert Denzer (86) und Reinhard Hauri (78).

In der Ladys-Wertung setzte sich Danica Brönnimann souverän durch. Sie gewann zum zweiten Mal die Meisterschaft vor Bettina Buess. Nur einen Zähler dahinter belegte Nadia Brülisauer Rang 3.

Die begehrte Wild-Card für die Saison 2022 sicherte sich Simon Benoit im Rookies-Rennen.

Sim Racing 2021 Finale 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale wurde im Porsche Zentrum Zürich ausgetragen

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15.11.2021 Finale der Swiss Simracing Series verspricht Hochspannung
Schmid Thomas Simracing Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Pro-Leader Thomas Schmid will seinen Titel am Samstag verteidigen

Am kommenden Samstag findet im Porsche Zentrum Zürich das Finale der Swiss Simracing Series 2021 statt. In allen Kategorien sind die Entscheidungen noch offen.

In der Swiss Simracing Series werden am Samstag, 20. November, die neuen Schweizer Meister 2021 erkoren. Das Spannende daran: Weil es beim Finale auf der virtuellen Strecke von Spa-Francorchamps doppelte Punktzahl zu gewinnen gibt, sind noch in keiner Kategorie die Würfel gefallen. Im Amateur-Klassement liegt Gilbert Denzer mit 79 Punkten vor Clemens Moonen (41) und Hanspeter Winter (36). Bei den Ladys führt Danica Brönnimann (53) vor Nadia Brülisauer (45) und Bettina Buess (32). Und bei den Profis belegt Vorjahresmeister Thomas Schmid (87) zwischenzeitlich Rang 1 vor Leonhard Heidegger (66) und Enrico Di Loreto (51).

Los geht es am Samstag ab 11 Uhr mit den Trainings. Ab 12.55 Uhr finden dann die Rennen der Amateure/Ladys und ab 14.05 Uhr der Profis statt. Ab 12.20 Uhr wird das Rennevent wie gewohnt auf dem Twitch-Kanal von UPC MySports live übertragen. Es kommentieren Christian Mettler und Philipp Schallenberg live aus Erlenbach. Link: www.twitch.tv/mysportsch

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.simracingseries.ch

Simracing 2021 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale der Swiss Simracing Series findet in Spa statt

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29.10.2021 Der Mythos lebt weiter
Klausenrennen 05 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Klausen wird wieder gefahren – zumindest virtuell © Fotomontage Marco Heer/achtung.be

Wie schon bei den letzten Ausgaben veröffentlichen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Artikel aus dem vierteljährlich erscheinenden Magazin von ASS. Teil 3: Das Klausenrennen geht virtuell.

Der berühmte Rennfahrer Hans Stuck sagte einst: «Ich liebe Berge über alles. Und unter diesen Riesen ist mir der Klausenpass einer der liebsten.» Stuck war bei weitem nicht der Einzige, der so dachte. Die Crème de la Crème des internationalen Rennsports – von Rudolf Caracciola über Louis Chiron bis Tazio Nuvolari – versammelte sich von 1922 bis 1934 insgesamt zehn Mal zum 21,5 Kilometer langen Klausenrennen. Mensch und Maschine waren von der Länge der Rennstrecke, der Beschaffenheit der Strasse, aber auch von den zum Teil klimatischen Bedingungen bis auf Äusserste gefordert.

Nach der Austragung von 1934 dauert es fast 60 Jahre, ehe am Klausenpass mit dem «Memorial» von 1993 wieder Motor dröhnten. Nach weiteren Austragungen 1998, 2002 und 2006 fand im Jahr 2013 das bis heute letzte «Internationale Klausenrennen» statt.

Nun steht eine Wiedergeburt bevor. Zum 100. Geburtstag wird das Klausenrennen am 27. August 2022 erneut stattfinden. Allerdings nicht in der Form, wie man es bisher erleben konnte. Sondern virtuell – mit modernen Rennsimulatoren, die einem das Gefühl vermitteln, als würde man wie damals beim grossen Kampf der Silberpfeile 1934 mit einem Mercedes oder Auto Union die Strecke zur Klausenpasshöhe hochjagen.

Klausenrennen 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fast wie in Echt: Eine Fahrt am Klausen im Simulator © Eichenberger

An vorderster Front für das erste virtuelle Klausenrennen steht die RacingFuel Academy AG, die sich als Ausrichter der Schweizer Simracing Meisterschaft einen Namen gemacht hat und die das Klausenrennen virtuell erst möglich macht. 1000 Arbeitsstunden habe es gebraucht, so Geschäftsführer Wani Finkbohner, um die Daten der Strecke zu erfassen. Dabei gingen Finkbohner und seine zehnköpfige Crew aus Horgen (ZH) akribisch vor. Die ersten Meter nach dem Start hat man wie im Original mit Kopfsteinpflaster imitiert. Der Rest ist – Stand heute – asphaltiert. «Bis zum eigentlichen Rennen im August 2022 werden wir die Strecke aber komplett im Originalzustand, also grösstenteils mit Schotter, versehen», sagt Finkbohner, der mit seinem Simulatorunternehmen auch schon die Strecken am Gurnigel und in Arosa nachzeichnete.

Dass die Imitation schon heute realitätsnah ist, hat Auto Sport Schweiz bei einem Selbsttest erfahren. Der Auto Union von Stuck lässt sich virtuell kaum zähmen. Die damals ultra schmalen Räder und der Schub des 16-Zylinder-Motors lassen den Autor dieser Zeilen im Simulator rasch verzweifeln. Da nützt auch der Tipp von Chefinstruktor und Oberhallau-Sieger Robin Faustini, der seit Januar bei der RacingFuel Acadmey arbeitet, nicht viel. «Du musst das Auto mit dem Gaspedal steuern!»

Etwas leichter zu bändigen ist die Strassenversion, die die RacingFuel Academy anbietet. Doch auch hier bleibt der ASS-Proband weit von der Bestzeit entfernt. Die hat 1934 Rudolf Caracciola auf dem 354 PS starken Mercedes W25 mit 15:22,2 Minuten aufgestellt. «Das Ziel ist, dass wir diese Zeit bei unserem virtuellen Event am 27. August 2022 schlagen», sagt Finkbohner.

Klausenrennen 06 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So sah das in den 30er-Jahren am Klausen aus © Mercedes

Um sich auf das «1. Virtuelle Klausenrennen» am 27. August 2022 vorzubereiten, kann jeder Fan an der «Klausenrennen-Challenge» direkt in Horgen oder in den Partnercentern (www.racingfuel-academy.com) auf Zeitenjagd gehen. Auf die Sieger wartet u.a. ein Gutschein für ein Klausenpass-Weekend im neuen «Hotel Klausenpass».

Zurück zu Caracciolas Bestzeit von 1934: Die 15:22,2 Minuten für die 1237 Meter Höhendifferenz von Linthal zur Klausenpasshöhe sind heute noch Rekord. Stuck sr. verpasste die Marke damals um 3,2 Sekunden… Ein Blick auf die Durchschnittsgeschwindigkeit von 83,9 km/h lässt erahnen, welch unglaubliche fahrerische Leistung von «Caratsch» dahintersteckte. Auch der Vergleich mit der ersten Austragung ist bemerkenswert. Der erste Sieger von 1922, Josef Nieth aus Basel, benötigte für dieselben 136 Kurven noch 21:43,0 min. Sein Durchschnittstempo betrug 56,7 km/h – in etwa gleich viel wie der Autor in echt auf der Strasse.

Klausenrennen 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Geheimtipp: Das Klausen-Museum in Freuler's Race Café in Linthal © Eichenberger

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23.09.2021 Vollgas von Zuhause
Flanc ch 04 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
So sehen Formel-3-Rennen bei flanc.ch aus

Ab Oktober veranstaltet flanc.ch nach dem internationalen Sportgesetz und unter Schirmherrschaft von Auto Sport Schweiz virtuelle Schweizer Meisterschaften für Formel-3- und GT3-Renner.

«Racing is life, everything else is just waiting!» Mit dieser legendären Aussage von Steve McQueen begrüssen die Gründer von flanc.ch die User auf ihrer Homepage. Damit ist eigentlich schon vieles gesagt. Denn das Warten hat bald ein Ende. Die virtuellen Formel-3- und GT3-Meisterschaften von flanc.ch beginnen im Oktober 2021 und dauern bis Mai 2022. Im Unterschied zur offiziellen Schweizer Simracing-Meisterschaft, die von der RacingFuel Academy in ihren Renncentern und (ganz wichtig) auf Rennsimulatoren ausgetragen wird, ist die Schweizer Meisterschaft von flanc.ch eine Serie, bei der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Zuhause am PC sitzen.

In einer offiziellen Pressemitteilung hat flanc.ch nun den Austragungsmodus vorgestellt. Pro Serie gibt es ein Starterfeld von maximal 40 Fahrern, welche über je zwölf Wertungstermine den Schweizer Meistertitel 2022 für ihre Klasse ausfahren werden. Während in der Formel 3 pro Termin jeweils ein 20-Minuten-Heat- und ein 30-Minuten-Feature-Race gefahren werden, wird in der GT3 Klasse ein Rennen über 50 Minuten mit obligatorischem Boxenstopp ausgetragen.

Daniel Bernasconi Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sie stehen hinter flanc.ch: Präsident Daniel Bernasconi...

Mit zwölf Wertungsterminen und den fordernden Formaten müssen die beiden Titel hart erkämpft werden. Die offizielle Jury von Auto Sport Schweiz mit Sportkommissaren aus dem realen und dem virtuellen Automobilsport wird für die Einhaltung des Reglements und die nötige Fairness sorgen. Die von flanc.ch ausgerichtete Meisterschaft richtet sich nach dem Internationalen Sportgesetz (ISG) der FIA, dem Nationalen Sportreglement (NSR) von Auto Sport Schweiz (ASS) und den Bestimmungen der Nationalen Sportkommission (NSK).

Bei den Schweizer Meisterschafts-Serien von flanc.ch können ambitionierte Simracer mit Erfahrung und entsprechend professionellem Equipment im Simulationsbereich teilnehmen. Gefahren werden die virtuellen Rennen mit iRacing, einer führenden Simulation für Online-Motorsport. Sämtliche Rennen der virtuellen Formel 3 und GT3 Schweizer Meisterschaften werden live durch SRA TV auf Twitch übertragen. Neben Ruhm und Ehre gibt es bei flanc.ch Preise im Wert von insgesamt CHF 5'000 zu gewinnen.

Weitere Infos zu den Meisterschaften und dem Serienorganisator gibt es unter www.flanc.ch

Fabio Calcio Gandino Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
...und sein Stellvertreter Fabio Calcio-Gandino

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03.08.2021 Neue Saison, neues Format
Simracing 2021 01 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fast wie echt: Der Blick aus dem virtuellen Porsche-Cockpit

Die erste und offizielle Schweizer Meisterschaft Swiss Simracing Series geht in ihre mittlerweile dritte Saison. Ein neues, noch attraktiveres Format sorgt für Spannung bis zum letzten Meisterschaftslauf.

Das Warten hat ein Ende. Am 1. September ist es so weit und die Swiss Simracing Series sucht bereits zum dritten Mal ihren Meister. Auf den amtierenden Champion Thomas Schmid und seine Konkurrenten warten jedoch ein paar wichtige Neuerungen. Die wohl wichtigste ist, dass sich alle Teilnehmer während der Qualifikationsphase, die vom 1. bis 25. September in allen Schweizer Centern von Race-Centers.ch läuft, mit schnellen Rundenzeiten um einen der 24 Startplätze bewerben müssen. Die Teilnahme an der Qualifikation kostet 60 Franken pro Versuch. Start für die Registrierung ist Montag, 2. August 2021 ab 10 Uhr. Auf www.simracingseries.ch müssen alle Fahrerinnen und Fahrer ein entsprechendes Anmeldeformular ausfüllen.

Pro Teilnehmer sind centerübergreifend maximal vier gezeitete Versuche à 30 Minuten möglich. Gefahren wird auf dem Circuit von Brands Hatch GP (GB). Nach Abschluss der Qualifikationsphase sind die besten zwölf PRO- und sechs AM-Fahrer (ab 45. Lebensjahr) sowie die schnellsten sechs Ladys für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft qualifiziert.

In den vier dann anstehenden Meisterschaftsläufen fighten 24 Pilotinnen und Piloten um wichtige Meisterschaftspunkte. Für alle Finalisten wird eine Nenngebühr von 150 Franken fällig. Bei jedem Rennen werden die Punkte nach dem FIA-Reglement verteilt. Heisst, der Sieger bekommt 25 und der Elftplatzierte noch einen Zähler. Um die Titelentscheidung bis zum letzten Rennen offenzuhalten, werden beim saisonabschliessenden Event die Punkte doppelt vergeben. Jeweils drei Zusatzpunkte gibt es darüber hinaus bei jedem Rennen für die Pole-Position und die schnellste Rundenzeit. Heisst, dass jeder Pilot im Idealfall maximal pro Meisterschaftslauf 31 Punkte einheimsen kann. Jeder Fahrerin und jedem Fahrer steht über die vier zur Wertung zählenden Meisterschaftsläufe ein Streichergebnis zu. Startet eine Fahrerin oder ein Fahrer bei allen Rennen, wird in der Schlussabrechnung das schlechteste Resultat gestrichen. Die ersten drei Meisterschaftsläufe finden jeweils in zwei Race-Center (siehe Terminbox) statt, das vierte Rennen im Porsche Zentrum Schlieren.

Jeder der auf aktuellen Formel-1-Strecken stattfindende Meisterschaftslauf besteht aus einem freien Training, Qualifying und dem 35-minütigen Rennen. Die Kategorien AM und Ladys werden zu einem Starterfeld zusammengefasst. Die Kategorie PRO fährt ihr Rennen dann jeweils im Anschluss.

Um den Simracing-Sport einem breiteren Publikum näherzubringen, findet bei allen Meisterschafts-läufen ein Rookie-Rennen statt. Gegen eine Gebühr von 80 Franken erhalten Sim-Fans die Möglichkeit, sich mit der Konkurrenz zu messen. Der jeweilige Sieger qualifiziert sich automatisch für das letzte Event im Porsche Zentrum Schlieren.

Termine
1.-25. September, Qualifikation (Brands Hatch), in allen www.race-centers.ch
2. Oktober, Lauf 1 (Barcelona), A Plus Simracing Lounge, Hinwil/ZH und Pole Position Lounge, Steinhausen/ZG
16. Oktober, Lauf 2 (Silverstone), RacingFuel Academy, Horgen/ZH und Racing Lounge, Pratteln/BS
30. Oktober, Lauf 3 (Monza), Züriring, Dietikon/ZH und Autovirtuell, Romanshorn/TG
20. November, Lauf 4 (Spa-Francorchamps), Porsche Zentrum, Schlieren/ZH

Thomas Schmid Simracing quer Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der amtierende Schweizer Meister Thomas Schmid

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09.12.2020 Schmid neuer Schweizer Simracing-Meister
Schmid Thomas Simracing Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Thomas Schmid ist Schweizer Simracing-Meister 2020

Vor zwei Jahren gewann Thomas Schmid die Schweizer Bergmeisterschaft Junior und die Schweizer Rallyemeisterschaft Junior. Am Sonntag sicherte er sich den Titel der offiziellen Schweizer Simracing-Meisterschaft.

Thomas Schmid hat sich beim Finale der Swiss Simracing Series 2020 erfolgreich durchgesetzt. In Abwesenheit von Vorjahresmeister Fredy Eugster liess der Ostschweizer am Start nichts anbrennen und ging sofort in Führung. Polesetter Enrico Di Loreto liess sich in der Folge zwar nicht abschütteln, doch Schmid machte keinen Fehler und überquerte in seinem Porsche 911 GT3 Cup als Erster die Ziellinie auf der virtuellen Strecke von Laguna Seca. «Ich wusste, dass ich gleich am Start di Loreto überrumpeln musste», zieht der neue Schweizer Meister der Swiss Simracing Series sein Resümee. «Unglaublich, dass das alles so geklappt hat.»

Hinter Schmid und Di Loreto sicherte sich Lukas Eugster (nicht verwandt mit Fredy) Platz 3 – vor Yann Zimmer, Pascal Jutz und Felix Hirsiger. Damit standen am Ende zwei «echte» Rennfahrer auf dem Siegerpodium.

In der Kategorie «Ladies» ging der Sieg an Danica Brönimann. Auf Platz 2 überquerte Shina Jung die Ziellinie gefolgt von Ilaria Ogis. In der Kategorie Ü40 war es Ljubomir Duricic, der sich gegen 14 Konkurrenten durchsetzte. Rang 2 ging an Adi Stettler, Dritter wurde Ivo Laubscher.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison. Alle drei neuen Schweizer Meister werden auch in der kommenden Saison an den Start gehen. Die Termine für 2021 werden frühzeitig auf www.simracingseries.ch bekanntgegeben. Teilnahmevoraussetzungen: Mindestalter 15 Jahre und mindestens 1,60 Meter Körpergrösse. Die Fahrer können sich entweder über ihren eigenen PC per Simulation Assetto Corse oder in einem der Racing-Center qualifizieren. Das Nenngeld beträgt 50 Franken inklusive 30-minütiger Qualifikation. Weitere Infos gibt es unter www.simracingseries.ch

Simracing 05 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale wurde auf der Strecke von Laguna Seca ausgetragen

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04.12.2020 Wer wird Schweizer Sim-Meister 2020?
Sim Racing Horgen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am Sonntag findet das grosse Finale der Swiss Simracing Series statt

Am kommenden Sonntag, 6. Dezember, findet das grosse Finale der Swiss Simracing Series statt. 38 Fahrer und Fahrerinnen werden in drei Kategorien die Titel unter sich ausmachen.

Es ist soweit! Am Sonntag, 6. Dezember, findet das grosse Finale der Swiss Simracing Series 2020 statt. Entgegen der Qualifikationsrennen, wo die Teilnehmer auch vom eigenen Simulator daheim die Rennen unter die Räder nehmen konnten, wurden die 38 Finalisten auf die vier Schweizer Simracing-Center in Horgen, Hinwil, Basel und Kerns verteilt. Gefahren wird auf der anspruchsvollen, 3,6 Kilometer langen Strecke von Laguna Seca (USA) mit den bewährten Porsche 911 GT3.

In drei Kategorien werden die Meister gesucht: Ladys, Ü40 und Standard. Letztere hat es bei der Premiere 2019 bereits gegeben. Damals siegte Fredy Eugster, der diesmal, obwohl er sich qualifiziert hat, aus privaten Gründen fehlen. Die Rennen des Finaltages stehen unter Beobachtung eines Rennkommissars von Auto Sport Schweiz. Er wird zusammen mit einer zweiköpfigen Jury über etwaige Vergehen urteilen und entsprechende Zeitstrafen aussprechen.

Alle Rennen werden live auf Game TV und eSports.ch ab 10:30 Uhr gestreamt. Das Finale der Standard-Kategorie wird ab 15 Uhr sogar auf STAR TV live übertragen. Neben dem dreimaligen Le-Mans-Sieger Marcel Fässler wird auch Porsche-Werksfahrer Neel Jani die Rennen moderieren.

Nebst Ruhm und Ehre warten auf die Schweizer Meister interessante Sachpreise im Wert von über 14'000 CHF. Nebst Siegerpokalen können beispielsweise alle Kategoriensieger eine nationale oder internationale Rennlizenz sowie eine Teilnahme an einem Porsche Trackday gewinnen. Auf alle weiteren Teilnehmer warten Tankgutscheine von AVIA, Rennkart-Testtage von Kartshop.ch, Schleuderkurse vom ASSR sowie Gutscheine von Joule Performance.

Weitere Infos gibt es unter www.simracingseries.ch oder www.racingfuel-academy.com

Sim Racing Finale 03 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale wird auf der virtuellen Strecke von Laguna Seca ausgetragen

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12.11.2020 Die letzten Finalisten stehen fest
Aeberhard Juerg Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Für Finale qualifiziert: Jürg Aeberhard (im Bild mit Andy Feigenwinter, r.)

In der letzten Qualifikation für das Finale der Swiss Simracing Series 2020 auf der virtuellen Strecke von Mugello setzte sich Jürg Aeberhard mit einem souveränen Start-Ziel-Siegdurch.

Die Teilnehmer für das Finale der Swiss Simracing Series 2020 stehen fest. Beim letzten Qualifikationslauf setzten sich in der Standard-Wertung Jürg Aeberhard, Francesco Santaguida und Dario Apa durch. Bei den Ü40-Piloten sicherten sich Andreas Bohny, Marcel Bauchli und Ivo Laubscher das Finalticket. Ausserdem am 6.12. dabei: die beiden Ladies: Bettina Buess und Desireé Blumer.

Im 20 Minuten dauernden Qualifikationsrennen liess Aeberhard, der auch real im Porsche 911 GT3 eine gute Figur macht, nichts anbrennen. Geschickt setzte er sich vom Feld ab und zeigte der Konkurrenz, wer Herr im Haus ist. Teils lag er über zwei Sekunden in Führung. Dario Apa, der lange Zeit auf P4 lag, startet ab Mitte des Rennens eine Aufholjagd. Erst schnappte er sich den vor ihm fahrenden Roger Schmucki, überholte dann auch Santaguida und machte sich danach auf den Weg, um auch Aeberhard noch den ersten Platz streitig machen zu wollen. Bis auf neun Zehntel fuhr er an Aeberhard heran. Doch mit viel Cleverness rettet dieser den Vorsprung ins Ziel.

Anders als bei den fünf Qualifikationsrennen, wo die Piloten entweder von daheim oder in einem der Racing-Center den jeweiligen Event bestreiten konnten, starten beim Finale am 6.12. alle Endrundenteilnehmer in einem der Racing-Center. In welchem das sein wird, wird den Piloten/-innen zeitnah vom OK mitgeteilt.

Beim letzten Qualifying wurden zudem die vier zur Wahl stehenden Rennstrecken bekanntgegeben, die in die engere Auswahl für das Finale gekommen sind. Es sind dies Barcelona (E), Laguna Seca (USA), Monza (I) und Vallelunga (I). Auf diese Strecken können sich die Endrundenteilnehmer nun einschiessen. Welcher Rundkurs letztendlich am 6.12.2020 gefahren wird, erfahren die Finalisten am Finaltag.

Weitere Infos zur Swiss Simracing Series gibt es unter www.simracingseries.ch oder www.racingfuel-academy.com

Racing Lounge BSL thumb Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Finale der Simracing Series findet am 6. Dezember statt

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22.10.2020 SimRace Gurnigel verschoben
Simracing Bergrennen Gurnigel BMW 320 Judd V8c Racing Fuel Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das virtuelle Bergrennen am Gurnigel wurde auf unbestimmte Zeit verschoben

Das für dieses Wochenende geplante virtuelle Bergrennen am Gurnigel musste wegen der aktuellen Corona-Situation verschoben werden. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.

Am Wochenende hätte im Businesspark in Langenthal das erste virtuelle Bergrennen stattfinden sollen. Doch wegen der Corona-Pandemie musste der vom Verein Bergrennen Gurnigel, von der RacingFuel Academy und vom Businesspark Langenthal organisierte Event abgesagt werden. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest, soll aber, wenn sich die Lage beruhigt, kommuniziert werden. Alle registrierten Fahrer (bisher ca. 35 pro Tag) behalten ihren Startplatz.

Weitere Infos gibt es unter diesem Link.

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16.09.2020 Gurnigel: Virtuell statt echt
Simracing Bergrennen Gurnigel BMW 320 Judd V8c Racing Fuel Academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das Bergrennen am Gurnigel gibt es 2020 nur virtuell

Am 12./13. September hätte das Bergrennen am Gurnigel stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde es abgesagt. Nun wird das Traditionsrennen virtuell ausgetragen.

Aufgrund der anhaltenden Pandemie musste das Bergrennen am Gurnigel (ursprünglich geplanter Termin 12./13. September) abgesagt werden. Nun findet das Rennen trotzdem statt – zumindest virtuell. Und zwar am 24./25. Oktober im Businesspark Langenthal, gleich neben dem beeindruckenden Fahrzeugmuseum im Hotel Meilenstein.

Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein, brauchen keine Rennlizenz und können sich in den Kategorien Tourenwagen und Formel 3 beweisen. Gefahren wird auf den Simulatoren der Racing Fuel Academy, die auch die Swiss Sim-Racing Series austrägt.

Weitere Infos gibt es unter dem folgenden Link: https://www.racingfuel-academy.com/championship-booking

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21.08.2020 Sim-Racer schlägt Real-Racer
Racing Fuel Action Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ein Bild vom dritten Quali-Rennen der Swiss Simracing Series in Horgen

Am vergangenen Wochenende fand das dritte und letzte Online-Qualifikationsrennen der Swiss Simracing Series 2020 statt. Wieder hatte ein Sim-Racer gegenüber einem Real-Racer die Oberhand.

Das dritte Online-Qualifikationsrennen zur diesjährigen Swiss Simracing Series fand auf dem virtuellen Rundkurs von Spa-Francorchamps statt. 23 Fahrer hatten sich angemeldet. Die Top 3 qualifizierte sich für das grosse Finale am 6. Dezember im Porsche-Zentrum Schlieren.

Wie schon Am Nürburgring hatte ein Sim-Racer die Nase vorn: Adrian Thomi vom Team ieS Simracing Schweiz. Drei Sekunden hinter Thomi kreuzte Lukas Eugster die Ziellinie. Für den Ostschweizer, der gewöhnlich mit einem Ligier JS53 in der Schweizer Slalom-Meisterschaft um Topplatzierungen fährt, war es der zweite Qualifikationsanlauf. Am Nürburgring lag er auf Platz 3, als er in der letzten Runde beim Überrunden über einen Nachzügler stolperte und so noch aus den Top 3 purzelte.

Gleich drei Anläufe brauchte Patrick Jutz. In Spa belegte er hinter Thomi und Eugster Platz 3 und ist somit auch fürs Finale qualifiziert. Genauso wie die Ü40er Thomas Hähnel, Mirco Pompilli und Rolf Imhof. Ebenfalls qualifiziert ist Shina Jung. Sie gewann – wenig überraschend – als einzige Dame die Ladyswertung.

Nicht qualifiziert haben sich die Real-Racer Yannick Mettler, Robin Faustini und Christian Mettler. Auch ohne Zehn-Sekunden-Strafe hätten sie die Qualifikation verpasst.

Damit stehen nun bereits 27 Piloten für das Finale fest. Gesucht werden aber noch weitere 15 Fahrer. Diese können sich bei zwei Offline-Events im Zeitraum vom 25.-27. September bei der Zürich Game Show respektive vom 13.-15. November bei der Fantasy Basel qualifizieren. Infos gibt es unter www.simracingseries.ch

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06.08.2020 Noch eine Chance in Spa!
SIM Racing1 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Das letzte Rennen fand am Nürburgring statt

Zwei der drei Online-Qualifikationen zur diesjährigen Swiss Simracing Series liegen bereits hinter uns. Die nächste und letzte Chance bietet sich am 14. August auf der virtuellen Strecke von Spa-Francorchamps.

Die Racingfuel Academy, Ausrichter der Swiss Simracing Series 2020, musste wegen COVID-19 ebenfalls neu planen. Um am 6. Dezember beim Finale im Porsche-Zentrum Schlieren dabei zu sein, wurden neu Online-Qualifikationen ausgeschrieben. Zwei davon sind bereits gelaufen. Für das Finale qualifiziert haben sich: Felix Hirsiger (Sieger Brands Hatch), Pascal Tschopp, Julien Apothéloz, Fabio Lomartire (Sieger Nürburgring), Sylvain Villet und Yann Zimmer. Noch vor Corona haben sich im ersten Aufeinandertreffen Vorjahresmeister Fredy Eugster, Thomas Schmid und Nathanael Mahler qualifiziert.

Bei den Damen stehen bisher als Finalteilnehmerinnen fest: Barbara Baeriswyl, Nicole Schmucki und Franziska Martig. In der Ü40-Wertung sind diese acht Fahrer beim Finale dabei: Goe Stettler, Ljubomir Djuricic, Adi Settler, Alain Neuhaus, Patrick Stevan, Fabian Eggenberger, Marc Haettenschweiler und Hanspeter Winter.

Die nächste und letzte Chance bietet sich am 14. August auf der virtuellen Strecke von Spa-Francorchamps. Das Pre-Qualifying dazu läuft vom 10.–13.8. Anmeldungen kann man sich unter: www.simracingseries.ch Einer, der dann nochmals zuschlagen könnte, ist Lukas Eugster (nicht verwandt mit Sim-Champion Fredy!). Eugster, der im echten Racing einen Ligier JS53 in der Schweizer Slalom-Meisterschaft einsetzt, hat zuletzt beim Rennen am Nürburgring Platz 3 (und damit die Qualifikation) wegen einer Berührung in der letzten Runde an Yann Zimmer verloren.

Wer die Highlights und die anschliessende Rennanalyse mit Marcel Fässler und Auto-Sport-Schweiz-Rennleiter Alex Maag nochmals anschauen möchte, kann die unter folgendem Link.

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10.07.2020 Jetzt anmelden!
Sim Racing Horgen Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Vom 13.-16. Juli findet die zweite Quali-Session statt

Die Swiss Sim Racing Series gibt weiter Gas. Die nächste Online-Qualifikation steht nächste Woche auf dem Programm. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

SIM-Racer aufgepasst! Im Zeitraum vom 13.07. bis 16.07. findet die zweite Online-Qualifikation der Swiss Sim Racing Series 2020 statt. Online können sich die Bewerber mit eigenem Simulator von zu Hause aus am PC und per Simulation Assetto Corsa qualifizieren. Wer keinen eigenen Simulator hat, kann sich in den Zentren RacingFuel Academy in Horgen, A Plus Simracing Lounge in Hinwil oder DRIFT in Kerns qualifizieren. Das Quali-Race, das am 17.07. auf der virtuellen Sprint-Rennstrecke des Nürburgrings gefahren wird, besteht aus einem Freien Training, dem Qualifying sowie dem abschliessenden Rennen. Die jeweils besten drei Fahrer der Kategorie Standard, Ü40 und Ladies qualifizieren sich für das am 06.12. im Porsche-Zentrum Schlieren stattfindende Finale. Der Event wird per Live-Streaming und -Moderation am 17.07. ab 18:15 Uhr auf gametv.ch und esports.ch übertragen. Kein geringerer als Marcel Fässler, dreifacher Le-Mans-Sieger und WEC-Weltmeister von 2012, übernimmt zusammen mit auto-illustrierte-Chefredaktor Jörg Petersen die Moderation des Rennens.

Die Anmeldung für die Vorab-Qualifikation zur Swiss Sim Racing Series 2020 erfolgt über www.simracingseries.ch

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29.05.2020 So geht es mit der Swiss Simracing Series weiter
IMG 5196 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Swiss Simracing Series hat sich neu aufgestellt

Das Coronavirus hat auch vor den SIM-Racern nicht halt gemacht. Aufgrund des Versammlungsverbotes musste sich die offizielle «Swiss Simracing Series» neu aufstellen.

Um vor weiteren Absagen oder Verschiebungen gewappnet zu sein, kombiniert die RacingFuel Academy, Organisator der Swiss Racing Series, jetzt Online- und Offline-Qualifikationen zur Erreichung des abschliessenden Finales im Porsche Zentrum Zürich. Konkret bedeutet das:

Online können sich die Bewerber mit eigenem Simulator von zu Hause aus (ausschl. PC) und per Simulation Assetto Corsa qualifizieren. Wer keinen eigenen Simulator hat, kann sich in den Zentren RacingFuel Academy in Horgen, A Plus Simracing Lounge in Hinwil, DRIFT in Kerns, Racing Lounge in Basel (Eröffnung Juli) oder Züriring in Dietikon (Eröffnung August) qualifizieren. Jede Online-Qualifikation besteht aus einem viertägigen Pre-Qualifying sowie dem abschliessenden Qualifying-Race am Freitagabend. Die Anmeldung erfolgt über www.simracingseries.ch.

Die Offline-Qualifikation findet an den Messen in Zürich und Basel statt. Jeder Fahrer hat 24 Minuten Zeit, um seine Bestzeit zu fahren. Die Zeitenqualifikation wird auf einem LAN-Server zusammen mit drei bis fünf anderen Piloten gefahren. Alle Events werden per Live-Streaming und -Moderation auf gametv.ch und esports.ch übertragen. Kein geringerer als Marcel Fässler, dreifacher Le-Mans-Sieger und WEC-Weltmeister von 2012, übernimmt zusammen mit auto-Illustrierte-Chefredaktor Jörg Petersen die Moderation aller Online-Events.

Pro On- oder Offline-Event wird ein Nenngeld von 25 respektive 50 Franken fällig. Der jeweilige Betrag ist bei der Anmeldung zu bezahlen. Jeder Fahrer darf einmal pro Qualifikationsevent teilnehmen. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein Mindestalter von 15 Jahren, Schweizer Wohnsitz- oder Aufenthaltsbewilligung sowie eine Körpergrösse von mindestens 1,60 Metern. Das gilt ebenfalls für die neu geschaffene «Ladies»- und «Ü40»-Kategorie. In Letzterer sind Fahrer startberechtigt, die vor dem 27.06.1980 geboren sind.

Pro Qualifying kommen die besten drei Fahrer je Kategorie ins Finale. Somit werden neun neue Finalisten pro Lauf präsentiert. Die Anmeldungen auf www.simracingseries.ch sind ab 04. Juni 2020 möglich. Nach Angabe der Kategorie erhalten die Teilnehmer in der Bestätigungsmail ihr Server-Passwort, um definitiv dabei zu sein.

Online-Events
12.6. – Pre-Qualifying 8.–11. 6., Quali-Strecke: Brands Hatch GP
17.7. – Pre-Qualifying 13.–16. 7., Quali-Strecke: Nürburgring GP Sprint
14.8. – Pre-Qualifying 10.–13. 8., Quali-Strecke: Spa-Francorchamps

Offline-Events
25.–27. 9. – Zürich Game Show; Quali-Strecke: Red Bull Ring (Kurzanbindung)
13.–15. 11. – Fantasy Basel; Quali-Strecke: Magione

Finale
6.12. – Porsche Zentrum Zürich. Die Strecke wird am Finaltag bekanntgegeben.

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21.04.2020 Chablais und RIV veranstalten virtuelle Rallyes
Rdch dirt Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Nicht nur die Rallye Chablais findet virtuell statt...

Nach der Absage der Ausgabe 2020 bietet die Rallye du Chablais einen virtuellen Wettbewerb an, der vom 27. April bis zum 6. Mai ausgetragen wird.

Die 17. Ausgabe der Rallye du Chablais musste auf 2021 verschoben werden. Um den Rallye-Liebhabern dennoch etwas zu bieten, veranstalten die Organisatoren auf Basis des Videospiels «Dirt Rallye 2.0» eine virtuelle «Ersatz-Veranstaltung». Jeder, der über das Spiel «Dirt Rally 2.0» verfügt, kann sich für den Wettbewerb anmelden, der über 9 Tage (3 Tage pro Etappe) in drei Etappen mit drei verschiedenen Fahrzeugkategorien ausgetragen wird.

Die Registrierung steht allen offen, unabhängig davon, ob sie lizenziert sind oder nicht. Wenn es die die aktuelle Situation rund um die Corona-Pandemie erlaubt, wird eine echte Preisverleihung stattfinden.

Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Veranstalters www.rallyeduchablais.ch. Die Anmeldung ist bis Sonntag, 26. April 2020 um 20:00 Uhr möglich. Der Wettbewerb beginnt am nächsten Tag, ebenfalls um 20.00 Uhr.

Die Chablais ist nicht die einzige Rallye, die einen virtuellen Wettbewerb bietet. Die Rallye International du Valais, die vom 15. bis 17. Oktober stattfindet, organisiert ebenfalls auf Basis von «Dirt Rallye 2.0» eine virtuelle Rallye. Für weitere Informationen klicken Sie auf www.riv.ch/riv-e-race

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...auch die RIV bietet einen Sim-Wettbewerb an

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10.02.2020 Fredy Eugster, wer sonst?
Eugster fredy 2019 sim meister Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fredy Eugster, Champion von 2019, war der schnellste Simracer in Horgen

Am Samstag hat in Horgen (ZH) der erste Qualifikations-Durchgang für die zweite Schweizer Simracing-Meisterschaft stattgefunden. Dabei gab der amtierende Meister Fredy Eugster gleich einmal den Tarif durch.

Mit 1:45,490 min war Fredy Eugster beim ersten Quali im Jahr 2020 in Horgen (ZH) der schnellste Simracer. Knapp vier Zehntelsekunden nahm der Ostschweizer im virtuellen Porsche 911 GT3 Cup dem ehemaligen Rallye-Juniorenmeister Thomas Schmid ab. Auf Platz 3 landete, weitere vier Zehntelsekunden zurück, Nathanaël Mahler. Dieses Trio hat sich damit bereits das Ticket fürs Finale in Mollis (GL) gesichert.

Starker Vierter wurde Goe Stettler, der die neue geschaffene Kategorie Ü40 überlegen anführte. Beinahe hätte es Stettler sogar für Platz 3 gereicht. Lediglich 25 Tausendstel trennten ihn vom Drittplatzierten Mahler. Hinter Stettler rangierte Julien Apotheloz auf P5. Der ehemalige Gewinner der Young Driver Challenge muss sich, falls er noch ins Finale kommen will, bei einem anderen Quali-Event qualifizieren.

Die schnellste und gleichzeitig einzige Frau im Feld der 44 Teilnehmer war Barbara Baeriswyl. Die Suzuki-Cup-Pilotin ist damit ebenfalls fürs Finale in der Damenwertung qualifiziert. «Schade», sagt Veranstalter Wani Finkbohner von der Racing Fuel Academy, «Dass nur eine Lady am ersten Quali teilgenommen hat. Wir hoffen, dass wir bei den nächsten Veranstaltungen mehr Damen, die sich hinters Lenkrad klemmen, empfangen dürfen.»

Die zweite Qualifikationsrunde findet am 7. März im Porsche Zentrum Genf statt. Dann wird nicht mehr in Imola, sondern auf dem virtuellen Red Bull Ring in Spielberg (A) gefahren.

Weitere Infos zur Anmeldung finden Sie im Netz unter: www.racingfuel-academy.com/championship

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05.02.2020 Kurz notiert 04/2020
Deletraz Louis 2020 Rebellion Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fährt zum ersten Mal in Le Mans: Louis Delétraz

Zweites Auto für Le Mans
Rebellion setzt für die 6 Stunden von Spa und den 24h-Klassiker in Le Mans ein zweites Auto ein. Neben dem Stammtrio Bruno Senna, Gustavo Menezes und Norman werden sich auf dem zweiten Fahrzeug der Genfer Louis Delétraz sowie die beiden Franzosen Romain Dumas und Nathanaël Berthon abwechseln. Für Delétraz, dessen Hauptziel 2020 der Titel in der Formel 2 ist, ist es der erste Start an der Sarthe. Dumas hat das Rennen schon zwei Mal gewonnen: 2010 (auf Audi) und 2016 (auf Porsche).

Saucy Gregoire 2020 Neuseeland 02 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Grégoire Saucy verteidigt weiter erfolgreich seinen dritten Zwischenrang

Rang 2 für Saucy in Neuseeland
Grégoire Saucy verteidigte am Wochenende seinen dritten Gesamtrang in der Toyota Racing Series in Neuseeland erfolgreich. Dem Jurassier gelang mit Platz 2 im dritten Rennen sogar sein bisher bestes Ergebnis. Bei noch sechs ausstehenden Läufen beträgt Saucys Rückstand auf Leader Igor Fraga aus Brasilien 48 Punkte. Der Zweitplatzierte Liam Lawson liegt 31 Zähler vor Saucy. Kein gutes Wochenende erwischte der zweite Schweizer Axel Gnos. Mit zwei Unfällen, wovon einer unverschuldet war, und einem 15. Platz kann der in Spanien lebende Lausanner nicht zufrieden sein.

S Imracing 2020 Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die zweite Saison der Simracing-Serie beginnt am Samstag

Erstes Qualifying in Horgen
Simracer aufgepasst! Diesen Samstag von 10 bis 17 Uhr findet in Horgen (ZH) das erste Qualifying zur Schweizer Simracing-Meisterschaft statt. Unter der Schirmherrschaft der FIA und Auto Sport Schweiz wird ein Nachfolger von Fredy Eugster, dem Simracing-Champion von 2019, gesucht. Neu gibt es auch zwei Sub-Kategorien: So wird erstmals in diesem Jahr eine Ladies- und eine Ü40-Wertung ausgeschrieben. Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen finden Sie im Netz unter www.simracingseries.ch. Das Nenngeld beträgt 50 Franken.

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28.01.2020 Die nächsten FIA Motorsport Games finden in Le Castellet statt
Motorsport Games Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die Motorsport Games finden in diesem Jahr in Le Castellet statt

Auf Vallelunga folgt Le Castellet. Die zweiten FIA Motorsport Games sollen vom 23. bis 25. Oktober auf der Formel-1-Rennstrecke in Südfrankreich stattfinden.

2019 hat die FIA in Zusammenarbeit mit der SRO Motorsport Group von Stéphane Ratel die ersten Motorsport Games ausgetragen. Wenngleich grosse Namen bei der ersten Veranstaltung gefehlt haben, sind die Organisatoren vom Format überzeugt und haben deshalb entschlossen, den Event auch 2020 durchzuführen.

Viel ist über die zweite Auflage der FIA Motorsport Games noch nicht in Erfahrung zu bringen. Immerhin steht mit Le Castellet (und Marseille als Partnerstadt) schon einmal die Lokalität fest. Auch beim Datum ist sich die FIA treu geblieben. Ende Oktober, wenn die meisten Meisterschaften beendet sind, sollen die zweiten «Olympischen Spielen» des Automobilrennsports stattfinden.

Der Länderkampf wurde 2019 nördlich von Rom auf der Rennstrecke von Vallelunga zum ersten Mal ausgetragen. Sechs Disziplinen standen auf dem Programm: GT Cup, Touring Car Cup, F4 Cup, Drift Cup, Karting Slalom Cup und Digital Cup. Insgesamt nahmen 192 Fahrer aus 49 Nationen teil. Auch die Schweiz stellte in vier Disziplinen eine Delegation. Der Gesamtsieg in Vallelunga ging mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen an Russland.

Weitere Informationen gibt es auf der Webpage der FIA. Näheres zum Programm und den geplanten Disziplinen wird in den nächsten Monaten veröffentlicht.

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25.10.2019 Sim-Meister Fredy Eugster: «Wir sind nah an der Realität»
Eugster fredy 2019 sim meister Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Sim-Meister Fredy Eugster ist nächste Woche in Rom im Einsatz

Fredy Eugster ist 35 und von Beruf Kantonspolizist. Der St.Galler kennt die Rennstrecken dieser Welt nur vom Hörensagen. Trotzdem ist er einer der schnellsten Rennfahrer der Schweiz – zumindest der schnellste Eidgenosse im Simulator.

An Eugster ist bei der ersten Austragung der Schweizer Sim-Meisterschaft keiner vorbeigekommen. Nicht einmal «echte» Rennfahrer, womit das Stichwort gefallen ist: Ist Eugster kein «echter» Rennfahrer? «Ich bezeichne mich nicht als Rennfahrer. Weil es halt schon noch einmal eine andere Nummer ist, ob du mit einem sündhaft teuren Rennwagen auf einer Strecke fährst, oder du in Anführungszeichen nur im Simulator sitzt», sagt Eugster.

Simracer sind digitale Rennfahrer, die mit ihren Simulatoren versuchen, dem echten Motorsport so nahe wie möglich zu kommen. Während populäre Rennsportspiele wie «Gran Turismo», «F1 2019» oder «Project Cars» den Unterhaltungsfaktor in den Vordergrund stellen, geht es bei Simracern wie «iRacing» oder «Asseto Corsa» vor allem um die möglichst realistische Simulation. «Ich habe Ende der Achtzigerjahre mit Grand Prix 2 angefangen. Wenn ich vergleiche, wo wir heute stehen, sind wir der Realität wirklich sehr nahe.»

Unterschiede gibt es trotzdem. Das Risiko, sich beim Simracing zu verletzen, ist – sagen wir mal – minimal. Auch gibt es keine Möglichkeit, die Fliehkräfte, die auf einen Fahrer im echten Rennauto wirken, 1:1 darzustellen. Es gibt zwar Simulatoren, die Bewegung simulieren können. Dies hilft zwar für die Immersion, macht die Simracer aber weder schneller, noch kommt die Bewegung im Simulator den Kräften in einem Rennauto gleich. Ein weiterer Unterschied ist der finanzielle Aspekt. «Weil vieles heute so realistisch ist, ist es möglich, eine Motorsport-Karriere im Simulator zu beginnen», sagt Eugster. «Ein gutes Beispiel ist der Deutsche Maximilian Benecke. Er hat kürzlich mit Max Verstappen und Lando Norris die virtuellen 24h von Spa gewonnen. Jetzt darf er an einem Sichtungstest in den USA teilnehmen. Und dort winkt dem Besten eine Karriere bei Aston Martin.»

Für Eugster ist diesbezüglich «der Zug abgefahren. Dafür bin ich schon zu alt. Aber für die junge Generation kann Simracing schon sehr bald eine kostengünstige Einstiegsalternative in den Profi-Rennsport sein.»

Als Sieger der ersten Schweizer Simracing-Meisterschaft winkt Eugster dennoch ein «Trackday» mit dem offiziellen Meisterschafts-Partner Porsche. Wie nahe Eugster seinen Zeiten im Simulator kommt, wird sich zeigen. Zuerst vertritt der Mann aus Oberbüren aber die Schweizer Farben bei den FIA Motorsport Games nächste Woche in Rom. Dort tritt er gegen 30 andere Simracer aus aller Welt an. Mehr dazu nächste Woche.

https://youtu.be/28Bp5rhphyw

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24.10.2019 Zweiter Schweizer Simracing-Meister gesucht
Simracing racingfuel academy Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Am 10. Januar findet in Horgen (ZH) der erste Quali-Lauf statt

Die offizielle Schweizer Simracing-Meisterschaft geht in die zweite Runde. Nach einem erfolgreichen Debütjahr mit 180 Teilnehmern steckt die RacingFuel Academy in den Vorbereitungen zur zweiten Saison. Los geht es bereits mit einer Prolog-Veranstaltung im Rahmen der «Auto Zürich», die vom 31. Oktober bis 3. November stattfindet.

Die Organisatoren um Wani Finkbohner haben sich für die zweite Saison ein paar Neuerungen ausgedacht. Neben der Standardwertung wird es 2020 neu auch eine Kategorie «Damen» sowie eine Kategorie «Ü-40» geben. Ausserdem sind gegenüber der Premierensaison sechs (statt vier) Quali-Veranstaltungen geplant. Der provisorische Kalender sieht derzeit wie folgt aus:

10. Januar, RacingFuel Academy Horgen (ZH)
8. Februar, Shoppingmall Bern
7. März, PZ Genf (im Rahmen der Geneva Motorshow)
3. April, A Plus Simracing Lounge Hinwil (ZH)
4. April, Tivoli Shoppingmall Spreitenbach (AG)
21. Mai, Fantasy Basel

Wer einen Vorgeschmack auf eine solche Quali-Session haben möchte, dem ist ein Besuch bei der «Auto Zürich» zu empfehlen: Die besten sechs Qualifikanten von jedem Messetag treten abends um 19 Uhr, respektive samstags und sonntags um 17 Uhr, gegeneinander an.

Bei den eigentlichen Quali-Veranstaltungen (ab 10. Januar) werden sich wie dieses Jahr die Top 3 für das grosse Finale qualifizieren. Dazu kommt von jeder Veranstaltung die schnellste «Dame» und der oder die schnellste «Ü-40er/in».

Die Teilnahme an der Schweizer Simracing-Meisterschaft setzt voraus: Mindestalter 15 Jahre, Schweizer Wohnsitz und mindestens 1,60 m Körpergrösse. Das Nenngeld beträgt 50 Franken inklusive 25-minütiger Qualifikation. Dem Sieger (2019 war dies Fredy Eugster aus Oberbüren im Kanton St.Gallen) winkt neben einem Preisgeld auch die Teilnahme bei den FIA Motorsport Games.

Weitere Infos finden Sie auf: www.simracingseries.ch

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28.06.2019 Eugster erster Schweizer SIM-Meister
Eugster fredy 2019 sim meister Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Fredy Eugster: Schneller als die "echten" Rennfahrer

Die erste offizielle Schweizer Meisterschaft «Swiss Simracing Series 2019» ist entschieden. Nachdem sich Lars Baumeler im letzten Qualifying in Bern den Sieg sicherte, war im anschliessenden Finale kein Kraut gegen Fredy Eugster (35 aus Oberbüren) gewachsen.

Eugster hatte sich in der ersten Qualirunde in Horgen souverän für das Finale in Bern im Rahmen des e-Prix qualifiziert. Und er war auch in beiden Qualifikationsrennen klar der Schnellste. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass Eugster auch im finalen Rennen über acht Runden siegte – selbstverständlich mit der schnellsten Rennrunde. Eugsters Lohn für die tadellose Darbietung: Er darf im Oktober bei den FIA Motorsport Games in Rom die Schweiz in der dort ausgetragenen SIM-Meisterschaft vertreten.

Hinter dem souveränen Sieger Eugster tobte in Bern der Kampf um die weiteren Plätze auf dem Podium. Diese gingen nach einem abwechslungsreichen Rennen an Manuel Waibel und Lars Baumeler. Bester Profi-Rennfahrer war Jeffrey Schmidt. «Die Jungs sind schon extrem fit und fahren auf einem extrem hohen Niveau», zollte der GT-Masters-Pilot den SIM-Racern höchsten Respekt ab. Auch der amtierende Schweizer Rallye-Junior Champion Thomas Schmid war von den Leistungen der Simracer beeindruckt. «Vor allem Eugster fuhr in einer eigenen Liga», so Schmid, der im Finale Achter wurde.

Bereits jetzt steht fest, dass die «Swiss Simracing Series» auch 2020 unter dem Patronat von Auto Sport Schweiz ausgetragen wird. Weitere Infos zur Welt des virtuellen Racings finden Sie auf www.simracingseries.ch

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29.05.2019 Simracing-Meisterschaft: 12 der 16 Finalisten stehen fest
Schmidt jeffrey simracing Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jeffrey Schmidt: Zweiter bei der Ausscheidung in Frenkendorf

Die erste Schweizer Simracing-Meisterschaft steuert auf das Finale am 22. Juni in Bern zu. Am vergangenen Wochenende wurde im Porsche-Zentrum Frenkendorf (BL) die dritte Qualifikations-Runde ausgetragen. 28 Teilnehmer haben sich eingeschrieben. Gefahren wurde auf der ehemaligen GP-Rennstrecke in Imola, dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari.

Schnellster der 28 Simracer war der David Jundt aus Binningen (BL). Der 30-jährige Simracer umrundete im virtuellen Porsche 911 GT3 die rund fünf Kilometer lange Strecke in 1:46,598 min. Damit war er eineinhalb Zehntelsekunden schneller als ADAC-GT-Masters-Pilot Jeffrey Schmidt, dessen Bestzeit lange Bestand hatte. Ebenfalls für Finale in Bern qualifiziert haben sich Fabian Puorger und Fabio Lomartire. Damit stehen 12 von 16 Finalisten fest. Die restlichen Finalplätze werden am 22. Juni in Bern ausgefochten. Am selben Tag – im Rahmen des e-Prix Suisse – findet dann auch das Finale der Top 16 statt. Wer also gerne in Bern seine letzte Chance wahrnehmen möchte, kann sich auf www.simracingseries.ch einen Time Slot sichern. Die Teilnahmebedingungen: Schweizer Pass, Mindestalter 15 Jahre, Mindestgrösse 1,60 m. Das Nenngeld beträgt 50 Franken inkl. 25-minütiger Qualifikation.

Wie ernst es den Simracern ist, zeigt auch die Partnerschaft mit Porsche. Als offizieller Partner unterstützt Porsche die Schweizer Simracing-Meisterschaft. «Mit der Swiss Simracing Series wird Simulations-Rennfahrern der Einstieg in den Schweizer Motorsport und auch in die Porsche-Motorsport-Familie ermöglicht und das in bereits sehr jungen Jahren», sagt Michael Glinski, Geschäftsführer der Porsche Schweiz AG. Marco Uhjasi, Manager Esports von Porsche Motorsport ergänzt: «Virtuelle Rennen etablieren sich als fester Bestandteil von Porsche Motorsport. Das belegt die in diesem Jahr gestartete virtuelle Weltmeisterschaft Porsche Esports Supercup, aber auch die zahlreichen Initiativen in unseren Märkten weltweit, wie die Partnerschaft mit der Swiss Simracing Series.»

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25.04.2019 Simracing: Die Hälfte der Finalisten steht fest
Simracing lausanne Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die zweite Simracing-Runde in Lausanne fand auf der Strecke von Laguna Seca statt

Die zweite Runde der Simracing-Meisterschaft in Lausanne hat einen klaren Sieger hervorgebracht: Benoît Chauche. Der 21-Jährige war im Simulator von Simulpro eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz und qualifizierte sich so locker für das Finale in Bern am 22. Juni.

Neben Simracer Chauche, der bei Simulpro schon vor dieser Ausscheidung ein Förderprogramm gewann, setzten sich auch Sylvain Villet, Nathanaël Mahler und Romain Maffina durch. Mit den vier Schnellsten aus Horgen stehen damit die ersten acht Finalisten fest. Insgesamt nahmen in Lausanne 36 Teilnehmer an der zweiten Ausscheidung teil.

Gefahren wurde erneut auf einem Porsche 911 GT3 Cup. Diesmal allerdings nicht auf der ehemaligen GP-Rennstrecke am Nürburgring, sondern auf dem berühmt-berüchtigten Rundkurs von Laguna Seca in Kalifornien.

Die nächste Runde findet im Porsche Motorsport Lounge in Frenkendorf/BL am 25. Mai statt. Fahrer, die die Qualifikation bisher verpasst haben, sollten die Gelegenheit nutzen, es nochmals zu versuchen. Bestes Beispiel dafür ist Nathanaël Mahler. In Horgen war der 15-Jährige als 13. noch gescheitert. In Lausanne gelang ihm als Dritter souverän die Qualifikation.

Weitere Infos sowie Anmeldeformulare zur ersten Simracing-Meisterschaft der Schweiz gibt es unter http://simracingseries.ch

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16.04.2019 Simracing Series: Die ersten Finalisten stehen fest
Sudau eugster waibel Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Die drei Schnellsten: Manuel Sudau, Fredy Eugster und Manuel Waibel (v.l.n.r.)

Die erste Runde in der Simracing Series ist durch. Und damit stehen die ersten vier Finalisten fest. Es sind dies: Fredy Eugster, Manuel Waibel, Manuel Sudau und Reto Hartmann. «Gefahren» wurde auf der ehemaligen GP-Rennstrecke am Nürburgring. Mit einem Porsche 911 GT3 Cup. Die Bestzeit markierte Eugster in 1:58,417 min – klar vor Waibel (1:59,008) und Sudau (1:59,147 min).

Für all die, die sich nicht qualifiziert haben, bietet sich schon diese Woche (am Samstag) die nächste Gelegenheit, einen der 16 Finalplätze zu ergattern. Und zwar im SimulPro in Lausanne. Diesmal wird nicht auf dem Nürburgring gefahren, sondern auf der spektakulären Berg- und Talstrecke von Laguna Seca/Kalifornien. Anmeldungen und weitere Infos gibt es unter http://simracingseries.ch. Eine Alterslimit gibt es übrigens bei der Simracing Series keine. Der älteste Teilnehmer bei der ersten Quali-Runde in Horgen war Peter Wiederkehr mit 78 Jahren!

Nach dem Event in Lausanne stehen noch zwei weitere Qualifikationsrunden auf dem Programm: am 25. Mai im Porsche-Zentrum in Frenkendorf/BL und am 22. Juni bei der Racing Fuel Academy in Bern. Am selben Tag findet im Rahmen des e-Prix in Bern dann auch das Finale statt.

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29.03.2019 Erste Schweizer Simracing-Meisterschaft
Simracing Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Hat das Patronat der ersten SimRacing-Meisterschaft: Marcel Fässler

Die Zahl der Simracer nimmt von Tag zu Tag zu. Höchste Zeit also für die erste Simracing-Meisterschaft der Schweiz. Geplant sind vier Veranstaltungen. Los geht es am 13. April in Horgen/ZH bei der RacingFuel Academy, dem Veranstalter der ersten Simracing-Meisterschaft. Bereits eine Woche später geht es für die E-Sportler in Lausanne weiter – bei SimulPro. Die restlichen Events finden in Frenkendorf/BL in der Porsche Basel Motorsport Lounge (25. Mai) und bei der RacingFuel Academy in Bern (22. Juni) statt. Alle unter dem Patronat des dreimaligen Le-Mans-Siegers Marcel Fässler.

Um das Finale zu erreichen, muss man an einem der vier Qualifikationstage unter die Top 4 kommen. Wem das gelingt, der darf am 22. Juni in Bern am grossen Finale teilnehmen. Der Sieger wird noch am gleichen Tag im Rahmen des Formel-E-Rennens in Bern gekürt. Ihm winkt ein Preisgeld, das er in Zusammenhang mit einer motorsportlichen Aktivität ausbezahlt bekommt. Doch auch die anderen Finalisten gehen nicht leer aus. Zu gewinnen gibt es Kart-Testtage, Rennlizenz-Kurse, Tankkarten, Uhren und andere Sachpreise.

Für die Teilnahme an der ersten Schweizer Simracing-Meisterschaft muss man 15 Jahre alt und mindestens 1,60 Meter gross sein. Das Nenngeld beträgt 50 Franken inklusive eines 30-minütigen Qualifyings. Anmeldungen für den Qualifikationsstandort werden ab heute, 29. März 2019, unter http://simracingseries.ch angenommen.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt!

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